Wackelt Wieler wirklich?

Das eigent­lich Interessante an dem Artikel ist, daß er kei­ner­lei neue Information ent­hält. Wenn der­ar­ti­ge Spekulationen in einem Blatt der Medienmoguln derer von Holtzbrinck erschei­nen, dann wird es den­noch ein Signal "von ganz oben" sein.

tagesspiegel.de (5.1.)

»Auf sei­nen Befunden beru­hen die Corona-Maßnahmen. Doch die Kritik an Lothar Wieler mehrt sich – vor allem in der Politik. Wie lang geht das noch gut?

… Die Gesundheitsminister mögen wech­seln, der RKI-Chef bleibt. Oder doch nicht? Zahlenchaos wird Wieler und sei­nem Institut nicht zum ers­ten Mal vor­ge­wor­fen, dazu „Schock-Prognosen“, die dann nicht ein­tref­fen, aber vor­her zu neu­en Lageeinschätzungen der Regierungen von Bund und Land geführt haben.

Wieler ist zum Gesicht der Corona-Warner gewor­den. Doch die „mög­li­che Spannbreite“ der Corona-Entwicklung „sei stark in Richtung Worst-Case-Szenario inter­pre­tiert“ wor­den, heißt es auf Seite der Kritiker. Deren Zahl nimmt zu, auch bei Abgeordneten der Koalition. Sie fürch­ten, dass das Vertrauen der Bürger in die Politik Schaden nimmt.

Das Vertrauen der Politik in Wieler hat schon mal Schaden genom­men. Sein im Verlauf der Pandemie gewach­se­nes Selbstbewusstsein, das deut­lich ver­än­der­te Selbstverständnis wird man­chem zuneh­mend zum Ärgernis. Besonders augen­fäl­lig wur­de das, als Wieler in der letz­ten Pressekonferenz von Jens Spahn eine unab­ge­spro­che­ne Schweigeminute für Corona-Opfer einlegte…

Der Falsche für Kanzler Scholz?

Als das RKI unlängst nach einer Sitzung im vom Scholz begrün­de­ten Expertenrat, dem Wieler ange­hört, unab­ge­stimmt eine dra­ma­tisch abwei­chen­de Meinung ver­trat – obwohl das Gremium vor­her ein­stim­mig votiert hat­te –, dach­ten eini­ge schon: Das war‘s. Scholz war sau­er, Gesundheitsminister Karl Lauterbach, dem Wieler unter­steht, auch. Einer, der sich so ver­hält, dann noch die Öffentlichkeit scho­ckiert, ver­un­si­chert – das ist der Falsche für die­sen Bundeskanzler.

Doch es soll­te Weihnachtsfriede herr­schen. Der ist vor­bei. Der Job als RKI-Chef kann schon höl­lisch undank­bar sein.«


Man soll­te sich nicht zu früh freu­en. Der oft­mals als Tierarzt ver­lach­te, manch­mal etwas plump wir­ken­de Wieler ist eine zen­tra­le Figur der welt­wei­ten Pandemie-Planung. Über sein Schicksal wird nicht nur in Berlin entschieden.

Wieler ist "Chair of the Review Committee on the Functioning of the International Health Regulations (2005) during the COVID-19 Response" der WHO. Das Komitee war auf Initiative des Generalsekretärs der WHO vom August 2020 gebil­det wor­den und nahm sei­ne Arbeit im September 2020 auf. Seine Mitglieder sind hier auf­ge­lis­tet. Im Januar 2021 leg­te Wieler ein Strategiepapier vor. Es wur­de im Mai bespro­chen, wor­über die WHO unter dem Titel "Weltgesundheitsversammlung befasst sich mit der Beendigung der COVID-19-Pandemie und der Vorbereitung auf die nächs­te Pandemie" infor­mier­te. Den Bericht Wielers im Namen des Komitees gibt es hier. Ein Zeitungsbericht faßt die Vorschläge so zusammen:

»Damit es nicht bei from­men Worten bleibt, ist ein völ­ker­recht­lich ver­bind­li­cher Vertrag geplant: wer mit­macht, muss sich dar­an hal­ten. Künftig könn­ten es sich dann eigent­lich nur Schurkenstaaten leis­ten, dage­gen zu ver­sto­ßen – und müss­ten wohl inter­na­tio­na­le Ächtung in Kauf nehmen.«

Siehe dazu Wie die WHO eine neue Pandemiegefahr ban­nen will. Wer in wes­sen Interesse fest­legt, was ein "Schurkenstaat" und eine "west­li­che Wertegemeinschaft" ist und wie "inter­na­tio­na­le Ächtung" aus­sieht, haben wir in ver­gan­ge­nen Kriegen und heu­ti­gen mili­tä­ri­schen und poli­ti­schen Drohungen erfah­ren müssen.

