30.000 Menschen sind 2020 an Corona gestorben. Wirklich?

Am 10.7. wur­de hier berich­tet: Statistisches Bundesamt: 17 % der Corona-Toten star­ben 2020 an ande­rer Grunderkrankung. Nach die­sen Angaben waren die vom RKI ange­ge­be­nen Zahlen (41.476) weit über­höht. Einem Leser ist ein von mir über­se­he­ner Bericht der "Tagesschau" vom 8.7. auf­ge­fal­len. Dort ist zu lesen:

»Eine vor­läu­fi­ge Auswertung der Todesursachenstatistik kommt zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2020 etwa 30.000 Menschen in Deutschland an – und nicht mit – dem Coronavirus gestor­ben sind. Die hohe Zahl ist aus Expertensicht aber über­ra­schend. „30.000 Menschen sind 2020 an Corona gestor­ben. Wirklich?“ weiterlesen

Statistisches Bundesamt: 17 % der Corona-Toten starben 2020 an anderer Grunderkrankung

In einer "Pressemitteilung Nr. 327 vom 8. Juli 2021" teilt das Statistische Bundesamt mit:

»WIESBADEN – Bei ins­ge­samt 36 291 Todesbescheinigungen war im Jahr 2020 laut vor­läu­fi­gen Daten der Todesursachenstatistik COVID-19 als Erkrankung ver­merkt. In 30 136 Fällen war dies die Todesursache, in den ande­ren 6 155 Fällen war es eine Begleiterkrankung. Nach die­sen ers­ten vor­läu­fi­gen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) star­ben somit in 83 % die­ser Fälle die betrof­fe­nen Personen an COVID-19 als soge­nann­tem Grundleiden, das heißt die Krankheit war die für den Tod ver­ant­wort­li­che Todesursache. „Statistisches Bundesamt: 17 % der Corona-Toten star­ben 2020 an ande­rer Grunderkrankung“ weiterlesen

Welle, die dritte

Wie nennt man ste­tig sin­ken­de Zahlen? Exponentielles Wachstum. Müßten die all­ge­gen­wär­ti­gen Mutanten sich nicht lang­sam bemerk­bar machen?

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

Noch inter­es­san­ter wäre die­se Kurve, wenn der Vergleich nicht den Durchschnitt von vier Jahren, son­dern die ein­zel­nen Daten zei­gen würde.

Update Das ist sie (Dank an einen Kommentator!):

„Welle, die drit­te“ weiterlesen

Corona-Leugnung in "Bild"?

Einer der wich­tigs­ten Glaubenssätze der Corona-Politik lau­tet: In Schweden ist alles ganz schlimm. "Bild" schert am 28.2. aus:

»SCHWEDEN OFFEN – BEI UNS ALLES DICHT!
Zwei Todeskurven stel­len den deut­schen Lockdown infrage

… Der Blick auf die Corona-Todeszahlen wirft eine heik­le Frage auf: Was hat die­ser Lockdown WIRKLICH gebracht?

Denn aus­ge­rech­net Schweden, das auch im Herbst und Winter Schulen, Geschäfte und Gaststätten unter stren­gen Corona-Auflagen offen ließ, ver­zeich­net in der 2. Viruswelle pro Einwohner gerech­net nicht mehr Todesfälle als Deutschland.

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Ingolstadt: Chronik "ungeklärter" Todesfälle

Die Leserin Katharina hat 53 Veröffentlichungen zu Todesfällen nach der Impfung in Ingolstadt zusam­men­ge­tra­gen. Aus den Tiefen der Kommentare sei die Zusammenstellung hier zur bes­ser Verbreitung wie­der­ge­ge­ben. Vielen, vie­len Dank!

»Ingolstadt (Bayern): Ein Drittel aller Covid-19-Todesfälle seit Impfstart, 12 Positive in einem Heim mit Zweitimpfung, 22 Tote mit unge­klär­tem Impfstatus in einem ande­ren, vie­le Berichte und wenig Antworten

Die fol­gen­de Chronik von Ereignissen nach Beginn der Impfung in Ingolstadt, vor allem im dor­ti­gen Heilig-Geist-Spital und Anna-Ponschab-Haus, basiert auf Berichten von Stadt, Klinikum und Online-Presse. Diese lagen reich­lich vor ver­gli­chen mit der Berichterstattung über ähn­li­che Vorgänge andern­orts. Trotzdem beant­wor­tet kei­ner der Berichte die ange­sichts eines lau­fen­den Menschenversuchs mit bedingt zuge­las­se­nen Impfstoffen wich­tigs­te Frage: Ob und ggf. wie oft waren posi­tiv Getestete, Erkrankte und Gestorbene geimpft. Ob die Impfung Opfer gefor­dert hat oder der Anstieg der Covid-19-Todesfälle damit zusam­men­hängt, wird in 0 von 53 Veröffentlichungen gefragt.
Wenn die Beantwortung nicht am Datenmangel schei­tert – wor­an schei­tert sie dann? Das her­aus­zu­fin­den ist ein Zweck der Chronik.

„Ingolstadt: Chronik "unge­klär­ter" Todesfälle“ weiterlesen

Deutsche haben durch Covid-19 mehr als 300.000 Jahre Lebenszeit verloren

Der Artikel auf spiegel.de vom 12.2. mit die­sem Titel ist ein Musterbeispiel dafür, wie ohne zu lügen, Wahrheit ent­stellt wird. Eine gern ver­wen­de­te Technik ist dabei, in einer rei­ße­ri­schen Überschrift ein­zel­ne Tatsachen aus dem Zusammenhang geris­sen ins Bewußtsein zu bren­nen. Der Artikel stützt sich auf eine Untersuchung, die auf aerzteblatt.de so über­schrie­ben ist: "COVID-19-Krankheitslast in Deutschland im Jahr 2020
Durch Tod und Krankheit ver­lo­re­ne Lebensjahre im Verlauf der Pandemie".

Interessanter als die Aussage des "Spiegel"-Titels sind Informationen, die durch ihn nicht abge­deckt wer­den. Wir lesen:

»Ein Team von Robert Koch-Institut und Umweltbundesamt steu­ert nun eine neue Zahl zur Debatte bei. Für eine Studie, die jetzt im »Deutschen Ärzteblatt« erschie­nen ist, errech­ne­ten die Forscherinnen und Forscher, wie vie­le Lebensjahre in Deutschland 2020 durch Covid-19 ver­lo­ren gegan­gen sind. Die Zahl hat einen gro­ßen Vorteil: Sie erlaubt es, das Ausmaß der Krankheitslast durch das Coronavirus mit ande­ren häu­fi­gen Todesursachen zu vergleichen.

„Deutsche haben durch Covid-19 mehr als 300.000 Jahre Lebenszeit ver­lo­ren“ weiterlesen

Statistiker zieht Corona-Bilanz: Trotz Pandemie gab es 2020 keine Übersterblichkeit

Wie bereits erwähnt: Zensur fin­det gar nicht statt. Selbst auf focus.de darf am 6.2. ein sol­cher Artikel erschei­nen. Selbstredend wird Derartiges aber von dem poli­ti­schen Personal, das über Wohl und Weh, Gedeihen und Verderben von Kindern, KünstlerInnen, Gewerbetreibenden und allen ande­ren Menschen ent­schei­det, nicht zur Kenntnis genommen.

»Nach wie vor mel­det das RKI täg­lich erschre­ckend hohe Todeszahlen. Trotzdem sind in Deutschland ins­ge­samt im ver­gan­ge­nen Jahr nicht mehr Menschen gestor­ben als in den Vorjahren. Ein Statistiker erklärt, wor­an das liegt und war­um die Zahlen einen fal­schen Eindruck vermitteln.

Trotz lang­sam zurück­ge­hen­der Inzidenz ver­mel­det das RKI seit Wochen eine hohe Anzahl an Covid-19-Toten von teil­wei­se über 1000 Fällen pro Tag. Es scheint also ganz klar zu sein, dass wegen Corona deut­lich mehr Menschen in Deutschland ster­ben als es nor­ma­ler­wei­se der Fall wäre.

Dass die­ser Eindruck aber nicht ganz rich­tig ist, erklärt der Statistiker Göran Kauermann von der LMU München im Gespräch mit FOCUS Online.

„Statistiker zieht Corona-Bilanz: Trotz Pandemie gab es 2020 kei­ne Übersterblichkeit“ weiterlesen

Übersterblichkeit im November

Diese Nachricht macht medi­al die Runde: "Für den gesam­ten November wur­den bis­lang etwa 84 500 Sterbefälle gemel­det und damit 11 % mehr als im Vorjahresdurchschnitt."

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

Als im August wegen der Hitzewelle die Zahl um 20% gestie­gen war, inter­es­sier­te das wenig. Es soll nicht in Abrede gestellt wer­den, daß es mehr Todesfälle gibt. Verglichen mit dem November 2019 etwa 7,8 % mehr. Zu berück­sich­ti­gen ist, daß das Statistische Bundesamt stets dar­auf verweist:

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Wo sterben eigentlich die ganzen RKI-Toten?

Seit Monaten mel­det das RKI eine extrem viel höhe­re Zahl von "an und mit Corona" Verstorbenen als das DIVI-Zentralregister. Letzteres erfaßt die auf den Intensivstationen gestor­be­nen Menschen.

Für den 16.12. sind das laut DIVI 212 und ins­ge­samt 9.852. Das RKI dage­gen spricht von 952 Toten und ins­ge­samt 23.427. Derartige Differenzen las­sen sich über die gesam­te Zeit fest­stel­len. Nun wird es PatientInnen geben, die nicht auf eine Intensivstation gelan­gen und des­halb ggf. auch nicht dort sterben.

Ziehen wir in Betracht, was laut aerztezeitung.de im November Professor Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing erklärte:

»Zu berück­sich­ti­gen sei auch, dass wegen des zum Teil sehr hohen Alters der Patienten mit star­ken Komorbiditäten nicht mehr alle inten­siv­me­di­zi­nisch ver­sorgt wür­den. In ein­zel­nen Fällen wür­den sich die Ärzte bewusst für eine palliativ­medizinische Versorgung ent­schei­den.«,

dann ist für die­se Gruppe die Todesursache COVID-19 äußerst fraglich.

Einen von mir nicht ein­ge­hend geprüf­ten Überblick über die Abweichungen der Angaben von RKI und DIVI gibt es hier:

„Wo ster­ben eigent­lich die gan­zen RKI-Toten?“ weiterlesen