Verlorene Jahrzehnte – Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise

Unter die­sem Titel for­mu­liert Pro­fes­sor Mat­thi­as Schrap­pe auf cice​ro​.de am 30.11./1.12.22 (der drit­te Teil steht noch aus*) Über­le­gun­gen zur "Coro­na-Kri­se". Es lohnt der gan­ze Text, hier eini­ge Auszüge:

»Einleitung: Es dominiert das paternalistische Prinzip

End­lich, die Auf­ar­bei­tung der Coro­na-Kri­se kommt in Gang. Aber haben Sie zuletzt ver­sucht, einen Ter­min beim Fach­arzt zu bekom­men? Oder die Groß­mutter im Kran­ken­haus zu besu­chen? Kein Zwei­fel, man muss die Ver­en­gung des gesell­schaft­li­chen Dis­kur­ses dis­ku­tie­ren. Man muss auch die zahl­rei­chen Ein­zel­fel­der und ‑feh­ler the­ma­ti­sie­ren, die gemacht wur­den (z.B. Iso­la­ti­on der Kin­der).

Es wird aber viel zu wenig pro­ble­ma­ti­siert, dass sich durch das Coro­na-Manage­ment die gesam­te Gesund­heits­ver­sor­gung stark ver­än­dert, ja ver­schlech­tert hat…

(1) Grundlegend: Es gab kein „Handeln unter Unwissenheit“!

„Han­deln unter den Bedin­gun­gen der Unwis­sen­heit“, das war die vor­ge­scho­be­ne For­mel, die der Exkul­pa­ti­on die­nen soll­te – und sozu­sa­gen die Quel­le des Ver­sa­gens dar­stellt. Man hät­te es mit einer „unbe­kann­ten Her­aus­for­de­rung“ zu tun (so Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel in der PK nach der ers­ten Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz am 13.3.2020), mit „Ent­schei­dun­gen im Unge­wis­sen“ (so Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Lam­brecht in der Kamin­run­de im Kanz­ler­amt mit dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt am 30.6.2021, kurz vor dem „Bun­des­not­brem­se-Urteil“). 

Doch die Wahr­heit sieht anders aus, tat­säch­lich lagen alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen vor..

(2) Reduktionistischer Rückfall: Der Krieg gegen das Virus

Zum essen­ti­el­len Fach­wis­sen der Infek­tio­lo­gen gehört die Unter­schei­dung von Infek­ti­on und Infek­ti­ons­er­kran­kung. Bei einer Infek­ti­on ist der Erre­ger nach­weis­bar, bei einer Infek­ti­ons­er­kran­kung kom­men Krank­heits­zei­chen hin­zu. Letz­te­re ist in den sel­tens­ten Fäl­len allein durch den Erre­ger zu erklä­ren, son­dern stellt immer eine Wech­sel­wir­kung von patho­ge­nem Effekt des Erre­gers und der Reak­ti­on des Wir­tes (Pati­en­ten) dar. Manch­mal tre­ten Krank­heits­zei­chen über­haupt erst auf, wenn der Wirt anfängt, sein Immun­sys­tem dage­gen in Gang zu set­zen. Es ist also nicht ziel­füh­rend, nur über das Virus zu reden und ihm viel­leicht noch den Krieg zu erklä­ren (Macron am 16.3.2020 im fran­zö­si­schen TV), son­dern man muss eben­so über den Wirt sprechen…

(3) Überspielt und ausgeschaltet: Ärztliche und pflegerische Fachkompetenz

Eine der wenig beach­te­ten Ana­lo­gien zwi­schen Coro­na und HIV ist der Kon­flikt zwi­schen der juristisch/politischen Per­spek­ti­ve und der fach­li­chen Per­spek­ti­ve der Gesund­heits­be­ru­fe bzw. ‑Insti­tu­tio­nen. Auch in den 80er-Jah­ren gab es von poli­ti­scher Sei­te Bestre­bun­gen, Infi­zier­ten­re­gis­ter ein­zu­rich­ten oder Infi­zier­te auf Ost­see­inseln zu ver­ban­nen, statt die HIV-Infek­ti­on als medi­zi­nisch-pfle­ge­ri­sches Pro­blem von Dia­gnos­tik, The­ra­pie, fach­kun­di­ger Pfle­ge und Infek­ti­ons­epi­de­mio­lo­gie ein­zu­ord­nen. Auch damals hat­te man Furcht vor „schwir­ren­den Kei­men“ und wei­ger­te sich, sogar die Päs­se von ver­meint­lich Infi­zier­ten zu berüh­ren, obwohl eben­so wie bei Coro­na schnell klar war, dass davon kei­ner­lei Infek­ti­ons­ge­fahr ausging…

(4) Patientenorientierung war gestern: Zurück zum paternalistischen System

Die schritt­wei­se Stär­kung der Pati­en­ten­ori­en­tie­rung hat in der Gesund­heits­ver­sor­gung in den Jah­ren vor Coro­na eine ganz her­aus­ra­gen­de Rol­le gespielt…

