"Wir wollen mit diesem Virus leben wie mit einer Grippe" (Matt Hancock, britischer Gesundheitsminister)

Das abseh­ba­re welt­wei­te Scheitern der "Impkampagne" mit dem Ziel, allein dar­über eine Herdenimmunität her­zu­stel­len, führt offen­bar end­lich zum Nachdenken über einen "Plan B". Auf bloomberg.com sind am 20.6. Signale in die­se Richtung erkennbar:

»Nach mehr als einem Jahr der obses­si­ven Verfolgung der Covid-19-Fallzahlen begin­nen Epidemiologen, den Fokus auf ande­re Maßnahmen zu ver­la­gern, da sich die nächs­te Phase der Pandemie abzeichnet.

Da rei­che Länder einen immer grö­ße­ren Teil ihrer gefähr­de­ten Bevölkerung imp­fen, scheint der Zusammenhang zwi­schen Infektionszahlen und Todesfällen zu schwin­den. An eini­gen Orten liegt der Fokus nun dar­auf, zu ler­nen, mit dem Virus zu leben – und auf den Daten, die am wich­tigs­ten sind, um neue Lockdowns zu vermeiden.«

Schenken wir ihnen die Begründung. Das Folgende bleibt eine Bestätigung des­sen, was KritikerInnen seit Monaten sagen:

»"Es ist mög­lich, dass wir zu einem Stadium kom­men, in dem wir nur noch Krankenhauseinweisungen über­wa­chen", sag­te Jennifer Nuzzo, eine Epidemiologin am Coronavirus Resource Center der Johns Hopkins University, die eine der umfas­sends­ten Plattformen zur Verfolgung des Virus und sei­ner Auswirkungen auf­ge­baut hat.«

Der nächs­te Absatz ist eine Entlastung, die in die­sen Kreisen offen­bar erfor­der­lich ist, um das bis­he­ri­ge Vorgehen zu recht­fer­ti­gen. An die­ser Stelle sei das zunächst eben­falls geschenkt wie auch die Vermutung, daß eine stei­gen­de Zahl der Fälle in GB "trotz" anstatt wegen der "Impfungen" zu ver­zeich­nen ist:

»Bevor die Impfkampagnen in Großbritannien, den USA und Europa anlie­fen, führ­te ein Anstieg der Fälle fast immer zu einem Anstieg der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle über meh­re­re Wochen hin­weg. Die Belastung der Gesundheitssysteme ließ den Verantwortlichen kaum eine ande­re Wahl, als das öffent­li­che Leben ein­zu­schrän­ken, die Wirtschaft zu stö­ren und Menschen mit ande­ren Erkrankungen zu zwin­gen, wich­ti­ge Eingriffe zu verschieben…

Die Zahl der Krankenhausaufenthalte stieg an, obwohl die meis­ten Patienten noch nicht voll­stän­dig geimpft sind.

Premierminister Boris Johnson ver­schob am Montag das Ende der Lockdownmaßnahmen um vier Wochen, um mehr Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, eine zwei­te Impfdosis zu erhal­ten, die laut Daten den Schutz gegen den neu­en Stamm deut­lich erhöht. Aber selbst wenn sich das Virus unter Kindern und nicht geimpf­ten jun­gen Erwachsenen wei­ter aus­brei­tet, wird der wah­re Test der Impfkampagne sein, ob Krankenhauseinweisungen und Todesfälle nied­rig bleiben.

Wenn sie das tun, wür­de Covid begin­nen, weni­ger wie eine unkon­trol­lier­ba­re Pandemie und mehr wie eine sai­so­na­le Krankheit wie die Grippe aus­zu­se­hen. Für poli­ti­sche Entscheidungsträger ist das das Ziel.

"Wir stre­ben an, mit die­sem Virus zu leben, wie wir es mit der Grippe tun", sag­te Gesundheitsminister Matt Hancock letz­te Woche im Parlament…

"Der Vergleich mit den Auswirkungen der sai­so­na­len Influenza ist ange­bracht, wenn es um Dinge wie die Schließung von Schulen geht", sag­te Nuzzo. "Was machen wir bei einer Grippe? Würden wir das in einer nor­ma­len Grippesaison tun?"…

Es ist nicht rea­lis­tisch, in abseh­ba­rer Zeit kei­ne Fälle mehr zu haben, selbst in Ländern mit hohem Impfschutz. Die meis­ten Gesellschaften haben sich mit der Realität von Mutationen bei ande­ren Viren, wie der Grippe, abge­fun­den und neh­men die neu­en Stämme in ihre Impfstoffe auf, wenn sie auf­tau­chen. Das wird wahr­schein­lich auch bei Covid der Fall sein…«

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)
(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)


Aufmerksam gewor­den auf die­sen Artikel bin ich durch eine Nachricht auf dem Telegram-Kanal von Henning Rosenbusch.

