U.S. FDA genehmigt COVID-Auffrischungsimpfung von Pfizer für Kleinkinder

So über­schreibt reuters.com am 17.5. eine Nachricht. Ein Faktencheck schien entbehrlich:

»(Reuters) ‑Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Verwendung einer Auffrischungsimpfung des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer und BioNTech für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren geneh­migt, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Damit sind alle Kinder ab fünf Jahren in den Vereinigten Staaten für die Auffrischungsimpfung zuge­las­sen, obwohl die US-Zentren für Seuchenkontrolle und ‑prä­ven­ti­on (CDC) die Impfungen noch abseg­nen müssen.

"Während COVID-19 bei Kindern in der Regel weni­ger schwer­wie­gend ist als bei Erwachsenen, sind im Rahmen der Omikron-Welle mehr Kinder erkrankt und ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wor­den", sag­te FDA-Kommissar Robert Califf in einer Erklärung…

Es ist jedoch unklar, wie vie­le Eltern von Kindern zwi­schen 5 und 11 Jahren sich für eine drit­te Dosis ent­schei­den wer­den. Nach Angaben der CDC sind nur 28,8 % der Kinder in die­ser Altersgruppe voll­stän­dig geimpft…«

Der gro­ße Fotograf John Heartfield hät­te den Hintergrund viel­leicht so dargestellt:

20 Antworten auf „U.S. FDA genehmigt COVID-Auffrischungsimpfung von Pfizer für Kleinkinder“

  1. nur zur info: gro­ßes kino:

    https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-karlsruher-entscheidung-zur-pflege-impfpflicht-am-donnerstag/28350004.html

    "Karlsruher Entscheidung zur Pflege-Impfpflicht am Donnerstag
    Das Bundesverfassungsgericht ver­kün­det am Donnerstag sei­ne end­gül­ti­ge Entscheidung zur Corona-Impfpflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal. Das kün­dig­te das höchs­te deut­sche Gericht am Dienstag in Karlsruhe an. Im Februar hat­te es im Eilverfahren abge­lehnt, die Vorschriften vor­läu­fig außer Kraft zu set­zen. Die soge­nann­te ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht konn­te somit wie geplant Mitte März umge­setzt wer­den. Es stand aber noch eine umfas­sen­de Prüfung der Verfassungsbeschwerden aus. Das Gericht ver­öf­fent­licht sei­ne Entscheidung schrift­lich. (Az. 1 BvR 2649/21)"

  2. Jessica Hamed
    @jeha2019
    Schon über­mor­gen wird das @BVerfG
    sei­ne abschlie­ßen­de Entscheidung zur #einrichtungsbezogeneImpfpflicht verkünden. 

    Mir ist bang. Obwohl der Pflicht schon man­gels rele­van­tem Fremdschutz die Verfassungswidrigkeit auf der Stirn geschrie­ben steht.
    handelsblatt.com

    Karlsruher Entscheidung zur Pflege-Impfpflicht am Donnerstag
    Das Bundesverfassungsgericht ver­kün­det am Donnerstag sei­ne end­gül­ti­ge Entscheidung zur Corona-Impfpflicht für das Pflege- und Gesundheitspersonal.
    Das kün­dig­te das höchs­te deut­sche Gericht am…
    4:40 PM · May 17, 2022·Twitter for iPhone
    294
    Retweets
    21
    Quote Tweets
    940
    Likes
    Jessica Hamed
    @jeha2019
    ·
    32m
    Replying to
    @jeha2019
    Addendum: es gab bei die­ser wich­ti­gen Entscheidung erneut kei­ne mdl. Verhandlung. Zudem wun­dert die Geschwindigkeit des @bverfg
    enorm. 

    Wollte es dem @BVerwG_de
    , das der­zeit über die Duldungspflicht der #Covid-Impfung bei Soldat*innen mdl ver­han­delt, zuvor kommen?
    https://twitter.com/jeha2019/status/1526603488301572097

  3. hen­ning rosenbusch
    @rosenbusch_
    Die Zahl der Todesfälle in Neuseeland steigt erneut und nähert sich Rekordhoch, obwohl 95 % aller über 12-Jährigen voll­stän­dig geimpft sind und es in den letz­ten 9 Monaten Maskenpflicht gab.

