Weihnachtsmarkt in Düsseldorf: Eine undurchführbare Regel wird durch eine andere ebenso dumme ersetzt

Die Vorgaben wer­den immer aben­teu­er­li­cher. Die Stadt kapi­tu­liert, will es aber nicht zuge­ben. Auf rp-online.de erfährt man am 11.10.:

»Düsseldorfer Weihnachtsmärkte auch für Getestete offen – trotz ande­rer Vorgabe
Düsseldorf wird sei­ne Weihnachtsmärkte auch für Ungeimpfte mit einem Testnachweis öff­nen – obwohl die Stadtspitze eigent­lich die soge­nann­te 2G-Regel für alle städ­ti­schen Veranstaltungen ver­ord­net hat, also den Zutritt nur für Geimpfte und Genesene. Ausgerechnet für die am 18. November star­ten­den Märkte in der Innenstadt, eine der besu­cher­stärks­ten Attraktionen des Veranstaltungsjahres, wird aber eine Ausnahme gemacht.

Die Stadttochter Düsseldorf Tourismus, die als Veranstalter auf­tritt, begrün­det die­se Entscheidung mit prak­ti­schen Erwägungen. Ein Zugang nur für Geimpfte und Genesene lie­ße sich für die Innenstadt „nicht ohne Weiteres flä­chen­de­ckend umset­zen“, so eine Sprecherin. Andere Städte schät­zen das anders ein: Auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt zum Beispiel wird 2G gelten…

Unklar ist, wie streng die Zugangsbeschränkung für Geimpfte, Genesene und Getestete über­haupt kon­trol­liert wird. Eine Zugangskontrolle, wie der­zeit etwa auf der Kirmes am Staufenplatz, ist der Sprecherin zufol­ge nicht geplant – und etwa auf der Shoppingmeile Flinger Straße prak­tisch kaum durchzusetzen.

„Wie jedes Jahr kön­nen wir auch dies­mal Gäste der Weihnachtsmärkte nicht über­all von Besucher*innen der Innenstadt unter­schei­den“, heißt es auf Nachfrage. Die Regel und damit die Kontrollen grif­fen daher vor allem dort, wo Menschen ganz klar den Weihnachtsmarkt besuch­ten: auf den Plätzen und an den Ständen.

Eine flä­chen­de­cken­de Kontrolle ist aber offen­bar auch dort nicht geplant. Man wer­de sicht­bar auf die Regelung hin­wei­sen und „ent­spre­chen­de Nachweise stich­pro­ben­ar­tig kon­trol­lie­ren“, heißt es wei­ter. Das kön­ne durch einen Ordnungsdienst erfol­gen. Solche Kontrollen könn­ten auch „zusätz­lich wie in Gastronomie und Handel durch die Menschen vor Ort über­nom­men wer­den“, so die Sprecherin. Offenbar gibt es dazu noch kei­ne fina­le Entscheidung.«

8 Antworten auf „Weihnachtsmarkt in Düsseldorf: Eine undurchführbare Regel wird durch eine andere ebenso dumme ersetzt“

  1. Kinderärzte leh­nen Coronatests ohne hin­rei­chen­den Grund ab

    "Köln – Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die Forderung des Robert-Koch-Instituts (RKI) und diver­ser Landesgesundheitsbehörden kri­ti­siert, bei jedem Schnupfen einen Abstrich machen zu müs­sen. Das sei in den Praxen nicht zu leisten.

    „Wir for­dern geziel­tes Vorgehen bei schwe­ren Krankheitssymptomen anstatt anlass­lo­ser Massentests“, sag­te BVKJ-Präsident Thomas Fischbach. Ihm zufol­ge hat das Immunsystem der Kinder bedingt durch den Lock­down und die damit ver­bun­de­ne Isolation einen Teil sei­ner Abwehrkompetenz verloren. .."

    https://t.me/s/LoewenNetzwerk/719

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128082/Kinderaerzte-lehnen-Coronatests-ohne-hinreichenden-Grund-ab

  2. Alles ist mög­lich. Wenn 2G wirk­lich gewollt und not­wen­dig wäre, wür­de dies auch geprüft wer­den kön­nen. Aber das kos­tet Geld, über das Duisburg offen­sicht­lich verfügt.

    Thema Geld: Vermutlich haben jede Menge Betreiber der Buden den Stadtoberen schon zu ver­ste­hen gege­ben, dass sie ihre Stände nicht auf­bau­en und auf die Teilnahme ver­zich­ten, wenn nur 2G erlaubt ist (in der Hoffnung, dass bei 3G alles voll von Menschen ist – wie bescheu­ert muss man sein?). Und da ein Weihnachtsmarkt mit vie­len frei­en Stellflächen nicht ganz so toll aus­sieht und dann auch kei­nen Publikumsmagneten dar­stellt, kann man auf ein­mal ein­len­ken. Wir haben ja eine Fake-Pandemie, und da spielt die Entscheidung gar kei­ne Rolle und ist noch nicht ein­mal das Papier wert, auf das die­se gedruckt wird..

    Bleibt noch die Frage, wer den Schwachsinn kon­trol­liert und das Ganze bezahlt? Der Steuerzahler, wenn der "Ordnungsdienst" durch die Stadt Düsseldorf beauf­tragt wird – oder ver­sucht man den Blödsinn auf die Budenbetreiber abzu­wäl­zen; die wer­den sich "bedan­ken".

    Das Problem wird es auch in mei­ner Heimatstadt (40 km süd­li­cher geben). Ich habe aber eine wesent­lich ein­fa­che­re Lösung: Nicht hin­ge­hen und die Schwachsinnigen in Kommune und Land bei ihrem Tun allei­ne las­sen, in der Hoffnung, dass sich das Ganze nicht mehr für die Stadt und die Budenbesitzer rechnet!

