Drosten, Grimme-Preis und die Quandts

Prof. Drosten ist allen ein Begriff, der Grimme-Preis ver­mut­lich den meis­ten. Bei den Quandts wer­den es schon weni­ger sein. Wer sind sie und was haben die drei mit­ein­an­der zu tun?

Für einen Überblick mag Wikipedia rei­chen:

»Quandt ist der Name einer deut­schen Industriellenfamilie… Die als öffent­lich­keits­scheu gel­ten­den Quandts nah­men 2014 mit 31 Mrd. € den Spitzenplatz auf der Liste der 500 reichs­ten Deutschen ein… Der mit Abstand größ­te Teil des Quandt-Vermögens besteht heu­te in der Beteiligung an BMW. Zum gegen­wär­ti­gen Reichtum der Familie hat außer­dem der uner­war­te­te Erfolg der Pharmafirma Altana erheb­lich bei­getra­gen, deren Magenmittel Pantoprazol zu einem Milliardengeschäft wur­de.«

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Profs. entsetzt über Selbstbedienung von Drosten und Charité

Ein Artikel im "mana­ger maga­zin" vom 22.6. faßt den Unmut von Universitätsmedizinern über das Verteilungsprinzip von 150 Mio. Euro zusam­men:

»Mediziner bekla­gen neue Machtposition der Charité in der Pandemieforschung
Die Berliner Charité mit ihrem Starvirologen Christian Drosten pro­fi­tiert von der Regierungsnähe. Bei einem 150-Millionen-Euro-Programm des Bundes ist sie zugleich Koordinatorin, hat einen Sitz im Steuerungsgremium und bekommt nun auch noch die meis­ten Führungsrollen bei den geför­der­ten Projekten. Unter Medizinern regt sich Widerstand.«

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Kommerzielle Interessen von Charité und Labor Berlin

Viele Menschen ver­bin­den mit dem Namen „Charité“ die Begriffe „Krankenhaus“ und „Universität“. In der Tat trägt die Einrichtung den Namen „Charité – Universitätsmedizin Berlin“.

Diese Bezeichnung ver­schlei­ert den Kern: „Die Charité ist ein Großunternehmen, das zu 100 Prozent dem Land Berlin gehört und zuletzt Gesamteinnahmen in Höhe von 2,0 Milliarden Euro im Jahr erzielt hat.“ So beschreibt sie sich selbst auf ihrer Internetseite. Folgerichtig spricht ihr Organigramm von der "Organisationsstruktur des Konzerns“.

(Dieser Beitrag kann als PDF hier gela­den wer­den.)

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Drostens "Labor Berlin" läßt belastendes Dokument verschwinden

Am 11. Juni war hier im Beitrag Drostens Testlabor muß "nach­hal­ti­ges Wachstum" erzie­len zu lesen, daß die Firma "Labor Berlin" unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Drosten Testungen auf SARS-CoV‑2 durch­führt.

Die Firma setzt auf Wachstum bei der Zahl der Test. Belegt wur­de dies mit einem Geschäftsbericht, der auf der Webseite der Firma ein­seh­bar war. Mindestens seit heu­te führt der Link ins Nirgendwo. Das Dokument ist auch sonst nir­gends zu fin­den. Bekanntlich ver­gißt das Netz aber nicht. Der Bericht kann hier gela­den wer­den.

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Schlachthöfe: Heuchelei und Panikmache

Die Laschets, Spahns und Heils ver­gie­ßen jetzt Krokodilstränen. Unhaltbar sei­en die Zustände bei Tönnies und Co. Dabei sind die unsäg­li­chen Lebensverhältnisse der Arbeiter bei den Schlachthöfen seit Jahren bekannt. Regierung und Verwaltungen haben sie bewußt igno­riert.

Die Deutsche Welle berich­tet heu­te unter der Überschrift "Das ver­schim­mel­te Heim der Tönnies-Arbeiter":

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RKI: jährlich 400–600.000 Krankenhaus­infektionen mit 10–20.000 Toten

Stand Corona heu­te: bestä­tig­te Infektionen: 190.359; Tote: 8.885

»Als nos­o­ko­mia­le oder Krankenhaus­infektion bezeich­net man Infek­tionen, die sich Patienten wäh­rend ihres Auf­ent­halts in einem Kranken­haus oder bei einer ambu­lant durch­ge­führten medi­zi­nischen Be­hand­lung zu­ziehen…

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Unfug mit der Reproduktionszahl

Reproduktionszahl steigt auf 2,88 titelt ges­tern nicht nur der Spiegel. Wie absurd die Vorstellung ist, hier wer­de etwas über die Gefahr von Infektionen für das Land aus­ge­sagt, wird im Text deut­lich:

»Einer Schätzung des Robert Koch-Institut (RKI) zufol­ge liegt der Wert nun bei 2,88. Der Anstieg sei vor allem auf lokal begrenz­te Ausbrüche unter ande­rem auf einem Schlachthof bei Gütersloh zurück­zu­füh­ren.«

Egal, die alar­mis­ti­sche Überschrift wird ihre Wirkung aus­üben. Ein Kurt Stukenberg, "stell­ver­tre­ten­der Ressortleiter Wissenschaft", wuß­te ja schon am 12.6.: Die nächs­te Welle ist schon da.

Wie war das noch mit… 3,5 Mio. toten Iranern (Spiegel)

Im Beitrag Spiegel warn­te vor 3,5 Mio. toten Iranern. Heute sind es 7.119 wur­de berich­tet, daß dort am 23.3. ein sol­ches Horroszenario beschrie­ben wur­de. Als der Beitrag am 19. Mai erschien gab es laut Johns Hopkins Universität im Iran 124.603 Corona-Infektionen mit 7.119 Toten.

Heute mel­det die JHU 207.525 Fälle mit 9.742 Toten.

Hat der Spiegel sei­ne unsin­ni­ge Spekulation je zurück­ge­nom­men?

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Drosten Pressesprecher der Deutschen Bahn

Im Beitrag "Von der feh­len­den jour­na­lis­ti­schen Distanz zu Christian Drosten" liest man am 30.5. in "Über Medien":

»Man kann Drosten nicht vor­wer­fen, dass Medien ihm die­se Bühne bie­ten, aber man kann sein Auftreten auch mit den Begriffen der klas­si­schen PR beschrei­ben: Message Control; Framing; kri­ti­scher Berichterstattung sofort begeg­nen oder gar zuvor­kom­men; eige­ne Narrative set­zen; der Kritik den Wind aus den Segeln neh­men. Man stel­le sich Christian Drosten als Pressesprecher der Deutschen Bahn vor: Das per­ma­nen­te Journalisten-Gejammer über ver­spä­te­te Züge hät­te wohl bald ein Ende…

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