Wer L(uca) sagt, muß auch Q(uarantäne) sagen

"Mitgefangen – mit­ge­han­gen", sagt man ja. Allerdings auch "Die Nürnberger hän­gen kei­nen, sie hät­ten ihn denn". User der Luca-App wer­den sich über­le­gen müs­sen, für wel­che Variante sie sich ent­schei­den. Auf ndr.de ist am 30.7. zu erfahren:

»Walsrode: Corona-Infizierte in Disco – 800 sol­len zum Test
Der Landkreis Heidekreis hat rund 800 Besucherinnen und Besucher einer Diskothek in Walsrode auf­ge­for­dert, sich auf das Coronavirus tes­ten zu las­sen. Der Grund dafür sind zwei Besucher vom Wochenende, bei denen nach­träg­lich eine Infektion fest­ge­stellt wor­den war. Sie sei­en aller­dings vor dem Besuch im "Studio 78" nega­tiv getes­tet wor­den, erklär­te der Landkreis.«

Völlig logisch, oder? Was bei zwei Getesteten völ­lig schief geht, wird bei 800 bestimmt funktionieren.

»Selbstisolation bis zum 7. August

Insgesamt hat­ten sich 694 Besucher per Luca-App ein­ge­loggt. Hundert wei­te­re Personen hat­ten ihre Kontaktdaten schrift­lich hin­ter­las­sen. Sie alle soll­ten sich sofort und bis zum 7. August in Selbstisolation bege­ben, so ein Sprecher. Darüber hin­aus sol­len sie sich beim Hausarzt mel­den, wenn sie bei sich Krankheitssymptome fest­stel­len, hieß es wei­ter. Noch sei kein wei­te­rer Infizierter bekannt.«

Irgendwie muß man die Gesundheitsämter ans Arbeiten krie­gen. Die sehen sonst nur die bis­he­ri­gen Zahlen und den­ken noch, Corona sei vorbei.

22 Antworten auf „Wer L(uca) sagt, muß auch Q(uarantäne) sagen“

  1. Es ist auch eine Art Intelligenztest: Wer instal­liert sich Luca aufs Smartphone? Ich hal­te es Datensparsamkeit. Ich muss ja im Sportverein die eine oder ande­re Liste füh­ren. Häufig las­se ich ein paar weg. Die Spieler unse­res Teams haben die Anweisung, dass sie sie sich nicht an die Geschäftsstelle des Vereins wen­den sol­len, soll­ten sie posi­tiv getes­tet wer­den, son­dern an den Trainer. So kann man es unter der Decke hal­ten. Wir hat­ten auch schon jeman­den im Training, der offi­zi­ell im Quarantäne steck­te. Später kann ich mei­nen Enkeln sagen, dass ich im Widerstand war und dass ich Menschlichkeit bewahr­te. Wir haben auch schon im Februar nor­ma­len Kontaktsport betrie­ben, denn es tut den Jungs gut, gera­de den Jüngeren. Wir haben auch zwei Minderjährige fast immer am Start. Es muss auch kei­ne Maske getra­gen wer­den, wenn wir die Halle exklu­siv für uns haben, denn nie­mand kann uns anschwär­zen. (Darf man das in Zeiten von #metoo noch sagen?) Auch die Maximalanzahl von 10 Leuten wur­de bei uns miss­ach­tet. Ja, ich bin im Widerstand. Ich füh­le mich wie Jana aus Kassel. 😉

    1. Schreit da einer nach Strafanzeige? Nein. Ich bin sicher dass die "Person" nicht den eige­nen Namen ange­ge­ben hat.

      Vielleicht aber den Namen einer ande­ren, exis­tie­ren­den, uner­wünsch­ten Person?

      ich sage aber hier jetzt nicht: "soweit sind wir nun schon!"

      Denn es sind nur bezahl­te Kräfte die die­ses Gift ver­sprit­zen. Wie schon immer!

      Und die Methoden wer­den immer kras­ser, heim­tü­cki­scher, anstands­lo­ser, unmenschlicher.