    Warum fra­gen die Qualitätsmedien kei­nen ihrer *Experten*, wie das nur mög­lich sein kann?

    https://pbs.twimg.com/media/FS71wcOXoAAiptl?format=jpg&name=small
    5:01 AM · May 17, 2022·Twitter for iPhone
    https://twitter.com/rosenbusch_/status/1526427541078163456?cxt=HHwWgICyldzw-q4qAAAA

  4. Ist das nicht übel?
    Urteil jetzt schon klar…

    "Mrs M ❤️@MrsMertes

    Wie kann eigent­lich am Donnerstag beim #BVerfG bereits über die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht ent­schie­den wer­den, wäh­rend die Entscheidung über die Masernimpfpflicht, die Ende 2019 beschlos­sen wur­de, noch aussteht?"

    https://twitter.com/MrsMertes

    "Jessica Hamed@jeha2019

    Addendum: es gab bei die­ser wich­ti­gen Entscheidung erneut kei­ne mdl. Verhandlung. Zudem wun­dert die Geschwindigkeit des @bverfg enorm. Wollte es dem @BVerwG_de
    , das der­zeit über die Duldungspflicht der #Covid-Impfung bei Soldat*innen mdl ver­han­delt, zuvor kommen?"

    https://twitter.com/jeha2019

  5. Milkrun@milkrun

    "Antwort an @jeha2019 und @BVerfG

    "Harbarth war am Freitag im Salmen in Offenburg dinie­ren mit dem BaWü-Establishment. Dieses kennt schon das Ergebnis. Und genau des­we­gen hat aus mei­ner Sicht BaWü wie­der aktu­ell den Vorstoß für Impfpflicht ab 60 gemacht – zusam­men mit BY und HE. Die Nachbarländer sind informiert."

    https://twitter.com/p3likaan

    1. @Petra Steingen:
      Vielleicht haben Sie es auch auf tkp.at gelesen?

      Pfizer Vorstand: mRNA-Impfstoffe für Kinder ver­feh­len 50 Prozent Ziel

      https://tkp.at/2022/05/16/pfizer-vorstand-mrna-impfstoffe-fuer-kinder-verfehlen-50-prozent-ziel/

      „Bei den Impfungen für Kleinkinder geht es in den USA um Haftungsfreistellung. Diese wird erreicht, sobald ein Impfstoff für wirk­lich alle Altersgruppen zuge­las­sen ist. Für die FDA, und wohl auch für ande­re Zulassungsbehörden, gilt aber als Mindestanforderung eine Wirksamkeit von 50%.“

      Mehr weiß ich dar­über auch nicht. Ich fin­de die Frage der Haftung nicht so rele­vant. Denn ich möch­te unge­impft und damit gesund bzw. am Leben blei­ben. Wer hin­ter­her evtl. für mei­nen Schaden bzw. Tod haf­tet oder nicht, ist für mich sekun­där. Vor allem, wenn ich nicht mehr lebe. 😉

  6. Kriminelle geis­tes­kran­ke Größenwahnsinnige.
    Mehr fällt mir zu die­sen Personen im Moment nicht ein (ein­schließ­lich der "Presse").

  7. Glaubt hier etwa jemand daß die Produzenten und Händler die­ser sog. Impfstoffe dar­auf war­ten daß da irgend­wer irgend­ei­ne Genehmigung erteilt!?

