Warum "diese eigentlich nicht allzu starke Pandemie dennoch eine mittlere Krise ausgelöst hat"

In Was Model­lie­re­rIn­nen schon 2013 wuß­ten wur­de hier im März auf ein Papier des "Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Natur­wis­sen­schaft­lich-Tech­ni­sche Trend­ana­ly­sen" hin­ge­wie­sen. Es trägt den Titel "PANDEMISCHE INFLUENZA IN DEUTSCHLAND 2020. Sze­na­ri­en und Hand­lungs­op­tio­nen". Eines der dort beschrie­be­nen Sze­na­ri­en kommt ver­blüf­fend bekannt vor:

»Sze­na­rio 2: „Schlech­te Vor­be­rei­tung führt zu Kri­se in Deutschland“
Eine Pan­de­mie führt in Deutsch­land zu deut­li­chen Kri­sen­sym­pto­men: Die Kran­ken­häu­ser sind voll, die Super­märk­te lee­ren sich, die Han­dy­net­ze bre­chen zusam­men. Die Men­schen wis­sen nicht, wie sie sich ver­hal­ten sol­len. Mel­dun­gen von offi­zi­el­ler Sei­te kom­men zu spät und lücken­haft. 24 Mil­lio­nen Men­schen erkran­ken an dem Virus. Wie kommt es zu die­ser Krise? 

Das medi­zi­ni­sche Per­so­nal ist nicht flä­chen­de­ckend für den Kata­stro­phen­fall geschult und die Kapa­zi­tä­ten der Kran­ken­häu­ser sind nicht auf die Anzahl der zu behan­deln­den Pati­en­ten vor­be­rei­tet, ins­be­son­de­re da nicht genü­gend Inten­siv­bet­ten zur Ver­fü­gung ste­hen. Eine Über­las­tung der Kran­ken­häu­ser ist die Fol­ge. 103.000 Men­schen kön­nen von der Influ­en­za nicht geheilt wer­den und ster­ben. Die­se Zahl über­steigt die Todes­ra­te einer sai­so­na­len Influ­en­za deut­lich. Pro­ble­me berei­ten die Tat­sa­chen, dass das Virus ein hohes Anste­ckungs­ri­si­ko birgt und ein geeig­ne­ter Impf­stoff erst gegen Ende der Pan­de­mie ver­füg­bar ist. Das medi­zi­ni­sche Per­so­nal und Sicher­heits­kräf­te wer­den daher prio­ri­siert geimpft. Ins­ge­samt sind unter 15 % der Bevöl­ke­rung geimpft…

Die BOS [Behör­den und Orga­nisatio­nen mit Sicher­heits­auf­ga­ben, AA] wei­sen in die­ser Situa­ti­on eben­falls erkenn­ba­re Per­so­nal­eng­päs­se auf, wodurch sie nur noch ein­ge­schränkt ein­satz- und hand­lungs­fä­hig sind…

Immer­hin trägt eine Ein­schrän­kung der Mobi­li­tät der Bevöl­ke­rung, etwa durch Aus­gangs­sper­ren, dazu bei, die Aus­brei­tung der Pan­de­mie einzuschränken. 

Bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Behör­den und Bevöl­ke­rung wer­den Feh­ler gemacht. Durch die häu­fig ver­zö­ger­te und unvoll­stän­di­ge Infor­ma­ti­on, durch das schlech­te Kri­sen­ma­nage­ment ins­ge­samt und die Aus­fäl­le eini­ger Infra­struk­tu­ren ist die Stim­mung in der Bevöl­ke­rung sehr auf­ge­heizt. Die Men­schen sind panisch und reagie­ren immer unkontrollierbarer. 

Ein Grund dafür, dass die­se eigent­lich nicht all­zu star­ke Pan­de­mie den­noch eine mitt­le­re Kri­se aus­ge­löst hat, kann in dem Feh­len einer sorg­fäl­ti­gen Pla­nung und Durch­füh­rung von Katastrophenschutz­maßnahmen lie­gen…«

Eigent­lich bleibt nur die Fra­ge, ob wir bei den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen 2020/21 eine unglaub­li­che Unfä­hig­keit anneh­men müs­sen oder ob es sich doch um Vor­satz handelt.

