"Wir müssen 35 Prozent der Bevölkerung diskriminieren"

Während man in der BRD noch mit Zuckerbroten expe­ri­men­tie­ren will (s. Das Impflager zer­fled­dert sich), wird in der Schweiz der Mann mit der Peitsche los­ge­las­sen. Auf blick.ch liest man am 6.7.:

»So erhö­hen wir laut Verhaltensökonom Gerhard Fehr (50) die Impfquote
"Wir über­zeu­gen nur mit Diskriminierung"

Die Impfbereitschaft lahmt und mit der Delta-Variante droht ein Herbst mit stren­ge­ren Massnahmen. Wie bringt man Menschen zum Piks, die sich noch nicht geimpft haben? Verhaltensökonom Gerhard Fehr (50) hält sys­te­ma­ti­sche Diskriminierung für eine Möglichkeit.

… Man müss­te jetzt auf­zei­gen, was pas­siert, wenn man sich nicht imp­fen lässt. Aber ohne Angstmacherei.

Wie stel­len Sie sich das vor?
Niemand wür­de in ein Flugzeug stei­gen, wenn das Absturzrisiko bei einem hal­ben Prozent läge. Aber alle Nichtgeimpften sind der­zeit bereit, an einem Virus zu erkran­ken, an dem sie mit 0,5‑prozentiger Wahrscheinlichkeit ster­ben werden…«

Update: Hier stan­den in einer frü­he­ren Version unsin­ni­ger­wei­se Vergleichszahlen zu Österreich. Für die Schweiz gel­ten 0,13 Prozent der Bevölkerung als "Corona-Tote" (corona-in-zahlen.de). Ohne Angstmache?

»Was müss­te denn noch geschehen?
Das BAG muss eine stren­ge­re Impfempfehlung aus­spre­chen. Diese kann ver­schie­den aus­se­hen. Das Wirkungsvollste wäre, dass man Ungeimpften einen Impftermin zuschickt, so dass sie die­sen Termin wahr­neh­men oder ver­strei­chen las­sen kön­nen. Sie müss­ten sich aber aktiv abmel­den, wenn sie nicht hin­ge­hen wollen.

Aber dann kön­nen sie den Termin auch ein­fach schwänzen.
Zusätzlich könn­te man noch eine Busse ver­lan­gen, wenn man sich nicht abmel­det. Schickt man den Leuten Impftermine zu, erhöht dies die Impfquote um bis zu 20 Prozent. Dann wird es aber immer noch gut 35 Prozent geben, die sich par­tout nicht imp­fen las­sen wollen.

Was macht man denn mit die­sen 35 Prozent?
Diese über­zeugt man nur, wenn wir sys­te­ma­tisch dis­kri­mi­nie­ren. Das bedeu­tet: Nur noch die­je­ni­gen, die geimpft sind, dür­fen ins Restaurant oder in ein Konzert gehen. Systematische Diskriminierung ist nichts Neues, sie begeg­net uns dau­ernd im Alltag. Beispielsweise kön­nen sich die meis­ten Leute nicht jeden Tag einen Restaurantbesuch leis­ten und sind dem­entspre­chend wegen ihres Lohns davon ausgeschlossen…

Würden die Leute da nicht rebellieren?
Die Frage ist viel­mehr: Darf eine Minderheit für sich in Anspruch neh­men, vol­le Freiheitsrechte zu genies­sen, auf Kosten der geimpf­ten Mehrheit? Nein, der Grossteil der Bevölkerung will sich nicht mehr ein­schrän­ken las­sen. Geimpfte fra­gen sich lang­sam, war­um sie die Corona-Massnahmen noch ein­hal­ten sol­len. Wir müs­sen uns der Frage stel­len, wel­che Konsequenzen es haben muss, wenn eine gros­se Minderheit die Impfung ver­wei­gert. Wir wür­den es schliess­lich auch nicht akzep­tie­ren, wenn 25 Prozent der Bevölkerung die Steuern nicht zah­len würden…«

