EU-Behörde zweifelt am Nutzen von FFP2-Masken

Das berich­tet am 4.2.21 zdf​.de:

»FFP2-Mas­ken wur­den zum Gold­stan­dard der Pan­de­mie­be­kämp­fung erklärt. Die EU-Gesund­heits­be­hör­de ECDC sieht jedoch kei­nen Mehr­wert in der uni­ver­sel­len Ver­wen­dung im Alltag.

Viel wur­de schon über den Nut­zen von Mas­ken in der Coro­na-Kri­se geschrie­ben und dis­ku­tiert. Am Anfang waren selbst­ge­näh­te Mund-Nasen-Bede­ckun­gen der Ren­ner, im zwei­ten Shut­down kamen medi­zi­ni­sche Mas­ken in Mode und mitt­ler­wei­le ist die FFP2-Mas­ke zum Gold­stan­dard der Pan­de­mie­be­kämp­fung geworden.

Die beson­ders dich­ten, aber teu­re­ren Mas­ken sol­len vor Schad­stoff­par­ti­keln wie Staub oder auch Aero­so­len schüt­zen. Sie wer­den inzwi­schen vie­ler­orts anstel­le nor­ma­ler All­tags­mas­ken ver­langt. Mit­te Janu­ar hat­ten Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel und die Minis­ter­prä­si­den­ten ver­ein­bart, in Öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln und Geschäf­ten FFP2-Mas­ken, OP-Mas­ken oder Mund-Nase-Bede­ckun­gen der Stan­dards KN95/N95 zu fordern.

EU-Gesundheitsbehörde hat Zweifel am Nutzen der Masken

Doch es gibt auch Zwei­fel am Nut­zen der FFP2-Mas­ken: Die EU-Gesund­heits­be­hör­de ECDC steht dem zusätz­li­chen Nut­zen von FFP2-Mas­ken im All­tag skep­tisch gegen­über. So teil­te die in Stock­holm ansäs­si­ge Behör­de auf Anfra­ge der Nach­rich­ten­agen­tur dpa mit: 

"Der erwar­te­te Mehr­wert der uni­ver­sel­len Ver­wen­dung von FFP2-Atem­schutz­mas­ken in der Gemein­schaft ist sehr gering." 

Dar­über hin­aus recht­fer­tig­ten die mög­li­chen Kos­ten und Schä­den kei­ne Emp­feh­lung dafür, FFP2-Mas­ken anstel­le von ande­ren Mas­ken in der Öffent­lich­keit zu tra­gen. Wel­che poten­ti­el­len Schä­den dabei genau gemeint waren, beant­wor­te­te die Behör­de bis­her nicht. Nach eige­nen Anga­ben wer­de ein Doku­ment mit Ein­schät­zun­gen zum Mas­ken­ge­brauch im sozia­len Umfeld zur Ver­rin­ge­rung der Coro­na­vi­rus-Über­tra­gung gera­de aktualisiert.

EU-Gesund­heits­kom­mis­sa­rin Stel­la Kyria­ki­des bestä­tig­te in Brüs­sel die Ein­schät­zung der EU-Behörde:

"Die ECDC sagt, die Beweis­la­ge sei im Moment nicht stark genug für eine Not­wen­dig­keit, dies im All­tag zu empfehlen."
Stel­la Kyriakides

Welche Schutzwirkung haben FFP2-Masken?

Wie auch Medi­zi­ni­sche Gesichts­mas­ken müs­sen FFP-Mas­ken kla­re Anfor­de­run­gen von Geset­zen und tech­ni­schen Nor­men ein­hal­ten. Dabei wird ins­be­son­de­re die Fil­ter­leis­tung des Mas­ken­ma­te­ri­als mit Aero­so­len getes­tet. FFP2-Mas­ken müs­sen min­des­tens 94 Pro­zent der Aero­so­le filtern.

Die­se 94 Pro­zent sind jedoch nur ein theo­re­ti­scher Wert aus dem Labor. Das gelingt aber nur, wenn die Mas­ke an den Sei­ten dicht anliegt. Ist zum Bei­spiel ein Bart im Weg, ist die Fil­ter­wir­kung eingeschränkt.

Und wie wirken die FFP2-Masken im Alltag?

