Corona-Impfwillige bestürmen Flughafen-Tower mit Anrufen

»NEUBRANDENBURG · Wer im Imfpzentrum Trollenhagen bei Neubrandenburg einen Termin zum Impfen ver­ein­ba­ren möch­te, soll­te die zen­tra­le Corona-Hotline des Landes Mecklenburg-Vorpommern anru­fen. Doch in den ver­gan­ge­nen Tagen lan­de­ten immer mehr Anrufer im Tower des Flugplatzes. Dort ist das Impfzentrum zwar ein­ge­rich­tet, der Flugplatz hat aber ansons­ten nichts mit den Corona-Imfpungen zu tun. „Teilweise hat­ten wir bis zu hun­dert Anrufer in der Summe“, berich­tet ein Mitarbeiter aus dem Tower…

„Die Leute lesen auf der Internetseite zum Impfzentrum oft nur Flughafen Trollenhagen und rufen dann direkt bei uns an. Das ist etwas unglück­lich for­mu­liert, denn mit dem Betrieb des Impfzentrums haben wir ja gar nichts zu tun“, erzählt der Mitarbeiter wei­ter. Die täg­li­che Arbeit wür­den die Anrufe zwar nicht behin­dern, die Menschen am ande­ren Ende des Hörers sei­en auch alle­samt sehr freund­lich. Doch wenn sich auch das zwan­zigs­te Telefon ums Impfen dreht und nicht um den Flugbetrieb, dann wurmt das auch den gedul­digs­ten Zuhörer, gibt der Flugverkehrsleiter schmun­zelnd zu…«
nordkurier.de

Trollenhagen halt.

Wegen Querdenkern: Hessen lässt Polizisten schneller impfen

»Wiesbaden – Hessens Polizei ändert ihre Impf-Strategie: Auch Ermittlungsbeamte, die nur ab und an direk­ten „Kundenkontakt" haben, rut­schen in die Impf-Gruppe mit hoher Priorität, kön­nen jetzt schon die Schutz-Spritze gegen das Virus bekom­men. Denn auch sie müs­sen immer öfter bei Einsätzen im Zusammenhang mit Corona-Leugnern und „Querdenkern" ran…

Wie hoch das Risiko dabei ist, zeig­te schon die rela­tiv klei­ne „Querdenker"-Demo vom Sonntag in Frankfurt: Von knapp 400 kon­trol­lier­ten Teilnehmern kas­sier­ten neun Straf- und rund 120 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen „mit Corona-Bezug".

In Frankfurt wer­den die Ermittlungsbeamten außer­dem auch immer wie­der für Sicherheits- und Ordnungsdienste im Bahnhofsviertel ein­ge­setzt. Die Klientel dort hat ganz ande­re Sorgen, als auf Infektionsschutz zu ach­ten…«

Das mel­de­te bild.de am 12.4. (Bezahlschranke). Welcher "Impfstoff" die OrdnungshüterInnen erwar­tet, wur­de nicht mitgeteilt.

Eine schöne Mitmach-Aktion: Geiger-Steigern

»Eines der füh­ren­den Sinfonieorchester der Schweiz stellt sei­nen Stargeiger bei einer Solidaraktion für in Not gera­te­ne Musiker zur Verfügung. Der preis­ge­krön­te Musiker Bogdan Zvoristeanu vom „Orchestre de la Suisse roman­de“ in Genf gibt kom­men­den Freitag ein 30-minü­ti­ges Privatkonzert in der Suite eines Luxushotels. Interessenten kön­nen ihn sowie eine Nacht in dem Hotel mit Gourmetdinner erstei­gern, wie das Orchester mit­teilt. Das Angebot sei min­des­tens 15 000 Franken (13600 Euro) wert. Die Online-Versteigerung läuft noch bis Dienstag. Der Erlös soll dem Schweizerischen Musikerverband zu Gute kommen.«
rp-online.de

„Wir lassen Sie da nicht raus“

Herrn Jauch wird mit­ge­teilt, daß es ihm nicht gut geht.

