Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zu Genesenen widerlegt Lauterbach und RKI

Dabei wur­de die Studie, über die das PEI am 21.1. in einer Pressemitteilung infor­miert, vom Gesundheitsministerium finanziert.

»Antikörper nach SARS-CoV-2-Infektion – neue Erkenntnisse über die Sensitivität und Nachweisdauer von Antikörpertests

Das Paul-Ehrlich-Institut hat in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt am Main die Langzeit-Antikörperreaktion nach SARS-CoV-2-Infektion bei 828 Personen mit ver­schie­de­nen COVID-19-Schweregraden unter­sucht. Gemessen wur­den bin­den­de Antikörper gegen unter­schied­li­che SARS-CoV-2-Zielantigene, neu­tra­li­sie­ren­de Antikörper und die Stärke der Antikörperbindung (Antikörperavidität). „Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zu Genesenen wider­legt Lauterbach und RKI“ weiterlesen

RKI-Wochenbericht: 0,2 Prozent der Intensivbetten mit "Omikron-Fällen" belegt.
Mehr als 50.000 "Impfdurchbrüche" in einer Woche

Der Wochenbericht des RKI vom 20.1. meint:

»In Deutschland hat mit der domi­nan­ten Zirkulation der Omikronvariante die fünf­te Welle der COVID19-Pandemie begonnen…«

Die Wellentheorie des RKI illus­triert das Institut so:

„RKI-Wochenbericht: 0,2 Prozent der Intensivbetten mit "Omikron-Fällen" belegt.
Mehr als 50.000 "Impfdurchbrüche" in einer Woche“
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Impfgeschichte(n) und die Verharmlosung der NS-Medizin in der Corona-Impfkampagne

Auch wenn "Radio Flora – das freie Webradio in Hannover" den von ihm gesen­de­ten Beitrag unter obi­gem Titel mit einem "Erstarken der Rechten im Rahmen der Corona-Impfkampagne – eine ver­hee­ren­de Entwicklung" in Verbindung zu brin­gen sucht, hat sein Inhalt rein gar nichts damit zu tun.

Ganz im Gegenteil geht es in der aus­führ­li­chen Sendung, zu der es hier das Manuskript gibt, um die poli­ti­sche Instrumentalisierung des Themas durch Medien und offi­zi­el­le Stellen. Das wird bereits klar durch die ein­lei­ten­den Worte:

»1. "… nicht die Chance geben, die Impfung zu umge­hen" – Jagdszenen aus Deutschland „Impfgeschichte(n) und die Verharmlosung der NS-Medizin in der Corona-Impfkampagne“ weiterlesen

Wer lügt jetzt? Lauterbach und Köpping oder das RKI?

Die "Welt" hat beim RKI nach­ge­fragt, wie es um die Aussagen der Beiden steht, wonach posi­ti­ve Schnelltests in die "Fall-Statistik" ein­flie­ßen (s. Schmu mit Inzidenz: Schnelltests bele­gen Fälle).

… »„Wenn ein Schnelltest an das Gesundheitsamt gemel­det wird, ist er gül­tig und zählt“, so Lauterbach. Köpping habe das voll­kom­men kor­rekt beschrieben.

Auf Anfrage von WELT stell­te eine Pressesprecherin des RKI fest, dass posi­ti­ve Schnelltests wei­ter­hin kei­ne Rolle spie­len. Demnach flie­ßen nur posi­ti­ve PCR-Tests in die Statistik ein.«
welt.de (20.1.)

(Die Frage im Titel bezieht sich nur auf den aktu­el­len Streitpunkt…)
Update: Das RKI hat auch @Günter Adams dies bestä­tigt, sie­he die­sen Kommentar.

Seit dem 15.1. sind Genesene nur 90 Tage solche

Das RKI hat die Gültigkeit des Genesenenstatus von einem hal­ben Jahr auf 90 Tage verkürzt:

»Fachliche Vorgaben für Genesenennachweise, mit Wirkung vom 15.01.2022
… Ein Genesenennachweis im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung muss aus fach­li­cher Sicht fol­gen­den Vorgaben ent­spre­chen:
„Seit dem 15.1. sind Genesene nur 90 Tage sol­che“ weiterlesen

Lagebericht des RKI vom 6.1.: Fast 10.000 "Impfdurchbrüche" bei Minderjährigen, insgesamt eine halbe Million

Der Wahlspruch des RKI "Nichts Genaues weiß man nicht" wird kon­se­quent fort­ge­führt. In sei­nem aktu­el­len Lagebericht ist zu lesen:

»Für 4.569.957 (66 %) der übermittelten Fälle lagen kli­ni­sche Informationen vor. Aufgrund der unvollständigen Erfassung kli­ni­scher Daten, z. B. zur Hospitalisierung stel­len die nach­fol­gend aufgeführten Fallzahlen eine Mindestangabe dar.«

Merkwürdigerweise hieß es im Bericht vom 23.12. fast identisch:

»Für 4.569.957 (66,4 %) der über­mit­tel­ten Fälle lagen kli­ni­sche Informationen vor. Aufgrund der unvoll­stän­di­gen Erfassung kli­ni­scher Daten, z. B. zur Hospitalisierung stel­len die nach­fol­gend auf­ge­führ­ten Fallzahlen eine Mindestangabe dar.«

Am 30.12. war die Rede von "4.683.917 (66 %)". „Lagebericht des RKI vom 6.1.: Fast 10.000 "Impfdurchbrüche" bei Minderjährigen, ins­ge­samt eine hal­be Million“ weiterlesen