Wackelt Wieler wirklich?

Das eigent­lich Inter­es­san­te an dem Arti­kel ist, daß er kei­ner­lei neue Infor­ma­ti­on ent­hält. Wenn der­ar­ti­ge Spe­ku­la­tio­nen in einem Blatt der Medi­en­mo­guln derer von Holtz­brinck erschei­nen, dann wird es den­noch ein Signal "von ganz oben" sein.

tages​spie​gel​.de (5.1.)

»Auf sei­nen Befun­den beru­hen die Coro­na-Maß­nah­men. Doch die Kri­tik an Lothar Wie­ler mehrt sich – vor allem in der Poli­tik. Wie lang geht das noch gut?

… Die Gesund­heits­mi­nis­ter mögen wech­seln, der RKI-Chef bleibt. Oder doch nicht? Zah­len­cha­os wird Wie­ler und sei­nem Insti­tut nicht zum ers­ten Mal vor­ge­wor­fen, dazu „Schock-Pro­gno­sen“, die dann nicht ein­tref­fen, aber vor­her zu neu­en Lage­ein­schät­zun­gen der Regie­run­gen von Bund und Land geführt haben.

Wie­ler ist zum Gesicht der Coro­na-War­ner gewor­den. Doch die „mög­li­che Spann­brei­te“ der Coro­na-Ent­wick­lung „sei stark in Rich­tung Worst-Case-Sze­na­rio inter­pre­tiert“ wor­den, heißt es auf Sei­te der Kri­ti­ker. Deren Zahl nimmt zu, auch bei Abge­ord­ne­ten der Koali­ti­on. Sie fürch­ten, dass das Ver­trau­en der Bür­ger in die Poli­tik Scha­den nimmt.

Das Ver­trau­en der Poli­tik in Wie­ler hat schon mal Scha­den genom­men. Sein im Ver­lauf der Pan­de­mie gewach­se­nes Selbst­be­wusst­sein, das deut­lich ver­än­der­te Selbst­ver­ständ­nis wird man­chem zuneh­mend zum Ärger­nis. Beson­ders augen­fäl­lig wur­de das, als Wie­ler in der letz­ten Pres­se­kon­fe­renz von Jens Spahn eine unab­ge­spro­che­ne Schwei­ge­mi­nu­te für Coro­na-Opfer einlegte…

Der Falsche für Kanzler Scholz?

Als das RKI unlängst nach einer Sit­zung im vom Scholz begrün­de­ten Exper­ten­rat, dem Wie­ler ange­hört, unab­ge­stimmt eine dra­ma­tisch abwei­chen­de Mei­nung ver­trat – obwohl das Gre­mi­um vor­her ein­stim­mig votiert hat­te –, dach­ten eini­ge schon: Das war‘s. Scholz war sau­er, Gesund­heits­mi­nis­ter Karl Lau­ter­bach, dem Wie­ler unter­steht, auch. Einer, der sich so ver­hält, dann noch die Öffent­lich­keit scho­ckiert, ver­un­si­chert – das ist der Fal­sche für die­sen Bundeskanzler.

Doch es soll­te Weih­nachts­frie­de herr­schen. Der ist vor­bei. Der Job als RKI-Chef kann schon höl­lisch undank­bar sein.«


Man soll­te sich nicht zu früh freu­en. Der oft­mals als Tier­arzt ver­lach­te, manch­mal etwas plump wir­ken­de Wie­ler ist eine zen­tra­le Figur der welt­wei­ten Pan­de­mie-Pla­nung. Über sein Schick­sal wird nicht nur in Ber­lin entschieden.

Wie­ler ist "Chair of the Review Com­mit­tee on the Func­tio­ning of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons (2005) during the COVID-19 Respon­se" der WHO. Das Komi­tee war auf Initia­ti­ve des Gene­ral­se­kre­tärs der WHO vom August 2020 gebil­det wor­den und nahm sei­ne Arbeit im Sep­tem­ber 2020 auf. Sei­ne Mit­glie­der sind hier auf­ge­lis­tet. Im Janu­ar 2021 leg­te Wie­ler ein Stra­te­gie­pa­pier vor. Es wur­de im Mai bespro­chen, wor­über die WHO unter dem Titel "Welt­ge­sund­heits­ver­samm­lung befasst sich mit der Been­di­gung der COVID-19-Pan­de­mie und der Vor­be­rei­tung auf die nächs­te Pan­de­mie" infor­mier­te. Den Bericht Wie­lers im Namen des Komi­tees gibt es hier. Ein Zei­tungs­be­richt faßt die Vor­schlä­ge so zusammen:

»Damit es nicht bei from­men Wor­ten bleibt, ist ein völ­ker­recht­lich ver­bind­li­cher Ver­trag geplant: wer mit­macht, muss sich dar­an hal­ten. Künf­tig könn­ten es sich dann eigent­lich nur Schur­ken­staa­ten leis­ten, dage­gen zu ver­sto­ßen – und müss­ten wohl inter­na­tio­na­le Äch­tung in Kauf nehmen.«

Sie­he dazu Wie die WHO eine neue Pan­de­mie­ge­fahr ban­nen will. Wer in wes­sen Inter­es­se fest­legt, was ein "Schur­ken­staat" und eine "west­li­che Wer­te­ge­mein­schaft" ist und wie "inter­na­tio­na­le Äch­tung" aus­sieht, haben wir in ver­gan­ge­nen Krie­gen und heu­ti­gen mili­tä­ri­schen und poli­ti­schen Dro­hun­gen erfah­ren müssen.

In der 41. Sit­zung des Coro­na-Aus­schus­ses vom 26.2.21 war die Juris­tin Dr. Sil­via Beh­rendt auf die Rol­le Wie­lers bei der WHO ein­ge­gan­gen, ein Tran­skript der Sit­zung ist nach­zu­le­sen auf dschneb​le​.tssd​.de. Über Wie­lers natio­na­le Ver­knüp­fun­gen sie­he auch „Glo­bal Health“ à la ZIG, GIZ & TIB Mol­bi­ol.


