Hier fin­det sich eine Zusammenstellung wenig beach­te­ter Informationen in Sachen "Corona". Ich dan­ke allen, die mir vie­le wert­vol­le Hinweise geben – auch wenn ich den Dank nicht immer per­sön­lich aus­spre­chen kann! Außerdem schaf­fe ich nicht immer, sofort alle Tips auf­zu­grei­fen – bit­te Geduld und Verständnis!
Das ange­kün­di­ge Ende von coro­dok ver­zö­gert sich etwas 🙂 Die RKI-Papers muß­ten noch erwähnt wer­den. Die Berichterstattung über die Drosten-Dissertation war ohne­hin angekündigt.

WHO-Pandemievertrag: Neue Version vorgelegt

Bis vor kur­zem stell­te die Version vom 22.4.24 die letz­te Veröffentlichung der WHO dar. Nun sind umfang­rei­che Änderungen auf­grund einer Online-Beratung vom 10.5.24 publi­ziert worden:

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An meh­re­ren Stellen wer­den die natio­na­len Rechte der Staaten deut­li­cher betont. Hier ein sehr kur­zer und kei­nes­wegs voll­stän­di­ger Überblick. „WHO-Pandemievertrag: Neue Version vor­ge­legt“ weiterlesen

Kanzleramt muss Corona-Protokolle teils offenlegen

Einen Teilerfolg vor dem Verwaltungsgericht Berlin konn­te der Frankfurter Arzt Christian Haffner bezüg­lich der geschwärz­ten Protokolle des "Corona-Expertenrates" erzielen.

»… Manche Protokollinhalte dür­fen unter Verschluss blei­ben. In der Entscheidung des Verwaltungsgerichts, die der F.A.Z. vor­liegt, schreibt der zustän­di­ge Richter, der Frankfurter Arzt habe einen Anspruch auf Informationen, wel­che die Wirksamkeit bestimm­ter Impfstoffe und Medikamente betreffen.

Das Bundeskanzleramt hat­te argu­men­tiert, die Offenlegung die­ser Passagen kön­ne eine fai­re Teilnahme des Staates am Wirtschaftsleben gefähr­den. Damit dran­gen die Hausjuristen der Bundesregierung beim Gericht nicht durch…

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist noch nicht rechts­kräf­tig…«
faz.net (22.5.24, Bezahlschranke)
„Kanzleramt muss Corona-Protokolle teils offen­le­gen“ weiterlesen

Paxlovid: EMA warnt vor tödlichen Wechselwirkungen des Corona-Arzneimittels mit Immunsuppressiva

Das berich­tet kreis​zei​tung​.de am 15.5.24. Unter Berufung auf die Mitteilung "Meeting high­lights from the Pharmacovigilance Risk Assessment Committee (PRAC) 5–8 February 2024" heißt es:

»… Paxlovid: Schwerwiegende Nebenwirkungen bei Einnahme mit bestimm­ten Immunsuppressiva möglich
Nun aber könn­te ein Schatten auf das ver­meint­li­che Wundermittel fal­len. Denn die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) berich­tet von schwer­wie­gen­den Nebenwirkungen bei der Einnahme von Paxlovid und bestimm­ten Immunsuppressiva…

Nach Meinung des PRAC soll­ten medi­zi­ni­sche Fachkräfte vor einer Behandlung mit Paxlovid bei gleich­zei­ti­ger Verabreichung von Immunsuppressiva das Risiko schwer­wie­gen­der Nebenwirkungen sorg­fäl­tig abwä­gen. Die Wechselwirkungen führ­ten dem­nach in meh­re­ren über­prüf­ten Fällen zu einem schnel­len Anstieg des Blutspiegels auf toxi­sche Werte. Der Patient geriet folg­lich in Lebensgefahr.« „Paxlovid: EMA warnt vor töd­li­chen Wechselwirkungen des Corona-Arzneimittels mit Immunsuppressiva“ weiterlesen

Repräsentative Studie: Fast jeder zweite Wissenschaftler erlebt Anfeindungen

So über­schreibt tages​schau​.de am 16.5.24 einen Bericht, bei dem es natür­lich nicht um WissenschaftlerInnen geht, die öffent­lich als schwurb­le­risch, anti­se­mi­tisch und ver­schwö­rungs­theo­re­tisch gebrand­markt wer­den. Namentlich genannt wer­den zwei Opfer. Eines ist Christian Drosten, des­sen freund­li­ches Lächeln im Aufmacher ihn bereits unschul­dig erschei­nen läßt.

Wie gehen die Feinde der Wissenschaft vor? Sie stö­ren und pöbeln (eine Bierflasche kommt dies­mal nicht vor). Als Beispiel wird ein Auftritt von Drosten aus dem September 2023 im Naturkunde–museum Berlin genannt. In der für ihn unge­wohn­ten Umgebung außer­halb der geschütz­ten Blase wird ihm nicht nur zugejubelt:

»… Der Leiter des Naturkundemuseums muss dann erle­ben, wie ihm die Veranstaltung zu ent­glei­ten droht. Immer wie­der gibt es aggres­siv-pro­vo­zie­ren­de Fragen, einen Zwischenruf, der behaup­tet, Christian Drosten kle­be "Blut an den Händen"… „Repräsentative Studie: Fast jeder zwei­te Wissenschaftler erlebt Anfeindungen“ weiterlesen

Protokolle "Expertenrat": Es sieht nicht gut aus für Lauterbach

Unter der Überschrift "Jetzt wird klar, war­um das Kanzleramt die­sen Prozess lie­ber ver­mei­den woll­te" berich­tet welt​.de am 13.5.24 über den Prozeß am Verwaltungsgericht Berlin vom glei­chen Tag. Es ging um die gefor­der­te voll­stän­di­ge Entschwärzung der Protokolle des "Corona-Expertenrats". Hinter der Bezahlschranke ist zu lesen:

»Montag, 13. Mai, Verwaltungsgericht Berlin, Saal 1103. Es rücken an: vier Rechtsanwälte, geschickt vom Bundeskanzleramt. Man könn­te mei­nen, sie hät­ten leich­tes Spiel, denn die Gegenseite ist nur mit einem Anwalt ver­tre­ten. Dazwischen der Richter, der hier etwas klä­ren soll. Es ist vor allem die Frage, ob alle Mitglieder des Corona-Expertenrats der Bundesregierung nament­lich zu dem ste­hen müs­sen, was sie in dem Pandemie-Gremium zu Protokoll gege­ben haben. Das Bundeskanzleramt meint: auf kei­nen Fall, die Namen in den Sitzungsdokumenten blei­ben geschwärzt. Rechtsanwalt Patrick Heinemann, der im Auftrag sei­nes Mandanten Ross und Reiter genannt haben will, ist damit nicht ein­ver­stan­den… „Protokolle "Expertenrat": Es sieht nicht gut aus für Lauterbach“ weiterlesen

Pandemieabkommen der WHO vorläufig gescheitert

Das berich­tet dpa am 10.5.24:

»Beim geplan­ten Pandemieabkommen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat es vor­erst kei­nen Durchbruch gege­ben. Eigentlich soll­ten die Verhandlungen bis Freitagabend abge­schlos­sen wer­den, um das Abkommen bei der Jahrestagung der WHO Ende Mai bis Anfang Juni ver­ab­schie­den zu kön­nen. Doch die 194 Mitgliedsländer der WHO konn­ten sich nach zwei Jahren Verhandlungen letzt­lich nicht auf einen gemein­sa­men Text einigen.

Das Abkommen soll­te die welt­wei­te Koordination bei Pandemien ver­bes­sern und sicher­stel­len, dass alle Länder im Pandemiefall jeweils recht­zei­tig mit nöti­gem Schutzmaterial, Medikamenten und Impfstoffen ver­sorgt wer­den. „Pandemieabkommen der WHO vor­läu­fig geschei­tert“ weiterlesen

Danke und aus!

Bei Paypal ist die­se Summe an Spenden ein­ge­gan­gen, auf mei­nem Konto sind es zusätz­lich 750 €. 2.500 € soll­ten für die aktu­el­len Verfahren rei­chen. Noch ein­mal sei mein herz­li­cher Dank aus­ge­spro­chen. Da mit dem Blog kein Geld ver­dient wer­den soll, bit­te ich von wei­te­ren Überweisungen abzu­se­hen! Ich bin jeden­falls begei­stert, daß der gute alte Begriff der Solidarität nicht völ­lig zer­stört wer­den konn­te in den letz­ten Jahren.

Update: Es sind inzwi­schen gut 4.000 € ein­ge­gan­gen. Das reicht!
(Es geht um das Verfahren der "Volksverpetzer" gegen coro­dok.)

Danke für bisher 1.800 Euro!

Die Solidaritätsaktion mit coro­dok hat mit Stand 01:18 am 9.5.24 bis­her 1.800 Euro erbracht. Recht herz­li­chen Dank! Die Beträge reich­ten von 3 bis 250 €, ich bin begeistert!