„Übersehene“ bitte bei der Impfhotline melden

»Rund 700.000 Impfeinladungen sind an die Über-70- und 80-Jährigen in Berlin raus­ge­gan­gen (Basis: Daten aus dem Melderegister) – damit, sag­te uns ges­tern Abend ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung, müss­te die gesam­te Altersgruppe erfasst sein. („Übersehene“ bit­te bei der Impfhotline melden).«
checkpoint.tagesspiegel.de

In dem Artikel hin­ter der Bezahlschranke geht es um das Thema "Immunisiert zurück in die Freiheit?" Als habe es mehr als 200 Jahre bür­ger­li­cher Demokratie nicht gege­ben, wer­den dort Hofschranzen zitiert, die unter Umständen bereit wären, gewis­sen Gruppen Freiheiten zu "gewäh­ren".

Die Wirtschaftssenatorin über­legt, ob irgend­wann Geimpfte "ihre vol­len Freiheiten leben kön­nen". Der Justizsenator geruht zu ver­kün­den: "Natürlich spricht nichts dage­gen, wenn sich zehn Geimpfte tref­fen". Beide sit­zen für die Grünen im Senat.

Auch RedaktionsmitarbeiterInnen machen sich die feu­da­lis­ti­sche Argumentation zu eigen. Einer "ist bereits durch­ge­impft" und will end­lich mal in die Philharmonie oder nach Hiddensee. Eine andere, …

»Anfang 30, kom­men­tiert heu­te im Tagesspiegel-Leitartikel: „Die Rückkehr Weniger zur alten Normalität ebnet auch den vie­len Wartenden den Weg aus der Krise. Der not­wen­di­ge Lockdown in sei­nen ver­schie­de­nen Härtegraden schränkt nicht nur den Alltag heu­te ein, er bedroht all das, wor­auf sich Menschen nach dem Ausnahmezustand freu­en: Theater, Bars, Restaurants, das Hotel am gelieb­ten Ferienort – für vie­le: den Arbeitsplatz. Die Freiheit der Geimpften, ihr Geld, kann hel­fen, die­se Dinge zu sichern, für jene, die sich jetzt noch gedul­den müs­sen.“«

Daß im Zweifelsfall Rechte nichts gel­ten und Atteste stets angeb­lich sind, wird gleich mit abge­han­delt am Fall der Robert Lindner GmbH :

»Mail von „Lindner“-Geschäftsleiterin Claudia Mehrl zum gest­ri­gen Checkpoint-Beitrag über den Maskenärger im Feinkostladen – von mor­gen an, teilt sie mit, gel­ten hier neue, prag­ma­ti­sche und ganz kla­re Regeln:

+ Kunden dür­fen aus­nahms­los nur noch mit FFP2-Maske die Geschäfte betre­ten – die Frage von Attesten hat sich damit erle­digt und die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitenden ist gewährleistet.

+ Kunden, die aus gesund­heit­li­chen Gründen kei­ne FFP2-Maske tra­gen kön­nen oder wol­len, bie­tet „Lindner“ an, vor dem Geschäft zu bestel­len und (per EC-Karte) zu bezah­len – sie haben damit eine dis­kri­mi­nie­rungs­freie Alternative.

+ Auf Plakaten außer­halb der Filialen weist „Lindner“ sowohl auf die aus­nahms­lo­se Maskenpflicht hin wie auch auf den Tür-Service – Missverständnisse und Reibereien wer­den so vermieden.

Rechtlich ist die Sache ohne­hin klar, hier zusam­men­ge­fasst von Checkpoint-Leser, Rechtsanwalt und Professor Thorsten Koch (vie­len Dank auch für die vie­len ande­ren Zuschriften): Dass jemand ein angeb­li­ches Attest gegen­über einer Privatperson (z.B. einem Ladenbesitzer) nicht zei­gen MUSS, bedeu­tet nicht, dass die­ser jemand einen Laden auch ohne Maske betre­ten DARF – denn davor steht das Hausrecht, das auch der Besitzers eines Lebensmittelladens hat. Lassen Sie sich also nicht die Butter vom Brot neh­men, wenn ihnen jemand Käse erzählt.«

So wie Rassismus beginnt auch Faschismus in der Mitte der Gesellschaft.

11 Antworten auf „„Übersehene“ bitte bei der Impfhotline melden“

  1. Ich dach­te, die Butter gäb's im Feinkostladen.
    Wenn der Maskenattestbetrüger nicht rein darf, kann er drin nie­man­dem die Butter weg­neh­men. Und den Käse kann er tat­säch­lich nur erzäh­len. Gut für den Maskenattesthausfriedensbrecher, wenn er daheim einen Garten mit Ziege hat. Sonst gibt es kei­nen Feinkostkäse mehr.
    Creative dest­ruc­tion wird aber auch das regeln.

  2. Sollte ich mich ver­le­sen haben?
    Das Wort Faschismus in der Mitte die­ses blogs?
    Schon seit Monaten habe ich aus­schliess­lich Angst vor der gro­ßen Mehrheit der bös­ar­ti­gen Mitmenschen.
    Und vor nichts Anderem.

  3. Das erin­nert mich an die hes­si­sche Steuerfahnder Affäre. Da wur­den vier Steuerfahnder, die zu hei­ße Eisen ange­fasst hat­ten vom Dienst sus­pen­diert. Gutachten beschei­nig­ten Ihnen eine ein­deu­tig "para­no­id-que­ru­la­to­ri­sche Entwicklung". So schnell gehts im demo­kra­ti­schen Deutschland. Die Rehabilitation dau­er­te 20 Jahre.

