Wir müssen ohne Verzögerung investieren. Die nächste Pandemie könnte in der Tat schlimmer sein.

Durch einen Kommentar bin ich auf das "G20 High Level Independent Panel (HLIP) on Financing the Global Commons for Pandemic Preparedness and Response" gesto­ßen, des­sen Publikationen der Text der Überschrift ent­nom­men ist. Zur Gründung der Organisation Anfang 2021 ver­laut­bar­te sie:

»Die HLIP hat folgende Aufgaben:

        • Identifizierung der Lücken im Finanzierungssystem für die glo­ba­len Gemeinschaftsgüter für Pandemieprävention, ‑über­wa­chung, ‑vor­sor­ge und ‑reak­ti­on.
        • Vorschläge für prak­ti­ka­ble Lösungen, um die­se Lücken sys­te­ma­tisch und nach­hal­tig zu schlie­ßen und die Ressourcen des öffent­li­chen, pri­va­ten und phil­an­thro­pi­schen Sektors sowie der inter­na­tio­na­len Finanzinstitutionen (IFI) opti­mal zu nutzen.

Die Mitglieder der HLIP, in ers­ter Linie Wirtschafts- und Finanzexperten, arbei­ten in ihrer indi­vi­du­el­len und unab­hän­gi­gen Eigenschaft. Die HLIP legt den G20-Finanzministern und Zentralbankgouverneuren bei ihrem Treffen im April 2021 eine Fortschrittsmitteilung vor und wird ihre voll­stän­di­gen Empfehlungen bei ihrem Treffen im Juli 2021 prä­sen­tie­ren.«

An der Mitgliederliste läßt sich bereits erken­nen, daß es – wie auch anders – um "glo­ba­le Gemeinschaftsgüter" geht, die am bes­ten in ihren Händen auf­ge­ho­ben sind. Einige Mitglieder, deren Reihenfolge (nach Wichtigkeit?) dem Original ent­nom­men ist:

In ihrem Bericht aus dem Juni 2021 for­mu­liert die Oligarchen-Gruppe aka "hoch­ran­gi­ges unab­hän­gi­ges Gremium":

»Das High Level Independent Panel wur­de von der G20 im Januar 2021 gebe­ten, Vorschläge zu machen, wie die Finanzierung sys­te­ma­tisch und nach­hal­tig orga­ni­siert wer­den kann, um die Anfälligkeit der Welt für künf­ti­ge Pandemien zu verringern…

Wir müs­sen die glo­ba­le Governance stär­ken und grö­ße­re und nach­hal­ti­ge Investitionen in glo­ba­le öffent­li­che Güter mobi­li­sie­ren, die gefähr­lich unter­fi­nan­ziert sind. Beides ist ent­schei­dend, um die Widerstandsfähigkeit gegen künf­ti­ge Pandemien zu stär­ken…« (S. 1)

Die Ratschläge wur­den umge­setzt oder gera­de ange­gan­gen. Zwar haben zuletzt die all­zu dreis­ten Pläne zur Machtübertragung an die WHO (in deren sämt­li­chen Gremien die Ratschlagenden feder­füh­rend sit­zen, sie­he Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen") einen Dämpfer hin­neh­men müs­sen, doch denkt dort nie­mand an Aufgeben.

Das zwei­te Ziel – "nach­hal­ti­ge Investitionen in glo­ba­le öffent­li­che Güter" – ist plan­mä­ßig umge­setzt wor­den. In allen Teilbereichen, Tests, Masken und natür­lich "Impfungen" haben sich die Investitionen in phan­tas­ti­sche Gewinne umgewandelt.

Im Kapitel "C. Prioritäten der Finanzierung" heißt es dazu vollmundig:

»Oberste Priorität für die inter­na­tio­na­le Gemeinschaft ist es, sich auf einen Aktionsplan zu eini­gen und die­sen umzu­set­zen, um den Großteil der gefähr­de­ten Weltbevölkerung bis Ende 2022 zu impfen.

