Wie Ingmar Hörr sich mit seiner Firma Curevac bestens versorgt

Es läuft gera­de nicht so gut mit der Firma Curevac, mit Ausnahme der Bezüge für Vorstand, Aufsichtsrat und Beraterfirmen. Am 17.6. ist auf corona-blog.net unter dem Titel "Ingmar Hörr: Mitgründer von Curevac – ein Leben für die mRNA Technologie" Lesenswertes zu erfah­ren "über eine Gehirnblutung, unmit­tel­bar nach Start der Erprobung des mRNA Impfstoffs, eine Steuerflucht in die Niederlande und hun­dert­tau­sen­de Euro Beraterhonorar – in der eige­nen Firma."

Die Erkenntnisse aus die­sem Artikel sol­len hier ergänzt wer­den. Doch zunächst ein paar Stellen daraus:

»August 2020: Curevacs Börsengang – Steuerflucht in die Niederlande

Im Juni 2020 – nur weni­ge Monate vor dem Börsengang von Curevac – inves­tier­te die deut­sche Bundesregierung in Curevac: 300.000.000 € Steuergelder flos­sen in die damals noch deut­sche Firma.

Nur weni­ge Monate spä­ter – im August 2020 – war es dann soweit: die bis dahin deut­sche Firma Curevac ging an die Börse. In die­sem Zuge wur­den alle Aktien der Curevac AG auf die nie­der­län­di­sche Publikums-Aktiengesellschaft Curevac N.V. über­tra­gen, die damit zur Holdinggesellschaft wur­de. Der recht­li­che Sitz der Firma sind damit die Niederlande.

Warum die­ser Transfer? Nun, da kön­nen wir auch nur spe­ku­lie­ren, aber ein Artikel auf dem Finanzportal GeVestor lie­fert ver­mut­lich die Antwort. Der Titel des Beitrags lau­tet: „So spa­ren Konzerne in den Niederlanden Milliarden“…

2019 mach­te CureVac 100.125.000 € Verlust (vor Steuern). 2018 waren es schon 71.131.000 € Verlust gewesen.
Sprich: wie zu ver­mu­ten war, stand das Unternehmen 2019 nicht gut da. Grund dürf­ten unter ande­rem die, auf­grund unzu­rei­chen­der Wirksamkeit, nicht zuge­las­se­nen mRNA Arzneimittel zu die­sem Zeitpunkt gewe­sen sein.«

(Ich kann kei­ne Bilanzen lesen und bin mir nicht sicher, ob die­se Aussage voll­stän­dig kor­rekt ist. Zum Nachlesen wird ein Link für den Konzernabschluß 2019 bereitgestellt.)

»Lukrativer Beratervertrag – in der verlustreichen, eigenen Firma?

… Im Konzernabschluss von 2019 liest man:

"Dr. Ingmar Hoerr
Seit Juni 2018 bestand ein Beratungsvertrag zwi­schen CureVac und Herrn Hoerr. Dieser Vertrag wur­de nach dem Wechsel von Dr. Hoerr vom Aufsichtsrat in den Vorstand von CureVac am 10. März 2020 been­det. Im Geschäftsjahr 2019 wur­den Dr. Hoerr Beratungsgebühren von TEUR 240 (2018: TEUR 144) gezahlt."

Das muss man sich auf der Zuge zer­ge­hen las­sen: Ingmar Hörr bezog 2019 gan­ze 240.000 € soge­nann­ter „Beratungsgebühren“. Wohlgemerkt: Er war Berater in sei­ner eige­nen Firma.
Im Vorjahr, 2018, waren es immer­hin schon gan­ze 144.000 € Beratungshonorar gewe­sen. Und man darf nicht ver­ges­sen: Das Unternehmen kämpf­te zu die­sem Zeitpunkt um das wirt­schaft­li­che Überleben und schrieb offi­zi­ell Verlust in MillionenhöheDennoch zieht Ingmar Hörr hun­dert­tau­sen­de von Euro aus der Firma.

