WHO: "COVID-19-Impfkonzepte über den gesamten Lebensverlauf". "Impfkampagne über das Jahr 2022 hinaus"

In ihrem Papier "Global Covid-19 Vaccination Strategy in a Changing World" vom 22.7. stellt die Weltgesundheitsorganisation fest:

»Zweieinhalb Jahre, nach­dem der WHO-Generaldirektor den inter­na­tio­na­len Gesundheitsnotstand aus­ge­ru­fen hat, stellt COVID-19 wei­ter­hin eine glo­ba­le Bedrohung für Gesundheit und Gesellschaft dar…

Die der­zei­ti­gen COVID-19-Impfstoffe bie­ten einen beschei­de­nen [modest] und zeit­lich begrenz­ten Schutz gegen eine SARS-CoV-2-Infektion. Darüber hin­aus sind zuneh­mend über­trag­ba­re Varianten auf­ge­taucht (die zum Teil auf eine Umgehung des Immunsystems zurück­zu­füh­ren sind), was die Bedeutung von PHSM [Public health and social mea­su­res, AA] noch ver­stärkt…«

Geringe Nachfrage bekämpfen

»Schätzungen zufol­ge hät­ten welt­weit etwa 600.000 Todesfälle ver­hin­dert wer­den kön­nen, wenn alle Länder bis Ende 2021 eine Durchimpfungsrate von 40 % erreicht hät­ten – ein Ziel, für das bei einer gerech­ten Verteilung der COVID-19-Impfstoffe genü­gend Impfstoff zur Verfügung stün­de. Daher ist es von ent­schei­den­der Bedeutung, die Impfdynamik auf­recht­zu­er­hal­ten und zu ver­stär­ken, und zwar ange­sichts der weit ver­brei­te­ten gerin­ge­ren Wahrnehmung des Krankheitsrisikos, der gerin­ge­ren Nachfrage der Bevölkerung nach COVID-19-Impfstoffen und der sich abzeich­nen­den Verschiebung der poli­ti­schen Prioritäten…

Gegen Ende des Jahres, wenn wei­te­re wis­sen­schaft­li­che Unsicherheiten aus­ge­räumt sind und mehr Daten zur Verfügung ste­hen, wird die WHO einen Konsultationsprozess ein­lei­ten, um eine glo­ba­le Covid-19-Impfstrategie für 2023 und dar­über hin­aus zu entwickeln.

Errungenschaften und Herausforderungen

An der Impffront wur­den erheb­li­che Fortschritte erzielt: Fast jedes Land hat COVID-19-Impfstoffe ein­ge­setzt, und welt­weit wur­den 12 Milliarden Dosen ver­ab­reicht, wodurch die WHO-Mitgliedstaaten durch­schnitt­lich 60% ihrer Bevölkerung erreich­ten. [Durch die­sen] mas­si­ven und bei­spiel­lo­sen Einsatz von COVID-19-Impfstoffen [wur­den] schät­zungs­wei­se 19,8 Millionen Todesfälle im Jahr 2021 verhindert…«

Anscheinend gibt es eine eige­ne WHO-Mathematik. Oben war bei einer "Impf"-Quote von 40 Prozent die Rede von 600.000 ver­hin­der­ten Todesfällen.

Impfung für den gesamten Lebensverlauf

»Was die Bereitstellung von Impfstoffen betrifft, so müs­sen die Bemühungen fort­ge­setzt und ver­stärkt auf Bereitstellungskonzepte für die Impfung von Erwachsenen gesetzt wer­den, damit die Impfung für den gesam­ten Lebensverlauf Realität wird. Unter den ver­schie­de­nen Ansätzen, die zur Beschleunigung der Durchimpfung ein­ge­setzt wer­den, sind Impfkampagnen, die auf vor­ran­gi­ge Bevölkerungsgruppen aus­ge­rich­tet sind, der wich­tig­ste. Wichtig ist auch, dass die Länder die COVID-19-Impfung in alle ver­füg­ba­ren Plattformen inte­grie­ren, ins­be­son­de­re bei Erwachsenen durch einen Ansatz der pri­mä­ren Gesundheitsversorgung. Zu den Möglichkeiten gehö­ren die Nutzung von Diensten für über­trag­ba­re und nicht über­trag­ba­re Krankheiten und die Reproduktionsmedizin sowie die Nutzung eta­blier­ter Gesundheitsdienste für Mütter, Neugeborene und Kinder oder die Schaffung neu­er Versorgungsplattformen…