  2. Corona *ist* vor­bei (wie es auch zu Beginn des letz­ten Sommers vor­bei war). Es han­delt sich um ein sai­so­na­les respi­ra­to­ri­sches Atemwegsvirus, und solan­ge man nicht mit aller Gewalt dar­an her­ump­fuscht (wie man es *lei­der* getan hat), wird man im Sommer so gut wie kei­ne Erkrankungen und erst recht kei­ne dadurch beding­te Tote haben. in der naechs­ten Grippesaison gehen die Zahlen dann wie­der rauf und im dar­auf fol­gen­den Sommer wie­der her­un­ter. Als ob wir das nicht seit vie­len Jahrzehnten ken­nen wuerden.

    So war es *unge­setz­lich*, die "epi­de­mi­sche Lage natio­na­ler Tragweite" den gesam­ten Sommer letz­ten Jahres durch­lau­fen zu las­sen: sie haet­te Mitte April letz­ten Jahres *been­det* wer­den mues­sen (und haet­te sie ggfs. im Herbst/Winter neu beschlies­sen koen­nen). Aber das ist nicht pas­siert. Statt des­sen hat man die Wirtschaft und die Bevoelkerung schwer gescha­edigt, wei­ter­hin Panik ver­brei­tet und die Bevoelkerung zur Impfung gedra­engt, die sich von Tag zu Tag deut­li­cher als kata­stro­pha­ler Irrweg erwies. stark sin­ken­de Impfwirksamkeit mit *JEDER* neu­en Mutation (und gera­de Corona-Viren mutie­ren sta­en­dig), kein nach­ge­wie­se­ner Schutz vor schwe­ren Verlaeufen, ein kata­stro­pha­les Nebenwirkungsprofil (das man anschei­nend zu "schoe­nen" ver­sucht, indem man die ent­spre­chen­de EMA-Datenbank "auf­ge­rae­umt" hat und in dem Rahmen rund 10% aller regis­trier­ten Faeelle *ver­schwun­den* sind, ins­be­son­de­re Verdachtsfaelle auf Impftote und sehr schwe­re Verlaeufe).

    Sieht man sich dage­gen Schweden an, so sind die Schweden aktu­ell bei exakt NULL Coronatoten, ohne Lockdowns, ohne Maskenpflicht, ohne wesent­li­che Einschraenkungen. Aber das darf man natu­er­lich nie­mals zuge­ben, wuer­de es doch bedeu­ten, dass wir seit deut­lich mehr als einem Jahr ueber einen gefa­ehr­li­chen Irrweg stol­pern (dabei ist die begin­nen­de RSV Epedemie im Sommer die­ses Jahres, es hat vor­her bei uns noch nie eine wesent­li­che Zahl an gefa­ehr­li­chen RSV Infektionen im Sommer gege­ben, noch gar nicht mit­ge­rech­net, und es ist mehr als offen­sicht­lich, dass die eine direk­te Folge der fehl­ge­lei­te­ten "Corona-Politik" ist). Aber man haelt wei­ter an einer "Inzidenz" fest, die nur all­zu offen­sicht­lich kein ver­nu­ef­ti­ges Mass fuer ist, nicht sein kann, statt sich auf die Zahl der Hospitalisierungen, der inten­siv­me­di­zi­nisch behand­wel­ten Covid-Patienten und der "Corona-Toten" zu kon­zen­trie­ren. Wirksame Medikamente gegen die Erkrankung (Ivermectin, Baicalin, Ambroxol) wer­den teils aus­ser­halb kli­ni­scher Studien nicht zur Behandlung von Covid-19 zuge­las­sen (obwohl sie sich im Ausland bereits mil­lio­nen­fach bewa­ehrt haben und im Gegensatz zu Remdesivir und ande­ren teu­ren, weil noch nicht patent­frei­en, Medikamenten bil­li­ger und neben­wir­kungs­aer­mer sind und bes­ser eforscht sind), offen­sicht­lich erfolg­rei­che Behandlungsmethoden mit weni­ger Todesfaellen wie der soge­nann­te "Moerser Weg" wer­den nicht in die Behandlungsempfehlungen des RKI ueber­nom­men, statt dess­sen wird mas­siv die (fuer Covid-19 groess­ten­teils kon­tra-pro­duk­ti­ve) "inva­si­ve Beatmung", sprich "Intubation" mas­siv finan­zi­ell gefo­er­dert. Fast hat man den Eindruck, dass um jeden Preis der "Schrecken" hoch gehal­ten wer­den soll, um moe­g­lichst vie­le Menschen zur "Gen-Impfung" zu draengen.
    In mei­nen Augen ist die aktu­el­le Corona-Politik ein Verbrechen (bereits seit mehr als einem Jahr) und kos­tet mas­siv unnoe­tig Menschenleben. Aber man moech­te das natu­er­lich nicht zuge­ben und han­delt lie­ber nach dem Motto "noch ges­teern stan­den wir am Abgrund, heu­te sind wir einen Schritt weiter!".

