18 Antworten auf „"Wir sind friedlich, was seid ihr?"“

  1. Ah, die­sen Schulte und den Eckert ver­wechs­le ich immer …

    und das, was Berlin heu­te gebo­ten hat ist ein Trauerspiel.

    Aber damit wer­den sie nicht durch­kom­men, der Widerstand wächst, auch in ande­ren Ländern …

    Und immer weni­ger Menschen sind bereit, die Einschränkungen hin­zu­neh­men, wegen eine ima­gi­nier­ten Gefahr ganz real in Existenznot und wirt­schaft­li­che Not zu gera­ten sieht nun mal zurecht kein ver­nünf­ti­ger Mensch ein …

    Das Parlament hat jede Bodenhaftung, jeden Realitätssinn, jeden Kontakt zu den nor­ma­len Bürgern im Land verloren.

    1. @Albrecht Storz

      Ein Trauerspiel ist aus mei­ner Sicht vor allem (Leider! Leider!) die Anzahl der Versammelten. Angesichts des immer wahn­sin­ni­ger wer­den­den Wahnsinns soll­te nicht nur der Pariser Platz vol­ler Menschen sein – die Menge soll­te sich viel­mehr vom Anhalter Bahnhof bis zur Charitè und von der Siegessäule bis zum Alex erstre­cken – dann wür­de man viel­leicht – viel­leicht! – etwas errei­chen. Über so ein klei­nes Grüppchen lachen die Zeugen Coronas hin­ge­gen nur.

      Ja, es gab par­al­lel noch ande­re Versammlungen – etwa am Spreeufer unweit des Bahnhofs Friedrichstraße – doch in Anbetracht des­sen, was auf dem Spiel steht, soll­ten es noch viel, viel, viel mehr sein.

      Tut mir leid, wenn das defä­tis­tisch klingt, aber dass "immer weni­ger Menschen bereit [sind], die Einschränkungen hin­zu­neh­men", wie Sie schrei­ben, sehe ich kaum. Stattdessen sehe ich immer mehr Personen – jeden Alters übri­gens – die selbst im Freien, ja selbst in klei­nen Nebenstraßen ohne Verkehr (!!), brav ihre Gehorsamsanzeiger tragen. 

      Ich habe in den letz­ten Monaten immer wie­der Gespräche mit Coronagläubigen geführt, auf offi­zi­el­le Daten (teil­wei­se vom RKI selbst, dem alle ja so schön glau­ben) ver­wie­sen, Statistiken, Studien – und war damit unge­fähr so erfolg­reich wie Löws Elf ges­tern gegen Spanien. 

      Ich hof­fe wirk­lich sehr, das ist nur Schwarzseherei. Ich hof­fe wirk­lich sehr, dass mich die kom­men­den Wochen und Monate eines Besseren belehren!

      Ich ste­he auf, wo immer es geht. Viele der Leser die­ser Seite wer­den das wohn ähn­lich tun. Doch wir müs­sen mehr wer­den. VIEL mehr.

      1. zu JW: es war mit­ten in der Woche, das Wetter nicht ganz schlecht, aber auch nicht ein­la­dend, vie­le haben sicher einen lan­gen Weg auf sich genom­men, mit Wasserwerfern, bru­ta­ler Polizei, Unbillen viel­fäl­tigs­ter Art war zu reche­nen – was erwar­ten Sie eigent­lich von Ihren Mitmenschen? Waren Sie denn dort?

        1. Erstens: Ja, ich war heu­te da, auch spä­ter noch bei der Versammlung am Spreeufer. Brutale Polizei war nach mei­ner Beobachtung zum Glück eher die Ausnahme – aber ich habe ein­deu­tig nicht alles gese­hen, zumal ich mich eher in der Straße des 17. Juni als mit­ten auf dem Platz auf­ge­hal­ten habe.

