Dat Ullala und dat liebe Jeld

Wir wer­den ja gera­de mit einer recht geküns­tel­ten Debatte beschäf­tigt über "ein­zel­ne" Abgeordnete, die sich berei­chern. Vor allem die SPD insze­niert sich da als Saubermann (Sauberfrau?). Werfen wir aus gege­be­nem Anlaß – "Lauterbach gilt als Einflüsterer der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, als jemand, der ganz nah dran ist an der Macht." (s. dazu Wie war das noch… mit Karl Lauterbachs Lobbyismus?) – einen Blick auf die­se Frau:

https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/S/schmidt_ulla-523374

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Wie war das noch… mit der Herdenimmunität und dem Impfen?

Christian Drosten mal rea­lis­tisch. Das war, bevor die Charité im März 2020 249.550 $ von der Gates-Stiftung zum Zweck der "Entwicklung von Diagnose- und Virologietools, um eine schnel­le Reaktion auf das neu­ar­ti­ge Coronavirus 2019 zu ermög­li­chen", bekam.

Quelle: https://www.3sat.de/wissen/nano/nano-vom-5-april-2016–100.html

Was Bill Gates schrecklich findet und was er für ein Wunder hält

Wegen der Bezahlschranke sei hier via t‑online.de zitiert, was Herr Gates in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" von sich gege­ben hat.

»Microsoft-Gründer Gates warnt vor der nächs­ten Pandemie, die sicher kom­me. Bis dahin müs­se vie­les geän­dert wer­den. Verschwörungstheorien sei­en ein gro­ßes, "ver­rück­tes" Problem. 

Der Gesundheits-Mäzen und Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor Impfnationalismus und Leichtfertigkeit im Umgang mit der Pandemie gewarnt. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sag­te Gates, Pandemien gehör­ten zur neu­en Normalität, "in der glei­chen Weise, wie die Erde bebt, Tornados kom­men oder sich das Klima wan­delt".«

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Labor Berlin – innovativ bis zum Umkippen

Die Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH, „Europas größ­tes Krankenhauslabor“ ist 10 Jahre alt gewor­den und fei­ert sich selbst:

„Wir sind ein Bindeglied zwi­schen Wissenschaft, Krankenversorgung und Industrie. Neben der Versorgung von Charité und Vivantes ist es durch den ein­zig­ar­ti­gen Zusammenschluss und die Weiterentwicklung der Labore unter dem Dach von Labor Berlin gelun­gen, die Möglichkeiten uni­ver­si­tä­rer Spitzenmedizin und das brei­te dia­gnos­ti­sche Angebot des größ­ten kom­mu­na­len Klinikkonzerns für vie­le wei­te­re Kliniken und Einsender und ganz beson­ders für deren Patienten ver­füg­bar zu machen.
‚Wenn zwei star­ke Partner zusam­men­ge­hen, kön­nen sich Kompetenzen und Perspektiven addie­ren. Sie kön­nen sich sogar potenzieren.‘
Als ers­tes gemein­sa­mes Tochterunternehmen von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Vivantes – Netzwerk für Gesundheit haben wir genau dies geschafft. Labor Berlin ist eine Erfolgsgeschichte in öffent­li­cher Hand.“ [1]

So viel Kompetenz, Perspektive und Spitzenmedizin benö­tigt einen Innovationsbeirat, denn der „berät die Geschäftsführung in der Etablierung von neu­en Tätigkeits- und Diagnostikfeldern, dis­ku­tiert lau­fen­de und zukünf­ti­ge Projekte und ent­wi­ckelt gemein­sam mit der Geschäftsführung Strategien.“ [2] „Labor Berlin – inno­va­tiv bis zum Umkippen“ weiterlesen

Merkel "glaubt daran, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die real sind"

Auf der heu­ti­gen Bundespressekonferenz fragt Boris Reitschuster, ob die Bundesregierung bei ihren Entscheidungen die Studie von John Ioannidis berück­sich­ti­ge, der zufol­ge Lockdowns kei­nen beweis­ba­ren Nutzen haben. Dazu will Regierungssprecherin Demmer nichts sagen, aber zu Frau Merkel grund­sätz­lich: "Sie hat gesagt, sie glau­be dar­an, dass es wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse gibt, die real sind und an die man sich bes­ser hal­ten soll­te."

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=4ffsFe_InrM&feature=youtu.be

Als Prof. Ioannidis 2019 die Charité besuch­te, fühl­te man sich sich geehrt:

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Reiner Füllmich vs. Olfert Landt 1:0

Viel zu sel­ten kön­nen sich in der öffent­li­chen Diskussion bei­de Seiten der aktu­el­len Kontroverse äußern. Manchmal aber geschieht es doch, und das kann an einem ganz uner­war­te­ten Ort sein: Die Fuldaer Zeitung hat Ende des ver­gan­ge­nen Jahres sowohl Rechtsanwalt Reiner Füllmich [1] als auch den Berliner Biotechnologie-Unternehmer Olfert Landt [2] aus­führ­lich zu Wort kom­men las­sen. Füllmich geht im Auftrag eines Mandanten der­zeit juris­tisch gegen Christian Drosten, den Direktor des Virologischen Instituts der Berliner Charité, vor. [3] Im Kern geht es um das maß­geb­lich von Drosten ent­wi­ckel­te Protokoll für den Test auf COVID-19, der mit der Polymerase-Kettenreaktion PCR durch­ge­führt wird („Drosten-Test“). Diese Methode ist für den Nachweis von Infektionen ohne wei­te­re Überprüfung grund­sätz­lich unge­eig­net. Erschwerend kommt hin­zu, dass das von Drosten als Hauptautor im Januar 2020 in der Fachzeitschrift Eurosurveillance publi­zier­te PCR-Protokoll gra­vie­ren­de metho­di­sche Mängel auf­weist, die es gänz­lich „nutz­los“ machen. [4] Ein wich­ti­ger Mitautor des Protokolls war Landt, der die dar­auf basie­ren­den PCR-Testkits unter Mitwirkung des Schweizer Pharmariesen Roche über sei­ne Firma TIB Molbiol ver­kauft. [5] Der Fuldaer Zeitung erzähl­te er sei­ne Sicht der Dinge. „Reiner Füllmich vs. Olfert Landt 1:0“ weiterlesen

Haben die Corona-Tests in Deutschland 1,5 Mrd. Euro gekostet?

