Wenn nicht mehr Menschen sterben, muß es sich um eine Pandemie handeln

Eine Leserin hat die­se Übersicht der offi­zi­el­len Sterbefallzahlen der ers­ten Quartale von 2016 bis 2021 zusam­men­ge­stellt. Danke!

Update: Ein Leser weist dar­auf hin, daß die Tabelle, die hier abge­bil­det war, nicht kor­rekt sei. Bis zu einer Klärung zie­he ich sie zurück.

13 Antworten auf „Wenn nicht mehr Menschen sterben, muß es sich um eine Pandemie handeln“

  1. Ich habe zwar nur einen klei­nen Bereich im Blick, aber auch da müß­ten star­ke Schwankungen im Sterbefallgeschehen sich abbil­den, im Winter habe ich den Anstieg jeden­falls durch­aus bemerkt, der­zeit ist das Geschehen aber ruhig und liegt voll­kom­men im Schnitt der ver­gan­ge­nen Jahre, 2016 und 2019 war es ruhi­ger 2017 ähn­lich, 2018 und 2020 war es stär­ker, es ist auch nicht ersicht­lich, daß die Verstorbenen jün­ger wären als sonst und Covid bzw. Infektiosität habe ich bereits seit min­des­tens 2 Wochen kei­ner Todesbescheinigung mehr entnommen.
    Ich hät­te den Verdacht, daß man jetzt die Intensivstationen mit Patienten aus­las­tet, die im Winter, auf­grund stär­ke­rer Belegung, auf Normalstation behan­delt wor­den wäre, wirt­schaft­lich ergibt das Sinn, da es teu­rer ist, die Intensiv unaus­ge­las­tet zu las­sen, als die Normalstation und ggf. kann eine Beobachtung auf der Intensiv ja auch Sinn erge­ben. Dann muß man aber nicht von der ankom­men­den Katastrophe dräuen!

  2. Macht die Tabelle viel Sinn, wenn man die Anzahl der Verstorbenen nicht mit der Bevölkerungszahl gegenrechnet?
    Sollte man mal machen. Das Ergebnis ist dann viel aus­sa­ge­kräf­ti­ger und wesent­lich interessanter!

    1. @V: Der Einwand ist natür­lich rich­tig – aber sind kor­rek­te Einwohnerzahlen für ein­zel­ne Monate über­haupt veröffentlicht?

      Man kann aber nach­le­sen, daß die Einwohnerzahl von 2016 bis incl. 2020 von 81.197.537 auf 83.019.213 (Euostat) ange­stie­gen ist, also höhe­re Sterbezahlen auch auf höhe­re Einwohnerzahlen zurück­ge­hen können.

      1. @XYZ und @V
        Die Zahl der über 80-Jährigen ist im Zeitraum von 2016–2020 um 20% (ca. 1 Mio) ange­stie­gen, was natür­lich Auswirkungen auf die
        Sterblichkeitszahlen in D haben soll­te – auch ohne Corona-Krise und Impfung. Die Quelle fin­de ich lei­der gera­de nicht.
        Auch Prof. Thomas Rießinger schrieb im Dezember Erhellendes zur stei­gen­den Sterblichkeit seit 2006 bei
        https://reitschuster.de/post/ist-die-amtlich-verordnete-panik-uebertrieben/

  3. Danke für die Aufstellung! Interessant fin­de ich die teil­wei­se deut­lich erhöh­ten Sterbefallzahlen der Menschen über 80 Jahren in die­sem Jahr. Eine Erklärung kann natür­lich sein, dass die Menschen immer älter wer­den, aber ich weiß nicht, ob das die­se Diskrepanz zum Vorjahr erklä­ren kann. Wahrscheinlicher scheint mir eher ein Zusammenhang mit der Impfung oder der Isolation.

  4. Sorry, die abge­bil­de­te Tabelle sind aber nur die weib­li­chen Verstorbenen, nicht die Gesamtzahlen, die sich im verlinktenExcel-Dokument fin­den las­sen. Korrektur der Abbildung wäre hilfreich.

  5. Wenn gebur­ten­star­ke Jahrgänge das Sterbealter errei­chen, erge­ben sich dann sol­che Schwankungen bzw. Anstiege in ein­zel­nen Jahren. Die Einflüsse des kon­ti­nu­ier­li­chen Anstieges der Lebenserwartung bzw. auch der medi­zi­ni­schen Fortschritte sind aber schlei­chend und nicht sprunghaft.

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