Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin e.V. ist schockiert! Der Bogen zu Christian Drosten

Der Gesund­heits­mi­nis­ter ver­scherzt es sich gera­de mit allen mög­li­chen Ver­bün­de­ten. Sei­ne Pöbe­lei, wie die "Ber­li­ner Zei­tung" for­mu­liert, gegen nicht "Geimpf­te" bringt Pfle­gen­de und Feu­er­wehr­leu­te gegen ihn auf. Nun sind es Labo­re und ärzt­li­che Stan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen, die ihre Geschäf­te mit Tests bedroht sehen, wobei die Über­schrift ihrer Pres­se­mit­tei­lung durch­aus wirr ist:

alm​-ev​.de (23.6.)

Sie haben nicht begrif­fen, daß in schwe­ren Zei­ten die Regie­rung ihre Loya­li­tät fokus­sie­ren muß. Ein Son­der­ver­mö­gen (welch eine genia­le Wort­schöp­fung für Schul­den über 100 Mil­li­ar­den!) wird es nicht auch noch für Lau­ter­bach geben kön­nen. Es gilt Prio­ri­tä­ten zu set­zen, und die lie­gen nun mal bei den Zah­lun­gen an die Pharmaindustrie.

Was ist da so unethisch?

»Laut der heu­te öffent­lich gewor­de­nen ‚Herbst­stra­te­gie‘ plant der Gesund­heits­mi­nis­ter kos­ten­lo­se Bür­ger­tests zukünf­tig auf bestimm­te Per­so­nen­grup­pen zu beschrän­ken, aller­dings sol­len sie vor allem auch bei sym­pto­ma­ti­schen Pati­en­ten ein­ge­setzt wer­den. Der Berufs­ver­band der Ärz­te für Mikro­bio­lo­gie, Viro­lo­gie und Infek­ti­ons­epi­de­mio­lo­gie e.V. und der Ver­band der Akkre­di­tier­ten Labo­re in der Medi­zin e.V. sind schockiert!

Medi­en­be­rich­ten zufol­ge sieht die geplan­te ‚Coro­na-Herbst­stra­te­gie‘ vor, dass sym­pto­ma­ti­sche Per­so­nen mit kos­ten­lo­sen Bür­ger­tests getes­tet wer­den sol­len. Das kon­ter­ka­riert die rich­ti­ge Ein­schät­zung des Minis­ters, dass bei recht­zei­ti­gem Ein­satz anti­vi­ra­ler Medi­ka­men­te Men­schen­le­ben geret­tet wer­den könn­ten!…«

Beson­ders ärger­lich ist ihnen, daß die von Spahn ein­ge­fä­del­te Betei­li­gung der Apo­the­ken am Geld­re­gen von Lau­ter­bach bei­be­hal­ten wird:

»Dar­über hin­aus heißt es in der ‚Herbst­stra­te­gie‘: „Eine gut erreich­ba­re Test-Infra­struk­tur – auch in Apo­the­ken – soll auf­recht erhal­ten blei­ben; die Prei­se für Anti­gen-Schnell­tests und für PCR-Tests sol­len abge­senkt wer­den, die Gesamt­kos­ten sol­len um etwa die Hälf­te redu­ziert wer­den. Durch mehr Kon­trol­len soll Betrug zurück­ge­drängt wer­den.“ In ärzt­li­chen Labo­ren, die auf Über­wei­sung von Fach­ärz­ten hin tes­ten, ist die­se Infra­struk­tur vor­han­den, der teu­re Auf­bau von Par­al­lel­struk­tu­ren ist nicht erfor­der­lich und in der vor­ge­se­he­nen Zeit bis zur Novel­le der Test­ver­ord­nung Ende Juni 2022 ohne­hin nicht möglich…

„Sym­pto­ma­ti­sche Per­so­nen gehö­ren aus­schließ­lich in die Obhut qua­li­fi­zier­ter Ärz­tin­nen und Ärz­te. Alles ande­re wäre eine schlech­te Pati­en­ten­ver­sor­gung und muss der Öffent­lich­keit so auch deut­lich gemacht wer­den!“«


Hät­te ich bei ALM etwas zu sagen, wäre der PR-Mensch als­bald gefeu­ert. Auf der Web­sei­te wird man so begrüßt:

alm​-ev​.de

Wie komme ich jetzt auf Drosten?

