Noch'n Korn

Ein Körnchen Wahrheit im Sandhaufen der Lügen war hier vom "Tagesspiegel" berich­tet wor­den. Auch ein "ARD-fak­ten­fin­der" gibt am 2.9. auf tagesschau.de zu bedenken:

»Geimpfte und Ungeimpfte
Zahlen-Chaos bei Inzidenzberechnung

Haben Ungeimpfte ein 14 Mal höhe­res Risiko, an Covid-19 zu erkran­ken als Geimpfte? Diesen Eindruck ver­mit­teln die Inzidenzwerte, die Bayern ver­öf­fent­licht. Doch es gibt Schwächen bei der Berechnung.« „Noch'n Korn“ weiterlesen

Corona-Patienten: Lage auf Intensivstationen verschärft sich

Diese Falschmeldung wird land­auf, land­ab ver­kün­det, hier in der Variante von waz.de, wo unter genann­ter Überschrift am 31.8. berich­tet wird:

»Aktuell ist vor allem der rasche und frü­he Anstieg besorg­nis­er­re­gend: Die Covid-19-Kurve auf den Intensivstationen zeigt seit vier Wochen steil nach oben. "Innerhalb eines Monats hat sich die Zahl von unter 400 auf über 1000 fast ver­drei­facht", sag­te Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), unse­rer Redaktion.

In eini­gen Regionen in Westdeutschland wer­de es auf den Intensivstationen schon wie­der voll. "Das ist besorg­nis­er­re­gend."«

Um das zu über­prü­fen, hät­te ein Blick auf die offi­zi­el­len Zahlen gereicht: „Corona-Patienten: Lage auf Intensivstationen ver­schärft sich“ weiterlesen

Taschenspielertrick des RKI mit Impfdurchbrüchen

Während für das Robert-Koch-Institut die Zahl der "Geimpften" sich aus den Personen ergibt, die einen oder meh­re­re "Pieks" erhal­ten haben, wer­den bei den soge­nann­ten Impfdurchbrüchen ande­re Kriterien angelegt:

»Definition wahr­schein­li­cher Impfdurchbruch:
Ein wahr­schein­li­cher Impfdurchbruch ist defi­niert als SARS-CoV-2-Infektion (mit kli­ni­scher Symptomatik), die bei einer voll­stän­dig geimpf­ten Person mit­tels PCR oder Erregerisolierung dia­gnos­ti­ziert wur­de. Ein voll­stän­di­ger Impfschutz wird ange­nom­men, wenn nach einer abge­schlos­se­nen Impfserie (2 Dosen Moderna‑, BioNTech- oder AstraZeneca-Vakzine bzw. 1 Dosis Janssen-Vakzine) min­des­tens zwei Wochen ver­gan­gen sind.«
rki.de (26.8.)
„Taschenspielertrick des RKI mit Impfdurchbrüchen“ weiterlesen

Corona-Statistik – Warum die Todeszahl so plötzlich steigt

Das erklärt nordkurier.de am 22.7. am Beispiel eines sehr sel­te­nen Einzelfalls:

»ROSTOCK · In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag elf neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemel­det worden…

Lesen Sie auch: 388 Menschen in MV trotz Impfung mit Corona infiziert

… Die Zahl der Todesfälle stieg um neun auf 1175. Dieser star­ke Anstieg beru­he auf einer Kontrolle und Korrektur der Statistik im Landkreis Ludwigslust-Parchim, erklär­te Lagus-Sprecherin Anja Neutzling. „Bei den im heu­ti­gen Lagebericht ange­ge­be­nen Sterbefällen han­delt es sich um Personen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, die in der Zeit zwi­schen Oktober 2020 und Anfang Juni 2021 ver­stor­ben sind.“ Die Fälle hät­ten kei­nen Bezug zu aktu­el­len Infektionen und zur der­zei­ti­gen Gesamtsituation…«

30.000 Menschen sind 2020 an Corona gestorben. Wirklich?

Am 10.7. wur­de hier berich­tet: Statistisches Bundesamt: 17 % der Corona-Toten star­ben 2020 an ande­rer Grunderkrankung. Nach die­sen Angaben waren die vom RKI ange­ge­be­nen Zahlen (41.476) weit über­höht. Einem Leser ist ein von mir über­se­he­ner Bericht der "Tagesschau" vom 8.7. auf­ge­fal­len. Dort ist zu lesen:

»Eine vor­läu­fi­ge Auswertung der Todesursachenstatistik kommt zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2020 etwa 30.000 Menschen in Deutschland an – und nicht mit – dem Coronavirus gestor­ben sind. Die hohe Zahl ist aus Expertensicht aber über­ra­schend. „30.000 Menschen sind 2020 an Corona gestor­ben. Wirklich?“ weiterlesen

Betrügt das RKI mit den Zahlen?

Wie sehen die Zahlen aus, wenn man z.B. Meldedatum, Referenzdatum, Kennzeichnung „mit Symptom“ mit berück­sich­tigt? Das unter­sucht der Informatiker Hendrik Pötschke und stellt sei­ne Ergebnisse in der Sitzung des Corona-Ausschusses vom 19.3. vor. Ich geste­he: Das klingt glaub­wür­dig, ich kann die Argumentation aller­dings nicht immer nach­voll­zie­hen. Man möge sich ein eige­nes Bild machen:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9g4dlpDZyoU

Update: Meine lei­sen Zweifel sind geblie­ben. Ich emp­feh­le, zur Bewertung die Erkenntnisse in den Kommentaren, vor allem von Andreas B. heranzuziehen.

So schlimm ist es in München

Sieht bedroh­lich aus, oder? Ziemlich expo­nen­ti­ell, zumin­dest fun­da­men­tal wel­lig. Interessant sind eigent­lich nur die unte­ren bei­den Kurven. Die rote zeigt die Zahl der "aktu­ell Infizierten". Die schwar­ze die kumu­lier­te Zahl der "an und mit" Corona Verstorbenen. Von ca. 57.000 "Fällen" sind 1.101 ver­stor­ben – in einem Jahr.

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Coronavirus-Fallzahlen.html

Sind wenigs­tens die Krankenhäuser über­las­tet? „So schlimm ist es in München“ weiterlesen

Dramatischer Anstieg der Todesfälle unter Senioren seit Beginn der „Corona-Schutzimpfungen“

So über­schreibt corona-blog.net einen Artikel vom 2.3. Er beruht auf einer Auswertung der Daten des RKI zur Altersgruppe der über 80-Jährigen. Dabei wurde

»… die Anzahl an Todesfällen in der Altersgruppe über fast das gesam­te Jahr 2020, vom 01.01.2020 – 27.12.2020, mit der Anzahl der Todesfälle im Zeitraum vom 28.12.2020 – 24.02.2021 [ver­gli­chen].

Die Ergebnisse sind mehr als erschreckend:
Die Anzahl der Verstorbenen ist in den ver­gan­ge­nen zwei Monaten fast über­all min­des­tens so hoch wie in den 12 Monaten zuvor. In 51 Landkreisen ist die Sterblichkeit über vier­mal so hoch, in 22 Landkreisen davon sogar über sechsmal.

Folgende Grafik ver­an­schau­licht dies für die 22 Landkreise, in denen die Sterblichkeit in nicht ein­mal 2 Monaten über sechs­mal höher ist als im (fast) gesam­ten Jahr 2020:«

„Dramatischer Anstieg der Todesfälle unter Senioren seit Beginn der „Corona-Schutzimpfungen““ weiterlesen

Deutsche haben durch Covid-19 mehr als 300.000 Jahre Lebenszeit verloren

Der Artikel auf spiegel.de vom 12.2. mit die­sem Titel ist ein Musterbeispiel dafür, wie ohne zu lügen, Wahrheit ent­stellt wird. Eine gern ver­wen­de­te Technik ist dabei, in einer rei­ße­ri­schen Überschrift ein­zel­ne Tatsachen aus dem Zusammenhang geris­sen ins Bewußtsein zu bren­nen. Der Artikel stützt sich auf eine Untersuchung, die auf aerzteblatt.de so über­schrie­ben ist: "COVID-19-Krankheitslast in Deutschland im Jahr 2020
Durch Tod und Krankheit ver­lo­re­ne Lebensjahre im Verlauf der Pandemie".

Interessanter als die Aussage des "Spiegel"-Titels sind Informationen, die durch ihn nicht abge­deckt wer­den. Wir lesen:

»Ein Team von Robert Koch-Institut und Umweltbundesamt steu­ert nun eine neue Zahl zur Debatte bei. Für eine Studie, die jetzt im »Deutschen Ärzteblatt« erschie­nen ist, errech­ne­ten die Forscherinnen und Forscher, wie vie­le Lebensjahre in Deutschland 2020 durch Covid-19 ver­lo­ren gegan­gen sind. Die Zahl hat einen gro­ßen Vorteil: Sie erlaubt es, das Ausmaß der Krankheitslast durch das Coronavirus mit ande­ren häu­fi­gen Todesursachen zu vergleichen.

„Deutsche haben durch Covid-19 mehr als 300.000 Jahre Lebenszeit ver­lo­ren“ weiterlesen