Während die einen noch glau­ben, 35 Prozent der Bevölkerung kor­rum­pie­ren zu kön­nen, hat der Verhaltensökonom (welch ein Begriff!) erkannt, man muß die­sen Teil bestra­fen. Was für ein Bild einer Gesellschaft so jemand hat, wird aus sei­ner Vorstellung deutlich:

»Der im öster­rei­chi­schen Vorarlberg gebo­re­ne Gerhard Fehr (50) hat mit sei­nem älte­ren Bruder Ernst (65) das Unternehmen Fehr Advice & Partners AG gegrün­det. Er hilft sei­nen Auftraggebern aus Wirtschaft und Politik, Menschen in die gewünsch­te Richtung zu len­ken – ihnen qua­si einen Anstupser zu geben, damit sie einen bestimm­ten Weg einschlagen…«

Noch offe­ner ist Fehr auf der Internetseite sei­ner Firma:

fehradvice.com

Wenn der Begriff aso­zi­al eine Bedeutung hat, dann wird er hier verkörpert.

Ob er sei­ne eige­nen Worte rich­tig ver­stan­den hat?

»Unternehmen dabei zu unter­stüt­zen, dass ihre Protoypen schnell, aber auch klein schei­tern (fail fast, but fail small), ist die Kernkompetenz von FehrAdvice und Gerhard. „Das über­zeu­gen­de an Experimenten ist auch, dass man sehr viel Management-Aufmerksamkeit, Zeit und Geld spart, weil sich vie­le Massnahmen und Prototypen bereits im Experiment als wenig erfolgs­ver­spre­chend her­aus­stel­len“, erläu­tert er die öko­no­mi­sche Sinnhaftigkeit einer expe­ri­men­tel­len Firmenkultur.

#Experimentability als Ausdruck einer geleb­ten Unternehmens-Kultur, also jähr­lich 10’000 Experimente durch­zu­füh­ren. Das inspi­riert Gerhard, dafür schlägt sein Herz!…

Und ganz zum Schluss:

Gerhard strebt mit FehrAdvice die euro­päi­sche Markführerschaft im Bereich Digitalisierung und #Experimentability an. Warum? Weil es kei­ne erfolg­rei­che Digitalisierung ohne Experimente geben kann. Und weil Erfolg und Wachstum einer der wich­tigs­ten Grundlagen von Nachhaltigkeit ist.«

Klar ist auf jeden Fall: Es sind die rea­len Menschen, die Versuchskaninchen sei­nes gut­do­tier­ten Hobbys #Experimentability sind.

43 Antworten auf „"Wir müssen 35 Prozent der Bevölkerung diskriminieren"“

    1. @Zapata Gang
      für Behavirorimus gab es doch mal einen bes­se­ren Begriff:
      "Symptomdesigner"

      Sarah Lesch "Hamburger Testament"

      Auch du warst mal ein Kind
      Und auch ich war mal klein und auch uns haben sie was erzählt
      Und dann macht man das alles und ver­sucht so zu sein,
      Und dann merkt man, dass einem was fehlt.
      Und dann ver­lernt man sich rich­tig zu spür'n und man flüch­tet sich in Kunst oder Konsum, und.
      Während jeder viel­leicht sich Pläne macht, lachen die Götter sich krumm.

      Lasst eure Kinder mal was dazu sagen,
      Hört Ihnen rich­tig zu.
      Die spür'n sich noch, die haben Feeling für die Welt
      Die sind klü­ger als ich und du.

      Und denkt dran, bevor ihr ant­wor­tet, ihr seid auch bloß ver­letz­te Kinder
      Am Ende gibts wie­der ganz neue Symptome
      Und ihr wart die Erfinder.
      Und dann sagt ihnen wie­der wie es rich­tig geht:
      " Werd' Erwachsen!" und "bist du naiv!"
      Predigt Formeln, lasst alles in Hefte schreiben,
      Die Götter lachen sich schief

      Achtet auf Schönschrift und Lerhpläne und, dass sie die Bleistifte spitzen.
      Zeigt ihnen Bilder von Eichenblättern
      Während sie drin­nen an Tischen sitzen.
      Und dann ackern und büf­feln und wie­der auskotzen
      Und am Nachmittag RTL2,
      Am Wochende geht's was schö­nes kau­fen, fer­tig ist der Einheitsbrei. Und.
      Jeder, der sich nicht anpasst, wird zum Problemkind erklärt, und.
      Jeder die zu leb­haft ist, kriegt 'ne Pille, damit sie nicht stört
      Und damit betrügt ihr euch sel­ber, denn
      Kein Kind ist ein Problem.

