Impfen und Sterben in den Christlichen Seniorenhäusern Lützeln

»Bisher sind 56 Bewohner und 25 Mitarbeiter posi­tiv auf das SARS-CoV-2-Virus getes­tet wor­den. Sieben Bewohner sind inzwi­schen verstorben…

Am 6. Januar waren plan­mä­ßig noch die ers­ten Impfungen vor­ge­nom­men wor­den. „Da war Corona aber schon uner­kannt im Haus“, sagt Geschäftsführer Jochen Loos. Am 8. Januar hat­te das Kreis-Gesundheitsamt eine Reihentestung durch­füh­ren las­sen, weil ein Mitarbeiter der Einrichtung pri­vat unwis­send Kontakt zu einer posi­tiv getes­te­ten Person gehabt hatte.«

So weit, so üblich. Im Artikel auf siegener-zeitung.de ist nicht zu erfah­ren, wie vie­le posi­tiv Getestete eine oder gar zwei Impfungen vor ihrem Tod erhiel­ten. Allerdings ist bekannt, daß bei der Impfung mit dem "ersehn­ten Covid-19 Impfstoff" galt:

»Mit einem guten Bespiel [sic] ging Heimleiter Alexander Strunk, Geschäftsführer Jochen Loos und auch Dr. (H) Jozsef Marton voran.«

Bei die­sen Herrschaften fragt man sich, wel­cher Priorisierungsgruppe sie wohl angehören:

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Neustrelitz: 34 von 100 zweifach Geimpften positiv getestet

»Neustrelitz: Corona-Ausbruch in Pflegeheim – Bewohner geimpft
Stand: 19.02.2021 14:08 Uhr
In einem Pflegeheim in Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sind 34 der ins­ge­samt gut 100 Bewohner posi­tiv auf das Coronavirus getes­tet wor­den. Sämtliche Bewohner haben bereits bei­de Impfungen erhal­ten* – die zwei­te Anfang Februar.
Damit sind die Infektionen rela­tiv nahe an der zwei­wö­chi­gen Zeitspanne auf­ge­tre­ten, nach der der Schutz des Impfstoffs wirk­sam wer­den soll­te. Wie es hieß, sind die Krankheitsverläufe sehr mil­de. Die Infizierten hät­ten kaum oder gar kei­ne Symptome, nie­mand habe ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wer­den müs­sen, sag­te der Geschäftsführer der Diakonie Mecklenburgische Seenplatte, Christoph de Boor.

Keine Einschränkungen bei der Betreuung
Ob die ver­gleichs­wei­se mil­den Verläufe mit der Impfung zusam­men­hän­gen, sei Spekulation, hieß es. Aber ver­gli­chen mit frü­he­ren Ausbrüchen in ande­ren Einrichtungen sei die Lage in dem Neustrelitzer Heim bedeu­tend bes­ser – zumal unter den Mitarbeitern nur zwei posi­ti­ve Testergebnisse regis­triert wur­den. Die Betreuung der Bewohner sei wei­ter ohne Einschränkungen gewähr­leis­tet, hieß es wei­ter.«
ndr.de

Auch in die­sem Fall bleibt im Dunkeln, wie es denn wohl – wenn nicht die Impfung die Ursache war – zu die­sem "Ausbruch" gekom­men sein kann.

* Update: Mit Stand 20.02.2021 06:16 Uhr wur­de vom NDR verändert:

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Ingolstadt: Chronik "ungeklärter" Todesfälle

Die Leserin Katharina hat 53 Veröffentlichungen zu Todesfällen nach der Impfung in Ingolstadt zusam­men­ge­tra­gen. Aus den Tiefen der Kommentare sei die Zusammenstellung hier zur bes­ser Verbreitung wie­der­ge­ge­ben. Vielen, vie­len Dank!

»Ingolstadt (Bayern): Ein Drittel aller Covid-19-Todesfälle seit Impfstart, 12 Positive in einem Heim mit Zweitimpfung, 22 Tote mit unge­klär­tem Impfstatus in einem ande­ren, vie­le Berichte und wenig Antworten

Die fol­gen­de Chronik von Ereignissen nach Beginn der Impfung in Ingolstadt, vor allem im dor­ti­gen Heilig-Geist-Spital und Anna-Ponschab-Haus, basiert auf Berichten von Stadt, Klinikum und Online-Presse. Diese lagen reich­lich vor ver­gli­chen mit der Berichterstattung über ähn­li­che Vorgänge andern­orts. Trotzdem beant­wor­tet kei­ner der Berichte die ange­sichts eines lau­fen­den Menschenversuchs mit bedingt zuge­las­se­nen Impfstoffen wich­tigs­te Frage: Ob und ggf. wie oft waren posi­tiv Getestete, Erkrankte und Gestorbene geimpft. Ob die Impfung Opfer gefor­dert hat oder der Anstieg der Covid-19-Todesfälle damit zusam­men­hängt, wird in 0 von 53 Veröffentlichungen gefragt.
Wenn die Beantwortung nicht am Datenmangel schei­tert – wor­an schei­tert sie dann? Das her­aus­zu­fin­den ist ein Zweck der Chronik.