  4. Das Ganze wider­spricht natür­lich dem Recht auf Inklusion
    https://www.einfach-teilhaben.de/DE/AS/Ratgeber/Inklusion/Inklusion_node.html

    Was in der Argumentation der Covid Propaganda pas­siert ist – und ich hof­fe, noch nicht in der Rechtsprechung oder im Bewusstsein der Menschen (da bin ich mir lei­der nicht bei allen sicher) – ist eine Beweislastumkehrung von Gefährlichkeit. Ich muss nach­wei­sen, dass ich unge­fähr­lich bin, nicht die Gesellschaft, dass ich gefähr­lich bin und des­halb aus­ge­grenzt wer­den darf. Wenn das hän­gen bleibt, ist das die Rutschbahn in den voll­stän­di­gen Überwachungsstaat, und so ist das wohl auch von den Konstrukteuren die­ser Propaganda geplant. Was das für die Psychiatrie bedeu­ten kann, male ich mir lie­ber nicht aus.

    Es ist in der Tat Faschismus. Die Menschen, die das betrei­ben, han­deln aus Angst oder haben einen Sekundärgewinn (Lehrer, ich schaue Euch an).

    Es geht nur mit Solidarität. Diese Läden boy­kot­tie­ren. Andere Läden auf­su­chen. Sich zu denen ohne Maske stel­len. Selber die Maske able­gen. Deutlich sagen, dass das eine ethi­sche Frage von Menschlichkeit, Toleranz und Inklusion ist. Dass es um die Würde des Menschen geht.

  5. Ich schla­ge vor, dass wir uns alle vor den Lindnerfilialen tref­fen und jeder ohne Maske sich ein Brötchen raus­lie­fern lässt. .…oder die­sen Sch…Laden für immer meiden.

  6. Was pas­siert, wenn eine „Bäckerei“ von ihrem Hausrecht Gebrauch macht und die Kunden ein­fach so — ganz ohne Maske — in den Laden lässt? Hier greift das Hausrecht nicht, weil die „Bäckerei“ per Verordnung ver­pflich­tet wur­de, nur Kunden mit Maske Einlass zuge­wäh­ren. Das Hausrecht ent­puppt sich hier als „Versuch am untaug­li­chen Objekt“.

  7. viel­leicht ver­ste­hen eini­ge men­schen jetzt, mit wel­chen staat­lich ver­ord­ne­ten lügen die betrof­fe­nen der infra­schall­pro­ble­ma­tik seit jah­ren zu kämp­fen haben.

    wind­ener­gie und die opfer wer­den run­ter­ge­spielt, die grip­pe sta­tis­tisch hoch­ge­puscht, um die men­schen zum imp­fen zu zwin­gen. der tod ist ein meis­ter aus deutschland.
    es sind die sel­ben ver­bre­cher und lüg­ner die seit jah­ren über lei­chen gehen.

    alle umwelt und bun­des­mi­nis­ter, die län­der­par­la­men­te und kran­ken­kas­sen sowie medi­zi­ner ver­ei­ni­gun­gen pro­fi­tie­ren vom leid und elend der betrof­fe­nen und wis­sen dar­über bescheit.
    sie wer­den sich alle wei­ter­hin gegen­sei­tigt decken.
    das sind eis­kal­te pro­fit und pro­fil­neu­ro­tisch aus­ge­rich­te­te mör­der. die ver­schwö­rung ist kei­ne theo­rie mehr, son­der nack­te tat­sa­che. und es pas­siert global.
    qui bono ?

  8. Mittlerweile türmt sich der Coronamüll. Nicht nur im Fernsehen son­dern auch kör­per­lich: Spritzen, Ampullen, Wattestäbchen, Masken usw.

  9. frü­her:
    Abrakadabra
    A‑Bra-Ca-Dabra spielt mit den ers­ten vier Buchstaben des latei­ni­schen Alphabets und kann sich aus Buchstaben-Magie und Alphabet-Zauber erklä­ren, die in der Spätantike weit ver­brei­tet waren:
    Das Alphabet hat magi­sche Kraft, weil sich mit ihm alle Dinge der Welt dar­stel­len lassen.
    oder
    Abrakadabra kann aber auch von dem ara­bi­schen Zauber „abreq ad habra“ abge­lei­tet sein, was angeb­lich „den Donner, der tötet“ beschwört.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Abrakadabra

    Anmerkung:
    Man braucht KEINE/N
    – Begründung
    – Sicherheitsnachweis
    – Evidenznachweis
    – Kosten-Nutzen-Nachweis
    – Verwaltungsbeschluss
    – Prüfung von Alternativen
    u.v.m.

    "M‑V zahl­te bis­her fast eine Million Euro für Chaos-Hotline
    Lange Wartezeiten und Verwirrung bei den Standorten:
    Die Kritik an der Impfhotline in MV ist groß.
    Dabei gab es 

    nicht ein­mal eine Ausschreibung, 

    wer den Dienst für das Land anbie­ten soll."

    Tim Prahle 26.04.2021 06:12 Uhr

    https://www.nordkurier.de/neubrandenburg/m‑v-zahlte-bisher-fast-eine-million-euro-fuer-chaos-hotline-2643280904.html

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