          Zweitens: "Erwarten" tue ich nichts. Ich bin höchs­tens nega­tiv betrof­fen ange­sichts einer gewis­sen Diskrepanz: Wenn mal wie­der ein Klimathema oder Polizeigewalt in den USA – in den USA! – auf der Tapete steht, kön­nen Massen mobi­li­siert wer­den. Werden hin­ge­gen, hier in Deutschland (wie fast über­all in Europa) Grundrechte auf eine Weise ein­ge­schränkt, die man vor einem Jahr kaum für mög­lich gehal­ten hät­te, bleibt die Mehrheit erschre­ckend passiv.

          Natürlich sind das voll­kom­men unter­schied­li­che Kontexte – wäh­rend Black-Lives-Matter und die Fridays-for-Future-Kids von den Mainstreammedien gefei­ert wer­den (und größ­ten­teils kaum mit­be­kom­men, zu was für einem nütz­li­chen Werkzeug sie sich auf die­se Weise machen las­sen, wenn es dar­um geht, von ande­ren rele­van­ten Themen abzu­len­ken), müs­sen Covid-Maßnahmen-Kritiker mit übels­ten Diffamierieungen rechnen. 

          Meine Aussagen spei­sen sich aber nicht nur aus den Teilnehmerzahlen bei Demos (ich habe es unten im P.S. geschrie­ben und beto­ne es hier noch ein­mal: ein rie­si­ges "DANKE!" an jeden, der dort war), son­dern genau­so aus mei­nen eben­falls geschil­der­ten Erfahrungen mit Covid-Gläubigen. KEIN Argument – und es gibt wirk­lich mehr als genug – sorgt auch nur für ein gering­fü­gi­ges Umdenken! KEINE noch so skan­da­lö­se und wis­sen­schaft­lich unhalt­ba­re Maßnahme führt zu einem wirk­li­chen Aufwachen (Allerhöchstens wird die Einzelmaßnahme vor­sich­tig ange­zwei­felt, nie­mals aber das Gesamtnarrativ, nach Art von: "Ja, Maßnahme x ist viel­leicht merk­wür­dig, aber bei einem so gefähr­li­chen Virus pro­biert man eben alles aus"). 

          Das fin­de ich trau­rig. Nicht mehr und nicht weni­ger. Aber ich gebe zu, dass mei­ne ursprüng­li­che Aussage zu nega­tiv und zu sehr aus einer "Erwatungshaltung" her­aus, geschrie­ben war. Ich bit­te um Nachsicht. Mit jedem Tag ver­grö­ßert sich in mir das Gefühl von Machtlosigkeit – obwohl ich, nach mei­ner Einschätzung, bei­lei­be nicht untä­tig und nör­gelnd auf dem Sofa sit­ze. Letzendlich wün­sche ich mir nur das, was sich fast jeder hier wünscht – dass die­ser gan­ze Wahnsinn end­lich aufhört.

          1. @JW. Zu "Zweitens": Meine Wahrnehmung ist etwas anders. Black-Lives-Matter war nur so lan­ge inter­es­sant für die Medien, wie man die Bewegung gegen den bösen Trump und für die guten Demokraten aus­schlach­ten konn­te. Als die das Spiel nicht mit­mach­te und Fragen nach Polizeigewalt hier­zu­lan­de stell­te, war schnell Schluß damit. Auch beim Klimathema habe ich durch­aus üble Polizeigewalt und gehäs­si­ge Berichterstattung erlebt, wenn Menschen über die übli­chen "Latschdemos" hin­aus gingen.
            Wir soll­ten uns auch kei­ne Machtlosigkeit ein­re­den las­sen. Das Schauspiel, das die Herrschenden heu­te auf­ge­führt haben, wäre ohne mona­te­lan­ge Demonstrationen und beharr­li­che Aufklärung gar nicht nötig gewe­sen. Sie haben erkannt, daß sie ihrem Notstandsrecht ein legal schei­nen­des Mäntelchen umhän­gen müs­sen. Zugleich haben sie auf der Straße demons­triert, wel­chen Demokratiebegriff sie haben. Allein für die­ses Lehrstück kön­nen wir von Herzen dank­bar sein. Wir sehen dar­über hin­aus in allen Umfragen, daß die Zustimmung zu den "Maßnahmen" kon­ti­nu­ier­lich zurück­geht. Die Impfnummer wird ein Riesen-Fiasko wer­den, das heu­te beschlos­se­ne Gesetz wird von Gerichten für Makulatur erklärt wer­den. Nein, was wir heu­te erlebt haben, war die Macht von Scheinriesen, die zwar noch über Gewaltmittel ver­fü­gen, aber zuneh­mend das Vertrauen ver­spie­len, das sie im Frühjahr noch pro­du­zie­ren konn­ten. Das wirk­lich Dramatische dabei ist, daß das Bild der Demokratie als einer schüt­zens­wer­ten Lebensform extre­men Schaden nimmt. Allein das ist schon ein Grund, nicht aufzugeben.

