Wenn dpa Fakten zur Drosten-Dissertation checkt…

… dann geht das so: Man fragt bei der Goethe-Universität nach, wie das so war, und hat damit die Antwort. Die größ­te deut­sche Presseagentur kann sich offen­bar nicht vor­stel­len, daß es sich hier genau so ver­hal­ten könn­te wie bei ande­ren Verfahren, bei denen Promotionen über­prüft wur­den. Egal, ob Guttenberg, Schavan, Giffey – stets haben die Hochschulen zunächst ein Fehlverhalten abgestritten.

Dabei geht es genau dar­um, nicht um mög­li­che inhalt­li­che Mängel der Arbeit von Christian Drosten. Die Goethe-Universität hat unter Ignorierung ihrer eige­nen Promotionsordnung Drosten einen Doktortitel ver­lie­hen und die­sen Rechtsbruch anschlie­ßend zu ver­tu­schen versucht.

Den dpa-Experten gelingt noch nicht ein­mal, die von ihnen ver­link­te Promotionsordnung kor­rekt zu zitieren:

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Kühbacher droht jetzt Sandra Ciesek in Sachen Drosten-Dissertation

https://twitter.com/Kuehbacher/status/1341779363512127490

Frau Ciesek ist nicht nur Partnerin von Drosten auf dem NDR-Podcast, son­dern als Dekanin der medi­zi­ni­schen Fakultät der Goethe-Universität mit zustän­dig für die Aufklärung der zahl­rei­chen Unstimmigkeiten um die Dissertation von Christian Drosten.

Update: Frau Prof. Dr. Sandra Ciesek ist Vorsitzende des Promotionsausschusses des Fachbereichs Medizin und damit von Amts wegen zustän­dig für die Überprüfung der Vorwürfe gegen Herrn Drosten.

Siehe auch Auch Sandra Ciesek von Quandt-Stiftung gespon­sert und Sandra Ciesek baff: Kinder infi­zie­ren sich nicht!Frau Ciesek über Pferde, Zahlen und Weihnachtskontakt-PfuschereienKorinna und Sandra plau­dern im Corona-Podcast.

Drosten mit falschem Dr.-Titel erwischt?

»Am 4. September 2003 hat der Fachbereichsrat Medizin in sei­ner tur­nus­mä­ßi­gen Sitzung Herrn Drosten die Bewertung sei­ner Promotion mit "aus­ge­zeich­net" (sum­ma cum lau­de) zuer­kannt und Herrn Drosten wur­de die Verleihungsurkunde aus­ge­stellt. Seitdem ist er berech­tigt, den Titel Dr. med. zu füh­ren.«

Das teil­te die Goethe-Universität am 15.10. mit. Markus Kühbacher fragt:

https://twitter.com/Kuehbacher/status/1339026816430956546

In der Tat gibt es ein Dokument der WHO über eine Tagung an die­sem Datum, in dem zu lesen ist:

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"Der Coronavirus-Skandal bricht in Merkels Deutschland aus. Falsch positive Ergebnisse und Drosten PCR-Test"

francesoir.fr ist die Online-Plattform, die aus der ehe­ma­li­gen Tageszeitung ent­stand, die dafür berühmt wur­de, daß sie 2006 die "Mohammed-Karikaturen" ver­öf­fent­lich­te. Am 12.12. ist dort unter der Überschrift "Le scan­da­le du coro­na­vi­rus écla­te dans l'Allemagne de Merkel. Faux posi­tifs et test PCR Drosten" zu lesen, was im Ton etwas befremd­lich klingt, von den Fakten her aber weit­ge­hend zutrifft:

»Ein GlobalResearch-Artikel von William Engdahl (sie­he unten) stellt den deut­schen Ansatz zum Krisenmanagement in Frage. Und doch beklagt Deutschland 21.567 Covid-19-Tote, etwas weni­ger als ein Drittel 3 Mal so viel wie Frankreich mit 57.567.