  8. ·

    self-ampli­fy­ing mRNA = saRNA

    ·

    28.02.2022 / February 28, 2022 / Investor Relations | Arcturus Therapeutics, Inc. ( The Investor Relations web­site con­tains infor­ma­ti­on about Arcturus Therapeutics, Inc.'s busi­ness for stock­hol­ders, poten­ti­al inves­tors, and finan­cial ana­lysts. / Arcturus Therapeutics ) 

    (…) Together with Vinbiocare, we advan­ced ARCT-154, our inves­ti­ga­tio­nal next genera­ti­on, self-ampli­fy­ing mRNA-based vac­ci­ne for COVID-19, into a Phase 1/2/3 stu­dy in Vietnam, which is being fun­ded and spon­so­red by Vinbiocare. To date, over 18,000 sub­jects have been dosed in the Phase 1/2/3 stu­dy. With Vinbiocare, we have com­ple­ted sub­mis­si­on to the Ministry of Health in Vietnam with respect to an app­li­ca­ti­on for an Emergency Use Authorization for ARCT-154 (LUNAR-COV19). We are also con­ti­nuing to enga­ge with major health aut­ho­ri­ties to iden­ti­fy pathways to have our pro­ducts appro­ved for the COVID-19 boos­ter market. 

    We expect to recei­ve in the near term signi­fi­cant data from stu­dies of our COVID-19 vac­ci­ne and regu­la­to­ry gui­d­ance which will deter­mi­ne our cour­se of action with respect to the deve­lo­p­ment and com­mer­cia­liz­a­ti­on of our vac­ci­ne can­di­da­te. Commercialization of ARCT-154 will requi­re signi­fi­cant addi­tio­nal funds. (…) 

    In addi­ti­on to pro­gres­sing our self-ampli­fy­ing mRNA-based vac­ci­ne can­di­da­tes for COVID-19, we con­ti­nued to advan­ce our pipe­line and col­la­bo­ra­ti­ons, and to expand and impro­ve our plat­form technologies. 

    As part of our vac­ci­ne fran­chise we are eva­lua­ting in pre­cli­ni­cal stu­dies the effi­cacy and safe­ty of a sea­so­nal influ­en­za vac­ci­ne (our LUNAR-FLU mRNA vac­ci­ne can­di­da­te) and plan to select a STARR can­di­da­te in 2022. (…) 

    We also con­ti­nue to make signi­fi­cant pro­gress with our manu­fac­tu­ring pro­ces­ses and ope­ra­ti­ons. We have, with our manu­fac­tu­ring part­ners, manu­fac­tu­red cur­rent good manu­fac­tu­ring prac­ti­ce (“CGMP”) bat­ches yiel­ding signi­fi­cant quan­ti­ties of cli­ni­cal tri­al mate­ri­als for ARCT-810 (LUNAR-OTC) and ARCT-021, ARCT-154, and ARCT-165 (our LUNAR-COV19 vac­ci­ne can­di­da­tes). We con­ti­nue to make pro­gress towards com­ple­ti­on of a manu­fac­tu­ring faci­li­ty in Hanoi, Vietnam, with our col­la­bo­ra­ti­on part­ner Vinbiocare, capa­ble of pro­du­cing 200 mil­li­on doses per year, and tech­no­lo­gy trans­fer for com­mer­cial manu­fac­tu­ring is in process. (…) 

    LUNAR

    A key chal­len­ge for nucleic acid medi­ci­nes is the safe and effec­ti­ve deli­very of the nucleic acid mole­cu­le. We have deve­lo­ped a novel lipid-media­ted deli­very sys­tem cal­led LUNAR. LUNAR is a mul­ti-com­po­nent drug deli­very sys­tem that incor­po­ra­tes a mix­tu­re of novel bio­de­grad­able lipids. (…) 

    STARR

    Our STARR tech­no­lo­gy is our pro­prie­ta­ry self-ampli­fy­ing mRNA (or saRNA) tech­no­lo­gy plat­form. (…)

    We belie­ve the com­bi­na­ti­on of LUNAR and STARR tech­no­lo­gy may result in lower dose requi­re­ments (accom­pa­nied by fewer side effects) due to supe­ri­or immu­ne respon­se and sus­tai­ned pro­te­in expres­si­on com­pa­red to non-self-ampli­fy­ing RNA-based vac­ci­nes and will likely enab­le us to pro­du­ce grea­ter volu­mes of vac­ci­ne doses more quick­ly. With the full enroll­ment of the pivo­tal Phase 1/2/3 stu­dy in Vietnam of ARCT-154, our next genera­ti­on, self-ampli­fy­ing mRNA-based vac­ci­ne for COVID-19, we are a glo­bal lea­der in the cli­ni­cal deve­lo­p­ment of self-ampli­fy­ing RNA-based vaccines. (…) 