Da die Welt klein ist, begeg­net uns im Vor­stand der Lob­by­or­ga­ni­sa­ti­on eine alte Bekannte:

alm​-ev​.de

Über Frau Bei­kert, die Fir­ma Labor Ber­lin und ihren Viro­lo­gi­schen Direk­tor Chris­ti­an Dros­ten, war hier eini­ges zu lesen (s. https://​www​.coro​dok​.de/​?​s​=​b​e​i​k​ert). Daß Karl Lau­ter­bach Mit­glied des dor­ti­gen "Innovationsbeirats"ist, z.B. in Labor Ber­lin – inno­va­tiv bis zum Umkip­pen von Illa im Janu­ar 2021. Damals war die­se etwas blas­se Mit­tei­lung noch nicht absehbar:

labor​ber​lin​.com (7.12.21)

Er ist dort in guter Gesell­schaft, hier eini­ge der Mitglieder:

labor​ber​lin​.com

Aus­führ­li­ches auch zur Rol­le von Chris­ti­an Dros­ten in Kom­mer­zi­el­le Inter­es­sen von Cha­ri­té und Labor Ber­lin (aus dem Juni 2020, benö­tigt ein paar Aktua­li­sie­run­gen, zeigt aber wich­ti­ge Ver­bin­dun­gen auf).

15 Antworten auf „Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin e.V. ist schockiert! Der Bogen zu Christian Drosten“

  1. "Beson­ders ärger­lich ist ihnen, daß die von Spahn ein­ge­fä­del­te Betei­li­gung der Apo­the­ken am Geld­re­gen von Lau­ter­bach bei­be­hal­ten wird." – Man hat wohl Angst, es sich mit der FDP zu verscherzen.

    Ich fin­de es gut, dass die Tests bezahlt wer­den müs­sen von denen, die sich tes­ten las­sen. Die­se Idio­ten ren­nen frei­wil­lig in die­se Test­bu­den und lie­fern Zah­len­ma­te­ri­al für die Politik.

    1. Aber wer weiß, ob die omi­nö­se "Herbst­stra­te­gie" wie­der "2G (+)" vor­sieht? Das tyran­ni­sche Spiel­chen der Impf-Lob­by­is­ten kennt man ja. Zur Genüge.

    2. Immer wie­der die­se Behaup­tung, "Idio­ten ren­nen frei­wil­lig…" wie oft soll ich das hier noch pos­ten: "Unge­impf­te" müs­sen sich tes­ten las­sen, wenn sie ihren Job aus­üben wol­len, ihre Ange­hö­ri­gen in "Ein­rich­tun­gen" besu­chen wollen!…mittlerweile bin ich doch sehr genervt von sol­chen dif­fa­mie­ren­den unsach­li­chen Behauptungen.

      1. @MoW: Keep cool! Es gibt bei­de Grup­pen. Ich ken­ne eini­ge Leu­te, die den kos­ten­lo­sen Test immer mal mit­neh­men, weil sie sich dann "siche­rer füh­len". Wir soll­ten aber auch nicht unter­schät­zen, wel­che Angst es noch gibt, nicht zuletzt wegen der geschei­ter­ten "Imp­fun­gen". Ich glau­be, daß auch Mas­ken­tra­gen oft dar­auf zurück­zu­füh­ren ist. Was bleibt Men­schen auch sonst, wenn sie sich nicht ein­ge­ste­hen wol­len, daß sie sich haben täu­schen lassen?

