Wir basteln uns einen Antisemitismus

Rechte wer­den gezeigt, Linke, Querdenker. Nur kein ein­zi­ger anti­se­mi­ti­scher Spruch. Der Sprecher vom Geheimdienst ver­brei­tet Verschwörungstheorien.

Quelle: ardmediathek.de (Mittagsmagazin 4.5.)

Es ist ver­hee­rend, daß dem Mann auch die Aufklärung von wirk­li­chem Antisemitismus auf­ge­tra­gen wird, wenn er offen­bar null Ahnung von dem Thema hat.

11 Antworten auf „Wir basteln uns einen Antisemitismus“

  1. "Wir haben 3einhalb Tausend Straftaten gezählt, die Mehrzahl konn­ten wir kei­ner Kategorie zuord­nen … es bleibt natür­lich poli­tisch moti­vier­te Kriminalität."

    Soso.
    Ist es nicht eher so: Kriminelle Politik defi­niert "Straftaten" jen­seits des Erfassungsbereichs kodi­fi­zier­ter Straftaten / defi­nier­ba­rer Bereiche des Extremismus, daher die Probleme der Zuordnung?

  2. Im Zusammenhang Antisemitismus sei an den Prozess Ditfurth-Elsässer erin­nert. Die Entscheidungsgründe des Gerichts brin­gen etwas Licht in die Begriffsdefinition.

    LG München I, Urteil vom 10.12.2014, AZ: 25 O 14197/14 – Glühender Antisemit -

    LG München I, Jutta Ditfurth darf Jürgen Elsässer nicht als "glü­hen­den Antisemiten" bezeichnen 

    http://karpuslaw.com/?q=de/content/lg‑m%C3%BCnchen-i-urteil-vom-10122014-az-25-o-1419714-gl%C3%BChender-antisemit

  3. Hier wird ein gan­zes Volk kri­mi­na­li­siert. Ein Volk von Betrügern, urkun­den­fäl­schern und Bürgern die nur an sich den­ken. Ist es nicht so das genau das bes­ser auf die­je­ni­gen passt, die ihr eige­nes Volk die­ser Dinge bezichtigen?

    Wobei der Egoismus dem Bundesbürger ja förm­lich in die Wiege gelegt wurde.

  4. @Nebenthema:
    J. Ditfurth : glü­hen­de Maskenbürgerin;
    J. Elsässer : ent­schie­de­ner Gegner des Corona-Regimes.

    Wenn ich lese was Wiki schreibt, scheint für Ditfurth
    Kritik an herr­schen­den (Finanz)Eliten = Antisemitismus zu sein.
    (Codewort „Ostküste“)

    1. @Boris Büche: Selbst das Gericht hat nicht in Frage gestellt, daß Elsässer anti­se­mi­tisch genannt wer­den kann. "Glühend" war zu viel. Daß es sol­che Codeworte gibt, soll­te man nicht vor­schnell abstreiten.

    2. @Boris Büche. Es ist so ähn­lich wie mit dem Thema "Menschenrassen" In einem streng wis­sen­schaft­li­chen Kontext könn­te man viel­leicht dar­über for­schen, in einem poli­ti­schen Kontext lässt man lie­ber die Finger davon. 

      Über Bänker schlecht reden geht im Mainstream grund­sätz­lich nur mit Expertenlizenz und nur in sehr engem Rahmen, es dür­fen schliess­lich kei­ne Zweifel aufkommen. 

      Darf da eigent­lich noch über irgend­et­was gere­det wer­den ohne Expertenlizenz? Wetter? Nein. Da gibt es Wetterexperten. Kochen? Nein, dafür gibt es Fernsehköche. Es wird ein Weltbild prä­sen­tiert, in dem vom Status der Personen abhän­gig ist, wer was sagen darf.

  5. Was für eine Lügenkloake ist aus die­sem Land der "Dichter und DENKER " bloß gewor­den!!! Stehen die ver­ant­wort­li­chen Treiber die­ser wider­li­chen Intrigen wirk­lich schon so an der Wand mit ihrer Angst, dass sie es nötig haben, sich zum Machterhalt ( welcherArt?) solch wider­wär­ti­ger Methoden Tag für Tag bedie­nen MÜSSEN ?

  6. "Querulanten" war ein Begriff mit der im faschis­ti­schen "Dritten Reich" nicht nur gene­rell Kritiker son­dern gera­de auch jüdi­sche Stimmen (so lan­ge die noch was sagen konn­ten) beschimpft wurden.

    Und genau das sehen wir jetzt auf orga­ni­sier­ten "Gegen-Demonstrationen" gegen Maßnahmen-Kritiker wie­der – von ver­meint­li­chen "Linken" hochgehalten:

    https://youtu.be/Ko0Q6Ih8Cqo?t=6873

    Das gan­ze Video von Martin und Anni, am 24.04. in Berlin auf­ge­zeich­net, ist ein unglaub­li­ches, wirk­lich erschre­cken­des Zeitzeugnis von auf­ge­peitsch­tem Hass, der sich, wie so oft, gegen Schwächere und Minderheiten richtet.

    1. @Albrecht Storz

      Unter dem Label "Antifa" ver­sam­meln sich Jungs um ihre Männlichkeit zu üben und zur Schau zu stel­len. Das war vor 20 Jahren schon genau­so. Das hat nicht wirk­lich etwas mit Politik zu tun, es ist so ähn­lich wie bei Fußball "Ultras".

  7. „Es ist ver­hee­rend, daß dem Mann auch die Aufklärung von wirk­li­chem Antisemitismus auf­ge­tra­gen wird, wenn er offen­bar null Ahnung von dem Thema hat.“
    Als im Jahr 1990 das ers­te und ein­zi­ge Mal in der DDR zur Wahl der letz­ten Volkskammer der DDR ein ech­ter Wahlkampf statt­fand bin ich zufäl­lig in eine Veranstaltung auf dem Rostocker Universitätsplatz gera­ten. Ich weiß nicht mehr wel­che Partei es war und ich weiß auch nicht mehr wer der Redner war, aber einen Satz habe ich noch im Kopf: „Nie wie­der darf ein Parteibuch die Kompetenz ersetzen“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.