Bei den COVID-19-Impfstoffen sind grund­le­gen­de Innovationen und Entwicklungen erfor­der­lich, um eine dau­er­haf­te, breit schüt­zen­de Immunität, ein­schließ­lich der Schleimhautimmunität, zu errei­chen und die Übertragung von SARS-CoV‑2 erheb­lich zu redu­zie­ren. Es gibt Hinweise dar­auf, dass die bestehen­den Impfstoffe nur einen beschei­de­nen und rela­tiv begrenz­ten Schutz gegen die Infektion bie­ten. Eine Verringerung der Übertragung wird dazu bei­tra­gen, das Auftreten neu­er bedenk­li­cher Varianten und die damit ver­bun­de­nen glo­ba­len Krankheitswellen mit den ent­spre­chen­den gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Folgen zu ver­hin­dern. Es ist von ent­schei­den­der Bedeutung, dass sol­che Innovationen allen Ländern recht­zei­tig zur Verfügung ste­hen, sowohl aus Gründen der Gerechtigkeit als auch der glo­ba­len Gesundheit und wirt­schaft­li­chen Sicherheit…«

"Impfen" trotz natürlicher Immunität

»Die hybri­de Immunität bie­tet einen bes­se­ren Schutz als die infek­ti­ons­in­du­zier­te Immunität allein, was den Nutzen einer Impfung selbst in Bevölkerungsgruppen mit hoher infek­ti­ons­in­du­zier­ter Seroprävalenz unter­streicht…«

Folgerichtig wer­den die Pharmakonzerne wei­ter "mit Geld zugeschissen":

»Ziel 1 – Erhöhte finan­zi­el­le und tech­ni­sche Investitionen in grund­le­gen­de Innovationen, um lang­le­bi­ge­re, breit schüt­zen­de und die Übertragung ver­min­dern­de Impfstoffe zu ent­wickeln, wobei die WHO durch aktua­li­sier­te Zielproduktprofile und Empfehlungen zur Impfstoffzusammensetzung eine Orientierungshilfe bietet…

Ziel 2 – Vereinbarungen über die ver­teil­te Herstellung und den Zugang zu Impfstoffen, die auf eine früh­zei­ti­ge Verfügbarkeit von Impfstoffen mit ver­bes­ser­ten Eigenschaften für alle Länder abzie­len, in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der WHO, auch durch regio­na­le Zusammenarbeit und eine grö­ße­re Herstellungsautonomie in den Regionen… (Ich las zuerst "Regimes". AA.)

Zwei wich­ti­ge Voraussetzungen sind beson­ders her­vor­zu­he­ben: i) die Entwicklung und Integration von COVID-19-Impfkonzepten über den gesam­ten Lebensverlauf [vac­ci­na­ti­on deli­very approa­ches across the life cour­se] hin­weg, auch um die Gesundheitssysteme, Gesellschaften und Volkswirtschaften der Länder vor den Auswirkungen künf­ti­ger Pandemien und ande­rer gesund­heit­li­cher Notlagen zu schüt­zen, und ii) nach­hal­ti­ges poli­ti­sches Engagement und Investitionen sowohl für die Bereitstellung aktu­el­ler Impfstoffe als auch für die Forschung, Entwicklung und gerech­te Verteilung neu­er Impfstoffe.«

Kommunikationslücken schließen

»Operative Prioritäten

        • Nachfragebildung – Um die Dynamik zu erhö­hen, muss man mit loka­len Verhaltens- und Sozialdaten begin­nen, um die Hindernisse und Faktoren für die Inanspruchnahme zu ver­ste­hen. Es kann eine Reihe von Strategien erfor­der­lich sein, dar­un­ter die Einbeziehung von Vertretern der Gesellschaft in die Planung, die Entwicklung maß­ge­schnei­der­ter Strategien für die Bereitstellung von Diensten und geziel­te Kommunikation, um Informationslücken zu schlie­ßen und fun­dier­te Entscheidungen zu unterstützen.
        • Gezielte Impfkampagnen, die so kon­zi­piert und zuge­schnit­ten sind, dass älte­re Erwachsene, Mitarbeiter des Gesundheitswesens und ande­re vor­ran­gi­ge Gruppen geimpft wer­den kön­nen, da die­se Gruppen durch Kampagnen für die Allgemeinbevölkerung oft nicht gut erreicht werden…
        • Die Stärkung der Impfung über den gesam­ten Lebensverlauf hin­weg wird neben ande­ren Vorteilen auch die Systeme der Länder stär­ken, die für den Schutz vor künf­ti­gen Bedrohungen uner­läss­lich sind…
        • Investitionen in die Forschung und Entwicklung von Impfstoffprodukten mit grund­le­gend ver­bes­ser­ten Eigenschaften, wobei der Zugang zu die­sen Produkten in die Finanzierungsvereinbarungen auf­ge­nom­men wer­den sollte…
        • Sicherstellung der Nachhaltigkeit der COVID-19-Impfkampagne über das Jahr 2022 hin­aus, ein­schließ­lich der Sicherung finan­zi­el­ler und ande­rer Ressourcen für die Programmdurchführung…«

Fußnoten des Originals wur­den hier weggelassen.

Aufmerksam auf das Papier wur­de ich durch einen Beitrag auf tkp​.at am 21.8.

21 Antworten auf „WHO: "COVID-19-Impfkonzepte über den gesamten Lebensverlauf". "Impfkampagne über das Jahr 2022 hinaus"“

    1. … und weni­ger Nullen.

      Der Totalitarismus alter Schule war kom­pak­ter und ana­ly­ti­scher als der bio­po­li­ti­sche Medizinaltotalitarismus der Gegenwart.

      1. Es geht nur um Bill Gates. und um die Finanzhaie. Sind die weg und ist auch Klaus Schwab, der Verbrecher, weg vom Fenster, fal­len eben­falls die ande­ren Nulpen.

              1. Weshalb soll­te dsa Täuscher-Betrüger-Gierbessessenen-"C"-Kartenhaus nicht zusam­men­fal­len, wenn die ober­sten Protagonisten weg sein werden?

  1. Was bekommt man, wenn man eine öffent­li­che Institution mit piva­tem Geld* finan­zie­ren lässt?

    Genau: Eine Verbrecherorganisation.

    * Stiftungen, "Investoren", Filantrofen und son­sti­ge Gauner

    1. Und die­ses Ganoven-Gesockse bestim­men die Politik im Land.
      Wer das gestern gesheen hat, dass die Regierungsbeamten sich einen schö­nen Tag gemacht haben. In den Ministerien wur­den prak­tisch Werbe-Artikel der Bundesministerieh ver­teilt. Es kommt doch die­sen Staats-Ganoven nicht dar­auf an, mit der Bevölkerung ins (ernst­haf­te) Gespräch zu kom­men. Diese zwei all­jähr­li­chen Tage der offe­nen Tür der Bundesregierung kön­nen gar nicht offen für die Bevölkerung gehal­ten wer­den, weil die Karten sei­tens der Bundesregierung nicht auf den Tisch kommen.

      Das Bundesspritzministerium hat bei den zwei Tagen der offe­nen Tür gar nicht erst mit­ge­macht, angeb­lich, so wur­de uns vom Pförtner des Bundesspritzminsteriums gesagt, wer­de das Haus saniert, in wel­chem die Bundesspritzer hocken. Diese Ausrede nimmt kein Mensch für bare Münze. Der Bundesspritzminister woll­te nur nicht die Gegner der "C"-Hysterie in sei­nem Minsterium haben. Diese hät­ten ihm das Haus ver­mut­lich ver­bal und hän­disch zerlegt.

    2. Der Hauptsponsor (noch vor Gates) ist die Bundesrepublik Deutschland. Was natür­lich Rückschlüsse auf die "Verfassung" die­ses Landes zulässt.

  2. Bisher bestand das bewer­bungs­re­le­van­te «Curriculum vitae» aus (im kapi­ta­li­sti­schen Sinne ver­wert­ba­ren) «Leistungen». In der «Corpus delicti»-Welt des Medikalismus besteht es aus Vakzinalizidenzen.—Es lebe der Fortschritt! Endlich ein objek­ti­ver Parameter zur Messung einer Lebensleistung (Leben = Gesundheit, ver­steht sich). «Follow the Science»!…

  3. Das mit den 19,8 Millionen ist kei­ne WHO-Mathematik, son­dern ein (würg) "Rechenergebnis" einer Modellrechnung des ECDC. Grob gesagt hat­te man die Zahl der "Covid-Toten" genom­men und dann die ver­meint­li­che "Impfeffektivität" benutzt, um die Zahl derer zu ermit­teln, die angeb­lich ohne Impfung gestor­ben wären.
    Die Methodik war so aben­teu­er­lich, dass außer den här­te­sten Hardcore-Idioten nie­mand die­se Zahl ver­brei­ten wollte.

  4. Büro- und Technokraten-Blabla von Versicherungs- und PR-Vertretern. Der Rubel (oder viel­mehr der Euro, wahl­wei­se Dollar)
    muss ja wei­ter­hin rollen.
    Erinnert mich ent­fernt an "Margin call". Da ging es auch dar­um, den
    Leuten den größt­mög­li­chen Mist anzu­dre­hen, um vor dem großen
    Knall noch einen hüb­schen Profit rauszuholen.

  5. Vielleicht ist das ein gutes Zeichen:
    Gestern beim Tag der offe­nen Türen der Bundesministerien in Berlin waren (nach mei­ner Einschätzung) sehr viel weni­ger Besucher (ich war in zwei Ministerien), als die letz­ten Jahre.
    Das könn­te ein Indiz dafür sein, dass die Leute die Schn.ze gestri­chen voll von die­sen Verbrechern in den Bundesministerien haben. Diese Verbrecher kön­nen noch so viel "durch­imp­fen" wol­len für die Geld-Taschen von Bill-Kill, noch straf­fe­re "Impf"gesetze machen, wenn nie­mand mit­macht, blei­ben die auf ihren "Impf"gesetzen sitzen.
    Die Leute wis­sen lang­sam, abe sicher, dass fasch… "Impf"gesetze von "Impf"fanatikern, die sich sel­ber "Demokraten" nen­nen, erdacht werden.

  6. "Veröffentlicht am 21. August 2022 von aa
    WHO: "COVID-19-Impfkonzepte über den gesam­ten Lebensverlauf". "Impfkampagne über das Jahr 2022 hinaus" …"
    Siehe https://​ody​see​.com/​@​i​n​f​o​w​e​l​t​g​e​s​c​h​e​h​e​n​r​a​d​i​o​s​e​n​d​u​n​g​:​5​/​i​m​p​f:8
    Dr. Shiva Ayyadurai hat von sol­chen Szenarieren bereits Anfang 2020 gespro­chen. Wer jetzt noch nicht aufwacht.

    DAs Dokumentieren der Verbrechen der "Impf"fanatiker schön und gut, aber auf dem Papier nur kann man die­sen ">Impf"fanatikern nicht das Handwerk legen. Das wäre so, wie erst eine Bahnsteigkarte zu lösen, um dann in "geord­ne­ten" Verhältnissen die Revolution anzuzetteln.

  7. WHO und sämt­li­che IT- und Pharmalobbyisten zurück­tre­ten! Denn sie haben nicht unse­re Gesundheit im Sinn, son­dern sind nur raffgierig. 

    WIR LEBEN IN EINER DEMOKRATIE. ES GEHT UM UNS MENSCHEN. NICHT UM DEREN VERFLUCHTE PROFITE. 

    Dämmen wir die­se raff­gie­ri­gen Organisationen ein!

  8. War doch klar. Es ist noch gar nichts vor­bei. Dort hat man einen lan­gen Atem. Und denkt nicht in Zeiträumen von Monaten oder Jahren. Sondern Jahrzehnten. Wir haben ledig­lich eine klei­ne Verschnaufpause erhal­ten (und in D dank Seuchen Karl nicht mal das). 🙁

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert