Woher kommt der miserable Ruf der Pharmaindustrie?

Seine ver­zwei­fel­te Frage kann der Autor die­ses Artikels auf faz.net am 1.8. (Bezahlschranke) nicht beantworten:

»… Die Welt wäre arm dran, hät­te sie nicht Männer und Frauen gehabt wie die­se wohl­ha­ben­den Tuchhändler Pietro und Giovanna di Bernardone aus Assisi. Kaufleute wie sie waren es, die über Jahrhunderte den Wohlstand der Nationen geschaf­fen und dafür gesorgt haben, dass es den Armen bes­ser geht als vor­her. Die Bettelmönche des Franziskanerordens kön­nen nur erbet­teln, was ande­re erwor­ben oder geschaf­fen haben und abge­ben kön­nen. Und es waren Unternehmer wie die Vorfahren Marlene Engelhorns, die in Deutschland die Chemie- und Pharmaindustrie groß gemacht und vie­len Menschen siche­re Arbeitsplätze ver­schafft haben. Und die dafür ihren Lohn – genannt Gewinn – ver­dient haben.«

Die genann­te Frau Engelhorn, "eine Nachfahrin des BASF-Gründers Friedrich Engelhorn, hat kürz­lich ange­kün­digt, sie wer­de auf das zwei­stel­li­ge Millionenerbe ver­zich­ten, das sie zu erwar­ten hat". Wozu führt die­se asi­ge Vorstellung?

»Geringere Lebenserwartung

Die Engelhorn-Enkelin will eine „Reichtumsgrenze“ ein­füh­ren mit dem Ziel einer ega­li­tä­ren Gesellschaft. In einer Demokratie müss­ten Vermögen und Macht gleich ver­teilt sein, sagt sie. Das wäre nichts ande­res als ein Programm zur kol­lek­ti­ven Verarmung der Menschheit. Es wür­de auch dazu füh­ren, dass vie­le Menschen frü­her ster­ben müssten.

Die Menschen wür­den frü­her ster­ben? So ist es. Zum Beleg neh­me ich die Erfindung des Corona-Impfstoffs. Schon am 24. Januar 2020, als man hier­zu­lan­de Corona noch für eine chi­ne­si­sche Angelegenheit hielt, star­te­te das Biontech-Gründerehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci mit der Entwicklung eines Impfstoffs. Der Wettbewerb und die Hoffnung auf Gewinn sorg­ten dafür, dass in der gan­zen Welt an Vakzinen geforscht wur­de. Am 8. Dezember 2020 konn­te mit den Impfungen begon­nen wer­den – ein Riesenerfolg, macht man sich klar, wie vie­le kli­ni­sche Studien in der Pharmaindustrie erfor­der­lich sind, bis ein Impfstoff auf den Markt kom­men darf…

Leben gerettet – auch dank Investoren

Impfungen sind Lebensretter. Die Forscher am „Imperial College“ schät­zen, dass rund 20 Millionen mehr Menschen allein im ers­ten Jahr der Impfung an oder mit Corona gestor­ben wären, hät­te es den Impfstoff nicht gegeben…

Anders als oft behaup­tet ret­tet der Covid-Impfstoff nicht nur Menschen in den rei­chen Ländern das Leben. Auch das kann man in der Studie aus London nach­le­sen. 7,5 Millionen weni­ger Tote gab es in den armen Ländern, die vom soge­nann­ten Covax-Programm pro­fi­tie­ren, das von der Weltgesundheitsorganisation WHO auf­ge­legt und von den rei­chen Ländern finan­ziert wur­de, groß­zü­gig auch aus Deutschland.«

Vermutlich, weil der Algorithmus mich genau kennt, pla­ziert er an die­ser Stelle unver­hoh­len sub­ver­siv die­se Anzeige (bei der font­tech­nisch nach­ge­ar­bei­tet wer­den sollte):

