WHO bestätigt (versehentlich), dass Covid nicht gefährlicher als eine Grippe ist

So lau­tet der Titel eines Beitrags auf off-guardian.org. Er stützt sich auf eine Aussage wäh­rend einer Sondersitzung des WHO-Exekutivausschuss "zur Antwort auf COVID-19" vom 5./6.10. Dort hat­te Dr. Michael Ryan, "exe­cu­ti­ve direc­tor of the World Health Organization's Health Emergencies Programme" erklärt:

»Unseren der­zeit bes­ten Schätzungen zufol­ge könn­ten etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung mit die­sem Virus infi­ziert sein. Dies vari­iert je nach Land, es vari­iert von Stadt zu Land, es vari­iert zwi­schen ver­schie­de­nen Gruppen.«

Der Beitrag fährt fort:

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Sinkende Todesfallraten über alle Altersgruppen

In einem noch nicht von Fachkollegen begut­ach­te­ten (peer-review­ed) Beitrag von Daniel Howdon vom "Leeds Institute of Health Sciences", Prof. Carl Heneghan, Direktor des "Centre for Evidence-Based Medicine and Director of Studies" an der Universität Oxford und Jason Oke vom "Nuffield Department of Primary Care Health Sciences" heißt es bezo­gen auf deut­sche Daten:

»Um die Veränderung des CFR [Case Fatality Rate = Fall-Verstorbenen-Anteil, AA] zu ver­an­schau­li­chen, stel­len wir sowohl ein­fa­che deskrip­ti­ve Statistiken als auch einen aus­ge­feil­te­ren Ansatz zur Verfügung, den wir zuvor ver­wen­det haben, um die Verzögerung zwi­schen Fällen und Todesfällen zu erklä­ren…

In der Frühphase der Pandemie spie­gel­ten die Todesfälle in Deutschland die Fälle wider, aber der jüngs­te Trend geht dahin, dass die Fälle zuneh­men, wäh­rend die Zahl der Todesfälle wei­ter zurück­geht…

Diese Analyse zeigt, dass die Sterblichkeitsrate von COVID-19 in allen Altersgruppen zurück­ge­gan­gen ist, und die älte­ren Altersgruppen trei­ben den all­ge­mei­nen Rückgang an…

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Ein Gespenst geht um in Europa: die „Falldemie“

Der Herbst hat kaum begon­nen, da wird schon unser Winter ver­plant:

„Bundesgesundheitsminister Spahn hat eine neue Strategie für den Winter ange­kün­digt. […] Spahn zeig­te sich besorgt über die Dynamik der Corona-Infektionen in Frankreich, den Niederlanden und Spanien. Insbesondere in Spanien sei die Situation ent­glit­ten und nicht mehr unter Kontrolle, sag­te er.“ [1]

Immer soll man woan­ders hin­se­hen als auf die ein­hei­mi­schen Zahlen – außer nach Schweden, selbst­ver­ständ­lich. Bevor es wie ver­langt um „die Dynamik der Corona-Infektionen in Frankreich, den Niederlanden und Spanien“ geht, soll eine Graphik mit den euro­päi­schen Daten seit Januar [2] die Gesamtsituation ver­deut­li­chen. Dargestellt sind (in blau) die posi­tiv getes­te­ten „Fälle“, denen (in rot) Todesfälle, die mit COVID-19 in Verbindung gebracht wer­den, ent­ge­gen­ste­hen. Im Laufe des Sommers ist die Zahl der posi­tiv Getesteten auf den Höchststand vom Frühling zurück­ge­kehrt, aber ohne einen ent­spre­chen­den Anstieg der Todeszahlen. In Europa geht eine „Falldemie“ (von eng­lisch „case­de­mic“) um, die dadurch cha­rak­te­ri­siert ist, aus „Fällen“, also posi­tiv Getesteten zu bestehen – mehr nicht. Da der neue Anstieg durch einen Anstieg der durch­ge­führ­ten Tests zustan­de kommt, könn­te man die­ses Phänomen auch als Test-Epidemie bezeich­nen.

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Zweite Welle in Frankreich, Spanien etc. ist eine Fiktion

Zu die­sem Schluß kommt ein aus­führ­li­cher Artikel auf nachdenkseiten.de heu­te unter der Überschrift "Covid-19 – ein euro­pa­wei­ter Zahlenvergleich zeigt, wie unbe­grün­det und mani­pu­la­tiv der der­zei­ti­ge Alarmismus ist". Belegt mit aus­führ­li­chen Zahlenmaterialen wird dort u.a. zu Frankreich fest­ge­stellt:

»Während die Zahl der offi­zi­el­len Neuinfizierten gegen­über April um rund 55% gestie­gen ist, ist die Zahl der Verstorbenen um 98,9% gesun­ken.«

Zur Belegung der Intesivbetten dort wird mit­ge­teilt:

»Gegenüber den Höchstwerten aus dem April bedeu­tet dies einen Rückgang von 92,5%.«

Erklärt wird das so:

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Spiegel warnte vor 3,5 Mio. toten Iranern. Heute sind es 7.119

Laut JHU gibt es heu­te im Iran 124.603 Corona-Infektionen mit 7.119 Toten. Selbst ange­nom­men, die ira­ni­sche Regierung mel­de nicht alle Fälle, bleibt die „Nachricht“ des Spiegels vom 23.3. dreis­te Panikmache. Dort wur­de behaup­tet:

»Iran ist so stark von Corona betrof­fen wie kaum ein ande­res Land. Die Behörden mel­den offi­zi­ell 20.000 Fälle…

3,5 Millionen Iraner wür­den am Coronavirus ster­ben, wenn "die Menschen nicht koope­rie­ren", warnt Afrouz Eslami, Medizinerin an der Sharif-Universität. Bei rela­ti­ver Kooperation rech­net die Wissenschaftlerin immer­hin noch mit 300.000 Infektionen und 110.000 Todesfällen.« „Spiegel warn­te vor 3,5 Mio. toten Iranern. Heute sind es 7.119“ wei­ter­le­sen

Corona-Leugner quarks.de?

Das Wissens-Magazin fragt:

"Ist Corona gefähr­li­cher als die sai­so­na­le Grippe?
Richtig ist: Die sai­so­na­le Grippe tötet jedes Jahr welt­weit vie­le Menschen. Mehr als bis­her am Coronavirus gestor­ben sind. Trotzdem kann man dar­aus nicht den Schluss zie­hen, dass SARS-CoV‑2 harm­lo­ser ist als sai­so­na­le Grippeviren…

Vermutet wird jedoch, dass die Sterblichkeit letzt­lich leicht über der des sai­so­na­len Influenzavirus liegt… „Corona-Leugner quarks.de?“ wei­ter­le­sen

Pseudo-Informationen der Johns-Hopkins-Universität

"Die Johns Hopkins Universität gibt auch einen Überblick über die Letalität, also die Wahrscheinlichkeit, an dem Coronavirus zu ster­ben, in ver­schie­de­nen Ländern. Dabei ver­weist das Institut dar­auf, dass die Kennzahl zwar eine wich­ti­ge Maßeinheit sei, um die Belastung zu mes­sen, die das Virus für die Länder bedeu­te. Über die Ursachen der unter­schied­li­chen Letalitätsraten lie­ßen sich aller­dings kei­ne gesi­cher­ten Angaben machen.

So könn­ten zum einen unter­schied­lich aus­ge­präg­te Testgewohnheiten die Rate beein­flus­sen. Zum ande­ren aber wür­den sich dar­in auch die unter­schied­li­che Demografie und Unterschiede im Gesundheitssystem und der medi­zi­ni­schen Versorgung wider­spie­geln. Dazu kämen mut­maß­lich bis­lang unbe­kann­te Faktoren.

Besonders hoch ist die Letalität laut Johns Hopkins Universität (Stand Donnerstagnachmittag) in Belgien, wo 13,2 Prozent der gemel­de­ten Corona-Infektionen töd­lich enden, in Italien (13,1 Prozent) und in Großbritannien (13,0 Prozent). In Deutschland liegt die spe­zi­fi­sche Sterberate dem­nach bei 2,8 Prozent, in den USA bei 4,5 Prozent."

(Hervorhebung nicht im Original) Link zu welt.de

Wer mit mut­maß­li­chen und unbe­kann­ten Faktoren ope­riert, begeht Panikmache.

"Normale" Grippe

Am 10.4. mel­de­te dpa:

"Seit Mitte März klingt die Grippewelle in Deutschland ab. Das Robert Koch-Institut teilt die Anzahl der bis­her erfass­ten Todesfälle mit. Besonders älte­re Menschen sind auf­grund der Virusinfektion ver­stor­ben… Allerdings schickt für Deutschland nur eine Auswahl von rund 500 Arztpraxen Tests an das RKI. Die Ergebnisse wer­den spä­ter hoch­ge­rech­net…

Nach den ers­ten Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft haben ins­ge­samt rund 4,3 Millionen Menschen wegen Influenza eine Haus- oder Kinderarztpraxis auf­ge­sucht.

Seit Anfang Oktober wur­den ins­ge­samt 411 Todesfälle mit Influenzavirusinfektion an das RKI über­mit­telt. 86 Prozent der Gestorbenen waren 60 Jahre oder älter, ein gro­ßer Teil war über 80 Jahre alt." „"Normale" Grippe“ wei­ter­le­sen

Vorsichtige Absetzbewegungen in der Presse

Beim Oberbyerischen Volksblatt heißt es am 9.4.: Link

'Doch nun meh­ren sich Zweifel an den Todeszahlen, die von der Johns-Hopkins-Universität und dem Robert-Koch-Institut (RKI) genannt wer­den. Sind die gemel­de­ten Corona-Toten viel zu hoch berech­net – oder anders­her­um gar zu nied­rig?

Durchschnittsalter der Corona-Toten in Deutschland: 80 Jahre

Das Durchschnittsalter der Corona-Toten ist laut RKI in Deutschland mit 80 Jahren ziem­lich hoch. Das jüngs­te Todesopfer in Deutschland war 28 Jahre alt und hat­te Vorerkrankungen. Viele der Verstorbenen hät­ten auch ohne die Erkrankung nur noch eine über­schau­ba­re Lebenserwartung gehabt. Manche leb­ten in Pflegeheimen. Ihr Immunsystem war bereits geschwächt. Doch ver­star­ben sie letzt­lich unmit­tel­bar und direkt an den Folgen der Coronavirus-Infektion? „Vorsichtige Absetzbewegungen in der Presse“ wei­ter­le­sen