»Der mit Corona infi­zier­te TV-Star Günther Jauch ist auch in den nächs­ten Tagen wei­ter in Quarantäne. In der RTL-Show „Denn sie wis­sen nicht, was pas­siert!“, bei der eigent­lich hät­te dabei sein sol­len, wur­de der Moderator am Samstagabend live kurz zuge­schal­tet. Seinen Promikollegen Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger sag­te er über sei­nen Gesundheitszustand: „Im Prinzip geht es mir auch gut.“ Er ergänz­te aber: „Mir wird mit­ge­teilt, dass es mir nicht so gut geht. Diese Viruswerte sind schlecht bei mir – auch nach einem neu­en Test. Sodass die gesagt haben: Wir las­sen Sie da nicht raus, Sie dür­fen da nicht mehr vor die Haustüre gehen für abseh­ba­re Zeit.“ Jauch sag­te: Es daue­re jetzt noch „eini­ge Tage“, bis er wie­der den nächs­ten Test machen dür­fe. „Ich muss ein­fach Geduld haben.“ Der 64-Jährige erläu­ter­te auch, er wis­se nicht, ob er bei der nächs­ten Sendung am kom­men­den Samstag dabei sein kön­ne. Das sei offen. Er habe noch ein biss­chen Hoffnung. (dpa)«
faz.net

Meck-Pomm: Energische Maßnahmen gegen auswärtige Kleingartenpächter

Frau Schwesig wird ver­mut­lich von Herrn Lauterbach eine Preprint-Studie zuge­steckt bekom­men haben über das Infektionsrisiko, das von Bootseignern aus­geht. Jedenfalls gilt in MV künftig:

»Wer einen Zweitwohnsitz im Nordosten hat oder Dauercamper ist, darf künf­tig nicht mehr aus ande­ren Bundesländern ein­rei­sen. Gleiches gilt für Kleingartenpächter oder Bootseigner.«

Geöffnet blei­ben Garten- und Baumärkte, Zoos und Tierparks, nicht aber Kosmetikstudios. Der run­ning gag ist auch dabei:

»Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeig­te sich besorgt, dass von Montag an trotz der ange­kün­dig­ten Notbetreuung vie­le Kinder in die Kitas gehen wür­den, weil die Ausnahmeregelungen sehr weit gefasst sei­en. Anspruch auf die Notfallbetreuung kön­nen nach Angaben des Sozialministeriums etwa Alleinerziehende oder Eltern haben, bei denen min­des­tens einer im Bereich der kri­ti­schen Infrastruktur arbei­tet. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se der Gesundheits- und Pflegebereich, Polizei und Feuerwehr sowie Schulen. Eltern müs­sen erklä­ren, dass eine pri­va­te Kinderbetreuung nicht anders gewähr­leis­tet wer­den kann.«
nordkurier.de

Astra-Zeneca umständehalber abzugeben

Das kann doch nur Satire sein, was unter die­sem Titel am 16.4. auf faz.net zu lesen ist:

»Wer in Hessen über 60 Jahre alt ist, kann sich ab sofort zur Impfung anmel­den – sofern er bereit ist, sich mit Astra-Zeneca imp­fen zu las­sen. Ein Viertel der Termine mit dem Vakzin wird momen­tan nicht wahr­ge­nom­men. In Frankfurt wer­den Nachrückerplätze jetzt verlost.

Die Impfzentren, bis­her Sehnsuchtsort vie­ler Menschen, erfah­ren erst­mals Zurückweisung. Während Impfungen mit Biontech weit­ge­hend pro­blem­los über die Bühne gehen, ent­fal­len etwa ein Viertel aller Termine mit Vaxzevria, dem Impfstoff von Astra-Zeneca, berich­tet ein Sprecher des Innenministeriums.«

Ob sich Sehnsucht viel­leicht sogar noch mehr auf Sputnik bezieht?

„Astra-Zeneca umstän­de­hal­ber abzu­ge­ben“ weiterlesen

Ja-Wort hinterm Schutzvisier

Mönchengladbach scheint eine Hochburg gestör­ter Menschen zu sein, wenn man rp-online glau­ben mag.

https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-hochzeit-hinter-dem-corona-schutzvisier_aid-57188679

Nicht im Virus‑, son­dern im Vituscenter gab sich das mehr­fach ver­mumm­te Paar am schöns­ten Tag des Lebens das Ja-Wort. Wenn auch die Anstaltskittel ande­res ver­mu­ten las­sen, taten sie es freiwillig.

„Ja-Wort hin­term Schutzvisier“ weiterlesen