Heu­te hat sich das alles geän­dert. Die Mit­ar­bei­ter der Ein­rich­tun­gen tun ihr Bes­tes, aber durch die Vor­schrif­ten und durch eine Kräf­te­ver­schie­bung inner­halb der Kli­ni­ken, die den auf die RKI-Vor­schrif­ten ach­ten­den Ver­wal­tun­gen (und den „Coro­na-Beauf­trag­ten“) alle Macht in die Hän­de leg­te, wur­den sie an den Rand gedrängt. Die Kran­ken­häu­ser zogen die Brü­cken hoch, alte Men­schen konn­ten nicht beglei­tet wer­den (auch wenn sie es dezi­diert wünsch­ten, auch auf die Gefahr einer Infek­ti­on hin). Sie beka­men kei­nen Besuch, selbst die Beschaf­fung eines Auf­la­de­ka­bels für das Han­dy wur­de zum exis­ten­ti­el­len Pro­blem, die „tota­le Insti­tu­ti­on“ kam wie­der zum Vorschein…

(5) Fehlende Wissensbasis: Evidenzbasierte Medizin (EBM) verdrängt

Pati­en­ten soll­ten sich nicht nur auf Qua­li­tät und Pati­en­ten­si­cher­heit ver­las­sen kön­nen (Grund­for­de­rung zur Pati­en­ten­ori­en­tie­rung), son­dern auch dar­auf, dass die Ver­sor­gung auf dem aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Stand statt­fin­det. Zu die­sem Zweck wur­de in den 80er-Jah­ren die Evi­denz­ba­sier­te Medi­zin (EBM) ent­wi­ckelt, ein Ver­fah­ren zur ver­läss­li­chen Iden­ti­fi­ka­ti­on von wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en, deren Bewer­tung und letzt­lich Zusam­men­fas­sung in Leitlinien…

Auch hier wie­der das glei­che Bild: Die Fort­schrit­te der letz­ten Jahr­zehn­te wur­den wäh­rend Coro­na mit einem Schlag hin­weg­ge­fegt. Nicht über­prüf­ba­re Infor­ma­tio­nen (nächt­li­che Anru­fe in Har­vard) und Ein­zel­stu­di­en („die letz­te Stu­die aus Isra­el hat klar gezeigt …“) beherr­schen die Dis­kus­si­on. Vie­le Stu­di­en hat­ten nicht ein­mal einen Über­prü­fungs­pro­zess durch­lau­fen, wur­den häu­fig sehr eigen­wil­lig inter­pre­tiert und den „Geg­nern“ aggres­siv vor­ge­hal­ten, statt auf einen gere­gel­ten Erkennt­nis­pro­zess zu setzen…

(6) Pandemie-Management: Rein linearer Umgang mit sozialen Prozessen

Sicher gab es in fer­ner Ver­gan­gen­heit die Ansicht, Kri­sen und Kata­stro­phen kön­ne man mit rein tech­ni­schen Mit­teln „bekämp­fen“. Brach die Schrau­be, und der För­der­korb fiel in die Tie­fe, nahm man halt eine ande­re, stär­ke­re Schrau­be. Um zu erken­nen, dass es Mit­ar­bei­ter sind, die Irr­tü­mer bege­hen, dass es die Teams vor Ort sind oder sogar das gan­ze sozia­le Sys­tem, das bei Kri­sen ver­sagt, dazu brauch­te es einen ver­lust­rei­chen Lern­pro­zess, der von Apol­lo über Chal­len­ger bis zu Tscher­no­byl reichte…

Unter den Bedin­gun­gen von Coro­na fiel man aber wie­der in die Vor­zei­ten linea­ren Den­kens zurück und mach­te damit dra­ma­ti­sche Feh­ler. So hieß es schon Anfang 2020, dass wir erst die Imp­fung bräuch­ten, dann wer­de schon alles gut. Natür­lich zeig­ten die ers­ten Stu­di­en zu den Impf­stof­fen, dass die Wirk­sam­keit (Ver­hin­de­rung von Krank­heit, nicht etwa Infek­ti­on) bei 95% lag (durch­aus ein Erfolg). Dies hieß aber nichts ande­res, als dass pro 20 Geimpf­ten immer noch ein Geimpf­ter (5%) schwer erkrankt – dass man also bei 80 Mil­lio­nen geimpf­ten Per­so­nen mit vier Mil­lio­nen Erkran­kun­gen bei Geimpf­ten rech­nen muss.

Trotz­dem ver­ließ man sich auf die Imp­fung als all­um­fas­sen­den Problemlöser..