Aber es geht noch wei­ter. Ingmar Hörr war nicht nur Berater der eige­nen Firma, nein, er war zudem noch Vorsitzender des Aufsichtsrats gewe­sen. Der Aufsichtsrat bezog 2019 eine Vergütung von stol­zen 521.000 €.«

Dem Aufsichtsrat gehö­ren acht Personen an, neben Hörr bei­spiels­wei­se "Herr Prof. Dr. Friedrich von Bohlen und Halbach, Dipl. Biochemiker und Geschäftsführer der die­vi­ni Hopp BioTech hol­ding GmbH & Co. KG" sowie "Baron Jean Stéphenne (Stellvertreter), frei­er Berater".


Nun die ange­kün­dig­ten Ergänzungen.

In besag­tem "Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019" der Ernst & Young GmbH gibt es wei­te­re inter­es­san­te Ausführungen.

24 Millionen für den Vorstand, eine halbe für Wirtschaftsprüfer

Neben den von corona-blog.net genann­ten Vergütungen für den Aufsichtsrat fie­len im Jahr 2019 24,2 Millionen Euro für den Vorstand an. Im Vorjahr waren es 1,7 Milllionen:

»Vergütung nach HGB
Die Mitglieder des Vorstandes haben im Geschäftsjahr 2019 für ihre Tätigkeit Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 24.200 (i. V. TEUR 1.683) erhal­ten. Darin ent­hal­ten sind lau­fen­de Bezüge in Höhe von TEUR 3.166 (i. V. TEUR 1.683) und akti­en­ba­sier­te Vergütung in Höhe von TEUR 21.034 (i.V. TEUR 0)…

In TEUR
Gesamthonorar des Abschlussprüfers 464«

Der Vorstand wird aus sie­ben Personen gebil­det. 2019 wur­den wei­ter mehr als zwei­hun­dert­tau­send Euro an "Rittershaus Rechtsanwälte" als Beratungsgebühren bezahlt. "Prof. Dr. Christof Hettich ist ein geschäfts­füh­ren­der Direktor sowohl von Rittershaus als auch von die­vi­ni." Letztere ist ein Tochterunternehmen des Konzerns.

34 Millionen US-Dollar von CEPI, drei von der Gates-Stiftung

»Coalition for Epidemie Preparedness Innovations (Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung)
Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) ist eine inno­va­ti­ve Partnerschaft zwi­schen öffent­li­chen, pri­va­ten, phil­an­thro­pi­schen und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Organisationen, die im Jahr 2017 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegrün­det wur­de, um Impfstoffe zur Eindämmung künf­ti­ger Epidemien zu entwickeln…

Im Februar 2019 schloss Cure Vac eine Partnerschaftsvereinbarung mit der CEPI im Wert von bis zu TUSD 34.000 ab, um den Prototyp des The RNA Printer™ von Cure Vac weiterzuentwickeln…

CureVac ist der allei­ni­ge Besitzer des gesam­ten im Rahmen der CEPI-Vereinbarung ent­wi­ckel­ten geis­ti­gen Eigentums, ist jedoch ver­pflich­tet, vor der Verwertung von unter der CEPI-Vereinbarung ent­wi­ckel­tem geis­ti­gen Eigentum die vor­he­ri­ge Zustimmung der CEPI ein­zu­ho­len, wenn die­se Verwertung mit der Mission oder den Richtlinien der CEPI im Konflikt steht oder ihnen zuwiderläuft.

Für den Fall, dass die CEPI die Vereinbarung been­det, gewährt CureVac der CEPI unter dem bestehen­den geis­ti­gen Eigentum von CureVac und dem im Rahmen der Vereinbarung ent­wi­ckel­ten geis­ti­gen Eigentum eine Lizenz, unter ande­rem den RNA Printer von CureVac für den Einsatz bei der Behandlung bestimm­ter Infektionskrankheiten zu ent­wi­ckeln und zu nut­zen sowie die im Rahmen der Vereinbarung ent­wi­ckel­ten Produkte herzustellen.

Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF)
Die BMGF finan­ziert in Form von Zuwendungen ver­schie­de­ne Programme, die CureVac zur Entwicklung von Impfstoffen betreibt, und för­dert somit die Entwicklung der Technologieplattform von CureVac. Durch ihre Eigenkapitalinvestition unter­stützt die BMGF in ers­ter Linie die Entwicklung der Technologieplattform von CureVac. Hierzu gehört eben­falls der Bau einer Produktionsstätte in Übereinstimmung mit dem Standard für die gute Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) auf indus­tri­el­ler Ebene.

2015 schloss CureVac eine Vereinbarung (sog. Global Access Commitments Agreement) mit der Bill & Melinda Gates Foundation ab, wel­ches das Unternehmen ver­pflich­tet, die Mission der Bill & Melinda Gates Foundation mit bestimm­ten Maßnahmen zu unter­stüt­zen.

Im November 2016 erhielt CureVac im Rahmen des Global Access Commitments Agreement eine Zuwendung von TUSD 653 (TEUR 614) für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Picornaviren. Im November 2017 erhielt das Unternehmen eben­falls im Rahmen die­ser Vereinbarung zwei zusätz­li­che Zuwendungen: einen Betrag von TUSD 1.000 (TEUR 852) für die Entwicklung eines uni­ver­sel­len Grippeimpfstoffs und einen Betrag von TUSD 800 (TEUR 673) für einen Malariaimpfstoff. Im August 2019 erhielt das Unternehmen eine zwei­te Zahlung für das uni­ver­sel­le Grippeprogramm in Höhe von TUSD 540 (TEUR 486)…«

In einem spä­te­ren Kapitel "Prognosebericht" liest man:

»Die aktu­el­le Situation hat dazu geführt, dass CureVac eine bereits bestehen­de Kooperation mit CEPI (Coalition for Epedemic Preparedness Innovations) um ein Projekt zur Bekämpfung des Coronavirus erwei­tert hat. Im Rahmen die­ses Projekts soll ein Impfstoff auf mRNA-Basis ent­wi­ckelt wer­den. Dieses Projekt genießt höchs­te Priorität und führt zu einer gewis­sen Konzentration der Kräfte inner­halb von CureVac ohne aller­dings die übri­gen Projekte aus­zu­set­zen. Das Studienmaterial für eine kli­ni­sche Phase I befin­det sich bereits in Produktion…

Auf Grund der aus­ge­wei­te­ten Zusammenarbeit mit CEPI erwar­ten wir zudem einen deut­li­chen Anstieg in den sons­ti­gen betrieb­li­chen Erträgen...

Glaxo Smith Kline Biologicals SA (im fol­gen­den auch GSK) und CureVac haben mit Datum vom 15. Juli 2020 eine stra­te­gi­sche Kooperationsvereinbarung für die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von bis zu fünf mRNA-basier­ten Impfstoffen und mono­k­lo­na­len Antikörpern (mAbs) gegen Krankheitserreger von Infektionskrankheiten unter­zeich­net. GSK wird eine Vorauszahlung in Höhe von 120 Mio. EUR leis­ten und die Glaxo Group Limited eine Beteiligung an CureVac in Höhe von 150 Mio. EUR erwerben.

Mit Shareholder Agreement vom 16./17. Juli 2020 wur­de mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und wei­te­ren Investoren eine Beteiligung an der CureVac AG im Rahmen einer Kapitalerhöhung in Höhe von 559 Mio. EUR (inkl. der oben genann­ten Beteiligung der Glaxo Group Limited) vereinbart.

Auf die­ser Basis ist die Liquidität der Gesellschaft für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 jeder­zeit sichergestellt.Die Europäische Investitionsbank (EIB) und CureVac unter­zeich­ne­ten am 27. Juni 2020 eine Vereinbarung über ein Darlehen in Höhe von 75 Milo. EUR für die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen, die auch den von CureVac gegen SARS-CoV‑2 ent­wi­ckel­ten Impfstoffkandidaten einschließt.«

»Geschäftsmodell des Konzerns

Die Muttergesellschaft des Konzerns, CureVac AG, ist ein nicht kapi­tal­markt­ori­en­tier­tes bio­phar­ma­zeu­ti­sches Unternehmen mit Hauptsitz in Tübingen, einer Niederlassung in Frankfurt sowie Tochtergesellschaften in den USA und Deutschland…

CureVac kon­zen­triert sich auf die Erforschung, Entwicklung und Produktion von mRNA-basier­ten Wirkstoffen vor allem gegen Krebs- und Infektionserkrankungen sowie der mole­ku­la­ren Therapien und damit einer voll­kom­men neu­en Klasse von Medikamenten und Impfstoffen. Diese Technologie besitzt Potenzial mit ent­spre­chend hohem Verdrängungspotential gegen­über eta­blier­ten Technologien in Märkten sowie für die Entwicklung völ­lig neu­er Medikamente gegen Erkrankungen, für die es heu­te kei­ne Therapien gibt.

CureVac wur­de von 2006 bis 2014 allein von der die­vi­ni Hopp BioTech hol­ding GmbH & Co.KG, Walldorf/Deutschland (ein Venture Capital-Unternehmen des Biotech-Investors Dietmar Hopp) finan­ziert. Im Februar 2015 konn­te die Bill & Melinda Gates Foundation, Seattle/USA (BMGF) als neu­er Investor gewon­nen wer­den und im Oktober 2015 wur­de ein Private Placement mit fünf neu­en Investoren (Baillie Gifford, Chartwave Ltd., Coppel Familie, Northview und Sigma Group) und einem Volumen von 98,7 Mio. EUR durch­ge­führt. In 2016 erbrach­te die die­vi­ni Hopp BioTech hol­ding GmbH &. Co. KG eine wei­te­re Einzahlung in die Kapitalrücklage von 20,7 Mio. EUR. Ferner wur­den in 2016 im Zuge einer wei­te­ren Kapitalerhöhung zwei neue Investoren, die L‑Bank, Karlsruhe/Deutschland und die Versorgungsanstalt der Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte Tübingen/Deutschland hin­zu­ge­won­nen, die ins­ge­samt 26,5 Mio. EUR inves­tier­ten. In 2017 erfolg­te eine wei­te­re Kapitalerhöhung unter Beteiligung von Eli Lilly &. Co. in Höhe von 45,0 Mio. EUR. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die CureVac über die Ausgabe von Anteilen Finanzmittel in Höhe von über 360 Mio. EUR ein­ge­wor­ben…«

Wissenschaftlicher Beirat (Scientifc Advisory Board),
Prof. Zepp auch bei EMA, Stiko, PEI

Im Bericht wer­den die 15 Mitglieder genannt, die 2019 in die­sem Gremium saßen. Eins davon ist Prof. Dr. Fred Zepp. Im Februar war hier in CureVac und Ständige Impfkommission. Nur ganz nor­ma­ler Lobbyismus? über die­sen Herrn zu lesen, daß er nicht nur Mitglied der Ständigen Impfkommission des RKI ist, son­dern auch

»… seit 2012 Mitglied der Scientific Advisory Group in Vaccines (SAG) core group des Committee for Human Medicinal Products (CHMP) der EMA

seit 2012 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI)…«

Darüber hin­aus war er

»Experte beim Treffen "Global Health 2035: Mission Grand Convergence" im Jahr 2015 (initi­iert von Novartis und GSK), ohne Honorar, nur Reisekostenerstattung durch das EU-Projekt ADITEC – Advanced Immunization Technologies (www.aditecproject.eu)…« 


Es gibt zu der Firma eini­ge Beiträge auf die­sem Blog, zuletzt etwa Zu wenig Infizierte. Curevac-Zulassung stockt und Wie war das noch… mit Curevac und Donald Trump?

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

15 Antworten auf „Wie Ingmar Hörr sich mit seiner Firma Curevac bestens versorgt“

  1. Offtopic:

    Apropos, es läuft nicht gut …
    4 Tote Piloten bei British Airways in den letz­ten 7 Tagen -
    Krisen Gespräche mit Regierung lau­fen, ob geimpf­te Piloten wei­ter flie­gen dürfen.
    Bei einer Rate von 85% geimpf­ter Piloten bei BA könn­te das pro­ble­ma­tisch werden!
    Die 4 Toten hat BA bestä­tigt, den Impfzusammenhang natür­lich nicht …

    https://twitter.com/holmenkollin/status/1405634854977523714/photo/1

    https://twitter.com/holmenkollin/status/1405634854977523714/photo/2

  2. Auch fol­gen­den Beiträgen Ende letz­ten Jahre wur­de hier auf corodok.de über Curevac und den Börsegang berichtet:

    1.Dez: https://www.corodok.de/darf-begriff-medien/

    29.Nov: https://www.corodok.de/curevac-geschaeft-mrna/

    Die ein­ge­bet­te­te Kurzfassung des ZDF-Videos kann man nur noch nach Anmeldung auf you­tube anse­hen. Interessant ist es nun mit einem Abstand von 6 Monaten, die Kommentare zu der Langfassung

    Ingmar Hoerr über die Entdeckung einer neu­en Impfmethode | Markus Lanz vom 26. November 2020 https://www.youtube.com/watch?v=W6i59JNt7os

    zu lesen.
    – – – –

    Siehe auch den ein-minü­ti­gen Clip (Ausschnitt) bei Rechtsanwalt
    Gordon Pankalla https://t.me/pankalla/3651

  3. Da kann man mal sehen, wie eng der BRD-Staat mit dem Industriekapital ver­schmo­zen ist! Überraschung? Wer glaubt das dies ein Einzelfall sei, irrt sich gewaltig!

    1. Nee ist klar – im Sozialismus wäre das bestimmt bes­ser gelaufen. 

      Biermann* hät­te per­sön­lich bei Jenapharm** ange­ru­fen und einen Impfstoff ver­langt und zwar ges­tern! Dann wäre in der Jenapharm-Küche (also neben der Küche wo nor­ma­ler­wei­se Anabolika "ent­wi­ckelt" wor­den sind) irgend­was zusam­men­ge­rührt wor­den damit Genosse Generaldirektor sei­ne Valutapläne erfül­len kann. Die 35.000 Mitarbeiter bei Schott/Zeiss/Jenapharm hät­ten kei­ne Chance gehabt die hät­ten sich so oder so imp­fen las­sen müssen. 

      Anmerkungen:
      *Biermann Wolfgang Biermann (+) Mächtiger und zugleich cho­le­ri­scher Generaldirektor des VEB Kombinat Carl Zeiss Jena bis 1989 der ger­ne mal auf eige­ne Faust am Plan vor­bei­ope­rier­te. Er führ­te das Kombinat sehr patri­ar­chisch wie einen Konzern.
      Mit dem Liedermacher Biermann hat er nichts zu tun. 

      ** Jenapharm VEB ehe­ma­li­ger Entwickler und Hersteller von Penecillin und Anabolika in Jena Heute ein Tochterunternehmen von Schering mit Sitz in Weimar.

  4. Friedrich von Bohlen und Halbach und sei­ne Karriere in mit Hopp und Microsoft ver­bun­de­nen bzw. zusam­men­ar­bei­ten­den Firmen ist durch­aus sehr inter­es­sant. Auch mit Blick auf den „Corona-Komplex“.

    Friedrich von Bohlen und Halbach war gemein­sam mit Hopp einer der Eigentümer und ein Vorstand der Lion Bioscience AG, die am Neuen Markt war. Entgegen der Erwartung, die der Begriff Bioscience her­vor­ruft, beschäf­tig­te sich Lion Bioscience AG mit Integrations- und Informationssystemen für „Life Sciences“. Tschira von SAP war eben­falls zeit­wei­se bei der Lion Biotech AG im Aufsichtsrat. Ersetzt wur­de er durch einen Microsoft-Manager, der zuvor der Geschäftsführer von Microsoft Deutschland war. Die Damen und Herren der Curvevac-Führung und Microsoft/ Gates ken­nen sich seit über 20 Jahren bes­tens aus geschäft­li­chen Angelegenheiten.

    Die Lion Bioscience ist übe­ri­gens Umwege in der 2invest AG auf­ge­gan­gen bzw. fir­miert heu­te unter die­sem Namen und hat ihre ope­ra­ti­ven Teile des Geschäfts der Tochtergesellschaften abge­spal­ten und ver­äu­ßert. Einer die­ser ehe­nema­li­gen Geschäftsbereiche, der von Lion Bioscience kam, stellt Polymerase für Testkits her. Neben der Entwicklung von Gentherapien. Und die­ser exi­si­tiert als 4basebio in UK und Spanien wohl weiter.

  5. Danke AA für die Recherche und Publikation.
    Geld stinkt eben doch – für Corona-Verschonte oder ‑Verweigerer.
    Und es ver­dirbt den Charakter. "Für Westgeld bringt der auch noch sei­ne gelieb­te Schwiegermutter um die Ecke.", wur­de vor der Wende im Osten persifliert.
    Und es waren nicht nur die Nazis, die sich an jüdi­schem Eigentum berei­cher­ten, son­dern gern auch deren Nachbarn. Diese Einnahmen der Nazis waren ein wich­ti­ger Teil der Kriegskasse!
    Auch dem­nach könn­te es eher Krieg als eine P(l)andemie sein.
    Die Wahrheit ist eine ganz wich­ti­ge Waffe zur Bekämpfung des Kriegs; noch wirk­sa­mer könn­te ein Anhalten der Kriegsmaschinerie durch die Arbeiter sein, die haben die Macht dazu. Unsere Aufgabe scheint mir in der Einigung der Arbeiter zu bestehen, egal wo sie her­kom­men. Gewerkschaftliche statt par­tei­li­che Organisation!

  6. Ich folg­te dem Link eines Kommentators auf die­sen Seiten ; Herr Hoerr wur­de als sieg­rei­ches ,nobel­preis­ver­däch­ti­ges Strahlemännchen in einer Sendung des Nachtcafe´s am 4.6.2021 beim SWR unter dem Titel" Wofür es sich zu kämp­fen lohnt", ent­spre­chend dar­ge­stellt und wur­de freu­dig hoch­ge­lobt . Er selbst sprach von sei­ner "revo­lu­tio­nä­ren Weltveränderung mit Heureka Effekt"; eine wider­li­che Selbstinszenierung. Läßt sich in der Mediathek ARD noch aufrufen.

  7. Ich habe den obi­gen Artikel mal auf mich wir­ken las­sen . Die jah­re­lan­ge Vorbereitung hin­sicht­lich die­ser "Impfstoffe" ist bekannt, und dass Herr Dr. Wodarg auf­grund sei­ner sehr berech­tig­ten Interventionen 2009 hin­sicht­lich der "Schweinegrippe" aus dem Boot der "Filzokratie"gestoßen und infam dif­fa­miert wer­den muss­te 2020 im März, liegt des­halb auf der Hand, denn gera­de­aus und ehr­lich den­ken­de Menschen pas­sen wohl nicht in so ein geld­gie­ri­ges Konzept. Fehlte eigent­lich nur noch das "pas­sen­de" Virus. Wenn man sich die zahl­rei­chen, mit gro­ßer Hingabe zele­brier­ten "Pandemie Planspiele" und die perversen
    Angstverbreitungsstrategien zur Vorbereitung die­ser "Katastrophe"vergegenwärtigt, ist die Frage "Wo krie­gen wir jetzt noch das pas­sen­de Virus her"? voll­kom­men berech­tigt, der Zweifel an die­ser Maßnahme ebenfalls.

  8. Merci für den Artikel. Ich habe jetzt nicht die Zeit, den Konzernabschluss lt. Link ein­ge­hen­der durch­zu­se­hen. Konnte nur Teile überfliegen.

    Zu den Verlusten/Kapital:

    Es gibt nicht nur die auf­ge­lau­fe­nen Verluste, son­dern auch Kapitalrücklagen. Also haben insb Hopp und dann ggf. wei­te­re ent­spre­chend die Firma finan­ziert und die Verluste gedeckt.

    Auf die­se Weise war das Kapital trotz auf­ge­lau­fe­ner Verluste noch posi­tiv Ende 2018, aller­dings durch die wei­te­ren Verluste 2019 war das Kapital nega­tiv Ende 2019 mit 42.8 Millionen.

    Aufgelaufene Verluste bis Ende 2019 gibt es ins­ge­samt 515,9 Millionen. Aber auch Kapitalrücklagen von 472 Millionen.

    Ende 2018 waren es 416 Millionen auf­ge­lau­fe­ne Verluste und 447 Millionen Kapitalrücklagen und ein noch posi­ti­ves Kapital von 32 Millionen.

    In 2019 wur­den die Verluste also nicht mehr kom­plett finanziert/als Kapital nachgeschossen.

    Konsolidiert wur­den (und damit 'in den Zahlen drin):

    Der Konzern besteht ins­ge­samt aus drei ver­bun­de­nen Unternehmen im In- und Ausland. In den Konzernabschluss sind neben der CureVac AG die CureVac Inc., Boston/USA sowie die CureVac Real Estate GmbH, Tübingen/Deutschland, an denen die CureVac AG direkt 100 % der Stimmrechte besitzt, nach den Regeln der Vollkonsolidierung einbezogen.

    Weitere Bemerkungen:

    Hauptkunden (Umsätze)
    Nur zwei: Eli Lilly und Company sowie Boehringer Ingelheim

    Nennenswerte Leasingverhältnisse.

    Die Personalkosten schei­nen stark gestie­gen 2018 auf 2019, es wur­den den­noch nen­nens­wer­te Entwicklungsleistungen etc. von Dritten erbracht/eingekauft.

  9. Herrliches Empörungsmanagement:

    Forenbetreiber: "Inder Zeitung stand das und das, der­je­ni­ge sag­te das und das, im Fernsehmagazin bla­bla kam das und das."

    Forengemeinde: "Herrje", "Wann hört das end­lich auf?", "Wann wird end­lich …?", "Wann wird der oder der end­lich dies oder das .…?, "Und ich habe gehört, dies und das." und "Lustig ist, das und das, Haha."

    Dann:
    Forenbetreiber: "Inder Zeitung stand das und das, der­je­ni­ge sag­te das und das, im Fernsehmagazin bla­bla kam das und das."

    Forengemeinde: "Herrje", "Wann hört das end­lich auf?", "Wann wird end­lich …?", "Wann wird der oder der end­lich dies oder das .…?, "Und ich habe gehört, die und das." und "Lustig ist, das und das, Haha."

    Dann .…

    da Capo, Zugabe, ad Infinitum .…

    Scheint eine Zeitschleife vor­lie­gen. Normal Menschen haben von so einem Karussell bald die Nase voll.

    Ach, ich ver­gas die immer wie­der mal ein­ge­streu­ten "Ich habe die­ses Forum jetzt erst ent­deckt und fin­de es so toll und bin Ihnen so dank­bar …" (meist "weib­li­che" Avatare/Account-Aliase)

    Gut dass man so etwas mie­ten kann (PR-Troll-Fabriken). Da muss man kein schlech­tes Gewissen und Peinlichkeitsgefühl haben beim SelbersichüberdengrünenKlee-Loben.

    :-)grins

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