    February 28, 2022 

    ir.arcturusrx.com/static-files/9f2e76ab-de34-413b-9d90-daf0aea16734

    ·

    05.05.2022 | Nachrichtenquelle: Business Wire (engl.) | wall­street online 

    Arcturus Reports Strong Three-Month Durability Results from ARCT-154 Booster Trial

    Arcturus Therapeutics Holdings Inc. (the “Company”, “Arcturus”, Nasdaq: ARCT), a glo­bal late-sta­ge cli­ni­cal mes­sen­ger RNA medi­ci­nes com­pa­ny focu­sed on the deve­lo­p­ment of infec­tious dise­a­se vac­ci­nes and signi­fi­cant oppor­tu­nities wit­hin liver and respi­ra­to­ry rare dise­a­ses, today pro­vi­ded updated data from its Phase 1/2 boos­ter cli­ni­cal tri­al showing dura­bi­li­ty of anti­bo­dy respon­se with ARCT-154 for at least three mon­ths after low-dose (5 mcg) booster. 

    View the full release here: 

    businesswire.com/news/home/20220505005501/en/

    wallstreet-online.de/nachricht/15415376-arcturus-reports-strong-three-month-durability-results-from-arct-154-booster-trial

    ·
    ·

    [ self-ampli­fy­ing mRNA = saRNA ] 

    CORRECTING and REPLACING GRAPHIC Arcturus Reports Strong Three-Month Durability Results from ARCT-154 Booster Trial 

    Three-mon­th data from ARCT-154 boos­ter tri­al show per­sis­tent neu­tra­li­zing anti­bo­dy acti­vi­ty against mul­ti­ple vari­ants of SARS-CoV‑2

    International pivo­tal Phase 3 boos­ter tri­al pre­pa­ra­ti­ons initia­ted with glo­bal CRO 

    “We are very plea­sed to see our self-ampli­fy­ing mRNA vac­ci­ne ARCT-154 demons­tra­te mea­ning­ful and dura­ble incre­a­ses of neu­tra­li­zing anti­bo­dies against SARS-CoV‑2 and vari­ants of con­cern – for at least three mon­ths,” said Joseph Payne, President and CEO of Arcturus Therapeutics. “These results pro­vi­de addi­tio­nal vali­da­ti­on of Arcturus’ next genera­ti­on STARR mRNA tech­no­lo­gy for vaccines.” 

    businesswire.com/news/home/20220505005501/en/

    ·
    ·

    There is no pan­de­mic, the­re is COVAX, a crime against huma­ni­ty and a medi­cal crime. “STOP COVAX”

  9. Vielen Dank für die Antworten

    Eine Übersicht über Gerichtsurteile bezüg­lich Covid 19 fin­det man unter

    The National Law Review

    Die Gerichtsurteile sind ähn­lich zu denen in Deutschland

    Ich fin­de es wich­tig, die Frage der Haftung in den USA zu klären,
    da Impfstoffverletzung gehäuft vor­kom­men, oft­mals kei­ne Krankenversicherung besteht und das "Soziale Netz" schlechter
    aus­ge­bil­det ist als hier.

    Für die , die es interessiert:
    Nach hohen Entschädigungssummen für durch impf­stoff­ver­letz­te Kinder, droh­ten die Impfstoffhersteller
    in den 1970er und 80er Jahren sich aus der Produktion von Impfstoffen zurückzuziehen.

    Von einer Klage im Jahr 1978 stieg die Zahl der Klagen bis 1984 auf 73.
    Die durch­schnitt­li­che Schadenssumme stieg von 10 Millionen Dollar auf 47 Millionen Dollar.

    Die Gerichte berie­fen sich dar­auf, dass das Risiko zu erkran­ken, zwar bekannt, die Familien aber nicht ord­nungs­ge­mäß gewarnt wurden.