(7) Kardinalfehler: Steuerung mit mangelhaften Daten

Wo ste­hen wir? Wo wol­len wir hin? Wo sind sinn­vol­le Zwi­schen­schrit­te? Was nüt­zen die ein­zel­nen Maß­nah­men? Was muss man anders machen? Infor­ma­ti­on und Rück­kopp­lung stel­len das Kern­ele­ment jedes Kri­sen­ma­nage­ments dar, Ver­hal­tens­än­de­rung und das „Mit­ma­chen“ ist ohne zuver­läs­sig erho­be­ne Daten­ba­sis nicht denk­bar. Wie umfang­reich hier das Ver­sa­gen war, ist von vie­len Sei­ten klar benannt wor­den (s. The­sen­pa­pier 4.1 vom 5.10.2021)…

Mal ein Grenz­wert von 30, mal von 50, und im nächs­ten Moment 300? Die­ses hilf­lo­se Her­um­ir­ren zeig­te sich ja nicht zuletzt durch die wech­seln­den Ver­läu­fe in unter­schied­li­chen Län­dern, bei denen die Zah­len „deut­lich run­ter­gin­gen“, weil sie so vor­bild­lich bestimm­te Maß­nah­men umge­setzt hat­ten, um im nächs­ten Augen­blick wie­der steil anzu­stei­gen. Wer war nicht schon alles „Meis­ter in der Pan­de­mie­be­wäl­ti­gung“: Por­tu­gal, Ita­li­en, Öster­reich, Däne­mark, selbst Groß­bri­tan­ni­en, um auf mitt­le­re Sicht alle im glei­chen Ver­lauf zu landen. 

Was bedeu­tet in die­sem Zusam­men­hang Fach­lich­keit? Zah­len müs­sen in der ers­ten Linie zuver­läs­sig erho­ben wer­den (und das geht nicht durch anlass­lo­se Tes­tun­gen und löch­ri­ge Nach­ver­fol­gungs­pro­gram­me). In zwei­ter Linie muss man sich über­le­gen, was sie aus­sa­gen: Sol­len sie genau die Situa­ti­on beschrei­ben? Dann hät­te man z.B. eine gro­ße Kohor­te von Leh­rern bil­den müs­sen – sicher­lich hät­te man den Kin­dern dadurch viel erspa­ren kön­nen…«

Wie erwähnt wird der drit­te Teil fol­gen. Die Argu­men­ta­ti­on ist weit­aus umfas­sen­der als hier dar­ge­stellt und soll­te unbe­dingt in Gän­ze gele­sen werden.

* Update: Ich war nicht auf dem neu­es­ten Stand. Am 2.12. ist der drit­te Teil erschienen:

»(8) Führungsdefizit: Hidden Agenda statt Vorbildfunktion

Ein zwei­ter schwer­wie­gen­der Feh­ler bei der Bewäl­ti­gung einer Epi­de­mie liegt und lag in der Miss­ach­tung der Vor­bild­funk­ti­on. Kom­ple­xe Pro­zes­se stel­len an die Ver­ant­wort­li­chen gro­ße Anfor­de­run­gen, aber vor allen Din­gen dür­fen sie nicht den Ein­druck erwe­cken, sie sei­en selbst nicht gemeint und es pas­se ihnen aus ande­ren Grün­den alles ganz gut in den Kram (z.B. als Anlass zu Kostensenkungen).

Wir wis­sen aus der Wis­sen­schaft ganz genau, dass Men­schen sehr dar­auf ach­ten, wie glaub­wür­dig die Füh­rungs­ebe­ne han­delt und ob die sicht­ba­re Moti­va­ti­on klar und ein­deu­tig ist… 

(9) Mangelnde Vertrauensbildung: Druck erzeugt Gegenwehr

An die­sem Punkt muss man noch­mals auf die Impf­kam­pa­gne zu spre­chen kom­men (s. The­sen­pa­pier 7 vom 10.1.2021). Eine Impf­kam­pa­gne gehört zu den schwie­rigs­ten, kom­ple­xes­ten sozia­len Inter­ven­tio­nen, die denk­bar sind. Nun weiß man seit Jahr­zehn­ten, dass es gera­de in Deutsch­land eine umfang­rei­che Sze­ne von Bür­gern gibt, die ganz all­ge­mein einer Imp­fung skep­tisch gegen­über­ste­hen. Ganz im Gegen­satz zur „offi­zi­el­len“ Mei­nung muss man klar her­vor­he­ben: Hier­zu haben sie jedes Recht. 

Die­ses im Sinn, muss man dar­über nach­den­ken, wie man bei der Pla­nung einer Impf­kam­pa­gne vor­geht. Man kann den dar­aus resul­tie­ren­den Kon­flikt fron­tal ange­hen und – falls Druck nicht hilft – sogar über Zwang nach­den­ken. Doch was ist die Fol­ge? Das konn­ten wir in den letz­ten Jah­ren live beob­ach­ten: eher eine Kon­so­li­die­rung der Impf­skep­ti­ker-Sze­ne, eine Radi­ka­li­sie­rung der Ansich­ten, auf jeden Fall kein Auf­ein­an­der­zu­be­we­gen. Beson­ders wich­tig an die­sem Punkt: Es gab durch­aus gute Alter­na­ti­ven, aber dazu hät­te man aktiv Ver­trau­ens­bil­dung betrei­ben müssen…

(10) Hilfloses „Weiter So“ statt gekonnter Risikokommunikation

Viel­leicht fällt es dem Leser auf, dass in die­sem Text kein all­ge­mei­ner Unter­punkt zum Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­fi­zit auf­ge­führt ist. Natür­lich gibt die Mehr­zahl aller Befrag­ten immer wie­der gera­de die­ses Defi­zit an, aller­dings ste­hen meist die Struk­tur­pro­ble­me im Vor­der­grund. Kom­mu­ni­ka­ti­on kann nur dann „gut“ sein, wenn die Vor­aus­set­zun­gen und Kon­zep­te stim­men. So auch in der Coro­na-Epi­de­mie: Eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie auf­zu­set­zen, ohne ein Kon­zept für das De-Brie­fing, also die Been­di­gung der Risi­ko­si­tua­ti­on, zu ken­nen, ist schlicht­weg unmög­lich, ein „Kunst­feh­ler“…

