"Jahrzehnt der Gesundheit" aus Sicht von Bill Gates

Wie sich die Bill-Gates-Stiftung, der Wellcome Trust und lei­der auch Unicef das "Jahrzehnt der Gesundheit" vor­stel­len, ist in einem gru­se­li­gen Werbespot zu sehen:

Näheres zu den Stiftungen und ihre uner­meß­li­che Macht in

Stiftung Charité fördert Charité

Einer Pressemitteilung der Stiftung vom 28.9. ist zu ent­neh­men:

»STIFTUNG CHARITÉ BEWILLIGT WEITERE 1,7 MILLIONEN EURO FÜR HERAUSRAGENDE WISSENSCHAFTLERINNEN UND ÄRZTE

Im Fokus der Förderinitiative ste­hen das Berlin Institute of Health (BIH), die Charité und das Max-Delbrück für Molekulare Medizin (MDC).«

Prof. Christian Drosten hat eine Professur am BIH. Es kann als Profitmaschine der Charité ange­se­hen wer­den.

Zur Stiftung sie­he Stiftung Charité – fest in der Hand der Wirtschaft. Interessant in die­sem Zusammenhang ist auch Auch Sandra Ciesek von Quandt-Stiftung gespon­sert.

Herumreiten auf der Doktorarbeit von Christian Drosten

Aus gege­be­nem Anlaß sei wie­der­holt, was hier im Juli bereits dar­ge­stellt wur­de:

Die wich­tigs­ten Einwände gegen das Herumreiten auf der Doktorarbeit von Christian Drosten lau­ten:

    • Es han­delt sich um ein Ersatzthema.
    • Bei einer deut­schen Universität sind Manipulationen nicht vor­stell­bar.
    • Eine Dissertation bei MedizinerInnen ist ohne­hin belang­los.

Beginnen wir mit dem zwei­ten Punkt und erin­nern uns an die Plagiatsfälle Guttenberg, Koch-Mehrin, Steffel oder Schavan. Den Damen und Herren wur­de der Doktorgrad aberkannt. Frau von der Leyen ent­ging dem, weil die Hochschule bei den Plagiaten kei­ne Täuschungsabsicht erken­nen woll­te.

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Obszöne Geschäfte mit Tests für Reisende

Angestoßen von MinisterInnen und BürokratInnen und befeu­ert durch immer neue Ausweisungen von "Risikogebieten" durch das RKI blüht das Geschäft vor allem gro­ßer Labore mit Tests von Reisewilligen.

Auf faz.net ist heu­te zu lesen, daß Menschen am Düsseldorfer Flughafen rich­tig Glück hat­ten. Denn ers­tens konn­ten sie sich kurz­fris­tig tes­ten las­sen und zwei­tens muß­ten sie dafür "nur" 59 Euro auf den Tisch legen.

»Für den glei­chen soge­nann­ten PCR-Test, bei dem Proben aus den Atemwegen ent­nom­men wer­den, ver­lan­gen ande­re Anbieter schnell ein­mal 160 Euro, sofern man über­haupt einen Termin erhält. Beispiel Berlin: Hier berech­net der Anbieter Quicktest 158,65 Euro je Person. Für eine vier­köp­fi­ge Familie kommt so eine statt­li­che Summe zusam­men. Wenn es eilig ist, las­sen sich die Labore das beson­ders teu­er bezah­len. Für Schnelltests kön­nen laut einem Agenturbericht bei einem Anbieter in Berlin sogar 281 Euro fäl­lig wer­den.«

(Wie es scheint, ist die Firma "Labor Berlin", für die Christian Drosten tätig ist, hier nicht invol­viert, Privatleute kön­nen sich an sie nicht wen­den.)

Wie kommt es dazu? Eine Mitschuld tra­gen Drosten und die Charité.

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Charité-Epidemiologe kritisiert bundesweiten Schwellenwert

Nein, die Charité ist kein Hort der Finsternis, auch wenn es da jeman­den geben soll­te, der die­ses Bild erzeu­gen möch­te. Auf zeit.de ist mit Datum 6.10. zu lesen:

»Aus Sicht des Direktors am Institut für Epidemiologie an der Berliner Charité, Stefan Willich, fehlt für die sta­tis­ti­sche Einschätzung von Corona-Neuinfektionen ein "ver­nünf­ti­ger Bezugsrahmen". Der jet­zi­ge Schwellenwert von 50 neu­en Fällen pro 100.000 Einwohner und Woche sei vor fünf Monaten defi­niert wor­den und inzwi­schen nicht mehr hilf­reich.