  2. "kos­ten­lo­se Bürgertests"

    Sind die besoffen?
    Was heißt hier "kos­ten­los"?
    Die sind NICHT! kos­ten­los, son­dern kos­ten­in­ten­siv und müs­sen teu­er, sehr teu­er bezahlt werden!
    Von wem? Na, von wem wohl?

  3. Ver­band der Akkre­di­tier­ten Labo­re in der Medi­zin e.V. Scho­ckie­rend was es alles gibt im gro­ßen Kreis­lauf das Kapi­tals. Wel­che Unter­neh­men da alle­samt über e.V.'s die­ser Art, Stif­tun­gen, Ver­bän­de, Arbeits­ge­mein­schaf­ten usw. mit­ein­an­der ver­schmol­zen sind, wäre mal inter­es­sant. Und natür­lich auch wer deren Inter­es­sen­ver­tre­ter im Bun­des­tag sind. Und zwar namentlich.

  4. Hat bestimmt schon jemand hier gepos­tet, aber die­se gera­de erschie­ne­ne Doku von Spie­gelTV über Abrech­nungs­be­trug mit Coro­na-Test-Zen­tren in Ber­lin soll­te man gese­hen haben:

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​s​N​2​N​E​X​X​b​8F0

    Test­zen­tren konn­te man anschei­nend ohne Per­so­nal­aus­weis oder Füh­rungs­zeug­nis online anmel­den, Kon­to­num­mer ange­ben, dann kommt das Geld. Ein poli­zei­be­kann­ter Betrü­ger war Betrei­ber eines Test­zen­trums und wird in der Doku über­prüft und fest­ge­nom­men wegen ille­ga­ler Abrech­nung von 9Mio.€ nur für sei­ne Zentren.

    Ich freue mich schon auf die Dokus, wenn der gan­ze Betrug mit den Imp­fun­gen auf­fliegt, aber das dürf­te noch eini­ge Jah­re dauern.

    1. Ich fürch­te, daß es dazu nicht kom­men wird.…schließlich han­delt es sich dann nicht um die klein­kri­mi­nel­len Nobo­dys son­dern um sämt­li­che Regie­run­gen und Institutionen.

  5. Die Wahr­heit, war­um die Tests jetzt für alle bis auf vul­nerable Men­schen (gegen was?) kos­ten­pflich­tig wer­den, wird irgend­wo zwi­schen den bei­den fol­gen­den Extre­men liegen:

    KL glaubt tat­säch­lich, dass die Hälf­te der Deut­schen wirk­lich so blöd ist, für die "Erhal­tung" der eige­nen Gesund­heit selbst Geld zu bezah­len (was sie schon seit Beginn der Fake-Pan­de­mie alle tun, aber nicht rea­li­sie­ren), und am bes­ten und natür­lich zur eige­nen "Sicher­heit" drei­mal in der Woche zum Test­zen­trum gehen und Geld ablie­fern werden

    oder

    er sucht eine Mög­lich­keit, sel­ber noch halb­wegs glimpf­lich aus der Coro­na-Affä­re her­aus­zu­kom­men, indem er hofft, dass es bei weni­ger Tests weni­ger "Impf­i­zier­te" gibt, und Coro­na somit zum Aus­lauf­mo­dell würde.

    Nicht, das bei­des voll­kom­men naiv ist – aber ich erwar­te nichts ande­res von ihm.

    1. @Helmi20000: Geht es um zusätz­li­chen Druck auf "Unge­impf­te", die für Arbeit oder Kran­ken­haus­be­su­che Tests vor­wei­sen müssen?

      1. Ich hal­te inzwi­schen nichts mehr für unmög­lich. Man könn­te es bei­na­he schon einen "Wahn" nen­nen, indem sich man­che Men­schen aus der Rie­ge der Fach­idio­ten und Regie­ren­den befin­den. Das Auf­recht­erhal­ten der Pan­de­mie, kos­te es (das Leben, die Gesund­heit), was es wolle.

        Die Impf­pflicht ist erst ein­mal vom Tisch, und er sucht jetzt für den Herbst Mit­tel und Wege, "sei­ne" (nicht eige­ne) Agen­da fort­set­zen und die unwil­li­gen Men­schen auf ande­rem Wege zur Imp­fung "lei­ten" zu kön­nen. Obwohl ich ihn sel­ber nur für eine Mario­net­te der Phar­ma-Mafia hal­te, die nur das tut, was ihr gesagt wird erst nach dem Abni­cken der wirk­lich Herr­schen­den "Piep" sagen darf.

  6. " … plant der Gesund­heits­mi­nis­ter kos­ten­lo­se Bür­ger­tests zukünf­tig auf bestimm­te Per­so­nen­grup­pen zu beschrän­ken, aller­dings sol­len sie vor allem auch bei sym­pto­ma­ti­schen Patienten …"

    Das "auch" ist ver­rä­te­risch. Als sei­en Grip­pa­le nie "getes­tet" worden. 

    Der Witz bei "Herbst­stra­te­gie" wird oft über­se­hen. Es han­delt sich also um eine "Pan­de­mie", die Som­mer­pau­se macht. Die "Pan­de­mie" ist also im Som­mer völ­lig harm­los. 'Win­ter­pan­de­mie' wäre eine Bezeich­nung. So wie die Grip­pe halt, die die "WHO" zur "Pan­de­mie" mach­te, weil es Phar­ma so gefällt.

  7. Die Schwem­me an Test­sta­tio­nen erlaubt noch eine im Arti­kel und den Kom­men­ta­ren über­se­he­ne 'nied­rigs­te' Betrugs­stu­fe. Sie besteht dar­in, Extra­pro­fit dar­aus zu erzie­len, daß schlecht oder gar nicht ein­ge­wie­se­nes und ent­spre­chend bezahl­tes Per­so­nal ein­ge­setzt und des­sen Tätig­keit nie kon­trol­liert wird.

    Prak­ti­sches Bei­spiel aus den letz­ten Wochen: mei­ne Frau tes­tet sich nach kla­ren Sym­pto­men sel­ber posi­tiv, geht zwecks Bestä­ti­gung zu einem in der Nähe neu eröff­ne­ten Test­ort und kriegt zu ihrer Ver­blüf­fung ein nega­ti­ves Ergeb­nis. Es fällt ihr dabei auf, daß der Abstrich nur ganz vorn im Mund genom­men wur­de, zwi­schen Wan­ge und Zäh­nen bis unge­fähr auf Höhe der Eck­zäh­ne. Sie geht zu einer schon län­ger akti­ven Test­sta­ti­on 2km wei­ter, die wir zuvor mehr­fach benutzt hat­ten. Dort geht man tie­fer rein und erzielt ein ein­deu­tig posi­ti­ves Ergeb­nis. Im anschlie­ßen­den Gespräch über die bei­den Tests beur­teilt der Tes­ter das Vor­ge­hen sei­nes 'Kol­le­gen' als 'ohne wenn und aber unsachgemäß'.

    So kön­nen selbst noch Per­so­nen mit Sym­pto­men an nega­ti­ve Test­ergeb­nis­se kom­men. 3‑G schützt!

    Am Ran­de: die Infek­ti­on stamm­te aller Wahr­schein­lich­keit nach aus einer Gre­mi­en­sit­zung mit 18 Teil­neh­mern. Die­se waren auf Ver­an­las­sung des des Arbeit­ge­bers bereits alle min­des­tens zwei­mal (die meis­ten drei­mal) geimpft und zusätz­lich vor der Sit­zung noch frisch nega­tiv getes­tet. Vier Tage nach der Sit­zung war ein Drit­tel von ihnen posi­tiv. Das wirft die Fra­ge auf, was bes­ser "schützt": 2‑G oder 3‑G?

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