Biontech: Milliardär mit Impstoffen

Am 6.8. berich­te­te zdf.de:

»…Mainzer Firma vor­ne dabei
Beispiel Biontech: Das Mainzer Startup von Firmenchef Uğur Şahin ent­wi­ckelt sei­nen Covid-19-Impfstoff zusam­men mit dem US-ame­ri­ka­ni­schen Pharmariesen Pfizer. Im März stieg der chi­ne­si­sche Mischkonzern Fosun in das Projekt ein – und sicher­te sich damit die exklu­si­ven Vermarktungsrechte für China.

„Biontech: Milliardär mit Impstoffen“ wei­ter­le­sen

Kann bei uns nicht passieren

Völlig undenk­bar, daß in unse­rem Lande gesche­hen könn­te, was der Focus heu­te für das Vereinigte Königreich mel­det:

»Neue Panne: Britische Behörde ruft 740.000 Coronavirus-Tests zurück
18.54 Uhr: Die bri­ti­sche Aufsichtsbehörde für Medizinprodukte hat den Rückruf Hunderttausender Coronavirus-Test-Sets ver­an­lasst. Wie die Regierung in London am Samstag bestä­tig­te, han­delt es sich um bis zu 741.000 Tests der Firma Randox. Diese sei­en mög­li­cher­wei­se nicht sicher für den Gebrauch, hieß es zur Begründung.

„Kann bei uns nicht pas­sie­ren“ wei­ter­le­sen

Drosten-Dissertation nur Ersatzthema?

Die wich­tigs­ten Einwände gegen das Herumreiten auf der Doktorarbeit von Christian Drosten lau­ten:

    • Es han­delt sich um ein Ersatzthema.
    • Bei einer deut­schen Universität sind Manipulationen nicht vor­stell­bar.
    • Eine Dissertation bei MedizinerInnen ist ohne­hin belang­los.

Beginnen wir mit dem zwei­ten Punkt und erin­nern uns an die Plagiatsfälle Guttenberg, Koch-Mehrin, Steffel oder Schavan. Den Damen und Herren wur­de der Doktorgrad aberkannt. Frau von der Leyen ent­ging dem, weil die Hochschule bei den Plagiaten kei­ne Täuschungsabsicht erken­nen woll­te.

„Drosten-Dissertation nur Ersatzthema?“ wei­ter­le­sen

Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen" (II)

Gerade geht ein finan­zi­el­ler Platzregen auf Firmen nie­der, die der Welt Impfstoffe gegen Corona besche­ren sol­len. Deshalb sei hier noch ein­mal ein Blick gewor­fen auf die Organisationen, die neben staat­li­chen Institutionen über die Verteilung der Milliarden befin­den.
Eine aus­führ­li­che Darstellung fin­det sich hier als PDF, eine Grafik der Verflechtungen hier als JPG.

„Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen" (II)“ wei­ter­le­sen

Lockerungen in der "jungen Welt"

Zaghafte Anzeichen für ein Abrücken von der Sprachregelung zu "Verschwörungstheoretikern" gibt es in der lin­ken "jun­gen Welt". Sie sind wider­sprüch­lich, wie hier gezeigt wird.

In der Ausgabe von 20./21.6. fin­det sich ein Gastbeitrag von Andreas Wulf, Referent für glo­ba­le ­Gesundheitspolitik und Berliner Repräsentant von Medico inter­na­tio­nal. Unter ande­rem befaßt er sich mit der Gates-Stiftung unter dem Titel "Nur ein Symptom":

„Lockerungen in der "jun­gen Welt"“ wei­ter­le­sen

Curevac-Deal: kein Problem für die "junge Welt"

Da steckt die Bundesregierung mal eben 300 Mio. Euro in ein Unternehmen eines der reichs­ten Männer die­ses Landes. Natürlich schließt sie dabei jeg­li­che Vorgaben etwa zu gesund­heit­li­chen Risiken eben­so aus wie bei der Lufthansa zu Beschäftigungssicherung und Klimazielen.