In der 41. Sitzung des Corona-Ausschusses vom 26.2.21 war die Juristin Dr. Silvia Behrendt auf die Rolle Wielers bei der WHO ein­ge­gan­gen, ein Transkript der Sitzung ist nach­zu­le­sen auf dschneble.tssd.de. Über Wielers natio­na­le Verknüpfungen sie­he auch „Global Health“ à la ZIG, GIZ & TIB Molbiol.


Schön wäre natür­lich den­noch, wenn es so oder ähn­lich pas­sie­ren würde:

Max und Moritz, gar nicht träge,
Sägen heim­lich mit der Säge,
Ritzeratze! vol­ler Tücke,
In die Brücke eine Lücke. –
Als nun die­se Tat vorbei,
Hört man plötz­lich ein Geschrei:

He, her­aus! du eit­ler Geck!
Wieler, Wieler, meck, meck, meck!!“ –
– Alles konnt' der Mann ertragen,
Ohne nur ein Wort zu sagen;
Aber wenn er dies erfuhr,
Ging’s ihm wider die Natur. –

Schnelle, springt er mit Gebelle
Über sei­nes Hauses Schwelle,
Denn schon wie­der ihm zum Schreck
Tönt ein lau­tes: „Meck, meck, meck!!“

Und schon ist er auf der Brücke,
Kracks! Die Brücke bricht in Stücke;

Wieder tönt es: „Meck, meck, meck!“
Plumps! da ist der Wieler weg!

Bilder-Quelle: wikisource.org

Der drit­te Streich endet aller­dings mit der Gesundung des Opfers, nach­dem ihm sei­ne Frau ein hei­ßes Bügeleisen "auf den kal­ten Leib gebracht" hat…

38 Antworten auf „Wackelt Wieler wirklich?“

    1. @ I. Schmidt

      Gewiss ange­mes­se­ner, nicht aber aus­rei­chend, wenn­gleich bes­ser als nur Entlassung.

      Wieler als einem der zen­tra­len Verbrecher gehört der Prozess gemacht.

  1. Übersetzung:
    "Die däni­sche Chef-Epidemiologin,Tyra Grove Krause, sieht ein Ende der Corona-Pandemie im Februar.
    -(die) däni­sche Gesundheitschefin sag­te, dass die Covid-19 Omicron-Variante das Ende der Pandemie her­bei­füh­re und dass "wir in zwei Monaten unser nor­ma­les Leben zurück­ha­ben werden".

    "Im Gespräch mit dem däni­schen Fernsehen 2 sag­te sie, eine neue Studie der Organisation ergab, dass das Risiko einer Krankenhauseinweisung durch Omicron halb so hoch ist wie bei der Delta-Variante.

    Dies habe den däni­schen Behörden Hoffnung gege­ben, dass die Covid-19-Pandemie in Dänemark in zwei Monaten vor­bei sein könnte." 

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-10364503/Denmark-health-chief-says-Omicron-bringing-END-pandemic.html

      1. @ b.m.buerger

        In geo­po­li­ti­scher Hinsicht darf man durch­aus ver­mu­ten, dass sich die gan­ze Plandemie gegen China und Russland rich­tet, um die Entstehung einer mul­ti­po­la­ren Weltordnung zu ver­hin­dern und die uni­po­la­re, von den USA domi­nier­te Weltordnung zu erhalten.

        Demnach darf man unter­stel­len, dass das Ziel dar­in besteht, den Pharmadollar an die Stelle des Petrodollar und – für die, die sich noch erin­nern – das medi­zi­ni­sche an die Stelle des mili­tä­ri­schen Wettrüstens tre­ten zu lassen.

        Unabhängig von den innen­po­li­ti­schen Zielen und dem ohne­hin bevor­ste­hen­den Kollaps des Finanzsystems ist die Plandemie außen­po­li­tisch gegen China und Russland gerich­tet, um die Dominanz des ero­die­ren­den US-Imperiums zu verlängern.

        https://www.scmp.com/economy/china-economy/article/3161554/chinas-smallest-firms-failing-historic-pace-437-million-close

  2. "Macron kün­dig­te in dem Interview mit der Zeitung Le Parisien Härte gegen soge­nann­te „Impfverweigerer“ an. Neben den der­ben Worten, die auch nach Machtrausch klan­gen, sage er, wer sich nicht imp­fen las­se, ver­hal­te sich unver­ant­wort­lich. Und, so sagt er: „Ein Unverantwortlicher ist kein Bürger mehr.“

    So hat es 1933 auch ange­fan­gen. Und am Ende stan­den die Gaskammern und die Zerstörung Deutschlands.

