»Wir brauchen eine positive Impfkampagne, die die Menschen mitnimmt«

Wieder ist es der Lobbyist Herr Kleingeld, der um die Einkünfte aus dem Spritzbetrieb fürchtet.

faz​.net (11.9.)

»Zum Ende sei­ner Amtszeit haut der Ärztechef noch ein­mal auf den Putz. Das gera­de im Bundestag beschlos­se­ne Infektionsschutzgesetz ent­hal­te viel zu viel Klein-Klein, wer­de inner­halb der Ampelkoalition zer­rie­ben und ver­lie­re das gro­ße Ganze aus dem Blick, bemän­gelt der schei­den­de Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt.…

Über der klein­tei­li­gen Maskendiskussion – „dem­nächst schreibt man uns noch die Farbe vor“ – gehe die drin­gen­de Notwendigkeit unter, die rich­ti­gen Personen umfas­send zu imp­fen, näm­lich alte und anfäl­li­ge Gruppen. „Wir brau­chen eine posi­ti­ve Impfkampagne, die die Menschen mit­nimmt. Der Slogan ,Ärmel hoch‘ reicht nicht aus.“…

Gleichzeitig gehe der Datenschutz in Deutschland so weit, dass die Corona-Informationen nicht syste­ma­tisch gesam­melt, son­dern aus dem Ausland mit weni­ger stren­gen Gesetzen bezo­gen wür­den. „Wir bekom­men Corona-Daten aus Israel, Spenderorgane aus Österreich und Atomstrom aus Tschechien, schaf­fen selbst aber kei­ne ver­nünf­ti­gen Regeln dazu.“…«


Über Herrn Weigeldt muß­te diver­se Male hier berich­tet wer­den. Zum Beispiel:

Hausärztechef will gerne off-label "impfen"

»„Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission gibt den Rahmen vor, an dem sich die Hausärztinnen und Hausärzte ori­en­tie­ren“, sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt. „Die Impfung ist am Ende des Tages eine Entscheidung zwi­schen Patient und Arzt. Dabei muss immer die indi­vi­du­el­le Situation des ein­zel­nen Patienten betrach­tet wer­den. Ob jemand 59 oder 60 ist, wird dabei natür­lich nicht die alles ent­schei­den­de Frage sein, denn am 60. Geburtstag wird ja kein Schalter umge­legt. Daher ist es so wich­tig, dass sich die Patienten an jeman­den wen­den kön­nen, der sie und ihre Krankheitsgeschichte kennt.“«
faz​.net (21.8.)

„Proaktive Ansprache“. Hausärztechef für neue Impfkampagne gegen Corona

»Überschüssige Impfstoffdosen: Aufbrauchen oder wegwerfen?

… Ulrich Weigeldt, der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, [erklärt:] "Geregelt ist, dass sechs Dosen ent­nom­men wer­den kön­nen, weil die Firma Biontech das bean­tragt und geneh­migt bekom­men hat. Wir dis­ku­tie­ren jetzt über die sieb­te Dosis. Sechs oder sie­ben Dosen macht einen Unterschied, ob ich elf Prozent Menschen mehr imp­fen kann oder nicht. Insofern sind wir natür­lich sehr hin­ter­her, dass wir tat­säch­lich alles nut­zen, was sie an Impfstoff bei der Knappheit haben, die es gibt. Und: Wir haben kei­ne offi­zi­el­le Regelung. Allerdings ist es so, dass dar­an gear­bei­tet wird, den Rechtsschutz für die Ärztinnen und Ärzte zu sichern."…«

Näheres dazu in:

Das mobi­le Impfteam baut sei­nen Stand direkt an der über­dach­ten Auswechselbank der Spieler auf

10 Antworten auf „»Wir brauchen eine positive Impfkampagne, die die Menschen mitnimmt«“

  1. "Impf"kampagne, die die Menschen "mit­nimmt". So, so.
    Mich nimmt nie­mand mit. 🙂
    Dem Herren Vorsitzenden des Hausärzteverbandes soll­te man mal auf sein Schandmaul klop­fen und ihm mit eige­nem bösen Blick sagen, dass jeder für sei­ne Gesundheit selbst ver­ant­wort­lich ist und dass es ihm, dem Hausärzteverbandler, per Gesetz ver­bo­ten ist, Heilmittelwerbung zu betrei­ben und es ihm auch ver­bo­ten ist, PR für "impf"stoffe zu machen.