Die tat­säch­li­che Schutz­wir­kung der FFP2-Mas­ken im All­tag ist schwer nach­zu­voll­zie­hen. Um sie zu über­prü­fen, hät­te man eine Stu­die durch­füh­ren müs­sen, bei der ein Teil der Bevöl­ke­rung FFP2-Mas­ken trägt und der ande­re Teil einen her­kömm­li­chen Mund-Nasen-Schutz, meint Prof. Dr. Andre­as Pod­biel­ski vom Insti­tut für Medi­zi­ni­sche Mikro­bio­lo­gie, Viro­lo­gie & Hygie­ne in Ros­tock. Eine sol­che Stu­die sei ihm jedoch nicht bekannt.

"Die poli­ti­sche Ent­schei­dung, die­se Mas­ken zu nut­zen, basiert allein auf tech­ni­schen Mess­wer­ten. Und die­se Mess­wer­te kor­re­lie­ren im Bereich der Hygie­ne häu­fig nicht mit dem, was im All­tag passiert."
Andre­as Podbielski

Wel­che Kri­tik­punk­te gibt es an den FFP2-Masken?

Da das Gewe­be der FFP2-Mas­ken enger ist, haben Sie einen höhe­ren Atem­wegs­wi­der­stand. Das Atmen fällt dem Trä­ger also schwe­rer. Außer­dem müs­sen Sie sehr eng am Gesicht anlie­gen, sind also auch unan­ge­neh­mer zu tra­gen. Dar­un­ter kann die "Tra­ge­dis­zi­plin" lei­den. So berich­tet die Deut­sche Gesell­schaft für Hygie­ne und Mikro­bio­lo­gie (DGHM) das aus Stoff gefer­tig­te Mund-Nasen-Bede­ckun­gen über­wie­gend sehr kor­rekt getra­gen wer­den, beim Tra­gen von medi­zi­ni­schen Mas­ken – chir­ur­gi­schem Mund-Nasen­schutz und FFP-Atem­schutz­mas­ken mit und ohne Ven­til – gebe es aber häu­fig Defizite.

Die medi­zi­ni­schen Mas­ken wür­den häu­fig nicht kor­rekt an die Gesichts­kon­tu­ren und die Nase anmo­del­liert, so dass sowohl der mög­li­che Schutz des Mas­ken­trä­gers, als auch der Schutz von Kon­takt­per­so­nen redu­ziert oder auch auf­ge­ho­ben wer­den kann.

Anwendungsfehler verringern die Schutzwirkung

Auch ande­re Anwen­dungs­feh­ler durch den Trä­ger kön­nen die Schutz­wir­kung ein­schrän­ken: Einer­seits kann es durch Unacht­sam­keit zu einem Kon­takt der mög­li­cher­wei­se kon­ta­mi­nier­ten Außen­sei­te mit der Mund- oder Nasen­schleim­haut kom­men. Außer­dem kom­me es vor, dass sich die Trä­ger von FFP2-Mas­ken ein fal­sches Gefühl von Sicher­heit ent­wi­ckel­ten und sich weni­ger kon­se­quent an die Abstands­ge­bo­te halten.

Für Pod­biel­ski gehö­ren die FFP-Mas­ken eher in den pro­fes­sio­nel­len Bereich, etwa Kran­ken­häu­ser. Im All­tag fän­de er es bes­ser, die Norm etwas tie­fer aber dafür bes­ser ein­halt­bar für die Nor­mal­bür­ger anzu­set­zen und dann auf die­ser Basis dar­auf hin­zu­wir­ken, dass sie flä­chen­de­ckend kon­se­quent ein­ge­hal­ten wird.

Und was ist mit den Kosten?

Der Preis­un­ter­schied zwi­schen den unter­schied­li­chen Mas­ken ist erheb­lich. In grö­ße­ren Packun­gen gibt es OP-Mas­ken zum Stück­preis von 50 Cent und weni­ger. Dage­gen kos­ten FFP2-Mas­ken nur in den güns­tigs­ten Vari­an­ten etwas unter einem Euro pro Stück, vie­le Händ­ler ver­lan­gen zwei Euro oder oft auch deut­lich mehr für eine ein­zel­ne Maske.