22 Antworten auf „Warum "diese eigentlich nicht allzu starke Pandemie dennoch eine mittlere Krise ausgelöst hat"“

    1. Wann ist ein Tref­fen ein Treffen?
      Machen wir doch was wir sol­len und neh­men Zoll­stö­cke mit. Der Zug wird dann noch länger.
      Wir brau­chen dann viel Platz.
      Am bes­ten wären rote Zollstöcke.

  1. "Eigent­lich bleibt nur die Fra­ge, ob wir bei den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen 2020/21 eine unglaub­li­che Unfä­hig­keit anneh­men müs­sen oder ob es sich doch um Vor­satz handelt."
    Genau die­se Fra­ge stel­len wir, mein Mann und ich, uns seit andert­halb Jah­ren. Wir sind uns nicht sicher, wel­che der bei­den Vari­an­ten wir bevor­zu­gen wür­den. Beun­ru­hi­gend sind beide.

      1. Und Unwis­sen­heit schütz­te vor wel­cher Stra­fe? Sie regie­ren, weil sie nicht wis­sen? Wie der Füh­rer, der ja auch so viel nicht gewusst haben soll …

    1. @arndsdottir

      da kann ich Dich beru­hi­gen: Wenn wir eine Pan­de­mie hät­ten wären wir längst tot und die Regie­ren­den hät­ten sich in ihren Bun­kern verkrochen.

      MFG

    2. Das ist doch kein Zufall, dass Nova­vax ges­tern in einer Son­der­sit­zung von der EMA zuge­las­sen wur­de, obwohl die­ser Impf­stoff auf der Alpha-Vari­an­te beruht. Gegen die Omi­kron-Vari­an­te wirkt er also nicht mehr. Lang­sam kommt dies auch in den Köp­fen der Impf­be­führ­wor­ter an. Da muss schnell gehan­delt wer­den. Denn die Bestel­lung der 600 Mio Dosen für die EU ist an die Zulas­sung gekop­pelt. So kann man auch Steu­er­gel­der ver­bren­nen. Das Glei­che gilt für die Boos­ter-Imp­fun­gen. Man nimmt dabei hef­ti­ge Neben­wir­kun­gen bil­li­gend in Kauf.

      1. Die Benut­zung des Wor­tes "Neben­wir­kun­gen" unter­stellt, es gäbe tat­säch­lich "eigent­li­che", behaup­te­te, Infek­tio­nen ein­däm­men­de Wir­kun­gen. Ich hör­te selbst den Kar­li jüngst schwa­feln, wir soll­ten nun­mehr nicht nur 90 son­dern 100% unse­rer Men­schen Gen-sprit­zen ("imp­fen"), weil der "Impf­stoff" nur zu 35% wir­ke. Natür­lich ist die­ser Fern­seh­mi­nis­ter kei­ner, des­sen Zah­len ansich irgend­ei­ne Grund­la­ge haben. Aber, er macht Pro­pa­gan­da für die Sprit­zen. Unter die­sem Aspekt ist die Zahl 35% deut­li­ches Zei­chen des Ein­räu­mens der zumin­dest schwa­chen Wir­kung der Impf­stof­fe. Wenn also schon die­ser Pharm­a­d­rü­cker sol­ches Ein­ge­ständ­nis medi­al offe­riert, wie kön­nen wir Kri­ti­schen dann noch von über­haupt einer posi­ti­ven Wir­kung aus­ge­hen? Was, wenn – all – die "ver­meint­li­chen" Neben­wir­kun­gen die ein­zi­gen wären? Wür­den wir auch dann noch von Neben­wir­kun­gen sprechen?
        Ich hal­te die durch die Pro­pa­gan­da so bezeich­ne­ten "Neben­wir­kun­gen" für die beab­sich­tig­ten und also Haupt­wir­kun­gen; die ande­ren, die guten Wir­kun­gen wur­den und wer­den immer weni­ger behaup­tet, weil die­se gar nicht beob­acht­bar und damit nicht exis­tent sind.
        Lei­der ver­fängt sich die Pro­pa­gan­da auch bei uns Selbst­den­kern, manch­mal unbemerkt. 😉

  2. Nichts pas­siert hier zufällig. 

    Die Schwei­negrip­pe-Plan­de­mie 2009 war bereits die Ant­wort auf den Finanz­markt­crash 2008.