Man soll­te mei­nen, für eine Zeitung in mar­xis­ti­scher Tradition und mit zahl­rei­chen LeserInnen aus Gewerkschaften und poli­ti­schen Bewegungen sei das ein Top-Thema. Während sich in der gedruck­ten Zeitung wenigs­tens auf Seite 1 ein ganz und gar unkri­ti­scher dpa-Beitrag dazu fin­det, muß man beim online-Angebot müh­sam suchen, um die­se Meldung zu fin­den.

Was steht dort – und was mag der Grund für die­se Haltung sein?

„Curevac-Deal: kein Problem für die "jun­ge Welt"“ wei­ter­le­sen

Impfstoff: 300 Millionen als "finanzielle Sicherheit" für Multimilliardär Hopp

»Im Rennen um einen Corona-Impfstoff steigt der Bund bei der Biotechfirma CureVac ein. Dies teil­ten Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), CureVac und sein Hauptinvestor die­vi­ni, der dem SAP-Gründer Dietmar Hopp gehört, mit. Die Bundesrepublik Deutschland will sich mit 300 Millionen Euro am bio­phar­ma­zeu­ti­schen Unternehmen CureVac AG betei­li­gen, das zu Hopps Portfolio gehört.«

mel­det der Spiegel heu­te. Und wei­ter:

»Ziel sei, dem Unternehmen von Mehrheitseigner Dietmar Hopp finan­zi­el­le Sicherheit zu geben, sag­te Altmaier. Der Staat wol­le kei­nen Einfluss auf geschäfts­po­li­ti­sche Entscheidungen neh­men. "Die Technologie von CureVac hat das Potenzial, neue Impfstoffe und the­ra­peu­ti­sche Behandlungsmöglichkeiten für vie­le Menschen zu ent­wi­ckeln und über den Markt zur Verfügung zu stel­len.«

Was steckt dahin­ter – und was weiß man über Hopp?

Eine ers­te Antwort wur­de hier bereits im Beitrag Das Finanzierungsmodell von Bill Gates am Beispiel von Dietmar Hopp (SAP) ver­sucht.

„Impfstoff: 300 Millionen als "finan­zi­el­le Sicherheit" für Multimilliardär Hopp“ wei­ter­le­sen

Drostens Testlabor muß "nachhaltiges Wachstum" erzielen – Fragen an Charité / Vivantes

Die Firma Labor Berlin führt im Fachbereich Virologie unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Drosten die Testung auf SARS-CoV‑2 durch. Die Probenannahme von Labor Berlin ist täg­lich 24 Stunden geöff­net.

Das Unternehmen gehört jeweils zur Hälfte der Charité und der Vivantes GmbH. Es wur­de 2011 eigens gegrün­det, um zwei Ziele zu errei­chen:

    1. Es soll­te Gewinne machen, die den lan­des­ei­ge­nen Müttern so nicht mög­lich wären.
    2. Die Beschäftigten soll­ten nicht den übli­chen Tarifverträgen unter­lie­gen.

„Drostens Testlabor muß "nach­hal­ti­ges Wachstum" erzie­len – Fragen an Charité / Vivantes“ wei­ter­le­sen

Bergamo – Tod mit Ansage (und eine merkwürdige Charité-Studie)

Am 28.5. erin­ner­te die Tagesschau an die Bilder, die unser alle Verhalten zur Corona geprägt haben. Sie stam­men aus der Stadt Nembro in Bergamo. Aus dem Bericht geht auch her­vor: Der mas­sen­haf­te Tod hat­te min­des­tens zwei Ursachen, das Virus und die jah­re­lan­ge kri­mi­nel­le Gesundheitspolitik der dort regie­ren­den Rechten.

»Es waren Bilder wie im Krieg: Militärtransporter vol­ler Särge, Intensivstationen, auf denen Ärzte ent­schei­den muss­ten, wer stirbt…

„Bergamo – Tod mit Ansage (und eine merk­wür­di­ge Charité-Studie)“ wei­ter­le­sen