Schön wäre natür­lich den­noch, wenn es so oder ähn­lich pas­sie­ren würde:

Max und Moritz, gar nicht träge,
Sägen heim­lich mit der Säge,
Rit­zer­at­ze! vol­ler Tücke,
In die Brü­cke eine Lücke. –
Als nun die­se Tat vorbei,
Hört man plötz­lich ein Geschrei:

He, her­aus! du eit­ler Geck!
Wie­ler, Wie­ler, meck, meck, meck!!“ –
– Alles konnt' der Mann ertragen,
Ohne nur ein Wort zu sagen;
Aber wenn er dies erfuhr,
Ging’s ihm wider die Natur. –

Schnel­le, springt er mit Gebelle
Über sei­nes Hau­ses Schwelle,
Denn schon wie­der ihm zum Schreck
Tönt ein lau­tes: „Meck, meck, meck!!“

Und schon ist er auf der Brücke,
Kracks! Die Brü­cke bricht in Stücke;

Wie­der tönt es: „Meck, meck, meck!“
Plumps! da ist der Wie­ler weg!

Bil­der-Quel­le: wik​is​our​ce​.org

Der drit­te Streich endet aller­dings mit der Gesun­dung des Opfers, nach­dem ihm sei­ne Frau ein hei­ßes Bügel­eisen "auf den kal­ten Leib gebracht" hat…

39 Antworten auf „Wackelt Wieler wirklich?“

    1. @ I. Schmidt

      Gewiss ange­mes­se­ner, nicht aber aus­rei­chend, wenn­gleich bes­ser als nur Entlassung.

      Wie­ler als einem der zen­tra­len Ver­bre­cher gehört der Pro­zess gemacht.

  1. Über­set­zung:
    "Die däni­sche Chef-Epidemiologin,Tyra Gro­ve Krau­se, sieht ein Ende der Coro­na-Pan­de­mie im Februar.
    -(die) däni­sche Gesund­heits­che­fin sag­te, dass die Covid-19 Omic­ron-Vari­an­te das Ende der Pan­de­mie her­bei­füh­re und dass "wir in zwei Mona­ten unser nor­ma­les Leben zurück­ha­ben werden".

    "Im Gespräch mit dem däni­schen Fern­se­hen 2 sag­te sie, eine neue Stu­die der Orga­ni­sa­ti­on ergab, dass das Risi­ko einer Kran­ken­haus­ein­wei­sung durch Omic­ron halb so hoch ist wie bei der Delta-Variante.

    Dies habe den däni­schen Behör­den Hoff­nung gege­ben, dass die Covid-19-Pan­de­mie in Däne­mark in zwei Mona­ten vor­bei sein könnte." 

    https://​www​.dai​ly​mail​.co​.uk/​n​e​w​s​/​a​r​t​i​c​l​e​-​1​0​3​6​4​5​0​3​/​D​e​n​m​a​r​k​-​h​e​a​l​t​h​-​c​h​i​e​f​-​s​a​y​s​-​O​m​i​c​r​o​n​-​b​r​i​n​g​i​n​g​-​E​N​D​-​p​a​n​d​e​m​i​c​.​h​tml

      1. @ b.m.buerger

        In geo­po­li­ti­scher Hin­sicht darf man durch­aus ver­mu­ten, dass sich die gan­ze Plan­de­mie gegen Chi­na und Russ­land rich­tet, um die Ent­ste­hung einer mul­ti­po­la­ren Welt­ord­nung zu ver­hin­dern und die uni­po­la­re, von den USA domi­nier­te Welt­ord­nung zu erhalten.

        Dem­nach darf man unter­stel­len, dass das Ziel dar­in besteht, den Phar­ma­dol­lar an die Stel­le des Petro­dol­lar und – für die, die sich noch erin­nern – das medi­zi­ni­sche an die Stel­le des mili­tä­ri­schen Wett­rüs­tens tre­ten zu lassen.

        Unab­hän­gig von den innen­po­li­ti­schen Zie­len und dem ohne­hin bevor­ste­hen­den Kol­laps des Finanz­sys­tems ist die Plan­de­mie außen­po­li­tisch gegen Chi­na und Russ­land gerich­tet, um die Domi­nanz des ero­die­ren­den US-Impe­ri­ums zu verlängern.

        https://​www​.scmp​.com/​e​c​o​n​o​m​y​/​c​h​i​n​a​-​e​c​o​n​o​m​y​/​a​r​t​i​c​l​e​/​3​1​6​1​5​5​4​/​c​h​i​n​a​s​-​s​m​a​l​l​e​s​t​-​f​i​r​m​s​-​f​a​i​l​i​n​g​-​h​i​s​t​o​r​i​c​-​p​a​c​e​-​4​3​7​-​m​i​l​l​i​o​n​-​c​l​ose

  2. "Macron kün­dig­te in dem Inter­view mit der Zei­tung Le Pari­si­en Här­te gegen soge­nann­te „Impf­ver­wei­ge­rer“ an. Neben den der­ben Wor­ten, die auch nach Macht­rausch klan­gen, sage er, wer sich nicht imp­fen las­se, ver­hal­te sich unver­ant­wort­lich. Und, so sagt er: „Ein Unver­ant­wort­li­cher ist kein Bür­ger mehr.“

    So hat es 1933 auch ange­fan­gen. Und am Ende stan­den die Gas­kam­mern und die Zer­stö­rung Deutschlands.

    1. @Arzt: Macron ent­larvt sich als übler Unde­mo­krat. Davon hat es in der Geschich­te eini­ge gege­ben und es gibt sie noch. Unrich­tig ist, daß dann am Ende Gas­kam­mern ste­hen. Das haben in ihrem Ras­sen­wahn und mit deut­scher Gründ­lich­keit tat­säch­lich nur die Nazis geschafft. Es gibt so vie­le klei­ne und gro­ße Dik­ta­to­ren in der Welt – sie alle mit Nazis gleich­zu­set­zen, ver­harm­lost, was den Holo­caust ausmacht.

      1. @aa
        Bei allem Respekt und Ver­ständ­nis für die (hof­fent­li­che) Ein­ma­lig­keit des Holo­caust. Bei der­ar­ti­gen Ver­glei­chen geht es nicht dar­um, das Grau­en zu rela­ti­vie­ren, son­dern den Anfän­gen zu weh­ren. Und die­se Anfän­ge waren 1933 und schon frü­her ähn­lich: Aus­gren­zung, Stig­ma­ti­sie­rung, Mob­bing und schließ­lich offe­ner Hass. 