Den mutigen Gründern sei Dank

»Gäbe es die bei­den muti­gen Gründer nicht, die im rech­ten Moment die gute Idee hat­ten, wür­den heu­te Millionen Menschen weni­ger auf der Welt leben. Lob und Preis ver­die­nen nicht zuletzt die Biontech-Investoren. Die bei­den Strüngmann-Brüder, Milliardäre, haben schon früh mit Millionenbeträgen auf Sahin und Türeci gesetzt, bei vol­lem finan­zi­el­len Risiko. Nicht ver­ges­sen soll­te man, dass all die Biontech-Gewinne ver­steu­ert wer­den und allein die bereits gezahl­ten Gewerbesteuern dazu führ­ten, dass sich die hoch ver­schul­de­te Stadt Mainz, Sitz von Biontech, auf einen Schlag ent­schul­den konn­te…«

Zum Schluß kommt die erwähn­te lei­di­ge Frage:

»Kann mir jemand sagen, war­um ange­sichts die­ser groß­ar­ti­gen Erfolge der Pharmaindustrie gera­de die­se Branche welt­weit einen beson­ders mise­ra­blen Ruf genießt? Es kann nicht nur am Missbrauch der Opioide lie­gen. Kann mir jemand sagen, war­um – gefühlt – die Branche der Reichenkritiker zunimmt (sie­he Sylt!), die Gruppe der Reichenfreunde hin­ge­gen eine schrump­fen­de Minderheit bleibt? Es kann nicht nur am Neid lie­gen, einem zumeist destruk­tiv wir­ken­den mensch­li­chen Gefühl.

Jeder ist frei, mit sei­nem Vermögen zu machen, was er oder sie will. So wie Franz von Assisi und Marlene Engelhorn. Wenn sie dar­aus aber den Anspruch ablei­ten, Gewinne „demo­kra­tisch“ zu ent­eig­nen, dann soll­te sich dage­gen lau­ter Protest erhe­ben. Aus Sorge für die Armen.«

Offenbar ist der Mann ein Vorkämpfer gegen den "Great Reset".


Update: Aus einem Kommentar muß­te ich ler­nen, daß hier im letz­ten Jahr schon etwas über die­sen Verfasser zu lesen war:

Am Ende hilft nur eine Impfpflicht

29 Antworten auf „Woher kommt der miserable Ruf der Pharmaindustrie?“

    1. Allein das erwähn­te "!„Imperial College“ in London, lag doch immer falsch, mit Neils Ferguson, der sei­ne Zahlen, frei erfand. Millionen Rinder wur­den unnützt get­ödet, vor Jahren, denn er war der Rinderwahn Erfinder. Immer falsch, aber für einen face­book Wissenschaftler wie Drosten reicht es

  1. Ja, das ist gar nicht der ers­te groß­ar­ti­ge Erfolg der Pharma-Industrie. Da gibt es noch viel mehr: Lost, Zyklon B, Heroin um nur drei bekann­te zu nen­nen, aber die Pharma-Industrie arbei­tet wei­ter dar­an noch erfolg­rei­cher zu wer­den. Chapeáu.

  2. Tja, eine mög­li­che Antwort auf die Frage fin­det sich sicher­lich im oben schon ver­link­ten NDS-Artikel.
    Eine mög­li­che Gegenfrage wäre, was geht vor, Investmentertrag (Profit) oder Nutzen für die Allgemeinheit?

    1. >>Eine mög­li­che Gegenfrage wäre, was geht vor, Investmentertrag (Profit) oder Nutzen für die Allgemeinheit?<<

      Diese Frage stellt sich nur, solan­ge das betrieb­li­che Kapital "Privateigentum" und damit hei­lig ist. Einfach zu lösen, wenn "Investmentertrag" und "Nutzen für die Allgemeinheit" das glei­che wären.

  3. Enteignung gibt es durch­aus in unse­rem (neo­feu­da­len) System. Und zwar in Form der gigan­ti­schen Umverteilung von unten nach oben. Und am bes­ten funk­tio­niert dies mit Sachwerten, die wert­be­stän­dig in immer mas­si­ve­rer Konzentration „oben“ bei der neo­feu­da­len Elite gehor­tet wer­den. Und Geldmengen wer­den eben­falls gehor­tet (daher Spielcasino und immer stei­gen­de Geldmengen). Wie gut, dass die Krisen Preiserhöhungen durch­set­zen hel­fen. Der Pöbel muss sich die finan­zi­el­len Mittel beschaf­fen und dafür ent­we­der Sachwerte ver­äu­ßern oder aber sei­nen Lebensstandard redu­zie­ren und die Abhängigkeit erhö­hen. Funktioniert doch. Wie stellt sich denn die Revolutionärin die Gleichverteilung vor? So prak­tisch durchgeführt?

