Zahl der impfenden Arztpraxen geht deutlich zurück

Fakten und Fiktionen können auf rp-online.de wunderbar nebeneinander  stehen. Unter genannter Überschrift ist dort am 15.8. zu lesen:

»Kassen- und Privatärzte ziehen sich einem Medienbericht zufolge offenbar zunehmend aus der Corona-Impfkampagne zurück. In der Woche vom 2. bis 8. August hätten lediglich noch 29.300 Praxen Patienten gegen das Coronavirus geimpft und damit deutlich weniger, als sich insgesamt an der Kampagne beteiligt haben, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Zahlen des Robert-Koch-Instituts. 

Seit Impfbeginn haben demnach mehr als 52.600 Praxen Covid-19-Impfungen verabreicht. Auch die Impfstoff-Bestellungen der Praxen seien seit Juni rückläufig, wie das Blatt mit Verweis auf Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) schreibt. Zudem planen laut dem Bericht die Bundesländer das Ende ihrer Impfzentren. Elf der 16 zuständigen Landesministerien hätten der Zeitung auf Anfrage mitgeteilt, ihre Einrichtungen bis spätestens 30. September komplett oder zumindest weitgehend zu schließen.«

Gleichzeitig trickst man mit dieser Meldung:

»Der Anteil der vollständig gegen Corona geimpften Erwachsenen in Deutschland könnte einer Umfrage zufolge auf mehr als 80 Prozent steigen. In der repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 75 Prozent, dass sie schon mindestens einmal geimpft seien. Weitere 6 Prozent gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen - zusammen sind das 81 Prozent. Noch im Mai lag diese Quote in einer vergleichbaren Umfrage nur bei 74 Prozent. Kurz vor Beginn der Impfkampagne im Dezember 2020 hatten sich erst 65 Prozent für eine Impfung entschieden.

In der aktuellen Erhebung gaben nur noch 13 Prozent an, sich nicht impfen lassen zu wollen - im Mai waren es noch 15 Prozent. Sechs Prozent haben sich bis heute noch nicht entschieden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am vergangenen Montag erklärt, sie hoffe auf eine Impfquote „deutlich über 70 Prozent und hin zu 80 Prozent“. Das bezog sie aber auf die Gesamtbevölkerung.«

"In echt" sieht es so aus:

»In Deutschland sind nach offiziellen Angaben 57 Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Dies entspricht nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag (Stand: 10.25 Uhr) knapp 47,4 Millionen Menschen. Demnach haben rund 52,5 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten - das sind 63,1 Prozent der Bevölkerung.«

8 Antworten auf „Zahl der impfenden Arztpraxen geht deutlich zurück“

  1. https://moehringer-hausarztpraxis.de/

    Hoffentlich fin­den sich in den nächs­ten Wochen immer mehr sol­cher Praxen. Insbesondere im Hinblick auf die heu­ti­ge STIKO Empfehlung kann man nur auf die Vernunft mög­lichst vie­ler Ärzte set­zen. Möglicherweise steigt die Zahl der Praxen, die mit die­sem Experiment bre­chen, dadurch noch schnel­ler an.

      1. "Was nützt die GENImpfung, wenn sie nur schadet?" -

        wäre die rich­ti­ge gestell­te Frage gewesen.

        Fragen Sie Ihren nächs­ten Pharma-Industrie-Finanz-Controller – oder einen der Verwalter der Pharma-Offshore-Banken.

  2. Wäre auch mal inter­es­sant zu erfah­ren, wie­vie­le Gentherapierte mitt­ler­wei­le ver­stor­ben sind, egal wor­an – macht sich das wie­der­um in der Quote bemerk­bar, oder sind da die Zahlen nicht so groß? Fragen über Fragen.

  3. Diese sog. "Impfzentrren" bzw. "Fliegende Impfteams" die Alten-/Wohn-/Pflegeheime heim­su­chen, loben 150–175€ für Mediziner aus, die dort sprit­zen. Bei medi­zi­schem Hilfspersonal mW 40–60€. Jeweils PRO STUNDE!
    Wieviel krie­gen die­se "Strippenzieher" dann wohl für einen "Shot"? Ein Hausarzt ‑auch lie­be­voll Treppenhausterrier/Kassen-Clown genannt- bekommt mW ca. 20 €uro­nen pro "Piks". Abzüglich Betriebskosten, Steuern, KV-Beiträgen ua. , blei­ben, wenn denn gem. BGB §630, Berufsordnung Vor-Nachberei-tungs­zei­ten, Dokumentationen, etc. gear­bei­tet wird, bei ca. 20–30min, ca. 5€ pro "Piks".….
    Btw. auf Nachfrage bei "Impfzentren"/Betreiber, bzw. deren "Headhunter", ob exis­tie­ren­der und ange­wen­de­ter Sicherheitspläne gem. Phase III/IV Protokolle iS GMP (Good Medicine/Manufacturing Practice), BGB § 630 ff. : KEINE ANTWORT!
    Wohl bekomm´s.….

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