  3. Messenger-App Telegram ab 15. August für Ungeimpfte kostenpflichtig

    Dubai, Berlin (dpo) – Nach inten­si­ven Gesprächen mit der Bundesregierung will nun auch der Instant-Messaging-Dienst Telegram sei­nen Teil zu Impfkampagne bei­tra­gen: Ab dem 15. August soll die belieb­te App für Ungeimpfte kos­ten­pflich­tig wer­den (8,99 €/monatl.). Geimpfte kön­nen den Dienst gegen Vorlage eines ent­spre­chen­den Nachweises wei­ter­hin kos­ten­los nutzen. 

    https://www.der-postillon.com/2021/07/telegram-kostenpflichtig.html

    1. Das ist mit sehr gro­ßem Abstand der dümms­te, inhalts­lo­ses­te Beitrag, den ich hier je gele­sen habe!
      Selbst wenn jemand so etwas um 3.26 Uhr im Vollrausch schreibt, bestä­tigt es mal wie­der eine Weisheit, die Einstein nach­ge­sagt wird:
      "Zwei Dinge sind unend­lich, das Universum und die mensch­li­che Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      Eigentlich könn­te so etwas dann auch gelöscht werden.

      1. @Anybody: "Verharmlosung faschis­ti­scher Umtriebe", dafür wird einer abge­holt? Tzzz .…
        Von 'ner Limousine viel­eicht … Mach Dir kei­ne Sorgen …

    2. @ arsch@fick.de (Es ist Ihr Wunsch, die­sen Nick zu nutzen 😉 )
      Welchen Vorteil soll­te es brin­gen, die heu­ti­gen Geschehnisse nach denen der Vergangenheit zu benen­nen? Abgesehen davon, das es auf Grund der tech­no­lo­gi­schen Vortschritte, der ver­än­der­ten Größenordnung und auch der gewach­se­nen Wahrnemung der Welt, durch die Menschen selbst, nur schwer mög­lich ist, über­haupt kor­rek­te Vergleiche zu zie­hen, wird doch ledig­lich dem Schubladendenken Vorschub geleis­tet. Dabei wer­den, zum einen, aktu­el­le Ereignisse viel­leicht fälsch­lich ein­ge­ord­net, weil ein­fach neue Schubladen feh­len, zum ande­ren wer­den dadurch, unter Umständen, Ereignisse ein­fach über­se­hen, da es soet­was vor­her nicht gab.

      Bsp.: Das Wort "Propaganda" ist erst geprägt wor­den, als es Strom und Lautsprecher gab. Nichts des­to trotz gab es sol­che Taktiken auch schon vor­her, beleg­bar bis zu den alten Ägyptern. Die Frage, ob es auf die heu­ti­ge Zeit wirk­lich eins zu eins, mit der ursprüng­li­chen Bedeutung, über­trag­bar ist, stellt sich, da, z.Bsp., zu jener Zeit die Menschen nicht die Möglichkeit hat­ten sich, via Internet, direkt in einem ande­ren Land umzu­schau­en, was, im Umkehrschluß, dann auch bei der Angleichung der Taktik bedacht wer­den muß.
      "Was ist Propaganda?
      Nur wer Propaganda als sol­che erkennt, kann sich dage­gen wehren. "
      https://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/krieg-in-den-medien/130697/was-ist-propaganda
      Kommt das bekannt vor?
      Gut zu wissen.

  4. Wann begreift Ihr denn end­lich daß die gan­zen Software~, Intensivbetten~ und Impfstoffgeschichten nur Börsenspiele sind!? Wo der BRD-Staat nur als Broker und Makler auftritt!