      Und all' die Freigeister, all die Schulschwänzer, nur Symptomträger im System

      Doch bedenkt, wenn ihr so hart urteilt,
      Ihr seid auch bloß gefan­ge­ne Geister.
      Der Unmut wird immer lau­ter und die Lehrer schrei­en sich heiser.
      Empört durch das Hänsschen nicht ist, was er sein soll
      Sondern nur, wer er nun­mal ist.

      Die Götter pul­lern sich ein vor Lachen
      Und ihr denkt, dass ihr was wisst.

      Und wenn Hänschen ein Hans, der eige­ne Kinder hat,
      Denen er was erzählt, dann merkt Hans und Kunz und ihr viel­leicht auch,
      Dass wie­der irgend­was fehlt.
      Ihr habt Wünsche und Träume und rennt damit ständig
      An ima­gi­nä­re Wände, und.
      Jeder Wunsch, den ihr euch erfüllt, der ist dann halt auch zu Ende.
      Geht ihr noch­mal hoch, erfun­de­ne Zahlen
      Und war­tet bis die Burn-outs kommen.
      Schmeißt euer Geld für Plastik raus, um ein klei­nes Glück zu bekommen.

      Das bes­te aus Cerealien und Milch, noch'n Carpboard und noch ein Kredit, und.
      Alle finden's Scheiße, aber
      Alle machen sie mit!

      Alle finden's scheiße,
      Aber alle machen sie mit.
      Ihr klug­schei­ßert und kauft trotz­dem und die Werbung ver­kauft euch für dumm
      Und dann sitzt ihr vor euern Flachbildfernsehern
      Und meckert auf den Kosum.

      Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern' Weltfremd!
      Die Götter lachen sich krumm.

      Wenn ihr das Welt nennt, bin ich gern' Weltfremd!
      Die Götter lachen sich krumm…

      Ihr Traumverkäufer, Symptomdesigner,
      Merkt ihr noch was passiert?
      Wer hat euch das Land und das Wasser geschenkt,
      Dass ihr jetzt privatisiert?
      Ihr Heuchler, ihr Lügner, ihr Rattenfänger, ihr Wertpapierverkäufer
      Wer hat euch Geist und Gefühl gegeben
      Und doch seid ihr nur Mitläufer.
      Ihr gro­ßen, ver­narb­ten, hilf­lo­sen Riesen, ihr wart doch auch mal klein.
      Und jemand hat euch mit schwei­gen gestraft
      Und ließ euch damit allein.

      Und jetzt hört ihr icht nur die Götter nicht lachen,
      Ihr hört auch die Kinder nicht weinen.
      Und sagt Ihnen wei­ter, es wür­de nicht weh tun, ohne es so zu meinen
      Macht ihr ruhig Pläne, ich steh am Rand, ich seh euch
      Und ich bin nicht allein.'
      Hinter mir ste­hen mehr und mehr Weltfremde,
      Die pas­sen auch nicht hinein.

      Und jetzt war­tet nicht auf ein ver­söhn­li­ches Ende
      Den Gefallen tu ich euch nicht.
      Kein Augenzwinkern, kei­ne mil­de Pointe,
      Die das Unwohlsein wie­der bricht.

      Irgendwann wer­den die Götter nicht mehr lachen,
      Und falls es mich dann nicht mehr gibt,
      Hinterlass' ich ein Kind, dass sich selbst gehört
      Und dies' unhand­li­che Lied.

      Writer(s): sarah, salz, cor­ne­lia, hen­ry, schweg­ler, lesch Lyrics powe­red by http://www.musixmatch.com
      https://www.songtexte.com/songtext/sarah-lesch/testament-2318c82f.html
      Sarah Lesch beim Protestsongcamp 2016 in Wien
      https://www.youtube.com/watch?v=mKfSTI0H6Xs

      1. Aber aus ent­zü­cken­den Kindern, kön­nen mie­ße Erwachsene werden.
        Z. B. wie die­ser Gerhard Fehr, Lauterbach, Spahn, Wieler, Merkel, Söder et cete­ra , et cetera .
        Und dar­um spen­de ich nicht für Kinder, weil ich nicht weiß, was sich dar­un­ter verbirgt.

