Hier findet sich eine Zusammenstellung wenig beachteter Informationen in Sachen "Corona". Ich danke allen, die mir viele wertvolle Hinweise geben – auch wenn ich den Dank nicht immer persönlich aussprechen kann! Außerdem schaffe ich nicht immer, sofort alle Tips aufzugreifen – bitte Geduld und Verständnis!
Das angekündige Ende von corodok verzögert sich etwas 🙂 Die RKI-Papers mußten noch erwähnt werden. Die Berichterstattung über die Drosten-Dissertation war ohnehin angekündigt.
Kühbacher-Drosten-Prozeß geht in Runde 2
Dr. Kühbacher teilt dazu am 7.3.26 mit:
»In dem gegen mich geführten Strafbefehlsverfahren vor dem Amtsgericht Nürtingen (Az. 12 Cs 317 Js 60201/23) werde ich ein Ablehnungsgesuch gegen den zuständigen Strafrichter wegen Besorgnis der Befangenheit gemäß § 24 StPO einreichen. Das Gesuch, das ich Ihnen in geschwärzter Fassung als Anlage beifüge, stützt sich auf zwei Gründe.
Zum Hintergrund: Mir wird in zwölf Fällen unter anderem Beleidigung, üble Nachrede und falsche Verdächtigung zur Last gelegt. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit meinen öffentlichen Äußerungen über die Dissertation des Virologen Christian Drosten und das Verhalten eines Oberstaatsanwalts der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg. Meine Verteidigungsstrategie zielt auf den sogenannten Wahrheitsbeweis nach § 186 StGB – also den Nachweis, dass meine Äußerungen der Wahrheit entsprechen. „Kühbacher-Drosten-Prozeß geht in Runde 2“ weiterlesen
Fällt "Dr." Drosten in der Schlacht von Nürtingen?
Nachdem sich im "Zeltplatz-Prozeß" ein Verfahrensfehler an den anderen reiht und seit fast zwei Jahren von der Staatsanwaltschaft verhindert wird zu klären, ob Drosten wegen eines erschlichenen Doktorgrades zu Recht ein Verbrecher genannt werden darf, könnte das unermüdliche Vorgehen von Dr. Markus Kühbacher nun eine neue Möglichkeit schaffen, Licht in das akademische Dunkel zu bringen.
Ebenfalls seit Jahren verschleppt wird der Rechtsstreit zwischen Kühbacher und dem umstrittenen, wie man so sagt, "Plagiatsjäger" Stefan Weber. Hier geht es um die Frage, ob dieser Kühbacher Fake News vorwerfen darf oder es sich bei dessen Behauptung, Drosten habe nie rechtswirksam promoviert, um eine Tatsache handelt.
Das Stilmittel, mit dieser Behauptung und gelegentlichen Pöbeleien Drosten und die Staatsanwaltschaft zu einem Verfahren gegen ihn zu provozieren, ist zunächst teilweise aufgegangen.
„Fällt "Dr." Drosten in der Schlacht von Nürtingen?“ weiterlesen1.10.25: Drosten wieder vor Gericht
ndr.de meldete am 12.8.25, daß das Verfahren um die "Zeltplatz-Beleidigung" am 1. Oktober vor dem Landgericht Neubrandenburg in die nächste Instanz geht.
Laut rbb24.de wurde der 6. Oktober als weiterer Termin festgelegt. Markus Kühbacher teilt mit, daß Drosten für den ersten Tag um 10 Uhr als Zeuge geladen sei.
Dabei dürfte es im Zusammenhang mit dem Vorwurf an Drosten, er sei ein Lügner, auch um seine angebliche Dissertation gehen. Der "Nordkurier" muß am 12.8.25 die Story aufwärmen, D. "sei mit seinem vierjährigen Sohn vom Zähneputzen auf dem Rückweg zum Zelt gewesen" und dann vom Beklagten "mit einer Bierflasche in der Hand" beschimpft worden. Es wird zu klären sein, ob es hierbei um Tatsachenbehauptungen ging.
Das Landgericht befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs am Friedrich-Engels-Ring (gutes Omen?). Neubrandenburg ist recht gut mit der Bahn erreichbar.
Wieder schützt die Justiz Christian Drosten
Das Drosten-Preisungs-Amt (dpa) teilt am 6.2.25 mit:
Mit der üblichen Unvoreingenommenheit heißt es:
»… Mit einem Verhandlungsbeginn dürfte nicht vor Juni zu rechnen sein, teilte ein Gerichtssprecher mit. Hintergrund ist ein durch Ruhestand bedingter Wechsel im Vorsitz der Berufungskammer. Das Landgericht Neubrandenburg muss sich mit einem Urteil des Amtsgerichtes Waren vom 18. April 2024 befassen… „Wieder schützt die Justiz Christian Drosten“ weiterlesen
Wie gehabt
Überraschung: Wieder einmal wird die Aufklärung um Drostens Doktorgrad verschoben. Der Termin, über den im letzten Beitrag berichtet wurde, wurde aufgehoben. Ein neuer steht noch nicht fest.
Offenbar war Herr Weber durch ein anderes Verfahren verhindert, über das in "Die skurrile Plagiatsaffäre um einen Münchner Rechtsmediziner" (lto.de) informiert wird.
Drosten-Dissertation endlich Thema bei Gericht?
Der 30.1.25 wird gewiß nicht die historische Bedeutung erlangen wie die Ereginisse 92 Jahre zuvor. Möglicherweise eröffnet er aber einen Weg zur Aufklärung der Frage, ob der wichtigste Coronapropagandist berechtigt ist, einen Doktorgrad zu führen. An diesem Tag wird vor dem Landgericht Stuttgart hoffentlich endlich die Verhandlung stattinden, die seit fast vier Jahren hintertrieben wird. Die Umstände sind etwas verwickelt und in diesem Beitrag näher erklärt:
„Drosten-Dissertation endlich Thema bei Gericht?“ weiterlesen
3556 Js 242481/24
So lautet das Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main zu einer Strafanzeige wegen Vorteilsannahme gemäß § 331 StGB, Vorteilsgewährung gemäß § 333 StGB; Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen gemäß § 132a StGB; Betrug gemäß § 263 StGB; Strafvereitelung im Amt gemäß §§ 258, 258a StGB; … etc.
Das teilt Dr. Markus Kühbacher in einer Mail an Christian Drosten mit, in der es heißt:
»Sehr geehrter Herr Christian Drosten,
es gibt nun endlich ein Aktenzeichen für das bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main unter anderem gegen Sie geführte strafrechtliche Ermittlungsverfahren: 3556 Js 242481/24. „3556 Js 242481/24“ weiterlesen
VG Osnabrück: "Aufgrund der nunmehr vorliegenden Protokolle des COVID-19-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie der in diesem Zusammenhang heute durchgeführten Zeugenvernehmung von Prof. Dr. Schaade, Präsident des RKI, sei die Unabhängigkeit der behördlichen Entscheidungsfindung in Frage zu stellen"

»OSNABRÜCK. Auf die mündliche Verhandlung von heute hat die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Osnabrück das Klageverfahren einer Pflegehelferin gegen ein vom Landkreis Osnabrück 2022 mangels Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises ausgesprochenes Betretungs- und Tätigkeitsverbot ausgesetzt (vgl. Presseinformation Nr. 18/2024 vom 26.8.2024). „VG Osnabrück: "Aufgrund der nunmehr vorliegenden Protokolle des COVID-19-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie der in diesem Zusammenhang heute durchgeführten Zeugenvernehmung von Prof. Dr. Schaade, Präsident des RKI, sei die Unabhängigkeit der behördlichen Entscheidungsfindung in Frage zu stellen"“ weiterlesen
Generalbundesanwalt beantragt Aufhebung des Urteils gegen Weimarer Familienrichter und die Zurückverweisung zur erneuten Verhandlung
Das ist am 28.8.24 unter der Überschrift "Revisionsverhandlung im Fall des Weimarer Familienrichters: 'Ich wollte nie das Recht verletzen'" auf lto.de zu lesen:
»… Für den Vertreter des GBA ist der objektive Tatbestand klar erfüllt, die Besorgnis der Befangenheit sei nach den Ausführungen der Erfurter Richter:innen "eindeutig zu bejahen". Ihm reichen der Verfahrensverstoß, das Versagen des rechtlichen Gehörs und die Verletzung der Zuständigkeit für die Annahme einer Rechtsbeugung.
Im selbst [sic] fehlen jedoch, so sagte er in der Verhandlung, Ausführungen zu den subjektiven Vorstellungen – denn man muss auch wollen, was man tut, um einen Tatbestand vorsätzlich zu verwirklichen. „Generalbundesanwalt beantragt Aufhebung des Urteils gegen Weimarer Familienrichter und die Zurückverweisung zur erneuten Verhandlung“ weiterlesen
"Die Doktorarbeit ist nie publiziert worden, daher ist das gefundene Exemplar eine echte Rarität"
Auf rhoenkanal.de wird am 21.8.24 über eine als verschollen geltende Dissertation berichtet, die 1909 verfaßt wurde und unlängst im Nachlaß des Verfassers gefunden wurde. Der Ausschnitt aus dem Titelblatt legt allerdings nahe, daß das Werk, anders als das nur fast zwei Jahrzehnte verschollene von Christian Drosten, durchaus gedruckt wurde:
insuedthueringen.de spricht am 22.8.24 wohl zutreffender von einem "weitgehend unbekannten Exemplar".
Interessant ist ein Vergleich der Einträge der beiden Arbeiten im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Die Daten zur Arbeit von Simoneit wirken nachvollziehbar:

