Neues von der Umfall-Kommission: Stiko empfiehlt mRNA-"Impfung" für Schwangere und Stillende

»Mitteilung der STIKO zur Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere und Stillende (10.9.2021)

Die STIKO spricht eine COVID-19-Impfempfehlung für bis­her unge­impf­te Schwangere und Stillende aus – Beschlussentwurf ist in das vor­ge­schrie­be­ne Stellungnahmeverfahren gegangen

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RKI warnt vor »fulminantem Verlauf« der vierten Welle

»Die Intensivbetten-Belegung hat sich in den ver­gan­ge­nen zwei Wochen fast ver­dop­pelt: Wenn die Impfungen nicht zuneh­men, sieht es laut dem Chef des RKI sehr schlecht aus. Gesundheitsminister Spahn kün­dig­te des­halb eine Impfwoche an.«
spiegel.de (8.9.)

Wie das so üblich ist, plap­pern die Medien unge­prüft nach, was Wieler und Spahn ihnen auf­ti­schen. Wie "sehr schlecht" es wer­den soll bei einem 7‑Tage-R-Wert unter 1, fra­gen sie gar nicht erst. Der wird im Situationsbericht des RKI selbst vom 8.9. näm­lich mit die­ser deut­lich fal­len­den Tendenz dar­ge­stellt: „RKI warnt vor »ful­mi­nan­tem Verlauf« der vier­ten Welle“ weiterlesen

"Wissenschaftlich nicht zu begründen"
Trotz Stiko-Empfehlung: Kekulé sagt, welche drei Gründe gegen Kinder-Impfung sprechen

Kekulé schreibt am 31.8. als Gastautor auf focus.de:

»Angesichts des mas­si­ven Drucks aus der Politik und der Angst vor erneu­ten Lockdowns und Schulschließungen kam die Empfehlung der Stiko, nun doch alle Kinder und Jugendlichen zwi­schen 12 und 17 Jahren gegen Covid-19 zu imp­fen, nicht über­ra­schend. Mit wis­sen­schaft­li­chen Fakten lässt sich die Kehrtwende jedoch nicht begrün­den. „"Wissenschaftlich nicht zu begrün­den"
Trotz Stiko-Empfehlung: Kekulé sagt, wel­che drei Gründe gegen Kinder-Impfung spre­chen“
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Taschenspielertrick des RKI mit Impfdurchbrüchen

Während für das Robert-Koch-Institut die Zahl der "Geimpften" sich aus den Personen ergibt, die einen oder meh­re­re "Pieks" erhal­ten haben, wer­den bei den soge­nann­ten Impfdurchbrüchen ande­re Kriterien angelegt:

»Definition wahr­schein­li­cher Impfdurchbruch:
Ein wahr­schein­li­cher Impfdurchbruch ist defi­niert als SARS-CoV-2-Infektion (mit kli­ni­scher Symptomatik), die bei einer voll­stän­dig geimpf­ten Person mit­tels PCR oder Erregerisolierung dia­gnos­ti­ziert wur­de. Ein voll­stän­di­ger Impfschutz wird ange­nom­men, wenn nach einer abge­schlos­se­nen Impfserie (2 Dosen Moderna‑, BioNTech- oder AstraZeneca-Vakzine bzw. 1 Dosis Janssen-Vakzine) min­des­tens zwei Wochen ver­gan­gen sind.«
rki.de (26.8.)
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Worauf stützt sich die Stiko-Empfehlung zur "Kinder-Impfung"?

Das ist nach­zu­le­sen im "Epidemiologischen Bulletin 33/2021" des RKI vom 19.8. Dort wird auf Seite 26 angegeben:

»In der kli­ni­schen Phase 2/3‑Studie (NCT04368728) wur­de die Immunogenität, Sicherheit und Wirksamkeit von Comirnaty (BNT162b BioNTech/Pfizer) ver­sus Placebo bei einer Gesamtzahl von 2.260 ProbandInnen im Alter von 12–15 Jahren im Zeitraum vom 15.10.2020 bis zum 13.03.2021 untersucht.«

Die AutorInnen die­ser Studie wer­den dort so vor­ge­stellt: „Worauf stützt sich die Stiko-Empfehlung zur "Kinder-Impfung"?“ weiterlesen

Wortlaut der Stiko-Empfehlung zur "Kinderimpfung"

In einer ursprüng­li­chen Version war hier falsch berich­tet wor­den, es läge der Wortlaut der Empfehlung nicht vor. Das ist falsch. Es gibt ihn hier. Pardon und Dank für die Hinweise!

Korrekt bleibt aller­dings die Information zum Epidemiologischen Bulletin 35/2021. Dort fin­den sich Modellierungen, von denen abschlie­ßend mit­ge­teilt wird, daß ihre Voraussetzungen nicht zutreffen.

Das Papier ist über­schrie­ben "Die Impfung gegen COVID-19 in Deutschland zeigt eine hohe Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2-Infektionen, Krankheitslast und Sterbefälle Analyse der Impfeffekte im Zeitraum Januar bis Juli 2021". Es wer­den aller­lei Modellierungen vor­ge­stellt und als Fazit genannt: „Wortlaut der Stiko-Empfehlung zur "Kinderimpfung"“ weiterlesen

RKI: Kinder und Jugendliche erkranken so häufig wie bei der Grippe

Unsereiner wür­de gestei­nigt für eine sol­che Aussage, "Faktenchecker" wür­den sich auf uns stür­zen und irgend­wie dabei auf erheb­li­chen Antisemitismus sto­ßen. Nun ist es aber das Robert-Koch-Institut bzw. die bei ihm ansäs­si­ge Stiko selbst, das in sei­nem jüngs­ten "Epidemiologischen Bulletin" vom 10.6. die­se Aussage trifft:

»Die Hospitalisierungsinzidenz und Todesfallzahl für COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12–17 Jahren lie­gen auf einem ver­gleich­bar nied­ri­gen Niveau wie die Hospitalisierungsinzidenzen (Spanne: 1 – 26/100.000) und Todesfallzahlen (1– 14) für Influenza in den Saisons 2009/2010 bis 2018/2019. „RKI: Kinder und Jugendliche erkran­ken so häu­fig wie bei der Grippe“ weiterlesen

Mehrheit lehnt Zwangsmaßnahmen ab

Die aktu­el­le Studie "COVID-19 Impfquoten-Monitoring in Deutschland (COVIMO)" des RKI wird in den Medien ger­ne zitiert, um eine aus der "gewich­te­ten" Telefonbefragung von 1.005 Erwachsenen ermit­tel­te "Impfquote" von 84,5 Prozent Erstpiks zu ver­brei­ten. Dies soll den Stand vom 13.7. dar­stel­len. Weitaus näher an der Wirklichkeit wer­den die Zahlen des RKI lie­gen, die für den 15.8., also einen Monat spä­ter, von 57,2 Prozent spre­chen, hier auf die Gesamtbevölkerung bezogen.

Interessanter und in der Regel nicht ver­mel­det sind die­se Ergebnisse: „Mehrheit lehnt Zwangsmaßnahmen ab“ weiterlesen