32 Antworten auf „"Wir wollen mit diesem Virus leben wie mit einer Grippe" (Matt Hancock, britischer Gesundheitsminister)“

  1. Impfstoffe gegen Atemwegsviren sind nur nice to have. Diese aber gewiss nicht.
    Herdenimmunität durch Impfstoffe ist hier völ­lig ohne Evidenz.

  2. Da ja nach den Ferien schon wie­der die Masken dro­hen, und extra FFP2 für Kinder im Gespräch sind, hier ein aktu­el­les Interview von Milena Preradovic mit Dr. Kai Kisielinski zu den damit ver­bun­de­nen Gefahren. https://www.youtube.com/watch?v=F9yFF6Y32L0

    "Seit einem Jahr sehen wir kaum noch Gesichter unter den Masken. Und vie­le haben das Gefühl, der Mund-Nasen-Schutz tut Ihnen nicht gut. Jetzt gibt es dazu eine umfas­sen­de Studie, die welt­wei­te wis­sen­schaft­li­che Veröffentlichungen zu Masken aus­ge­wer­tet hat und sich auf Nebenwirkungen und Gefahren kon­zen­triert. Mein Gast, Dr. Kai Kisielinski, einer der Autoren, war sel­ber über­rascht vom Ergebnis. Bedenklich hohe Co2 Werte, Sauerstoffmangel, Einschränkung des Denkvermögens, Beeinträchtigung von Herz und Kreislauf sind nur eini­ge Probleme des Maskentragens."

  3. https://timesofindia.indiatimes.com/blogs/toi-edit-page/corona-and-the-iraq-war-the-response-to-the-coronavirus-crisis-has-seven-disturbing-echoes-of-the-2003-iraq-war-syndrome/
    Corona und der Irakkrieg – Die Antwort auf die Corona Krise ist ein Echo des Irak Kriegs – Vom Aufblasen der Bedrohung bis zu Mission Creep .…
    und vom 24.12.2020 – kurz vor Corona
    https://www.globaltimes.cn/content/1174674.shtml
    Neocons fin­den ein neu­es Feindbild in China

  4. Wenn das pri­mä­re Ziel der Kampagne die Einführung der Zertifikate ("Impfpass") von Verbrechern wie dem Kinderfickerfreund Bill Gates, dem WEF, der Better Than Cash Alliance usw. ist, die über die EU an uns Bürger zur "Rückerlangung" eines Teils unse­rer Grundrechte ver­teilt wer­den, dann ist die "Impkampagne" über­haupt nicht geschei­tert. Ganz im Gegenteil, die Verbrecher haben einen wich­ti­gen Teilerfolg zu ver­bu­chen und sie wer­den wei­ter­ma­chen, auch wenn es jetzt mal wie­der zur Abwechslung etwas "Hoffnung" statt Terror gibt. Mit den Zertifikaten wird in Zukunft von den Verbrechern unser gesam­tes Leben über­wacht und kon­trol­liert. Außerdem soll­ten wir nicht ver­ges­sen, dass über den "Impfpass" unse­re intims­ten Daten (so ziem­lich unser gesam­tes Leben) unter dem Deckmantel der "Pandemiebekämpfung" an die Verbrecher aus­ge­hän­digt wer­den, ohne dass wir uns noch dage­gen weh­ren kön­nen (außer mit extre­men Mitteln).

    Wo ist eigent­lich der Kinderfickerfreund Bill Gates untergetaucht?

    1. @Dieter Müller

      Jep. Wir sind am Ende.
      Auf meh­re­ren Ebenen.
      Psychologisch, finan­zi­ell, gesund­heit­lich, öko­no­misch und auch spi­ri­tu­ell. Die Eliten haben unend­li­che Resourcen und kön­nen die­ses Spiel spie­len bis alle plei­te und sui­zi­dal sind.
      Wer tat­säch­lich glaubt, dass man irgend­et­was erreicht hat im letz­ten Jahr, muss sich mal vor Augen füh­ren, was die ande­re Seite erreicht hat. Die Leute wol­len beherrscht wer­den und sind zu 50% gen­mo­di­fi­ziert. Selbst ein Pessimist wie ich hät­te vor 2 Jahren nicht erwar­tet, dass es so bald so schlimm wer­den könnte.
      Der Widerstand ist auf­ge­spal­ten in ver­schie­de­ne Gruppierungen, die sie sich alle spin­ne­feind sind und sich gegen­sei­tig unter­wan­dern. Das kann einer­seits an per­sön­li­cher Dummheit oder auch Unterwanderung durch die ande­re Seite liegen.
      Die Eliten selbst grün­den oder unter­wan­dern sets jeg­li­che Widerstandsbewegung.
      Da die Menschen es nicht schaf­fen, ihre Kräfte auf ein Ziel hin zu bün­deln (die Eliten schaf­fen das seit lan­ger Zeit) sind sie voll­kom­men ausgeliefert.