    Schönes Wochenende.

  5. Hört euch den hier an

    " …
    Tust du zu viel an mei­nem Text interpretieren
    Kann's pas­sie­ren dass es dir schwer fällt dich dar­über zu amüsieren

    Hör auf den Kopf zu rasie­ren durch die Straßen zu marschieren
    Wir kön­nen nicht ris­kie­ren uns noch­mal zu isolieren
    Wenn Kulturen kol­li­die­ren darf man nicht diskriminieren
    Sondern muss sich infor­mie­ren um sich umzuorientieren
    … "

    von "Die Fantastischen Vier", eigent­lich ein guter Text, wie vie­le ande­re auch von denen. Aber im Bezug zu "LUCA" – ich weiss nicht .… ??? Natürlich wer­de ich mir die Kunst wei­ter­hin ger­ne anhö­ren, wenn auch in Zukunft mit einem nach­denk­li­chen Gefühl der (Überwachungs-) Schwere. Sieh an, sieh an der Jazz .…
    Aber mal im Ernst, muss man gleich die Überwachungsindusutrie för­dern. Hat nun das Geld nicht mehr gereicht oder der Weitblick? Einen Vorteil hat's aber, wenn Du in Zukunft auf ein Fanta-Vier-Konzert mit Impfausweis musst – äh – willst, dann gehts viel schnel­ler mit dem erfasst werden! 🙂

    Aber mal im Ernst. Was Künstler hier för­dern sind übels­te Überwachungsinstrumente. Klar, es kommt dar­auf an wie man das ein­setzt. Letztenendes gibt sogar ein Sturmgewehr eine pri­ma Beinschiene oder gar eine Krücke ab. Für mei­nen Geschmack hörts hier auf – Tut mir Leid!

    Früher oder spä­ter hast Du eh soviel Kontaktsignale dass ver­mut­lich ehe­dem nur noch fal­scher Alarm gege­ben wird – egal in wel­chem Zusammenhang. Aber wel­che Behörde inter­es­siert das über­haupt? Gucks Dir doch an, gera­de. Mein Votum: LUCA ist Quatsch und Unsinn lässt sich nicht durch Konkurenzunsinn stop­pen. Diddeldadelduddeldad Der Eine strahlt der Andre piekt, was wird das – Hochfrequenz und Johnsens-Tweet – Heidowei!

    denn:

    "… Ist die Psyche nicht in Ordnung tut man zu viel konsumieren
    Legal oder ille­gal man muss sich therapieren
    Ich will euch nicht scho­ckie­ren denn da liegt mir nicht viel dran
    Deshalb werd' ich jetzt pau­sie­ren und ver­bleib mit hört euch den hier an …"

    Eh – Alter – mach Dein Händi aus­aschalt – isch­krieg Jitterbug

  6. Ausschnitt aus einem Artikel der "Neulandrebellen":

    "Die gesell­schaft­li­che Krise: Der Ausweg könn­te ein dunk­ler sein

    Der Druck wächst wei­ter. Derzeit vor­nehm­lich auf Menschen, die sich nicht imp­fen las­sen wol­len. Doch letzt­lich stellt sich eine grund­sätz­li­che­re Frage: Wie kom­men wir aus die­ser Krise der Demokratie über­haupt wie­der her­aus? Die mög­li­che Antwort soll­te uns alle beunruhigen.

    Fast alles, was der­zeit als Argument für mas­si­ve Grundrechtseinschränkungen ange­führt wird, ist ver­fas­sungs­wid­rig. Stellt man Juristen die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit und/oder der Verhältnismäßigkeit der Corona-Politik, erhält man in den meis­ten Fällen eine unzwei­deu­ti­ge Antwort: Das geht so nicht.

    Beispielhaft kön­nen die sei­ner­zeit ver­häng­ten Ausgangssperren ange­führt wer­den. Sie waren in den Augen vie­ler (wahr­schein­lich sogar der meis­ten) Juristen klar ver­fas­sungs­wid­rig. Doch man kann auch das Recht der kör­per­li­chen Unversehrtheit nen­nen, oder die mas­si­ven Einschränkungen des Versammlungsrechts und vie­les mehr.