Die Kon­se­quen­zen eines sol­chen defi­zi­tä­ren Vor­ge­hens sind mehr­schich­tig: Einer­seits erlah­men die Soli­da­ri­tät und das kon­struk­ti­ve Mit­wir­ken, ande­rer­seits meh­ren sich Aus­weich­ef­fek­te, und drit­tens sin­ken die Glaub­wür­dig­keit und die Umset­zungs­chan­ce für noch­ma­li­ge Kri­sen. Es ist eine der Grund­er­kennt­nis­se: Man kann Risiko-„Alarmierungen“ nicht end­los auf­ein­an­der fol­gen las­sen, ohne zwi­schen­drin Ent­span­nung zu geben. Jede Kri­se braucht einen Ausgang.

(Schluss) Ein Anlass zur Selbstbefragung

Es geht um die Unter­bre­chung lang­fris­ti­ger Ent­wick­lun­gen, die sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten vor Coro­na aus­ge­formt haben und die sich in der Gesund­heits­ver­sor­gung abbil­de­ten: Stär­kung der Indi­vi­dua­li­tät und Selbst­be­stim­mung, die Bedeu­tung und Ver­ant­wor­tung sozia­ler Struk­tu­ren (z.B. Teams beim The­ma Sicher­heit) und der Abschied von ein­fa­chen Top-Down-Struk­tu­ren in der poli­ti­schen Steue­rung zuguns­ten par­ti­zi­pa­ti­ver Struk­tu­ren, die auf der Betei­li­gung der invol­vier­ten Part­ner beruhen. 

Im Rah­men von Coro­na wur­den die­se lang­sa­men, mühe­voll eta­blier­ten Ent­wick­lun­gen im Gesund­heits­we­sen schwer beschä­digt. Ein Wie­der­an­knüp­fen an die Ent­wick­lung vor Coro­na wäre wün­schens­wert. Wort­ge­wal­ti­ge Ver­kün­di­gun­gen der „Zei­ten­wen­de“ sind gefähr­lich, weil sie so ver­stan­den wer­den könn­ten, dass Pati­en­ten­ori­en­tie­rung, Qua­li­täts- und Sicher­heits­ori­en­tie­rung und die trans­pa­ren­te Wis­sens­syn­the­se nun aus­ge­dient hät­ten. Welch Desas­ter! Man wür­de in das Zeit­al­ter der „emi­nenz­ba­sier­ten Medi­zin“ zurück­fal­len – statt evi­denz­ba­sier­ten Leit­li­ni­en die Glaub­wür­dig­keit der Vor-Lauten.

Wenn es schief­ge­lau­fen ist, kann man die Ursa­che natür­lich exter­na­li­sie­ren: Die Leu­te sind ein­fach zu wider­wil­lig, ja, viel­leicht han­delt es sich sogar um Ver­fas­sungs­fein­de („Dele­gi­ti­mie­rer“). Auf jeden Fall ist „da nichts mehr zu machen“. In die­sem Fall kann man die Spal­tung fort­füh­ren und muss sehen, wie sich die Din­ge ent­wi­ckeln. Man könn­te aller­dings zu der Über­zeu­gung kom­men, dass nicht abeb­ben­de Demons­tra­tio­nen und eine 20-pro­zen­ti­ge Quo­te von Skep­ti­kern, die mit dem Coro­na-Manage­ment nicht ein­ver­stan­den sind, auch einen Anlass zur Selbst­be­fra­gung bieten.

In die­sem Fall wäre es sinn­voll, eine Gele­gen­heit zu suchen und wahr­zu­neh­men, um zu signa­li­sie­ren, dass auch von ver­ant­wort­li­cher poli­ti­scher Sei­te nicht alles opti­mal gelau­fen ist, dass also Feh­ler gemacht wur­den, und die Hand zur Ver­söh­nung aus­zu­stre­cken. Sol­che Anläs­se sind ja vor­han­den, die Vor­stel­lung der Stu­die zur ver­fehl­ten Schlie­ßung von Kin­der­ta­ges­stät­ten nur als Bei­spiel. Ein schmal­lip­pi­ges „Wir haben uns punk­tu­ell bei die­sem The­ma geirrt“ reicht aller­dings nicht aus. Statt­des­sen wäre es denk­bar, ein etwas umfas­sen­de­res Her­an­ge­hen zu wäh­len. Ver­trau­en auf­bau­en, dies ist und bleibt ein akti­ver Pro­zess.«

31 Antworten auf „Verlorene Jahrzehnte – Zehn Thesen zur Aufarbeitung der Corona-Krise“

  1. Vor 2 Jah­ren schien die­ser Blog sinnvoll!

    Heu­te kann ich mich nicht des Ein­drucks erweh­ren, dass er nur noch "kon­trol­lier­te Oppo­si­ti­on" ist, um wenigs­tens ein paar "Blind­vö­gel" wei­ter­hin zu über­zeu­gen, dass es nur um Coro­na ging und das Coro­na-Spek­ta­kel auf­ge­ar­bei­tet wer­den müs­se. War­um? Damit sie nicht über den Tel­ler­rand hinausschauen?

