PCR-Technologie zwischen Pharmaindustrie und Virologie

Die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine mitt­ler­wei­le weit­hin bekann­te Labormethode, die rou­ti­ne­mä­ßig für die Diagnose von COVID-19 ein­ge­setzt wird. Tech­nisch gese­hen ist sie ein prä­zi­ses Instrument zur immensen Vermehrung der Erbsubstanz DNA aus einem kaum vor­han­de­nen Ausgangsmaterialaus einem ein­zi­gen Abschnitt eines Molels kann sie inner­halb von Stunden Milliarden von Kopien machen. Tragischerweise ist die­se Methode in die fal­sche Gesellschaft gera­ten: sie wur­de erst vom Pharmariesen Hoffmann-La Roche und dann von der kli­ni­schen Virologie ver­ein­nahmt.

Diese Verbindung entstand Ende des ver­gan­ge­nen Jahrhunderts und bil­det den Kern unserer aktu­el­len Situation, denn ohne den PCR-Test mit sei­ner enor­men Zahl an falsch-posi­ti­ven Resultaten [1], vie­le von ihnen bei Asymptomatischen [2] – aka Gesunden – , wäre spä­tes­tens ab Juni eine Rückkehr in die Normalität mög­lich gewesen [3]. Die PCR selbst ampli­fi­ziert gna­den­los jeg­li­che DNA, die ihr vor­ge­setzt wird und zu bestimm­ten Vorgaben (Primern) passt: es kann das gesuch­te Objekt sein oder ein ande­res Virus, mit dem es Kreuzreaktionen gibt; mög­lich ist aber auch irgend eine Verunreinigung (von denen vie­le im Laufe des Prozesses, zu dem auch noch eine mehr­stu­fi­ge Vorbereitung gehört, in die Probe gelan­gen können). Und selbst wenn das gesuch­te Objekt tat­säch­lich nach­ge­wie­sen wird, sagt das nichts über sei­nen Zustand (Bruchstücke, feh­len­de Vermehrungsfähigkeit) und nicht unbe­dingt etwas über sei­ne für die Infektiösität aus­rei­chen­de Konzentration aus [4]. Man bekommt ein Ergebnis, aber rea­lis­tisch gese­hen weiß man nicht, was es im Kontext einer Krankheit bedeu­tet.

Ein posi­ti­ves Test‑Ergeb­nis könn­te und müsste drin­gend rou­ti­ne­mä­ßig über­prüft wer­den, doch besteht dar­an bes­ten­falls wenig Interesse. Man kann sicher davon aus­ge­hen, dass die täg­lich vom Robert-Koch-Institut RKI publi­zier­ten „Fallzahlen“ – aka posi­ti­ve PCR-Ergebnisse – durch eine gründ­li­che Überprüfung erheb­lich zusam­men­schrump­fen wür­den, was wie­der­um allem, was dar­aus folgt, die Berechtigung ent­zie­hen wür­de. Und man müsste kon­se­quent wei­ter­den­ken und sich ein­ge­ste­hen, dass die PCR metho­disch die Frage über­haupt nicht beant­wor­ten kann, ob eine Person an COVID-19 erkrankt ist oder nicht, und dar­über hin­aus­ge­hend, ob ein tat­säch­lich an COVID-19 Erkrankter ande­re anste­cken kann oder nicht – was selbst­ver­ständ­lich prin­zi­pi­ell auch auf ande­re Infektionskrankheiten zutrifft. Das ist jedoch nicht die Schuld der PCR, son­dern den Fehler machen die­je­ni­gen, die die fal­sche Frage stel­len. Dass sie es beharr­lich seit Jahrzehnten tun, ist nicht nur Unfähigkeit, son­dern vor allem eine ganz bana­le Mischung aus Profitgier und Karrierismus.

Mullis, Cetus und Roche

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Biochemiker Kary Mullis erfand die PCR 1983 als Angestellter der kali­for­ni­schen Biotechnologie-Firma Cetus Corporation. Mullis wur­de mit 10.000 US-$ abge­fun­den, die ande­re Labormitglieder beka­men sym­bo­lisch einen US-$ und Cetus ver­kauf­te die Patente für 300 Millionen US-$ 1991 an den Schweizer Pharmakonzern Hoffmann-La Roche [5] aktu­ell ist es das welt­größ­te Pharmaunternehmen mit markt­be­herr­schen­der Diagnostiksparte und schlicht als Roche bekannt. Die Firma befin­det sich mehr­heit­lich im Besitz der Gründerfamilie, seit eini­gen Jahren hält das Konkurrenzunternehmen Novartis aus der Schweiz einen Anteil von knapp einem Drittel. [6] Zur hoch­pro­ble­ma­ti­schen Firmengeschichte sol­len an die­ser Stelle nur eini­ge Suchmaschinen-Vorschläge genü­gen: Seveso / Dioxin, Vitaminkartell, Roaccutan, Lariam, Tamiflu.