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"Tunlichst freitags impfen, damit unsere Mitarbeiter uns nicht während der Woche ausfallen"

Das ist die Hauptsorge die­ses Mannes, in des­sen Einrichtung fast die Hälfte der geimpf­ten Beschäftigten nach dem "klei­nen Pieks" erkrankte.

faz.net

Auf faz.net ergeht er sich am 18.2. so:

»Wir hat­ten für den Donnerstag der ver­gan­ge­nen Woche die ers­te Gruppe unse­rer Mitarbeiter aus der ers­ten Prioritätsgruppe ein­be­stellt. Bei dem Termin wur­den ins­ge­samt 88 Beschäftigte geimpft. 37 von ihnen waren dann am Freitag arbeits­un­fä­hig erkrankt. Die Betroffenen klag­ten über Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Durchfall und Fieber bis zu 41 Grad Celsius, also grip­pe­ähn­li­che Symptome. Das hat­te ein Ausmaß, dass davon schon fast der Betrieb auf der Station und im OP beein­träch­tigt war. Ich will aber hin­zu­fü­gen: Am Montag waren alle wie­der arbeits­fä­hig. Die meis­ten fühl­ten sich schon am Samstag wie­der gut. Niemand hat Schaden genommen…

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Aktuelle "Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19"

Der sechs­te Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts vom 18.2. führt die Fälle "seit Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 12.02.2021" auf.

»Bis zum 12.02.2021 wur­den laut Angaben des Robert Koch-Instituts 3.967.246 Impfungen durch­ge­führt, davon 3.848.994 Impfungen mit Comirnaty, 86.967 Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff Moderna und 31.285 Impfungen mit dem COVID-19 Impfstoff AstraZeneca. 7.277 Fälle wur­den zur Impfung mit Comirnaty gemel­det, 258 Fälle zu dem COVID-19-Impfstoff Moderna, 20 Fälle zu dem COVID-19 Impfstoff AstraZeneca und in 135 Fällen wur­de der COVID-19-Impfstoff nicht spe­zi­fi­ziert. In 1.178 Fällen wur­de über schwer­wie­gen­de Reaktionen berich­tet, in 1.072 Fällen nach Impfung mit Comirnaty, in 41 Fällen nach Impfung mit dem COVID-19 Impfstoff Moderna und in elf Fällen nach Impfung mit dem COVID-19 Impfstoff AstraZeneca. In 63 Fällen mit schwer­wie­gen­den Reaktionen wur­de der Name des Impfstoffes nicht ange­ge­ben. Die Melderate betrug für die drei Impfstoffe zusam­men 1,9 pro 1.000 Impfdosen, für Meldungen über schwer­wie­gen­de Reaktionen 0,3 pro 1.000 Impfdosen gesamt.«

Im letz­ten Bericht vom 4.2. betrug die Zahl der Fälle mit schwer­wie­gen­den Reaktionen noch 349. Insgesamt gab es damals 2.846 Meldungen, heu­te sind es 7.690. Die Melderate ist von "1,15 pro 1.000 Impfdosen" auf 1,9 gestie­gen, die der schwer­wie­gen­den Reaktionen von 0,13 auf 0,3. Die Zahl von 223 Verstorbenen taucht erst spä­ter im "Kleingedruckten" auf.

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Leipziger Pflegeheim: "Jeder Dritte Geimpfte überlebte die Infektion nicht"

Im Paul-Ehrlich-Institut wird man Überstunden schie­ben müs­sen. Ein angeb­li­cher Experte spricht Textbaustein-Deutsch. Vertuscht wur­de offen­bar auch.

"Drama in Leipziger Pflegeheim: 16 Corona-Tote seit Mitte Januar" heißt es heu­te auf lvz.de.

»Leipzig. Furchtbarer Corona-Ausbruch in einem Leipziger Altenheim: Von den 70 Bewohnern des städ­ti­schen Pflegeheims Am Auenwald in der Südvorstadt sind in den ver­gan­ge­nen vier Wochen 16 Menschen an Covid-19 gestor­ben. Sie hat­ten erst weni­ge Tage zuvor ihre Corona-Schutzimpfung bekommen.