  4. Da schreibt einer, der völ­lig abge­ho­ben hat und irgend­wo ein­sam im Weltraum schwebt. Er hält sich für so phä­no­me­nal gut, dass er meint, jeden belie­bi­gen Unsinn zusam­men­fa­seln zu kön­nen und damit durch­zu­kom­men. Dabei hat der Autor ver­mut­lich gar kei­ne eige­ne Meinung, son­dern schreibt nur, um irgend­wel­che ima­gi­nä­re Gegner zu ärgern. Die Redaktion von faz.net hat er damit auf jeden Fall schon mal blen­den kön­nen – was die­ser kein gutes Zeugnis ausstellt. 

    In der Sache ver­kennt der Autor völ­lig, dass wir es heu­te nicht mehr mit einem Krieg von Arm gegen Reich, son­dern von Superreich gegen alle ande­ren zu tun haben. Aus der Mitte des gut situ­ier­ten Bürgertums her­aus ist ein neu­er Geldadel her­an­ge­wach­sen, der sich heu­te gegen das Bürgertum selbst kehrt. Superreiche Bankiers und Unternehmer sind dabei, die bür­ger­li­che Demokratie zu unter­wan­dern und zu zer­stö­ren, um selbst mit Hilfe von supra­na­tio­na­len Organisationen das Heft in die Hand zu neh­men. Das geht längst nicht mehr nur gegen Arme, Arbeiter und Bauern, son­dern genau­so gegen eben jene rei­chen und durch­aus pro­duk­ti­ven Kaufleute und Unternehmer, für die der Autor hier ein­tre­ten möchte. 

    Wenn die bür­ger­li­che Demokratie geret­tet wer­den soll, müs­sen sich die Bürger – auch die rei­chen – mit den Arbeitern und Bauern zusam­men­tun und gemein­sam für den Erhalt ihrer Freiheit und ihres Eigentums kämpfen.

    1. @Ehrlicher Handwerker: Zählen zu den "super­rei­chen Bankiers und Unternehmern" auch Leute wie Berlusconi und Trump? Oder Quandt und Klatten? Sind Superreiche gut, wenn sie natio­na­lis­tisch agieren? 

      Mir klingt das alles wie der Versuch, einen "guten alten" Kapitalismus vor des­sen logi­schen Auswüchsen zu schüt­zen. Für kapi­ta­lis­ti­sche Unternehmen ist es seit lan­gem not­wen­dig für das Überleben, zu wach­sen, ande­re zu ver­drän­gen und auf­zu­fres­sen. Dabei ent­ste­hen immer grö­ße­re Einheiten und eben Superreiche. Auch mit­tel­stän­di­sche Unternehmen, die "mit den Arbeitern und Bauern für den Erhalt ihrer Freiheit und ihres Eigentums kämp­fen" sol­len, haben mit ihren ein­hei­mi­schen BürgerInnen nur inso­fern was am Hut, als sie ProduzentInnen und KonsumentInnen sind. Abgesehen von exo­ti­schen Ausnahmen zögern sie nicht, ihre Produktion ins Ausland zu ver­la­gern, wenn dort mit nied­ri­gen Lohnkosten und weni­ger Arbeits- und Umweltschutz höhe­re Profite winken.

      1. @aa: Es geht nicht um die Rettung des Kapitalismus, es geht um die Rettung der bür­ger­li­chen Freiheit. Hinter die­se woll­te Marx gewiss nicht zurück, er sah sie im Gegenteil als gro­ßen Fortschritt gegen­über dem Feudalismus. Der Kommunismus nach Marxschem Verständnis bedeu­te­te "nur", dass alle so frei wer­den soll­ten wie zu sei­ner Zeit die steu­er­zah­len­den Bürger. 