        Wie immer das Ende aus­se­hen mag, wenn von der Tyran­nei Unge­impf­ter schwa­dro­niert wird, die Grund­rech­te die­ser einen Grup­pe ent­zo­gen wer­den, wenn das Indi­vi­du­um dem "Volks­kör­per" zulie­be sein Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit abge­ben soll, dann ist der Hin­weis dar­auf, wie so etwas enden kann, nahe­lie­gend – weil deut­sche Geschich­te. Wozu auf ande­re klei­ne und gros­se Dik­ta­to­ren anders­wo zurück­grei­fen? Gleich­set­zen kann man nicht ihre Unta­ten, aber ihre Gesin­nung. Auch klei­ne Sadis­ten sind Sadis­ten. Ent­wi­ckelt sich die­ser Staats­ter­ror erst zur Nor­ma­li­tät, dann ist es zu spät. Die Dik­ta­tur ent­wi­ckelt sich schleichend.
        Ich fin­de es nicht unan­stän­dig, den Ver­gleich zu machen. Neu­lich sah ich ein Video, in dem ein alter Jude genau die­sen Ver­gleich zog. War­um sich der Zen­tral­rat der Juden so bedeckt hält und Hen­drik Bro­der so opti­mis­tisch ist, und glaubt, die Ärz­te­schaft wür­de kei­ne Zwangs­im­fung durch­füh­ren, ist mir schleierhaft.

  3. Es kann nur einen (wah­ren Apo­ka­lyp­ti­ker) geben.
    Lau­ter­bach wird sich doch nicht von einem Tier­arzt die But­ter vom Brot neh­men las­sen. Schliess­lich ist er Epidämiologe.

  4. Jaaaa ! Wil­helm Busch habe ich schon als Kind geliebt !
    Der Rest ist mir eigent­lich wurscht. Wenn W. gekickt wird, ist er
    sowie­so nur ein Bau­ern­op­fer (nicht, daß er mir leid täte…).
    Und die schein­ba­re Kri­tik ist ent­we­der ein Fei­gen­blätt­chen oder
    ein Ablen­kungs­ma­nö­ver. Also alles beim alten.

  5. https://beatebahner.de/lib.medien/Rechtsgutachten%20Beate%20Bahner%20zur%20Untauglichkeit%20des%20PCR-Tests.pdf

    https://beatebahner.de/lib.medien/-3437912727744456181_22-01–0406_47_51.mp4

    https://www.beatebahner.de/lib.medien/Auffrisch-Booster-Warnung%20an%20impfende%20Aerzte%20von%20Beate%20Bahner%203.11.2021.pdf

    Der PCR Test ist sogar vor der CDC in den USA nicht mehr akzep­tiert und hier macht man wei­ter, als gäbe es kein Mor­gen mehr (für vie­le die sich sprit­zen las­sen trifft das lei­der zu, sorry).

    1. @Angelika: Auch wenn es noch so oft wie­der­holt wird, daß PCR-Tests in den USA nicht mehr "akzep­tiert" wer­den, ist falsch. Das sagt übri­gens auch Frau Bah­ner in ihrem Gut­ach­ten nicht. Sie ver­weist auf eine Lis­te mit PCR-Tests, die nicht ver­wen­det wer­den sol­len. Ande­re sind davon nicht betroffen.

  6. Auf der einen Sei­te wün­sche ich, dass Herr Wie­ler auf­grund geleb­ter Inkom­pe­tenz ersetzt wird – auf der ande­ren Sei­te fra­ge ich, durch wen man ihn erset­zen soll und wel­che Ver­bes­se­rung eine Neu­be­set­zung brin­gen würde.
    Mei­ne Befürch­tung: Auf dem Schleu­der­sitz wird der ein oder ande­re geop­fert, wenn es oppor­tun scheint, um die Hin­ter­leu­te zu schützen.
    Das sel­be könn­te mit Herrn Dros­ten gesche­hen, falls ihm der Pro­zess gemacht wer­den soll­te, oder Herrn Fauci.

    1. @ cr

      Voll­kom­men rich­tig. Aber der ein oder ande­re packt wahr­schein­lich frü­her oder spä­ter aus. Gera­de in den USA auf­grund der Kron­zeu­gen­re­ge­lung ist das nicht unwahr­schein­lich. Sobald die anfan­gen, sich gegen­sei­tig zu belas­ten, wird es interessant.

  7. Per­so­nen sind nicht (allein) das Pro­blem. Ent­schei­dend sind die Struk­tu­ren / Institutionen.
    Wün­schens­wert wäre ein regie­rungs­un­ab­hän­gi­ges RKI. Als Stiftung?

    1. @Dosto: Per­so­nen sind tat­säch­lich nicht das Pro­blem. Aber im Fal­le Wieler/RKI gibt es eine bit­te­re Iro­nie die eini­ge Struk­tu­ren auf­legt – und das ist tat­säch­lich nicht gewollt. Wovon spre­che ich? Das RKI hat 1942 Fleck­fie­ber­ver­su­che in KZs durch­ge­führt (coro­dok hat berich­tet) und der dama­li­ge Chef des RKI hat die Ver­su­che an Men­schen damit gerecht­fer­tigt "das Men­schen bil­li­ger als Meer­schwein­chen sind" (das fin­det sich sogar auf der Sei­te des RKI auch das stand schon hier) Inzwi­schen ist das RKI das obers­te Insti­tut für Human­me­di­zin in Geschäfts­be­reich des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums. Und der Chef ist aus­ge­bil­de­ter Vete­ri­när. Was viel über den Stel­len­wert mensch­li­chen Lebens in den Augen des Robert-Koch-Insti­tuts damals wie heu­te aussagt. 