Damit der Schutz der Bevöl­ke­rung nicht am Geld­beu­tel schei­tert, sol­len in Deutsch­land 34 Mil­lio­nen Bür­ger Gut­schei­ne für zwölf FFP2-Mas­ken bekom­men, die in der Apo­the­ke ein­ge­löst wer­den kön­nen. Dazu zäh­len Über-60-Jäh­ri­ge und Men­schen mit bestimm­ten chro­ni­schen Erkran­kun­gen. In der Apo­the­ke zah­len die Anspruchs­be­rech­tig­ten pro ein­ge­lös­tem Cou­pon (gilt für sechs Mas­ken) einen Eigen­an­teil von zwei Euro. Eine Mas­ke kos­tet dort 6 Euro.

Gedruckt wer­den die fäl­schungs­si­che­ren Gut­schei­ne in der Bun­des­dru­cke­rei, danach wer­den Sie an die Kran­ken­kas­sen geschickt und von dort an die Emp­fän­ger ver­sen­det. Das logis­tisch her­aus­for­dern­de Unter­fan­gen ist auch ein teu­res für den Bund: die Ver­tei­lung der Mas­ken soll rund 2,5 Mil­li­ar­den Euro kos­ten.«

Update: Ursprüng­lich war der Hin­weis auf das Jahr 2021 nicht ange­ge­ben. Dan­ke für die Hinweise!

27 Antworten auf „EU-Behörde zweifelt am Nutzen von FFP2-Masken“

  1. Der Bei­trag ist zwar schon ein Jahr alt, aber an den Tat­sa­chen hat sich bis­her nichts geän­dert (außer, dass die eine oder ande­re Model­lie­rungs­stu­die wie die vom MPI einen Nut­zen zei­gen – aber Labor bzw Modell ist eben nicht real life).

  2. Jetzt bist du auch reingefallen!
    Datum: 04.02.2021 16:02 Uhr (also über ein Jahr alt)
    Spä­tes­tens bei den letz­ten Absät­zen mit der Ver­tei­lung der Mas­ken hat es bei mir Klick gemacht.

    1. das war 2020 schon gut doku­men­tiert, auch durch Wis­sen­schaft­ler, Ärz­te, Diplom Arbei­ten. Mas­ken hal­ten kei­ne Viren ab, sind nicht sinn­voll, unnütz

  3. Was die Hand­wer­ker, die die Din­ger mit­un­ter tra­gen, und quer­den­ken­de Schwurb­ler, die lesen kön­nen, schon seit fast zwei Jah­ren sagen…

    Quer­den­ken­de Schwurb­ler sit­zen gegen­wär­tig aber auch wirk­lich überall:

    "Medi­zin-Pro­fes­sor: Mit Long Covid wird zu viel Panik gemacht

    Die Angst vor Long Covid ist groß [bei wem? FS] – und weit­ge­hend unbe­grün­det, sagt ein Medi­zi­ner der Uni­kli­nik Essen. Orga­nisch feh­le den Pati­en­ten oft nichts.

    Vie­le Men­schen haben heu­te mehr Angst vor Long Covid als vor der Covid-Erkran­kung selbst. Tat­säch­lich lei­den Betrof­fe­ne oft für lan­ge Zeit an erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen. Trotz­dem bestehe kein Grund zur Panik, sagt Prof. Dr. Chris­toph Klein­schnitz, Direk­tor Kli­nik für Neu­ro­lo­gie an der Uni­kli­nik Essen. In der Long-Covid-Ambu­lanz des Kli­ni­kums habe man zahl­rei­che Pati­en­ten unter­sucht – den aller­meis­ten kön­ne gut gehol­fen werden."

    https://​www​.waz​.de/​s​t​a​e​d​t​e​/​e​s​s​e​n​/​m​e​d​i​z​i​n​-​p​r​o​f​e​s​s​o​r​-​m​i​t​-​l​o​n​g​-​c​o​v​i​d​-​w​i​r​d​-​z​u​-​v​i​e​l​-​p​a​n​i​k​-​g​e​m​a​c​h​t​-​i​d​2​3​4​4​7​9​2​1​5​.​h​tml

  4. Sofort Stopp aller Mas­ken­be­feh­le! In ganz Deutsch­land! Für alle!
    Stopp TESTEN von Gesunden!

    So etwas:

    https://​www​.coro​dok​.de/​j​u​g​e​n​d​l​i​c​h​e​-​c​o​r​o​n​a​-​m​a​s​ke/

    darf nicht mehr pas­sie­ren! Nie mehr!!