    2. Ich gehe davon aus, dass sie geschei­tert sind. Ich wer­de nächs­ten Monat ohne Impfpass in Urlaub fah­ren. Die USA wird sich mili­tä­risch auf den Pazifik kon­zen­trie­ren, ohne dass Deutschland und Frankreich gegen Russland in Front gehen, ganz zu schwei­gen von Skandinavien. Italien wird einen Schuldenschnitt bekom­men und trotz­dem an der chi­ne­si­schen Belt and Road Initiative teil­neh­men, wie Griechenland , die Türkei, gro­ße Teile Ex-Jugoslawiens und die Ukraine. Es wird kei­nen Vertrag zwi­schen China und der EU geben, aber zwi­schen ein­zel­nen Ländern der EU und China, Brüssel wird das nicht ver­hin­dern kön­nen. Indien wird der USA nicht den Gefallen tun, mit Großbritannien gegen China in den Krieg zu zie­hen. Five Eyes hat anschei­nend Neuseeland verloren.
      https://edition.cnn.com/2021/06/03/asia/new-zealand-xinjiang-china-intl-hnk-dst/index.html
      Es wird ganz ein­fach unüber­sicht­lich werden.

  5. So viel zu "Ich bin dann mal weg …" 🙂

    Aber zur Sache: Die Hysterie lässt nach. Wie in jedem Thriller wird es Nachwehen geben. Im Herbst kann das Gespenst noch ein­mal ganz groß wie­der­keh­ren und Schrecken ver­brei­ten. Aber damit wird es sich ledig­lich selbst ent­lar­ven und sich voll­ends unglaub­wür­dig machen. Und dann wird die Schuldfrage gestellt wer­den. Das Ganze ist ja nicht ein­fach wie eine Naturkatastrophe über uns gekom­men, son­dern hat ein­deu­tig iden­ti­fi­zier­ba­re Täter*innen:

    Warum zum Beispiel sind wir nicht den schwe­di­schen Weg gegan­gen? Wer ist dafür ver­ant­wort­lich, dass bei uns nicht die­se Wirtschaft und Gesellschaft und ins­be­son­de­re die Kinder scho­nen­de Strategie gewählt wur­de? Wer waren die rück­sichts­lo­sen Scharfmacher*innen, die uns ins Unglück gestürzt haben? Wer hat die Bevölkerung in die kol­lek­ti­ve Mysophobie (Virenwahn) getrieben? 

    Mindestens die Achterbande aus Merkel, Spahn, Seehofer, Altmaier, Söder, Lauterbach, Drosten und Wieler wird dann Rechenschaft able­gen müs­sen. Ob des unge­heu­er­li­chen, heu­te noch gar nicht zu über­bli­cken­den Schadens, den sie ange­rich­tet haben, wird die Wut auf sie ohne Maß sein, sie wer­den in Deutschland kaum noch frei her­um­lau­fen kön­nen. Die Wut wird sich nur durch Sonderermittlungen und ein Sondertribunal bän­di­gen las­sen, unter Umständen wer­den die acht zu ihrem eige­nen Schutz an einem siche­ren Ort ver­wahrt wer­den müssen. 

    Wir kön­nen nur hof­fen und beten, dass die Bevölkerung dann die Disziplin der Querdenker*innen auf­brin­gen und sich an die grund- und straf­ge­setz­lich vor­ge­be­nen Regeln hal­ten wird. Die Querdenker*innen selbst wer­den reha­bi­li­tiert sein, man wird ihnen end­lich den gro­ßen Respekt zol­len, den ihnen eine nüch­tern geblie­be­ne, nicht durch fal­sche Politik ver­rückt gemach­te Gesellschaft immer schon erwie­sen hätte.

    1. Ich kann Ihren Optimismus lei­der nicht tei­len, auch wenn ich gern woll­te. Die Deutschen las­sen sich alles gefal­len, jeden Tag ein Stück mehr, und sie wol­len nicht frei sein.

  6. In Israelischen Zeitungen gibt es gera­de vie­le Meldungen zu einer neu­en Corona-Welle. Verantwortlich sol­len "die Killer-Mutante" ein­schlep­pen­de" Flugreisende und die noch unge­impf­ten Kinder sein. Deshalb hat Israel jetzt mit der Begründung der Delta-Variante die Impfung der 12–15-jährigen zuge­las­sen. Wem nützt also der Narrativ um die Delta-Variante?

    https://www.haaretz.com/israel-news/bennett-israel-facing-new-coronavirus-outbreak‑1.9930027

    Seltsamerweise wer­den in Israel wie in Deutschland und UK nur die "Infektionszahlen" genannt, kei­ne Todeszahlen. Bei Ourworldindata sieht man, dass die Covid-Todesrate in Israel genau­so wenig steigt wie in den ande­ren Ländern der Nordhalbkugel.

