Heute blau, morgen blau, dazwischen mach' ich Tagesschau

In dem deut­schen Trinklied "Heute Blau, mor­gen Blau" (you­tube) gibt es tat­säch­lich die Zeilen:

»Ich gebe heut' mäch­tig 'ne Welle an,
weil ich das zu Haus nicht so machen kann.
Heute blau und mor­gen blau
Und über­mor­gen wieder,
und wenn wir dann mal nüch­tern sind,
besau­fen wir uns wieder!«

Der "Faktenfinder" der "Tagesschau" Wulf Rohwedder twit­tert unter dem Motto "Privat hier – mit der Bitte, das zu respek­tie­ren" eher nicht beach­te­te Beiträge wie

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Wenn dpa Fakten zur Drosten-Dissertation checkt…

… dann geht das so: Man fragt bei der Goethe-Universität nach, wie das so war, und hat damit die Antwort. Die größ­te deut­sche Presseagentur kann sich offen­bar nicht vor­stel­len, daß es sich hier genau so ver­hal­ten könn­te wie bei ande­ren Verfahren, bei denen Promotionen über­prüft wur­den. Egal, ob Guttenberg, Schavan, Giffey – stets haben die Hochschulen zunächst ein Fehlverhalten abgestritten.

Dabei geht es genau dar­um, nicht um mög­li­che inhalt­li­che Mängel der Arbeit von Christian Drosten. Die Goethe-Universität hat unter Ignorierung ihrer eige­nen Promotionsordnung Drosten einen Doktortitel ver­lie­hen und die­sen Rechtsbruch anschlie­ßend zu ver­tu­schen versucht.

Den dpa-Experten gelingt noch nicht ein­mal, die von ihnen ver­link­te Promotionsordnung kor­rekt zu zitieren:

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"Volksverpetzer" klären auf über Quatsch mit Langzeitdaten

"GUTACHTERIN FÜR IMPFSTOFFE KLÄRT AUF: WARUM KEINE 'LANGZEITDATEN' KEIN PROBLEM SIND" ist dort ein Beitrag beti­telt, frei nach dem Motto "Kein Alkohol ist auch kei­ne Lösung" (s. hier).

Bei der Gutachterin han­delt es sich um Petra Falb. Die war etwa 2016 auf einem Forum zum Thema "Impfen in Österreich – Status Quo und Quo Vadis" ver­tre­ten, "Unterstützt von ÖVIH – Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller". Dennoch kann stim­men, was sie sagt. Allerdings klingt es widersprüchlich:

»Bei einem Impfstoff gibt es dem­nach schon aus bio­lo­gi­schen Gründen kei­ne „Spätnebenwirkungen“, die 5 Jahre nach der Impfung plötz­lich auf­tre­ten. Es wer­den kei­ne neu­en Metaboliten im Körper erzeugt, es rei­chert sich nichts an. Nebenwirkungen zei­gen sich bin­nen weni­ger Stunden bis 1 – 2 Tage nach der Impfung, 

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Wie war das noch… mit der Finanzierung der "Fakten-Checker"

Mehrfach war hier die Rede von fal­schen "Fakten-Checks" auf correctiv.org (Alice soll­te lesen ler­nenDemozahlen – die Tricks der "Faktenchecker"). Im September gab es einen Überblick über die Finanziers des Portals.

Aktuell ist in einer aus­führ­li­chen Darstellung auf gewerkschaftsforum.de  u.a. zu lesen:

»Das Recherchezentrum CORRECTIV wur­de im Juni 2014 in Essen in der Huyssenallee 11 gegrün­det. Im glei­chen Gebäude resi­diert auch die Brost-Stiftung, benannt nach Anneliese Brost (1920–2010) einer Verlegerin, Gesellschafterin der WAZ-Mediengruppe, Milliardärin und Mäzenin. Von der Brost-Stiftung erhielt CORRECTIV eine Anschubfinanzierung in Höhe von drei Millionen Euro.

Das Recherchezentrum CORRECTIV wur­de maß­geb­lich von David Schraven auf­ge­baut. Von 2010 bis Mai 2014 lei­te­te er das Ressort Recherche der vier NRW-Zeitungen, WAZ, NRZ, Westfälische Rundschau und Westfalenpost, der WAZ-Mediengruppe in Essen. Heute ist er Publisher und inhalt­li­cher Geschäftsführer des vor­geb­lich gemein­nüt­zi­gen Recherchezentrums, mit einem Jahresgehalt 2015 in Höhe von 111.038 Euro.…

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Faktencheck: Natürlich ist Drostens Doktorarbeit legitim

Am 16.10. hieß es hier im Beitrag "Volksverpetzer" blei­ben fak­ten­re­sis­tent (Drosten-Dissertation):

»Es muß ernst bestellt sein um Christian Drosten, wenn er sich von sol­chen Aufklärern ver­tei­di­gen las­sen muß.«

Nun wird es zwar immer stil­ler und ein­sa­mer um Drosten, aber die Getreuen neh­men den Kampf um die aus ihrer Sicht ganz und gar mar­gi­na­le Frage der Rechtmäßigkeit der Drosten-Promotion immer wie­der auf. "Die wir­ren "Doktorarbeitsleugner" ist ihr neu­es­tes Aufklärungswerk vom 8.12. beti­telt. Eingangs fällt eine Wortwahl auf. Gleich zwei­mal wird dar­auf ver­wie­sen, daß die Doktorarbeit "legi­tim" war. Selbst einem Volksverpetzer wird der fei­ne Unterschied zwi­schen legi­tim und legal, also recht­mä­ßig im juris­ti­schen Sinne, bekannt sein.