      Natür­lich sind die bei­den Arbeits­ge­bie­te Vete­ri­när­we­sen und Human­me­di­zin mit­ein­an­der ver­wandt, schließ­lich sind Men­schen auch bloß Säu­ge­tie­re. Aber wenn Men­schen­ver­ach­tung so offen­sicht­lich ist wie im Fal­le des RKI dann ist das nicht bloß pein­lich – das könn­te ein Trop­fen sein … 

      Mein Tipp: Die set­zen einen Human­me­di­zi­ner als Früh­stücks­pro­fes­sor hin (Ker­ku­le?) und im Grun­de genom­men läuft alles wei­ter wie gehabt. Pro­blem erkannt – Pro­blem gebannt …

    2. @ Dosto

      Per­so­nen sind aller­dings nicht allein das Pro­blem, die sind aus­tausch­bar. Trotz­dem muss man sich fra­gen, was insti­tu­tio­nel­le Struk­tu­ren über­haupt sind und wel­che Rol­le Per­so­nen in ihnen spielen.

      Neh­men wir als Bei­spiel das Justiz(un)wesen und kon­zen­trie­ren uns, unter Abse­hung von den Rechts­an­wäl­ten, die man durch­aus als Unter­neh­mer sehen darf, die ihren Kun­den (Man­dan­ten) Dienst­leis­tun­gen anbie­ten, auf Rich­ter und Staatsanwälte.

      Wie die Rechts­an­wäl­te haben auch sie, nach Erlan­gung der all­ge­mei­nen Hoch­schul­rei­fe, zunächst ein mehr­jäh­ri­ges Stu­di­um, abge­schlos­sen durch das Ers­te Staats­examen, hin­ter sich. Unter­rich­tet wer­den sie zunächst auf unter­schied­li­chen Schu­len von Leh­rern, die – abge­se­hen vom Stu­di­um – einen ähn­li­chen Bil­dungs­weg hin­ter sich haben dürf­ten wie sie, übri­gens auch abge­schlos­sen mit Staats­exami­na. Sodann absol­vie­ren sie ein mehr­jäh­ri­ges Stu­di­um, wobei sie von Hoch­schul­leh­rern und Wis­sen­schaft­li­chen Ange­stell­ten unter­rich­tet wer­den, die den­sel­ben Wer­de­gang hin­ter sich, mit­un­ter auch als Rechts­an­wäl­te, Rich­ter oder Staats­an­wäl­te gear­bei­tet haben. Nicht unin­ter­es­sant ist in die­sem Zusam­men­hang der Umstand, dass wohl kein ande­res Stu­di­um, die Theo­lo­gie aus­ge­nom­men, der­art dog­ma­tisch ist, wie die Rechts­wis­sen­schaft: Was zählt sind nicht etwa Argu­men­te, son­dern, neben der Kennt­nis der ein­schlä­gi­gen Nor­men, die Kennt­nis der Kom­men­ta­re und der Recht­spre­chung, die bei­den letz­te­ren selbst­re­dend eben­falls von Voll­ju­ris­ten stam­mend. Wäh­rend die­ses jahre‑, mit Schul­bil­dung jahr­zehn­te­lan­gen Sozia­li­sa­ti­ons­pro­zes­ses lernt der ange­hen­de Jurist vor allem die gebets­müh­len­ar­ti­ge Wie­der­ho­lung von Dog­men (abschlie­ßend ein­ge­häm­mert durch das berüch­tig­te Repe­ti­to­ri­um), ohne die das Stu­di­um zu über- und das Staats­examen zu bestehen schwie­rig, wenn nicht gar unmög­lich wird.

      So vor­be­rei­tet nimmt der Kan­di­dat Kurs auf das Zwei­te Staats­examen. Auf der Fahrt dahin lernt er, ange­lei­tet durch Rechts­an­wäl­te, Rich­ter und Staats­an­wäl­te, die prak­ti­sche Sei­te des Metiers ken­nen und legt nach dem soge­nann­ten Rechts­re­fe­ren­da­ri­at oder Vor­be­rei­tungs­dienst – vor­aus­ge­setzt, er lehnt sich auch hier nicht zu weit aus dem Fens­ter – das Zwei­te Staats­examen ab.

      Damit hat man aber nur, um den Bogen zurück zu span­nen, die Befä­hi­gung zum Rich­ter­amt erlangt, die auch für die Aus­übung einer staats­an­walt­li­chen Tätig­keit erfor­der­lich ist. Den Staats­an­walt mal außen­vor­ge­las­sen, der ohne­hin wei­sungs­ge­bun­den agiert, wie man unter ande­rem am "Fall Mollath" sehen konn­te, wird auch der ange­hen­de Rich­ter zunächst ein­gen­or­det; das vari­iert von Bun­des­land zu Bun­des­land und von Ver­wen­dung zu Ver­wen­dung, als Ver­wal­tungs­rich­ter in Bay­ern etwa durch ein zwei­jäh­ri­ges Volon­ta­ri­at im Innen­mi­nis­te­ri­um, dann als Rich­ter auf Pro­be. Erst nach mehr­jäh­ri­ger Pro­be­zeit kann man über­haupt zum Rich­ter auf Lebens­zeit ernannt wer­den, sofern man sich bewährt hat. Was das heißt, las­se ich mal dahingestellt.

      Was bedeu­tet es vor die­sem Hin­ter­grund, die insti­tu­tio­nel­len Struk­tu­ren zu ver­än­dern und in wel­chen Zeit­span­nen müss­te man – kurz­fris­ti­ge Ände­rungs­mög­lich­kei­ten, wie die Auf­he­bung des Wei­sungs­rechts der Exe­ku­ti­ve gegen­über der Staats­an­walt­schaft außen vor – den­ken, wenn man die­se Struk­tu­ren ver­än­dern wollte?

  8. https://​www​.ndr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​h​a​m​b​u​r​g​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​C​o​r​o​n​a​-​S​t​u​d​i​e​-​A​u​c​h​-​O​r​g​a​n​s​c​h​a​e​d​e​n​-​b​e​i​-​m​i​l​d​e​n​-​S​y​m​p​t​o​m​e​n​,​u​k​e​s​t​u​d​i​e​1​0​0​.​h​tml

    Fol­gen einer Coro­na-Infek­ti­on. Auch nach mil­den Ver­läu­fen sind Organ­schä­den möglich.

    Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler des UKE konn­ten dem­nach erst­mals nach­wei­sen, dass auch mil­de bis mode­ra­te Krank­heits­ver­läu­fe mit COVID-19 den Kör­per schä­di­gen kön­nen. Unter­su­chun­gen nach über­stan­de­ner Erkran­kung haben gezeigt, dass Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten ver­mehrt Bein­ve­nen-Throm­bo­sen hat­ten. Außer­dem waren bei ihnen die Funk­tio­nen von Herz, Lun­ge und Nie­ren mit­tel­fris­tig beein­träch­tigt. Für Men­schen mit einer über­stan­de­nen Covid-Infek­ti­on bedeu­ten die Ergeb­nis­se, dass sie in den Wochen danach auf­merk­sam auch gerin­ge Sym­pto­me beob­ach­ten sol­len, ob zum Bei­spiel vor­über­ge­hend Luft­not oder auch eine leich­te Schwel­lung des Unter­schen­kels auf­tritt. In sol­chen Fäl­len kön­ne dann schnell eine The­ra­pie mit Medi­ka­men­ten begon­nen wer­den, so Prof. Ste­fan Blan­ken­berg, Direk­tor der Kli­nik und Poli­kli­nik am UKE.

    Prof. Bagh­di erzählt seit 1 Jahr, dass die Sprit­zen Blut­ger­in­sel machen. Kommt nicht von Omi­kron, son­dern von den Spritzen.

    Prof. Burk­hardt – sie­he patho​lo​gie​-kon​fe​renz​.de
    hat mit sei­nem Kol­le­gen bereits alles nachgewiesen.

    1. Also laut Quel­le wurden:

      "443 Unge­impf­te nach Infek­ti­on untersucht

      Für die "Ham­burg City Health Stu­dy" wur­den ins­ge­samt 443 Men­schen nach einer Coro­na-Infek­ti­on mit nur leich­te­ren Sym­pto­men umfas­send unter­sucht. Laut UKE waren sie zwi­schen März und Dezem­ber 2020 posi­tiv getes­tet wor­den und unge­impft. Die Daten der infi­zier­ten Teil­neh­men­den wur­den mit denen von nicht an COVID-19 Erkrank­ten verglichen."

      Kann stim­men, muss es aber nicht. Auf jeden­fall, wird es nicht durch Bagh­di oder Burk­hardt widerlegt.

      Die Fra­ge die sich mir stellt ist eher: Wie sieht es eigent­lich nach einer Virus­grip­pe oder RSV aus? Gibt es dann auch nach mil­den Ver­läu­fen Schä­den wenn man danach suchen würde?

  9. Eben. Das wirkt mehr wie die sach­ge­rech­te Vor­be­rei­tung der Kon­zen­tra­ti­on auf wich­ti­ge­re Auf­ga­ben. Davon steht dann auch nichts mehr in der Zeitung.

  10. In Umbruch­zei­ten wie jetzt gera­de gera­ten auch jahr­zehn­te­lang gewach­se­ne Macht­struk­tu­ren ins Wan­ken. Dem glo­ba­len Phar­ma-Kar­tell ent­glei­tet die Kon­trol­le über die Regie­run­gen, weil die­se aus rei­nem Selbst­er­hal­tungs­trieb aufs Volk Rück­sicht neh­men müs­sen. Hat zwar lan­ge gedau­ert, aber jetzt ist es so weit. Wie­lers Rück­tritt wäre dann die ers­te Mani­fes­ta­ti­on die­ses Machtverlustes.

    Was mich sehr freut ist dass Daten und Zah­len und der fal­sche Umgang damit jetzt im Zen­trum der Main­stream-Debat­te ste­hen. Vie­le Leu­te wer­den mit den Ohren schla­ckern, wenn sie mer­ken, wie dreist sie belo­gen wor­den sind. Der nächs­te Kan­di­dat ist Tschentscher.

  11. Wenn Wie­lers Stuhl wackelt, ein­fach ein paar Sei­ten aus dem Grund­ge­setz rei­ßen und unter­le­gen. Für was ande­res ist das eh nicht mehr zu gebrauchen.

  12. Wie­lers Vor­schlä­ge im Review Com­mit­tee gehen evtl. neben vie­len ande­ren in den Pan­de­mie­ver­trag ein , tra­gen­de Rol­le hat er dabei aber kei­ne – so steht es auch auf der ent­spre­chen­den Web­site: die Vor­schlä­ge des RC wer­den bei der WHA (zusam­men mit ande­ren) geprüft und ggf. durchgereicht.

    Die m.W. letz­te Ver­laut­ba­rung zum Pan­de­mie­ver­trag ist die hier:

    Welt­ge­sund­heits­ver­samm­lung für Auf­nah­me von Ver­hand­lun­gen zu Über­ein­kom­men zur Pandemiebekämpfung
    Am 1. Dezem­ber 2021 haben sich die 194 Mit­glie­der der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (World Health Orga­niza­ti­on, WHO) auf den Beginn des Pro­zes­ses der Aus­ar­bei­tung und Aus­hand­lung eines Über­ein­kom­mens, einer Ver­ein­ba­rung oder eines ande­ren inter­na­tio­na­len Instru­ments im Rah­men der Sat­zung der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on
    [die IHR, für deren Review Wie­lers Team zustän­dig ist, lei­tet sich dann aus der Sat­zung ab. Die Sat­zung ist sozu­sa­gen das GG der WHO, und die soll geän­dert wer­den, weil sie dar­in Zustän­dig­kei­ten direkt an die Phar­ma­in­dus­trie über­tra­gen wird.] zur Stär­kung der Pan­de­mie­prä­ven­ti­on, ‑vor­sor­ge und ‑reak­ti­on geeinigt.
    Nun wird ein Ver­hand­lungs­gre­mi­um auf der Ebe­ne der Regie­run­gen ein­ge­setzt, das sei­ne ers­te Sit­zung bis zum 1. März 2022 (zur Ver­ein­ba­rung von Arbeits­ver­fah­ren und Fris­ten) und sei­ne zwei­te Sit­zung bis zum 1. August 2022 (zur Erör­te­rung der Fort­schrit­te einer Arbeits­fas­sung) abhal­ten wird. Es wird anschlie­ßend der 76. Welt­ge­sund­heits­ver­samm­lung im Jahr 2023 einen Fort­schritts­be­richt mit dem Ziel vor­le­gen, das Instru­ment bis 2024 zu verabschieden.