    Inzwischen sind wir an dem Punkt, an dem es reicht, wenn eine neue „Welle“ auf uns zukom­men könn­te, um die mas­si­ven Grundrechtseinschränkungen wei­ter­hin auf­recht zu erhalten.

    Die Gerichte haben sich aller­dings weit­ge­hend aus dem Problem der Verfassungsmäßigkeit her­aus­ge­zo­gen. Der Bundestag ist fak­tisch bedeu­tungs­los gewor­den, die Landesregierungen sind voll auf Linie.

    Und dass Merkel mit den Richtern, vor denen sie sich gegen eine Klage der AfD recht­fer­ti­gen muss, lecker essen geht, ist schon in Ordnung, schließ­lich sei der christ­li­che Obermufti ein Parteifreund. Befangenheit erge­be sich dar­aus natür­lich nicht, höchs­tens ein dezen­tes Völlegefühl, weil das Essen etwas zu reich­hal­tig war.

    Kurzum: Welche Instanz soll die Verfassungsmäßigkeit der seit andert­halb Jahren prak­ti­zier­ten Corona-Politik über­prü­fen und in die Schranken weisen?"

    https://www.neulandrebellen.de/2021/07/die-gesellschaftliche-krise-der-ausweg-koennte-ein-dunkler-sein/

  7. Hinter der Bezahlschschranke des Mindener Tageblattes zu lesen:
    Die RKI-Richtlinien, Absatz 4, habe ich in Gänsfüßchen gesetzt.

    Corona-Fall im "X": Disco-Besucherin wehrt sich gegen Quarantäne
    Irja Most vom 31.07.2021, 12:15 Uhr

    Herford/Gütersloh. Endlich wie­der fei­ern, dach­ten sich vie­le, als in Herford die Disco X nach lan­ger Corona-Zwangspause am Freitag, 23. Juli, wie­der zum Partyspaß lud. Doch schon am nächs­ten Tag dürf­te die Stimmung umge­schla­gen sein. Denn da stell­te sich her­aus: Eine Person war mit dem Coronavirus infi­ziert und sei nach Angaben des Kreises Herford inzwi­schen an Covid-19 erkrankt. Und das zieht sogar Kreise bis in die hie­si­ge Region. Denn eine Disco-Besucherin aus dem Kreis Gütersloh muss­te des­halb in Quarantäne.

    Das Gesundheitsamt des Kreises Herford stell­te eige­nen Angaben zufol­ge alle engen Kontaktpersonen der infi­zier­ten Person unter Quarantäne. Dazu zähl­ten die Kontaktpersonen aus der Veranstaltung und dem fami­liä­ren Umfeld. Andere Behörden aus Ostwestfalen wur­den eben­falls aktiv. So auch im Kreis Gütersloh. Das pass­te einer Betroffenen aus Borgholzhausen über­haupt nicht. Sie wehrt sich nun juris­tisch gegen die Quarantäne-Anordnung, wie das Verwaltungsgericht Minden auf Nachfrage bestätigt.
    Antragstellerin hat­te nach eige­nen Angaben kei­nen Kontakt

    Am ver­gan­ge­nen Mittwoch, 28. Juli, sei in Minden ein Eilantrag ein­ge­gan­gen, in dem sich eine Antragstellerin gegen die Quarantäne, im amts­deutsch: Absonderungsverfügung genannt, des Kreises Gütersloh wen­de, gibt Pressesprecherin Amrei Stocksmeyer Auskunft. Die Besucherin gehe damit gegen die Maßnahme mit der Begründung vor, kei­nen direk­ten Kontakt mit der Infizierten Person gehabt zu haben. „Die Antragstellerin macht im Wesentlichen gel­tend, dass die Anordnung rechts­wid­rig sei, weil sie kei­nen Kontakt zu dem ermit­tel­ten Quellfall gehabt habe und wäh­rend der Veranstaltung aus­rei­chen­de Hygienemaßnahmen (ins­be­son­de­re auch Belüftung) ein­ge­hal­ten wor­den sei­en", wird in dem Eilantrag der Borgholzhausenerin bei Gericht angeführt.