          2. JW, ich bin voll bei Ihnen – vor allem wenn sie dort dabei waren und also auf­ge­stan­den sind. Frustriert sind wir alle immer wie­der. Den Wahnsinn auf allen Ebenen unun­ter­bro­chen wahr­neh­men zu müs­sen ist ein har­tes Brot.

            Was ich fest­stel­le: die Corona-Hysteriker müs­sen ihre Mittel immer wei­ter hoch­schrau­ben, um den Druck "von unten" nie­der­zu­hal­ten. Wasserwerfer in Frankfurt und Berlin sind eine wei­te­re Eskalationsstufe, die auf Hilflosigkeit und Panik hin­deu­tet. Die Verantwortlichen kapie­ren: da läuft ihnen etwas aus dem Ruder. Und ent­spre­chend wird reagiert.

            Wir dür­fen nur eins nicht: uns ent­mu­ti­gen lassen.

            Wir haben kei­ne Chance – also nut­zen wir sie!

    2. P.S. Damit ich nicht miss­ver­stan­den wer­de: Ich freue mich über jeden ein­zel­nen, der vor Ort war (An jede und jeden davon: DANKE!). Aber sowohl am 1.8. in Berlin als auch kürz­lich in Leipzig waren es noch viel mehr Menschen als heu­te. Irgendwas bewirkt hat das trotz­dem nicht. Und per­sön­lich habe ich lei­der noch nie­man­den getrof­fen, der sei­ne Meinung zum Corona-Wahnsinn geän­dert hät­te – wer im Frühling dem offi­zi­el­len Narrativ geglaubt hat, glaubt ihm auch jetzt noch; und wer da schon kri­tisch war, ist es (zum Glück!) auch immer noch.

      Und ich den­ke nicht, dass es nur mei­ne Einzelerfahrung ist. Bei "Peds Ansichten" gab es kürz­lich unter einem der letz­ten Beiträge einen Austausch zu genau die­ser Frage: "Wie vie­le Covid-Gläubige konn­ten Sie bis­lang durch Argumente in ihrem Glauben erschüt­tern?". Die Mehrzahl der Antworten lau­te­te: keine.

  2. Berlin Polizei Demokratie 

    Sinnlos ist Gewaltanwendung, die zur Praxis der Polizei gehört. Zulange, haben wir alle nicht genau dar­auf geach­tet, da die­ses Vorgehen nicht uns, die "guten und edlen" betraf, son­dern schein­bar nur "Randgruppen" sei­en es dies Menschen, die zu Adoleszent, mit der fal­schen Hautfarbe, mit dem fal­schen "sozia­len Status", mit den fal­schen Anliegen.… Medial abge­tan, die Ereignisse im Nachbarland Frankreich mit die­ser Praxis der Polizei gegen die Gilets Jaunes Begwung. Die wirk­lich Grund zur euro­pa­wei­ten Besorgnis hät­te geben sollen.
    Nicht ernst­ge­nom­men haben wir nai­ven Zivilisten die Militarisierung der Polizei genommen.
    Jeder sin­gu­lä­re Terrorakt durf­te die Einschränkung und Missachtung der Menschenrechte legitimieren.
    Im Moment scheint der ulti­ma­ti­ve, sich ins unend­li­che repro­du­zier­ba­re vira­le Bösewicht gefun­den wor­den zu sein, der sich als Goldmine für alle erweist, deren Skrupellosigkeit in den Himmel wächst und deren Empathie und Lebensdumbheit gegen Null sich bewegt. Zudem kann im Windschatten die­ses Bösewichts ganz see­len­ru­hig ein eigent­li­ches Humnozides Projekt auf­ge­gleist wer­den. Und nein, das sind kei­ne Phantasien. Denn die­se Leute kün­den ihre Schritte hichofizi­ell an. Schreiben die "Impfpackungen" genau an …Nur wer liest schon das Kleingeruckte?