    https://www.who.int/news/item/01–12-2021-world-health-assembly-agrees-to-launch-process-to-develop-historic-global-accord-on-pandemic-prevention-preparedness-and-response

    Wes­sen Stüh­le im Vor­der­grund zu wackeln schei­nen, für den ste­hen oft Ses­sel im Hin­ter­grund bereit. Es sei denn, ihm gehen wirk­lich die Nerven …

  13. Wur­de bereits ver­linkt, aber egal. Bei Frau Ill­ner 9.Dezember erklärt Minis­ter­prä­si­dent Hans dass Ent­schei­dun­gen und Ver­ant­wor­tung zu allen Mass­nah­men der Pan­de­mie bei den Regie­ren­den, den Poli­ti­kern lie­gen und nicht bei den Ärz­ten oder Wis­sen­schaft­lern. Es ist stark in Zwei­fel zu zie­hen ob hier über­haupt jemand wegen wis­sen­schaft­lich fal­scher Annah­men vor Gericht gestellt wer­den kann. Die Erklä­rung wird am Ende der Sen­dung abge­ge­ben. Vom Anfang der Pan­de­mie blieb mir in Erin­ne­rung dass der Staat nicht nach Emp­feh­lung der WHO han­deln muss. Mei­ner Auf­fas­sung nach kann nur die Poli­tik im Nach­hin­ein erklä­ren war­um der Aus­nah­me­zu­stand ver­hängt wor­den ist. Sie ist mei­nes Erach­tens dabei nicht an "Wahr­heit" gebun­den. Denn beden­ke, der Aus­nah­me­zu­stand ist gedacht für den Kriegs­fall. Weil das unter Poli­ti­kern welt­weit bekannt sein dürf­te, taugt also das "Coro­na­nar­ra­tiv" ver­mut­lich eh nur für das Volk. Eine Kriegs­ge­fahr mit einer Lüge zu ver­schlei­ern fin­de ich nicht gut, dazu habe ich aber nix zu mel­den, wie Acht­zig­mil­lio­nen Ande­re auch. Weil die Erklä­rung des Aus­nah­me­zu­stands den Regie­ren­den unter­liegt, besteht auch kein Rechts­bruch! Ob die sel­te­ne Offen­ba­rung des Herrn Hans auf etwas hindeutet?
    Und die "SCA" und Ande­re, wis­sen die das nicht? Sehr schwer zu glau­ben. Der Wäh­ler hat nicht auf­ge­passt, nicht vor Wochen son­dern vor Jah­ren bereits.
    Zurück zu den "Wis­sen­schaft­lern". Ihnen ist mora­lisch nur das Teil­neh­men an dem sehr teu­ren "Schmie­ren­thea­ter" zum Vor­wurf zu machen. Phy­si­ker, Bio­lo­gen und Che­mi­ker etc. sind ehe­dem kei­ne medi­zi­ni­schen Exper­ten und wur­den zudem im Fern­se­hen prä­sen­tiert. Ihr Pro­blem scheint mir zu sein dass sie ihre Zusa­gen erteil­ten um als Exper­ten zu wir­ken. Ein Fri­seur­meis­ter ist auch ein Exper­te, bloss war­um soll der sich des­we­gen mit Epe­de­mien auskennen?
    Wie wäre die­se Theo­rie? Beruft sich die Poli­tik auf sowas sind juris­tisch alle aus dem Schnei­der. Frü­ge sich aber zu wel­chem Staat die Gefahr des Kon­flik­tes bestan­den haben soll­te. Es kann sich fast nur um den Kon­flikt Nato-Russ­land han­deln. Es wäre die nahe­lie­gends­te Erklä­rung, wenn auch nicht die Ein­zi­ge. Tut sie es nicht, haben die Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker Recht und die libe­ra­len Rechts­staa­ten wer­den zurück­ent­wi­ckelt. War­um? Der Ost- West­kon­flikt ist zu Ende. Die "Frei­heit" als Köder hat ausgedient.
    Soll­te es zu einem Faschis­mus kom­men, so gehe ich davon aus dass die Mehr­heit der Deut­schen zunächst zufrie­den sein wird.

    https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/omikron-und-impfpflicht-neuer-minister-neue-sorgen-maybrit-illner-zu-gast-u-a-karl-lauterbach-am-9-dezember-2021–100.html

  14. Apro­pos wackeln, hier gibt es den Fern­seh­spre­cher Rafa­el Sil­va (36) von TV Alte­ro­sa nach sei­ner drit­ten "Imp­fung" im Ein­satz zu sehen. Fünf Herz­still­stän­de erlitt er wäh­rend der Fahrt zum Krankenhaus.

    Das muss man sich anschauen.

    http://​blau​er​bo​te​.com/​2​0​2​2​/​0​1​/​0​5​/​f​e​r​n​s​e​h​m​o​d​e​r​a​t​o​r​-​b​r​i​c​h​t​-​n​a​c​h​-​b​o​o​s​t​e​r​-​i​m​p​f​u​n​g​-​b​e​i​-​l​i​v​e​s​e​n​d​u​n​g​-​z​u​s​a​m​m​en/

  15. "Auf sei­nen Befun­den beruhen … "

    Nee!
    Auf den von Idio­ten beschlos­se­nen Coro­na-Maß­nah­men beru­hen sei­ne "Befun­de". Die kei­ne sind, son­dern Verlautbarungen.