    In die­ser Zeit mach­ten sich Beamte des öffent­li­chen Gesundheitswesens "Sorgen um die Stabilität der Versorgung des Landes mit bestehen­den Impfstoffen – und um den schwin­den­den Anreiz für Unternehmen, in die Entwicklung neu­er Impfstoffe zu investieren."
    (Wir las­sen das jetzt mal so stehen)

    Aus die­sen Gründen ver­ab­schie­de­te der Kongress den National Childhood Vaccine Injury Act von 1986 (auch bekannt als Vaccine Act), der die Arzneimittelhersteller von wei­te­ren Klagen freistellte.

    Von da an konn­ten Personen, die behaup­te­ten, im Zusammenhang mit einem Impfstoff ver­letzt oder erkrankt zu sein, ihre Ansprüche bei einer neu­en Einrichtung, dem Vaccine Injury Compensation Program, gel­tend machen, anstatt die Arzneimittelhersteller zu verklagen. 

    Beim VICP kön­nen die Betroffenen inner­halb von drei Jahren nach dem ers­ten Symptom Ansprüche gel­tend machen. 

    Das VICP über­nimmt die Kosten für Anwälte oder Sachverständige und sieht eine Entschädigungen für Leiden oder Schäden vor.
    Dies ist mög­lich, weil die Impfstoffhersteller 75-Cent-Steuer pro Impfdose bereit­stel­len müssen

    Wenn eine Person eine Schadensmeldung ein­reicht, prüft ein Team, dem 11 Ärzte des Gesundheitsministeriums ange­hö­ren (die alle ihre Kinder geimpft haben), die medi­zi­ni­schen Unterlagen der Person.
    Das Team emp­fiehlt dann, ob der Fall ent­schä­digt oder vor dem "vac­ci­ne court", dem Bundesgerichtshof für Impfschäden, ver­tei­digt wer­den soll.

    "Die Schaffung des VICP war eine Gegenleistung", erklär­te die Professorin für Recht an der Stanford Law School, Nora Freeman Engstrom.
    Menschen, die mög­li­cher­wei­se durch Impfstoffe geschä­digt wur­den, wür­den auf eini­ge Möglichkeiten ver­zich­ten, vor Gericht Rechtsmittel einzulegen.
    Im Gegenzug wür­de ihnen eine rasche und siche­re Entschädigung zugesichert.
    Das Programm wur­de vom Kongress beauf­tragt, Ansprüche "schnell, ein­fach und mit Sicherheit und Großzügigkeit" zu behandeln.

    Wenn die Regierung die Rechte des Einzelnen zum Wohle der Allgemeinheit ein­schränkt, so die Argumentation, dann soll­te sie auch die Verantwortung für die Folgen übernehmen.
    In einer juris­ti­schen Fachzeitschrift hieß es, der Zweck sei es, "Kinder zu ent­schä­di­gen, die im Dienste des Gemeinwohls ver­letzt wurden".

    In dem Versuch, das Entschädigungsverfahren zu stan­dar­di­sie­ren und zu beschleu­ni­gen, stüt­zen sich vie­le Entscheidungen auf ein Dokument, das als "Vaccine Injury Table" (Tabelle der Impfschäden) bekannt ist (des­sen Existenz im Gesetz von 1986 fest­ge­schrie­ben ist).
    Darin sind unzäh­li­ge Krankheiten, Behinderungen und Verletzungen auf­ge­führt, bei denen, "davon aus­ge­gan­gen wird, dass sie durch einen Impfstoff ver­ur­sacht wur­den, wenn kei­ne ande­re Ursache gefun­den wird".

    In einer 2015 durch­ge­führ­ten Analyse des Programms stell­te Engstrom fest, dass dies nicht der Fall war.
    Nur etwa ein Viertel der Ansprüche wur­de ent­schä­digt, und das oft nicht rechtzeitig.
    Sie wies dar­auf hin, dass die Bearbeitung von Klagen wegen Impfschäden im Durchschnitt län­ger dau­ert als die Bearbeitung von Klagen wegen ärzt­li­cher Kunstfehler.
    "Das VICP", schrieb Engstrom, "hat es ein­fach nicht geschafft, so kon­se­quent, so schnell, so leicht oder so ein­fach Entschädigung zu bie­ten, wie sei­ne Befürworter es vor­her­ge­sagt hatten."