    Es geht schon lan­ge nicht mehr um Coro­na! Es ging nie wirk­lich dar­um. Es war nur ein Schmie­ren­thea­ter. Auch wenn zahl­lo­se arme See­len den Maß­nah­men und dem Impf­stoff zum Opfer gefal­len sind; ob nun mit Todes­fol­ge oder als Impf­scha­den oder weil exis­ten­zi­ell ver­nich­tet, etc.

    Ent­schei­dend ist aber eines: AA blen­det alle wei­te­ren The­men aus! Nichts ist dar­über hier zu fin­den, und sie wer­den sogar unter­bun­den, abge­bü­gelt (VTs?)! Warum?

    Angst? Oder, wie Ein­gangs pro­vo­zie­rend geäu­ßert, kontrolliert?

    1. @Galea

      Wenn Sie Coro­na ledig­lich nur als Teil eines Pro­blems erken­nen, war­um sind Sie dann nicht froh über die­sen Blog? Die­ser nicht ganz unwich­ti­ge Teil wäre doch damit gründ­lich auf­ge­ar­bei­tet, was Ihnen Zeit genug las­sen wür­de, sich auch ander­wei­tig umzu­se­hen. Das Ver­bin­den unter­schied­li­cher Tei­le oder Sicht­wei­sen wäre ein­fa­cher durch das Auf­zei­gen von Par­al­le­len, Gemein­sam­kei­ten oder Ent­wick­lun­gen. Ledig­lich ein paar Namen oder Äuße­run­gen sind dafür ungenügend.
      Trau­en Sie den "Blind­vö­geln" nicht zu, dass auch die­se über einen Tel­ler­rand in einen ande­ren Tel­ler hin­ein­schau­en können?

      1. @Benjamin

        Sie haben recht. Ich soll­te den Ande­ren mehr zutrau­en. Auch der Aus­druck „Blind­vö­gel“ war zu schroff und belei­di­gend. Ich ent­schul­di­ge mich dafür.

    2. @galea Mei­nen Sie nicht, daß die hier Lesen­den schon sowie­so kri­tisch sind, und schon län­ger über den Tel­ler­rand schau­en? Das The­ma ist umfas­send genug, als daß man noch ande­re The­men ein­ge­hend beleuch­ten könn­te. Ich begrü­ße das aus­drück­lich. Schließ­lich mani­fes­tiert sich in dem The­ma vie­les ande­re auto­ma­tisch. Und nicht zuletzt ist AA einer der ganz weni­gen, die nicht um Spen­den bit­tet, aus gutem Grund. Was haben Sie beizutragen?

      1. @nich egal

        Nein, ich mei­ne nicht, dass die Leser hier kri­tisch genug sind, sonst wür­de ich das nicht schrei­ben. Den­noch war es nicht gerecht­fer­tigt, jene als „Blind­vö­gel“ zu bezeich­nen. Ich ent­schul­di­ge mich dafür.

        Auch ist mei­nes Erach­tens das The­ma nicht „umfas­send genug“. Viel­leicht für den einen oder ande­ren, der nicht mehr lesen möch­te oder kann. Das, was gera­de welt­weit um uns her­um geschieht und ins­be­son­de­re auch in Deutsch­land, ist viel umfas­sen­der. Um mit­zu­hal­ten, muss man halt etwas mehr betrach­ten. Dahin­ge­hend fin­de ich es scha­de, wenn so man­cher Leser hier auf­grund feh­len­der Quer­ver­wei­se zu ande­ren The­men­be­rei­chen glau­ben könn­te, mit dem Ende der Maß­nah­men wäre das The­ma ausgestanden.

        Was habe ich bei­zu­tra­gen? Viel, nur nicht hier.

  2. „Die Argu­men­ta­ti­on ist weit­aus umfas­sen­der als hier dar­ge­stellt und soll­te unbe­dingt in Gän­ze gele­sen werden.“

    Naja … ich fürch­te, jene, die den Bei­trag „unbe­dingt in Gän­ze“ lesen soll­ten, wer­den es nicht tun. Und damit mei­ne ich eben Men­schen außer­halb unse­rer „Bla­se“.

  3. ".. So hieß es schon Anfang 2020, dass wir erst die Imp­fung bräuch­ten, dann wer­de schon alles gut. .."

    ALLES dreht sich um die Imp­fung. Es ist eine äußerst aggres­si­ve Ver­triebs­kam­pa­gne. ALLES ist dar­auf aus­ge­rich­tet, nur dar­um geht es. 

    Aus die­ser Per­spek­ti­ve ist der Umgang mit Coro­na kei­ne ungüns­ti­ge Ver­ket­tung von Irr­tü­mern. Im Gegen­teil. Die Kam­pa­gne ist so gelau­fen, wie sie geplant wur­de. Sie war über­aus erfolgreich.