    Wer gern frei­wil­lig Mas­ken für alle Ewig­keit und sein Leben lang wei­ter trägt- bit­te! Er oder sie als Ver­mumm­ter darf dann aber auch nicht beläs­tigt und bru­tal zusam­men geprü­gelt wer­den von Nicht-Maskierten.

    Die Mas­ken­fans sehen jeden­falls alle, alle ohne Aus­nah­me ein­fach blöd bis total doof bis abso­lut däm­lich aus, drau­ßen an der fri­schen Luft sowie­so und drin­nen genau­so, habe ich hier ja schon oft geschrieben.

    Ob eine Arzt­pra­xis oder ein Kran­ken­haus das Mas­ken­tra­gen aller Besu­cher oder Ange­stell­ten wei­ter anord­net, soll­te dem Arzt oder der Kli­nik frei gestellt sein. Ich den­ke, das wäre ein Kom­pro­miss: Bei hoher Gefah­ren­la­ge, Grip­pe etc., für eine kur­ze Zeit Mas­ken in Kran­ken­häu­sern oder Pfle­ge­ein­rich­tun­gen zu emp­feh­len. Beto­nung auf "emp­feh­len". Umset­zung frei­wil­lig, Ermessensspielraum!

    ~ ~ ~

    1. https://​tkp​.at/​2​0​2​2​/​0​2​/​0​7​/​p​u​b​l​i​c​-​h​e​a​l​t​h​-​s​c​o​t​l​a​n​d​-​d​a​t​e​n​-​z​e​i​g​e​n​-​s​c​h​a​e​d​i​g​u​n​g​-​d​e​s​-​n​a​i​v​e​n​-​i​m​m​u​n​s​y​s​t​e​m​s​-​d​u​r​c​h​-​g​e​n​-​s​p​i​k​e​-​i​m​p​f​u​ng/

      Alle Mas­ken sind obso­let, kön­nen weg. Die­je­ni­gen mit dem Spike-Pro­te­in im Kör­per sind arm dran, wenn ich das rich­tig lese. Fol­ge­rich­tig kön­nen alle Mas­ken von "Geimpf­ten" und Un"geimpften" kom­plett weg. Es ändert nichts mehr an der Gesund­heits­schä­di­gung der "Impf"-Opfer. Sie haben ihre Ent­schei­dung getrof­fen, das Zeug wütet jetzt rum in deren Blut und in ihren Orga­nen. Ihre Uhr tickt. Ihre Lebens­zeit hängt ab von der Fra­ge, an wel­chen Stel­len ihr per­sön­li­ches Immun­sys­tem am meis­ten geschä­digt wurde.

      Die Fra­ge ist, was pas­siert, wenn sol­che Fak­ten die­je­ni­gen errei­chen, die lei­der immer noch zur vier­ten Dosis main-stream-medi­al über­re­det wer­den sol­len? Oder pas­siert das nicht? Wie hoch ist die Wahr­schein­lich­keit, dass vie­le "Impf"-Opfer sprich: all die Mil­lio­nen durch Pro­pa­gan­da betro­ge­nen gra­tis Phar­ma-Pro­ban­den hier mitlesen?

  5. Der zdf-Arti­kel kam mir so bekannt vor! Tat­säch­lich ist er von 2021. – Da kann mal man sehen wie lan­ge wir uns mit die­sem The­ma schon her­um­pla­gen und das, obwohl die EU und vie­le ande­re schon damals Zwei­fel am Nut­zen der FFP‑2 Mas­ken hatten.
    Ob die Maß­nah­men jeweils taug­lich oder hilf­reich sind, hat die Poli­tik bis­her noch nicht wirk­lich interessiert!
    In Bay­ern tra­gen wir sie seit damals unbe­irrt von jeder wis­sen­schaft­li­chen Evi­denz beim Ein­kau­fen und man­cher Mit­bür­ger sogar an der fri­schen Luft.

  6. Die Behör­de zwei­felt vor allem am „Mehr­wert“ von FFP2 Mas­ken im Ver­gleich zu medi­zi­ni­schen Mas­ken. Der Nut­zen und Sinn des Tra­gens von Mas­ken wird dage­gen nicht angezweifelt.

    Sol­len wir uns jetzt aber wirk­lich freu­en, wenn wir in Zukunft viel­leicht „nur“ noch OP-Mas­ken statt FFP2 Mas­ken tra­gen müs­sen? Wenn beim Fri­seur statt 2G dann wie­der 3G gilt?

    Man hat die Men­schen so lan­ge mit die­sen extre­men Maß­nah­men gequält, dass selbst die­se klei­nen Erleich­te­run­gen schon als gro­ße Wohl­tat emp­fun­den wer­den. Wenn in die­sem Tem­po wei­ter „gelo­ckert“ wird, ren­nen wir die nächs­ten 5 Jah­re noch mit Mas­ken rum, auch wenn es dann viel­leicht wie­der die selbst gebas­tel­ten Stoff­mas­ken sein werden.

    Alle Maß­nah­men müs­sen auf­ge­ho­ben wer­den. Und zwar sofort. Und wer möch­te, kann ger­ne wei­ter mit dem Lap­pen im Gesicht rum­lau­fen, Abstand hal­ten und sich regel­mä­ßig Boos­tern las­sen. Aber alles frei­wil­lig und ohne Zwang.

  7. Der Bericht ist vom 4.2.2021!
    Anschei­nend hat Söder davon ein Jahr lang nichts gehört. Aber gut, in Rich­tung Schwe­den ist er ja eh blind.

  8. @aa: ist vom 4.2.2021 …
    Ob es zu deren Wirk­sam­keit mitt­ler­wei­le "Stu­di­en" außer­halb von
    Labo­ren und Mäu­sen gibt?

  9. "Die ECDC sagt, die Beweis­la­ge sei im Moment nicht stark genug für eine Not­wen­dig­keit, dies im All­tag zu empfehlen."
    Stel­la Kyriakides"

    Find ich gran­di­os, dass das nach 2 Jah­ren (!!!) auf­fällt. Aber sol­len sie in ihrer Inkom­pe­tenz lügen, haupt­sa­che die Mas­ken und der gan­ze Dreck hören end­lich auf. 

    "Damit der Schutz der Bevöl­ke­rung nicht am Geld­beu­tel schei­tert, sol­len in Deutsch­land 34 Mil­lio­nen Bür­ger Gut­schei­ne für zwölf FFP2-Mas­ken bekommen"

    Ich lach mich wirk­lich kaputt… So gnä­dig ist man mit der Bevöl­ke­rung, wäh­rend man sie anders­ort seit Mona­ten nicht mehr ins Thea­ter, Restau­rant, Sport­ver­ein usw. lässt. Ich hab so viel Geld übrig, weil ich nir­gends mehr rein darf, dass ich die­se besch** Mas­ken auch gra­de noch bezah­len könn­te. Ich werd das Teil aber so lan­ge nut­zen bis es aus­ein­an­der­fällt. Sehe nicht ein, für etwas voll­kom­men Nutz­lo­ses auch noch mehr Geld als nötig zu bezahlen.

    Wei­ter­hin lache ich mich dar­über kaputt, weil man jetzt wohl noch ver­sucht, die über­flüs­si­gen Mas­ken unters Volk zu brin­gen. Was für eine Lach­num­mer.… Die letz­te "Mas­ken­ver­tei­lungs­ak­ti­on" war mei­nes Wis­sens nach vor über einem Jahr.
    In der Zeit dazwi­schen hat­ten die Leu­te dann aber wie­der Geld für Mas­ken oder wie?
    Was sind das für Stümper…

  10. Ver­mut­lich ist der Hin­weis ange­bracht, dass die Mel­dung vom 4.2.2021(!) stammt. Das ändert natür­lich nichts an der Unwirk­sam­keit der FFP2-Mas­ken­pflicht in der Pra­xis. War die­se prak­ti­sche Unwirk­sam­keit damals noch eine – gut begrün­de­te – Ver­mu­tung, so erscheint sie heu­te dank dies­be­züg­lich unter­schied­li­cher Rege­lun­gen in ver­schie­de­nen (Bundes-)Ländern qua­si belegt zu sein.

  11. Es war eini­ge Mona­te vor der Aus­ru­fung der Pan­de­mie, da nahm ich im Bio­la­den eine Zeit­schrift mit, wo lau­ter hüb­sche jun­ge Frau­en mit hüb­schen Mas­ken foto­gra­phisch abge­bil­det waren. Damals war der Hin­ter­grund die Fein­staub­be­las­tung in asia­ti­schen Großstädten.
    Eini­ge Mona­te spä­ter began­nen Näh­be­geis­ter­te (ich geste­he, dass ich dazu­ge­hört habe) Stoff­mas­ken zu nähen. Das war noch zu der Zeit als behaup­tet wur­de, Mas­ken nut­zen nix, bzw. schüt­zen allen­falls das Gegen­über. Doch als mir dann eine älte­re Frau im Super­markt begeg­ne­te, die sich mit Panik in den Augen ver­such­te, ein Ein­weg­wisch­tuch vor den Mund hal­tend, ein­hän­dig den Ein­kaufs­wa­gen zu diri­gie­ren, da wuss­te ich, da läuft was falsch. Das geht so nicht. Da habe ich ange­fan­gen an den Bei­trä­gen aus Jun­ge Welt, Freie Radi­os. net..etc. zu zwei­feln. Und seit über einem Jahr fra­ge ich mich, wie kann ich dazu bei­tra­gen, die Angst zu bekämp­fen, die den Ver­stand lähmt.
    Rich­tig miss­trau­isch wur­de ich, als alle Ver­samm­lun­gen ver­bo­ten wur­de (inklu­si­ve Oster­mär­sche). Den Gut­schein habe ich noch archi­viert. Den Erhalt nahm ich zum Anlass mei­ne Kran­ken­kas­se (ups, heißt ja jetzt Gesund­heits­kas­se) anzu­ru­fen und ihnen den Marsch zu bla­sen, dass sie schlimms­tes zu befürch­ten haben, soll­ten sie jemals wie­der dem Staat mei­ne Daten als sog. "Risiko"faktorenträgerin mit­tei­len. Ich such­te dann einen Arzt auf. Bat um ein Attest, da sel­bi­ge Risi­ko­fak­to­ren auch dazu füh­ren, dass ich Mas­ke nicht gut tra­gen kann. 20 Euro gelöhnt dafür. Ein Arsch­loch wenn ich das so sagen kannn, denn er freu­te sich auf den wirt­schaft­li­chen Zusam­men­bruch, der alles wie­der gera­de rücken wür­de, denn er hät­te ausgesorgt.
    Uaah…Wie ich die­se Gesund­heits­bur­ka inzwi­schen hasse…Jedes mal wenn ich ein­kau­fe neh­me ich mir vor. sie kurz abzu­neh­men um Kas­sie­re­rin und co. mal kurz zu lächeln, und jedes­mal ver­ges­se ich es … es ist- als könn­te ich nicht den­ken mit dem Ding.

  12. Das ist in mei­nen Augen zwei­fel­los ein Höhe­punkt des gan­zen Irr­sinns, das Tra­gen von Staub­mas­ken im All­tag anzu­ord­nen. Erst Stoff­lap­pen aller Cou­leur, dann OP-Mas­ken, und nun das.
    Was las­sen sich die Psy­chos wohl noch ein­fal­len, zur Steigerung?

  13. Coro­na ist ein Intel­li­genz­test, wenn ich mir so die gan­zen mas­ken­tra­gen­den Zeit­ge­nos­sen an der fri­schen Luft anschaue. Im beruf­li­chen Umfeld fal­len da auch eini­ge Füh­rungs­kräf­te durch…

  14. Ich habe mir vor einer Wei­le ein län­ge­res haus­in­ter­nes Papier des OLG Mün­chen abge­spei­chert. Dort steht klipp und klar, dass FFP2 zur Pan­de­mie­ein­däm­mung nicht tau­gen; im Unter­schied zum Pro­fi atme der Laie seit­lich aus (kuri­os, dass das­sel­be Gericht im Zwei­fel Urtei­le gegen Mas­ken­ver­wei­ge­rer bestä­ti­gen müsste).

    Apro­pos Gold­stan­dard: habe mir kürz­lich ein Doku­ment der US Gesund­heits­be­hör­de CDC gesi­chert. Die haben gegen Jah­res­en­de 2021 an alle Labo­re geschrie­ben, dass der PCR Test nicht mehr anzu­wen­den ist ab sofort; denn er kön­ne Sars­Co­v2- nicht von Influ­en­za­vi­ren unter­schei­den; sie haben einen Link zur FDA ange­hängt, dort wer­den ande­re Nach­wei­se emp­foh­len. Dazu liest man bei uns natür­lich nix!

  15. Den Arti­kel hat­te ich schon im letz­ten Jahr gele­sen … ver­mut­lich weil er hier schon mal ver­linkt war?

    BTW: ich mag FFP2-Mas­ken … beson­ders auf Demos … da kann man schön was drauf schreiben. 😉

  16. Wenn FFP2-Mas­ken wie behaup­tet wirk­lich zu 99,9% schüt­zen wür­den, wäre die Pan­de­mie damit sofort beendet.
    Wenn Mas­ken auch nur irgend etwas nüt­zen wür­den, müss­te man bei ihrer Ein­füh­rung einen Knick in der Inzi­denz-Kur­ve sehen, aber Nada, nichts, nir­gend­wo auch der gerings­te Hin­weis auf irgend eine Wirkung!

  17. "Zwei­fel am Nut­zen" ist gut. ;-( Die sind völ­lig unge­eig­net für den BEHAUPTETEN Zweck. Aber der ver­steck­te Zweck wird her­vor­ra­gend erfüllt: Pan­de­mie-Angst auf­recht erhalten!

    FFP2-Mas­ken sind STAUB­schutz- oder PAR­TI­KEL­mas­ken die man auch in Berei­chen mit Aero­sol-Bil­dung (zB Lackie­re­rei) ALS NOTBEHELF ein­setzt, weil die rich­ti­ge Lösung teue­re und auf­wän­di­ge Voll­atem­schutz-Aus­rüs­tung wäre.

    Jeder, der schon­mal eine Par­ti­kel­mas­ke in so einer ent­spre­chen­den Umge­bung getra­gen hat, weiß dass man damit höchs­ten so lan­ge in einem gewis­sen, gerin­gen Aus­maß geschützt ist, so lan­ge die Mas­ke noch nicht voll­stän­dig durch­setzt ist, also noch freie Adsorp­ti­ons-Ober­flä­che hat. Die Mas­ken schützt nicht vor den Aero­so­len, son­der ver­rin­gert nur eine begrenz­te Zeit deren vol­le Aufnahme.

    Gegen Viren schüt­zen die­se Mas­ken genau GAR NICHT. Der Schutz soll ja angeb­lich über das Abfan­gen von Viren-bela­de­nen Tröpf­chen erfolgen.

    Nun ist es aber so, dass die Tröpf­chen, die von der Mas­ke auf­ge­fan­gen wer­den in einem gewis­sen Aus­maß und Geschwin­dig­keit wie­der ver­damp­fen. Was pas­siert dann mit den Viren? Ganz ein­fach; sie wer­den wie­der frei. Sie kön­nen ein­ge­at­met oder an die Umwelt aus­ge­bla­sen werden.

    Jeder, der sich mit der Mate­rie aus­kennt weiß genau: die­ser Mas­ken­mum­men­schanz dient ein­zig und allein dazu, ein Bedro­hungs­ge­fühl auf­recht zu erhal­ten. Der Mas­ken­trä­ger signa­li­siert allen ande­ren: "Da ist irgend­was in der Luft vor dem man Angst haben muss."

    Das ist der ein­zi­ge Sinn und Zweck die­ser Mas­ke­ra­de: ein all­ge­mei­nes Bedro­hungs­ge­fühl OHNE eine rea­le Bedro­hung zu erzeugen.

    Und natür­lich weiß das jeder der Ver­ant­wort­li­chen ganz genau: die angeb­li­che welt­wei­te töd­li­che Seu­che muss insze­niert, in Sze­ne gesetzt, signa­li­siert wer­den – weil sie real und effek­tiv über­haupt nicht vor­han­den ist.

    Das Aus­maß, wie wir frech völ­lig durch­sich­tig belo­gen wer­den, ist his­to­risch einmalig.

    Noch nie konn­te ein Mil­li­ar­därs­an­thro­po­pha­ge ein­fach befeh­len, 7 Mil­li­ar­den Men­schen eine Sprit­ze zu ver­pas­sen las­sen – und eine will­fäh­ri­ge Hier­ar­chie von Büt­teln und Scher­gen exe­ku­tie­ren das ohne jede Skru­pel, Moral und Scham.

    Und man soll­te immer auch beden­ken: ohne das Mit­wir­ken von Putin und Xi wäre das nie­mals in so einem Umfang mög­lich gewe­sen. Die Fron­ten waren nie kla­rer wie heu­te – die Völ­ker gegen die Mil­li­ar­därs-Pha­rao­ne und von denen ein­ge­setz­te Des­po­ten – die Men­schen nie düm­mer gehal­ten und rück­grat­lo­ser gemacht wie jetzt.

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