«Von FKK zur JVA» – Betrunkener Intensivpatient sucht nackt das Weite

Zu die­ser Meldung von dpa am 28.7. muß vor­beu­gend ange­merkt wer­den: Es han­delt sich hier um den Ort Sulzbach an der Saar und nicht das "Sulzbach [Lauterbacherisch: Sulzbâ]" bei Lauterbach im Schwarzwald.

"Sulzbach/Saar (dpa) – Völlig nackt hat sich ein betrun­ke­ner Intensivpatient in Sulzbach an der Saar aus einer Klinik ent­fernt und somit die Polizei auf den Plan geru­fen. Als die Beamten ihn am Donnerstag auf­grif­fen, ging es für den Mann – nach kur­zer erneu­ter Behandlung in der Klinik – wei­ter ins Gefängnis, denn es lag ein offe­ner Haftbefehl vor. 

Wie die Polizei mit­teil­te, wur­de sie am Nachmittag von einem Arzt dar­über infor­miert, dass ein Patient die Intensivstation ver­las­sen habe, obwohl die­ser in sei­nem alko­ho­li­sier­ten Zustand womög­lich wei­ter behan­delt wer­den müs­se. Der Mann sei völ­lig nackt unterwegs.

«Die Suche führ­te schnell zum Ziel, da der Mann im Adamskostüm der Bevölkerung nicht ver­bor­gen blieb und zahl­rei­che Sichtmeldungen ein­gin­gen», berich­te­ten die Ermittler aus dem Saarland. «Als ihn die Beamten antra­fen, hat­te er sich bereits not­dürf­tig mit einem Stück, wenn auch durch­sich­ti­ge Folie, beklei­det.» Im Gefängnis bekom­me er nun neue Kleidung, hieß es im Polizeibericht unter der Überschrift «Von FKK zur JVA» (also von Freikörperkultur zur Justizvollzugsanstalt). Angaben zum Grund des Haftbefehls oder zum Alter des Mannes mach­te die Polizei nicht."

Ebenso wenig zum "Impfstatus" und zur Frage ob "an oder mit" oder gar nicht.


»Zu Lauterbach gehört das Hochtal Sulzbach, wel­ches zwi­schen 700 und 900 m ü. NHN liegt. Sulzbach war nie eine selbst­stän­di­ge Gemeinde, son­dern ist nur eine Ansammlung ver­schie­de­ner Wohnplätze, z. B. dem Rotwasser und dem Bruckhof. Das Gebiet heißt eigent­lich auch Sulzbachtal und nicht Sulzbach, wur­de aber auf Grund des gleich­na­mi­gen Flusses, der das Sulzbachtal in Richtung Lauterbach durch­fließt, irgend­wann ein­mal nur noch Sulzbach [Lauterbacherisch: Sulzbâ] genannt. Das Gebiet süd­lich, west­lich und nörd­lich von Lauterbach ist sehr dünn besiedelt…

Die ers­te (aller­dings umstrit­te­ne) urkund­li­che Erwähnung Lauterbachs war 1101. Damals lag der Ort im Herzogtum Schwaben. Lauterbach gehör­te bis zum Untergang des Heiligen Römischen Reichs zur Herrschaft Schramberg und wur­de zusam­men mit ihr 1583 an die Habsburger verkauft…

Für ein­ein­halb Jahrhunderte war Lauterbach ein mar­kan­ter Zipfel an der süd­west­li­chen Grenze von Württemberg, auf drei Seiten umge­ben von badi­schem Gebiet. Durch die Kreisreform wäh­rend der NS-Zeit in Württemberg gehört Lauterbach seit 1938 zum Landkreis Rottweil

Zum 60. Jubiläum der Narrenzunft Lauterbach im Jahr 2009 wur­de der Büttel ins Leben geru­fen, der die Zunft nun bei allen Auftritten und Veranstaltungen anführt…

Söhne und Töchter der Gemeinde

      • 1771, 3. April, Johann Georg Heine, † 7. September 1838 in Scheveningen, Mediziner, Begründer der Orthopädie in Deutschland
      • 1800, 16. April, Jakob von Heine, † 12. November 1879 in Cannstatt, Mediziner, Entdecker der spi­na­len Kinderlähmung
      • 1897, 20. Mai, Wilhelm Kimmich, † 18. September 1986 in Lauterbach, einer der bedeu­ten­den Schwarzwaldmaler des 20. Jahrhunderts…«
        de.wikipedia.org

Aus Kimmich und Schwarzmaler in Lauterbach soll­te sich doch was bas­teln lassen…

(Hervorhebungen nicht im Original.)

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