    1. Es beru­higt mich ein bischen, daß die Polizei als eine der ers­ten in den Genuß der neu­en Impfstoffe kom­men wird und so als Versuchskarnickel für einen nicht­erprob­ten neu­ar­ti­gen Impfstoff die­nen und so ein­mal auf der ande­ren Seite der Macht ste­hen wird.

  3. Es ist schon erstaun­lich, dass neu­er­dings Menschen, die aus Sorge um die Erhaltung des Grundgesetzes auf die Straße gehen, von der Polizei ver­folgt werden.
    Ich mache den Poliziten nur einen klei­nen Vorwurf, näm­lich den, dass sie, wie wei­land 1929 einem Befehl folg­ten und nicht ihrem Verstand. Meist sind es jun­ge Männer, die vor­her von ihren Chefs (damals Polizeipräsident Zörgiebel [SPD] Wer mehr erfah­ren will, wiki­pe­dia Blutmai 1929) so rich­tig scharf gemacht wurden.
    Da lobe ich die Vopo in Leipzig, die nach ers­ten Übergriffen, zum Schluss nichts mehr getan hat­ten. Sie folg­ten dem Ruf: "Keine Gewalt".

  4. Ich möch­te aa dan­ken für sei­ne klu­gen Worte, sehe es auch so: wir soll­ten uns kei­ne Machtlosigkeit ein­re­den las­sen. Jeder kann irgend­et­was tun. Wesentlich scheint mir dabei, nicht selbst panisch und über­eif­rig zu wer­den. Es gibt so vie­le sehr ein­deu­ti­ge Hinweise dar­auf, dass wir es hier mit einer ein­zi­gen Fake-Nummer zu tun haben. Das Virus wird sehr wahr­schein­lich schlicht und ergrei­fend zu Lobbyzwecken miss­braucht, das Volk wird in Angst und Schrecken ver­setzt und somit zur kopf­lo­sen Meute gemacht, die mitt­ler­wei­le (oder schon viel län­ger) weni­ger Angst vor der Krankheit hat als vor den exis­ten­zi­ell gefähr­den­den Ausgrenzungen und Demontagen auf sozia­ler Ebene. Ich über­le­ge, ob es nicht an der Zeit ist, eine Rechtschutzversicherung zu grün­den, sie eben sel­ber zu orga­ni­sie­ren für alle, die abseh­bar mit Impfdruck und ande­ren Immunitätsnachweisverfahren kon­fron­tiert wer­den und sich dem wider­set­zen wol­len. Es wird Geld kos­ten – und das soli­da­risch zusam­men­zu­brin­gen, viel­leicht im Rahmen einer Stiftung, eines Fonds, eines Versicherungsvereins – hal­te ich für eine schlicht prag­ma­ti­sche Lösung. Diejenigen, die mit der aktu­el­len Politik aus wel­chem Grund auch immer nicht ein­ver­stan­den sind, wer­den Anwälte brau­chen und Geld.