  4. Es geht kür­zer zu for­mu­lie­ren: Sämt­li­che Coro­na­maß­nah­men sind nur eine ande­re Art der Unterdrückung!

    Schö­nen Sonntag.

  5. Eine sehr umfas­sen­de Recher­che und Indi­zi­en­samml­umg, dass die Ebo­la-Epi­de­mie 2014 in West­afri­ka wahr­schein­lich auch schon durch einen Labor­un­fall aus­ge­löst wurde:
    https://​www​.inde​pend​ent​sci​en​cenews​.org/​h​e​a​l​t​h​/​d​i​d​-​w​e​s​t​-​a​f​r​i​c​a​s​-​e​b​o​l​a​-​o​u​t​b​r​e​a​k​-​o​f​-​2​0​1​4​-​h​a​v​e​-​a​-​l​a​b​-​o​r​i​g​in/

    Inter­es­sant ist auch, dass die damals an der mut­maß­li­chen Ver­tu­schung eines Labor­un­falls betei­lig­ten Wis­sen­schaft­ler von Fau­ci Anfang 2020 zu der berüch­tig­ten Tele­fon­kon­fe­renz zusam­men­ge­ru­fen wur­den, obwohl eini­ge von denen kei­ne Erfah­run­gen mit Coro­na-Viren hat­ten. Der Autor ver­mu­tet, dass Fau­ci die Wis­sen­schaft­ler wohl nicht so sehr nach der Qua­li­fi­ka­ti­on zu Coro­na-Viren son­dern nach Erfah­run­gen mit Labor­un­fäl­len aus­ge­sucht hat. Die drei Wis­sen­schaft­ler, die in der Fau­ci run­de wohl mit am vehe­men­tes­ten gegen eine Labor­un­fall-Hypo­the­se beim Coro­na-Virus argu­men­tiert haben, waren nach der Recher­che eben­falls an der Ver­tu­schung des Ebo­la-Labor­un­falls betei­ligt. Man sieht in der Recher­che sehr gut, wie man die Ursprün­ge einer Epi­de­mie ver­de­cken kann, indem man rund um das Labor kei­ne oder gefälscht nega­ti­ve PCR-Tests erhebt und nach Aus­brei­tung in ande­re Regio­nen dann dort ver­stärkt PCR-Tests ein­setzt. So sah es dann so aus, dass der Ebo­la-Aus­bruch in Gui­nea (ohne US-Labor) und nicht in Sier­ra Leo­ne (mit US-Labor) begann. Lese­emp­feh­lung für die­sen lan­gen Artikel!

  6. See new Tweets
    Conversation
    Jes­si­ca Hamed
    @jeha2019
    ·
    2h
    Mein Text zum Coro­na-Dia­log in der @berlinerzeitung
    :
    „Dass es zudem nie eine #Pan­de­mie­De­rUnge­impf­ten gab, macht das gesell. Ver­sa­gen noch tra­gi­scher, aber…nicht schlim­mer. Es war Unrecht, so wie es immer Unrecht ist,Minderheiten zu stigmatisieren.“
    1/4
    Gesund­heits­mi­nis­ter Karl Lauterbach
    ber​li​ner​-zei​tung​.de
    Coro­na: Der Staat soll­te sich bei den Unge­impf­ten entschuldigen!
    Es wird Zeit, einen Dia­log zu füh­ren über das Unrecht, das Kri­ti­kern der Coro­na-Maß­nah­men ange­tan wur­de. Der nächs­te Teil unse­rer Corona-Debattenserie.
    Jes­si­ca Hamed
    @jeha2019
    ·
    2h
    „Wech­sel­sei­tig ,schau­kel­ten’ sich Medi­en und Poli­tik hoch, waren im Wech­sel Trei­ber & Getrie­be­ne ihrer eige­nen Schre­ckens­sze­na­ri­en. Wer aus­scher­te, dem droh­te die Ver­drän­gung aus dem Diskurs.
    Wir müs­sen über das gro­ße Gan­ze spre­chen…“ 2/4
    Jes­si­ca Hamed
    @jeha2019
    ·
    2h
    „Wir müs­sen dar­über spre­chen, wie es mög­lich war, wesent­li­che Tei­le der Gesell­schaft glau­ben zu machen, es sei soli­da­risch gebo­ten oder gar ethisch trag­bar, eine gan­ze Bevöl­ke­rungs­grup­pe ver­ächt­lich zu machen und aus der Gesell­schaft zu drän­gen.“ 3/4
    Jes­si­ca Hamed
    @jeha2019
    „Was bleibt, ist die Erkennt­nis, dass in der Kri­se nicht alles erlaubt sein kann. Auch…nicht, wenn sich über 90 % der Bevöl­ke­rung – aus (geschaf­fe­ner) Angst – dafür aus­spre­chen. Es gibt sie näm­lich, die roten Lini­en. Andern­falls wäre der #Rechts­staat ledig­lich eine Illu­si­on. 4/4
    Trans­la­te Tweet
    8:03 AM · Dec 4, 2022
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    1. @Chrissie: Wenn es gegen Chi­na geht, sind sol­che Sät­ze in Ord­nung: "Die Pan­de­mie brei­te­te sich welt­weit aus und hat bis­her 6,64 Mil­lio­nen Men­schen das Leben gekos­tet"? Erfah­ren wir hier irgend etwas Neu­es oder geht es vor allem um Wer­bung für das Buch von Herrn Huff?

