8 Antworten auf „Zensiert Facebook Heinrich Heine?“

  1. Gute Frage. Ich tip­pe auf die Facebook KI. Das Bild ging durch das OCR Modul, beim Lesen des extra­hier­ten Textes schlug das Social Justice Modul wegen der drei Schlüsselworte Sklave, Knechtschaft und Sklaverei Alarm. Die S&M Erkennung schließ­lich gab durch Triggern auf­grund von Fessel und Peitsche für das Zensurmodul das Zünglein an der Waage.

    Auf lan­ge Sicht kann es nur dadurch bes­ser wer­den, dass wir Menschen der KI mehr sol­ches Material zur Verfügung stel­len, damit die­se ihre neu­ro­na­len Netze fei­ner tunen kann und damit die Erkennungsrate (Zensurschwelle) optimiert.

    Widerstand ist zweck­los, denn wir wer­den assimiliert.

  2. Facebook hat­te vor ein paar Tagen einen Kommentar mit einem Heinrich Heine-Zitat gelöscht und die­sen User dann auch noch zur "Bestrafung" für 7 Tage geblockt. Ja, Sie wis­sen es ja – Heinrich Heine, der Dichter und Humanist, der libe­ra­le Freigeist, der aus Deutschland nach der miss­glück­ten Revolution von 1848 floh und in Paris auf dem Cimitière de Montmartre begra­ben ist. 

    DER Heinrich Heine, nach dem die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, etli­che Schulen, Straßen und Plätze benannt sind. 

    DER Heinrich Heine in des­sen Namen der "Heinrich-Heine Preis der Stadt Düsseldorf" für her­aus­ra­gen­de Denker und Literaten ver­lie­hen wird.

    DER Heinrich Heine, des­sen "Deutschland – Ein Wintermärchen", "Die Harzreise" und vie­le sei­ner Gedichte in zahl­rei­chen Schulen in Deutschland im Deutschunterricht gele­sen wer­den (oder liest man die dort jetzt viel­leicht nicht mehr?). 

    Genau DER Heinrich Heine, ent­spricht offen­bar nicht den FB-Community-Richtlinien. 

    Ich habe heu­te eben­falls bewusst einen Kommentar mit genau die­sem Heinrich Heine Zitat bei FB ver­fasst und wur­de prompt für einen Tag geblockt. Als Antwort habe ich mei­nen FB-Account deaktiviert. 

    Ich fra­ge mich, ob ich es nicht ein­fach dabei belas­sen und ganz auf FB ver­zich­ten soll­te, aber ich bin bei FB auch Administrator einer Wissenschaftlichen Gruppe namens "Chlororespiration and Plant Metabolism" und außer­dem Mitglied bei wei­te­ren Gruppen "Cellular Senescence Research", "Ocean Research, "Smithsonian" und "Plant Physiology", bei denen ich öfters für mich sehr erfri­schen­de und inspi­rie­ren­de wis­sen­schaft­li­che Dialoge mit ande­ren Wissenschaftler/innen und inter­es­sier­ten Laien aus aller Welt führe.

    Aber ich will die­se FB-Zensur auch nicht mehr län­ger erdulden. 

    Was maßen sich die­se Menschen eigent­lich an? Ich bin fast 62 Jahre alt, kul­ti­viert und höf­lich, habe einen Universitätsabschluss, belei­di­ge nie­mals irgend jeman­den. Die meis­ten Berichte auf mei­ner FB-Page haben sowie­so mit Literaten, die ich mag, Künstlern, die ich mag, wis­sen­schaft­li­chen Publikationen, die mir gefal­len und die ich für lesens­wert hal­te und ähn­li­chem zu tun. Ich hat­te jedoch in jüngs­ter Zeit Lockdown-kri­ti­sche Kommentare dort ver­fasst. Meine FB-Page wird übri­gens nur sehr sel­ten von jeman­dem besucht.

    Ich las­se mich aber doch nicht von irgend­wel­chen offen­sicht­li­chen mensch­li­chen Bildungskatastrophen von FB, die ver­mut­lich mei­ne Kinder oder sogar Enkel sein könn­ten, mit einer Kommunikationsbarriere "bestra­fen", nur weil ich Heinrich Heine zitiert habe. Geht's noch?

  3. Ich habe aus Protest das Zitat eben­falls auf FB gepos­tet. 6 Stunden hat es gedau­ert, bis mein Beitrag ent­fernt und eine Verwarnung aus­ge­spro­chen wurde.

  4. Passend dazu fällt mir ein Zitat von Edward Snowden ein: “Unternehmen, die mit pri­va­ten Daten Geld machen, hie­ßen frü­her 'Überwachungsfirmen'. Jetzt hei­ßen sie 'sozia­le Medien', der größ­te Schwindel, seit­dem man Kriegs- in Verteidigungsministerien getauft hat.

  5. Mein FB-Konto wur­de vor­ges­tern "deak­ti­viert".

    Das heißt, ich kann die Webseite von Facebook com über­haupt nicht mehr errei­chen. Es wird dann ein Kasten ange­zeigt, dass die "Deaktivierung" "über­prüft" wür­de. Es wur­de kein Grund ange­ge­ben, wie das bei Sperren übli­cher­wei­se der Fall ist. 

    Ich hat­te drei Minuten vor der "Deaktivierung" einen Kommentar bei Herrn Dr. Benecke (Bioforensiker) abge­ge­ben. Der fiel in den letz­ten 10/11 Monaten dadurch auf, dass er das Maskenunwesen mas­siv pro­mo­te­te. Er unter­such­te kürz­lich auch die Testkits-Stäbchen auf Verunreinigungen und erklär­te, es han­de­le sich um Verunreinigungen mit Fasern, die mut­maß­lich der Arbeitskleidung der Teststäbchenhersteller ent­stam­men. Ich stand im Emailkontakt mit ihm und er erklär­te, dass er 10 Teststäbchen unter­sucht habe. Er teil­te noch mit, dass die Teststäbchen alle der konischen/kegligen und nicht der zylin­dri­schen Ausformung waren. 

    In mei­nem Kommentar ver­link­te ich zwei Filme und berich­te­te in kur­zen Sätzen, was in die­sen Filmen zu sehen sei:

    1. Dass ein Mann, der sich Virologe nennt, das ame­ri­ka­ni­sche CDC ver­klagt habe, weil ein C‑Virus noch nie­mals iden­ti­fi­ziert wurde.
    https://rumble.com/vfoadn‑u.s.-virologe-verklagt-gesundheitsbehrde.html

    2. Den Film bei Odysee, in dem die Holcaustüberlebende Vera Sharav den Bill Gates mit "Final Solution" und "Überbevölkerung" zitiert und davon spricht, dass alte Menschen in Heimen mit "Impfstoffen" ermor­det werden.
    https://odysee.com/@klartext:d/verasharav1:a

    Dem Kommentar häng­te ich noch ein Bild an, auf dem eine grö­ße­re Menge an Leuten zu sehen ist, die den Arm zum Hitlergruß recken. Nur eine Person hält die Arme ver­schränkt und wirkt nachdenklich.

    Besten Dank!

  6. Auch ganz schön, ein Auszug aus dem Gedicht"Realitätsprinzip" von Erich Fried:

    Was wäre das
    für eine Welt
    wenn die Wirklichkeit
    die­se Wirklichkeit rund um uns
    auch die Wahrheit wäre ?

    Die Welt vor dieser
    Wirklichkeit ret­ten wollen.
    Die Welt wie sie sein könn­te lieben:
    Die Wirklichkeit aberkennen

    Erich Fried

  7. @Wolfgang:
    ja, da füh­le ich eine gro­ße Seelenverwandtschaft mit dir…
    Aber inzwi­schen fällt es ja dem einen oder ande­ren auf, daß es mög­lich ist, auf die "sozia­len Medien" gänz­lich zu ver­zich­ten. Und ja, manch­mal grollt man, daß die weni­gen guten Teile dann auch weg­fal­len. Aber ande­rer­seits: ich hat­te nie FB, YT,Twitter und wie sie alle hei­ßen. Mir fehlt also nichts. Und ich möch­te sagen, weil ich auch schon nicht mehr jung bin, es geht.
    Es lohnt sich sogar und wie es sich lohnt!
    Es lohnt sich sogar für mein Kind, das maul­korb­frei und Spaß dabei in den Tag schaut und jetzt ange­fan­gen hat zu schrei­ben (=aus­ster­ben­des Brauchtum).
    Viel bes­ser als die Überwachungsfirmen (Danke, Kurt Müller!)
    Also, hab' Mut, 62 ist kein Grund zur Klage!

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