Vorstandschef der Akkreditierten Labore in der Medizin: Anteil falsch-positiver Schnelltests von 30 bis 50 Prozent

Nicht nur das. Einem Bericht auf t‑online.de vom 18.5. zufol­ge führ­ten weni­ger Tests auch zu gerin­ge­rer Inzidenz. (Der umge­kehr­te Fall wäre Verschwörungstheorie.)

»… Er berief sich auf Daten von 178 Laboren bun­des­weit. Seit Anfang April hat­ten die wöchent­li­chen ALM-Testzahlen zwi­schen rund 1,0 und 1,2 Millionen gele­gen. Es ist denk­bar, dass die stark gesun­ke­ne Zahl an Tests auch zum Rückgang der bun­des­wei­ten Sieben-Tage-Inzidenz bei­getra­gen hat.

Warum wurden weniger PCR-Tests ausgewertet?

Als Gründe für die Entwicklung ver­mu­tet der Verband eine gestie­ge­ne Inanspruchnahme von Schnelltests sowie Effekte durch den Feiertag (Christi Himmelfahrt) am 13. Mai und den Brückentag, an denen vie­le Arztpraxen geschlos­sen hatten.

Die Zahl der durch­ge­führ­ten Schnelltests wird nicht erfasst. Positive Schnelltests sol­len zwar im Labor über­prüft wer­den, aber genaue Daten feh­len laut ALM. Müller sprach von einem Anteil falsch-posi­ti­ver Schnelltests von 30 bis 50 Prozent.

Das bedeu­tet, dass sich vie­le Menschen trotz posi­ti­ven Schnelltests erst beim genaue­ren PCR-Test als nicht infi­ziert her­aus­stel­len. Es ist umge­kehrt auch mög­lich, dass Schnelltests bei Infizierten nicht anschlagen.

Positivrate geht zurück

In der drit­ten Woche in Folge ent­wi­ckelt sich der Anteil posi­ti­ver PCR-Tests nach den ALM-Daten rück­läu­fig: Nachdem die soge­nann­te Positivrate in der Woche vom 19. bis 25. April noch bei 13,25 Prozent gele­gen hat­te, gibt der Verband sie nun mit 8,8 Prozent an. Das deu­tet ins­ge­samt – trotz der zuletzt gerin­ge­ren Zahl an Tests – auf ein nach­las­sen­des Infektionsgeschehen hin.«

2 Antworten auf „Vorstandschef der Akkreditierten Labore in der Medizin: Anteil falsch-positiver Schnelltests von 30 bis 50 Prozent“

  1. Die "Akkreditierten Labore in der Medizin" haben eine Menge zu ver­lie­ren, wenn der Wahn mal gestoppt wer­den sollte.

    War bei Dr.Marlboro damals ähn­lich. Trotzdem wur­de wei­ter gequarzt.

    Und so lan­ge Massentests nix kos­ten und deren Ergebnisse sogar eine Art Ablassbrief sind (mitt­ler­wei­le sogar "posi­ti­ve", mit dem­sel­ben Wert einer Impfung) bleibt alles wie gehabt: umso bes­ser für die "Akkreditierten Labore in der Medizin".

  2. Das offen­bart doch den gan­zen Betrug der Testeritis; es wird damit nur ein Anschein von Wissenschaftlichkeit erweckt. Immerhin schei­nen in den Augen der Bürger die poli­ti­schen Autoritäten das Testen für so "evi­dent" zu hal­ten, dass sie Milliarden Steuergelder dafür verbrennen.
    Aber der gehei­me Lehrplan hin­ter den Test- Orgien funktioniert:
    Der Bürger gewöhnt sich an umfas­sen­de, per­sön­lichs­te Datenerfassung, akzep­tiert die­se zuneh­mend, lässt sich damit steu­ern und sogar mas­siv sanktionieren(Quarantäne), und dies nicht nur indi­vi­du­ell, son­dern auch kollektiv(Lockdowns).
    Man fügt sich wider­stands­los Automatismen, die immer als "Sachzwänge" ver­kauft wer­den, die aber auch nach Gutdünken Lauterbachs simu­liert und kaum nach­voll­zieh­bar sein können.

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