Bekannt wur­de der Fall erst jetzt durch den Hinweis einer Frau an die LVZ. Ein Angehöriger war unter den Corona-Toten. „Die alten Menschen ster­ben dort wie die Fliegen“, berich­te­te sie mit Tränen in den Augen. 

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Pflegekräfte sollen weichgeklopft werden

Dazu wird vom "Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe" eine gan­ze Serie von you­tube-Videos, u.a. mit Prof. Carsten Watzl, auf­ge­bo­ten. Tenor: Die Impfstoffe sind super, Nebenwirkungen sowas von harm­los und Todesfälle bei Ü‑80 – so what? 113 Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung ver­harm­lost er so:

»Ungefähr 50 Todesfälle sind bis­her unge­klärt, von der Ursache. Wenn man da aber wie­der die Statistik bemüht, wür­de man bei einer gleich gro­ßen Bevölkerungszahl, die man jetzt geimpft hat, von dem glei­chen Alter, in dem glei­chen Beobachtungszeitraum, unge­fähr 77 spon­ta­ne Todesfälle auch erwar­ten, weil wir imp­fen ja hier im Moment die Älteren – das mitt­le­re Alter der Verstorbenen ist 84 – und auch da zeigt sich halt, dass die Impfung kei­ne erhöh­ten Todeszahlen aus­löst, aber auch hier wird natür­lich jeder Todesfall genau­es­tens beob­ach­tet und auch nach­ver­folgt. Aber alles in allem zei­gen sich jetzt aktu­ell kei­ne neu­en Nebenwirkungen zusätz­lich zu denen, die wir schon kann­ten, und das ist ja eigent­lich die gute Nachricht.«
Quelle: youtube.com (17.2.21)

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Es hört nicht auf

Die Zufälle neh­men ein­fach kein Ende.

»16. Februar 2021
5 Senioren bei Cloppenburg trotz Impfung mit Corona gestorben

    • Die fünf Verstorbenen hat­ten bereits bei­de Impfdosen erhalten
    • Bremer Virologe Andreas Dotzauer for­dert, Todesfälle genau zu untersuchen
    • Alle Bewohner wer­den in den kom­men­den Tagen auf Corona getestet

In einem Seniorenheim in Emstek im Landkreis Cloppenburg sind inner­halb kur­zer Zeit fünf zwei­fach geimpf­te Bewohner mit Corona gestor­ben. Die genaue Ursache dafür ist wei­ter unbe­kannt: Der Bremer Virologe Andreas Dotzauer hält es für not­wen­dig, dass die Ursache der Todesfälle genau geklärt wird.

Möglicherweise habe der Impfstoff weni­ger stark gewirkt, als zu erwar­ten gewe­sen sei, sag­te Dotzauer. Grundsätzlich sei es sinn­voll, zu beob­ach­ten inwie­weit durch die Impfung Antikörper gebil­det wer­den und wie gut der Impfstoff in der jewei­li­gen Altersgruppe wirkt…

Ob die Todesfälle dar­über hin­aus unter­sucht wor­den sind oder unter­sucht wer­den sol­len, dazu woll­te der Kreissprecher nichts sagen. Virologe Dotzauer ver­wies unter­des­sen dar­auf, dass es grund­sätz­lich schwie­rig sei, die durch­ge­hen­de Kühlkette des Impfstoffes zu gewähr­leis­ten. Ob dies in die­sem Fall gesche­hen sei, kön­ne er aber nicht beur­tei­len, sag­te Dotzauer.«

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32-Jähriger Bochumer stirbt nach, aber nicht an der Impfung

Alles ande­re wäre auch ver­wun­der­lich. presseportal.de mel­det am 16.2.:

»Polizei Bochum
POL-BO: Der Tod eines Mannes (32) steht nicht im Zusammenhang mit einer erfolg­ten Impfung – gemein­sa­me Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bochum und der Polizei Bochum

Am Samstag, 13. Februar, ist ein 32-jäh­ri­ger Bochumer ver­stor­ben, der einen Tag vor­her in Bochum gegen Corona geimpft wor­den war.

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat dar­auf­hin eine Obduktion ver­an­lasst. Diese wur­de heu­te durch­ge­führt und kommt zu dem Ergebnis, dass der Bochumer eines natür­li­chen Todes ver­stor­ben ist. Die kurz zuvor erfolg­te Impfung hat­te kei­nen Einfluss auf das Versterben.

Rückfragen bit­te an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Frank Lemanis
Telefon: 0234 909‑1020
E‑Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
https://bochum.polizei.nrw/«