    1. @aa: Zu Black-Lives-Matter-Bewegung uns deren stra­te­gi­scher Verwendung durch die Medien: ein­deu­ti­ge Zustimmung! Ich habe das etwas zu ver­kürzt aus­ge­drückt. Zum Thema Polizei bei Klimademos wer­de ich hin­ge­ge­gen als Ahnungsloser schwei­gen – bis zum Frühjahr 2020 war ich nicht der gro­ße Demogänger, eher das genaue Gegenteil…

      Auch Ihre Ausführungen zur wei­te­ren Entwicklung der Covid-Lage erschei­nen mir sehr plau­si­bel und machen Mut. Zugegebenermaßen wur­de mei­ne Stimmung zuletzt dadurch getrübt, dass ich immer wie­der erle­ben muss­te, wie in mei­nem Umfeld eigent­lich sehr intel­li­gen­te, gebil­de­te und viel­sei­tig inter­es­sier­te Menschen auf ein­mal voll­kom­men unkri­tisch das offi­zi­el­le Narrativ abni­cken und sich durch kein Argument davon abbrin­gen las­sen (Haben Sie eigent­lich bis­lang, wenn ich fra­gen darf, unab­hän­gig von die­ser Seite, also "off­line", einen Covid-Gläubigen über­zeu­gen oder zumin­dest zum Nachdenken anre­gen kön­nen? Möglicherweise sind Sie dies­be­züg­lich ja viel "geschick­ter" als ich)… Vielleicht habe ich es des­halb zu nega­tiv gese­hen und die posi­ti­ven Zeichen, auf die Sie ver­wei­sen, weni­ger beach­tet. In die­sem Sinne: dan­ke nicht nur für Ihre immens wich­ti­ge Aufklärungsarbeit son­dern auch für das Ermutigen!

      1. @JW: Das Überzeugen von "Covid-Gläubigen" ist zuge­ge­be­ner­ma­ßen dort, wo ich woh­ne, leich­ter als anders­wo. Und ja, es kann gelin­gen. Es han­delt sich um einen Kiez, der geprägt ist durch HausbesetzerInnen aus dem Ende des letz­ten Jahrhunderts. Es gibt eine gan­ze Reihe von Initiativen und einen gewis­sen Widerstandsgeist. Auch wenn die Gentrifizierung mar­schiert, waren z.B. in mei­nem Wahllokal Linkspartei, Grüne und SPD mit Riesenabstand vor den ande­ren Parteien am stärks­ten. Das hilft und ist natür­lich nicht ver­gleich­bar mit dem Rest der Republik. Andererseits habe ich jede Menge von Zuschriften bekom­men von Leuten, die im Frühjahr noch "gläu­big" waren, nun aber ihre Zweifel haben. Um mit einer Person zu spre­chen, die mir nicht nahe steht: Wir schaf­fen das!

  5. Nein, das ist hier nicht das Thema, aber "Selbstvermarkter" scheint mir ein inter­es­san­ter Begriff für einen Mann zu sein, der doch ein ent­schie­de­ner Menschenfreund und Kenner der deut­schen und inter­na­tio­na­len Geschichte ist: 

    "Selbst wenn alle Banker, die die bol­sche­wis­ti­sche Revolution finan­zier­ten, Juden gewe­sen wären, dürf­ten wir nie­mals alle Juden mit einer Kollektivschuld belegen." 

    "Ich will mit die­sem Buch mei­nen Beitrag dazu leis­ten, dass wir Deutschen unse­re Schuldgefühle über­win­den. Dies tut not, um wie ande­re Völker auch unse­re legi­ti­men Interessen wie­der ver­tre­ten zu kön­nen. Wir müs­sen erken­nen, dass die Geschichtsschreibung der Sieger auf den Prüfstand gehört. "

    Und natür­lich hat Soros die Migrationspolitik und die Klimaschutzpolitik qua­si erfun­den, um die Deutschen nie­der­zu­rin­gen: "Die Angst vor einer Klimakatastrophe sorgt dafür, Menschen gefü­gig zu machen.
    Gemeinschaften leben von gemein­sa­men Zielen und eini­gen­der Angst. Mit dem Thema Klimaschutz rück­te das Thema Migration in Deutschland zur Europawahl wie gese­hen deut­lich in den Hintergrund. So unter­drückt die unglaub­li­che Medienpräsenz von „Fridays for Future“ die Wahrnehmung des Sterbens der Nationalstaaten und die schlei­chen­de Migration. Dabei die Kinder geschickt ein­zu­set­zen und sie gegen die Alten auf­zu­het­zen, sorgt für eine wei­te­re Spaltung der Gesellschaft."