    1. @Balance

      Die Impfung der Kinder erscheint mir essen­ti­ell für die Etablierung der regel­mä­ßi­gen Gen-Kur, für die Einführung ins digi­ta­le Panoptikon der nächs­ten Generation und für die Bevölkerungskontrolle.

  7. @Ehrlicher Handwerker >>> So viel zu "Ich bin dann mal weg … 

    ".…das heißt nicht, das hier nichts mehr geschrie­ben wird. Aber Tanken von Vitamin D und von Lebensfreude, der Austausch mit rea­len Menschen wer­den einen höhe­ren Stellenwert bekom­men, auch zeitlich." 😉

  8. @ Ehrlicher Handwerker
    Ich glau­be, ihre Hoffnung, so sehr sie auch ver­ständ­lich ist, wird sich nicht erfül­len. Die Frage, ob es sich um Verbrecher oder Gesinnungstäter han­delt steht im Raum. Verbrechen erfor­dert Vorsatz. Das wird sich kaum nach­wei­sen las­sen. Eher han­delt es sich um angst­ge­trie­be­ne Gesinnungstäter, die glaub­ten einer Verantwortung gerecht wer­den zu müs­sen. Ob man wegen des kol­lek­ti­ven Tunnelblicks jeman­den zur Rechenschaft zie­hen kann, ist für mich zumin­dest frag­lich. Auch Bill Gates hält sich wahr­schein­lich, auf­grund sei­nes schnell gewon­nen Reichtums für ein beson­de­res Genie , das sei­nen Genius für das Fortkommen der Menschheit glaubt ein­set­zen zu müs­sen und sich dabei in einem Wahngebilde ver­fan­gen hat. Zimperlich, sei­ne Pläne durch­zu­set­zen, war er übri­gens nie. So glau­be ich kaum, dass es zu einer Bestrafung kom­men wird. Rache bringt uns nicht wei­ter. Es ist viel wich­ti­ger, die selbst­er­nann­ten Weltverbesserer in ihre Grenzen zu weisen.

  9. @Ehrlicher Handwerker

    Dadurch dass die Justiz mit­ge­macht hat und die Hausärzte imp­fen, gibt es kein Zurück mehr. Die Mehrheit ist schul­dig und wird sich nicht selbst bezich­ti­gen. Ich sehe aus die­sem Dilemma kei­nen Ausweg.

    Die Billionäre im Hintergrund kann nie­mand aufhalten.
    Die kön­nen sich nur selbst vernichten.

    1. @Archimedes und fabia­nus I: Eben weil sich so vie­le schul­dig gemacht haben, ist es wich­tig, die Hauptverantwortlichen zu benen­nen. Die Meisten, die Schuld auf sich gela­den haben, wer­den sich dar­auf beru­fen kön­nen, dass sie wei­sungs­ge­bun­den waren und/oder unter der kol­lek­ti­ven Blindheit lit­ten, die sich durch die Schockstrategie der Achterbande unter der Bevölkerung breit­ge­macht hat­te. Die Achterbande selbst hat die­se Ausreden nicht. 

      Wird ihr Vorsatz nach­zu­wei­sen sein? Man wird sehen. Genau des­halb ist die Sache vor Gericht zu brin­gen. Das zu ver­lan­gen ist nicht Rachsucht, son­dern das gute Recht aller, die durch den elen­den poli­ti­schen Amoklauf der Bande kör­per­lich, see­lisch oder wirt­schaft­lich zu Schaden gekom­men sind. 

      Der Achterbande ist nicht nur vor­zu­wer­fen, dass sie mit einer bewusst gewähl­ten Panikstrategie die Bevölkerung in den kol­lek­ti­ven Virenwahn getrie­ben hat, son­dern auch, dass sie seit inzwi­schen über einem Jahr sämt­li­che mah­nen­de Stimmen geflis­sent­lich über­hört. Sie hät­te den Kurs längst ändern kön­nen, hat­te jede Gelegenheit dazu. Nichts hat sie getan, im Gegenteil, sie hat alles immer nur noch schlim­mer gemacht. Bis heu­te tut sie alles dafür, dass die Bevölkerung in ihrer pho­bi­schen Erstarrung ver­harrt. Kinder sit­zen bei drei­ßig Grad im Schatten sie­ben Stunden lang mit Maske im voll besetz­ten Klassenzimmer, obwohl sie /alle/ nega­tiv getes­tet sind und /nie/ selbst an Covid-19 ster­ben wür­den. Das ist kri­mi­nell, Vorsatz hin oder her, es ist ein­fach kri­mi­nell. Wer so etwas auch nur zulässt, geschwei­ge denn es anord­net, ver­dient eine Strafe, die er sein gan­zes Leben nicht mehr ver­ges­sen wird.