    1. @Arzt: Macron ent­larvt sich als übler Undemokrat. Davon hat es in der Geschichte eini­ge gege­ben und es gibt sie noch. Unrichtig ist, daß dann am Ende Gaskammern ste­hen. Das haben in ihrem Rassenwahn und mit deut­scher Gründlichkeit tat­säch­lich nur die Nazis geschafft. Es gibt so vie­le klei­ne und gro­ße Diktatoren in der Welt – sie alle mit Nazis gleich­zu­set­zen, ver­harm­lost, was den Holocaust ausmacht.

      1. @aa
        Bei allem Respekt und Verständnis für die (hof­fent­li­che) Einmaligkeit des Holocaust. Bei der­ar­ti­gen Vergleichen geht es nicht dar­um, das Grauen zu rela­ti­vie­ren, son­dern den Anfängen zu weh­ren. Und die­se Anfänge waren 1933 und schon frü­her ähn­lich: Ausgrenzung, Stigmatisierung, Mobbing und schließ­lich offe­ner Hass. 

        Wie immer das Ende aus­se­hen mag, wenn von der Tyrannei Ungeimpfter schwa­dro­niert wird, die Grundrechte die­ser einen Gruppe ent­zo­gen wer­den, wenn das Individuum dem "Volkskörper" zulie­be sein Recht auf kör­per­li­che Unversehrtheit abge­ben soll, dann ist der Hinweis dar­auf, wie so etwas enden kann, nahe­lie­gend – weil deut­sche Geschichte. Wozu auf ande­re klei­ne und gros­se Diktatoren anders­wo zurück­grei­fen? Gleichsetzen kann man nicht ihre Untaten, aber ihre Gesinnung. Auch klei­ne Sadisten sind Sadisten. Entwickelt sich die­ser Staatsterror erst zur Normalität, dann ist es zu spät. Die Diktatur ent­wi­ckelt sich schleichend.
        Ich fin­de es nicht unan­stän­dig, den Vergleich zu machen. Neulich sah ich ein Video, in dem ein alter Jude genau die­sen Vergleich zog. Warum sich der Zentralrat der Juden so bedeckt hält und Hendrik Broder so opti­mis­tisch ist, und glaubt, die Ärzteschaft wür­de kei­ne Zwangsimfung durch­füh­ren, ist mir schleierhaft.

  3. Es kann nur einen (wah­ren Apokalyptiker) geben.
    Lauterbach wird sich doch nicht von einem Tierarzt die Butter vom Brot neh­men las­sen. Schliesslich ist er Epidämiologe.

  4. Jaaaa ! Wilhelm Busch habe ich schon als Kind geliebt !
    Der Rest ist mir eigent­lich wurscht. Wenn W. gekickt wird, ist er
    sowie­so nur ein Bauernopfer (nicht, daß er mir leid täte…).
    Und die schein­ba­re Kritik ist ent­we­der ein Feigenblättchen oder
    ein Ablenkungsmanöver. Also alles beim alten.

    1. @Angelika: Auch wenn es noch so oft wie­der­holt wird, daß PCR-Tests in den USA nicht mehr "akzep­tiert" wer­den, ist falsch. Das sagt übri­gens auch Frau Bahner in ihrem Gutachten nicht. Sie ver­weist auf eine Liste mit PCR-Tests, die nicht ver­wen­det wer­den sol­len. Andere sind davon nicht betroffen.

  5. Auf der einen Seite wün­sche ich, dass Herr Wieler auf­grund geleb­ter Inkompetenz ersetzt wird – auf der ande­ren Seite fra­ge ich, durch wen man ihn erset­zen soll und wel­che Verbesserung eine Neubesetzung brin­gen würde.
    Meine Befürchtung: Auf dem Schleudersitz wird der ein oder ande­re geop­fert, wenn es oppor­tun scheint, um die Hinterleute zu schützen.
    Das sel­be könn­te mit Herrn Drosten gesche­hen, falls ihm der Prozess gemacht wer­den soll­te, oder Herrn Fauci.

    1. @ cr

      Vollkommen rich­tig. Aber der ein oder ande­re packt wahr­schein­lich frü­her oder spä­ter aus. Gerade in den USA auf­grund der Kronzeugenregelung ist das nicht unwahr­schein­lich. Sobald die anfan­gen, sich gegen­sei­tig zu belas­ten, wird es interessant.

  6. Personen sind nicht (allein) das Problem. Entscheidend sind die Strukturen / Institutionen.
    Wünschenswert wäre ein regie­rungs­un­ab­hän­gi­ges RKI. Als Stiftung?

    1. @Dosto: Personen sind tat­säch­lich nicht das Problem. Aber im Falle Wieler/RKI gibt es eine bit­te­re Ironie die eini­ge Strukturen auf­legt – und das ist tat­säch­lich nicht gewollt. Wovon spre­che ich? Das RKI hat 1942 Fleckfieberversuche in KZs durch­ge­führt (coro­dok hat berich­tet) und der dama­li­ge Chef des RKI hat die Versuche an Menschen damit gerecht­fer­tigt "das Menschen bil­li­ger als Meerschweinchen sind" (das fin­det sich sogar auf der Seite des RKI auch das stand schon hier) Inzwischen ist das RKI das obers­te Institut für Humanmedizin in Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums. Und der Chef ist aus­ge­bil­de­ter Veterinär. Was viel über den Stellenwert mensch­li­chen Lebens in den Augen des Robert-Koch-Instituts damals wie heu­te aussagt. 

      Natürlich sind die bei­den Arbeitsgebiete Veterinärwesen und Humanmedizin mit­ein­an­der ver­wandt, schließ­lich sind Menschen auch bloß Säugetiere. Aber wenn Menschenverachtung so offen­sicht­lich ist wie im Falle des RKI dann ist das nicht bloß pein­lich – das könn­te ein Tropfen sein … 

      Mein Tipp: Die set­zen einen Humanmediziner als Frühstücksprofessor hin (Kerkule?) und im Grunde genom­men läuft alles wei­ter wie gehabt. Problem erkannt – Problem gebannt …

    2. @ Dosto

      Personen sind aller­dings nicht allein das Problem, die sind aus­tausch­bar. Trotzdem muss man sich fra­gen, was insti­tu­tio­nel­le Strukturen über­haupt sind und wel­che Rolle Personen in ihnen spielen.

      Nehmen wir als Beispiel das Justiz(un)wesen und kon­zen­trie­ren uns, unter Absehung von den Rechtsanwälten, die man durch­aus als Unternehmer sehen darf, die ihren Kunden (Mandanten) Dienstleistungen anbie­ten, auf Richter und Staatsanwälte.

      Wie die Rechtsanwälte haben auch sie, nach Erlangung der all­ge­mei­nen Hochschulreife, zunächst ein mehr­jäh­ri­ges Studium, abge­schlos­sen durch das Erste Staatsexamen, hin­ter sich. Unterrichtet wer­den sie zunächst auf unter­schied­li­chen Schulen von Lehrern, die – abge­se­hen vom Studium – einen ähn­li­chen Bildungsweg hin­ter sich haben dürf­ten wie sie, übri­gens auch abge­schlos­sen mit Staatsexamina. Sodann absol­vie­ren sie ein mehr­jäh­ri­ges Studium, wobei sie von Hochschullehrern und Wissenschaftlichen Angestellten unter­rich­tet wer­den, die den­sel­ben Werdegang hin­ter sich, mit­un­ter auch als Rechtsanwälte, Richter oder Staatsanwälte gear­bei­tet haben. Nicht unin­ter­es­sant ist in die­sem Zusammenhang der Umstand, dass wohl kein ande­res Studium, die Theologie aus­ge­nom­men, der­art dog­ma­tisch ist, wie die Rechtswissenschaft: Was zählt sind nicht etwa Argumente, son­dern, neben der Kenntnis der ein­schlä­gi­gen Normen, die Kenntnis der Kommentare und der Rechtsprechung, die bei­den letz­te­ren selbst­re­dend eben­falls von Volljuristen stam­mend. Während die­ses jahre‑, mit Schulbildung jahr­zehn­te­lan­gen Sozialisationsprozesses lernt der ange­hen­de Jurist vor allem die gebets­müh­len­ar­ti­ge Wiederholung von Dogmen (abschlie­ßend ein­ge­häm­mert durch das berüch­tig­te Repetitorium), ohne die das Studium zu über- und das Staatsexamen zu bestehen schwie­rig, wenn nicht gar unmög­lich wird.

      So vor­be­rei­tet nimmt der Kandidat Kurs auf das Zweite Staatsexamen. Auf der Fahrt dahin lernt er, ange­lei­tet durch Rechtsanwälte, Richter und Staatsanwälte, die prak­ti­sche Seite des Metiers ken­nen und legt nach dem soge­nann­ten Rechtsreferendariat oder Vorbereitungsdienst – vor­aus­ge­setzt, er lehnt sich auch hier nicht zu weit aus dem Fenster – das Zweite Staatsexamen ab.

      Damit hat man aber nur, um den Bogen zurück zu span­nen, die Befähigung zum Richteramt erlangt, die auch für die Ausübung einer staats­an­walt­li­chen Tätigkeit erfor­der­lich ist. Den Staatsanwalt mal außen­vor­ge­las­sen, der ohne­hin wei­sungs­ge­bun­den agiert, wie man unter ande­rem am "Fall Mollath" sehen konn­te, wird auch der ange­hen­de Richter zunächst ein­gen­or­det; das vari­iert von Bundesland zu Bundesland und von Verwendung zu Verwendung, als Verwaltungsrichter in Bayern etwa durch ein zwei­jäh­ri­ges Volontariat im Innenministerium, dann als Richter auf Probe. Erst nach mehr­jäh­ri­ger Probezeit kann man über­haupt zum Richter auf Lebenszeit ernannt wer­den, sofern man sich bewährt hat. Was das heißt, las­se ich mal dahingestellt.