    1. Warum soll­te ihm die Werbung fuer Impfstoffe ver­bo­ten sein, wenn es Herrn Lauterbach auch erlaubt ist, nicht nur Werbung fuer Paxlovid zu machen, son­dern e den Aerzten sogar noch eine Praemie von 15 EURO fuer das ver­schrei­ben von Paxlovid ver­spre­chen darf …

      :-(((

    2. "und dass es ihm, dem Hausärzteverbandler, per Gesetz ver­bo­ten ist, Heilmittelwerbung zu betreiben"

      Es gab da ja vor 1 ‑2 Jahren ein Gesetz, wor­in sehr vie­le arz­nei­mit­tel­recht­li­che Regelungen ein­fach aus­ge­he­belt wur­den. Habe lei­der den Namen des GEsetzes ver­ges­sen, aber zur Dokumentation gesi­chert. Darin wur­den aus­drück­lich Regelungen des Heilmittelwerbegesetzes für die Corona"Impfung" auf­ge­ho­ben. Das müss­te somit auch für Hausärzte gel­ten. Auch das ist ein Skandal, dass man ein Gesetz aus­he­belt, um mehr Profit machen zu kön­nen bzw. weil angeb­lich eine Dringlichkeit bestehe. Das HWG hat­te ja mal einen Zweck (Patientenschutz), aber der muss bei den Dollarzeichen in der Goldgrube ja lei­der so weit zurückstehen,d ass man selbst Gesetze wie das HWG aufhebt.

    1. "Safety Upddate"? Bei meh als 55.000 *schwe­ren* Nebenwirkungen allein in Deutschland? Zwar hat das PEI im letz­ten Sichherheitsbericht die­se Zahl nicht genannt, aber bei 0,3 schwe­ren Nebenwirkungen pro 1.000 Impfdosen (die­se Zahl wird im aktu­el­len Sicherheitsberichht genannt) und 184.9 Mio ver­impf­ter Impfdosen kommt man auf sol­che Zahlen …

  2. "Impfstoffknappheit"??? Wo denn? Allein die 14 Mio Dosen biva­len­ter BA.1 Impfstoff genue­gen bei der aktu­el­len Impfquote ca. 15 Monate …

    Ausserdem hat der Mann recht, dass die Impfung eine Entscheidung des Patienten nach Beratung duch den Arrzt sein muss. Die "ein­richh­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht" ist aber das Gegenteil davon, eben­so wie die Duldungspflicht bei der Bundeswehr (die kei­nes­wegs die Einsatzbereitschaft der Truppe erhoeht hat, eher im Gegenteil). Auch fehlt die Begruendung, war­um man denn zwin­gend eine neue Impfkampagne (mit nur bedingt zuge­las­se­nen Impfstoffen) benoe­tigt. Es gibt (sofern die Impfung denn wirk­lich zumin­dest einen "Eigenschutz" gewaehr­lei­sten wuer­de, denn ein Fremdschutz ist ja nach­weis­lich nicht gege­ben) kei­nen Grund, gesun­de Kinder und Jugendliche zu imp­fen, da fuer die kaum eine Gefahr duch die SARS-CoV2 Infektion bestand und sich das Risiko seit Omikron noch­mals *erheb­lich* redu­ziert hat.

    Haengt der Mann auch am finan­zi­el­len Tropf der Pharmaindustrie? Das koenn­te zumin­dest eine Erklaerung fuer sein Verhalten sein …

  3. Wir brau­chen grö­ße­re Müllkippen, um die unnö­ti­gen Reste die­ser über­flüs­si­gen Genplörre zu ver­klap­pen. sonst nichts.

  4. Mich nimmt auch nie­mand mit… und ich wer­de frei­wil­lig nicht mehr so schnell zu einem Arzt gehen (außer lebens­be­droh­li­che Erkrankung). Lese mir das ent­spre­chen­de Wissen in Fachbüchern aus der Universitätsbibliothek selbst an. Wenn nötig, wür­de ich evtl. Röntgenbilder, MRT beauf­tra­gen, aber vie­le Erkrankungen hei­len eh von selbst und eigent­lich machen Ärzte rela­tiv wenig, außer eine Diagnostik, bei der sel­ten etwas her­aus­kommt (auch aus Laborwerten kann man viel weni­ger able­sen, als die Menschheit denkt) und Medikamente zu ver­schrei­ben, die so gut wie nie nötig wären, weil der Körper auch Selbstheilungskräfte besitzt. Bei nicht lebens­be­droh­li­chen Erkrankungen wer­de ich frei­wil­lig kei­nen Arzt mehr auf­su­chen. Bei mei­nem letz­ten Arztbesuch vor 3 Jahren wur­de mir gedroht, mich imp­fen zu las­sen, weil (damals noch) Spahn das im Fernsehen emp­foh­len habe. Dazu wur­de ich fast retrau­ma­ta­siert, weil ein gro­ber Behandlungsschritt einer Ärztin damals von ihr damit begrün­det wur­de, dass ich "die Behandlung ja woll­te". Dazu wur­de mir noch Angst ein­ge­jagt wegen Vorsorgeuntersuchungen. Habe mich aus­führ­lich über die sta­ti­sti­schen Lügen im Arztbetrieb infor­miert (z. B. sehr gute Bücher von Gigerenzer zum Thema sta­ti­sti­sche Lügen). Seitdem habe ich ent­schie­den: Keine Vorsorgeuntersuchungen mehr und kei­ne sinn­frei­en Arztbesuche mehr, bei denen es einem Hinterher drecki­ger geht als vorher.
    Und ich hof­fe, dass ich so schnell auch kei­ne Arztbesuche mehr machen muss.

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