    Die meis­te Zeit in der Geschichte des Programms wur­de eine gro­ße Mehrheit der Anträge abgelehnt.
    Doch zwi­schen 2015 und 2019 wur­den 77 Prozent der Anträge entschädigt.
    Im Jahr 2004 ent­schä­dig­te das VICP nur 57 Fälle.
    Im Jahr 2017 zahl­te es 706.
    Engstrom nann­te den Trend "eine gro­ße Veränderung".
    Von einem Tiefstand von 54 Millionen Dollar im Jahr 2006 stie­gen die Gesamtausgaben kon­ti­nu­ier­lich auf 282 Millionen Dollar im Jahr 2017 an
    Vor die­sem Hintergrund ist die Tabelle der Impfschäden lang und wird regel­mä­ßig erwei­tert, was teil­wei­se den ste­ti­gen Anstieg der Auszahlungen erklä­ren könnte

    Seit den spä­ten 1980er Jahren hat der VICP Entschädigungen in Höhe von ins­ge­samt 4,4 Milliarden Dollar gezahlt, durch­schnitt­lich 570.000 Dollar pro Antrag.
    (Das ist ein "Trinkgeld" gegen­über den 70ger und 80ger Jahren)

    Narayan Nair, Arzt, Leiter des VICP
    Nach Schätzungen des VICP sind etwa 70 Prozent sei­ner Zahlungen das Ergebnis eines aus­ge­han­del­ten Vergleichs, "bei dem das HHS nach Prüfung der Beweise nicht zu dem Schluss gekom­men ist, dass der angeb­li­che Impfstoff die angeb­li­che Schädigung ver­ur­sacht hat".

    Da weiß man doch, wie das 11-köp­fi­ge Team so drauf zu sein hat

    ——————————————————————————-
    Im Jahr 2005 wur­de der Public Readiness and Emergency Preparedness Act (PREP,Gesetz über die öffent­li­che Bereitschaft und die Vorbereitung auf Notfälle) geschaf­fen, um Pharmaunternehmen, die Impfstoffe her­stel­len oder ver­trei­ben, vor der Haftung zu schüt­zen, es sei denn, es liegt ein "vor­sätz­li­ches Fehlverhalten" des Unternehmens vor.

    Eine Erklärung nach dem PREP-Gesetz dient spe­zi­ell dem Zweck, Haftungsfreiheit zu gewäh­ren, und unter­schei­det sich von ande­ren Notfallerklärungen und ist nicht von die­sen abhängig.

    HHS-Minister Alex Azar berief sich als Reaktion auf die Pandemie auf PREP und erklär­te COVID-19 zu einem "Notfall im Bereich der öffent­li­chen Gesundheit, der einen Haftungsschutz für abge­deck­te Gegenmaßnahmen rechtfertigt"

    Klagen, die sich auf eine Ausnahme von der durch das PREP-Gesetz gewähr­ten Immunität beru­fen, kön­nen nur vor einem Gericht mit drei Richtern am United States District Court for the District of Columbia ein­ge­reicht werden.
    Um zu obsie­gen, muss ein Kläger durch ein­deu­ti­ge und über­zeu­gen­de Beweise nach­wei­sen, dass vor­sätz­li­ches Fehlverhalten die unmit­tel­ba­re Ursache für den Tod oder die schwe­re Verletzung war.

    Hier gab es bis­her zwei Verhandlungen bezüg­lich der Covid – Impfstoffe
    In bei­den Fällen ver­wei­ger­te die Regierung, die von den Antragstellern den Nachweis ver­langt, dass ihre Verletzungen "die direk­te Folge" eines COVID-19-Impfstoffs sind, die Entschädigung.

    Das ist eine hohe Beweislast.
    Anwälte bekla­gen, dass der Impfstoff so neu ist, dass es prak­tisch kei­ne end­gül­ti­gen Forschungsergebnisse über die Verursachung von Verletzungen gibt, auf die man sich beru­fen könnte.

    (Und jetzt den­ken wir mal über die Pfizer-Leaks und Langzeitschäden nach)

    Mit dem PREP-Gesetz wur­de auch das Countermeasures Injury Compensation Program (Entschädigungsprogramm für Verletzungen durch Gegenmaßnahmen) ein­ge­führt, das berech­tig­te Personen für schwe­re kör­per­li­che Verletzungen oder Todesfälle ent­schä­digt, die direkt durch die Verabreichung oder Anwendung einer Gegenmaßnahme ver­ur­sacht wur­den, die unter die Erklärung fällt.

    Das CICP, Countermeasures Injury Compensation Program,
    über­nimmt kei­ne Kosten für Anwälte oder Sachverständige und sieht kei­ne Entschädigungen für Leiden oder Schäden vor.
    Den Antragstellern bleibt nur ein Jahr ab dem Zeitpunkt der Impfung, Ansprüche gel­tend zu machen.

    Zunächst stellt die Person, die eine Verletzung gel­tend macht, einen Antrag auf Leistungen und reicht die ent­spre­chen­den medi­zi­ni­schen Unterlagen ein.
    Bei COVID-19-Impfstoffverletzungen ent­hal­ten die Anträge laut HRSA-Daten bereits ein wah­res Merck-Handbuch an Beschwerden, von Schwindel über Taubheit bis hin zum Tod.

    Das Formular wird vom medi­zi­ni­schen Personal des CICP geprüft", das ent­schei­det, ob der Antragsteller Anspruch auf Programmleistungen hat.

    Wenn den Antragstellern die Entscheidung nicht gefällt, kön­nen sie eine erneu­te Prüfung durch ein "qua­li­fi­zier­tes, vom Programm unab­hän­gi­ges Gremium" beantragen.
    Das Gremium gibt eine Empfehlung an den Associate Administrator des Health Systems Bureau der HRSA ab, des­sen Entscheidung über die Auszahlung end­gül­tig ist.

    Hier gilt fest­zu­stel­len, dass eini­ge Dinge feh­len, wie z. B. ein unab­hän­gi­ger Richter, die Möglichkeit, sei­nen Fall per­sön­lich vor­zu­tra­gen, Schmerzensgeld und das Recht, über die Behörde hin­aus Berufung einzulegen.

    Das Impfgericht ver­fügt über all die­se Merkmale.
    Der CICP hat keine.
    Aber hier­her wer­den die COVID-19-Impfstofffälle ver­wie­sen, zumin­dest im Moment.

    Da weiß man doch jetzt, wofür eine Notfallzulassung gut ist.

    Gemäß den im Impfstoffgesetz von 1986 fest­ge­leg­ten Schritten muss die CDC zunächst die rou­ti­ne­mä­ßi­ge Verabreichung der Impfung an Kinder emp­feh­len, damit der COVID-19-Impfstoff vor das Impfstoffgericht gebracht wer­den kann.
    Dann muss der Kongress ein Gesetz ver­ab­schie­den, das die 75-Cent-Steuer für jeden COVID-19-Impfstoff vor­sieht, und der Gesundheitsminister muss die Impfstoffe in das Vaccine Injury Compensation Program aufnehmen.

    All dies könn­te Jahre dauern.

    Im Kongress ist ein Gesetzentwurf anhän­gig, der das Verfahren beschleu­ni­gen wür­de (sowie eine Erhöhung der Entschädigungssummen bei Impfschäden, eine Verlängerung der Verjährungsfrist von drei auf fünf Jahre und die Einsetzung von mehr Sonderbeauftragten), der jedoch noch nicht in Kraft getre­ten ist.

