18 Antworten auf „"Wir sind friedlich, was seid ihr?"“

  1. Ah, die­sen Schul­te und den Eckert ver­wechs­le ich immer …

    und das, was Ber­lin heu­te gebo­ten hat ist ein Trauerspiel.

    Aber damit wer­den sie nicht durch­kom­men, der Wider­stand wächst, auch in ande­ren Ländern …

    Und immer weni­ger Men­schen sind bereit, die Ein­schrän­kun­gen hin­zu­neh­men, wegen eine ima­gi­nier­ten Gefahr ganz real in Exis­tenz­not und wirt­schaft­li­che Not zu gera­ten sieht nun mal zurecht kein ver­nünf­ti­ger Mensch ein …

    Das Par­la­ment hat jede Boden­haf­tung, jeden Rea­li­täts­sinn, jeden Kon­takt zu den nor­ma­len Bür­gern im Land verloren.

    1. @Albrecht Storz

      Ein Trau­er­spiel ist aus mei­ner Sicht vor allem (Lei­der! Lei­der!) die Anzahl der Ver­sam­mel­ten. Ange­sichts des immer wahn­sin­ni­ger wer­den­den Wahn­sinns soll­te nicht nur der Pari­ser Platz vol­ler Men­schen sein – die Men­ge soll­te sich viel­mehr vom Anhal­ter Bahn­hof bis zur Cha­ri­tè und von der Sie­ges­säu­le bis zum Alex erstre­cken – dann wür­de man viel­leicht – viel­leicht! – etwas errei­chen. Über so ein klei­nes Grüpp­chen lachen die Zeu­gen Coro­nas hin­ge­gen nur.

      Ja, es gab par­al­lel noch ande­re Ver­samm­lun­gen – etwa am Spree­ufer unweit des Bahn­hofs Fried­rich­stra­ße – doch in Anbe­tracht des­sen, was auf dem Spiel steht, soll­ten es noch viel, viel, viel mehr sein.

      Tut mir leid, wenn das defä­tis­tisch klingt, aber dass "immer weni­ger Men­schen bereit [sind], die Ein­schrän­kun­gen hin­zu­neh­men", wie Sie schrei­ben, sehe ich kaum. Statt­des­sen sehe ich immer mehr Per­so­nen – jeden Alters übri­gens – die selbst im Frei­en, ja selbst in klei­nen Neben­stra­ßen ohne Ver­kehr (!!), brav ihre Gehor­samsan­zei­ger tragen. 

      Ich habe in den letz­ten Mona­ten immer wie­der Gesprä­che mit Coro­na­gläu­bi­gen geführt, auf offi­zi­el­le Daten (teil­wei­se vom RKI selbst, dem alle ja so schön glau­ben) ver­wie­sen, Sta­tis­ti­ken, Stu­di­en – und war damit unge­fähr so erfolg­reich wie Löws Elf ges­tern gegen Spanien. 

      Ich hof­fe wirk­lich sehr, das ist nur Schwarz­se­he­rei. Ich hof­fe wirk­lich sehr, dass mich die kom­men­den Wochen und Mona­te eines Bes­se­ren belehren!

      Ich ste­he auf, wo immer es geht. Vie­le der Leser die­ser Sei­te wer­den das wohn ähn­lich tun. Doch wir müs­sen mehr wer­den. VIEL mehr.

      1. zu JW: es war mit­ten in der Woche, das Wet­ter nicht ganz schlecht, aber auch nicht ein­la­dend, vie­le haben sicher einen lan­gen Weg auf sich genom­men, mit Was­ser­wer­fern, bru­ta­ler Poli­zei, Unbil­len viel­fäl­tigs­ter Art war zu reche­nen – was erwar­ten Sie eigent­lich von Ihren Mit­men­schen? Waren Sie denn dort?

        1. Ers­tens: Ja, ich war heu­te da, auch spä­ter noch bei der Ver­samm­lung am Spree­ufer. Bru­ta­le Poli­zei war nach mei­ner Beob­ach­tung zum Glück eher die Aus­nah­me – aber ich habe ein­deu­tig nicht alles gese­hen, zumal ich mich eher in der Stra­ße des 17. Juni als mit­ten auf dem Platz auf­ge­hal­ten habe.

          Zwei­tens: "Erwar­ten" tue ich nichts. Ich bin höchs­tens nega­tiv betrof­fen ange­sichts einer gewis­sen Dis­kre­panz: Wenn mal wie­der ein Kli­mathe­ma oder Poli­zei­ge­walt in den USA – in den USA! – auf der Tape­te steht, kön­nen Mas­sen mobi­li­siert wer­den. Wer­den hin­ge­gen, hier in Deutsch­land (wie fast über­all in Euro­pa) Grund­rech­te auf eine Wei­se ein­ge­schränkt, die man vor einem Jahr kaum für mög­lich gehal­ten hät­te, bleibt die Mehr­heit erschre­ckend passiv.

          Natür­lich sind das voll­kom­men unter­schied­li­che Kon­tex­te – wäh­rend Black-Lives-Mat­ter und die Fri­days-for-Future-Kids von den Main­stream­m­e­di­en gefei­ert wer­den (und größ­ten­teils kaum mit­be­kom­men, zu was für einem nütz­li­chen Werk­zeug sie sich auf die­se Wei­se machen las­sen, wenn es dar­um geht, von ande­ren rele­van­ten The­men abzu­len­ken), müs­sen Covid-Maß­nah­men-Kri­ti­ker mit übels­ten Dif­fa­mie­rie­un­gen rechnen. 

          Mei­ne Aus­sa­gen spei­sen sich aber nicht nur aus den Teil­neh­mer­zah­len bei Demos (ich habe es unten im P.S. geschrie­ben und beto­ne es hier noch ein­mal: ein rie­si­ges "DANKE!" an jeden, der dort war), son­dern genau­so aus mei­nen eben­falls geschil­der­ten Erfah­run­gen mit Covid-Gläu­bi­gen. KEIN Argu­ment – und es gibt wirk­lich mehr als genug – sorgt auch nur für ein gering­fü­gi­ges Umden­ken! KEINE noch so skan­da­lö­se und wis­sen­schaft­lich unhalt­ba­re Maß­nah­me führt zu einem wirk­li­chen Auf­wa­chen (Aller­höchs­tens wird die Ein­zel­maß­nah­me vor­sich­tig ange­zwei­felt, nie­mals aber das Gesamt­nar­ra­tiv, nach Art von: "Ja, Maß­nah­me x ist viel­leicht merk­wür­dig, aber bei einem so gefähr­li­chen Virus pro­biert man eben alles aus"). 

          Das fin­de ich trau­rig. Nicht mehr und nicht weni­ger. Aber ich gebe zu, dass mei­ne ursprüng­li­che Aus­sa­ge zu nega­tiv und zu sehr aus einer "Erwa­tungs­hal­tung" her­aus, geschrie­ben war. Ich bit­te um Nach­sicht. Mit jedem Tag ver­grö­ßert sich in mir das Gefühl von Macht­lo­sig­keit – obwohl ich, nach mei­ner Ein­schät­zung, bei­lei­be nicht untä­tig und nör­gelnd auf dem Sofa sit­ze. Let­zend­lich wün­sche ich mir nur das, was sich fast jeder hier wünscht – dass die­ser gan­ze Wahn­sinn end­lich aufhört.

          1. @JW. Zu "Zwei­tens": Mei­ne Wahr­neh­mung ist etwas anders. Black-Lives-Mat­ter war nur so lan­ge inter­es­sant für die Medi­en, wie man die Bewe­gung gegen den bösen Trump und für die guten Demo­kra­ten aus­schlach­ten konn­te. Als die das Spiel nicht mit­mach­te und Fra­gen nach Poli­zei­ge­walt hier­zu­lan­de stell­te, war schnell Schluß damit. Auch beim Kli­mathe­ma habe ich durch­aus üble Poli­zei­ge­walt und gehäs­si­ge Bericht­erstat­tung erlebt, wenn Men­schen über die übli­chen "Latsch­de­mos" hin­aus gingen.
            Wir soll­ten uns auch kei­ne Macht­lo­sig­keit ein­re­den las­sen. Das Schau­spiel, das die Herr­schen­den heu­te auf­ge­führt haben, wäre ohne mona­te­lan­ge Demons­tra­tio­nen und beharr­li­che Auf­klä­rung gar nicht nötig gewe­sen. Sie haben erkannt, daß sie ihrem Not­stands­recht ein legal schei­nen­des Män­tel­chen umhän­gen müs­sen. Zugleich haben sie auf der Stra­ße demons­triert, wel­chen Demo­kra­tie­be­griff sie haben. Allein für die­ses Lehr­stück kön­nen wir von Her­zen dank­bar sein. Wir sehen dar­über hin­aus in allen Umfra­gen, daß die Zustim­mung zu den "Maß­nah­men" kon­ti­nu­ier­lich zurück­geht. Die Impf­num­mer wird ein Rie­sen-Fias­ko wer­den, das heu­te beschlos­se­ne Gesetz wird von Gerich­ten für Maku­la­tur erklärt wer­den. Nein, was wir heu­te erlebt haben, war die Macht von Schein­rie­sen, die zwar noch über Gewalt­mit­tel ver­fü­gen, aber zuneh­mend das Ver­trau­en ver­spie­len, das sie im Früh­jahr noch pro­du­zie­ren konn­ten. Das wirk­lich Dra­ma­ti­sche dabei ist, daß das Bild der Demo­kra­tie als einer schüt­zens­wer­ten Lebens­form extre­men Scha­den nimmt. Allein das ist schon ein Grund, nicht aufzugeben.

          2. JW, ich bin voll bei Ihnen – vor allem wenn sie dort dabei waren und also auf­ge­stan­den sind. Frus­triert sind wir alle immer wie­der. Den Wahn­sinn auf allen Ebe­nen unun­ter­bro­chen wahr­neh­men zu müs­sen ist ein har­tes Brot.

            Was ich fest­stel­le: die Coro­na-Hys­te­ri­ker müs­sen ihre Mit­tel immer wei­ter hoch­schrau­ben, um den Druck "von unten" nie­der­zu­hal­ten. Was­ser­wer­fer in Frank­furt und Ber­lin sind eine wei­te­re Eska­la­ti­ons­stu­fe, die auf Hilf­lo­sig­keit und Panik hin­deu­tet. Die Ver­ant­wort­li­chen kapie­ren: da läuft ihnen etwas aus dem Ruder. Und ent­spre­chend wird reagiert.

            Wir dür­fen nur eins nicht: uns ent­mu­ti­gen lassen.

            Wir haben kei­ne Chan­ce – also nut­zen wir sie!

    2. P.S. Damit ich nicht miss­ver­stan­den wer­de: Ich freue mich über jeden ein­zel­nen, der vor Ort war (An jede und jeden davon: DANKE!). Aber sowohl am 1.8. in Ber­lin als auch kürz­lich in Leip­zig waren es noch viel mehr Men­schen als heu­te. Irgend­was bewirkt hat das trotz­dem nicht. Und per­sön­lich habe ich lei­der noch nie­man­den getrof­fen, der sei­ne Mei­nung zum Coro­na-Wahn­sinn geän­dert hät­te – wer im Früh­ling dem offi­zi­el­len Nar­ra­tiv geglaubt hat, glaubt ihm auch jetzt noch; und wer da schon kri­tisch war, ist es (zum Glück!) auch immer noch.

      Und ich den­ke nicht, dass es nur mei­ne Ein­zel­erfah­rung ist. Bei "Peds Ansich­ten" gab es kürz­lich unter einem der letz­ten Bei­trä­ge einen Aus­tausch zu genau die­ser Fra­ge: "Wie vie­le Covid-Gläu­bi­ge konn­ten Sie bis­lang durch Argu­men­te in ihrem Glau­ben erschüt­tern?". Die Mehr­zahl der Ant­wor­ten lau­te­te: keine.

  2. Ber­lin Poli­zei Demokratie 

    Sinn­los ist Gewalt­an­wen­dung, die zur Pra­xis der Poli­zei gehört. Zulan­ge, haben wir alle nicht genau dar­auf geach­tet, da die­ses Vor­ge­hen nicht uns, die "guten und edlen" betraf, son­dern schein­bar nur "Rand­grup­pen" sei­en es dies Men­schen, die zu Ado­les­zent, mit der fal­schen Haut­far­be, mit dem fal­schen "sozia­len Sta­tus", mit den fal­schen Anlie­gen.… Medi­al abge­tan, die Ereig­nis­se im Nach­bar­land Frank­reich mit die­ser Pra­xis der Poli­zei gegen die Gilets Jau­nes Begwung. Die wirk­lich Grund zur euro­pa­wei­ten Besorg­nis hät­te geben sollen.
    Nicht ernst­ge­nom­men haben wir nai­ven Zivi­lis­ten die Mili­ta­ri­sie­rung der Poli­zei genommen.
    Jeder sin­gu­lä­re Ter­ror­akt durf­te die Ein­schrän­kung und Miss­ach­tung der Men­schen­rech­te legitimieren.
    Im Moment scheint der ulti­ma­ti­ve, sich ins unend­li­che repro­du­zier­ba­re vira­le Böse­wicht gefun­den wor­den zu sein, der sich als Gold­mi­ne für alle erweist, deren Skru­pel­lo­sig­keit in den Him­mel wächst und deren Empa­thie und Lebens­d­umbheit gegen Null sich bewegt. Zudem kann im Wind­schat­ten die­ses Böse­wichts ganz see­len­ru­hig ein eigent­li­ches Hum­no­zi­des Pro­jekt auf­ge­gleist wer­den. Und nein, das sind kei­ne Phan­ta­sien. Denn die­se Leu­te kün­den ihre Schrit­te hicho­fi­zi­ell an. Schrei­ben die "Impf­pa­ckun­gen" genau an …Nur wer liest schon das Kleingeruckte?

    1. Es beru­higt mich ein bischen, daß die Poli­zei als eine der ers­ten in den Genuß der neu­en Impf­stof­fe kom­men wird und so als Ver­suchs­kar­ni­ckel für einen nicht­erprob­ten neu­ar­ti­gen Impf­stoff die­nen und so ein­mal auf der ande­ren Sei­te der Macht ste­hen wird.

  3. Es ist schon erstaun­lich, dass neu­er­dings Men­schen, die aus Sor­ge um die Erhal­tung des Grund­ge­set­zes auf die Stra­ße gehen, von der Poli­zei ver­folgt werden.
    Ich mache den Poli­zi­ten nur einen klei­nen Vor­wurf, näm­lich den, dass sie, wie wei­land 1929 einem Befehl folg­ten und nicht ihrem Ver­stand. Meist sind es jun­ge Män­ner, die vor­her von ihren Chefs (damals Poli­zei­prä­si­dent Zör­gie­bel [SPD] Wer mehr erfah­ren will, wiki­pe­dia Blut­mai 1929) so rich­tig scharf gemacht wurden.
    Da lobe ich die Vopo in Leip­zig, die nach ers­ten Über­grif­fen, zum Schluss nichts mehr getan hat­ten. Sie folg­ten dem Ruf: "Kei­ne Gewalt".

  4. Ich möch­te aa dan­ken für sei­ne klu­gen Wor­te, sehe es auch so: wir soll­ten uns kei­ne Macht­lo­sig­keit ein­re­den las­sen. Jeder kann irgend­et­was tun. Wesent­lich scheint mir dabei, nicht selbst panisch und über­eif­rig zu wer­den. Es gibt so vie­le sehr ein­deu­ti­ge Hin­wei­se dar­auf, dass wir es hier mit einer ein­zi­gen Fake-Num­mer zu tun haben. Das Virus wird sehr wahr­schein­lich schlicht und ergrei­fend zu Lob­by­zwe­cken miss­braucht, das Volk wird in Angst und Schre­cken ver­setzt und somit zur kopf­lo­sen Meu­te gemacht, die mitt­ler­wei­le (oder schon viel län­ger) weni­ger Angst vor der Krank­heit hat als vor den exis­ten­zi­ell gefähr­den­den Aus­gren­zun­gen und Demon­ta­gen auf sozia­ler Ebe­ne. Ich über­le­ge, ob es nicht an der Zeit ist, eine Recht­schutz­ver­si­che­rung zu grün­den, sie eben sel­ber zu orga­ni­sie­ren für alle, die abseh­bar mit Impf­druck und ande­ren Immu­ni­täts­nach­weis­ver­fah­ren kon­fron­tiert wer­den und sich dem wider­set­zen wol­len. Es wird Geld kos­ten – und das soli­da­risch zusam­men­zu­brin­gen, viel­leicht im Rah­men einer Stif­tung, eines Fonds, eines Ver­si­che­rungs­ver­eins – hal­te ich für eine schlicht prag­ma­ti­sche Lösung. Die­je­ni­gen, die mit der aktu­el­len Poli­tik aus wel­chem Grund auch immer nicht ein­ver­stan­den sind, wer­den Anwäl­te brau­chen und Geld.

    1. @aa: Zu Black-Lives-Mat­ter-Bewe­gung uns deren stra­te­gi­scher Ver­wen­dung durch die Medi­en: ein­deu­ti­ge Zustim­mung! Ich habe das etwas zu ver­kürzt aus­ge­drückt. Zum The­ma Poli­zei bei Kli­ma­de­mos wer­de ich hin­ge­ge­gen als Ahnungs­lo­ser schwei­gen – bis zum Früh­jahr 2020 war ich nicht der gro­ße Demo­gän­ger, eher das genaue Gegenteil…

      Auch Ihre Aus­füh­run­gen zur wei­te­ren Ent­wick­lung der Covid-Lage erschei­nen mir sehr plau­si­bel und machen Mut. Zuge­ge­be­ner­ma­ßen wur­de mei­ne Stim­mung zuletzt dadurch getrübt, dass ich immer wie­der erle­ben muss­te, wie in mei­nem Umfeld eigent­lich sehr intel­li­gen­te, gebil­de­te und viel­sei­tig inter­es­sier­te Men­schen auf ein­mal voll­kom­men unkri­tisch das offi­zi­el­le Nar­ra­tiv abni­cken und sich durch kein Argu­ment davon abbrin­gen las­sen (Haben Sie eigent­lich bis­lang, wenn ich fra­gen darf, unab­hän­gig von die­ser Sei­te, also "off­line", einen Covid-Gläu­bi­gen über­zeu­gen oder zumin­dest zum Nach­den­ken anre­gen kön­nen? Mög­li­cher­wei­se sind Sie dies­be­züg­lich ja viel "geschick­ter" als ich)… Viel­leicht habe ich es des­halb zu nega­tiv gese­hen und die posi­ti­ven Zei­chen, auf die Sie ver­wei­sen, weni­ger beach­tet. In die­sem Sin­ne: dan­ke nicht nur für Ihre immens wich­ti­ge Auf­klä­rungs­ar­beit son­dern auch für das Ermutigen!

      1. @JW: Das Über­zeu­gen von "Covid-Gläu­bi­gen" ist zuge­ge­be­ner­ma­ßen dort, wo ich woh­ne, leich­ter als anders­wo. Und ja, es kann gelin­gen. Es han­delt sich um einen Kiez, der geprägt ist durch Haus­be­set­ze­rIn­nen aus dem Ende des letz­ten Jahr­hun­derts. Es gibt eine gan­ze Rei­he von Initia­ti­ven und einen gewis­sen Wider­stands­geist. Auch wenn die Gen­tri­fi­zie­rung mar­schiert, waren z.B. in mei­nem Wahl­lo­kal Links­par­tei, Grü­ne und SPD mit Rie­sen­ab­stand vor den ande­ren Par­tei­en am stärks­ten. Das hilft und ist natür­lich nicht ver­gleich­bar mit dem Rest der Repu­blik. Ande­rer­seits habe ich jede Men­ge von Zuschrif­ten bekom­men von Leu­ten, die im Früh­jahr noch "gläu­big" waren, nun aber ihre Zwei­fel haben. Um mit einer Per­son zu spre­chen, die mir nicht nahe steht: Wir schaf­fen das!

  5. Nein, das ist hier nicht das The­ma, aber "Selbst­ver­mark­ter" scheint mir ein inter­es­san­ter Begriff für einen Mann zu sein, der doch ein ent­schie­de­ner Men­schen­freund und Ken­ner der deut­schen und inter­na­tio­na­len Geschich­te ist: 

    "Selbst wenn alle Ban­ker, die die bol­sche­wis­ti­sche Revo­lu­ti­on finan­zier­ten, Juden gewe­sen wären, dürf­ten wir nie­mals alle Juden mit einer Kol­lek­tiv­schuld belegen." 

    "Ich will mit die­sem Buch mei­nen Bei­trag dazu leis­ten, dass wir Deut­schen unse­re Schuld­ge­füh­le über­win­den. Dies tut not, um wie ande­re Völ­ker auch unse­re legi­ti­men Inter­es­sen wie­der ver­tre­ten zu kön­nen. Wir müs­sen erken­nen, dass die Geschichts­schrei­bung der Sie­ger auf den Prüf­stand gehört. "

    Und natür­lich hat Sor­os die Migra­ti­ons­po­li­tik und die Kli­ma­schutz­po­li­tik qua­si erfun­den, um die Deut­schen nie­der­zu­rin­gen: "Die Angst vor einer Kli­ma­ka­ta­stro­phe sorgt dafür, Men­schen gefü­gig zu machen.
    Gemein­schaf­ten leben von gemein­sa­men Zie­len und eini­gen­der Angst. Mit dem The­ma Kli­ma­schutz rück­te das The­ma Migra­ti­on in Deutsch­land zur Euro­pa­wahl wie gese­hen deut­lich in den Hin­ter­grund. So unter­drückt die unglaub­li­che Medi­en­prä­senz von „Fri­days for Future“ die Wahr­neh­mung des Ster­bens der Natio­nal­staa­ten und die schlei­chen­de Migra­ti­on. Dabei die Kin­der geschickt ein­zu­set­zen und sie gegen die Alten auf­zu­het­zen, sorgt für eine wei­te­re Spal­tung der Gesellschaft."

    1. Ich weiß nicht ob Sor­os die Migra­ti­ons­po­li­tik erfun­den hat -

      aber jetzt mal im Ernst: ein Mensch, der in der ers­ten Hälf­te sei­nes Buches irgend­was von Phil­an­thro­pie quas­selt – und in der zwei­ten Hälf­te Bör­sen­stra­te­gien aus­brei­tet – was von so einem Men­schen zu hal­ten ist, ist für mich eindeutig.

      Geor­ge Sor­os "Das Ende der Finanz­märk­te – und deren Zukunft", "Die heu­ti­ge Finanz­kri­se und was sie bedeu­tet", Finanz­Buch Ver­lag, 2008, ISBN 978–3‑89879–413‑8

      Dar­aus:
      "Über den Autor: Geor­ge Sor­os ist Vor­sit­zen­der des Sor­os Fund Manage­ments und Grün­der eines glo­ba­len Netz­werks von Stif­tun­gen, die sich der Unter­stüt­zung von offe­nen Gesell­schaf­ten widmen. …"

      "Offe­ne Gesell­schaft" klingt ja nett – dar­un­ter kann sich jeder sein eige­nes "Wünsch-Dir-Was" vor­stel­len – irgend­was mit offe­nen Gren­zen, schön bunt, und so, halt?

      "Glo­ba­les Nezt­werk von Stif­tun­gen" – wer da nicht hell­hö­rig wird, dem ist nicht zu hel­fen. Wel­chen über­mäch­ti­gen Ein­fluss wol­len wir denn den im Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus erfolg­rei­chen Ein­zel­per­so­nen (Sor­os, Gates, Bezos, Musk, Zucker­berg, Buf­fet, Bloom­berg, Hopp, Quandt-Abkömm­lin­ge, …) denn noch zuge­ste­hen? (Geld-)Macht haben sie ja schon. Jetzt wol­len wir auch noch gläu­big ihren Pre­dig­ten lauschen?

  6. Wen @aa schreibt: "Wir sehen dar­über hin­aus in allen Umfra­gen, daß die Zustim­mung zu den "Maß­nah­men" kon­ti­nu­ier­lich zurück­geht." dann stimmt das nur teil­wei­se. Der aktu­el­le ARD-Deutsch­land­trend mel­det: "Die bis­lang für den Novem­ber gel­ten­den Coro­na-Schutz­maß­nah­men bewer­ten dem­nach 54 Pro­zent als ange­mes­sen (minus zwei). 18 Pro­zent gehen die Maß­nah­men nicht weit genug (plus zwei). Für 26 Pro­zent der Befrag­ten gehen die aktu­el­len Ein­schrän­kun­gen zu weit (plus zwei). "

    Das scheint doch etwas mehr zu sein als nur die "Macht von Schein­rie­sen". Und ja, die Gerich­te wer­den das Gesetz kassieren!

    1. … wenn sie sol­chen mani­pu­lier­ten Umfra­gen ger­ne glau­ben wol­len – Ihre Sache.

      a) Wel­cher Per­so­nen­kreis nimmt zB an Tele­fon­um­fra­gen teil? (Hin­weis: ich nicht)
      b) Wie wur­de das ein­lei­ten­de Gespräch geführt?
      c) Wel­che Erwar­tun­gen ver­bin­det der Inter­view­te mit dem durch­füh­ren­den Institut?
      d) Ist sich der Inter­view­te 100% sicher, dass sei­ne Anga­ben nicht auf ihn zurück fal­len könnten?
      e) Ant­wor­tet der Befrag­te stra­te­gisch oder nach Überzeugung?
      f) Wie sind die Fra­gen formuliert?
      g) Wel­che Ant­wort­mög­lich­kei­ten sind vorgegeben?

      1. @AlbrechtStorz Ich ver­ste­he gut, dass Men­schen die­sen gan­zen Umfra­gen miss­trau­en. Mein Ein­wand bezog sich auch nur dar­auf, dass @aa sich posi­tiv auf die­se Umfra­gen bezog, weil dort ables­bar sei, dass die Zustim­mung zu den Mass­nah­men zurückgeht.

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