    2. @Zapata Gag

      Ich muss lei­der sagen, dass ich Menschen ken­ne, die ein oder meh­re­re Examen in Psychologie abge­legt haben, aber die der­zei­ti­ge Situation nicht ein­ord­nen kön­nen. Die mer­ken nicht, dass sie Laborratten sind und dass mani­pu­liert wer­den, obwohl sie in den Vorlesungen geses­sen sind. Wie das mög­lich ist, kann ich nicht erklä­ren, aber es ist so. Vielleicht hät­te man ihnen doch eine 5 geben sollen…

      1. Richtig bemerkt: Sie sind in den Lesungen geses­sen. Man soll­te auch zuhö­ren und mit­schrei­ben. So ein­fach erklärt sich das.

      2. Auch das hat die Psychologie immer wie­der bestä­tigt gefun­den: Psychologische Effekte wir­ken selbst dann, wenn sie dem betref­fen­den bekannt und bewusst sind.
        Beispiel: Der Placebo-Effekt wirkt auch dann, wenn man ihn kennt. Deswegen ver­blin­det man in der Medizin Kontrollgruppen.
        Anderes Beispiel: Eigenlob stinkt. Wenn du dich selbst anpreist, dann macht das einen schlech­ten Eindruck auf die Zuschauer. Wenn dich ein ande­rer anpreist, dann macht das einen sehr guten Eindruck auf die Zuschauer, auch dann, wenn man den Zuschauern ver­rät, dass der Anpreiser von dir für das Anpreisen bezahlt wird.

        1. @ Henning

          Die Doppelblindstudien wer­den ja gera­de gemacht, damit die Studienteilnehmer nicht wis­sen, ob es sich um ein Placebo han­delt. Insofern hinkt der Vergleich. 

          Mich erschrickt auch, dass die Psychologen und Psychotherapeuten so leicht der Massenpsychose zum Opfer fal­len, aber es über­rascht mich nicht. "Bildung" ist in die­sem System ein zwei­schnei­di­ges Schwert, mehr Indoktrination als kri­ti­sches, metho­di­sches und sys­te­ma­ti­sches Denken. Und die Karrieristen ler­nen schnell, dass all­zu gro­ße Unabhängigkeit nur scha­det; die ande­ren wer­den aus­ge­son­dert. Wenn die Karrieristen jetzt also beflis­sen mit­ma­chen, kommt das wie erwar­tet, wenn­gleich anders als erhofft und gewünscht.

      1. Dieser Typ war viel­leicht ein ganz ent­zü­cken­des Kind.
        Aber viel­leicht war er schonb als ent­zü­cken­des Kind bösartig.

        Wer weiß das.….

        Mit 5 Jahren ist die Basis abgeschlossen.

  1. Hört sich direkt so an, als wäre er fes­ter Mitarbeiter im Planungsstab der Corona-"Plandemie" und des Great Reset des Klaus Schwab; jeden­falls klingt es ganz danach. Leute wie er sind geris­sen, sadis­tisch und gewis­sen­los genug, um Mafiastrukturen zu eta­blie­ren und weder vor Drangsal, Erpressung noch jeg­li­cher Foltermethode zurückschrecken.

  2. @aa: im Text ist ein Verweis auf AT, der Artikel han­delt von CH – Absicht oder Fehler? (auch wenn die Zahlen ähn­lich sein dürften).
    Zum wer­ten Herrn Fehr muss ich nix mehr sagen. Seine Fratze ent­larvt ihn bereits. Abartig.

    1. "Verhaltensökonomie" bzw Behavioral Design scheint im Falle von Gerhard Fehr bloß eine der Verschleierung die­nen­de beschö­ni­gen­de Umschreibung der öster­rei­chi­schen Straftatbestände "Nötigung" "Erpressung" und "gewerbs­mä­ßi­ger Betrug" zu sein. Somit stellt sich Fehr mit Stolz auf die Seite der Gegner der Rechtsstaatlichkeit.

      Juristen der Justiz: Seid wachsam !!!

      Wie auch immer
      MfG

    2. Das ist Teil der neo­li­be­ral-faschis­ti­schen "Verbetriebswirtschaftlichung" – also Bürokratisierung und Ökonomisierung – der Welt.

  3. Wenn Geimpfte sich zu fra­gen begin­nen, war­um sie eigent­lich immer noch die Coronaschutzregeln befol­gen müs­sen, dann kom­men sie viel­leicht spät zu einer Erkenntnis, die ande­re schon seit Ausrufung der Pandemie haben: Die fra­gen sich näm­lich schon seit ein­ein­halb Jahren, wes­halb sie unsin­ni­ge Regeln ein­hal­ten sol­len, die bis­her kei­nen nen­nens­wer­ten sicht- und mess­ba­ren Erfolg gehabt haben.

    1. Das wäre logisch zwin­gend, dass die Gespritzten sich das fra­gen müssten.
      Doch lei­der hät­ten sie sich auch logik­be­dingt nie sprit­zen las­sen dürfen.
      Da schei­nen diver­se Defizite zu grassieren.

      Man wird ihnen auch ver­kau­fen kön­nen, dass sie wegen den Ungespritzten wei­ter geknech­tet werden.

      "Gespritzter" bezeich­net in Österreich eine Mischung aus tro­cke­nem Weißwein und Mineralwasser im Verhältnis von 50:50. Der Alkoholgehalt des Gespritzten muss min­des­tens 4,5 Volumenprozent betra­gen. In Österreich bevor­zugt man für die Mischung mit Mineralwasser die säu­re­be­ton­ten Rebsorten Veltliner und Welschriesling. Am bes­ten har­mo­niert hier­zu ein mit­tel­stark bis stark spru­deln­des Mineralwasser mit wenig Eigengeschmack."

      Für Klabauterbach ist ein ordent­li­cher Gespritzter aber nicht
      50% Wasser und 50% Veltiner, son­dern ein Mix aus Astra und BiOntek: Das eine mit­tel­stark, das ande­re stark spru­delnd, weils ein­fach bes­ser turnt.
      Nachgespritzt wird im Herbst.

  4. "Darf eine Minderheit für sich in Anspruch neh­men, vol­le Freiheitsrechte zu genies­sen, auf Kosten der geimpf­ten Mehrheit?"

    Was gibt den ande­ren über­haupt erst das Recht, mir und ande­ren Bürgern die Freiheitsrechte zu ent­zie­hen? Wenn die "Mehrheit" das Theater mit­macht und sich der Einspritzung hin­gibt, ist das doch deren per­sön­li­che Entscheidung und auch deren Problem.

    Aber das ist genau die­se indi­rek­te Impfpflicht, die nun mit sol­chen per­fi­den Mittlen instal­liert wer­den soll. Monatelang demen­tiert, abge­strit­ten und als Verschwörungstheorie bezeich­net, wird auch die­ser Punkt Realität, den vie­le schon vor­aus­ge­sagt haben, weil es eine logi­sche Konsequenz der Abfolge an Maßnahmen der Politik ist.

  5. Wichtig ist, das was hier abgeht als das Wesen des Kapitalismus zu ver­ste­hen. Der Staat beauf­tragt sei­ne fie­sen Handlanger, macht also pri­va­te Unternehmen zu Staatsorganen und umge­kehrt ist der Staat selbst der Handlanger aller Privatunternehmer.

    Wenn Sie das ein­mal ver­stan­den haben, dann begrei­fen Sie auch daß Corona erst vor­bei ist wenn wir den Kapitalimus über­wun­den haben.

  6. Mit Verfassungen und nor­ma­ler mensch­li­cher Gemeinschaft und Gesellschaft hat es die­ser Scherge ja nun mal nicht so. Ob er auch die Richtung ändert und die geimpf­ten dis­kri­mi­nie­ren wür­de, wenn der Behavioral Design-Auftrag lukra­tiv genug wäre und die Stimmung umschla­gen wür­de? So eine Diskriminierung könn­te sein: "Du Impfopfer!" Oder aber "Du Proband!". Und als Post u.U. Werbung für Sterbeversicherungen mit der Empfehlung eines Experten.

  7. Nun, wie soll man so etwas adäquat kom­men­tie­ren, ohne sich eine Beleidigungsklage einzufangen.
    Man kann Sie, Herr Aschmoneit, wirk­lich benei­den. Aufgrund Ihrer Akribie wer­den sich zukünf­ti­ge Generationen von Autoren eines Tages um Ihre Quellensammlung an ver­stö­ren­den Zitaten über­grif­fi­ger Antagonisten reißen.

  8. Für sowas hat Thaler (ich glaub) 2018 den Nobelpreis bekom­men. Eigentlich ein inter­es­san­tes Forschungsgebiet. Salat vorn am Büffet, Kuchen hin­ten und mehr Leute essen Salat. Unterschrift für die Steuererklärung auf der ers­ten statt letz­ten Seite und mehr Leute sind ehr­lich. etc.

    Auch wenn Fakten nicht mehr wahr­ge­nom­men wer­den: Soll der infor­mier­te Bürger dis­kri­mi­niert wer­den, weil er Vorbehalte gegen eine neu­ar­ti­ge Impfung hat, der Langzeitfolgen noch nicht mal im Ansatz ver­stan­den wur­de? War kürz­lich in einem afri­ka­ni­schen Impfzentrum. Nur mal schau­en. Tote Hose. Kein Interesse. Nichts.

  9. Na dann mel­det man sich eben ab, kein Problem.

    "Darf eine Minderheit für sich in Anspruch neh­men, vol­le Freiheitsrechte zu genies­sen, auf Kosten der geimpf­ten Mehrheit?"
    Die Freiheitsrechte, also Grundrechte (fest im Grundgesetz ver­an­kert) ste­hen JEDEM zu, OHNE irgend­wel­che Dinge erfül­len zu müssen.

    Oder anders aus­ge­drückt: JA! eine Minderheit darf für sich in Anspruch neh­men das Grundrechte ihnen zuste­hen, wie auch einer Mehrheit für sich in Anspruch neh­men dür­fen das ihnen Grundrechte zustehen.

    Alles ande­re ist Geschwafel von irgend­wel­chen komi­schen Politikern mit faschis­to­iden Ansichten, auf die nie­mand hören braucht.

  10. Behavioral Designer – klingt wie "Supernanny" für Erwachsene.
    Und nach "fail fast, but fail small" ver­sucht er sich nun an "fail big and fail forever".

  11. Zitat aus dem o.g. Artikel:
    "Systematische Diskriminierung ist nichts Neues, sie begeg­net uns dau­ernd im Alltag. Beispielsweise kön­nen sich die meis­ten Leute nicht jeden Tag einen Restaurantbesuch leis­ten und sind dem­entspre­chend wegen ihres Lohns davon ausgeschlossen…

    Die Frage ist viel­mehr: Darf eine Minderheit für sich in Anspruch neh­men, vol­le Freiheitsrechte zu genies­sen, auf Kosten der geimpf­ten Mehrheit? Nein, der Grossteil der Bevölkerung will sich nicht mehr ein­schrän­ken lassen. "

    Man erset­ze nun "Minderheit" durch "wohl­ha­ben­de Menschen" und "geimpf­te Mehrheit" durch "ärme­re Menschen" und lese den Abschnitt erneut.

    Seit vie­len Jahren wird neo­li­be­ral alter­na­tiv­los ver­kün­det, die sozia­le Ungleichheit sei "natür­lich" und in einer offe­nen Gesellschaft hin­zu­neh­men, schließ­lich kön­nen man die Menschen nicht in ihrer Freiheit einschränken.
    Nun wer­den zur Bekämpfung einer Viruserkrankung ganz selbst­ver­ständ­lich auto­ri­tä­re Maßnahmen eingesetzt.

    Soziale Ungleichheit führt zu schlech­te­ren Lebensbedingungen, schlech­te­rer Gesundheit und kür­ze­rer Lebenserwartung bei der benach­tei­lig­ten Bevölkerung. Aber dage­gen wer­den kei­ne auto­ri­tä­ren Maßnahmen ergriffen.
    Ich wür­de mich ger­ne bis an mein Lebensende dis­kri­mi­nie­ren las­sen, damit die­se Parallele auffällt.

    Aber ver­mut­lich wird das nicht pas­sie­ren, weil sich alle an para­do­xes Denken gewöhnt haben.

    1. @Boris B.: Gäbe es vie­le Menschen mit Ihrem prä­zi­sen Denk- und Analysevermögen, könn­ten sich vie­le Fehlentwicklungen erst gar nicht aus­brei­ten in die­ser Welt.

      Wie auch immer
      MfG

  12. So gut kann mir kein Menü in irgend­ei­nem Restaurant die­ser Welt schme­cken, als dass ich mich einem derartig
    geis­tig gedan­ken­lo­sen Tiefflieger beu­gen würde.
    "Sehr geehr­ter Herr".….…wie war noch gleich der Name?
    Egal, voll­kom­men unwich­tig! " Sie ver­ga­ßen in Ihrem hass­erfüll­ten Eifer EINES, näm­lich dass nicht alle Menschen Pawlowsche Hunde sind, die Ihnen sicher qua Ihres gelob­ten Amtes inner­lich sehr, sehr nahestehen!!!"

  13. Das klingt doch ganz nach den Taktiken des WEF, die alle­samt das Ziel haben Dumme zu ködern und die auf­ge­klär­ten und bele­se­nen Bürger und ihr Wissen mit allen Mitteln zu bekämp­fen. Gleichwohl objek­tiv betrach­tet zeigt es jedoch umso deut­li­cher, dass sich der Geldadel in einer Art Dunning-Kruger Effekt ver­fan­gen hat: Man pflegt einen anti­so­zia­len Lebensstil, hat kei­ner­lei Vorstellung dar­über wie eine gesun­de Gesellschaft funk­tio­niert und kul­ti­viert die Vorstellung, dass ande­re Menschen genau­so anti­so­zi­al und im Denken kor­rum­piert sind wie sie selbst.

  14. Das ist schon ziem­lich däm­lich, Sanktionen haben immer dazu geführt das sich die Sanktionierten enger zusam­men geschlos­sen haben. Und das meist sehr effek­tiv. Macht mal, Jungs. Das Ende ist nah.

  15. Wenn 35% eine Minderheit sind, die dis­kri­mi­niert wer­den müs­sen, wird es eine inter­es­san­te nächs­te Bundestagswahl.
    https://www.kas.de/de/einzeltitel/-/content/wahlanalyse-der-bundestagswahl-in-deutschland-am-24.-september-2017
    https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_50152_2.pdf/cd506c88-890a-9a1d-e15e-245bf8989553?version=1.0&t=1539648573738

    Bei der letz­ten Wahl hät­te das so klin­gen können:
    Welches Schweinderl hät­tens den gern. Die heu­ti­ge Auswahl zu Diskriminierender umfasst 23,8% Nichtwähler.
    "In 2017, the­re was a clear incre­a­se by 4.6 point­s­to 76.2%."
    (Interessant wird es, wenn es dann mal mehr Nichtwähler als Wähler geben sollte.)

    Für die Wählerischen gibt es natür­lich beson­de­re Spezialitäten zum diskriminieren.
    "2. The results of the 2017 Bundestag elec­tio­n­in Germany
    The Union par­ties tog­e­ther ear­ned 32.9% of the second votes, signi­fy­ing a loss of8.6%points com­pa­red to 2013.
    The CDU and CSU also regis­tered los­ses­with the first votes. The CDU attai­ned 30.2% of the first votes(-7.0 points), the CSU 7.0%(-1.1 points)."

    Für jeden ist etwas dabei. Sozial ist, was dis­kri­mi­niert wer­den kann.
    "The SPD beca­me the second stron­gest­par­ty, but like­wi­se had to absorb los­ses, ear­ning its his­to­ri­cal­ly­wor­st­re­sult with 20.5% of the second votes. This signi­fies a drop of 5.2 points. With the first votes, the SPD reached 24.6% (-4.8 points), sen­ding 153 repre­sen­ta­ti­ve­s­to the German Bundestag while losing 40 seats com­pa­red to 2013."

    Sämtliche ande­ren Parteien ste­hen jedem nach Wunsch frei zur Verfügung für manigfal­ti­ge Diskriminierungen.

    Wenn wir schon dabei sind:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/
    Jede/r auf jede/n. Zum Diskriminieren fin­det sich doch immer ein Grund.

  16. Fehr: "… "Wir müs­sen 35 Prozent der Bevölkerung diskriminieren" …"
    Und in zehn Jahren ersetzt Fehr das Wort "dis­kri­mi­nie­ren" durch das Wort "erschie­ßen"?!

    Der Mann hat eine sadis­ti­sche Vorliebe des Menschenqälens und kaschiert die­se sadis­ti­sche Ader noch nicht einmal.

  17. Und wenn die 35 Prozent zurück­schla­gen? Was, wenn die 35 Prozent Blackrock, Goldman & Sachs, Microsoft & Co. in die Luft jagen?

    1. @ Ano Nymous
      Dann dau­ert es 10 Jahre bis es Blockrack. Galdmon & Söchs, Mocrisäft & Co gibt. Mit dem Unterschied, dass die dann damit rech­nen, in die Luft gejagt zu werden.

      Ein Problem der Geschichte.
      In gewis­sem Maße ist Verwaltung not­wen­dig, nur in wel­chem Maße? Politisch oder pri­vat orga­ni­siert? Wie wird Machtüberfülle begrenzt? Wo ist Machtkonzntration sinn­voll? Auch ein poli­ti­scher Mensch ist immer ein Mensch. Sowie eine KI immer nur eine KI ist. Wem Machtfülle über­tra­gen? Wie wird die Kontrolle kon­trol­liert? Gibt es die Fähigkeit der Selbstkontrolle? Das gan­ze inzwi­schen mit loka­len Menschen, deren Handlungen glo­ba­len Einfluss haben.
      Wie wer­den unter­schied­li­che Ebenen mit­ein­ge­bun­den? Bespiel: An einem Dorf ein See. Da freun sich die Dorfbewohner zum baden und Schlittschuh lau­fen. Die Kreisverwaltung hät­te ihn gern als Trinkwasserreservior. Die Landesregierung plant da eine Straße. Der Bund fin­det die Frösche toll, weil die sich gut in einer all­ge­mei­nen Ökobilanz machen. Der Konzern, der die Äcker drum­her­um auf­ge­kauft hat, brauch das Wasser für die Saat. Was ist jetzt gut und was ist schlecht? Für wen? Mit wel­chen Konsequenzen? Auf Dauer? Wie wird dabei kom­mu­ni­ziert? Welche Ebene hat wel­che Kompetenz? Haben die Menschen im Dorf am Ende das Wort? oder müs­sen die Menschen im Dorf am Ende alles hin­neh­men, was ihnen gesagt wird? Bis zur Bundesebene gibt es inzwi­schen Erfahrungen. Neu dabei ist die glo­ba­le Ebene, die weit­ge­hend regel­los aggie­ren kann. Sie ist schlicht ein­fach noch nicht lang genug vor­han­den. In die­ser Form, mit den heu­ti­gen Mitteln. mit dem erwor­be­nen Kenntnissen, mit die­ser öffent­li­chen Aufmerksamkeit, usw.
      Meine Meinung:
      Spätestens mit der Nutzbarmachung des Atoms, gab es die Erkenntniss, das die Menschheit inzwi­schen ihre Probleme ohne Gewalt lösen muß. Die mit­tel­al­ter­li­chen Lösungsstrategien funk­tio­nie­ren nicht mehr.
      Das hat frau/man nun davon, dass frau/man sich ent­wi­ckelt. Dann muß echt mal das Hirn benutzt wer­den, das doch von allem ande­ren so hervorhebt. 😉

  18. Wieso sehen eigent­lich fast alle Protagonisten so aus dass nur ihre eige­nen Eltern die­se Gesichter mögen kön­nen? Ist es am Ende die Rache an der Natur?

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