WHO-Bulletin. Forscher: Corona-Todesrate ist wahrscheinlich geringer als 0,2 Prozent

Update: Hier bin ich auf einen Artikel her­ein­ge­fal­len, der aus dem letz­ten Jahr stammt. Ich bit­te um Entschuldigung und dan­ke den vie­len Leuten, die es gemerkt haben!

11 Antworten auf „WHO-Bulletin. Forscher: Corona-Todesrate ist wahrscheinlich geringer als 0,2 Prozent“

  1. Let`s talk about

    "Juristische Nebenwirkungen
    Ein Standpunkt von Beate Bahner
    Veröffentlicht am: 20. Oktober 2021"
    https://apolut.net/juristische-nebenwirkungen-von-beate-bahner/

    "Mediziner, die ohne Bedacht imp­fen, kön­nen sich eine Schadensersatzforderung wegen Körperverletzung ein­han­deln. Exklusivabdruck aus dem Spiegel-Bestseller „Corona-Impfung – Was Ärzte und Patienten unbe­dingt wis­sen sollten"

    "Die Impfung basiert auf einem Behandlungsvertrag"

    Es fol­gen Überschriften und dazu selt­sam anmu­ten­den Behauptungen.

    "Das Robert Koch-Institut (RKI) (1) fordert:"

    "Das Robert Koch-Institut weist gleich­zei­tig zu Recht auf die
    Notwendigkeit der Aufklärung hin:"

    "Die Aufklärung soll­te nach Ansicht des RKI in der Regel Informationen über fol­gen­de Punkte umfassen:
    die zu ver­hü­ten­de Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten,
    den Nutzen der Impfung,
    die Kontraindikationen,
    die Durchführung der Impfung,
    den Beginn und die Dauer des Impfschutzes,
    das Verhalten nach der Impfung,
    mög­li­che uner­wünsch­te Arzneimittelwirkungen und Impfkomplikationen,
    die Notwendigkeit und die Termine von Folge- und Auffrisch-Impfungen (4)"

    Aber wenn ein RKI dar­auf besteht, bleibt mir als Patient kaum ein Wahl. Also, wie war das jetzt gleich noch­mal, ganz genau, bit­te, dan­ke? Ja, aber … 😉

    1. Danke Benjamin. Genau das wäre mal ein Artikel wert. Die Stiko spricht kei­ne Empfehlung als Standardimpfung, son­dern nach Indikation aus und macht hier­für auch Vorschläge. Medien und Politik inter­pre­tie­ren die "gene­rel­le" Empfehlung als Standardimpfung, obwohl die Stiko extra auf den Indikationsvorbehalt hin­weist, beson­ders deut­lich in Bulletin 33 und 37 (hier wird sogar auf das schlech­te Risiko-Nutzen-Verhältnis für Kinder inklu­si­ve Rote-Hand-Briefe hin­ge­wie­sen). Damit ver­schiebt die Stiko die Impfempfehlung auf das Arztgespräch als indi­vi­du­el­le Risiko-Nutzen-Abwägung – und zwar gene­rell. Zweitens betont Herr Mertens, dass die Empfehlung NUR hin­sicht­lich des Individualschutzes aus­ge­spro­chen wird und nicht für den Fremdschutz, da der Übertragungsschutz schnell nach­lässt. Es gibt immer noch kei­ne EMA-Zulassung für den Transmissionsschutz, so steht es auch in den Aufklärungsbögen. Damit fehlt aber die Sachgrundlage für die Diskriminierung Ungeimpfter, die Betonung des Gemeinschaftsschutzes durch BMG und RKI ist ein hypo­the­ti­sches Modell, wel­ches inzwi­schen durch empi­ri­sche Evaluierung wider­legt wur­de: IgA geht nach 1 Monat in den Keller.
      Die BMG-Hotline sag­te mir, Herr Drosten schwur­belt mal wie­der irgend­was und die Studie sei zu klein etc. Das RKI ver­wei­gert die Kenntnisnahme und hält an sei­nem Modell fest.
      ab Minute 29:39
      https://www.youtube.com/watch?v=NeBKg-b0ODk
      https://www.heise.de/tp/features/Impfung-und-Ansteckung-6190192.html
      https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0249499
      https://journals.plos.org/plosone/article/figure?id=10.1371/journal.pone.0249499.g002
      https://assets.zusammengegencorona.de/eaae45wp4t29/2IxpAllfzgsHXWTURM2q7T/a0711aacf34b40ae034fdad0e580482f/mRNA_Aufklaerung_Version12_2021-09–24.pdf
      https://assets.zusammengegencorona.de/eaae45wp4t29/3LUGKDu1rqb8zxBfP5VKye/99ad8c2f35e6b7c67a4121cdfe54e52c/1_008_Vektor_Aufklaerung_2021-08–09.pdf
      http://rocs.hu-berlin.de/D3/herd/musketierprinzip/
      https://www.zusammengegencorona.de/impfen/
      Damit wer­den Geimpft in fal­sche Sicherheit gewo­gen und es ent­ste­hen Schadensersatzansprüche, da Arztgespräch und Hygienekonzept dem aktu­el­len Stand der Wissenschaft ange­passt wer­den müs­sen – des­halb bit­te Gesundheitsamt, Arbeitsschutzbeauftragten, etc. informieren.

