Trotz Coronaimpfungen: Altenheimbewohner oft weiter isoliert

Das ist unter die­sem Titel auf aerzteblatt.de am 24.2. zu lesen. Manchmal ist es bit­ter, mit sei­nen Warnungen Recht zu behal­ten. Monatelang muß­ten sich die SeniorInnen anhö­ren, oft auch von ihren Kindern und Kindeskindern, sie müß­ten sich bloß den "klei­nen Pieks" (mein Top-Kandidat für das Unwort des Jahres) geben las­sen, und schön könn­ten sie ihre Lieben wie­der in die Arme schlie­ßen. In einem zivi­li­sier­ten Blog soll­te das Wort gemie­den wer­den, mir fällt aller­dings kein ande­res ein als "Verarschung".

»Die meis­ten Bewohner von Alten- und Pflegeheimen blei­ben auch nach den Coronaimpfungen in ihrer Einrichtung wei­ter­hin iso­liert. Das gilt selbst dann, wenn bei­de Impfungen erfolgt sind und sie den vol­len Impfschutz erreicht haben. Das ergab eine Umfrage des BIVA-Pflegeschutzbundes, die dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

Der Verband erfrag­te dafür die Situation in den Heimen bei knapp 7.000 Angehörigen. Rückmeldungen erhielt er von rund 1.500 Befragten. Danach hat sich bei 80 Prozent der Bewohner, die bereits vollstän­dig geimpft wur­den, die Besuchssituation nicht gebes­sert, weil die Beschränkungen nicht auf­ge­ho­ben wurden.

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75 Prozent der Deutschen fordern: Macht die Läden im März wieder auf!

»Die Menschen in Deutschland haben schon jetzt eine sehr deut­li­che Meinung: 75 Prozent wol­len, dass der Einzelhandel im März wie­der kom­plett öff­nen darf. Das hat eine INSA-Umfrage für BILD am Sonntag erge­ben. Nur 17 Prozent wol­len, dass der Einzelhandel geschlos­sen bleibt (egal/weiß nicht: 8 Prozent).

Auch in ande­ren Bereichen haben die Leute den Lockdown satt:

► Restaurants und Kneipen wol­len 54 Prozent im März wie­der öff­nen (35 Prozent wol­len das nicht).

► Schulen und Kitas wol­len 64 Prozent wie­der öff­nen (26 Prozent sind dagegen).

► Auch bei Hotels (45 zu 37 Prozent), Kosmetiksalons (44 zu 32 Prozent) und Museen (42 zu 35 Prozent) gibt es mehr Öffnungs-Befürworter als Gegner.

► Andersherum ist es bei Kinos und Theatern (35 Prozent für Öffnungen, 46 Prozent dage­gen) sowie Sportstätten und Fitnessstudios (40 zu 41 Prozent)…«
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/75-prozent-der-deutschen-fordern-macht-die-laeden-im-maerz-wieder-auf-75561734.bild.html

Olfert Landt groß im Mutanten-Geschäft

Neben den Giganten der Pharmaindustrie soll­te man die nicht ganz so gro­ßen Profiteure auf dem Corona-Markt nicht außer Acht las­sen. Ganz vor­ne dabei ist auch heu­te wie­der der lang­jäh­ri­ge Drosten-Weggefährte Olfert Landt mit sei­ner Firma TIB Molbiol*. Bereits im Frühjahr 2020 war Landt in den Medien mit sol­chen Beiträgen: "Diese Berliner machen mit Corona-Tests das Geschäft ihres Lebens". Nun taucht er auf faz.net auf unter der Überschrift "Ein neu­er Test für die Jagd auf Corona-Mutanten". Als Alternative zu den mit 220 Euro ver­gü­te­ten Sequenzierungen bie­tet er einen neue PCR-Test an:

»Um mög­lichst schnell und unauf­wen­dig einen Überblick über die Verbreitung von Mutanten zu gewin­nen, hat der Berliner Biochemiker Olfert Landt, Geschäftsführer der Firma TIB Molbiol, über Weihnachten einen PCR-Test ent­wi­ckelt, der die Marker der bedroh­li­chen Sars-CoV-2-Varianten aus dem Vereinigten Königreich und Südafrika iden­ti­fi­zie­ren kann. Das klei­ne Familienunternehmen mit 40 Mitarbeitern kann sich vor Bestellungen nicht ret­ten, berich­tet Geschäftsführer Landt im Gespräch mit der F.A.Z. Ihm gehe es nicht um Eigenwerbung. Seit einem Jahr lie­fert die Firma mehr als 55 Millionen PCR-Tests in die gan­ze Welt.

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Hunderte demonstrieren in Dublin teils gewaltsam gegen Lockdown

»DUBLIN (dpa-AFX) – Hunderte Menschen haben am Samstag in der iri­schen Hauptstadt Dublin teils gewalt­sam gegen die Lockdown-Maßnahmen in dem Land demons­triert. Zu Zusammenstößen mit der Polizei kam es nach Angaben der iri­schen Rundfunksenders RTÉ, als Demonstranten ver­such­ten, zu einem zen­tral gele­ge­nen Park durch­zu­drin­gen. Mehrere Menschen wur­den dem­nach festgenommen.

In einem Video, das im Internet kur­sier­te, war zu sehen, wie ein Mann Polizisten mit einer Art Feuerwerksraketen beschießt. Daraufhin scheint die Lage zu eska­lie­ren. Irlands Vizepremier Leo Varadkar zeig­te sich bestürzt. "Gewalt gegen Polizisten oder sonst jeman­den ist unent­schuld­bar", schrieb er auf Twitter.

Die iri­sche Regierung hat­te kürz­lich ange­kün­digt, die höchs­te Lockdown-Stufe in dem Land bis min­des­tens zum 5. April bei­zu­be­hal­ten. Die Schulen sol­len aller­dings schritt­wei­se bereits vom kom­men­den Monat an wie­der geöff­net werden./cmy/DP/mis«
https://www.onvista.de/news/hunderte-demonstrieren-in-dublin-teils-gewaltsam-gegen-lockdown-437410847

Caritas sichert Lohndumping in der Pflege

"Die katho­li­sche Kirche in Deutschland hat in zahl­rei­chen Gottesdiensten an die Opfer der Corona-Pandemie erin­nert", erfah­ren wir heu­te auf deutschlandfunk.de. Das ist schein­hei­lig. Ebenfalls heu­te ist auf jungewelt.de zu erfahren:

"Die Caritas hat den flä­chen­de­cken­den Tarifvertrag für die Altenpflege abge­lehnt. Die soge­nann­te Arbeitsrechtliche Kommission (ARK) des katho­li­schen Wohlfahrtsverbandes, die dem Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz ihre Zustimmung ertei­len muss, hat dies laut Mitteilung vom Donnerstag ver­wei­gert. Diese Entscheidung ste­he »in kras­sem Widerspruch zu ihren eige­nen sons­ti­gen Aussagen und Werten, wenn es um gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt und die Bedeutung sozia­ler Dienste geht«, kri­ti­sier­te Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler am Donnerstag. »Das ist ein schlim­mes Signal für die Beschäftigten in der Altenpflege.«…

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