Wie Dänemark mit der Wand umgeht

»Trotz hoher Corona-Zahlen – Dänemark lockert Maßnahmen

Stand: 12.01.2022 23:20 Uhr

Die Inzidenzen in Dänemark lie­gen bei über 2.000. Trotzdem lässt die Regierung das kul­tu­rel­le Leben im Land ab Sonntag wie­der anlaufen.

Das hat Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Mittwochabend bekannt gege­ben. Zuvor hat­te Regierungschefin Mette Frederiksen die Öffnungen in Aussicht gestellt. Als Grund nann­te Heunicke die hohe Impfquote und den mil­de­ren Verlauf bei Infektionen mit der Omikron-Variante, wodurch die Kliniken weni­ger belas­tet wer­den als befürch­tet. Der "worst case" sei aus­ge­blie­ben, so der Minister. Er beton­te aber auch, dass künf­ti­ge Mutationen neue Risiken ber­gen könnten…

Hohe Impfquote, milde Verläufe

Der Hintergrund für die Öffnungen ist, dass Dänemark mit der Omikron-Welle im Vergleich zu Deutschland zwei bis vier Wochen vor­aus ist. Experten haben dort weit­ge­hend mil­de Verläufe beob­ach­tet, was aber ihren Worten zufol­ge auch mit der hohen Impf- und Boosterquote zusam­men­hängt. Die Inzidenzen ste­hen auf Rekordniveau zwi­schen 1.500 im Grenzland und rund 3.000 in der Stadt Kopenhagen, Tendenz sogar noch leicht stei­gend. Mehr als eine Millionen Dänen, also gut jeder sechs­te, war bereits ein­mal infiziert.

Die Kliniken sind mit Covid-Fällen inzwi­schen etwa so stark wie im Winter vor einem Jahr belas­tet. Doch es gibt täg­lich deut­lich weni­ger Todesfälle pro Tag, damals waren es etwa 30 pro Tag, jetzt etwa zehn. Mit Omikron sei die Lage sta­bil, nicht zuletzt durch die drei Millionen Impfungen inner­halb von sechs Wochen seit dem ers­ten Auftreten der Variante, erklärt Gesundheitsminister Heunicke. 55 Prozent der Dänen sei­en inzwi­schen geboos­tert…«

Wie glaub­wür­dig die fol­gen­de Ankündigung ist, wird man sehen:

»Start der vierten Impfungen

Dänemark beginnt jetzt zudem mit der Verabreichung einer vier­ten Impfdosis gegen das Coronavirus. Die wie­der­hol­te Auffrischung wer­de den "am meis­ten gefähr­de­ten Bürgern" ange­bo­ten, ins­be­son­de­re den­je­ni­gen, bei denen schwe­re Krankheiten dia­gnos­ti­ziert wur­den, so Gesundheitsminister Heunicke. Die Behörden wür­den die Patienten in den kom­men­den Tagen kontaktieren.

Die Regierung ver­kün­de­te zudem eine Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Gesundheitspasses: Der Pass läuft für dop­pelt Geimpfte dem­nach fünf Monate nach der zwei­ten Impfung ab. Zuvor waren es sie­ben Monate. Nach einer drit­ten Dosis ist der Ausweis unbe­grenzt gül­tig.«
ndr.de (12.1.)

5 Antworten auf „Wie Dänemark mit der Wand umgeht“

  1. Leute, fro­he Kunde hier im Dreiländereck aus D., NL, Belgien.
    In Valkenburg in den Niederlanden, ein Katzensprung von Aachen ent­fernt, lei­tet der Bürgermeister mit den Geschäftsleuten den anti-Regierungs Protest. Dort sind seit heu­te mor­gen alle Geschäfte geöff­net und Morgen wer­den sich Heerlen und Maastricht anschließen!
    Die Cafes, Restaurants und Geschäfte sind überlaufen!
    Dank je wel, Holland! ( Vielen Dank!)

    Auszug aus den Zeitungen in Aachen und Lokalradio

    "Valkenburg macht trotz Lockdown auf
    Provinz Limburg
    Während die nie­der­län­di­sche Regierung heu­te Abend über neue Corona-Regeln im Land ent­schei­det, wächst der Protest bei Gastronomen und Ladenbesitzern.
     
    In Valkenburg sind seit heu­te Morgen 10 Uhr die Geschäfte, Restaurants und Cafés geöff­net, obwohl sie eigent­lich geschlos­sen sein müss­ten. Damit pro­tes­tie­ren die Geschäftsleute und Gastronomiebetreiber gegen den lan­des­wei­ten Lockdown, der seit vier Wochen gilt. Morgen wol­len auch Heerlen und Aachen ein­ma­lig die Geschäfte und Lokale öffnen.
    https://dashitradio.de/news/detail/valkenburg-macht-trotz-lockdown-auf/

    WDruck auf Regierung : Lockerungen des Corona-Lockdowns in den Niederlanden erwartet
    „Auf den nie­der­län­di­schen Premier Mark Rutte las­tet gro­ßer Druck. Die Inzidenzen stei­gen, aber eben­so die Wut der Kommunen und Geschäftsinhaber über den Lockdown"

    https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/niederlande/widerstand-gegen-corona-massnahmen-waechst_aid-65277727
    https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/niederlande/niederlande-suchen-weg-aus-dem-harten-lockdown_aid-65309365

  2. Trotzdem ist es eben­falls Erpressung.
    Und die drit­te "Impfung". Die spinnt, die däni­sche Regierung.
    Das ist gen­aus so eine Erpressung, wie in Deutschland.

  3. Wenn die Bekloppten mit der vier­ten "Impfung" begin­nen, sehe ich dar­in kei­ne Lockerung.

    Wir brau­chen drin­gen ein Ende der "Impfung". Es ist schlich Wahnsinn, wenn man mit einer sol­chen "Impfung" Menschen vor­sätz­lich den gefähr­li­chen Stachelproteinen des Virus aus­setzt. Man erhöht damit nur die Wahrscheinlichkeit, dass die betrof­fe­nen Menschen zu Schaden kom­men oder sogar ster­ben. Wir ken­nen die Wirkung der Stachelproteinen und die will man wirk­lich unter kei­nen Umständen im Körper von Menschen sehen.

    Abgesehen davon erken­ne ich nicht, dass Dänemark die Überwachungszertifikate beseitigt.

    Wir wer­den von geis­tes­kran­ken Kriminellen regiert, die Leuten wie Bill Gates hörig sind.

  4. „Nach einer drit­ten Dosis ist der Ausweis unbe­grenzt gültig.“

    Daran glau­be ich kei­ne Sekunde.

    Offenbar will man in vie­len Ländern mal wie­der etwas Druck abbau­en und dem Protest so den Wind aus den Segeln nehmen. 

    Und natür­lich wird sich die Lage zum Frühling/Sommer hin wei­ter ent­span­nen. Es wird den Anschein haben, dass die Pandemie nun end­lich vor­über ist.

    Doch schon jetzt weist man dar­auf hin, dass ja jeder­zeit wie­der eine neue, wie­der gefähr­li­che­re Variante auf­tau­chen kann. Und wenn man es dar­auf anlegt, dann kann man sich im nächs­ten Herbst/Winter die nächs­te Welle herbeitesten. 

    Ob und wann die Pandemie endet ist also kei­ne Frage von Dingen wie Lockdowns oder Impfquote, son­dern ein­zig und allein eine poli­ti­sche Entscheidung. 

    Und die Gesetze sind geän­dert, die Befugnisse sind geschaf­fen, die Begriffe und Werkzeuge sind eta­bliert und die Menschen wur­den dres­siert und an all die­sen Wahnsinn gewöhnt. Man wird die­ses Spiel wei­ter spie­len wol­len. Daher wird man zum Ende des Jahres die nächs­te Runde einläuten. 

    Aber ich hof­fe, ich irre mich.

    1. Dänemark hat ca. 80 % Sumpfquote.
      Die im Gesundheitsdienst ( Pflege, Verwaltung , Ärzte) Tätigen
      23 % .
      Die wis­sen mehr.
      Und die Mehrfach zer­impf­ten sind signi­fi­kant von Omacron
      stär­ker betrof­fen als die Ungesumpften.
      Diese Giftspritzer gehö­ren alle vor ein Strafgericht. Dringend.

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