    Auch die Staats­ter­ror­wel­le vor der Plan­de­mie 2019 in ganz Euro­pa war kein Zufall, son­dern soll­te die Men­schen reif machen, sprich der­ma­ßen ver­ängs­ti­gen und in Panik ver­set­zen, damit sie dem in 10 Jah­ren aus­ge­ar­bei­te­ten Plan zur Abwick­lung der "libe­ra­len Demo­kra­tie" (ein Wider­spruch in sich) das nächs­te mal bereit­wil­lig Fol­ge leis­ten würden. 

    Mehr dazu dem­nächst hier: https://​swprs​.org/​p​r​e​v​i​e​w​-​s​t​a​g​e​d​-​t​e​r​r​o​r​i​s​m​-​t​h​e​-​e​v​i​d​e​n​ce/

    Der Weg zur Höl­le in den Neo­feu­da­lis­mis ist mit guten Vor­sät­zen staat­li­chem Ter­ror gepflastert.

  3. "Vie­le Pfäl­zer mit Coro­na symptomfrei"
    "Das ist eine ganz erns­te Lage. Denn die Pati­en­ten hat­ten über­wie­gend kei­ne Krankheitssymptome."
    Cor­ne­lia Les­zinski, ärtzli­che Direk­to­rin im Vin­cen­ti­us-Kran­ken­haus Speyer 

    https://​www​.swr​.de/​s​w​r​a​k​t​u​e​l​l​/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​l​u​d​w​i​g​s​h​a​f​e​n​/​w​e​i​h​n​a​c​h​t​s​m​a​r​k​t​-​s​p​e​y​e​r​-​a​u​c​h​-​a​b​g​e​s​a​g​t​-​1​0​0​.​h​tml

  4. Vor­satz.

    Über die Impf­pflicht bekom­men die Zer­ti­fi­ka­te der US-ame­ri­ka­ni­schen Kon­zer­ne (Black­Rock, IBM, Micro­soft usw.) eine Schein­le­gi­ti­ma­ti­on, um sie als amt­li­che Urkun­den (Päs­se) ein­zu­set­zen. Wür­de man den Men­schen (ein­schließ­lich Unter­neh­mern) ein­fach so erklä­ren, dass ihr Leben fort­an von den Kon­zer­nen kon­trol­liert wird, dann wäre dies schnell das Ende der Zertifikate.

    Soll­te, wie Nor­bert Här­ing annimmt (mit Begrün­dung und Bele­gen), die "digi­ta­le" Wäh­rung an die Zer­ti­fi­ka­te gekop­pelt wer­den, gefolgt vom Ver­bren­nen aller alten Wäh­run­gen, dann wäre dies ein wei­te­rer Grund für den gan­zen Zir­kus. Auch dies wür­de bedeu­ten, dass eine wich­ti­ge Rol­le des Staa­tes an Kon­zer­ne abge­tre­ten wird.

    Die Kon­zer­ne haben inzwi­schen per "Han­dels­ab­kom­men" wie CETA einen eige­nen Weg der Gesetz­ge­bung und Rechtsprechung.

    Alles was wir seit zwei Jah­ren erle­ben läuft auf die Zer­ti­fi­ka­te hin­aus – gekop­pelt an ein irr­sin­ni­ges medi­zi­ni­sches Expe­ri­ment und kri­mi­nel­ler Geschäf­te der Pharmakonzerne.

  5. Vor­satz wäre schon möglich.
    Grün­de für eine Ver­schwö­rung von oben gäbe es genug.
    Bank­rot­te Staa­ten, dys­funk­tio­na­le Finanz­struk­tu­ren, Res­sour­cen­man­gel, Über­be­völ­ke­rung die man nicht in den Griff bekommt usw. Das mit dem unab­ding­ba­ren Wil­len gepaart, nicht von der Macht las­sen zu wol­len und dafür über Lei­chen zu gehen.
    Dann aller­dings hat das Gan­ze eine Eigen­dy­na­mik entwickelt.
    So wie die chi­ne­si­sche Kul­tur­re­vo­lu­ti­on, das Pol Pot Regime oder die Hexen­ver­fol­gun­gen in Euro­pa, vor­nehm­lich die calvinistischen.
    Hat man den Angst- und Panik­zug erst­mal ange­sto­ßen bremst der nicht mehr so schnell.
    Es gibt wirk­lich vie­le die vor Angst kaum noch den­ken kön­nen und even­tu­ell sogar, bild­lich gespro­chen, aus Angst vor dem Tod von der Brü­cke sprin­gen würden.
    Vor­her aller­dings schubst man alle, die sich die­ser Ansicht nicht anschlie­ßen wollen.
    Und, wie bei den Hexen­ver­fol­gun­gen gibt es Pro­fi­tie­re, die ein Inter­es­se haben das die­ser Zustand noch lan­ge anhält.
    Auch die krank­haf­te Suche nach Schul­di­gen, die vom eige­nen Ver­sa­gen ablen­ken soll ist nicht bei­spiel­los in der Geschichte.
    Ist wohl eher als nor­ma­les Ver­hal­ten von über­for­der­ten Ent­schei­dungs­trä­gern anzu­se­hen, die zu Recht befürch­ten müs­sen, für ihr Fehl­ver­hal­ten zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen zu werden.
    Im übri­gen, Vor­satz und extre­me Unfä­hig­keit schlie­ßen sich nicht aus, sie­he das extre­me Bei­spiel Pol Pot.

  6. Den Fak­tor Inkom­pe­tenz wür­de ich nicht zu gering gewich­ten. Wenn hin­ter die­ser Pan­de­mie des Unfugs ein Plan ste­cken soll­te, dann war's ein grot­ten­schlech­ter oder zumin­dest extrem schlecht umge­setz­ter Plan – und damit wären wir erst recht wie­der beim The­ma Inkompetenz.

    Zumin­dest was das gegen­wär­ti­ge Impf­de­ba­kel angeht, kann ich mir nicht vor­stel­len, dass das so geplant war. Mit Sicher­heit haben die Ver­ant­wort­li­chen in Poli­tik, Wis­sen­schaft und Big Phar­ma nicht erwar­tet, dass ihr mRNA-Zeug ein der­ar­ti­ger Schrott ist. Auch da muss man aber dann von einem gerüt­telt Maß an Unfä­hig­keit, zumin­dest aber maß­lo­ser Selbst­über­schät­zung ausgehen.

    Aus­ge­schlos­sen ist mit der Inkom­pe­tenz-The­se natür­lich nicht, dass es hin­ter dem gan­zen auch so man­che Plä­ne (im Plu­ral) gibt. Dass die Phar­ma­in­dus­trie eben­so wie ande­re Kapi­tal­frak­tio­nen die Coro­na-Kri­se für sich zu nut­zen trach­tet, ist ja nicht zu über­se­hen und im Übri­gen kapi­ta­lis­ti­scher Nor­mal­zu­stand. Hat bis­her nur nie so gut geklappt wie bei Coro­na. Und dass die Poli­tik ver­sucht, ihre schon lan­ge geheg­ten Über­wa­chungs­phan­ta­sien in die Tat umzu­set­zen, wird auch nur jemand leug­nen, der ganz bana­le Gesell­schafts­kri­tik für "Ver­schwö­rungs­theo­rie" hält. Aber ins­ge­samt scheint mir auf der Ebe­ne der Inter­es­sen sehr viel durch­ein­an­der zu gehen, und vie­les von dem, was die Eli­ten mög­li­cher­wei­se aus­he­cken, wird sich nicht oder zumin­dest nicht so wie geplant umset­zen las­sen – weil die sich auch zu gro­ßen Tei­len aus bor­nier­ten und mäßig kom­pe­ten­ten Figu­ren zusam­men­set­zen, mit einer ähn­lich hohen bzw. nied­ri­gen Rea­li­täts­tüch­tig­keit wie in der Gesamtbevölkerung.

    Gene­rell habe ich ja den Ein­druck, dass Coro­na bzw. die­ses völ­lig irra­tio­na­le und unver­hält­nis­mä­ßi­ge "Pan­de­mie­ma­nage­ment", unter dem wir seit nun­mehr fast zwei Jah­ren zu lei­den haben, ein Sym­ptom einer sich schon län­ger abzeich­nen­den, aber nun voll durch­schla­gen­den Abkop­pe­lung gro­ßer Tei­le der Gesell­schaft von der Rea­li­tät ist, der nicht zuletzt durch die Post­mo­der­ni­sie­rung des Den­kens in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten maß­geb­lich der Weg berei­tet wur­de (nicht zufäl­lig sind dabei ja Kate­go­rien wie "Wirk­lich­keit" und "Wahr­heit" voll­ends über Bord gewor­fen wor­den). Auch das gegen­wär­ti­ge Elend der Lin­ken ist mög­li­cher­wei­se u.a. vor die­sem Hin­ter­grund zu sehen.

    1. Ganz genau so sehe ich das auch.
      Wenn sich jetzt noch bewahr­hei­tet, dass die neue Vari­an­te nur noch mil­de Ver­läu­fe ver­ur­sacht, bricht das gan­ze Kon­strukt voll­ends zusammen.
      Muss zusam­men­bre­chen, so viel Ver­stand traue ich unse­ren Mit­men­schen doch noch zu.
      Fragt sich dann nur, ob und wie das alles auf­ge­ar­bei­tet wird.

  7. Wie? "Die Kran­ken­häu­ser sind voll, die Super­märk­te lee­ren sich, die Han­dy­net­ze bre­chen zusammen"?
    Ers­te­re nur lokal (wie z.B. Anfang Okto­ber 2019 in einem gro­ßen Kran­ken­haus selbst erlebt: in der Pres­se kam's nicht vor und nie­mand vor Ort konn­te erklä­ren, WAS die Ursa­che dafür war, außer: "das pas­siert nun mal").
    In Super­märk­ten shop­ten Hams­ter en mas­se und von mehr-als-üblich zusam­men­bre­chen­den Han­dy­net­zen habe ich nix mitbekommen. 

    "Ins­ge­samt sind unter 15 % der Bevöl­ke­rung geimpft" ?
    Ist wohl seit län­ge­rem der Fall (man kann unter­stel­len, dass der Fehl­alarm "Schwei­negrip­pe" selbst die Gene­ra­ti­on Ü60 nicht beson­ders dazu "moti­viert" hat) – dürf­te eher nied­ri­ger lie­gen (bei nur etwa 30% der Bevöl­ke­rung Ü60)
    https://​de​.sta​tis​ta​.com/​s​t​a​t​i​s​t​i​k​/​d​a​t​e​n​/​s​t​u​d​i​e​/​5​4​1​1​9​1​/​u​m​f​r​a​g​e​/​i​m​p​f​q​u​o​t​e​-​f​u​e​r​-​i​n​f​l​u​e​n​z​a​-​g​r​i​p​p​e​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​nd/

    Die "Todes­ra­te einer sai­so­na­len Influ­en­za" wur­de bis­her trotz­dem nicht "deut­lich" über­schrit­ten – es sei denn man macht's wie WHO, RKI et al und kumu­liert die Todes­ra­ten von zwei "sai­so­na­len Influenza"ta(?)

    @aa: dei­ne (rhe­to­ri­sche?) Fra­ge beant­wor­tet am ehes­ten das da: https://de.wikipedia.org/wiki/Hanlon%E2%80%99s_Razor

  8. Ich weiß nicht, ob wir das hier bereits schon thematisiert haben, aber was wir gerade live erleben ist eine Art Massenhysterie!

    Diese Aussage ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wurde kürzlich wo angesprochen und thematisiert...

    Hier ein aktuelles Beispiel:
    [zitat]= https://ooe.orf.at/stories/3135351/ ]
    Sicherheitsgipfel zu Omikron
    In Oberösterreich sind derzeit 13 Omikron-Verdachtsfälle durch Sequenzierung bestätigt worden, heißt es aus dem Krisenstab des Landes. Zudem gebe es mittlerweile 31 weitere Verdachtsfälle, die bisher nur auf einem PCR-Test basieren. Damit verzeichnete auch Oberösterreich zuletzt einen deutlichen Anstieg bei möglichen Omikron-Ansteckungen.

    Die kritische Infrastruktur vor einer Ansteckungswelle zu schützen habe jetzt oberste Priorität, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Dazu gehören neben dem Gesundheitsbereich die Energieversorgung, die öffentliche Sicherheit und der Pflegesektor.

    Auf Worst-Case vorbereiten
    Stelzer lädt für nächste Woche zu einem Sicherheitsgipfel mit Vertreterinnen und Vertretern dieser kritischen Infrastruktur ins Landhaus nach Linz. Noch könne niemand so richtig sagen, wie heftig die Omikron-Welle werde, so Stelzer. Es gelte jedoch, sich auf ein Worst-Case-Szenario vorzubereiten, sollte sich das Virus wirklich so rasant verbreiten und zu massiven Personalausfällen durch Quarantänemaßnahmen oder Erkrankungen führen.
    [/zitat] (Hervorhebungen teils Überschriften und teils nicht im Original vorhanden)

    Heureka, das kann ja noch heiter werden 😀

    Viele Grüße,
    Der Ösi

  9. Die Anzahl der Stu­di­en, Simu­la­tio­nen, Pla­nun­gen, Vor­be­rei­tun­gen, Stra­te­gie-Papie­ren und Manö­ver für den Coro­wahn-Angriff auf die Staa­ten der Erde sind Hun­der­te wenn nicht gar Tausende.

    Das alles kann nur so per­fekt und orches­triert lau­fen, weil nicht nur Per­so­nen über Jah­re vor­aus­schau­end instal­liert wur­den, son­dern auch aus­ge­ar­bei­te­te Papier fer­tig in den Schub­la­den lagen.

    Wirk­lich frech sind die­se Sachen, die aus­drück­lich für 2020 vor­be­rei­tet wur­den oder in denen genau der heu­te angeb­lich gras­sie­ren­de Virus schon aus­drück­lich adres­siert wurde.

    Ist das Vor­aus­sicht? Nein! Das ist Vor­wis­sen durch Pla­nung, Vor­be­rei­tung und "eigen­hän­di­ge" Ausführung.

  10. "Eigent­lich bleibt nur die Fra­ge, ob wir bei den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen 2020/21 eine unglaub­li­che Unfä­hig­keit anneh­men müs­sen oder ob es sich doch um Vor­satz handelt."

    Auch hier legen Sie wie­der eine schier unglaub­li­che Nai­vi­tät (bei Ihrem Alter und Ihrer Aus­bil­dung) an den Tag. Gut, der Satz mag nicht so hoch zu hän­gen sein, da er viel­leicht ein­fach so raus­ge­hau­en wur­de. Kann sein.

    Aber wenn man die­se Fra­ge ernst­lich angeht, so ist doch wohl offen­sicht­lich, dass ein Teil der han­deln­den Per­so­nen mit Vor­satz han­delt, und ein ande­rer Teil weni­ger aus Unfä­hig­keit son­dern aus purer Not­wen­dig­keit und Abhängigkeit.

    Und das ist tri­vi­al. Neh­men Sie eine Fir­ma: dort han­delt jeder auf­grund sei­ner Abhän­gig­keit. Wer die Fir­men­zie­le nicht aktiv ver­folgt ist schnell weg. Neh­men Sie ein Amt: der Ermes­sens­spiel­raum ist nicht groß. Wenn die­ser von oben gezielt ein­ge­schränkt wird, dann ist er in man­chen Berei­chen schlicht gar nicht mehr vorhanden.

    Auch poli­tisch Ver­ant­wort­li­che sind Abhän­gig­kei­ten und Not­wen­dig­kei­ten unter­wor­fen. Der nai­ve Glau­be, dass Deutsch­land sou­ve­rän wäre (man den­ke nur an EU-Recht, Inves­ti­ti­ons­schutz­ab­kom­men, inter­na­tio­na­le Ver­pflich­tun­gen, …) und dass (Berufs-)Abgeordnete nur ihrem Gewis­sen ver­pflich­tet wären (da liegt zuviel belas­ten­des Mate­ri­al auf ver­schie­dens­ten Geheim­dienst-Ser­vern, und schließ­lich wol­len die auch nicht mehr und nicht weni­ger als ein­fach ihren Job so lan­ge wie mög­lich behal­ten und danach eine ange­neh­me Anschluss­ver­sor­gung) ist inzwi­schen, und für einen His­to­ri­ker erst recht, doch schon etwas pein­lich, oder?

    Also: natür­lich gibt es Per­so­nen, die mit abso­lu­tem, voll infor­mier­tem Vor­satz han­deln – und natür­lich gibt es eine gan­ze Men­ge Men­schen, die ein­fach da mit drin hän­gen, und die ein­fach kei­ne ande­re Wahl haben als mit­zu­spie­len – oder die zumin­dest den­ken, sie hät­ten kei­ne ande­re Wahl.

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