    1. Ich weiß nicht ob Soros die Migrationspolitik erfun­den hat -

      aber jetzt mal im Ernst: ein Mensch, der in der ers­ten Hälfte sei­nes Buches irgend­was von Philanthropie quas­selt – und in der zwei­ten Hälfte Börsenstrategien aus­brei­tet – was von so einem Menschen zu hal­ten ist, ist für mich eindeutig.

      George Soros "Das Ende der Finanzmärkte – und deren Zukunft", "Die heu­ti­ge Finanzkrise und was sie bedeu­tet", FinanzBuch Verlag, 2008, ISBN 978–3‑89879–413‑8

      Daraus:
      "Über den Autor: George Soros ist Vorsitzender des Soros Fund Managements und Gründer eines glo­ba­len Netzwerks von Stiftungen, die sich der Unterstützung von offe­nen Gesellschaften widmen. …"

      "Offene Gesellschaft" klingt ja nett – dar­un­ter kann sich jeder sein eige­nes "Wünsch-Dir-Was" vor­stel­len – irgend­was mit offe­nen Grenzen, schön bunt, und so, halt?

      "Globales Neztwerk von Stiftungen" – wer da nicht hell­hö­rig wird, dem ist nicht zu hel­fen. Welchen über­mäch­ti­gen Einfluss wol­len wir denn den im Raubtierkapitalismus erfolg­rei­chen Einzelpersonen (Soros, Gates, Bezos, Musk, Zuckerberg, Buffet, Bloomberg, Hopp, Quandt-Abkömmlinge, …) denn noch zuge­ste­hen? (Geld-)Macht haben sie ja schon. Jetzt wol­len wir auch noch gläu­big ihren Predigten lauschen?

  6. Wen @aa schreibt: "Wir sehen dar­über hin­aus in allen Umfragen, daß die Zustimmung zu den "Maßnahmen" kon­ti­nu­ier­lich zurück­geht." dann stimmt das nur teil­wei­se. Der aktu­el­le ARD-Deutschlandtrend mel­det: "Die bis­lang für den November gel­ten­den Corona-Schutzmaßnahmen bewer­ten dem­nach 54 Prozent als ange­mes­sen (minus zwei). 18 Prozent gehen die Maßnahmen nicht weit genug (plus zwei). Für 26 Prozent der Befragten gehen die aktu­el­len Einschränkungen zu weit (plus zwei). "

    Das scheint doch etwas mehr zu sein als nur die "Macht von Scheinriesen". Und ja, die Gerichte wer­den das Gesetz kassieren!

    1. … wenn sie sol­chen mani­pu­lier­ten Umfragen ger­ne glau­ben wol­len – Ihre Sache.

      a) Welcher Personenkreis nimmt zB an Telefonumfragen teil? (Hinweis: ich nicht)
      b) Wie wur­de das ein­lei­ten­de Gespräch geführt?
      c) Welche Erwartungen ver­bin­det der Interviewte mit dem durch­füh­ren­den Institut?
      d) Ist sich der Interviewte 100% sicher, dass sei­ne Angaben nicht auf ihn zurück fal­len könnten?
      e) Antwortet der Befragte stra­te­gisch oder nach Überzeugung?
      f) Wie sind die Fragen formuliert?
      g) Welche Antwortmöglichkeiten sind vorgegeben?

      1. @AlbrechtStorz Ich ver­ste­he gut, dass Menschen die­sen gan­zen Umfragen miss­trau­en. Mein Einwand bezog sich auch nur dar­auf, dass @aa sich posi­tiv auf die­se Umfragen bezog, weil dort ables­bar sei, dass die Zustimmung zu den Massnahmen zurückgeht.

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