    "Die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts defi­nie­ren eine enge Kontaktperson als eine Person, die sich mit dem oder der Infizierten län­ger als zehn Minuten ohne adäqua­ten Schutz in einem Gespräch befand."
    Bei dem Infektionsfall wer­de nach Angaben des Kreises Herford davon aus­ge­gan­gen, dass die Ansteckung im fami­liä­ren Umfeld erfolgt sei.
    Quarantäne endet am 6. August

    Der Kreis Gütersloh hat am Freitagnachmittag frist­ge­recht gemein­sam mit der Stadt Borgholzhausen dazu Stellung bezo­gen. Nähere Angaben woll­te die Kreisverwaltung auf Anfrage jedoch nicht machen. Da die ver­füg­te Quarantäne der Disco-Besucherin mit Ablauf des 6. August ende, gilt es nun zu einer schnel­len Entscheidung zu kom­men. Am kom­men­den Montag oder Dienstag wer­de dann am Verwaltungsgericht Minden über den Eilantrag ent­schie­den. Eine Klage, die für ein Hauptsacheverfahren erfor­der­lich sei, sei bis­her bei Gericht noch nicht ein­ge­gan­gen, so Stocksmeyer.

    Der Kreis Herford gibt indes am 27. Juli an, dass es kei­ne wei­te­ren posi­ti­ven Schnelltests gege­ben habe. Ein wei­te­res Ausbruchsgeschehen sei zum jet­zi­gen Zeitpunkt nicht erkenn­bar, heißt es wei­ter. „Mehrere hun­dert Besucher der Veranstaltung sind bis­lang dem Aufruf des Kreises gefolgt und haben sich tes­ten las­sen", teilt die Behörde auf ihrer Facebookseite am ver­gan­ge­nen Dienstag mit. Rund 1.200 Besucher waren an dem Abend in der Disco. Aus Lippe müs­sen den dor­ti­gen Behördenangaben nach bis zu 100 Personen nach dem Besuch der Herforder Disco vor­sorg­lich in Quarantäne, heißt es in einer Mitteilung vom ver­gan­ge­nen Mittwoch.

  8. Mein ers­ter Gedanke war: "Welche gemein­sa­me Grenze haben Spanien und Deutschland, um grenz­über­schrei­ten­de, dezen­tra­li­sier­te Ökosysteme zu schaffen?"
    Die PR-Abteilung der Bundesregierung führt schon­mal die künf­ti­ge Nähe von Worten ein, die eigent­lich so rein gar nichts mit­ein­an­der zu tun haben.
    "Gemeinsame Vereinbarung zwi­schen Deutschland und Spanien über grenz­über­schrei­ten­des, dezen­tra­li­sier­tes Ökosystem für digi­ta­le Identitäten
    Pressemitteilung 277
    Donnerstag, 29. Juli 2021
    Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) "
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/gemeinsame-vereinbarung-zwischen-deutschland-und-spanien-ueber-grenzueberschreitendes-dezentralisiertes-oekosystem-fuer-digitale-identitaeten-1947190

    " Im Rahmen einer bila­te­ra­len Vereinbarung wer­den sich bei­de Länder zu Fortschritten im Bereich der Self-Sovereign Identity (SSI) auf tech­ni­scher, regu­la­to­ri­scher und ope­ra­ti­ver Ebene aus­tau­schen und ein grenz­über­schrei­ten­des Pilotprojekt für ein euro­päi­sches Ökosystem digi­ta­ler Identitäten implementieren.
    Die Planung und Konzeption des Piloten wird in Kürze begin­nen. Erkenntnisse aus dem Piloten sol­len die wei­te­re Entwicklung des euro­päi­schen Rahmenwerks für digi­ta­le Identitäten unterstützen.
    Die Zusammenarbeit steht auch ande­ren euro­päi­schen Mitgliedstaaten offen, die die Vision eines EU-wei­ten Ökosystems für digi­ta­le Identitäten teilen."