Das weit­hin geprie­se­ne deut­sche Modell des Regimes von Angela Merkel für den Umgang mit der Covid-19-Pandemie ist nun in eine Reihe von poten­zi­ell ver­hee­ren­den Skandalen ver­wi­ckelt, die bis zum Kern der medi­zi­ni­schen Tests und Ratschläge gehen, die ver­wen­det wur­den, um dra­ko­ni­sche Wirtschaftssperren und dann de fac­to Zwangsimpfungen zu ver­kün­den. In die Skandale ist ein Professor ver­wi­ckelt, der im Zentrum von Merkels Corona-Beratergruppe steht. Die Auswirkungen rei­chen weit über die Grenzen Deutschlands hin­aus bis zur WHO selbst und ihren glo­ba­len Empfehlungen.

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Wie war das noch… mit der Veröffentlichung der Dissertation von Christian Drosten?

Hier wur­de mehr­fach dar­über berich­tet, daß erst zur Mitte die­sen Jahres erst­mals die Doktorarbeit von Herrn Drosten ver­öf­fent­licht wur­de. Die Promotionsordnung bestimmt:

»§ 12…
(4) Der/die Doktorand/in ist ver­pflich­tet, spätes­tens ein Jahr nach der Disputation (münd­li­che Prüfung) die Veröffentlichung gemäß Abs. 1 vor­zu­neh­men. Wird die Frist schuld­haft ver­säumt, so erlö­schen alle durch die Prüfung erwor­be­nen Rechte und die Gebühren verfallen.
§ 13
Verleihung des Doktorgrades
(1) Nach Erfüllung der Promotionsleistungen und nach Veröffentlichung der Dissertation gemäß § 12 wird unter dem Datum der Disputation die mit Siegel und den Unterschriften der Dekanin/ des Dekans und des/r Vorsitzenden des Promotionsausschusses ver­se­he­ne Promotions­urkunde ausgehändigt.«

Versuche, im Juni das Werk zu lesen, wur­den von der Goethe-Universität so beschie­den: "Ich muss mich erkun­di­gen, ob dies mög­lich ist, denn die Dissertationsschrift sel­ber ist ja nicht ver­öf­fent­licht wor­den." Das wur­de am 3.6. Herrn Kühbacher mitgeteilt:

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Kühbacher droht weiter

Dr. Markus Kühbacher bleibt stur. Auf Twitter erklärt er:

»Causa #Drosten – Die vier ein­ge­reich­ten Exemplare der Dissertation sind verschollen

Die ver­meint­lich am 14.02.2002 (Posteingangsstempel) mit dem „Gesuch um Zulassung zur medi­zi­ni­schen Doktorprüfung“ ein­ge­reich­ten vier Exemplare der Dissertation sol­len nicht mehr auf­find­bar sein.

Tatsache ist, dass das erst seit Sommer 2020 im Universitätsarchiv der @goetheuni archi­vier­te Pflichtexemplar der Dissertation von Herrn #Drosten erst nach Abschluss sei­ner mündlichen Prüfung (Disputation) mit einem hochauflösenden XEROX- Farbdrucker aus­ge­druckt wor­den ist.

Die Ergebnisse mei­ner foren­si­schen Untersuchungen zur Altersbestimmung des Dokuments und der Unterschrift von Herrn #Drosten unter sei­ner ehrenwörtlichen Erklärung wer­de ich zu gege­be­ner Zeit veröffentlichen.

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Faktencheck: Natürlich ist Drostens Doktorarbeit legitim

Am 16.10. hieß es hier im Beitrag "Volksverpetzer" blei­ben fak­ten­re­sis­tent (Drosten-Dissertation):

»Es muß ernst bestellt sein um Christian Drosten, wenn er sich von sol­chen Aufklärern ver­tei­di­gen las­sen muß.«

Nun wird es zwar immer stil­ler und ein­sa­mer um Drosten, aber die Getreuen neh­men den Kampf um die aus ihrer Sicht ganz und gar mar­gi­na­le Frage der Rechtmäßigkeit der Drosten-Promotion immer wie­der auf. "Die wir­ren "Doktorarbeitsleugner" ist ihr neu­es­tes Aufklärungswerk vom 8.12. beti­telt. Eingangs fällt eine Wortwahl auf. Gleich zwei­mal wird dar­auf ver­wie­sen, daß die Doktorarbeit "legi­tim" war. Selbst einem Volksverpetzer wird der fei­ne Unterschied zwi­schen legi­tim und legal, also recht­mä­ßig, bekannt sein.

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Dr. Stürmer und sein Geschäftsmodell

Martin Stürmer, der Virologe, der uns "flä­chen­de­ckend" zu Hause las­sen will (s. Wer braucht sol­che Freunde?), ist einer der Scharfmacher zu Corona-Maßnahmen. Im Tagesspiegel vom 26.11. erfah­ren wir über ihn:

»Der Mediziner Martin Stürmer ist Experte für Virologie und Infektionsepidemiologie. Er lei­tet ein pri­va­tes Labor für inter­dis­zi­pli­nä­re Diagnostik und ist Dozent an der Goethe-Universität Frankfurt.« Von 1995 bis 2017 war er beim dor­ti­gen Universitätsklinikums ange­stellt, seit 1999 in der Virologie. Er hat wie angeb­lich ande­re pro­mi­nen­te Zeitgenossen 2001 in Frankfurt pro­mo­viert. Stürmer ist eben­falls für die Firma Institut für Immunologie und Genetik (IIG) in Kaiserslautern tätig. Seit Monaten trom­melt er für Tests, an denen er und sein Labor fürst­lich ver­die­nen (s. Sichere Bank: IMD Labor Frankfurt tes­tet alle Schulbeschäftigten).

Konsequent wirbt er im Tagesspiegel für die Aufrechterhaltung sei­nes Geschäftsmodells:

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Running Gags als Fakten-Checks

Warum kommt beim Fakten-Check von correctiv.org eigent­lich immer das Ergebnis "The win­ner is Christian Drosten feat. Goethe University"? Kann es mit den poten­ten Geldgebern zu tun haben? Vermutlich ist die Erklärung noch ein­fa­cher. Für die Aufklärer gilt die eiser­ne Regel "Fakt ist, was Drosten und die Goethe-Uni" mitteilen.

Am 4.12. erschien die­se Klarstellung:

»Christian Drostens Dissertation: Ein Revisionsschein war laut Universität nicht nötig für ord­nungs­ge­mä­ßen Ablauf der Promotion
Im Netz kur­sie­ren irre­füh­ren­de Behauptungen zur Dissertation von Virologe Christian Drosten; ange­zwei­felt wird etwa der ord­nungs­ge­mä­ße Ablauf. In einem Blog wird dem Sprecher der Goethe-Universität Frankfurt eine „Falschaussage“ zum Vorhandensein eines Revisionsscheins unter­stellt. Dieser erklärt jedoch: Der Schein war kei­ne Voraussetzung für die Promotion.«

Der Gang der Widerlegung der Irreführer gestal­tet sich so:

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Wie war das noch… mit veruntreuten Forschungsgeldern der Goethe-Uni?

Hier wur­de dar­über berich­tet, daß Prof. Dr. Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität, als Christian Drosten dort angeb­lich pro­mo­vier­te, Fragen zu des­sen Dissertation nicht beant­wor­ten möch­te. Kooperativer ver­hielt er sich anschei­nend gegen­über der Staatsanwaltschaft, als es 2017/2018 um einen "Untreueskandal um die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim, eine Tochtergesellschaft der Uniklinik" ging. "Man wer­de die Behörden bei ihrer Ermittlungsarbeit 'voll­um­fäng­lich' unter­stüt­zen", war damals auf fnp.de zu lesen.

echo-online.de berichtete:

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