      Was bedeu­tet es vor die­sem Hintergrund, die insti­tu­tio­nel­len Strukturen zu ver­än­dern und in wel­chen Zeitspannen müss­te man – kurz­fris­ti­ge Änderungsmöglichkeiten, wie die Aufhebung des Weisungsrechts der Exekutive gegen­über der Staatsanwaltschaft außen vor – den­ken, wenn man die­se Strukturen ver­än­dern wollte?

  7. https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Corona-Studie-Auch-Organschaeden-bei-milden-Symptomen,ukestudie100.html

    Folgen einer Corona-Infektion. Auch nach mil­den Verläufen sind Organschäden möglich.

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UKE konn­ten dem­nach erst­mals nach­wei­sen, dass auch mil­de bis mode­ra­te Krankheitsverläufe mit COVID-19 den Körper schä­di­gen kön­nen. Untersuchungen nach über­stan­de­ner Erkrankung haben gezeigt, dass Patientinnen und Patienten ver­mehrt Beinvenen-Thrombosen hat­ten. Außerdem waren bei ihnen die Funktionen von Herz, Lunge und Nieren mit­tel­fris­tig beein­träch­tigt. Für Menschen mit einer über­stan­de­nen Covid-Infektion bedeu­ten die Ergebnisse, dass sie in den Wochen danach auf­merk­sam auch gerin­ge Symptome beob­ach­ten sol­len, ob zum Beispiel vor­über­ge­hend Luftnot oder auch eine leich­te Schwellung des Unterschenkels auf­tritt. In sol­chen Fällen kön­ne dann schnell eine Therapie mit Medikamenten begon­nen wer­den, so Prof. Stefan Blankenberg, Direktor der Klinik und Poliklinik am UKE.

    Prof. Baghdi erzählt seit 1 Jahr, dass die Spritzen Blutgerinsel machen. Kommt nicht von Omikron, son­dern von den Spritzen.

    Prof. Burkhardt – sie­he pathologie-konferenz.de
    hat mit sei­nem Kollegen bereits alles nachgewiesen.

    1. Also laut Quelle wurden:

      "443 Ungeimpfte nach Infektion untersucht

      Für die "Hamburg City Health Study" wur­den ins­ge­samt 443 Menschen nach einer Corona-Infektion mit nur leich­te­ren Symptomen umfas­send unter­sucht. Laut UKE waren sie zwi­schen März und Dezember 2020 posi­tiv getes­tet wor­den und unge­impft. Die Daten der infi­zier­ten Teilnehmenden wur­den mit denen von nicht an COVID-19 Erkrankten verglichen."

      Kann stim­men, muss es aber nicht. Auf jeden­fall, wird es nicht durch Baghdi oder Burkhardt widerlegt.

      Die Frage die sich mir stellt ist eher: Wie sieht es eigent­lich nach einer Virusgrippe oder RSV aus? Gibt es dann auch nach mil­den Verläufen Schäden wenn man danach suchen würde?

  8. Eben. Das wirkt mehr wie die sach­ge­rech­te Vorbereitung der Konzentration auf wich­ti­ge­re Aufgaben. Davon steht dann auch nichts mehr in der Zeitung.

  9. In Umbruchzeiten wie jetzt gera­de gera­ten auch jahr­zehn­te­lang gewach­se­ne Machtstrukturen ins Wanken. Dem glo­ba­len Pharma-Kartell ent­glei­tet die Kontrolle über die Regierungen, weil die­se aus rei­nem Selbsterhaltungstrieb aufs Volk Rücksicht neh­men müs­sen. Hat zwar lan­ge gedau­ert, aber jetzt ist es so weit. Wielers Rücktritt wäre dann die ers­te Manifestation die­ses Machtverlustes.

    Was mich sehr freut ist dass Daten und Zahlen und der fal­sche Umgang damit jetzt im Zentrum der Mainstream-Debatte ste­hen. Viele Leute wer­den mit den Ohren schla­ckern, wenn sie mer­ken, wie dreist sie belo­gen wor­den sind. Der nächs­te Kandidat ist Tschentscher.

  10. Wenn Wielers Stuhl wackelt, ein­fach ein paar Seiten aus dem Grundgesetz rei­ßen und unter­le­gen. Für was ande­res ist das eh nicht mehr zu gebrauchen.

  11. Wielers Vorschläge im Review Committee gehen evtl. neben vie­len ande­ren in den Pandemievertrag ein , tra­gen­de Rolle hat er dabei aber kei­ne – so steht es auch auf der ent­spre­chen­den Website: die Vorschläge des RC wer­den bei der WHA (zusam­men mit ande­ren) geprüft und ggf. durchgereicht.

    Die m.W. letz­te Verlautbarung zum Pandemievertrag ist die hier:

    Weltgesundheitsversammlung für Aufnahme von Verhandlungen zu Übereinkommen zur Pandemiebekämpfung
    Am 1. Dezember 2021 haben sich die 194 Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) auf den Beginn des Prozesses der Ausarbeitung und Aushandlung eines Übereinkommens, einer Vereinbarung oder eines ande­ren inter­na­tio­na­len Instruments im Rahmen der Satzung der Weltgesundheitsorganisation
    [die IHR, für deren Review Wielers Team zustän­dig ist, lei­tet sich dann aus der Satzung ab. Die Satzung ist sozu­sa­gen das GG der WHO, und die soll geän­dert wer­den, weil sie dar­in Zuständigkeiten direkt an die Pharmaindustrie über­tra­gen wird.] zur Stärkung der Pandemieprävention, ‑vor­sor­ge und ‑reak­ti­on geeinigt.
    Nun wird ein Verhandlungsgremium auf der Ebene der Regierungen ein­ge­setzt, das sei­ne ers­te Sitzung bis zum 1. März 2022 (zur Vereinbarung von Arbeitsverfahren und Fristen) und sei­ne zwei­te Sitzung bis zum 1. August 2022 (zur Erörterung der Fortschritte einer Arbeitsfassung) abhal­ten wird. Es wird anschlie­ßend der 76. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2023 einen Fortschrittsbericht mit dem Ziel vor­le­gen, das Instrument bis 2024 zu verabschieden.

    https://www.who.int/news/item/01–12-2021-world-health-assembly-agrees-to-launch-process-to-develop-historic-global-accord-on-pandemic-prevention-preparedness-and-response

    Wessen Stühle im Vordergrund zu wackeln schei­nen, für den ste­hen oft Sessel im Hintergrund bereit. Es sei denn, ihm gehen wirk­lich die Nerven …

  12. Wurde bereits ver­linkt, aber egal. Bei Frau Illner 9.Dezember erklärt Ministerpräsident Hans dass Entscheidungen und Verantwortung zu allen Massnahmen der Pandemie bei den Regierenden, den Politikern lie­gen und nicht bei den Ärzten oder Wissenschaftlern. Es ist stark in Zweifel zu zie­hen ob hier über­haupt jemand wegen wis­sen­schaft­lich fal­scher Annahmen vor Gericht gestellt wer­den kann. Die Erklärung wird am Ende der Sendung abge­ge­ben. Vom Anfang der Pandemie blieb mir in Erinnerung dass der Staat nicht nach Empfehlung der WHO han­deln muss. Meiner Auffassung nach kann nur die Politik im Nachhinein erklä­ren war­um der Ausnahmezustand ver­hängt wor­den ist. Sie ist mei­nes Erachtens dabei nicht an "Wahrheit" gebun­den. Denn beden­ke, der Ausnahmezustand ist gedacht für den Kriegsfall. Weil das unter Politikern welt­weit bekannt sein dürf­te, taugt also das "Coronanarrativ" ver­mut­lich eh nur für das Volk. Eine Kriegsgefahr mit einer Lüge zu ver­schlei­ern fin­de ich nicht gut, dazu habe ich aber nix zu mel­den, wie Achtzigmillionen Andere auch. Weil die Erklärung des Ausnahmezustands den Regierenden unter­liegt, besteht auch kein Rechtsbruch! Ob die sel­te­ne Offenbarung des Herrn Hans auf etwas hindeutet?
    Und die "SCA" und Andere, wis­sen die das nicht? Sehr schwer zu glau­ben. Der Wähler hat nicht auf­ge­passt, nicht vor Wochen son­dern vor Jahren bereits.
    Zurück zu den "Wissenschaftlern". Ihnen ist mora­lisch nur das Teilnehmen an dem sehr teu­ren "Schmierentheater" zum Vorwurf zu machen. Physiker, Biologen und Chemiker etc. sind ehe­dem kei­ne medi­zi­ni­schen Experten und wur­den zudem im Fernsehen prä­sen­tiert. Ihr Problem scheint mir zu sein dass sie ihre Zusagen erteil­ten um als Experten zu wir­ken. Ein Friseurmeister ist auch ein Experte, bloss war­um soll der sich des­we­gen mit Epedemien auskennen?
    Wie wäre die­se Theorie? Beruft sich die Politik auf sowas sind juris­tisch alle aus dem Schneider. Früge sich aber zu wel­chem Staat die Gefahr des Konfliktes bestan­den haben soll­te. Es kann sich fast nur um den Konflikt Nato-Russland han­deln. Es wäre die nahe­lie­gends­te Erklärung, wenn auch nicht die Einzige. Tut sie es nicht, haben die Verschwörungstheoretiker Recht und die libe­ra­len Rechtsstaaten wer­den zurück­ent­wi­ckelt. Warum? Der Ost- Westkonflikt ist zu Ende. Die "Freiheit" als Köder hat ausgedient.
    Sollte es zu einem Faschismus kom­men, so gehe ich davon aus dass die Mehrheit der Deutschen zunächst zufrie­den sein wird.

    https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/omikron-und-impfpflicht-neuer-minister-neue-sorgen-maybrit-illner-zu-gast-u-a-karl-lauterbach-am-9-dezember-2021–100.html

  13. "Auf sei­nen Befunden beruhen … "

    Nee!
    Auf den von Idioten beschlos­se­nen Corona-Maßnahmen beru­hen sei­ne "Befunde". Die kei­ne sind, son­dern Verlautbarungen.

    Befunde sie­he fach­li­cher Teil der RKI-Publikationen, inso­fern man sie lässt …
    z.B.: https://influenza.rki.de/ [Lage inklu­si­ve "Corona"]

  14. WHO

    23.03.2020

    Advisory Group for the Independent Panel on Evidence for Action Against Antimicrobial Resistance

    (…)

    Edward Whiting
    Director of Strategy, Wellcome Trust, United Kingdom 

    Lothar Wieler
    Head of the German CDC, President of the Robert Koch Institute, Germany 

    who.int/news/item/23–03-2020-advisory-group-independent-panel


    Review Committee on the Functioning of the International Health Regulations (2005) during the COVID-19 Response

    who.int/teams/ihr/ihr-review-committees/covid-19

    Statement to the resu­med 73rd World Health Assembly by the Chair of the Review Committee on the Functioning of the International Health Regulations (2005) during the COVID-19 Response

    Statement deli­ve­r­ed during the first ses­si­on of Committee A of the resu­med 73rd World Health Assembly, on 9 November 2020 

    who.int/news/item/09–11-2020-statement-73rd-wha-chair-of-the-review-committee-IHR-covid-19

    Statement to the 148th Executive Board by the Chair of the Review Committee on the Functioning of the International Health Regulations (2005) during the COVID-19 Response

    Professor Lothar H. Wieler, President of the Robert Koch Institute, Germany

    (…) As you know, this Committee was con­ve­ned by the Director-General on 8 September 2020, in line with World Health Assembly Resolution WHA73.1. The Committee is com­po­sed of experts with a wide ran­ge of exper­ti­se and with ade­qua­te gen­der and geo­gra­phi­cal repre­sen­ta­ti­on. I have the honour to be the Chair of this Committee and am ably sup­por­ted by our Vice-Chair, Professor Lucille Blumberg of South Africa and our Rapporteur, Professor Preben Aavitsland, from Norway. 

    Our man­da­te is to review the func­tio­n­ing of the International Health Regulations (2005) during the COVID-19 respon­se and the sta­tus of imple­men­ta­ti­on of the rele­vant recom­men­da­ti­ons of pre­vious IHR Review Committees and to make tech­ni­cal recom­men­da­ti­ons to the Director-General, inclu­ding any poten­ti­al amendments. 

    We con­ve­ned for 16 clo­sed mee­tings so far, and we con­ti­nue to work through three sub-groups: pre­pa­red­ness, alert, and respon­se. I take this oppor­tu­ni­ty to rei­tera­te my thanks to our three sub­group leads. We also con­ve­ned 5 open mee­tings, when we pro­vi­ded updates on our work and lis­tened to the sub­mis­si­ons and ques­ti­ons rai­sed by Member States, inter­na­tio­nal agen­ci­es and non-govern­men­tal orga­niz­a­ti­ons in offi­cial rela­ti­on to WHO. These open mee­tings con­ti­nue to be atten­ded by nume­rous desi­gna­ted representatives. 

    I repor­ted on our pro­gress to the 73rd World Health Assembly on 9 November 2020. And I con­ti­nue to inter­act regu­lar­ly with the Co-Chairs of the Independent Panel for Pandemic Preparedness and Response and the Chair of the Independent Oversight Advisory Committee. 