        Was seit Jahrzehnten pas­siert, ist in der Tat die logi­sche Konsequenz des Kapitalismus. Marx nann­te das Akkumulation und Konzentration von Kapital: Es hat sich eine Klasse von Superreichen gebildet. 

        Und was jetzt droht, ist ein Rückfall in den Feudalismus durch eben die­se neue Klasse. Wie damals der Grund- und Schwertadel, ist es heu­te der Geldadel, der die Macht über­neh­men und die bür­ger­li­chen Freiheiten abschaf­fen möch­te. Haben sie Erfolg, ist der Hegelisch-Marxsche Traum von der Freiheit aller für immer aus­ge­träumt. Denn wenn die­se glo­bal ver­netz­te "Elite" mal an der Macht ist, wird sie sie nicht mehr auf­ge­ben. Sie wird aus der Weltbevölkerung eine ein­zi­ge gro­ße Dienerschaft machen. 

        Trump mag ein Superreicher sein oder auch nicht, er ist auf jeden Fall aus­ge­schert wie ehe­mals Friedrich Engels und spielt nicht mehr mit: Er bleibt frei­lich ein Bürgerlicher, aber einer, der die bür­ger­li­chen Freiheiten gegen den Neufeudalismus der Great Resetters ver­tei­digt. Und das ist – wenn wir nach wie vor die Freiheit aller wol­len -, das Mindeste, was momen­tan poli­tisch zu leis­ten ist. 

        Marx sah die bür­ger­li­che Revolution immer als Vorstufe zur sozia­lis­ti­schen. Ohne das Bürgertum ist die Freiheit aller nicht zu haben.

        1. @Ehrlicher Handwerker: Der war gut! Donald Trump ist der neue Friedrich Engels! Dann sind Martin Schulz und Olaf Scholz die neu­en Marx Brothers; die haben auch ger­ne von den hart arbei­ten­den Menschen gespro­chen, die mor­gens früh auf­ste­hen und tun, was sie tun sol­len. Donald als Verteidiger der "bür­ger­li­chen Freiheiten" trifft unbe­dingt zu, wenn man zu den "Bürgern" nicht gera­de Frauen, MexikanerInnen oder Homosexuelle zählt, aber Waffennarren und VertreterInnen der Schöpfungsgeschichte im Biologieunterricht. Wem ver­dan­ken wir noch mal die inter­na­tio­na­le "Impfkampagne"?

          Mit dem Begriff der Freiheit wird so viel Schindluder getrie­ben. Dabei wäre die Frage ganz ein­fach: Wer nutzt sie für wel­che Interessen? Wessen Freiheit wur­de am Hindukusch und heu­te am Donbass ver­tei­digt? Was unter­schei­det die von der National Rifle Association gepush­te und finan­zier­te Freiheit, Landsleute mit Schnellfeuergewehren umzu­brin­gen, von der von Pfizer gepush­ten und finan­zier­ten Freiheit, Injektionen in den Körper zu beför­dern? Trumps Freiheit gip­felt in dem uralten Spiel der US-Politik, zwi­schen zwei Flügeln des Großkapitals wäh­len zu dür­fen. Was küm­mert ihn das Recht auf gesund­heit­li­che Versorgung? Daß Biden kei­nen Deut bes­ser ist, ändert nichts dar­an, daß bei­de Fleisch vom Fleische des US-Großkapitals sind. Trump paßt nur nicht ins gewohn­te libe­ra­le Schema, so wie Berlusconi und Selenskyj.

          1. Trump hat kei­ne gute Antwort auf die von Big Pharma und Great Resetters her­bei­ge­führ­te C19-Krise gefun­den, sie führ­te am Ende zu sei­ner Wahlniederlage. 

            Ich bin kein Freund des Neoliberalismus eines Trump oder einer AfD. Aber die viel grö­ße­re Gefahr ist momen­tan der Neofeudalismus der Superreichen. Das sind kei­ne Liberalen mehr. Was seit 2020 pas­siert, hat mit Liberalismus oder Neoliberalismus nichts mehr zu tun. Die Neufeudalisten wol­len Diktaturen, wie man in Holland gut sehen kann, wo der über­zeug­te Great Resetter Rutte gera­de die Demokratie zer­stört und das Land zugrun­de richtet. 

            Alle frei­heits­lie­ben­den Menschen, ob Bauer, Arbeiter, Unternehmer oder Beamter, soll­ten sich gegen die­sen glo­bal ope­rie­ren­den Gegner weh­ren, solan­ge es noch geht.

            1. @Ehrlicher Handwerker: Möglichst vie­le Menschen zur Verteidigung der demo­kra­ti­schen Rechte zu sam­meln, ist immer eine gute Idee und eine Tradition erfolg­rei­cher Basisbewegungen. Daß dazu ein reak­tio­nä­rer Flügel der US-Politik nütz­lich sein kann, der bis­her noch jeden ver­bre­che­ri­schen Krieg im Namen von Freedom and Democracy unter­stützt hat und ras­sis­ti­sche Spaltung im eige­nen Land for­ciert, bezweif­le ich stark.

  5. Über Jahrhunderte den Wohlstand der Nationen geschaf­fen, haben vor allem die Millionen und Abermillionen Sklaven, Leibeigenen und Arbeiter – ohne die Früchte ihrer Arbeit voll­um­fäng­lich genie­ßen zu kön­nen. Diesen Mehrwert haben sich die Kapitaleigner gegönnt, häu­fig, um ihn zu reinvestieren.

    Und der Gewinn ist das, was nach Abzug aller Kosten – Löhne inbe­grif­fen – übrig­bleibt. Der Gewinn ist gewis­ser­ma­ßen leis­tungs­lo­ses Einkommen, nichts ande­res als Beute, und das Gegenteil von gegen geleis­te­te Arbeit aus­ge­zahl­ten Lohn.

    #Lügenpresse

  6. Sind nicht alle so nett wie die Marlene:

    https://www.blick.ch/schweiz/oesterreicherin-will-ihre-millionen-nicht-andere-zoffen-sich-vor-schweizer-gericht-ums-erbe-das-erben-chaos-des-engelhorn-clans-reicht-bis-in-die-schweiz-id16552819.html

    https://www.manager-magazin.de/politik/millionaere-fordern-hoehere-besteuerung-von-reichen-a-6c57c026-1bd3-4c7b-a459-decf13098ba3

    Hungeraufstände sind nun mal nicht zu unterschätzen
    Stört auch die Geschäfte
    Will man die "Soziale Ruhe" erkaufen?

    Man presst uns Jahrzehnte aus, um jetzt #tax­me­now" zu gründen.

    Preisfrage: Was sind die Bedingungen?

    Marlene Engelhorn setzt sich zur mit ande­ren Erb:innen und rei­chen Personen des Netzwerks „Millionairs for Humanity“ dafür ein, dass Reichtum gerecht ver­teilt wer­den soll. 

    "Die Engelhorn-Enkelin will eine „Reichtumsgrenze“ ein­füh­ren mit dem Ziel einer ega­li­tä­ren Gesellschaft"

    Das fällt mir nun mal schwer zu glauben

    Anderen wohl auch:

    https://www.srf.ch/news/wirtschaft/ein-wef-an-der-sonne-kritik-an-den-maechtigen-der-welt

    Wenn ich "Pharmaindustrie Korruption" in die Suchleiste ein­ge­ben, weiß ich, warum

    Jede Menge Ergebnisse

    Sogar das:
    https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/assets/pharmabranche-fehlt-rezept-gegen-korruption.pdf

    Und von den Auswirkungen fan­ge ich gar nicht erst an

    Und dar­auf kommt ein Herr Rainer Hank als Journalist nicht von alleine?

  7. Klaus Stöhr Retweeted

    @MaidenDulcinea
    Replying to
    @stohr_klaus
    Screenshot aus mei­ner NHS-App heu­te morgen. 

    Die Funktion "Get your COVID-pass" ist nicht mehr verfügbar,
    da sie nicht mehr gebraucht wird.
    #FreedomDay war vor 379 Tagen. LG aus UK
    https://pbs.twimg.com/media/FZKdzq6XEAE0Pld?format=jpg&name=medium
    2:44 PM · Aug 2, 2022·
    https://twitter.com/MaidenDulcinea/status/1554478334385463298?cxt=HHwWhICxweTzzpIrAAAA

  8. Dr. Friedrich Pürner, MPH
    @DrPuerner
    Wieder strei­tet ein Amtsarzt vor Gericht. Ist er zu unbe­quem gewor­den? Er hat wohl u.a. die Pandemie-Maßnahmen kritisiert.

    Deutlich wird: Der Politik fällt es schwer, kri­ti­sche Amtsärzte zu akzeptieren.
    tagesspiegel.de
    Stadträtin setzt Neuköllns Amtsarzt ab – der hat­te sich hef­tig über die SPD-Frau beschwert
    Nicolai Savaskan, Leiter des Gesundheitsamtes in Berlin-Neukölln, hat Hausverbot. Spitzt sich der Konflikt zwi­schen Amtsärzten und Politik zu?
    3:36 PM · Aug 2, 2022
    https://twitter.com/DrPuerner/status/1554491221355413504?cxt=HHwWgIDS9fPh1JIrAAAA

  9. Norbert Häring Retweeted
    Berliner Zeitung
    @berlinerzeitung
    Fast drei Monate lang gab es in Wien kei­ne Haarschnitte mehr für Ungeimpfte. Laut Verfassungsgericht hät­te es das Verbot nie geben dürfen.
    berliner-zeitung.de

    Österreich:
    Friseurverbot für Ungeimpfte war verfassungswidrig
    Fast drei Monate lang gab es in Wien kei­ne Haarschnitte mehr für Ungeimpfte.
    Laut Verfassungsgericht hät­te es das Verbot nie geben dürfen.
    12:45 PM · Aug 2, 2022·
    https://twitter.com/berlinerzeitung/status/1554448216535474178?cxt=HHwWhICxhdmawZIrAAAA

  10. … man sieht sich,
    man kennt sich,
    man teilt sich die Mainzer Hausnummer 17 bis 19 … 

    Name und Anschrift der Hersteller, die für die Chargenfreigabe ver­ant­wort­lich sind 

    BioNTech Manufacturing GmbH ◦ Kupferbergterrasse 17 – 19 ◦ 55116 Mainz. 

    https://ec.europa.eu/health/documents/community-register/2020/20201221150522/anx_150522_de.pdf

    BioNTech-Packungsbeilage.pdf

    Comirnaty

    Kupferbergterrasse 17 – 19 

    https://www.kvberlin.de/fileadmin/user_upload/Themen/covid_19_impfdienste/BioNTech-Packungsbeilage.pdf

    Institut für Lehrergesundheit am Institut für Arbeits‑, Sozial- und Umweltmedizin

    Direktor:
    Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Stephan Letzel
    Verfasser:
    Kupferbergterrasse 17–19
    55116 Mainz 

    https://corona.rlp.de/fileadmin/corona/Schule/07_01_Anschreiben_IfL_Impfberatung/IfL_Infochreiben_Impfhotline.pdf

    Institut für Lehrergesundheit am Institut für Arbeits‑, Sozial- und Umweltmedizin 

    Kupferbergterrasse 17–19

    55116 Mainz

    E‑Mail: info-ifl @ unimedizin-mainz.de

    https://www.unimedizin-mainz.de/ifl/header/kontakt.html

    Stephan Letzel (* 1954 in München) ist ein deut­scher Arbeitsmediziner und Universitätsprofessor. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Letzel

    S3-Leitlinie Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen

    AWMF-Registernummer 027–076

    Kurzfassung Version 1.1, November 2021 

    (…)

    Prof. Dr. Stephan Letzel (M) Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin, DGAUM 

    https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/downloads/files/027–076k_praevention_und_kontr-ebertragung_in_schulen_2021-02.pdf?__blob=publicationFile&v=2

  11. Raymond Sackler

    Zusammen mit sei­nem Bruder Mortimer Sackler über­nahm Raymond Sackler 1952 das Pharmaunternehmen Purdue Pharma. Diese Investition mach­te die bei­den Brüder äußerst ver­mö­gend. Sie began­nen ab 1995 mit der Vermarktung des Blockbuster-Medikaments Oxycontin, ein Opioid auf Basis des Wirkstoffes Oxycodon. Es zähl­te lan­ge Zeit zu den umsatz­stärks­ten Arzneimitteln der Welt. 

    Zusammen mit sei­ner Frau Beverly Sackler betä­tig­te sich Raymond Sackler kraft sei­nes Vermögens immer wie­der als Mäzen und spen­de­te unter ande­rem für Forschungseinrichtungen und Universitäten welt­weit. Im März 2019 ver­kün­de­ten meh­re­re Kunstmuseen, auf­grund der Verwicklung der Sackler-Familie in die Opioidkrise kei­ne Spenden mehr von den Erben Raymond und Mortimer Sacklers anzunehmen. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Raymond_Sackler

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    Opioidkrise in den Vereinigten Staaten

    https://de.wikipedia.org/wiki/Opioidkrise_in_den_Vereinigten_Staaten

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    Film · Deutschland 2018 

    Süchtig nach Schmerzmitteln — Die Opioid-Krise in den USA | Doku HD Reupload | ARTE

    Das opio­id­hal­ti­ge Schmerzmittel OxyContin brach­te dem Pharmakonzern Purdue über 35 Milliarden Euro Gewinn. Als völ­lig unbe­denk­lich wur­de es ver­mark­tet. In Wirklichkeit kann OxyContin, wie auch wei­te­re in den USA mas­siv ver­schrie­be­ne Schmerzmittel wie Fentanyl, schon nach kur­zer Zeit abhän­gig machen. 

    Zwar sind die meis­ten Arztpraxen und Kliniken, in denen Jahre lang mil­lio­nen­fach Opioide ver­schrie­ben wur­den, mitt­ler­wei­le geschlos­sen, und eine Welle von Klagen hat Ärzte, Apotheker, Großhändler und Hersteller der Pharma-Industrie über­zo­gen. Doch seit­dem flo­riert der Schwarzmarkt auf der Straße und im Darknet. 

    Überdosen an Schmerzmitteln sind für knapp 200.000 Todesfälle in den USA ver­ant­wort­lich – allein in den letz­ten fünf Jahren. Diese Schmerzmittel ent­hal­ten Opioide – künst­li­ches Morphin. Sie wir­ken schnell, zuver­läs­sig und machen süch­tig. Die Opioid-Epidemie zer­stör­te Familien und gan­ze Gemeinden, leg­te in vie­len Regionen die Wirtschaft lahm. Das Phänomen betrifft alle Altersgruppen und sozia­len Schichten. 

    Mittlerweile lässt sich die Opioid-Krise – der knapp 200.000 Todesfälle in den USA zuge­rech­net wer­den – nicht mehr als rein ame­ri­ka­ni­sches Phänomen ver­drän­gen. Auch in Deutschland und Frankreich hat der Einsatz die­ser Schmerzstiller in den letz­ten zehn Jahren zuge­nom­men. Der Film zeigt, wie es zu der Krise in den USA kom­men konn­te und wel­che Gefahren in Europa drohen. 

    https://www.youtube.com/watch?v=aPvB2XcbdN8

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    Süchtig nach Schmerzmitteln — Die Opioid-Krise in den USA 

    https://www.arte.tv/de/videos/083585–000‑A/suechtig-nach-schmerzmitteln/

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    Opiacés : les États-Unis en over­do­se

    En cinq ans seu­le­ment, les over­do­ses d’antidouleurs ont cau­sé quel­que 200 000 mor­ts aux États-Unis (…) une épi­dé­mie s'est décla­rée out­re-Atlantique, rava­ge­ant des famil­les et des com­mu­n­au­tés ent­iè­res, jusqu'à peser sur l'économie du pays. 

    https://www.arte.tv/fr/videos/083585–000‑A/opiaces-les-etats-unis-en-overdose/

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