    1. "Ich habe aber eine wesent­lich ein­fa­che­re Lösung: Nicht hin­ge­hen und die Schwachsinnigen in Kommune und Land bei ihrem Tun allei­ne las­sen, in der Hoffnung, dass sich das Ganze nicht mehr für die Stadt und die Budenbesitzer rechnet!"

      Mache ich genau­so. So weit wird es noch kom­men, dass ich der Obrigkeit bewei­se, dass ich als voll­kom­men sym­ptom­lo­ser Mensch
      gesund bin, um einen Fuß auf den Marktplatz set­zen zu dür­fen, auf dem ein paar Weihnachtsbuden ste­hen. Wo sind wir eigent­lich hingekommen?

      Noch bes­ser wäre: Jeder, der kann, schreibt den Verantwortlichen einen Brief oder eine Mail, damit die­se zum Nachdenken kommen.

      Ich möch­te nicht behaup­ten, dass es allein an den Mails lag, aber in Moers mir ihren Juden-Buttons hat­te ich mich auch per Mail beschwert und offen­bar haben das genü­gend ande­re gemacht, denn da ist man auch zurückgerudert. 

      Ich kann nur dazu auf­ru­fen, den Mund auf­zu­ma­chen! Diese Verbrecher müs­sen bloß­ge­stellt wer­den, als das was sie sind: Verbrecher gegen die Moral, die Menschlichkeit und den Anstand.

  3. Zu die­sem Weihnachtsmarkt (und ver­mut­lich vie­len ande­ren in Deutschland):
    Was soll eigent­lich die­ser erneu­te Schwachsinn??? Auf jedem Wochenmarkt im Freien herrscht momen­tan nicht mal Maskenpflicht und jeder Gesunde kann hin.

    Bei Weihnachtsmärkten (auch im Freien) gilt das aber plötz­lich nicht mehr und die Gesunden wer­den ausgeschlossen.

    Lasst euch doch nicht von 2G und 3G ablen­ken: ES MUSS WIEDER JEDER MENSCH AUF DEN WEIHNACHTSMARKT DÜRFEN. Und auch nicht nur auf den Weihnachtsmarkt, son­dern über­all hin. Die Apartheit muss aufhören. 

    Manchmal könn­te man mei­nen, das wäre alles kei­ne Realität. Wir sind im Jahr 2021 und voll­kom­men gesun­de Menschen, die eine poli­tisch ande­re Meinung haben, dür­fen nicht mehr auf den Weihnachtsmarkt. Nicht mehr ins Museum. Nicht mehr zum Konzert. Nicht mehr in die Schwimmhalle. Nicht mehr ins Restaurant.
    DAS IST KRANK!!!! Und ein Verbrechen.

    1. "Was soll eigent­lich die­ser erneu­te Schwachsinn?"

      Wie sagen die Coronisten immer so schön?
      "Ein deut­li­ches Signal geben" soll das. Symbolisches, magi­sches Handeln.

  4. Warum sol­len die "Menschen vor Ort" kon­trol­lie­ren? Dürfen sie recht­lich nicht, bezahlt wer­den sie auch nicht, und es gibt auch an der fri­schen Luft kei­nen medi­zi­ni­schen Grund, der das recht­fer­ti­gen würde.

  5. Für die gute Laune eine Posse.

    "Brasiliens Präsident darf nicht ins Fußballstadion – weil er unge­impft ist
    11 Okt. 2021 13:31 Uhr"
    https://de.rt.com/amerika/125533-weil-er-nicht-geimpft-ist-brasiliens-praesident-darf-nicht-ins-fu%C3%9Fballstadion/

    "Der bra­si­lia­ni­sche Präsident Jair Bolsonaro woll­te sich eine Partie sei­nes Lieblingsvereins FC Santos im Stadion anschau­en, doch dar­aus wur­de offen­bar nichts. Der unge­impf­te Politiker muss­te drau­ßen blei­ben – behaup­tet er zumindest.

    Das Fußballspiel gegen Grêmio Porto Alegre war das ers­te des FC Santos, bei dem seit Beginn der Coronakrise wie­der Zuschauer zuge­las­sen wur­den. Der FC Santos, acht­ma­li­ger bra­si­lia­ni­scher Meister, bestand jedoch dar­auf, nur geimpf­ten Personen oder sol­chen mit einem nega­ti­ven PCR-Test den Zutritt zu gestatten.

    "Ich woll­te mir das Spiel von Santos anse­hen, aber sie sag­ten mir, man müs­se geimpft sein", sag­te Bolsonaro in einem Video, das auf der Website des Nachrichtenportals Metropoles ver­öf­fent­licht wurde.

    Bolsonaro, der sich nicht imp­fen las­sen will, weil er davon aus­geht, nach einer COVID-19-Infektion genug Antikörper zu besit­zen, ermu­tigt auch immer wie­der ande­re, sei­nem Beispiel zu fol­gen. Es bleibt jedoch unklar, ob Bolsonaro, ein begeis­ter­ter Fan des FC Santos, tat­säch­lich ver­sucht hat, in das Stadion zu gelan­gen, oder ob es sich bei sei­nem Video um eine wei­te­re öffent­lich­keits­wirk­sa­me Aktion gegen Corona-Impfungen handelt.

    Ein Sprecher des FC Santos erklär­te ledig­lich, der Verein sei nicht von der Entourage des Präsidenten ange­spro­chen wor­den und alle Fans müss­ten die Hygienevorschriften des Landes einhalten."

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