"Das schien damals prä­zi­se, war aber eigent­lich immer nur ein gro­ber Anhaltspunkt", sag­te Willich im rbb-Inforadio. Jetzt wer­de mehr getes­tet als im Frühjahr. "Das heißt, allein wegen der Anzahl der Testung ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man hier die­se Zahl mal über­schrei­tet. Dann gibt es kei­nen ver­nünf­ti­gen Bezugsrahmen."

Laut Willich müss­ten sich die Zahlen auf reprä­sen­ta­ti­ve Stichproben bezie­hen, die erst jetzt begin­nen. "Ich den­ke, das wird in den nächs­ten Wochen auch auf der Basis von neu­en Stichproben und Erhebungen noch ein­mal anders defi­niert wer­den müs­sen", sag­te der Mediziner. Damit könn­ten die Werte bes­ser und rea­lis­ti­scher ein­ge­ord­net wer­den.

Schutzmaßnahmen blei­ben lang­fris­tig erhal­ten
Schutzmaßnahmen wie Maskentragen, Sicherheitsabstand und Kontaktnachverfolgung bei erkrank­ten Personen wer­den nach Willichs Einschätzung noch für eine län­ge­re Zeit not­wen­dig sein. "Das wer­den die Stützpfeiler einer lang­fris­ti­gen Strategie sein. Wir müs­sen län­ger­fris­tig mit die­sen Maßnahmen gut leben, dann wird das Pandemiegeschehen auch im Griff blei­ben", sag­te er. Zudem müss­ten Risikopatienten in Senioren- und Pflegeheimen und in Krankenhäusern beson­ders gut geschützt wer­den.«

Impftage im Baumarkt – Pfizer macht's möglich

Was hier so bunt und ver­meint­lich offen und unab­hän­gig daher kommt, ist in Wirklichkeit eine Kampagne des Pharma-Riesen Pfizer. Das erfährt man aber erst, wenn man ganz unten auf den Link "Pflichtangaben" klickt, der übli­cher­wei­se "Impressum" heißt.

Ganz nach der phil­an­thro­pi­schen Masche heißt es im Editorial:

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Wie die Charité für die Auslastung ihrer Labore sorgt

Auch ich soll mich tes­ten las­sen, wenn es nach der Charité geht. Und wahr­schein­lich jeder x‑beliebige Mensch, der den Fehler macht, die von dem Krankenhauskonzern ange­bo­te­ne Web-Anwendung zu nut­zen.

»Die CovApp ist eine von der Charité in Zusammenarbeit mit Data4Life ent­wi­ckel­te Software, mit der Sie inner­halb weni­ger Minuten einen Fragenkatalog beant­wor­ten und dar­aus spe­zi­fi­sche Handlungsempfehlungen erhal­ten. Dafür wer­den Ihnen Fragen nach aktu­el­len Symptomen und mög­li­chen Kontakten gestellt. Diese App erbringt kei­ne dia­gnos­ti­schen Leistungen. Sie erhal­ten aber nach Beantwortung des Fragenkatalogs kon­kre­te Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten.«

So heißt es auf der ent­spre­chen­den Seite. Ich habe den dort ange­ge­be­nen Fragebogen ord­nungs­ge­mäß aus­ge­füllt. Alter, kei­ne Vorerkrankung, kein Kontakt zu Infizierten, als ein­zi­ges Symptom in den letz­ten 24 Stunden "Fühlte mich schlapp und ange­schla­gen". Das Ergebnis: Ich soll in Quarantäne.

»Nach den Richtlinien des Robert Koch-Instituts ist ein Test auf das Virus SARS-CoV‑2 bei Ihnen ange­bracht, wenn aus­rei­chend Testkapazität vor­han­den ist…

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Der Große Bruder kommt auf Samtpfoten

Es gibt in die­sem Land (noch?) kei­ne Lager für "Corona-LeugnerInnen" und RegelbrecherInnen; für Geflüchtete an Europas Außengrenzen sieht das schon anders aus. Was es gibt, ist eine media­le Stimmungsmache, die tota­li­tä­re Züge hat, und ein Verordnungs-Regime, das mit der Verfassung nicht in Übereinklang steht.