      1. Ja, es geht um das Buch, aber es ist in der Tat dra­ma­tisch Neu­es: jemand der dar­an mit­ge­ar­bei­tet hat, gibt zu, dass das Virus in Wuhan her­ge­stellt wurde.

          1. Sie zie­hen es ins Lächer­li­che und tun so als sei das ein Mär­chen. Die­ser Mann hat erwie­se­ner­mas­sen in Wuhan an Virus-Bio­waf­fen geforscht und sagt Sars-Cov‑2 sei dort her­ge­stellt wor­den. Was genau ist lächer­lich daran?

            1. @Chrissie: Sie haben Recht. Die Reak­ti­on war so nicht in Ord­nung. Ich bin sehr miß­trau­isch bei Wel­ten­ret­tern, die ihr Geld so ver­die­nen. Mein Gefühl meint, daß hier eine zwie­lich­ti­ge poli­ti­sche Kam­pa­gne gefah­ren wird, aber das ist zuge­ge­be­ner­ma­ßen kein Argu­ment. Mich irri­tiert aller­dings, daß sich die "Welt" und ande­re auf die Wuhan-Geschich­te und Dros­tens Rol­le dar­in stür­zen, auf die hier mehr­fach doku­men­tier­te Gain-of-func­tion-For­schung durch ihn in der BRD und die Bio­waf­fen­for­schung eines RKI-Abtei­lungs­lei­ters nicht ein­ge­gan­gen wird.

  7. Ein doch reich­lich zwie­späl­ti­ger Text. In Ansät­zen durch­aus zutref­fend, in eini­gen Pas­sa­gen völ­lig dane­ben. Kostprobe ?
    "Die schritt­wei­se Stär­kung der Pati­en­ten­ori­en­tie­rung hat in der Gesund­heits­ver­sor­gung in den Jah­ren vor Coro­na eine ganz her­aus­ra­gen­de Rol­le gespielt…"
    Das ist wirk­lich der Witz des Jahr­hun­derts. Bei durch­schnitt­li­chen drei Minu­ten Behand­lungs­zeit pro Pati­ent ? Nee, is klar…
    Und die EBM ? "ein Ver­fah­ren zur ver­läss­li­chen Iden­ti­fi­ka­ti­on von wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en, deren Bewer­tung und letzt­lich Zusam­men­fas­sung in Leit­li­ni­en". Da liegt doch das gan­ze Dilem­ma. Alle ori­en­tie­ren sich nur noch an irgend­wel­chen Stu­di­en, einem Sinn­bild der Tech­no­kra­tie und den­ken, dies wäre der Weis­heit letz­ter Schluß. Erfah­rung, Intui­ti­on, etc. ist ja alles nur so eso­te­ri­sches Zeugs.
    Und dann die Erfah­run­gen der letz­ten 3 Jah­re qua­si nur als Fol­ge von Inkom­pe­tenz zu beschrei­ben, ist ent­we­der Blend­werk oder einer boden­lo­sen Nai­vi­tät geschuldet.
    So wird das nicht wirk­lich was mit der 'Auf­ar­bei­tung'.

    1. @Brian
      Es heißt der EBM=einheitlicher Bewer­tungs­maß­stab. Das ist ein Kata­log, in dem ärzt­li­che Leis­tun­gen und deren Ver­gü­tung auf­ge­lis­tet sind. Mit evi­denz­ba­sier­ter medi­zin, um die es Schrap­pe geht, hat die­ser Kata­log nichts zu tun. Beispiel:
      Dros­ten und Wie­ler haben die behaup­tung in die Welt gesetzt, dass Geimpf­te wesent­lich weni­ger anste­ckend sei­en, als Unge­impf­te. Nir­gend­wo auf den Sei­ten des RKI wur­de die­se dreis­te Behaup­tung mit Stu­di­en belegt. Den­noch wur­de sie benutzt, um Unge­impf­te von Ver­an­stal­tun­gen aus­zu­schlie­ßen. Die Hypo­the­se wur­de dann wider­legt durch eine Diskopar­ty aus­schließ­lich für Geimpf­te in Müns­ter. Nach weni­gen Stun­den waren 22% der 385 Teil­neh­mer infi­ziert. Die­ses Ereig­nis hät­te Sir Karl Pop­per zufol­ge genü­gen müs­sen, die Hypo­the­se zu ver­wer­fen. Kurz nach die­sem Ereig­nis erschie­nen meh­re­re Stu­di­en in den USA und Kana­da, die zeig­ten, dass die Virus­last bei den Geimpf­ten teil­wei­se sogar höher war, als bei Ungeimpften.
      Hät­ten die ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­ker spä­tes­tens zu die­sem Zeit­punkt den Unfug der 2G-Regel been­det, dann wäre das evi­denz­ba­sier­tes Han­deln gewesen.

