Wenn die DIVI mit dem Ugur ins Bett steigt

Wir ken­nen sie seit Jahren, die Intensivmediziner, die mit besorg­tem Gesicht in jede Kamera bli­cken und ganz unab­hän­gig Warnungen vor der Überlastung des Gesundheitssystems von sich geben. Über sol­che Art von Weiterbildung gelan­gen sie zu ihren Erkenntnissen:

divi​.de

Aufschlußreiches fin­det man auf der Seite mrna​kon​gress​.bio​n​tech​.de:

»An wen rich­te­te sich der mRNA-Kongress?

Der Kongress adres­sier­te alle Ärzt:innen und Apotheker:innen. Für eini­ge Teile der Veranstaltung war der Zugang auf­grund des Heilmittelwerbegesetzes begrenzt. An die­sem Programm konn­ten nur Ärzt:innen und Apotheker:innen mit DocCheck-Passwort teil­neh­men…«

Dort fin­det man in der Liste der ReferentInnen so ziem­lich alles, was in der PR für Biontech Rang und Namen hat:

Selbstverständlich ist auch zu lesen: "Der mRNA-Kongress wur­de durch die Ärztekammer Rheinland-Pfalz CME-zer­ti­fi­ziert."


Bedauerlicherweise enden alle Links, die dort zu Informationen über den Kongreß von 2021 füh­ren sol­len, etwa zur Keynote von Prof. Dr. Özlem Türeci, im Nichts.


Auf tkp​.at wird am 13.9. ein Dokument ver­öf­fent­licht, in dem Prof. Dr. Christine Falk, ein Urgestein des Vakzinismus, eine bemer­kens­wer­te Erkenntnis formulierte.

tkp​.at

tkp über­setzt das so:

»Laienhaft aus­ge­drückt steht da, dass sich nach einer natür­li­chen Infektion Antikörper gegen meh­re­re Bestandteile von SARS-CoV‑2 befin­den. Ein Geimpfter dage­gen bil­det nur Antikörper gegen das Spike-Protein, also gegen einen Bestandteil.«

5 Antworten auf „Wenn die DIVI mit dem Ugur ins Bett steigt“

  1. Der Friedland sieht aus als wür­de er sich ver­dammt gut mit Infektionskrankheiten aus­ken­nen… Wenn ihr ver­steht was ich meine.

    Besser als irgend­ein Spinner von rechts jedenfalls.

  2. Passend zu die­sem Blogeintrag: zur angeb­li­chen Ueberlastung der Krankenhaeuser gab es vor zwei Tagen je eine Meldung aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Warum es bei kur­zen dpa-Meldungen blieb und es kei­ne oef­fent­li­che Diskussion daru­e­ber gab, wird schnell ersichtlich:

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankenhaeuser-hamburg-in-hamburg-weniger-krankenhauspatienten-als-vor-der-pandemie-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–220912-99–726428

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/krankenhaeuser-kiel-im-norden-weniger-krankenhauspatienten-als-vor-der-pandemie-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101–220912-99–725767

    In den ach so schlim­men Pandemiejahren 2020 und 2021 lagen die Krankenhausauslastungen 12 bzw. 11% unter jener aus dem Jahr 2019… nun also auch ganz offi­zi­ell bestaetigt.

    Wenn man bedenkt, dass dies viel­leicht DAS Hauptargument fuer all die Freiheits- und Grundrechtseinschraenkungen war (und bis heu­te ist, weil man das ja angeb­lich wei­ter­hin ver­hin­dern muss), dann kann einem nur noch schlecht wer­den. Sie scheu­en sich laengst nicht mehr, ihre Luegen selbst offen­zu­le­gen, denn sie hal­ten sich mitt­ler­wei­le fuer unangreifbar.

    Und wenn ich an die kom­men­de Herbst/Winterzeit sowie all die dann wie­der unter­wu­er­fi­gen Deutschen den­ke, haben sie ver­mut­lich nicht ein­n­mal unrecht damit. Es ist zum Heulen. 🙁

    Liebe Gruesse
    Poppy

  3. hen­ning rosenbusch

    „Daten des DIVI-Intensivregisters im Zeitraum vom 8. August bis 4. September erge­ben eine Überraschung.

    Demnach waren Geimpfte auf den Intensivstationen über­re­prä­sen­tiert. Es lagen mehr Geimpfte auf den Intensivstationen (86,3 Prozent, 1597 Fälle) als es der Impfquote in der Bevölkerung (78 Prozent, min­des­tens ein­mal geimpft) entspricht.

    Der Anteil der Ungeimpften auf den Intensivstationen war dage­gen nied­ri­ger (13,7 Prozent, 253 Fälle) als dies nach dem Anteil in der Gesamtbevölkerung zu erwar­ten wäre (22 Prozent).“

    https://​www​.nord​ku​rier​.de/​a​u​s​-​a​l​l​e​r​-​w​e​l​t​/​s​c​h​w​e​r​e​r​-​c​o​r​o​n​a​-​v​e​r​l​a​u​f​-​s​i​n​d​-​g​e​i​m​p​f​t​e​-​m​e​h​r​-​g​e​f​a​e​h​r​d​e​t​-​1​4​4​9​6​2​9​7​0​9​.​h​tml

  4. Warum mel­den sich dort nicht mal Leute an, wel­che die Gelegenheit nut­zen kön­nen um vor Fachpublikum die rich­ti­gen Fragen zu stel­len und die Fake Antworten dann zu zerpflücken.
    Kann mir das mal jemand erklären?

    1. Ich ken­ne das aus kri­ti­schen Diskussionen um die struk­tur­ähn­lich bewor­be­ne Relativitätstheorie: Nageln Sie mal einen Pudding an die Wand!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.