Von "Tagesschau" und "heute" vergessen

Kleine Zahlen über­sieht man im Tagesgeschäft schon mal.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Maerz_2021/2021–03-15-de.pdf?__blob=publicationFile

Nach typisch RKI sieht aus, daß von 47 Verstorbenen 103 auf Intensivstationen zu Tode kamen. Weitere Daten von heute:

Welle? Mutante? Überlastung? Wir schen­ken ihnen heu­te mal den Begriff "Erkrankung".

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Maerz_2021/2021–03-15-de.pdf?__blob=publicationFile
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Maerz_2021/2021–03-15-de.pdf?__blob=publicationFile

9 Antworten auf „Von "Tagesschau" und "heute" vergessen“

  1. Warum sind auf der Intensivstation mehr ver­stor­ben, als insgesamt?
    Ich dach­te bis­her, jeder Mensch stür­be nur ein­mal, das aber gewiss­lich wahr?????
    Gibt es schon Fake-tote wie frü­her in der Westernstadt?

  2. Beim RKI stimmt nichts. Man sehe sich nur das Dashboard an. Dort sind rechts oben die Fälle nach Altersgruppen auf­ge­führt. Scrollt man dann nach rechts, so fin­det man die Fälle nach Altersgruppe pro 100.000. Wer nur ein wenig Ahnung von Mathematik hat, erkennt schnell, dass die Häufigkeit in den Altersgruppen bezo­gen auf 100.000 Personen gleich sein muss mit der Häufigkeit bezo­gen auf 83 Millionen. Das ist aber nicht der Fall. Ähnlichkeit sieht es mit der Verteilung der Todesfälle aus. Meine dies­be­zue­g­li­che Anfrage per E‑Mail an das RKI ist seit 10 Tagen unbeantwortet.

    1. Ich fra­ge mich, wo der Fehler liegt. Habe ges­tern ver­sucht, anhand des RKI-Dashboards aus der Anzahl der Fälle und der jewei­li­gen Fälle pro 100000 Personen in den Altersgruppen auf die jewei­li­ge Mächtigkeit der Altersgruppe zurück zu rechnen.
      Als ich die Größe der sechs Altersgruppen addiert hat­te, kam ich auf eine Gesamtmenge von ca. 41 Mio Einwohnern.

  3. Milde gebührt dem RKI viel­leicht nicht – der Realität schon eher:
    Bei Datenflüssen von Ärzten/Teststationen zu Laboren über Gesundheitsämter und Landesgesundheitsministerien zum RKI.
    Aktualität? Mal wer­den Daten von vor­ges­tern mit denen von über­mor­gen ver­gli­chen … . Und spä­ter korrigiert.

    Todesfälle gibt's vom DIVI und (wahr­schein­lich) Landesministerien (mal 16) – flan­kiert durch das sta­tis­ti­sche Bundesamt.

    Und alles seit einem Jahr z.T. neu gebas­telt und zusammengeschustert. 

    Überall sit­zen (wahr­schein­lich) kom­pe­ten­te (Fach)Leute, denen aber (nicht nur) in Krisenzeiten Wichtigtuer mit eige­ner Agenda "Anweisungen" geben, die wie­der­um von noch wei­ter oben kommen. 

    Das größ­te Problem dabei sind ‑imho- die Medien und die Politiker. Die einen auf der Suche nach der "Story", die ande­ren hecheln den Stories hinterher.
    Finsterer Mächte, die das alles steu­ern bedarf es dabei nicht einmal.

    Es unter­schei­det sich also nicht beson­ders vom "Problem" z.B. einen prot­zi­gen Flughafen zu bau­en. Nur, dass eben die gesam­te Weltbevölkerung davon betrof­fen ist.

  4. Heute fra­ge ich mich, ob das RKI mal wie­der gehackt wor­den ist.
    Ich kann mich nicht dar­an erin­nern, dass Dienstags die Zahl der posi­tiv Getesteten deut­lich unter der Zahl von Montag gele­gen hät­te, Feiertagsbesonderheiten aus­ge­nom­men. Und so eine Absurdität wie die von Gestern kann ich mir auch nicht anders erklä­ren. Sind da Goastwriter am Werk, um die Absurdität zu verdeutlichen?

    1. @I.Schmidt:
      Einspruch, Euer Ehren!
      das ist schon seit ein paar Wochen so!
      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Maerz_2021/Archiv_Mrz_2021.html

      Ließe sich (z.B.) damit erklä­ren, dass sich die Datenflüsse geän­dert haben und/oder "Qualitätskontrollen" ein­ge­führt wur­den, sodass sich alles einen Tag wei­ter nach vor­ne ver­scho­ben hat: also Samstagsdaten kom­men Montag, Sonntagsdaten erst Dienstag.
      (man ver­glei­che auch die Daten vom Sonntag: sind "plötz­lich" sehr hoch gewor­den und lie­fer­ten inter­es­sier­ten Kreisen die rich­ti­ge Meldung; sind zwar eher plum­pe Tricks, aber sie wir­ken offensichtlich). 

      Dass "Goats-WriterInnen" trotz­dem am Werk waren und sind, kann man natür­lich nicht ausschließen.

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