      Stat­des­sen wur­de wei­ter aus­ge­grenzt, dif­fa­miert und belei­digt und ver­sucht einen Impf­zwang einzuführen. 

      Natür­lich basiert ein Teil medi­zi­ni­scher Ent­schei­dun­gen auf Erfah­rung und auch Intui­ti­on. Aber die Natur­ge­set­ze mani­fes­tie­ren sich auch in den Kör­per­funk­tio­nen. Und die gilt es auf jeden Fall zu beach­ten. Im Übri­gen geht es hier nicht um medi­zi­ni­sche Behand­lung, son­dern um nicht­me­di­zi­ni­sche Maß­nah­men sei­tens der Regie­run­gen und Ver­wal­tun­gen, denen jede Plau­si­bi­li­tät fehl­te. Und es geht nicht nur dar­um, son­dern um die unan­stän­di­ge Art und Wei­se die evi­denz­lo­sen Maß­nah­men durch­zu­drü­cken: Der zur Nor­ma­li­tät gewor­de­ne Faschis­mus und die Absur­di­tät des poli­ti­schen Handelns.

      1. ich ken­ne noch so einen Kata­log. ICDC. Ein Kata­log, der es schafft im Grun­de jeden in die­ser Gesell­schaft für krank und somit behand­lungs­be­dürf­tig zu erklä­ren. So wird bspw. "Anpas­sungs­stö­rung" als Krank­heit defi­niert. Also im Grun­de jeder, der nicht einer wie auch immer defi­nier­ten "Nor­ma­li­tät" ent­spricht. So habe ich eine "All­er­gie" gegen Model­le und Exper­ten und ihren Sta­tis­ti­ken entwickelt.

      2. @Dr.C
        "Diskopar­ty aus­schließ­lich für Geimpf­te in Müns­ter. Nach weni­gen Stun­den waren 22% der 385 Teil­neh­mer infi­ziert. Die­ses Ereig­nis hät­te Sir Karl Pop­per zufol­ge genü­gen müs­sen, die Hypo­the­se zu verwerfen."

        Frap­pie­rend ist hier , daß es ca. 80% der Teil­neh­mer NICHT erwischt hat – eben­so wie auf dem im Febru­ar 2020 über 2 Wochen lang inter­nier­ten Kreuz­fahrt­schiff 'Dia­mond Prin­cess' unter ca. 4000 nicht­ge­impf­ten vor­wie­gend Alten (und in einem weni­ger aus­führ­lich unter­such­ten Fall auf einem US-Flug­zeug­trä­ger mit einem ähn­lich gro­ßen aber viel jün­ge­rem Publikum).

        Mei­nes Wis­sens wur­de in den diver­sen pseu­do­wis­sen­schaft­li­chen Pro­impf-Stu­di­en nir­gend­wo die Mög­lich­keit ein­be­zo­gen, daß es eine beträcht­li­che Immu­ni­tät (ca. 80%?) gegen die­ses (völ­lig?) neue Erkäl­tungs­vi­rus schon vor Wuhan gab. Bei den Risi­ko­ab­wä­gun­gen wur­de eine vor­han­de­ne Schutz­wir­kung von 0% ange­nom­men (Kon­takt Unge­impf­ter mit Virus garan­tiert Erkran­kung ). Was wür­de wohl raus­kom­men, wenn man 80% (gegen test­po­si­tiv), 90% (gegen sym­pto­ma­tisch) oder x% (kran­ken­haus­reif) ange­setzt hät­te? Viel­leicht geht jemand das ja noch an?

  8. Man darf aller­dings zu Schrap­pe (und sei­nen Mit­au­toren der «The­sen­pa­pie­re zu SARS-CoV‑2», u.a. K Püschel) sagen, dass er Pan­de­mie­mass­nah­men­kri­tik sys­tem­im­ma­nent betreibt. Fra­gen wie, was das alles mit dem digi­tal-medi­zi­ni­schen Kom­plex zu tun hat, oder inwie­weit die gan­ze jah­re­lang betrie­be­ne «Pan­de­mic Pre­pared­ness» ande­ren Inter­es­sen, als denen der Volks­ge­sund­heit die­nen könn­te, wer­den nur homöo­pa­thisch angeschnitten.

    1. hät­ten Leu­te wie Schrap­pe über­haupt noch was zu sagen, wenn sie nicht sytem-imma­nent argu­men­tier­ten? ich den­ke, eher nicht- sie wür­den ver­brannt oder ver­bannt oder vor Gericht gezerrt, ein fal­scher Satz, ein fal­scher Kon­takt genügt da schon. Daher bin ich Leu­ten wie Schrap­pe dank­bar. So fin­det er eher noch Gehör.

  9. "(7) Kar­di­nal­feh­ler: Steue­rung mit man­gel­haf­ten Daten"

    Zur gefähr­li­chen "Pan­de­mie" fehl­te jed­we­de Evi­denz. Die Ermäch­ti­gung der Regie­rung ist unbe­grün­det. Streng genom­men muss man das als "Putsch" betrach­ten. Har­te Wor­te, OK! Aber was denn sonst – Gute Fra­ge, ne?

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