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Running Gags als Fakten-Checks

Warum kommt beim Fakten-Check von correctiv.org eigent­lich immer das Ergebnis "The win­ner is Christian Drosten feat. Goethe University"? Kann es mit den poten­ten Geldgebern zu tun haben? Vermutlich ist die Erklärung noch ein­fa­cher. Für die Aufklärer gilt die eiser­ne Regel "Fakt ist, was Drosten und die Goethe-Uni" mitteilen.

Am 4.12. erschien die­se Klarstellung:

»Christian Drostens Dissertation: Ein Revisionsschein war laut Universität nicht nötig für ord­nungs­ge­mä­ßen Ablauf der Promotion
Im Netz kur­sie­ren irre­füh­ren­de Behauptungen zur Dissertation von Virologe Christian Drosten; ange­zwei­felt wird etwa der ord­nungs­ge­mä­ße Ablauf. In einem Blog wird dem Sprecher der Goethe-Universität Frankfurt eine „Falschaussage“ zum Vorhandensein eines Revisionsscheins unter­stellt. Dieser erklärt jedoch: Der Schein war kei­ne Voraussetzung für die Promotion.«

Der Gang der Widerlegung der Irreführer gestal­tet sich so:

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Das Corona-Wunder von Bern?

Darüber staunt bild.de (Bezahlschranke) am 30.11. und räumt mit einer Lüge von Karl Lauterbach auf:

»Es wirk­te wie ein unheim­li­ches Experiment: Obwohl die Infektionszahlen in der Schweiz explo­dier­ten und die Intensivstationen immer vol­ler wur­den, ging die Alpenrepublik NICHT in den Lockdown.

Nun SINKEN die Ansteckungen rapi­de, Experten sind ver­blüfft. Gelang den Eidgenossen das Corona-Wunder von Bern?

Anfang November mel­de­te die Schweiz (8,6 Mio. Einwohner)rund 10 000 Fälle pro Tag. Auf Deutschland (82 Mio. Einwohner) über­tra­gen wären das über 95 000 Fälle.

ABER: Während Deutschland bereits bei unter 15 000 Fällen in den „Lockdown light“ ging, reagier­te die Schweizer Regierung denk­bar weich!

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Demo in Valencia: Facebook "stellt klar"

Hier war am 30.11. auf einen Artikel über eine Demonstration in Valencia auf­merk­sam gemacht wor­den. Eine Leserin berich­tet in ihrem Kommentar:

»Ich habe den obi­gen link von nachrichten.es auf face­book geteilt und bekam fol­gen­den Hinweis von facebook:

Fehlinformationen in dei­nem Beitrag gefunden
Unabhängigen Faktenprüfern von dpa-Faktencheck zufol­ge ent­hält dein Beitrag teil­wei­se fal­sche Informationen. Wir haben den Beitrag mit einem ent­spre­chen­den Warnhinweis ver­se­hen. So möch­ten wir die Verbreitung von Falschmeldungen ein­däm­men. Du kannst dir wei­te­re Bewertungen von unab­hän­gi­gen Faktenprüfern anse­hen, die Meldungen zu Fehlinformationen auf Facebook untersuchen.

So sieht dann der dpa-fak­ten­check dazu aus:

Corona-Demonstration in Valencia: kei­ne Polizisten, son­dern Protestbewegung

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Volksverpetzer nicht von Bill Gates gesponsert. Jedenfalls nicht direkt

Zu den "Fakten-Checkern" von correctiv.org lie­gen Daten zu den Finanziers vor (s. Fakten-Checker – Wer sie finan­ziert). Wie sieht es bei den "Volksverpetzern" aus? Sie selbst sagen von sich auf fast-deutsch:

»Entgegen der dreis­ten Unterstellungen eini­ger Pandemie-Leugner, schrei­ben wir für nie­man­den außer der Wahrheit und krie­gen von nie­man­dem Geld außer unse­ren Fans, die uns frei­wil­lig Geld spen­den oder z.B. Masken, Shirts und Tassen in unse­rem Shop kau­fen. Aber euer Support hat die­sen gan­zen Blog nicht nur mög­lich gemacht, son­dern auch inzwi­schen so enorm wach­sen las­sen, dass wir Pandemie-Leugner:innen wohl der­ar­ti­ge Angst ein­ja­gen. Aber dank euch müs­sen wir uns kei­ne Sorgen machen. Ich kann euch nicht sagen, wie viel mir das bedeutet.«

Also auch hier das böse Merchandising, das ger­ne den "Pandemie-Leugnern" vor­ge­wor­fen wird (s. Echse will Querdenker abzo­cken). An ande­rer Stelle berich­ten die "Volksverpetzer", "dass wir im März den Preis für 'Blogger*in des Jahres 2019' von dem Goldenen Blogger gewon­nen haben".

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"Irreführende Behauptungen zur Dissertation von Christian Drosten im Umlauf"

Die alles ande­re als unab­hän­gi­gen Fakten-Checker von correctiv.org (s. Fakten-Checker – Wer sie finan­ziert) haben wie­der zuge­schla­gen. Sie set­zen sich mit drei Blogs und deren ver­meint­li­chen Falschaussagen aus­ein­an­der. Merkwürdigerweise wird corodok.de nicht berück­sich­tigt, obwohl hier mit Abstand die meis­ten Recherchen dazu ver­öf­fent­licht wur­den – offen­bar war hier für sie nichts zu fin­den. Quelle für die "Richtigstellungen" in einem Beitrag von heu­te ist die Goethe-Universität.

»In meh­re­ren Blog-Artikeln wird infra­ge gestellt, ob das Promotionsverfahren von Christian Drosten, Leiter der Virologie in der Berliner Charité, ord­nungs­ge­mäß abge­lau­fen sei. Ein Aspekt steht dabei beson­ders im Mittelpunkt der Spekulationen: Die Dissertation des Virologen…

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