Die bis­lang aus­ge­ge­be­ne Summe für Tests wird offi­zi­ell nicht aus­ge­wie­sen. Deshalb sind die fol­gen­den Zahlen mit Vorsicht zu betrach­ten. Als gesi­chert kann der Wert für die Anzahl der Tests laut RKI gelten.

rnd.de ver­weist auf das Ministerium:

»Laut dem Bundesministerium für Gesundheit gilt: Ärzte erhal­ten für einen Abstrich pau­schal 15 Euro. Labordiagnostiker erhal­ten für den Nachweis ein­schließ­lich der all­ge­mei­nen ärzt­li­chen Laborleistungen, Versandmaterial und Transportkosten 50,50 Euro. Abgerechnet wird über die Kassenärztliche Vereinigung. Für PoC-Antigen-Tests, also Schnelltests, fal­len Kosten in Höhe von 9 Euro an.«

Privat erwor­be­ne Testergebnisse kön­nen deut­lich teu­rer sein. Für die Berechnung wur­den die eher nied­ri­ge­ren ver­schie­dent­lich in der Presse genann­ten Preise verwendet.

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Wann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen?

"Charité in Personalnot – Ärzte sol­len in der Pflege hel­fen" heißt es heu­te auf t‑online.de. Seit Jahren war­nen Gewerkschaften vor die­ser Situation. Sie ist alles ande­re als neu und wie­der­holt sich stets in jeder Grippesaison. Dabei fehlt es der Charité nicht an Geld. Auf ihrer Internetseite ist zu lesen:

»Mit 15.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwirt­schaf­tet die Charité 2,0 Milliarden Euro Gesamteinnahmen pro Jahr und ist damit einer der größ­ten Arbeitgeber Berlins. Mit Tochterunternehmen hat die Charité 18.700 Beschäftigte.«

»Die Charité hat­te im Jahr 2019 rund 2,0 Milliarden Euro Gesamteinnahmen und 0,1 Millionen Euro Jahresüberschuss erzielt. Bereits zum neun­ten Mal in Folge erreich­te die Charité ein posi­ti­ves Jahresergebnis.«

So heißt es an ande­rer Stelle. Die Erlöse wer­den auch erwirt­schaf­tet mit einer schlech­ten Personalausstattung und unter­ta­rif­li­cher Bezahlung in den Tochterunternehmen.

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In Berlin kommt der Corona-Impfstoff per Drohne

Eine gute Nachricht jagt die ande­re. Über die Risiken ist nichts zu lesen. capital.de berich­tet am 28.12.:

»Bei den Corona-Impfungen kön­nen kur­ze Wege Leben ret­ten. In Berlin läuft seit Ende 2020 ein Test mit Lieferdrohnen. Das ers­te Projekt sei­ner Art in Europa soll 2021 den Dauerbetrieb aufnehmen.«

Spannend ist, daß das Projekt von der Firma "Labor Berlin" gestar­tet wird.

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/in-berlin-kommt-der-corona-impfstoff-per-drohne

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Der „Drosten-Test“: Wie alles anfing

Der Ursprung der „Corona-Krise“ ist die Anwendung der Polymerase-Kettenreaktion PCR. Mittlerweile sind die Probleme die­ser Methode, mit der COVID-19 nach­ge­wie­sen wer­den soll, recht gut bekannt. Man weiß, dass dadurch gan­ze Virengenome nicht von Bruchstücken und das Gesuchte nicht von Verunreinigungen, die zu bestimm­ten Vorgaben pas­sen, unter­schie­den wer­den kön­nen und es kei­ne Erkennungsmöglichkeit für die Vermehrungsfähigkeit von Viren gibt. Ohne eine genaue Überprüfung – die aber nur in den sel­tens­ten Fällen statt­fin­det – sind die Zahlen wert­los und alles, was dar­aus folgt, sinn­los bis falsch. [1] Erschwerend kommt hin­zu, dass das im Januar von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Standard prä­sen­tier­te PCR-Protokoll meh­re­re schwe­re metho­di­sche Fehler wie die Zyklenzahl von 45 [2] auf­weist, die es „nutz­los“ [3] machen.

Wie konn­te es gesche­hen, dass die­ses unge­nü­gen­de Protokoll von der WHO akzep­tiert und als Standard prä­sen­tiert wur­de? Wie konn­te es danach gesche­hen, dass das ECDC (European Center for Disease Prevention and Control), die für Infektionskrankheiten in Europa zustän­di­ge Behörde, die­ses Protokoll in ihrem Publikationsorgan Eurosurveillance ver­öf­fent­lich­te? Gab es bei der WHO und bei Eurosurveillance denn über­haupt kei­ne Begutachtung von Fachleuten? Und war­um trifft man über­all auf Christian Drosten, den Direktor des Virologischen Instituts der Berliner Charité? „Der „Drosten-Test“: Wie alles anfing“ weiterlesen