… b. Trotz begrü­ßens­wer­ter Fortschritte an allen Fronten ist die Welt noch nicht auf einem siche­ren Weg, die­se Pandemie bis Ende 2022 zu beenden.

c. Die drin­gends­te Aufgabe besteht dar­in, die drin­gen­den Finanzierungslücken für ACT‑A und die COVAX-Fazilität für 2021 und 2022 zu schlie­ßen.« (S. 46)

Hier zei­gen sich die Grenzen der Möglichkeiten der Herrschenden. Die letzt­ge­nann­ten Programme für die armen Länder sind voll­stän­dig geschei­tert, dort will man die "Impfstoffe" noch nicht ein­mal mehr geschenkt haben. Selbst die gegen die Industriestaaten durch­ge­setz­te befris­te­te Freigabe der Patente ver­pufft. Und in den west­li­chen Ländern ist trotz mas­si­ver Zwangsmaßnahmen und Dauerpropaganda das Ziel der "Durchimpfung" fast über­all nicht erreicht worden.

In dem Kapitel wird unver­blümt die erfolg­lo­se Strategie für die armen Länder (LIC) benannt – und den #ZeroCovidianerInnen fällt nicht auf, mit wem sie Seite an Seite marschieren:

»a. Die Beschaffung zusätz­li­cher Zuschussmittel ist der bes­te Weg, um den Zugang der LIC zu Impfstoffen und ande­ren medi­zi­ni­schen Gegenmaßnahmen sowie zu glo­ba­len öffent­li­chen Gütern wie Überwachung und Forschung zu unter­stüt­zen

b. Parallel zu den Bemühungen um die Mobilisierung zusätz­li­cher Zuschüsse soll­ten die LIC- und MIC-Länder in der Lage sein, Impfstoffe und ande­re Ressourcen zu erwer­ben, indem sie von den inter­na­tio­na­len Finanzinstitutionen (IFI) Finanzmittel zu Vorzugsbedingungen erhal­ten. Die Kreditaufnahme bei bestehen­den oder neu­en IFI-Fazilitäten soll­te als zweit­bes­te Alternative zur Zuschussfinanzierung betrach­tet wer­den; ein schnel­ler Zugang zu kon­zes­sio­nä­ren Darlehen ist jedoch weit­aus bes­ser als die Verzögerung von Impfstoffkäufen und Impfkampagnen, bis genü­gend Zuschüsse mobi­li­siert wur­den.« (S. 46)

Das seit Jahrzehnten bekann­te Verschuldungsprogramm soll fort­ge­setzt und wei­te­re Abhängigkeit erzeugt wer­den, dies­mal für den Erwerb von west­li­chen "Impfstoffen". Das schla­gen hier die­je­ni­gen vor, die das Sagen haben in den " inter­na­tio­na­len Finanzinstitutionen" und über die­sen Weg ihre Profite erhöhen.

Unter der Überschrift "Finanzierung der künf­ti­gen Sicherheit vor Pandemien" ist zu lesen:

»… Mit inner­staat­li­chen Maßnahmen allein lässt sich die nächs­te Pandemie jedoch nicht ver­hin­dern. Wir müs­sen uns gemein­sam dazu ver­pflich­ten, die inter­na­tio­na­le Finanzierung in den nächs­ten fünf Jahren um 75 Milliarden US-Dollar zu erhö­hen – das sind 15 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dies umfasst sowohl die Finanzierung von Funktionen auf glo­ba­ler Ebene als auch die Unterstützung, die die LICs und LMICs benö­ti­gen, um in die glo­ba­len öffent­li­chen Güter auf Länderebene zu inves­tie­ren, die für die Pandemievorsorge erfor­der­lich sind…« (S. 48)

Damit set­zen die VertreterInnen des gro­ßen (Finanz-)Kapitals fort, was sie mit den neo­li­be­ra­len Grundsätzen seit lan­gem prak­ti­zie­ren: Enorme Geldmengen fin­den in der Realwirtschaft kei­ne Anlagemöglichkeiten für aus­rei­chen­de Profitraten. Deshalb wur­den immer mehr die Daseinsvorsorge (Renten, Gesundheitswesen, öffent­li­che Verwaltung…), aber auch wei­te­re exis­ten­zi­el­le Bereich wie Wasser- und Energiewirtschaft für den Markt geöff­net. Dies soll nun welt­um­fas­send und ver­bind­lich gesche­hen unter dem Vorwand der "Pandemiebekämpfung".

Das Konzept bleibt das alte. Öffentliche Investitionen und vor allem Personal wer­den her­un­ter­ge­fah­ren, hilf­rei­che Investoren und "Philanthropen" ste­hen bereit, um die Welt zu retten:

»... b. Die nächs­te gro­ße Pandemie kann jeder­zeit auf­tre­ten. Selbst wenn sie erst in 10 oder 20 Jahren auf­tritt, wer­den die Kosten für die Regierungen immer noch das 10- bis 25-fache der kumu­la­ti­ven zusätz­li­chen Investitionen in Prävention und Bereitschaft in den Jahren bis dahin betra­gen, aus­ge­drückt in Gegenwartswerten.

c. Nach Schätzungen von Metabiota wird es im nächs­ten Jahrzehnt vor­aus­sicht­lich 4 Millionen Todesfälle durch die drei Erregergruppen – pan­de­mi­sche Influenza, epi­de­mi­sche Coronaviren und vira­les hämor­rha­gi­sches Fieber – geben, was in etwa den bis­he­ri­gen Verlusten bei der heu­ti­gen Pandemie ent­spricht.« (S. 49)

Als eines von neun Highlights wird in Umkehrung der Wirklichkeit vor­ge­schla­gen: "Nutzung der Fähigkeiten und Ressourcen des pri­va­ten und phil­an­thro­pi­schen Sektors". Ein wei­te­rer Punkt eröff­net gleich ein neu­es Geschäftsfeld: "Entwicklung von Versicherungslösungen für nach­tei­li­ge Entschädigungsfälle im Zusammenhang mit dem Einsatz medi­zi­ni­scher Gegenmaßnahmen".

Auf ins­ge­samt 89 Seiten geht es so wei­ter. In die­sem Zusammenhang wäre es naiv, die Bestellorgien von Spahn, exzes­siv vor­an­ge­trie­ben durch Lauterbach, für Erscheinungen zu hal­ten, die vor­wie­gend krank­haf­tem Denken geschul­det sind.

15 Antworten auf „Wir müssen ohne Verzögerung investieren. Die nächste Pandemie könnte in der Tat schlimmer sein.“

  1. Nachtrag: (die Dommermuthig zitier­te Pathologin ist nur eine auf­ge­koch­te Zeugin Coronas:)

    https://​www​.focus​.de/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​n​e​w​s​/​p​r​o​f​i​l​-​e​i​n​e​s​-​k​i​l​l​e​r​s​-​p​a​t​h​o​l​o​g​i​n​-​u​e​b​e​r​-​c​o​r​o​n​a​-​g​e​f​a​h​r​-​e​s​-​g​i​b​t​-​z​w​e​i​-​a​r​t​e​n​-​a​n​-​c​o​v​i​d​-​1​9​-​z​u​-​s​t​e​r​b​e​n​_​i​d​_​1​2​5​7​6​9​6​4​.​h​tml

    schon vor 2 Jahren gab es also das „Profil eines Killers“ der sich über­ra­schend auf fol­gen­de Opfer kon­zen­triert hat, die "über­wie­gend zur klas­si­schen Risikogruppe gehör­ten: männ­lich, älter als 70 und mit ver­schie­de­nen Vorerkrankungen".
    Tja, den mut­maß­li­chen "Killer" gibt's zwar nicht mehr, aber sei­ne Nachkommen könn­ten ja noch gefähr­li­cher werden …

  2. Tim Röhn
    @Tim_Roehn
    Spannender Austausch mit @Chikwe_I
    , dem Direktor des neu­en @WHO
    Global Hub in Berlin.
    Themen u.a.: glo­ba­le Vernetzung bei Pandemien, Vorbereitung eines pan­de­mic trea­ty – und wel­che Beiträge man von Berlin aus bei all die­sen Themen leis­ten kann. Bald mehr @welt
    .
    11:11 AM · Jun 20, 2022
    https://​twit​ter​.com/​T​i​m​_​R​o​e​h​n​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​3​8​8​4​1​9​0​4​0​6​1​7​5​9​4​8​9​?​c​x​t​=​H​H​w​W​g​o​C​y​k​e​C​j​i​N​s​q​A​AAA

  3. Tim Röhn
    @Tim_Roehn
    Gerade noch poch­te @janoschdahmen
    auf die allg. Impfpflicht (3 Dosen bis Herbst), da for­dert er schon ein “breit ange­leg­tes Auffrischungsprogramm”, weil die letz­te Auffrischimpfung vie­ler Bürger im Herbst “zu lan­ge her” sei. 

    Wenig könn­te den Impfpflicht-Unsinn bes­ser illustrieren

    https://​pbs​.twimg​.com/​m​e​d​i​a​/​F​V​n​u​f​k​m​X​o​A​A​c​-​K​2​?​f​o​r​m​a​t​=​j​p​g​&​n​a​m​e​=​s​m​all
    2:03 PM · Jun 19, 2022
    https://​twit​ter​.com/​T​i​m​_​R​o​e​h​n​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​3​8​5​2​2​9​7​9​2​8​5​4​6​7​1​3​7​?​c​x​t​=​H​H​w​W​g​o​C​w​s​f​G​f​9​9​k​q​A​AAA

  4. Im Kanton #Genf dürfen Kinder die positiv auf #SARSCoV2 getestet wurden, weiterhin die Schule besuchen sagt:

    Prof. Freedom Retweeted
    Ŧɭ๏ ☀️
    @mobileflo
    Im Kanton #Genf dür­fen Kinder die posi­tiv auf #SARSCoV2 getes­tet wur­den, wei­ter­hin die Schule besuchen.
    "no spe­cial mea­su­res in schools. […] In case of a posi­ti­ve test, if the gene­ral con­di­ti­on allows it, the pupil can con­ti­nue to go to school."

    https://​www​.ge​.ch/​e​n​/​c​o​v​i​d​-​1​9​-​h​o​w​-​p​r​o​t​e​c​t​-​y​o​u​r​s​e​l​f​-​a​n​d​-​o​t​h​e​r​s​/​c​h​i​l​d​r​e​n​-​s​c​h​o​o​l​-​a​n​d​-​c​o​v​i​d​-19

    Children, school and COVID-19
    Since the begin­ning of their imple­men­ta­ti­on, it was spe­ci­fied that pre­ven­ti­on mea­su­res in schools would last only as long as was strict­ly necessa­ry. Today, we know that child­ren are not at risk, even…
    3:33 PM · Jun 20, 2022·
    https://​twit​ter​.com/​m​o​b​i​l​e​f​l​o​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​3​8​9​0​8​0​0​1​0​0​3​7​8​2​1​4​4​?​c​x​t​=​H​H​w​W​g​I​C​y​3​Y​y​r​p​t​s​q​A​AAA

  5. dass im Kanzleramt von einer anlasslosen, nur irgendwie vielleicht allgemein nützlichen „Oktober bis Ostern“-Maskenpflicht fantasiert wird, zeigt, dass die Versuchung des Einfach-Bestimmen-Könnens groß ist, sogar in Demokratien sagt:

    Zacki Retweeted
    Aufmerken | Benjamin Stibi
    @aufmerken
    „Und dass im Kanzleramt von einer anlass­lo­sen, nur irgend­wie viel­leicht all­ge­mein nütz­li­chen „Oktober bis Ostern“-Maskenpflicht fan­ta­siert wird, zeigt, dass die Versuchung des Einfach-Bestimmen-Könnens groß ist, sogar in Demokratien.“
    Susanne Gaschke @welt
    welt​.de
    Befunde gel­ten bei Lauterbach nur, wenn sie der Panikmache die­nen – WELT
    Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist erkenn­bar frus­triert über sei­nen Bedeutungsverlust. Der jüngs­te Vorstoß in Sachen Maskenpflicht ab Herbst zeigt: Die Versuchung des Einfach-Bestimmen‑K…
    9:48 PM · Jun 19, 2022
    https://​twit​ter​.com/​a​u​f​m​e​r​k​e​n​/​s​t​a​t​u​s​/​1​5​3​8​6​3​9​9​1​0​9​6​9​7​8​2​2​8​4​?​c​x​t​=​H​H​w​W​m​M​C​9​q​Z​q​2​r​N​o​q​A​AAA

  6. Die ver­ber­gen nicht ein­mal mehr, dass es nur um dar­um geht, den Geldreichtum im Umlauf zu behal­ten und das geraff­te Geld anzulegen.
    Die Strukturen sind damit fast die­sel­ben der Nazizeit. Auch da wur­de das Geld von den Geldsäcken ange­legt, zum Beispiel in Zyklon B.
    Die "Investoren", die ihr Geld in Pharma-Unternehmen, wie in die von Sahin steck­ten, wuss­ten und wis­sen sehr genau, dass sie finan­zi­el­le erheb­li­che Beihjlfe zum Mord geleis­tet haben und wei­ter leisten.
    Deshalb müs­sen die genann­ten "Investoren" eben­falls ange­klagt und gege­be­nen­falls ver­ur­teilt wer­den. Die Gewinnschöpfungsmöglichkeit von die­sen "Investoren" muss gekappt werden.
    Die WHO-Verbrecher müs­sen eben­falls ver­haf­tet, die WHO abge­wi­ckelt werden.

  7. Wir müs­sen ohne Verzögerung inves­tie­ren. Die nächs­te Pandemie könn­te noch lukra­ti­ver sein.

    Wo bekommt man schon staat­lich garan­tier­te Rendite. Hat man eine Gesellschaft erst ein­mal so weich gekocht, muss man sie auch schröpfen.

  8. Danke für die Meldung. Die Vorschläge die­ses Gremiums wer­den gera­de in Indonesien bei den Vorbereitungen des G20-Treffens ver­han­delt. Da bei G20 Russland und China dabei sind, dürf­ten die dort getrof­fe­nen Beschlüsse wirk­lich glo­bal umge­setzt werden.

    https://​www​.apo​the​ke​-adhoc​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​d​e​t​a​i​l​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​e​i​n​h​e​i​t​l​i​c​h​e​-​z​e​r​t​i​f​i​k​a​t​e​-​t​r​e​f​f​e​n​-​d​e​r​-​g​2​0​-​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​m​i​n​i​s​t​er/

    "Wie kön­nen die glo­ba­len Gesundheitssysteme infol­ge der Corona-Pandemie gestärkt wer­den? Und kön­nen inter­na­tio­na­le Reisedokumente, dar­un­ter vor allem Impfzertifikate, welt­weit stan­dar­di­siert wer­den? Diese und ähn­li­che Fragen beschäf­ti­gen die Gesundheitsminister der G20-Staaten, die am Montag in der indo­ne­si­schen Stadt Yogyakarta zu einem zwei­tä­gi­gen Treffen zusam­men­ge­kom­men sind.

    Der indo­ne­si­sche G20-Vorsitz strebt im Zuge der Wiedereröffnung der Grenzen eine welt­wei­te Harmonisierung der Corona-Gesundheitsprotokolle für siche­res Reisen an.

    „Globale Zusammenarbeit ist ent­schei­dend, um die Pandemie zu über­win­den und sicher­zu­stel­len, dass wir auf die nächs­te vor­be­rei­tet sind“, sag­te Nadia Tarmizi, die Sprecherin des indo­ne­si­schen Gesundheitsministeriums, kurz vor Beginn der Gespräche. Das Treffen sei ein wich­ti­ger Moment für die G20, um die Kapazitäten der natio­na­len, regio­na­len und glo­ba­len Gesundheitssysteme zu stär­ken. Zu dem Treffen ist auch der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, in den Inselstaat gereist.

    Am Dienstag wol­len die Gesundheitsminister mit den G20-Finanzministern zusam­men­kom­men, um über einen geplan­ten Finanzvermittlungsfonds (FIF, Financial Intermediary Fund) zu bera­ten. Dieser soll hel­fen, das welt­wei­te System zur Vorbereitung und Reaktion auf künf­ti­ge Pandemien zu stär­ken. Ende Oktober wer­den sich die G20-Gesundheitsminister zu wei­te­ren Gesprächen auf Bali tref­fen – kurz vor Beginn des G20-Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs, das am 15. und 16. November auf der belieb­ten Urlaubsinsel stattfindet."

  9. Profit wird auf 2 Arten erzeugt:
    1. Ausbeutung, hier­bei ent­steht Mehrwert
    2. Spekulationsgeschäfte, hier ent­steht kein Mehrwert

    Was wir der­zeit erle­ben, und das ist eben so typisch für die­se zykli­schen Krisen, ist die vor­zugs­wei­se Profitgenerierung nach der 2. Art. Vielleicht ver­ste­hen Sie mit die­sem Hintergrundwissen die Containerstaus auf den Weltmeeren, vor Schanghai, Le Havre, Dover usw.

    Und das erklärt auch, war­um es manch­mal kein Mehl mehr gibt und manch­mal kein Klopapier. Denn die Erzeugung die­ser Waren täg­li­cher Bedarf steht näm­lich still. Und genau­so ist das auch mit Öl, Gas, Energie. Denn alle die­se Waren wer­den zurück­ge­hal­ten um damit die Preise in die Höhe zu trei­ben. Zugunsten der 2. Art der Pofitgenerierung, s.o.

    Und sehen Sie, der Markt regelt gar nüscht. Denn das alles hat mit Versorgung und Befriedigung mensch­li­cher Bedürfnisse nicht das Geringste zu tun.

    MFG

  10. Wenn ich schon "unab­hän­gig" lese .…

    Mitgliederliste HLIP
    https://​www​.mef​.gov​.it/​i​n​e​v​i​d​e​n​z​a​/​2​0​2​1​/​0​0​0​3​2​/​M​e​m​b​e​r​s​-​o​f​-​H​i​g​h​-​L​e​v​e​l​-​I​n​d​e​p​e​n​d​e​n​t​-​P​a​n​e​l​.​pdf

    https://​lob​by​pedia​.de/​w​i​k​i​/​T​r​i​l​a​t​e​r​a​l​e​_​K​o​m​m​i​s​s​ion

    Group of Thirty
    Vorsitzender des Kuratoriums Jacob A. Frenkel HLIP Nr.6
    Tharman Shanmugaratnam HLIP Nr. 1
    Lawrence Summers HLIP Nr.2
    Tidjane Thiam HLIP Nr.16

    HLIP Nr. 21 Guntram Wolff # Director, Bruegel
    Bruegel (Brussels European and Global Economic Laboratory) ist eine Denkfabrik, die von Großkonzernen sowie von Regierungen und Zentralbanken/staatlichen Finanzinstituten meh­re­rer EU-Länder getra­gen wird.
    Bruegel beschäf­tigt sich mit der Erarbeitung von Konzepten zur inter­na­tio­na­len – ins­be­son­de­re euro­päi­schen – Wirtschaftspolitik. Die Mitwirkung in Bruegel bie­tet für die betei­lig­ten Konzernvertreter dar­über hin­aus die Möglichkeit, Regierungsvertreter im Sinne ihrer eige­nen wirt­schaft­li­chen Interessen bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für markt­mäch­ti­ge Unternehmen infor­mell zu beeinflussen. 

    Wissenschaftlicher Beirat/ Scientific Council von Bruegel
    Lucrezia Reichlin HLIP Nr. 12

    Jean-Claude Trichet HLIP Nr. 17 ist eben­falls Verwaltungsrats-Vorsitzender Bruegel Institute
    Und Ehrenvorsitzender der auch von David Rockefeller gegrün­de­ten Group of Thirty.
    (Sein Vorgänge bei der Trlateralen Kommission, Peter Sutherland; war weit­aus gesprä­chi­ger; im Netz zu finden)

    Ihttps://www.mef.gov.it/en/inevidenza/The-G20-establishes-a-High-Level-Independent-Panel-on-financing-the-Global-Pandemic-Preparedness-and-Response-00001/

    "Insbesondere wird das Gremium mit den wich­tigs­ten Akteuren im Bereich der glo­ba­len Gesundheit zusam­men­ar­bei­ten, ein­schließ­lich des von der WHO ein­ge­rich­te­ten Unabhängigen Gremiums für Pandemievorsorge und ‑reak­ti­on (Independent Panel for Pandemic Preparedness and Response, IPPR) und im Einklang mit dem Ziel der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR)."

    Paper der Weltbank
    https://​the​docs​.world​bank​.org/​e​n​/​d​o​c​/​0​1​8​a​b​1​c​6​b​6​d​8​3​0​5​9​3​3​6​6​1​1​6​8​a​f​7​5​7​7​3​7​-​0​2​9​0​0​3​2​0​2​2​/​o​r​i​g​i​n​a​l​/​P​P​R​-​F​I​F​-​W​B​-​W​h​i​t​e​-​P​a​p​e​r​.​pdf

    Zur Weltbank: Peter König
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​-​g​V​z​7​7​4​y​blQ

    Vera Songwe HLIP Nr. 14
    arbei­tet seit 1998 für die Weltbank
    seit 2015 Regionaldirektor für West- und Zentralafrika bei der Internationalen Finanzorganisation
    seit 2018 Mitglied der Rockefeller Foundation

    Naoko Ishii HLIP Nr.8
    Weltbank, CEO, Globale Umweltfazilität
    Letzter oder bevor­ste­hen­der Auftritt: 17. Oktober 2019
    Dr. Ishii wur­de im Juni 2012 vom GEF-Rat ein­stim­mig gewählt und trat ihr Amt am 1. August an.
    Ishii ist Mitglied des Vorstands der Platform for Accelerating the Circular Economy (PACE) des Weltwirtschaftsforums 

    Luis Alberto Moreno HLIP Nr. 11
    Mitglied des Kuratoriums des Weltwirtschaftsforums.
    IOC-Geschichte
    Mitglied (2015–2018), stell­ver­tre­ten­der Vorsitzender (2018),
    dann Vorsitzender (2019-) der Kommission für öffent­li­che Angelegenheiten und sozia­le Entwicklung durch Sport;
    Mitglied der Kommission für Digitales und Technologie (2017-)
    Ständiger Beobachter des IOC bei den Vereinten Nationen (2019-)

    Ana Botín HLIP Nr. 4, begann ihre Karriere bei JPMorgan in New York, , Präsidentin der Europäischen Bankenvereinigung,
    außer­dem Vorstandsmitglied der Coca-Cola Company und Mitglied des CEO Advisory Board des Massachusetts Institute of Technology (MIT).
    Set 1996 beim WEF, GLT (Global Leaders of Tomorrow / 1993–2003)

    Mohamed El-Erian HLIP Nr. 5
    frü­he­rer Vorstandsvorsitzender von PIMCO (US-Anleihehaus )
    Vorsitzender von Gramercy Fund Management
    Bloomberg-Meinungskolumnist
    Stellvertretender Direktor Internationalen Währungsfonds von 1995 bis 1997
    Vorsitzender des Microsoft Investment Advisory Committee
    Vorsitz des Weltentwicklungsrats( Obama)
    Vorstandsmitglied der Carnegie Endowment for International Peace
    (Diese ist in Zusammenhang mit den Bilderbergern sehr interessant)

    Dr. Ngozi Okonjo-Iweala HLIP Nr. 4 ist seit 2009 Mitglied des Kuratoriums der Rockefeller Foundation.

    Ihre Leistungen als Finanzministerin fan­den inter­na­tio­na­le Anerkennung für die Verbesserung der finan­zi­el­len Stabilität Nigerias und die Förderung einer grö­ße­ren finanz­po­li­ti­schen Transparenz zur Bekämpfung der Korruption. Im Oktober 2005 lei­te­te sie das nige­ria­ni­sche Team, das mit dem Pariser Club den Erlass von 60 % der nige­ria­ni­schen Auslandsschulden (18 Milliarden Dollar) aushandelte.
    Das Schuldenabkommen beinhal­te­te auch einen inno­va­ti­ven Rückkaufmechanismus, der Nigerias Schulden beim Pariser Club tilg­te und die Auslandsverschuldung des Landes von 35 Milliarden Dollar auf 5 Milliarden Dollar reduzierte.
    Dr. Okonjo-Iweala über­wach­te Nigerias ers­tes Sovereign Credit Rating von BB – von Fitch und Standard and Poor's – ein Rating, das Nigeria in eine Reihe mit ande­ren Schwellenländern wie Vietnam, Venezuela und den Philippinen stellte.

    Wenn man Vorreiter spielt … da ist man großzügig
    https://​www​.cash​kurs​.com/​h​i​n​t​e​r​g​r​u​n​d​i​n​f​o​s​/​b​e​i​t​r​a​g​/​t​e​l​e​f​o​n​i​e​r​e​n​-​b​a​l​d​-​n​u​r​-​n​o​c​h​-​m​i​t​-​b​u​e​r​g​e​r​n​u​m​m​e​r​-​w​e​l​t​b​a​n​k​-​v​e​r​s​u​c​h​s​k​a​n​i​n​c​h​e​n​-​n​i​g​e​r​i​a​-​z​e​i​g​t​-​w​a​s​-​u​n​s​-​b​l​u​e​h​e​n​-​k​o​e​n​nte

    Die Trilaterale Kommission ist nichts ande­res als ein "Ableger" der Bilderberger.

    Der US-ame­ri­ka­ni­sche Politikwissenschaftler Zbigniew Brzeziński hat­te nach einem etwa halb­jäh­ri­gen Aufenthalt 1971 in Japan die Idee, eine Kommission zu grün­den, die den Dialog zwi­schen ame­ri­ka­ni­schen, euro­päi­schen und japa­ni­schen Eliten fördert.

    Im Frühjahr 1972 schlug er die Bildung der Kommission David Rockefeller vor.
    Er argu­men­tier­te, die Vereinigten Staaten, Europa und Japan wür­den in den Bereichen Postindustrielle Gesellschaft, Umwelt- und Sicherheitspolitik vor den­sel­ben Herausforderungen ste­hen, wären die ein­zi­gen Akteure, die signi­fi­kant zur Lösung bei­tra­gen könn­ten und wür­den daher auch eine beson­de­re Verantwortung tragen.

    Rockefeller hat­te schon seit eini­gen Jahren ver­sucht, die Bilderberg-Gruppe davon zu über­zeu­gen, auch japa­ni­sche Teilnehmer einzuladen.
    Als dies wäh­rend der Bilderberg-Konferenz im April 1972 abge­lehnt wur­de, führ­te dies zur Gründung der Trilateralen Kommission im Juli 1973.
    David Rockefeller über­nahm die Finanzierung.

    Über die jet­zi­gen Mitglieder der Trilateralen Kommission ist kaum etwas zu fin­den; vie­le Seiten sind gelöscht.

    Die hier gemach­te Angaben stam­men teil­wei­se aus älte­ren Quellen und ich habe auch nicht alle Mitglieder von HLIP durchleuchtet

    Aber ich glau­be, das Prinzip dürf­te klar werden:
    In all die­sen Organisationen gibt es überlagernde/überlappende Mitgliedschaften; man über­läßt nichts dem Zufall.

    Lustig erklärt
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