Diese gewal­ti­ge Investition in die PCR muss­te sich für Roche loh­nen, und zwar mög­lichst schnell, da zen­tra­le Bestandteile der Patente in den USA 2005 und in Europa 2006 aus­lau­fen wür­den [7]. Seine Ziele beschrieb der Konzern so: „1) die Verwendung der Technologie expan­die­ren und ermu­ti­gen; 2) finan­zi­el­len Rücklauf von der Verwendung der Technologie durch ande­re erhal­ten; 3) den Wert des geis­ti­gen Eigentums und der Patente, die dar­auf erteilt wur­den, bewah­ren.“ Die zwei­tei­li­ge Lizenz für die Anwender glie­der­te sich in den Kauf eines Thermocyclers (das Gerät, in dem die Reaktion statt­fin­det) von einem autorisier­ten Händler und in den Gebrauch der lizen­zier­ten Reagenzien. Die Kosten gehör­ten in den Worten eines Forschers „zu den höchs­ten Lizenzgebühren, mit denen ich es per­sön­lich zu tun hat­te“ und brach­ten Roche bis zu 2 Milliarden US-$ ein. [5]

Auch die Verwendung unter­lag der Lizenz und nach­träg­lich erwei­ter­te Roche die mög­li­chen Verwendungszwecke der Technologie durch die Lizenzvergabe in der Vaterschaftstestung und Infektionskrankheits-Diagnostik, zwei Felder, für die die Firma vor­her die Erteilung von Rechten ver­neint hat­te.“ [5] So gelang­te die PCR in den 1990ern in die AIDS-Forschung und damit in die kli­ni­sche Virologie. Mullis, der 1993 den Nobelpreis für sei­ne Erfindung erhal­ten hat­te, war damit abso­lut nicht ein­ver­stan­den: „Die PCR hat es erleich­tert zu sehen, dass bestimm­te Leute mit HIV infi­ziert sind […] und eini­ge die­ser Leute haben Symptome von AIDS bekom­men. Aber das ist nicht ein­mal der Beginn der Antwort auf die Frage: ‚Ist HIV die Ursache?‘ […] Das Geheimnis die­ses ver­damm­ten Virus […] wur­de durch die 2 Milliarden US-$ erzeugt, die sie jedes Jahr dafür aus­ge­ben. Du kannst irgend ein ande­res Virus neh­men, dafür 2 Milliarden US-$ aus­ge­ben und auch dar­aus ein paar gro­ße Geheimnisse machen.” [8]

LightCycler® und LightMix®

Roche bie­tet seit 1998 ein PCR-Gerät namens LightCycler an, das mit diver­sen Weiterentwicklungen immer noch ver­kauft und für die rou­ti­ne­mä­ßig ver­wen­de­te Realtime-PCR ver­wen­det wird. Entstan­den war es durch die Zusammenarbeit einer US-ame­ri­ka­ni­schen Universität mit einem Referenzlabor und einer klei­nen Firma; das Patent wur­de an Boehrin­ger Mannheim ver­kauft, genau­er an die auf den Bahamas ansäs­si­gen Holding Corange, der die Diagnostikfirma gehör­te. [9] Deren Eigentümer „hat die Familienfirma Boehringer Mannheim (BM) samt Holding und Auslandsbeteiligungen an den Basler Pharmakonzern Roche veräußert. Für elf Milliarden Dollar, das 27fache des BM-Konzerngewinns, erkau­fen sich die Schweizer die Spitzenposition in der Diagnostika-Branche.“ [10] So gesche­hen 1997 und der Vollständigkeit hal­ber sei auf die mil­li­ar­den­schwe­ren „Steuersparmodelle“ der alten und neu­en Eigentümer hin­ge­wiesen [11].

Die Mannheimer Firma blieb nach dem Verkauf an ihrem Standort und wurde zu einem Bestandteil von Roche Diagnostics. Sie ver­schaff­te Roche das Patent für den LightCycler, nach­dem der Konzern nach Analysten-Schätzungen schon über 1 Milliarde US-$ inves­tiert hat­te, „um auto­ma­ti­sier­tes Zubehör und zusätz­li­che Produkte zu ent­wi­ckeln. Trotz über­ra­gen­der Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit der PCR-basier­ten Tests war es schwie­rig, Kunden wie Blutbanken davon zu über­zeu­gen, Tests mit einem Kostenfaktor von eini­gen Cents mit denen zu erset­zen, die eini­ge US-$ pro Tests kos­ten. Boehringer Mannheims Stärke liegt im Hochvolumen-Bereich der Diagnostikindustrie, den soge­nann­ten Systemen für kli­ni­sche Chemie, die tau­sen­de von Tests täg­lich in rie­si­gen Krankenhauslabors aus­sto­ßen.“ [12] Der neue Thermocycler und der Zugang zum Großlabor-Bereich eröff­ne­ten Roche neue Perspektiven für die Verbreitung der PCR.

In die­sem Zusammenhang sei kurz die umstrit­te­ne Dissertation [13] von Christian Drosten erwähnt, deren Forschungsobjekt er selbst so beschreibt: „Meine ers­ten Schritte unter­nahm ich am Institut für Transfusionsmedizin der Universitätsklinik Frankfurt, wo Blutspenden bereits in den 1990er Jahren per PCR auf HCV, HIV‑1 und HBV getes­tet wur­den. Der Aufbau der ers­ten Testsysteme für HIV‑1 und HBV im Hochdurchsatzverfahren war mei­ne Doktorarbeit.“ [14] Als Pioniere der PCR-Anwendung wur­de die Frankfurter Gruppe um Drostens Doktorvater (ohne Drosten) für ihre 1999 in Lancet publi­zier­te Arbeit über Machbarkeit und Effizienz der rou­ti­ne­mä­ßi­gen PCR-Überprüfung von Blutspenden auf das Hepatitis-C-Virus, das Hepatitis-B‑Virus und HIV‑1 in einer Blutbankgeehrt. [15]

Der LightCycler wur­de – zu einem Zeitpunkt, als Boehringer Mannheim noch Patenteigner war – poten­ti­el­len Kunden prä­sen­tiert. Einer von ihnen war Olfert Landt, Gründer und Eigentümer der Berliner Biotechnologie-Firma TIB MOLBIOL:

Mit der Einführung der Real-Time PCR (1997), fokus­sier­te sich TIB MOLBIOL umge­hend auf die jun­ge Technologie. Die Erforschung neu­er Ansätze wur­de ange­trie­ben wäh­rend gleich­zei­tig mit unter­schied­li­chen tech­ni­schen Formaten expe­ri­men­tiert wurde.
1998 stell­te Boehringer Mannheim (heu­te Roche) das LightCycler® Real-Time PCR Instrument vor. Basierend auf dem neu­ar­ti­gen Nachweisformat […] revo­lu­tio­nier­te das Instrument die Real-Time PCR. Einerseits konn­ten die Prozesse beschleu­nigt wer­den, ande­rer­seits gewan­nen die expe­ri­men­tel­len Anwendungsmöglichkeiten an Vielseitigkeit.
TIB MOLBIOL […] begann eine Kooperation mit Boehringer Mannheim. Gemeinsam ver­such­te man den Anwendungshorizont und die Attraktivität des Instruments zu erhö­hen. Entsprechend inves­tier­te das Unternehmen sei­ne wert­volls­ten Ressourcen: Wissen, expe­ri­men­tel­le Neugier sowie Risikobereitschaft.[16]

Über den LightCycler war die Verbindung von Landt zu Boehringer Mannheim zustan­de gekom­men, die auch nach dem Verkauf der Firma an Roche wei­ter­ge­führt wur­de, wie eine PowerPoint-Präsentation von TIB MOLBIOL doku­men­tiert. [Ausschnitt aus 17] Diesen Artikel in der Reihe „Roche Technical Note“ hat Landt zusam­men mit sei­nem Angestellten Andreas Nitsche ver­fasst, der 2002 von TIB MOLBIOL an das RKI ging, wo er aktu­ell das Fachgebiet Hochpathogene Viren lei­tet, also auch für SARS-CoV‑2 zustän­dig ist. [18] Habilitiert hat sich Nitsche 2010 an der Charité, sein Erstgutachter war Drosten [19], der damals in Bonn Professor war, aller­dings im Gegensatz zu sei­nem Prüfling ohne sich dafür habi­li­tie­ren zu müssen.

Die Verbindung zwi­schen Roche und TIB MOLBIOL wur­de 2005 wei­ter gefes­tigt, als Landt pas­send zum LightCycler „die LightMix® Kits (lizen­ziert von Roche Diagnostics)“ erfand, die die jeweils benö­tig­ten Primer ent­hal­ten. Nicht nur der geschütz­te Name passt her­vor­ra­gend zum Gerät: „Die Kits von TIB MOLBIOL wur­den spe­zi­ell für und auf den Geräten der LightCycler® Instrumente ent­wor­fen, ent­wi­ckelt und bewer­tet.“ [16]

TIB MOLBIOL mit sei­ner sym­bio­ti­schen Verbindung zum Pharmariesen Roche ist also weit mehr als das wacke­re Familienunternehmen mit den beschei­de­nen Preisen, wie Landt es immer wie­der und beson­ders im Zusammenhang mit COVID-19 medi­al prä­sen­tier­te [20]. Vielmehr ver­fügt Landt über ein mil­lio­nen­schwe­res Firmengeflecht, das mitt­ler­wei­le zu einem gewich­ti­gen Teil aus Immobilien besteht. [21]

Von Viren, Krankheiten und Tests

Das neue Jahrhundert brach­te allen Beteiligten, ihren Fähigkeiten und Produkten neue und lukra­ti­ve Bestätigungsfelder: vor COVID-19 sind unter ande­rem SARS, MERS sowie die Vogel- und die Schweinegrippe dazu gekom­men. Sie alle wer­den wie auch AIDS auf RNA-Viren zurück­ge­führt und mit der PCR getes­tet, womit jedoch mit die­ser Technik wie erwähnt auch hier kei­ne Infektion nach­ge­wie­sen wer­den kann. Ihnen allen ist eben­falls gemein­sam, dass sie von Drosten und Landt bear­bei­tet wur­den. Drosten wirk­te nach sei­ner Frankfurter Zeit als kli­ni­scher Virologe zunächst vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin BNI in Hamburg aus, dann vom Viro­lo­gi­schen Institut in Bonn und kam schließ­lich an die Berliner Charité, wäh­rend Landt dau­er­haft mit sei­ner Berliner Firma TIB MOLBIOL betei­ligt war. Über Landts Firma wie­der­um war Roche von Anfang an mit dabei, sowohl vor als auch nach dem Auslaufen des Patents. In Landts Firmendarstellung heißt es über die neu­en Aufgabenfelder:

Die lan­ge Erfahrung mit der Real-Time PCR und die Kooperation mit bekann­ten Wissenschaftlern haben TIB MOLBIOL ermög­licht, eine Reihe an preis­wer­ten Produkten zu entwickeln.“
„Neben dem 4000 m² gro­ßen Hauptsitz von TIB MOLBIOL Syntheselabor GmbH in Berlin, unter­hält das Unternehmen Niederlassungen und Produktionsstätten in den USA, Italien, Spanien und Polen. Die Präsenz des Unternehmens in unter­schied­li­chen Ländern hat die Kundennähe und die Kooperation mit den Kunden ver­ein­facht. Zusätzlich ermög­licht die Verteilung der Niederlassungen die schnel­le Handlungsfähigkeit bei kri­ti­schen bio­lo­gi­schen Bedrohungen. So konn­te TIB MOLBIOL beim Auftreten von SARS, Anthrax, der Vogelgrippe H5N1 oder der Neuen Grippe H1N1 swi­ne, stets als einer der ers­ten wich­ti­ge dia­gnos­ti­sche Beiträge lie­fern.“ [16]

Zusammengefasst ist dies in einer PowerPoint-Präsentation, in der man sich als Quick Responders in Emergencies prä­sen­tiert. [Ausschnitt aus 17]

Mit SARS begann 2003 die Zusammenarbeit von TIB MOLBIOL und Drosten, der damals am Hamburger BNI tätig war. Ob Drosten seit 2003 einen Doktortitel besitzt, ist umstrit­ten, aber SARS ist seit jenem Jahr untrenn­bar mit sei­nem Namen ver­bun­den und außer sei­nem ers­ten Bundesverdienstkreuz 2005 erhielt er 2004 auch etli­che Preise aus der Pharmaindustrie: von GlaxoSmithKline, Abbott, bioMérieux. [22]

Die Aufregung über SARS war vor allem medi­al. Insgesamt wur­den ent­ge­gen hoher Erwartungen 8096 Erkrankte und 774 Todesfälle gezählt [23] und auch die Beweislage war aus­ge­spro­chen dürf­tig, da die Krankheit kei­ne abge­grenz­ten Symptome hat­te und die Tests nur in einer Minderheit der Fälle posi­tiv waren: „Sie konn­ten bis jetzt das neue Coronavirus nur in 40 Prozent aller mut­maß­li­chen SARS-Patienten fin­den. Allerdings gelang es ihnen, das Virus in eini­gen Gesunden aus der Kontrollgruppe nach­zu­wei­sen. […] Angesichts die­ser Ergebnisse zeig­te sich der Leiter der Kanadischen Forschergruppe Frank Plummer ‚über­rascht‘ und mel­de­te Zweifel an, ob das neue Coronavirus wirk­lich die Ursache für SARS ist.“ [24]

Ein wei­te­rer Meilenstein war 2005 die Vogelgrippe (H5N1). Sie blieb weit­ge­hend unsicht­bar, trotz sol­cher Meldungen wie die­ser unter Berufung auf den Virologen und Epidemiologen Klaus Stöhr: „Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält eine ver­hee­ren­de Vogelgrippe-Pandemie für unaus­weich­lich. Wann die welt­wei­te Seuche aus­bricht, sei nur noch eine Frage der Zeit. Selbst im bes­ten Fall sei mit zwei bis sie­ben Millionen Toten zu rech­nen.“ [25] Da es im wesent­li­chen um Vögel ging, war Drosten weni­ger betei­ligt, für Landt dage­gen war dies der Beginn sei­ner LightMix-Serie [26] und die Stärkung der Zusammenarbeit mit Roche: „‚Die nahe Zusammenarbeit mit Roche Diagnostics ermög­licht es uns, welt­weit Kunden zu errei­chen‘, sag­te Olfert Landt, CEO von TIB MOLBIOL.“ [27]

Die Tests wie­der­um ermög­lich­ten Roche nicht nur direk­te Gewinne durch die PCR, son­dern auch die Kundenakquise.

Das war ein Volltreffer für die Forscher in den Labors von Roche: Vor zehn Jahren ein­ge­führt, wur­de Tamiflu schon weni­ge Jahre spä­ter zum Blockbuster für den Pharmakonzern. Lagen die Umsätze 2001 erst bei 97 Mio Fr. und beleg­te das Medikament auch 2004 nur Rang 14 der meist­ver­kauf­ten Roche-Produkte, so kata­pul­tier­te die glo­ba­le Angst vor der Vogelgrippe die Umsätze der Pille steil nach oben: 2005 gab es ein Umsatzplus von 370%, im Jahr dar­auf lag der Anstieg bei 68% auf 2,6 Mrd Fr. – Rang 4 der Roche-Bestsellerliste.
Insgesamt spül­te das Mittel allein zwi­schen 2005 und 2008 rund 6,9 Mrd Fr. in die Kassen des Basler SMI-Mitglieds. Überwiegend Gelder staat­li­cher Budgets infol­ge der Bevorratung mit Tamiflu. Aus Furcht vor den Folgen einer mög­li­chen Pandemie durch das Vogelgrippevirus hat­ten die Regierungen welt­weit Hunderte von Millionen von Behandlungseinheiten bei den Baslern bestellt und gebun­kert. Gebraucht wur­de das Mittel bis­her aller­dings kaum. Denn die Verbreitung des töd­li­chen Virus hielt sich bis­her in engen Grenzen. Nach dem aktu­el­len Juli-Bericht der Weltgesundheitsbehörde WHO gab es zwi­schen 2003 und Juni 2009 welt­weit nur 436 bestä­tig­te Fälle einer Infektion mit dem Vogelgrippevirus, 262 davon mit Todesfolge. Nachdem die ers­te Aufregung um das Virus ver­flo­gen war, wur­de es auch still um Tamiflu. Der Umsatz drit­tel­te sich im ver­gan­ge­nen Jahr auf 609 Mio Fr.“ [28]

Tamiflu war eine Entdeckung der US-Pharmafirma Gilead, von der Roche in den 1990ern die Lizenz erhielt. Aufgrund man­geln­der Wirksamkeit ver­bun­den mit schwe­ren Nebenwirkungen wur­de das Mittel erst nach diver­sen Interventionen durch Roche zuge­las­sen. Um den erwünsch­ten Umsatz zu gene­rie­ren, wur­de 2003 eine Metaanalyse ver­öf­fent­licht, in der sich das haupt­säch­lich aus Angestellten von Roche bestehen­de Team (von denen eini­ge nicht ein­mal von ihrer angeb­li­chen Beteiligung wuß­ten) „auf zehn von Roche selbst durch­ge­führ­te oder bezahl­te Wirksamkeitsstudien [bezog] und schluss­fol­ger­te, dass Tamiflu wir­ke.“ [29] Dieser Referenz benutz­te Roche erfolg­reich, um die Wirksamkeit gegen Vogelgrippe zu behaup­ten, was im Sinne bei­der Pharmaunterhmen war, denn „Gilead hat­te Roche vor­ge­wor­fen, sich nicht genü­gend für die Vermarktung von Tamiflu enga­giert und das Medikament in eini­gen Ländern trotz Zulassung nicht in den Verkauf gebracht zu haben.“ [30] Und Klaus Stöhr wech­sel­te 2007 von der WHO zu Novartis [31].

Dann erschien 2009/2010 die Schweinegrippe H1N1 und wur­de mit Begeisterung auf­ge­nom­men – jeden­falls von Roche und auch für TIB MOLBIOL war es ein phan­tas­ti­sches Geschäftsjahr. Objektiv betrach­tet war es aller­dings ein Desaster.

Fallbeispiel Schweinegrippe (H1N1)

Nach eben­falls hor­ren­den Opferprognosen und media­ler Hysteriealso in einer Situation, die unse­rer aktu­el­len sehr ähn­lich ist – kam Anfang 2010 der Katzenjammer:

Sie erin­nern sich noch? Vor weni­gen Wochen lag nur ein Wort auf unse­ren Lippen: Schweinegrippe. Und heu­te kräht kein Hahn danach. Was ist aus ihr gewor­den? Ein paar Krankheitsfälle wohl im Februar noch, und dann ist sie an uns vor­bei­ge­zo­gen. Eine Pandemie hat es nicht gege­ben. Alle Vorsorge, der Millionen Euro-Kraftakt für die Impfungen, ein Gemeinschaftswerk von Gesundheitsbehörden, Ministerien, Krankenkassen und Herstellern, von Bund und Ländern hat sich als unnö­tig erwie­sen. […]
Der Umgang mit der Epidemie, die kei­ne war, ist für die Weltgesundheitsorganisation WHO, die deut­schen Ministerien und Seucheninstitutionen ein Debakel. Merke: Wer Gutes tun will, soll­te es sich wohl über­le­gen und nicht Hysterie schü­ren. Es ist ein Musterbeispiel dafür, wie for­ma­le Rechtfertigungen und Absicherungsängstlichkeiten eine Wirklichkeit schaf­fen, die Schilda heißt. Letztlich war es der gesun­de Menschenverstand der Bevölkerung, sich dann doch nicht die­sem Impf-Sog zu erge­ben.
Die Schweinegrippe hat eine wich­ti­ge medi­zi­ni­sche Grundregel auf den Kopf gestellt. Normalerweise brin­gen Niesen, Husten, Gliederreißen, Kopf- und Augenschmerzen, viel­leicht auch Fieber immer die Angst mit: Gärt dort die Allergie, eine Lungenentzündung, Influenza A oder B, Malaria, Denguefieber, Sars? Gegen sol­che Irritationen kennt der Mediziner eine beru­hi­gend boden­stän­di­ge Formel: Das Seltene ist sel­ten, und das Häufige ist häu­fig. In den meis­ten Fällen steckt eben doch nur ein Schnupfenkeim in der Nase. Umso erstaun­li­cher, dass in den ver­gan­ge­nen vier Monaten unter acht Milliarden Erdenbürgern immer aus­ge­rech­net jene Hand voll Menschen auf­ge­spürt wur­den, bei denen die Ursache der Abgeschlagenheit nicht ein Schnupfen, son­dern die Schweinegrippe gewe­sen sein soll – und zwar selbst noch dann, als offi­zi­ell schon gar kei­ne Infizierten gezählt wur­den und die Tests auf das Virus längst nicht mehr für jeden ange­bo­ten wurden.
Plötzlich wur­de jeder Halsschmerz der Schweinegrippe zuge­schla­gen, ein Grundschüler kam mit erhöh­ter Temperatur nach Hause, ein pani­scher Anruf der Eltern – und schon wie­der blieb eine gan­ze Klasse wegen „Schweinegrippe“ zu Hause. In den USA haben die Behörden auf die­se Weise die Zahl der Schweinegrippe-Opfer ruck­ar­tig ver­vier­facht. Sie führ­ten eine neue Zählweise ein: Mitgezählt wur­de ab Mitte November plötz­lich jede älte­re Person, die „allem Anschein nach an der Grippe gestor­ben ist“. Auf die­se Weise wur­de jedes Opfer eine Lungenentzündung zum Schweinegrippe-Toten. Ein beson­ne­ner Umgang mit einem Krankheitserreger sieht anders aus.“ [32]

Bei der Schweinegrippe waren Drosten, der inzwi­schen von Hamburg nach Bonn gewech­selt war, und Landt schon erheb­lich schnel­ler als bei SARS, wie Drosten berichtete:

Ich war am Freitag, dem 24. April [2009] etwa um 11 Uhr an mei­nem Schreibtisch, als das Tele­fon klin­gel­te. Es war Stephan Becker, Leiter der Virologie der Universität Marburg in Deutschland. Er hat­te von Kollegen in Amerika von der Schweinegrippe gehört. […]
Am Samstag iden­ti­fi­zier­te Marcus Panning von der Universität Freiburg die benö­tig­ten Primer (wäh­rend ich bei einer Hochzeit war!). Olfert Landt von der Berliner Firma TIB Molbiol stell­te die Primer phy­sisch am Sonntag her. Dieser Teil war ent­schei­dend – es ist nicht leicht, Primer phy­sisch so kurz­fris­tig her­zu­stel­len, beson­ders wäh­rend eines Wochenendes. Zu mei­nem Glück hat­te ich so einen guten Kontakt mit Olfert, wie­der dank unse­rer Zusammenarbeit in den SARS-Tagen.[33]

Daraus entstand ein gemein­sa­mer Artikel in Eurosurveillance mit dem Titel „Detection of influ­en­za A(H1N1)v virus by real-time RT-PCR“ [34] und das Testkit:

Basierend auf der Real-Time-PCR-Technologie von Roche hat Tib Molbiol einen neu­en Influenza-Virus A(H1N1) Test entwickelt.
TIB MOLBIOL, ein Kooperationspartner von Roche Applied Science, hat einen Test zum Nachweis des Influenza-Virus A(H1N1) ent­wi­ckelt. […] ‚Wir sind stolz dar­auf, bei der Bekämpfung der welt­wei­ten Bedrohung durch die Schweinegrippe einen Beitrag leis­ten zu kön­nen. Der neue Test hat die­se Woche das Virus in Proben aus Mexiko iden­ti­fi­zie­ren kön­nen und damit sei­ne Eignung bewie­sen‘, sag­te Olfert Landt von Tib Molbiol.
Roche möch­te Regierungen und Institutionen welt­weit beim Kampf gegen die­sen Ausbruch der Influenza unter­stüt­zen, und wir stel­len Wissenschaftlern, die das Grippe-Virus erfor­schen, effi­zi­en­te Werkzeuge für ihre Arbeit zur Verfügung‘, ergänzt Manfred Baier, Leiter von Roche Applied Science.“ [35]

Wie so eine Unterstützung mit­tels PCR in die­sem Zusammenhang aus­se­hen konn­te, lässt sich an einer Graphik mit den US-Zahlen illus­trie­ren. Zeitgleich mit dem Ende der Grippesaison Mitte April 2009 begann die ver­stärk­te Testung auf H1N1, als Anthony Fauci (Leiter des National Institute for Allergies and Infectious Diseases NIAID) die von sei­nem Institut geför­der­te PCR namens FluChip zum Einsatz brin­gen ließ. In der Graphik zei­gen die brau­nen und gel­ben Teile der Balken, die für die Schweinegrippe ste­hen, abrupt eine „ers­te Welle“ im Sommer und im Herbst eine „zwei­te Welle“, dann war die Test-Epide­mie ohne Todesopfer vor­bei. [36] Auch das hat Ähnlichkeit mit unse­rer aktu­el­len Situation – für uns ist es aller­dings noch nicht vorbei.

Hinterlassen hat die­se Test-Epidemie für eini­ge weni­ge enor­me Gewinne wie für den FluChip-Hersteller InDevR, bei dem Klaus Stöhr (Ex-WHO, Ex-Novartis) seit 2015 als „Strategischer Berater“ agiert [37]. Auch Landt zeig­te sich nach Jahren noch hoch­zu­frie­den: „Bei der Schweinegrippe 2009/2010 etwa konn­ten wir unse­ren Jahresumsatz ver­dop­peln“ [38]. Ging es bei TIB MOLBIOL um Millionen, so drehte es sich für Roche und Novartis um Milliarden. Nach einem schwa­chen Start in das Jahr 2009 kam im Frühjaht zum Roche/TIB MOLBIOL-Test das Roche/Gilead-Medikament:

Die rasan­te Verbreitung der Schweinegrippe bringt nun einen erneu­ten Nachfrageboom. Die Angst geht wie­der um. Immerhin wur­den nach Angaben der WHO seit April 150000 Infektionen gemel­det, davon 700 Todesfälle. Als eines der weni­gen ver­füg­ba­ren viren­hem­men­den Grippemittel kommt auch Tamiflu wie­der ins Spiel. Um einer noch stär­ke­ren Verbreitung der neu­en Seuche vor­zu­beu­gen, akti­vier­te Roche bereits Anfang Mai auf Drängen der WHO ihre Tamiflu-Notvorräte von 3 Mio Packungen.
Die neue Angst beschert dem Basler Konzern nun wie bereits vor drei Jahren Rekordumsätze. So berich­te­te das Unternehmen über einen Umsatzanstieg im 1. Halbjahr um 9% auf 24 Mrd Fr. Ein Grossteil des Anstiegs ent­fällt auf Tamiflu. Beim Grippemittel klet­ter­ten die Erlöse in den sechs Monaten näm­lich um 203% auf 1 Mrd Fr. Im Gesamtjahr will Firmenchef Severin Schwan mit dem Grippemittel sogar 2 Mrd Fr. erlö­sen. […] Kein Wunder, dass die Aktie des Unternehmens seit Bekanntwerden der ers­ten mas­sen­haf­ten Verbreitung von Grippefällen in Mexiko deut­lich zule­gen konn­te. Ende April bei­spiels­wei­se ging der Roche-Kurs an einem ein­zi­gen Tag nach gemel­de­ten Fällen in den USA um rund 10% nach oben. […]
Auch ande­re Pharmakonzerne zäh­len zu den Gewinnern. So arbei­ten gleich meh­re­re gros­se Konzerne fie­ber­haft an einem Impfstoff gegen das neue Virus. Novartis begann Anfang Juni mit der Produktion eines Impfstoffs.“ [28]

Kaum wur­de der H1N1-Virus zur Pandemie erklärt, hat Novartis bereits die ers­te Charge Impfstoff gegen die Schweinegrippe fer­tig­ge­stellt. […] Mit der Impfstoffgenehmigung rech­net der Pharmakonzern im Herbst 2009, gera­de recht­zei­tig zur Grippesaison im Winter. «Novartis ist poten­zi­ell in der Lage, Impfstoff für einen Drittel der Bevölkerung in Westeuropa her­zu­stel­len», sagt Karl-Heinz Koch, Pharmaanalyst von Helvea. Er schätzt das Umsatzpotenzial des Novartis-Impfstoffes auf rund 1 bis 2 Mrd Dollar. Daraus könn­te also für Novartis ein Blockbuster wer­den.“ [39]

Was für den einen ein „Blockbuster“ ist, sieht für die Mehrheit so aus: „Der Schaden ist enorm: Auf min­des­tens 700 Millionen Euro wer­den die Kosten der bestell­ten Impfseren geschätzt, von denen noch nicht ein­mal ein Zehntel ver­braucht wur­de – und ein Großteil bis März erst noch pro­du­ziert wer­den muss.“ [32] Die Impfstoffwerbung kam auch aus dem Virologischen Institut in Bonn, wo Drosten damals tätig war: „Drosten rief drin­gend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe imp­fen zu las­sen. ‚Bei der Erkrankung han­delt es sich um eine schwer­wie­gen­de all­ge­mei­ne Virusinfektion, die erheb­lich stär­ke­re Nebenwirkungen zei­tigt als sich irgend­je­mand vom schlimms­ten Impfstoff vor­stel­len kann.‘“ [40] Doch zwi­schen der Verschleuderung öffent­li­cher Gelder und der Spritze im eige­nen Arm lag dann doch noch etwas ganz Entscheidendes: Letztlich war es der gesun­de Menschenverstand der Bevölkerung, sich dann doch nicht die­sem Impf-Sog zu erge­ben.“ [32]

Das Fazit des Epidemiologen Ulrich Keil lau­te­te: „Wäre die Pandemiestufe 6 [von der WHO] nicht aus­ge­ru­fen wor­den, dann hät­ten wir nichts davon bemerkt und hät­ten uns gesagt: ‚Ach, das war ja mal eine mil­der Verlauf, das war aber mal schön in die­sem Jahr.‘“ [41] Inzwischen haben wir schon eini­ge Winter mit dem Schweinegrippe-Virus über­stan­den, wie die US-ame­ri­ka­ni­schen Centers for Disease Control and Prevention CDC mel­den: „Das H1N1-Virus, das die Pandemie ver­uracht hat, ist jetzt ein nor­ma­les mensch­li­ches Grippevirus und zir­ku­liert wei­ter­hin sai­so­nal welt­weit.“ [42] Gemerkt haben wir davon nichts, weil nicht dar­auf getes­tet wur­de.

Es folg­te eine Reihe klei­ne­rer Ereignisse wie MERS, das ist eine Art SARS vor allem in Saudi-Arabien. Bedeutend sind vor allem Zitate von Drosten aus der Zeit wie die­ses: Asymptomatische Personen soll­ten nicht mit der PCR getes­tet wer­den.“ [43] