Wie war das noch… mit den zahllosen Toten nach den EM-Spielen?

Diese Lüge Karl Lauterbachs vom 30.6. wur­de von aus­nahms­los alle wich­ti­gen Medien des Landes unkom­men­tiert verbreitet.

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In den Tagen danach wur­de über tau­sen­de "Infektionen" bei den Spielen spe­ku­liert. Inzwischen muß selbst das baye­ri­sche Gesundheitsministerium zugeben:

»Behörden: EM-Spiele in München waren kein Infektionsherd

München – Die vier Spiele der Fußball-Europameisterschaft (EM) in München haben laut Bayerns Gesund­heitsministerium „kei­nen nen­nens­wer­ten Beitrag zum Infektionsgeschehen im Freistaat“ geleis­tet. So sei­en dem Landesamt für Gesundheit (LGL) im Zusammenhang mit dem Besuch eines EM-Spiels in München fünf Coronainfektionen gemel­det worden.

Mit Public-Viewing-Veranstaltungen rund um die Spieltage wür­den bay­ern­weit 18 Coronafälle in Verbin­dung gebracht, sag­te ein Ministeriumssprecher. Außerdem sei­en fünf Besucher eines EM-Spiels im Ausland anschlie­ßend posi­tiv getes­tet worden.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sag­te mit Blick auf künf­ti­ge sport­li­che Großereig­nis­se: „Wir brau­chen gera­de im Herbst die strik­te Einhaltung der Hygienekonzepte, wenn sich die Rahmen­be­dingungen durch mög­li­cher­wei­se stei­gen­de Fall­zah­len, neue Virusvarianten und den ver­mehr­ten Aufent­halt in geschlos­se­nen Räumen wie­der ändern!“

Ein Ministeriumssprecher sag­te, die Ergebnisse einer inter­na­tio­nal besuch­ten euro­pa­wei­ten Sport­veranstal­tung im Juni bei sehr nied­ri­ger Inzidenz lie­ßen sich nicht ohne wei­te­res auf Bundesligaspiele im Herbst oder ande­re sport­li­che und kul­tu­rel­le Großveranstaltungen übertragen.

Das LGL hat­te die Gesundheitsämter in Bayern und ande­ren Ländern auf­ge­for­dert, Coronaerkrankungen im Zusammenhang mit dem Besuch eines EM-Spiels in München, im Ausland oder einer Public-Viewing-Ver­anstaltung zu mel­den. Aus ande­ren Bundesländern wur­de kein COVID-19-Fall im Zusammenhang mit Stadionbesuchen gemel­det. © dpa/aerzteblatt.de«
aerzteblatt.de (9.8.)

8 Antworten auf „Wie war das noch… mit den zahllosen Toten nach den EM-Spielen?“

  1. Schon jetzt der siche­re Tip für alle Fußballfans im Stadion. Je weni­ger Tests, des­to gerin­ger die Chance auf eine Überraschungs-Karantäne.

  2. "Wir brau­chen gera­de im Herbst die strik­te Einhaltung der Hygienekonzepte, wenn sich die Rahmenbedingungen durch mög­li­cher­wei­se stei­gen­de Fallzahlen, neue Virusvarianten und den ver­mehr­ten Aufenthalt in geschlos­se­nen Räumen wie­der ändern!"
    Das heißt: "Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, müs­sen wir die Rahmenbedingungen ändern!" oder "Im Herbst stei­gen die Zahlen, dann brau­chen wir einen Lockdown, damit die Zahlen nicht stei­gen!" So oder so ist es der­ma­ßen wider­sin­nig, daß einem Journalisten ein sol­cher Unfug höchs­tens eine Glosse wert sein dürfte.

  3. Lauterbach:
    "Es haben sich sicher­lich Hunderte infi­ziert und die­se infi­zie­ren jetzt wie­der­um Tausende. Die UEFA ist für den Tod von vie­len Menschen verantwortlich."

    Das kann man Lauterbach nun wirk­lich nicht ankreiden.
    [Hohngelächter an]
    Lauterbach auf Nachfrage von Maischberger … er habe nur gesagt, was füh­ren­de Epidemiologen in England auch gesagt hätten.
    [/Hohngelächter aus]

    Eine klei­ne Sammlung zu Lauterbachs Sprüchen:
    https://norberthaering.de/news/erinnerung-lauterbach/

  4. Gefährlich ist es vor allem in Leverkusen, beson­ders nach dem Konsum von Bier.
    Ergo für 99.9% kein Problem, ähn­lich wie mit dem Schnupfen-Virus seit 2019.

  5. Geil, wie ent­lar­vend auch das gan­ze Wording ist. „… kei­nen nen­nens­wer­ten Beitrag zum Infektionsgeschehen geleis­tet“. Statt von Effekten wird hier von Beitrag und Leistung geschrie­ben, wie in einem Arbeitszeugnis. Das gan­ze klingt nach ent­täusch­ten Hoffnungen, wobei nur noch das Wort „lei­der“ fehlt, um die­se dann gänz­lich offen zu legen.

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