Warum es Eric Clapton bereut, sich gegen Corona geimpft zu haben

Das ist die Überschrift eines Artikels auf rollingstone.de vom 17.5.

»Anfang Februar ließ sich Eric Clapton mit AstraZeneca imp­fen. Fast sofort erlitt er nach eige­nen Angaben schwe­re Nebenwirkungen, die 10 Tage anhiel­ten. Der 76-Jährige hat sei­ne Erfahrung, gegen Corona geimpft zu wer­den, jetzt mit den Worten geteilt, es sei kata­stro­phal gewe­sen. Er kri­ti­siert die so genann­tePropaganda der Sicherheit des Impfstoffs.

In einem Brief an den ita­lie­ni­schen Architekten Robin Monotti Graziadei (für sei­ne Anti-Lockdown-Haltung bekannt), auf Telegram geteilt und vom ame­ri­ka­ni­schen ROLLING STONE über­prüft, schil­dert Clapton detail­liert die Nebenwirkungen:

Ich nahm die ers­te Spritze von AZ und hat­te sofort schwe­re Reaktionen, die zehn Tage andau­er­ten. Ich erhol­te mich schließ­lich und mir wur­de gesagt, dass es zwölf Wochen bis zur zwei­ten Spritze dau­ern wür­de, so Clapton

.Etwa sechs Wochen spä­ter wur­de mir die zwei­te AZ-Spritze ange­bo­ten und ich nahm sie, aber mit etwas mehr Wissen über die Gefahren. Unnötig zu sagen, dass die Reaktionen kata­stro­phal waren, mei­ne Hände und Füße waren erfro­ren, taub waren oder brann­ten und für zwei Wochen so gut wie unbrauch­bar waren, ich fürch­te­te, ich wür­de nie wie­der spie­len kön­nen (ich lei­de an peri­phe­rer Neuropathie und hät­te nie in die Nähe der Nadel gehen dür­fen). Aber die Propaganda sag­te, der Impfstoff sei für jeden sicher. So geben Claptons Worte das faroutmagazine.co.uk und nme.com wieder.

Van Morrison und Eric Clapton kritisieren Impfkampagne

Dass Clapton der Pandemie grund­sätz­lich nicht posi­tiv gestimmt ist, soll­te spä­tes­tens seit sei­ner gemein­sa­men Aktion mit Van Morrison bekannt sein. Die bei­den Blues-Legenden wet­tern gegen Pandemie-Auflagen. Van Morrison ver­klag­te gar den nord­iri­schen Staat.

Morrison leug­ne­te zwar nicht das Virus an sich – kri­ti­sier­te aber die Maßnahmen als „Pseudowissenschaften“ und sag­te im Rahmen sei­ner „Save Live Music“-Kampagne: „Ich rufe mei­ne Sängerkollegen, Musiker, Writer, Produzenten, Veranstalter und ande­re in der Branche auf, mit mir in die­ser Sache zu kämp­fen. Tretet vor, steht auf, bekämpft die Pseudowissenschaft und setzt euch ein.“…«

Das darf in einem Qualitätsmedium nicht unkom­men­tiert blei­ben. Deshalb folgt auf den Erfahrungsbericht:

»Robert-Koch-Institut: Impfung und Nebenwirkungen

Bei jeder Impfung kön­nen Impfreaktionen und Nebenwirkungen auf­tre­ten, so auf der Website des Robert-Koch-Instituts nach­zu­le­sen. Impfreaktionen tre­ten in der Regel kurz nach der Impfung auf und hal­ten weni­ge Tage an. Beim Comirnaty-Impfstoff (BioNTech/Pfizer) waren, so auf der Website zu lesen, bekann­te Nebenwirkungen Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen die häu­figs­ten Ereignisse.

Systemische Reaktionen bei Vaccine Vaxzevria (AstraZeneca) waren Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen sowie Krankheitsgefühl. Es sei also nor­mal, dass nach einer Impfung bestimm­te Nebenwirkungen auf­tre­ten. Es kann zei­gen, dass der Körper auf den Impfstoff reagiert und Abwehrstoffe bil­det.«


Siehe auch „Tatsächlich gefähr­lich“. Dort wird dar­ge­stellt, wie der iri­sche Gesundheitsminister vor Clapton und Van Morrison warnte.

15 Antworten auf „Warum es Eric Clapton bereut, sich gegen Corona geimpft zu haben“

  1. Wenn die Wirkungen der gen­tech­ni­schen Behandlung die sel­ben oder schlim­mer sind als die der Krankheit: wofür soll­te man sich dann entscheiden?

      1. @aa Wie wäre es also mit einer Diskussion (!) über die gemein­sa­men VERFAHREN bezüg­lich die­ser Tabus?
        Niemand weiß, ob es SARS CoV2, Viren über­haupt, oder auch den Klimawandel in der Realität gibt.