    Die Associated Press berich­te­te, dass das VICP viel mehr Entschädigungen gezahlt hat als das CICP.
    In der Tat hat die über­wäl­ti­gen­de Mehrheit aller Kläger im Rahmen des so genann­ten Countermeasures Injury Compensation Program kei­nen Erfolg gehabt.
    Den Daten des Programms zufol­ge wur­den seit der Einrichtung des Tribunals im Jahr 2010 29 Ansprüche für Verletzungen durch ande­re Impfstoffe gezahlt.
    (Zehn wei­te­ren Anträgen wur­de statt­ge­ge­ben, aber kei­ne Entschädigung gezahlt.)
    Die ande­ren 455 Anträge – 92 % – wur­den abge­lehnt oder aus ande­ren Gründen als nicht prü­fungs­fä­hig eingestuft.

    Bei den­je­ni­gen, die Recht beka­men, lag der Median der Entschädigung nach Berechnungen bei 5.677 US-Dollar, wobei die Spanne von 31 US-Dollar im unte­ren Bereich bis zu 2,3 Millionen US-Dollar im obe­ren Bereich lag, und zwar für eine Person, die nach einer H1N1-Grippeimpfung am Guillain-Barre-Syndrom erkrankte.

    Der Versicherungsschutz für die Antragsteller ist begrenzt: Verlorene Löhne bis zu 50.000 Dollar pro Jahr und medi­zi­ni­sche Auslagen aus eige­ner Tasche.
    Wenn die Person gestor­ben ist,
    kön­nen die Angehörigen eine Todesfallentschädigung von bis zu 370.376 Dollar beantragen.

    Seit 2005 hat das CICP den Antragstellern, die haupt­säch­lich Ansprüche im Zusammenhang mit dem H1N1-Schweinegrippeimpfstoff gel­tend mach­ten, Entschädigungen in Höhe von 6 Millionen Dollar gewährt, durch­schnitt­lich 200.000 Dollar pro Antrag. 

    Ein Schnäppchen

    Ob VICP oder CICP
    Das ist die Kunst, den Bürger so über den Tisch zu zie­hen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.

  10. https://childrenshealthdefense.org/defender/truth-americas-vaccine-court/

    "Gleicht die Verluste aus"
    Es geht um Medikamente, nicht um Impfstoffe!

    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/purdue-pharma-und-der-sackler-clan-doppelverdiener-an-der-opioidkrise-a-1229681.html

    https://www.infosperber.ch/wirtschaft/konzerne/opioid-skandal-wie-milliardaers-familie-die-justiz-austrickste/

    https://www.businessinsider.com/sackler-bankruptcy-court-grants-family-immunity-future-opioid-lawsuits-2021–9
    Ein Konkursgericht gewähr­te den Sacklers Immunität von allen zukünf­ti­gen Opioid-Klagen, und die Familie erklär­te sich bereit, einen Vergleich in Höhe von 4,3 Milliarden Dollar zu zahlen

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/opioid-krise-usa-vergleich-milliarden-schadenersatz-schmerzmittel-missbrauch-101.html

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/krebsverdaechtiges-babypuder-us-pharmakonzern-zu-milliardenstrafe-verurteilt‑1.4052832

    https://www.enjuris.com/blog/resources/largest-pharmaceutical-settlements-lawsuits/
    Die 10 größ­ten phar­ma­zeu­ti­schen Vergleiche der Geschichte

    https://abcnews.go.com/Business/story?id=6062389&page=1
    894-Millionen-Dollar-Deal been­det die meis­ten Klagen von Pfizer
    TRENTON, N.J. – Der Pharmariese Pfizer Inc. hat eine Einigung in Höhe von 894 Millionen Dollar erzielt, um die meis­ten Klagen gegen sei­ne bei­den ver­schrei­bungs­pflich­ti­gen Schmerzmittel, das belieb­te Celebrex und ein ähn­li­ches Medikament, Bextra, das nicht mehr auf dem Markt ist, zu beenden.
    Wie der welt­größ­te Arzneimittelhersteller am Freitag mit­teil­te, hat er sich im Grundsatz dar­auf geei­nigt, mehr als 90 % der Klagen wegen Körperverletzung zu been­den, die von Personen ein­ge­reicht wur­den, die behaup­ten, die Pillen hät­ten Herzinfarkte, Schlaganfälle oder ande­re Schäden verursacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.