    Zu hof­fen ist, dass das öko­lo­gi­sche Abbild, für die künf­ti­ge digi­ta­le Existenz in der cloud, auch ange­nehm ist. Für mich dann bit­te sowas wie Pandora mit flie­gen­den Felsen und ich 3m groß und in blau(, gern auch im simu­lier­ten Hirrn.)
    Nur nicht ver­ges­sen, den Tamagochi, also sich sel­ber, zu füt­tern und zum pin­keln aufs Klo zu schi­cken. (Mmh, schickt jetzt das digi­ta­le Abbild den ana­lo­gen Menschen aufs Klo, oder wars umge­kehrt? Da ver­liert man schon­mal die Übersicht.)
    "Die Bundesrepublik Deutschland, ver­tre­ten durch die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, hat mit der spa­ni­schen Regierung, ver­tre­ten durch die Staatssekretärin für Digitalisierung und künst­li­che Intelligenz, Carme Artigas, eine gemein­sa­me Erklärung unter­zeich­net, die eine Kooperationsvereinbarung zwi­schen den bei­den Staaten vor­sieht, um eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines grenz­über­schrei­ten­den Ökosystems digi­ta­ler Identitäten auf der Grundlage der Prinzipien der Self-Sovereign Identity (SSI) einzuleiten.
    Das Kooperationsabkommen sieht die Entwicklung und Konzeption eines grenz­über­schrei­ten­den Pilotprojekts vor, das in naher Zukunft durch­ge­führt wer­den soll und des­sen Erkenntnisse in die wei­te­re Entwicklung des Rahmenwerks für digi­ta­le Identitäten der Europäischen Union ein­flie­ßen wer­den, wie kürz­lich im Rahmen des jüngs­ten eIDAS-Vorschlags angekündigt."

    Der Beschluß zum glä­ser­nen Bürger.
    So ganz neben­bei die Umgehung sämt­li­cher natio­na­ler Bestimmungen zum Datenschutz, zur Vorratsdatenspeicherung und zur Rasterfahndung.
    "Darüber hin­aus pla­nen die bei­den Länder, sich zu Fortschritten und Erkenntnissen im Bereich der digi­ta­len Identität aus tech­ni­scher, regu­la­to­ri­scher und ope­ra­ti­ver Sicht aus­zu­tau­schen. In die­sem Zusammenhang wol­len Spanien und Deutschland unter ande­rem unter­su­chen, wie ein offe­nes und dezen­tra­les Identitäts-Ökosystem auf­ge­baut und ska­liert wer­den kann, das grenz­über­schrei­tend funk­tio­niert und zugleich auf staat­lich aus­ge­stell­ten Identitätsdokumenten und digi­ta­len Identitätsnachweisen beruht, so dass digi­ta­le Identitäten sicher und zuver­läs­sig aus die­sen abge­lei­tet werden.
    Im Hinblick auf die­se Ziele haben bei­de Länder die Einrichtung einer gemein­sa­men Arbeitsgruppe zur digi­ta­len Identität beschlos­sen und sich ver­pflich­tet, die Ergebnisse in regel­mä­ßi­gen Abständen allen Beteiligten zu präsentieren.
    Die Erklärung sieht wei­ter­hin vor, die­se Zusammenarbeit für ande­re Mitgliedstaaten offen zu hal­ten, die die Vision einer dezen­tra­li­sier­ten, selbst­ver­wal­te­ten digi­ta­len Identität für die natio­na­le und grenz­über­schrei­ten­de Nutzung in Europa teilen."

    Eine sinn­vol­le und men­schen­wür­di­ge Zukunft.
    "Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt des euro­päi­schen Ansatzes"
    (Zusammengefasst:)
    Zum einen muß jemand die nutz­ba­ren Daten gene­rie­ren, um sich, nach Analyse der­sel­ben, dann damit mai­pu­lie­ren las­sen zu kön­nen (dür­fen).

  9. Nach reif­li­cher Überlegung hat er – äh – habe ich mich dazu ent­schlos­sen mich der niveau­vol­len Diskussion zu ent­zie­hen. aus­schlag­gebn­der Punkt war die Befürchtung eines erhöh­ten Konsums. Dagegen wenigs­tens wird hier wohl kei­ner was ein­zu­wen­den haben. Verbleibe b.a.w im Jargon der "Fanta-Vier" und mach'n Pfeil. Nix gegen Unterhaltung!

    https://www.youtube.com/watch?v=XxevsMtXOj4

    PS: Das sin­gen die Fanta4 auch nicht – befrem­det das jetzt? – wun­dert mich nicht. MFG 🙂

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