    Let me now turn to the sub­s­tance of our work. I invi­te you to read our Interim Progress Report, docu­ment EB148/19. It details our preli­mi­na­ry fin­dings as of December 2020, (…) 

    who.int/news/item/19–01-2021-statement-to-the-148th-executive-board-by-the-chair-of-the-review-committee-on-the-functioning-of-the-international-health-regulations-(2005)-during-the-covid-19-response


    Bruce Jay Plotkin
    Bruce J. Plotkin
    BJ Plotkin 

    Plotkin

    1996

    Mission Possible: The Future of the International Health Regulations

    [ B.J. PLOTKIN, “Mission impos­si­ble: the future of the inter­na­tio­nal health regu­la­ti­ons”, Temple International and Comparative Law Journal 1996, 503–515 ]

    sites.temple.edu/ticlj/category/volume-10/

    [ — Plotkin B.J.. Mission Possible: The Future of the International Health Regulations. Temp. Int'l Comp. L. J., 10 (1996), pp. 503–515. ]

    books.google.de/books?id=41nPfNBWRRYC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0020245297839140

    cambridge.org/core/journals/american-journal-of-international-law/article/abs/international-law-and-international-relations-theory-a-new-generation-of-interdisciplinary-scholarship/5AB5DA29287BAB639282B6F068CACA36

    2004

    Trade-rela­ted Infections: Global Traffic and Microbial Travel

    Zeitschrift:

    EcoHealth > Ausgabe 1/2004

    Autoren:

    Ann Marie Kimball, Bruce Jay Plotkin, Tabitha A. Harrison, Nedra Floyd Pautlet 

    Abstract

    Science is only begin­ning to under­stand the inter­play bet­ween glo­bal tra­de and human infec­tious dise­a­ses. The repor­ted fre­quen­cy of the emer­gence of new human patho­gens has been incre­a­sing, coin­ci­dent with the bur­geo­ning of glo­bal tra­de. This report exami­nes the phe­no­me­non of “tra­de rela­ted infec­tions” which are infec­tions who­se emer­gence, or dis­se­mi­na­ti­on and trans­mis­si­on may be dri­ven by glo­bal tra­de in com­mo­di­ties, or who­se occur­rence cau­se major eco­no­mic impact through tra­de dis­rup­ti­on. Through four case stu­dies, the inter­play bet­ween glo­bal tra­de and the emer­gence and dis­se­mi­na­ti­on of new human infec­tions is descri­bed. The examp­les are drawn from three dis­tinct types of emer­gent infec­tions: human immun­ode­fi­ci­en­cy virus/acquired immun­ode­fi­ci­en­cy syn­dro­me (HIV/AIDS) and the tra­de in blood clot­ting deri­va­ti­ves, ente­ric dise­a­se and fresh pro­du­ce, and pri­on infec­tions and beef. The obser­va­tions from the­se stu­dies are then pla­ced in the glo­bal poli­cy frame­work for the con­trol of infec­tious dise­a­ses and the regu­la­ti­on of tra­de. This frame­work is embo­di­ed in the World Health Organization and the World Trade Organization. While incre­a­sing dis­cour­se is occur­ring bet­ween the “sec­tors” of health and tra­de at the level of inter­na­tio­nal orga­niz­a­ti­ons, such dis­cour­se at the natio­nal and local level is lar­ge­ly absent. A more com­ple­te evi­dence base for poli­cy decisi­on making is sorely nee­ded to fos­ter a glo­bal tra­ding sys­tem which also main­tains the public safe­ty from emer­gent infec­tious diseases. 

    springermedizin.de/trade-related-infections-global-traffic-and-microbial-travel/8805776

    2011

    International Health Regulations / SEMINAR ON THE OPCW’S CONTRIBUTION TO SECURITY AND THE NON-PROLIFERATION OF CHEMICAL WEAPONS THE HAGUE, THE NETHERLANDS 

    Bruce J. Plotkin, J.D., LL.M.
    Senior Technical Officer (Legal)
    International Health Regulations Coordination
    WHO HQ-Geneva 

    (…)

    International Health Regulations 

    • “to pre­vent, pro­tect against, con­trol and pro­vi­de a public health respon­se to the inter­na­tio­nal spread of disease
    • "in ways that are com­men­sura­te with and restric­ted to publi­che­al­thrisks, and
    • "which avoid unne­cessa­ry inter­fe­rence with inter­na­tio­nal traf­fic and tra­de" (Article 2) 

    Not limi­ted to only the most serious glo­bal public health events 

    International Health Regulations (2005) (IHR)

    • After 10 years of work, revi­sed IHR adop­ted in 2005 + ent­e­red into for­ce glo­bal­ly in 2007
    • Legally bin­ding upon 194 coun­tries – inclu­ding all OPCW Member States
    • Broad coverage of PH events + risks, whe­ther bio­lo­gi­cal, che­mi­cal or radionuclear
    • Comprehensive frame­work for pro­tec­tion against inter­na­tio­nal spread of disease
    (…)

    opcw.org/sites/default/files/documents/event_photos/2011/NPS/papers/closing/Bruce_Plotkin_WHO.pdf

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