  2. Das die ein Jahr alte Studie von Prof Ioannidis und auch der Artikel der Berliner Zeitung ist vom 17.10.2020, nicht 2021, was man man­gels Nennung der Jahreszahl ver­mu­ten könnte.

    @aa: Beachten Sie bit­te, Thema von neu­lich, dass hier Seroprävalenzstudien her­an­ge­zo­gen wer­den, weil eben mit den PCR Tests zur Virenverbreitung nichts gesagt wer­den kann und die ech­ten Zahlen viel höher lie­gen und damit die IFR eben niedriger.

  3. Auf John Ioannidis ist verlass!
    Konsistent vom Anfang bis zum Ende.
    Und Danke an die Arnold Foundation, das es sowas noch gibt.

    "For peop­le less than 70 years old, the infec­tion fata­li­ty rate of COVId-19 across 40 loca­ti­ons with avail­ab­le data ran­ged from 0.00% to 0.31% (medi­an 0.05%); the cor­rec­ted values were similar. "

    MEDIAN 0.05% Infektionssterblichkeitsrate

    Waere super wenn John die Impfopfer Zahlen analysiert,
    tip­pe mal Risiko Impfen >> CV19,
    und dies eben je mehr gesun­de Menschen sich (künst­lich) imp­fen lassen.

    Problem wie immer, ist die Datenlage. Denn es ist ja lei­der bekannt das nur 1/10 Meldungen regis­triert wer­den .. wenn ueberhaupt.
    Grausam.
    Grausam, weil durch Krankheit zu ster­ben ist eine Sache.
    Aber qua­si bewusst den Tod in kauf genom­men zu bekom­men obwohl man eigent­lich gesund ist – bei einer sehr sehr gerin­gen Todeswahrscheinlichkeit – sehr grausam.

    So .. genug auf­ge­regt, Kaffee brau­che ich dann auch nicht mehr.

    Guten Morgen.

  4. @aa nur so am Rande, das war die ers­te Studie vom Mai 2020 von John Ioannidis beim WHO Oktober 2020 veroeffentlich 🙂

    Seine Folgestudien sind ja auch schon lan­ge bekannt, zB
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.07.08.21260210v1.full

    und zei­gen noch gerin­ge­re Zahlen:

    "Younger age stra­ta had low IFR values (medi­an 0.0027%, 0.014%, 0.031%, 0.082%, 0.27%, and 0.59%, at 0–19, 20–29, 30–39, 40–49, 50–59, and 60–69 years)."

    und etwas frueher ..
    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13554

    " IFR will depend on set­tings and popu­la­ti­ons invol­ved. For examp­le, even ‘com­mon cold’ coro­na­vi­ru­ses have IFR~10% in nur­sing home outbreaks."

    Hab ich ja schon im April auf mei­nem Blog mich ausgelassen.

    Nun aber an die Arbeit 🙂

    PS: Und 1 – 1,5 Jahr(e) spae­ter lan­det das dann in einem Berliner Blatt? 🙂

  5. Nunmehr über ein Jahr alt … .
    Obwohl auf hoch­of­fi­zi­el­ler Webseite publi­ziert außer­halb "unse­rer Filterblase" trotz­dem rela­tiv wenig bekannt,
    Es spricht ja viel dafür, dass die "infec­tion fata­li­ty rate" seit­her eher gesun­ken ist
    https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/situation-reports

    Betrachtet man z.B. die Zahlen in den Wochenberichten für März 2021 (Ende des ers­ten "Pandemiejahres") und Oktober 2021 (ein wei­te­res hal­bes "Pandemiejahr"), so fin­det man zwar (ganz grob), dass sich die "Infektionen" seit März mehr als ver­dop­pelt haben, die "Todesfälle" aller­dings nicht.

    Rechtgläubige wer­den dies als "Beweis" der "Wirksamkeit der Impfungen" wer­ten, sowie die Saisonalität des "Killervirus" beto­nen: man müs­se noch das Ende des Winterhalbjahres abwarten … .
    Dies beißt sich aller­dings ein wenig mit dem angeb­li­chen "Wüten der Delta-Variante".

    Netterweise beton­te (nicht nur) die WHO neu­lich die hohe Dunkelziffer (für Afrika > Faktor 10), sodass man davon aus­ge­hen kann, dass mitt­ler­wei­le min­des­tens ein Drittel der Weltbevölkerung infi­ziert war, was wie­der­um sowohl für eine gewis­se "Herdenimmunität" als auch eine IFR unter 0,2% spricht.

    Gerade ist beim "Wüten" übri­gens Rumänien dran … .

  6. Sorry Leute, aber die­se Studie ist schon 1 Jahr alt. Das heißt nicht, dass die Zahlen nicht vali­de sind. Aber so zu tun, als sei das jetzt top aktu­ell ist unredlich…

  7. Ist das nicht ein­fach die schon lan­ge bekann­te Metastudie von Ioannidis vom letz­ten Herbst, mit dem Ergebnis einer durch­schnitt­li­chen IFR von 0,23%? Dafür spricht, dass die Studie nur Daten berück­sich­tigt, die bis zum 9. September 2020 vor­la­gen ("as of 9 September" heißt nicht "ab dem 9. September", son­dern "mit Stand 9. September").

    Diese Schätzung hat Ioannidis dann im März 2021 nach unten kor­ri­giert, auf 0,15% (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13554).

    Hab auch grad gese­hen, dass der Artikel der Berliner Zeitung vom letz­ten Jahr ist (17.10.2020).

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