Wie weit die Pläne zu umfas­sen­der Überwachung vor allem im Arbeitsleben bereits gedie­hen sind, dar­über plau­dert in einem Artikel vom 8.10. auf faz-net der Deutschland-Chef der Boston Consulting Group*.

»Geschäftstüchtig, wie Berater sind, wirbt er im Gespräch mit der F.A.Z. gleich für eine zusätz­li­che App, die BCG spe­zi­ell für Unternehmen ent­wi­ckelt hat, um ihren Pflichten als Arbeitgeber in Corona-Zeiten bes­ser nach­kom­men zu kön­nen.«

Was die BCG mit Christian Drosten und der Charité zu tun hat, davon spä­ter. Hier ist zunächst die Information inter­es­sant, daß das Großunternehmen bei der Entwicklung der Corona-App ent­schei­dend mit­ge­mischt hat:

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Jahresbericht für "Drosten-Labor"- "Trends aktiv mitgestalten"

In ihrem Jahresbericht 2019 ver­mel­det die Firma "Labor Berlin" vol­ler Stolz "über 60 Mio. Laboranalysen pro Jahr". Der Bericht wur­de im Juli 2020 erstellt, weni­ge Tage, nach­dem Fabian Raddatz zwei­ter Geschäftsführer des Unternehmens wur­de. Wie in Labor Berlin mit neu­em Geschäftsführer gezeigt wur­de, gehört zu sei­nen Aufgaben, "zusätz­li­chen Umsatz durch die Akquise wei­te­rer Einsender" zu gene­rie­ren.

Die Firma ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Charité und der Vivantes GmbH, ihr Direktor des Fachbereichs Virologie ist Prof. Christian Drosten. Zweifellos hat er sei­nen Geschäftsführer durch gekonn­tes Marketing bes­tens unter­stützt.

Eine wei­te­re Geschäftsführerin ist Nina Beikert (auch zu ihr gibt es hier eini­ge Beiträge). Sie benennt als einen der "ent­schei­den­den Erfolgsfaktoren für Labor Berlin": "Unsere Mitarbeitenden sor­gen mit unglaub­li­chem Engagement und hohem Einsatz für Innovationen bei Labor Berlin." Was sie ver­schweigt: Das Unternehmen gehört zu den aus­ge­grün­de­ten Töchtern von Charité und Vivantes. Laut ver.di bedeu­tet das für 350 Beschäftigte, daß sie 300 bis 500 Euro weni­ger pro Monat bekom­men als ihre KollegInnen, die mit Tarifvertrag ange­stellt sind (sie­he Kommerzielle Interessen von Charité und Labor Berlin ).

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Reisewarnungs-Hype führt zu gewaltigen Profiten der Labore

Dumm für die BerlinerInnen, ein Geschenk des Himmels für die Labore. Laut Aussage der Fachgemeinschaft Akkreditierte Labore in der Medizin wur­den "in der Woche bis zum 4. Oktober wur­den… rund 52.500 Proben auf das Coronavirus SARS-CoV‑2 ana­ly­siert. Die Kapazitätsgrenze liegt in Berlin… bei 55.080 Tests pro Woche.«

Dumm ist, daß in den sel­tens­ten Fällen Testergebnisse für Reisende in 48 Stunden vor­lie­gen (s.u.).

Für die gewinn­ori­en­tier­ten Labore kann es aber kaum bes­ser lau­fen. Wenn das Bild des schen­ken­den Himmels bemüht wird, dann gehört dazu zwin­gend Gott Drosten. Der ist näm­lich nicht nur Einpeitscher immer neu­er Tests, son­dern auch Direktor des Fachbereichs Virologie der Firma "Labor Berlin". Dazu fin­den sich nähe­re Informationen u.a. in Drosten-Labor: Umsätze schie­ßen durch die Decke und Kommerzielle Interessen von Charité und Labor Berlin .

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