    Befun­de sie­he fach­li­cher Teil der RKI-Publi­ka­tio­nen, inso­fern man sie lässt …
    z.B.: https://​influ​en​za​.rki​.de/ [Lage inklu­si­ve "Coro­na"]

  16. WHO

    23.03.2020

    Advi­so­ry Group for the Inde­pen­dent Panel on Evi­dence for Action Against Anti­mi­cro­bi­al Resis­tance

    (…)

    Edward Whiting
    Direc­tor of Stra­tegy, Well­co­me Trust, United Kingdom 

    Lothar Wie­ler
    Head of the Ger­man CDC, Pre­si­dent of the Robert Koch Insti­tu­te, Germany 

    who.int/news/item/23–03-2020-advisory-group-independent-panel


    Review Com­mit­tee on the Func­tio­ning of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons (2005) during the COVID-19 Respon­se

    who​.int/​t​e​a​m​s​/​i​h​r​/​i​h​r​-​r​e​v​i​e​w​-​c​o​m​m​i​t​t​e​e​s​/​c​o​v​i​d​-19

    State­ment to the resu­med 73rd World Health Assem­bly by the Chair of the Review Com­mit­tee on the Func­tio­ning of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons (2005) during the COVID-19 Respon­se

    State­ment deli­ver­ed during the first ses­si­on of Com­mit­tee A of the resu­med 73rd World Health Assem­bly, on 9 Novem­ber 2020 

    who.int/news/item/09–11-2020-statement-73rd-wha-chair-of-the-review-committee-IHR-covid-19

    State­ment to the 148th Exe­cu­ti­ve Board by the Chair of the Review Com­mit­tee on the Func­tio­ning of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons (2005) during the COVID-19 Respon­se

    Pro­fes­sor Lothar H. Wie­ler, Pre­si­dent of the Robert Koch Insti­tu­te, Ger­ma­ny

    (…) As you know, this Com­mit­tee was con­ve­ned by the Direc­tor-Gene­ral on 8 Sep­tem­ber 2020, in line with World Health Assem­bly Reso­lu­ti­on WHA73.1. The Com­mit­tee is com­po­sed of experts with a wide ran­ge of exper­ti­se and with ade­qua­te gen­der and geo­gra­phi­cal repre­sen­ta­ti­on. I have the honour to be the Chair of this Com­mit­tee and am ably sup­port­ed by our Vice-Chair, Pro­fes­sor Lucil­le Blum­berg of South Afri­ca and our Rap­por­teur, Pro­fes­sor Pre­ben Aavits­land, from Norway. 

    Our man­da­te is to review the func­tio­ning of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons (2005) during the COVID-19 respon­se and the sta­tus of imple­men­ta­ti­on of the rele­vant recom­men­da­ti­ons of pre­vious IHR Review Com­mit­tees and to make tech­ni­cal recom­men­da­ti­ons to the Direc­tor-Gene­ral, inclu­ding any poten­ti­al amendments. 

    We con­ve­ned for 16 clo­sed mee­tings so far, and we con­ti­nue to work through three sub-groups: pre­pared­ness, alert, and respon­se. I take this oppor­tu­ni­ty to rei­te­ra­te my thanks to our three sub­group leads. We also con­ve­ned 5 open mee­tings, when we pro­vi­ded updates on our work and lis­ten­ed to the sub­mis­si­ons and ques­ti­ons rai­sed by Mem­ber Sta­tes, inter­na­tio­nal agen­ci­es and non-govern­men­tal orga­niza­ti­ons in offi­ci­al rela­ti­on to WHO. The­se open mee­tings con­ti­nue to be atten­ded by num­e­rous desi­gna­ted representatives. 

    I repor­ted on our pro­gress to the 73rd World Health Assem­bly on 9 Novem­ber 2020. And I con­ti­nue to inter­act regu­lar­ly with the Co-Chairs of the Inde­pen­dent Panel for Pan­de­mic Pre­pared­ness and Respon­se and the Chair of the Inde­pen­dent Over­sight Advi­so­ry Committee. 

    Let me now turn to the sub­s­tance of our work. I invi­te you to read our Inte­rim Pro­gress Report, docu­ment EB148/19. It details our preli­mi­na­ry fin­dings as of Decem­ber 2020, (…) 

    who.int/news/item/19–01-2021-statement-to-the-148th-executive-board-by-the-chair-of-the-review-committee-on-the-functioning-of-the-international-health-regulations-(2005)-during-the-covid-19-response


    Bruce Jay Plotkin
    Bruce J. Plotkin
    BJ Plotkin 

    Plot­kin

    1996

    Mis­si­on Pos­si­ble: The Future of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons

    [ B.J. PLOTKIN, “Mis­si­on impos­si­ble: the future of the inter­na­tio­nal health regu­la­ti­ons”, Temp­le Inter­na­tio­nal and Com­pa­ra­ti­ve Law Jour­nal 1996, 503–515 ]

    sites​.temp​le​.edu/​t​i​c​l​j​/​c​a​t​e​g​o​r​y​/​v​o​l​u​m​e​-​10/

    [—Plot­kin B.J.. Mis­si­on Pos­si­ble: The Future of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons. Temp. Int'l Comp. L. J., 10 (1996), pp. 503–515. ]

    books​.goog​le​.de/​b​o​o​k​s​?​i​d​=​4​1​n​P​f​N​B​W​R​R​Y​C​&​p​r​i​n​t​s​e​c​=​f​r​o​n​t​c​o​v​e​r​&​h​l​=​d​e​#​v​=​o​n​e​p​a​g​e​&​q​&​f​=​f​a​lse

    sci​en​ce​di​rect​.com/​s​c​i​e​n​c​e​/​a​r​t​i​c​l​e​/​a​b​s​/​p​i​i​/​S​0​0​2​0​2​4​5​2​9​7​8​3​9​140

    cam​bridge​.org/​c​o​r​e​/​j​o​u​r​n​a​l​s​/​a​m​e​r​i​c​a​n​-​j​o​u​r​n​a​l​-​o​f​-​i​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​-​l​a​w​/​a​r​t​i​c​l​e​/​a​b​s​/​i​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​-​l​a​w​-​a​n​d​-​i​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​-​r​e​l​a​t​i​o​n​s​-​t​h​e​o​r​y​-​a​-​n​e​w​-​g​e​n​e​r​a​t​i​o​n​-​o​f​-​i​n​t​e​r​d​i​s​c​i​p​l​i​n​a​r​y​-​s​c​h​o​l​a​r​s​h​i​p​/​5​A​B​5​D​A​2​9​2​8​7​B​A​B​6​3​9​2​8​2​B​6​F​0​6​8​C​A​C​A36

    2004

    Trade-rela­ted Infec­tions: Glo­bal Traf­fic and Micro­bi­al Tra­vel

    Zeit­schrift:

    Eco­He­alth > Aus­ga­be 1/2004

    Autoren:

    Ann Marie Kim­ball, Bruce Jay Plot­kin, Tab­itha A. Har­ri­son, Nedra Floyd Pautlet 

    Abs­tract

    Sci­ence is only begin­ning to under­stand the inter­play bet­ween glo­bal trade and human infec­tious dise­a­ses. The repor­ted fre­quen­cy of the emer­gence of new human patho­gens has been incre­asing, coin­ci­dent with the bur­geo­ning of glo­bal trade. This report exami­nes the phe­no­me­non of “trade rela­ted infec­tions” which are infec­tions who­se emer­gence, or dis­se­mi­na­ti­on and trans­mis­si­on may be dri­ven by glo­bal trade in com­mo­di­ties, or who­se occur­rence cau­se major eco­no­mic impact through trade dis­rup­ti­on. Through four case stu­dies, the inter­play bet­ween glo­bal trade and the emer­gence and dis­se­mi­na­ti­on of new human infec­tions is descri­bed. The examp­les are drawn from three distinct types of emer­gent infec­tions: human immu­n­ode­fi­ci­en­cy virus/acquired immu­n­ode­fi­ci­en­cy syn­dro­me (HIV/AIDS) and the trade in blood clot­ting deri­va­ti­ves, ente­ric dise­a­se and fresh pro­du­ce, and pri­on infec­tions and beef. The obser­va­tions from the­se stu­dies are then pla­ced in the glo­bal poli­cy frame­work for the con­trol of infec­tious dise­a­ses and the regu­la­ti­on of trade. This frame­work is embo­di­ed in the World Health Orga­niza­ti­on and the World Trade Orga­niza­ti­on. While incre­asing dis­cour­se is occur­ring bet­ween the “sec­tors” of health and trade at the level of inter­na­tio­nal orga­niza­ti­ons, such dis­cour­se at the natio­nal and local level is lar­ge­ly absent. A more com­ple­te evi­dence base for poli­cy decis­i­on making is sor­ely nee­ded to fos­ter a glo­bal tra­ding sys­tem which also main­ta­ins the public safe­ty from emer­gent infec­tious diseases. 

    sprin​ger​me​di​zin​.de/​t​r​a​d​e​-​r​e​l​a​t​e​d​-​i​n​f​e​c​t​i​o​n​s​-​g​l​o​b​a​l​-​t​r​a​f​f​i​c​-​a​n​d​-​m​i​c​r​o​b​i​a​l​-​t​r​a​v​e​l​/​8​8​0​5​776

    2011

    Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons / SEMINAR ON THE OPCW’S CONTRIBUTION TO SECURITY AND THE NON-PROLIFERATION OF CHEMICAL WEAPONS THE HAGUE, THE NETHERLANDS 

    Bruce J. Plot­kin, J.D., LL.M.
    Seni­or Tech­ni­cal Offi­cer (Legal)
    Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons Coordination
    WHO HQ-Geneva 

    (…)

    Inter­na­tio­nal Health Regulations 

    • “to pre­vent, pro­tect against, con­trol and pro­vi­de a public health respon­se to the inter­na­tio­nal spread of disease
    • "in ways that are com­men­su­ra­te with and rest­ric­ted to publi­che­al­th­risks, and
    • "which avo­id unneces­sa­ry inter­fe­rence with inter­na­tio­nal traf­fic and trade" (Artic­le 2) 

    Not limi­t­ed to only the most serious glo­bal public health events 

    Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons (2005) (IHR)

    • After 10 years of work, revi­sed IHR adopted in 2005 + ente­red into force glo­bal­ly in 2007
    • Legal­ly bin­ding upon 194 count­ries – inclu­ding all OPCW Mem­ber States
    • Broad covera­ge of PH events + risks, whe­ther bio­lo­gi­cal, che­mi­cal or radionuclear
    • Com­pre­hen­si­ve frame­work for pro­tec­tion against inter­na­tio­nal spread of disease
    (…)

    opcw​.org/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​d​o​c​u​m​e​n​t​s​/​e​v​e​n​t​_​p​h​o​t​o​s​/​2​0​1​1​/​N​P​S​/​p​a​p​e​r​s​/​c​l​o​s​i​n​g​/​B​r​u​c​e​_​P​l​o​t​k​i​n​_​W​H​O​.​pdf

  17. seit 2018 Mit­glied der Stra­te­gic and Tech­ni­cal Advi­so­ry Group for Infec­tious Hazards ( STAG-IH ) der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO)

    leo​pol​di​na​.org/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​r​e​d​a​k​t​i​o​n​/​M​i​t​g​l​i​e​d​e​r​/​C​V​_​W​i​e​l​e​r​_​L​o​t​h​a​r​_​H​e​i​n​z​_​D​.​pdf

    Pro­fes­sor Wie­ler is also a mem­ber of the sci­en­ti­fic advi­so­ry board of the Glo­bal Rese­arch Col­la­bo­ra­ti­on for Infec­tious Dise­a­se Pre­pared­ness ( GloPID‑R )

    euro.who.int/en/data-and-evidence/evidence-informed-policy-making/european-advisory-committee-on-health-research-eachr/committee-members/professor-lothar‑h.-wieler-germany

    sin­ce Sep­tem­ber 2020 

    Chair of the Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­on Review Com­mit­tee ( IHR-RC )

    rki​.de/​S​h​a​r​e​d​D​o​c​s​/​L​e​b​e​n​s​l​a​u​f​/​E​N​/​W​i​e​l​e​r​_​L​o​t​h​a​r​_​H​_​e​n​.​h​tml

    IHR

    https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​I​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​_​H​e​a​l​t​h​_​R​e​g​u​l​a​t​i​ons

    Die Inter­na­tio­na­len Gesund­heits­vor­schrif­ten (IGV) (eng­lisch Inter­na­tio­nal Health Regu­la­ti­ons ( IHR )) sind völ­ker­recht­lich bin­den­de Vor­schrif­ten der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO), um die grenz­über­schrei­ten­de Aus­brei­tung von Krank­hei­ten zu ver­hü­ten und zu bekämpfen. 

    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​I​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​e​_​G​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​v​o​r​s​c​h​r​i​f​ten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.