        Alle die­se Dinge sind Modelle bestimm­ter Fachleute für Dinge, die die­se (weder Sie noch ich) beob­ach­tet haben.

        Wir ste­hen also vor der Entscheidung, ob und wel­chen man "glaubt" oder – was auch denk­bar wäre – dass man sich ent­schei­det, das Modell als für das eige­ne Leben oder die eige­ne Politik für nicht aus­schlag­ge­bend zu erach­ten. Auch dafür gibt es gute Gründe. So ken­ne ich z.B. Leute, denen das alles egal ist, weil sie aus ande­ren Gründen / Motiven als Angst ohne­hin ver­su­chen ange­mes­sen zu han­deln. Ein eini­ger­ma­ßen bekann­tes Beispiel sind die Amischen, denen Virus und Klima egal sind und auch sein kön­nen, weil sie mit bei­dem ganz nor­mal umge­hen und bei dem, was sie tun, nicht zer­stö­ren, ver­mei­den, ver­hin­dern, son­dern ein­fach – leben, auf eine Art, die ohne­hin schon den Wert der Achtung vor ande­ren in sich trägt.

        Angst ist nie­mals ein gutes Motiv, Schuld-Tabus auch nicht: anstatt Widrigkeiten als das zu neh­men, was sie sind – ein Hinweis, dass man Grenzen über­schrit­ten hat, die einem offen­bar nicht klar waren (man nennt das auch "ler­nen", und es ist etwas völ­lig ande­res, als geglaub­tes "Wissen" in der Schule zu pau­ken) – und so die Grenzen ach­ten ler­nen, ver­sucht man auf alt­be­währ­te und stets erfolg­lo­se Art die Grenzen zu verändern .

        So "sagt" also wie immer lan­ge schon "die Wissenschaft", dass man schul­dig sei, ein Tabu: und dass man des­we­gen folg­sam und artig die Vorgaben der Wissenschaft und die resul­tie­ren­den Produkte der Konzerne ein­zu­set­zen hat, weil man sonst ster­ben wird, elen­dig­lich kre­pie­ren auf einer Intensivstation oder ver­glü­hen in der Hitze. All das kann pas­sie­ren, aber: ent­schei­dend ist das MOTIV für Veränderungen.

        Ist es die Absicht, auf­rich­tig die Freiheit ande­rer Lebewesen und damit deren Recht dar­auf zu ach­ten ODER ist es das kal­kül, das gebie­tet, das wider­spens­ti­ge Naturobjekt zu ver­nich­ten oder zu ver­än­dern, so dass es wei­ter die alten Grausamkeiten und noch mehr erdul­det, ohne zurückzuschlagen?

        Viele Grüße an Vielflieger-Luiserl 😀

        1. @some1
          Machen Sie sich nicht zum Gläubigen oder Ungläubigen in Sachen Klima. Das Meer als rie­si­ger Speicher erwärmt sich jedes Jahr stark, das ist zuver­läs­sig schon lan­ge gemes­sen. Daher kommt der Klimawandel, nicht von 1 oder 2 hei­ßen Sommern in Deutschland.

  2. 11:03 Uhr
    Weiterer Impfgipfel am 27. Mai
    Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wol­len am 27. Mai über das wei­te­re Vorgehen bei den Corona-Impfungen bera­ten. Dabei soll es nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa unter ande­rem um das Impfen von Schülern und Studenten, den geplan­ten digi­ta­len Impfnachweis sowie die Impflogistik im Sommer gehen.
    Eine offi­zi­el­le Einladung zu den Beratungen gab es dem­nach noch nicht. Zuerst hat­te der Sender RTL/n‑tv über den Termin berich­tet. Merkel und die Regierungschefs der Länder hat­ten sich zuletzt am 26. April zu einem Impfgipfel getroffen.
    https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-dienstag-205.html#Weiterer-Impfgipfel-am-27-Mai

  3. Clapton sagt wörtlich:
    ‘I should never have gone near the needle’ 

    Ich hät­te nie in die Nähe der Nadel gehen sollen.

    Es geht nicht um Heroin.

  4. Den Beitrag, der im obers­ten Absatz unter "Er kri­ti­siert die so genann­te „Propaganda“ der Sicherheit des Impfstoffs." ver­linkt ist, gibt es bereits nicht mehr.

    Viele Grüße,
    Der Ösi

  5. @Der Ösi
    Das bestä­tigt die alte Erfahrung: wer zen­siert oder, was letzt­lich das Gleiche ist, dem Götzen Szientismus und sei­nen "Faslchbehauptungen" hul­digt, hat etwas zu ver­ber­gen. Hat sich lei­der noch nicht hin­rei­chend herumgesprochen.
    Das ist das zeit­geis­ti­ge Occam's razor.
    Wenn man das zugrund legt ist auf ein­mal Licht da.

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