      1. @Ehrlicher Handwerker

        Das mag pas­sie­ren oder nicht.
        Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:
        der gene­rel­le Trend, wohin die Menschenwelt sich bewegt, wird von Kräften bestimmt, die sich der Politiker nur als Helfershelfer bedienen.
        Auch der Untergang des Faschismus und des Kommunismus hat dar­an nichts ändern können.
        Vor einem Jahr habe ich immer auf die kur­zen Aufsätze von Sarmela verwiesen.
        https://www.sarmela.net/postlocal-culture/

        Vor Kurzem habe ich mit einem hohen Manager der Siemens gespro­chen, der gera­de in den Ruhestand gegan­gen war. Diese Leute sind alle voll im Trend, ohne dass sie irgend­wo böse Menschen wären. Er sagt zu mir: natür­lich wird Ihre Kleidung bald digi­tal sein. Das kann man nicht auf­hal­ten, aber wir wer­den alle Probleme mit Technologie lösen.
        Dieses Dogma ist nicht hin­ter­frag­bar und damit alternativlos.
        Die Fortschrittsreligion kann man nicht auf­hal­ten, indem man Spahn und Wieler vor Gericht stellt.
        Es ist ein spi­ri­tu­el­ler Kampf und die Menschen sind gänz­lich unbe­waff­net. Die Vordenker die­ser Religion sind mit uner­mess­li­chen finan­zi­el­len Mitteln, Macht und einem gigan­ti­schen Propagandapparat aus­ge­stat­tet, der auf über 100 Jahren psy­cho­lo­gi­scher Forschung fußt. Sonst wären wir nicht in der Lage, in der wir sind.

        Wenn ihr das nicht bes­ser als heu­te als mor­gen begreift, könnt ihr euch das alles hier sparen.
        Vergessen wir Spahn und Wieler.

        1. @ fabia­nus I

          Ebenfalls auf die Gefahr, mich zu wie­der­ho­len, erlau­be ich mir anzu­mer­ken, dass die Auflösung mensch­li­cher Handlungen in über­mensch­li­che Strukturen nicht nur evi­denz­freie Metaphysik, son­dern auch kon­tra­pro­duk­tiv ist.

          "Verhältnisse sind das Verhalten der Menschen," wie Gustav Landauer mal schrieb. Wer die mensch­li­chen Verhältnisse ändern will, muss also das Verhalten der Menschen ändern, und das kann kaum gelin­gen, wenn man die Akteure ihrer Handlungsfähigkeit beraubt, indem man sie exkul­piert und alles ins tran­szen­den­te Reich der Strukturen verschiebt.

          Verschulden und Verursachen ent­stam­men übri­gens der­sel­ben Wurzel, sicht­bar am latei­ni­schen Begriff der cau­sa, die sowohl Ursache als auch Rechtssache bedeu­ten kann.

        2. @fabianus I: Ja, den glo­ba­lis­ti­schen Druck hin zur NWO bzw. Brave New World gibt es frei­lich. Er kommt von Big Tech und Big Pharma sowie von den geheim­dienst­lich-mili­tä­risch-indus­tri­el­len Komplexen die­ser Welt. Das war schon zur Zeit des Dritten Reichs so, das aus heu­ti­ger Sicht wie eine Art Probelauf erscheint für das, was wir jetzt welt­weit beobachten. 

          Die Politik der Achterbande ist da ganz auf Linie. Genau das wird es unter Umständen mög­lich machen, sie wegen Hochverrat dran zu kriegen. 

          Das Gegenmodell ist das der mul­ti­po­la­ren Welt, wie es etwa von Wladimir Putin und der Russisch-Orthodoxen Kirche ver­tre­ten wird. Es setzt auf star­ke Nationalstaaten, was in lin­ken Kreisen nicht ger­ne gese­hen wird. Die Linke soll­te sich aber über den Unterschied zwi­schen lin­kem Internationalismus und faschis­ti­schem Globalismus Gedanken machen. Anders als der Globalismus, der die Schwächung der Nationalstaaten und eine Weltregierung anstrebt, setzt der Internationalismus auf die Kooperation sou­ve­rä­ner Staaten. 

          Das Interesse an einem star­ken Nationalstaat ver­bin­det die ech­te, inter­na­tio­na­lis­ti­sche, mar­xis­ti­sche Linke mit Rechten, die das glei­che Anliegen haben. Sofern die­se ledig­lich natio­nal-kon­ser­va­tiv, nicht aber Nazis sind, soll­te sich die Linke mit sol­chen Konservativen zusammentun.

          1. @Ehrlicher Handwerker: Zum Glück funk­tio­niert das schon als Denkspiel nicht. Die mar­xis­ti­sche Linke geht bekannt­lich von einer Klassenanalyse aus und begrün­det von Beginn an ihren Internationalismus ("Proletarier aller Länder, ver­ei­nigt Euch!") mit den gemein­sa­men Interessen der Ausgebeuteten in aller Welt, die denen ihrer natio­na­len und bald auch inter­na­tio­nal ver­netz­ten Ausbeuter gegen­über­ste­hen. Nicht nur auf den 1. Weltkrieg bezo­gen galt das Wort Karl Liebknechts "Der Hauptfeind steht im eige­nen Land". Es grün­de­te auch auf der Beobachtung, daß das Profitinteresse deut­scher Großindustrieller sie ver­an­laß­te, allen natio­na­len Phrasen zum Trotz Waffen auch an Kriegsgegner zu lie­fern. Dieses Gebaren hat sich nicht nur in Deutschland fort­ge­setzt, kei­nes­wegs nur in der Rüstungsindustrie. Insofern war Kapital schon immer "glo­ba­lis­tisch", was immer man genau­er dar­un­ter ver­ste­hen mag. 

            Das hin­dert das Großkapital aber kei­nes­wegs dar­an, auf die natio­na­le Karte zu set­zen, wann immer es Gegenwehr der Unteren damit ver­hin­dern oder Marktvorteile erzie­len kann. Das Trumpsche "America first" war da kein Ausrutscher und gera­de in der "Impfstofffrage" erle­ben wir einen aus­ge­präg­ten Standortnationalismus. Die BRD und Frankreich als fak­ti­sche Herrscher in der EU kön­nen das noch "euro­pä­isch" ver­brä­men, das Niedermachen der Biontech-Konkurrenz mit han­dels­po­li­ti­schen und media­len Mitteln spre­chen eine deut­li­che Sprache.

            Die Forderung nach star­ken Nationalstaaten wird gera­de dort laut, wo die Staaten beson­ders fest in der Hand des Großkapitals sind. In wirt­schaft­lich weni­ger mäch­ti­gen euro­päi­schen Ländern wie Ungarn oder der Slowakei, aber auch in den bal­ti­schen Staaten, erschallt sie ins­be­son­de­re von der extre­men Rechten. Wo da Berührungspunkte zu lin­ken oder ande­ren eman­zi­pa­ti­ven Kräften lie­gen sol­len, ver­mag ich nicht zu erken­nen. Putin und die rus­sisch-ortho­do­xe Kirche erschei­nen mir nun wirk­lich nicht als Bündnispartner, selbst wenn mir mit­un­ter gefal­len soll­te, wenn Rußland expan­sio­nis­ti­schen Bestrebungen des Westens einen Riegel vor­schiebt. Russischer Nationalismus ist mir eben­so zuwi­der wie deut­scher, ame­ri­ka­ni­scher oder jeder andere.

            Richtig und not­wen­dig ist eine über­na­tio­na­le Vernetzung demo­kra­ti­scher Kräfte – und­da bezie­he ich ger­ne auch kon­ser­va­ti­ve und libe­ra­le ein – gegen die Allmacht von Konzernen und Superreichen. Da, wo es hilf­reich ist, kann man dabei natio­nal­staat­li­che Kämpfe füh­ren, an ande­rer Stelle wer­den sie über­na­tio­nal statt­fin­den müs­sen. Das Liebäugeln mit "natio­nal-kon­ser­va­ti­ven" Kräften zur Stärkung kapi­ta­lis­ti­scher Nationalstaaten hin­ge­gen hat schon immer zum Verhängnis geführt. Es sein dar­an erin­nert, daß die "Männer des 20. Juli" aus genau die­sen Kreisen kamen. Sie waren in der Tat kei­ne Nazis, woll­ten aber kei­ner­lei Abstriche machen am ver­bre­che­ri­schen Eroberungskrieg gegen die euro­päi­schen Völker. Im übri­gen bin ich anders als die hier als Bündnispartner geprie­se­nen "Rechten, die kei­ne Nazis sind," heil­froh dar­über, daß so vie­le migran­ti­sche Menschen nicht nur im Gesundheitsbereich den oft behä­big gewor­de­nen deut­schen KollegInnen vor­ma­chen, daß man sich mit Streiks und guten Aktionen gegen die Profitgier (deut­scher) Konzerne durch­aus weh­ren kann.

    1. @ Ein Landapotheker

      James Bond liqui­diert die Bösewichte, bevor sie Schaden anrich­ten kön­nen. Hierfür ist es lei­der zu spät.

      Worauf wir hof­fen kön­nen, ist ein­zig Sherlock Holmes; der klärt bereits ver­gan­ge­ne Verbrechen auf und führt die Täter ihrer ver­dien­ten Strafe zu.

      Wenn es hier dazu kommt, dann nur im Falle einer Revolution im vol­len und star­ken Sinne des Wortes, weil sich die ver­fass­te Gesellschaft ins­ge­samt des Verbrechens schul­dig gemacht hat.

  10. Das oder die nächs­ten Events ste­hen schon bereit. Zum einen Cyber Polygon und zum ande­ren the Food Chain Reaction—
    A Global Food Security Game https://www.cna.org/CNA_files/PDF/IQR-2015-U-012427.pdf
    Dieses Hunger Game wur­de 2015 durch­ge­führt und deckt den Zeitraum von 2020–2030 ab. Der Klimawandel lässt grü­ßen. Zusammenfassung: The ‘new nor­mal’ is volatility. 

    Was sonst noch so lus­ti­ges ange­dacht wird um den Carbon Fußabdruck des Menschen zu deckeln: Geninduzierte Fleischallergie oder Wachstumsbeschränkung des Menschen ( ohne Witz : Bioengineered Tiny Humans for a Zero Carbon Future)
    https://www.youtube.com/watch?v=QlUXTP4pGcA

    Also es bleibt spannend.…

  11. Es ist ein­fach herr­lich, wie die Chinesen die, man kann es nicht anders sagen, sau­dum­men, gie­ri­gen, west­li­chen Kapitalisten am Nasenring durch die Manege gezo­gen haben und noch immer tun.

    Die gie­ri­gen Kapitalisten waren ein wich­ti­ger Baustein in der Chinesischen Strategie in kür­zes­ter Zeit die Lücke zu den USA zu schlie­ßen und dem­nächst die Vorherrschaft in der Welt zu übernehmen.

    Während der Westen hoch­kon­zen­triert dar­an arbei­tet sich selbst zu ver­nich­ten und nur mit sich selbst beschäf­tigt ist, kauft der Chinese fröh­lich alles, was irgend­wie von Wert ist (Land, Patente, Firmen) auf, baut sei­nen Einfluss in den roh­stoff­reichs­ten Regionen aus, schafft mal eben die größ­te Freihandelszone der Welt und lacht sich zu guter Letzt über die west­li­che Dummheit kaputt, mit leich­tem Unglauben, dass der Plan so gut funk­tio­niert hat.

    Deshalb bleibt mir nur zu sagen:
    Herzlichen Glückwunsch, China!
    Den Rest holt ihr euch auch noch.

  12. Einen Blick auf den Handel der bri­ti­schen Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service) mit Gesundheits- und Behandlungsdaten…

    Gesunde_daten/ Juni 22, 2021/ alle Beiträge, eGk – Telematik-Infrastruktur, Internationales, Patientenrechte / Patientendatenschutz/ 0Kommentare

    … ermög­licht eine Petition, die am 28.05.2021 von openDemocracy ver­öf­fent­licht wurde. 

    Unter dem Titel „Matt Hancock hat in aller Stille Ihren Hausarzt auf­ge­for­dert, Ihre Gesundheitsdaten aus­zu­hän­di­gen. Warum?“ wird über den Umfang die­ses Vorhabens infor­miert. Matt Hancock ist der Gesundheitsminister der bri­ti­schen Regierung.

    Dass die Krankengeschichten von mehr als 55 Mio. bri­ti­schen Patient*innen, die Leistungen der bri­ti­schen Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service) in Anspruch neh­men (müs­sen), in einer Datenbank gespei­chert wer­den sol­len, die für aka­de­mi­sche und kom­mer­zi­el­le Dritte zugäng­lich ist und in der Datensätze ein­ge­kauft wer­den kön­nen, mel­de­te die bri­ti­sche Zeitung Guardian am 30.05.2021.
    Auszüge die­ses Beitrags in deut­scher Übrersetzung fin­den Sie hier.
    https://patientenrechte-datenschutz.de/grossbritannien-krankengeschichten-von-mehr-als-55-mio-patientinnen-sollen-in-einer-datenbank-gespeichert-werden-die-fuer-akademische-und-kommerzielle-dritte-zugaenglich-ist/
    in:

    https://ddrm.de/einen-blick-auf-den-handel-der-britischen-gesundheitsbehoerde-nhs-national-health-service-mit-gesundheits-und-behandlungsdaten/

  13. @aa

    Auf den obi­gen Kommentar kann ich soft­ware-bedingt nicht mehr direkt ant­wor­ten, des­halb an die­ser Stelle: 

    "Der Hauptfeind steht im eige­nen Land": Ja, genau­so, der Gegner der Arbeiterklasse ist im eige­nen Land zu bekämp­fen, weil er (a) ent­we­der den eige­nen Staat zuguns­ten der glo­bal­ka­pi­ta­lis­ti­schen Wirtschaft schwä­chen will, oder (b) so weit er den eige­nen Staat bereits kon­trol­liert die­sen selbst zur Weltherrschaft ver­hel­fen möch­te und impe­ria­lis­tisch wird. 

    "Insofern war Kapital schon immer 'glo­ba­lis­tisch', was immer man genau­er dar­un­ter ver­ste­hen mag": Ja, eben, das Kapital war schon immer glo­ba­lis­tisch, es strebt über­all die Schwächung der Staatsgewalt zuguns­ten der Wirtschaft an; und in den Staaten, wo es selbst bereits die Regierung stellt, wird es imperialistisch. 

    Globalismus (Schwächung des eige­nen Staates zu Gunsten der Weltwirtschaft bwz. einer Weltregierung) und Imperialismus (Stärkung des eige­nen kapi­ta­lis­ti­schen Staates auf Kosten von ande­ren) sind die bei­den Hauptfeinde der Arbeiterklasse. 

    Die Arbeiterklasse braucht dage­gen einen star­ken, sou­ve­rä­nen, nicht impe­ria­lis­ti­schen Staat, um ihre Interessen gegen die Wirtschaft durch­set­zen zu kön­nen. Selbstverständlich sol­len sich die Arbeiter inter­na­tio­nal orga­ni­sie­ren, denn auch das Kapital tut das. Aber nur auf natio­nal­staat­li­cher Ebene sind star­ke Sozialgesetzgebungen durch­setz­bar, der Klassenkampf ist über­all im eige­nen Land zu führen. 

    Hier das Zehnpunkteprogram des Kommunistischen Manifests, aus dem klar wird, dass Marx nicht an die Abschaffung des Nationalstaates dach­te, im Gegenteil: 

    "1) Expropriation des Grundeigenthums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben.

    2) Starke Progressiv-Steuer.

    3) Abschaffung des Erbrechts.

    4) Konfiskation des Eigenthums aller Emigranten und Rebellen.

    5) Centralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und aus­schließ­li­chem Monopol.

    6) Centralisation alles Transportwesens in den Händen des Staats.

    7) Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemein­schaft­li­chen Plan.

    8) Gleicher Arbeitszwang für Alle, Errichtung indus­tri­el­ler Armeen beson­ders für den Ackerbau.

    9) Vereinigung des Betriebs von Ackerbau und Industrie, Hinwirken auf die all­mäh­li­ge Beseitigung des Gegensatzes von Stadt und Land.

    10) Oeffentliche und unent­gelt­li­che Erziehung aller Kinder. Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heu­ti­gen Form. Vereinigung der Erziehung mit der mate­ri­el­len Produktion u. s. w., u. s. w."

    Es ist übri­gens nicht zur Gänze mein Programm, möch­te ich anmer­ken, ich wüß­te zum Beispiel nicht, was "glei­cher Arbeitszwang für alle" oder die "Beseitigung des Gegensatzes von Stadt und Land" dem Arbeiter brin­gen soll­te, aber das steht auf einem ande­ren Blatt.

    1. @Ehrlicher Handwerker: Ich habe nicht für die Abschaffung von Nationalstaaten argu­men­tiert, son­dern gegen ein Bündnis mit "National-Konservativen". Wenn wir uns einig sein soll­ten, daß es im 21. Jahrhundert noch Klassen gibt, für wel­che ste­hen die dann? Mir fällt ein­fach kein Beispiel ein, wo heu­ti­ge "National-Konservative" für die, blei­ben wir mal bei dem Begriff, Arbeiterklasse ihre Stimme erhe­ben. Gegenteilige könn­te ich schon benennen.

  14. @aa

    Zwei Hinweise:

    Zum https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalkonservatismus gehört auch der https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkonservatismus. Zu letz­te­rem wür­de ich etwa den Arbeitnehmerflügel der CDU und eini­ge Nationalliberale zäh­len. Politiker wie Ludwig Erhard oder Norbert Blüm fal­len mir da ein. 

    Die wich­tigs­ten Sozialgesetzgebungen in Deutschland wur­den nicht von Sozialdemokraten und/oder Kommunisten ein­ge­führt, son­dern von Bismarck (Kranken‑, Unfall- und Rentenversicherung, vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Sozialversicherung_in_Deutschland) und von der Regierung Marx (1927 Arbeitslosenversicherung, AVAVG; Kommunisten und Nazis stimm­ten im Reichstag gegen das AVAVG, https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w3_bsb00000077_01377.html).

    Ein sozia­ler Nationalstaat ist in Deutschland ver­däch­tig, weil er mit Nationalsozialismus asso­zi­iert wird. Das erscheint mir als tra­gi­scher Irrtum. Solange ein sozia­ler Nationalstaat demo­kra­tisch ist, ist er nicht nationalsozialistisch. 

    Die momen­tan größ­te Gefahr für einen star­ken Sozialstaat ist der herr­schen­de Globalismus (der den Nationalstaat zuguns­ten des Globalkapitalismus schwä­chen und durch eine Weltregierung erset­zen möch­te). Der Globalismus probt seit über einem Jahr den welt­wei­ten Griff nach der Macht. Gegen den /müssen/ sich mei­ner Meinung nach sozi­al den­ken­de Nationalkonservative und mar­xis­ti­sche Linke ver­bün­den, wenn sie eine Chance haben wollen.

    1. @Ehrlicher Handwerker: Wieder mal so ein Punkt, an dem wir unse­re ganz unter­schied­li­chen Standpunkte ein­fach ste­hen las­sen soll­ten, oder?

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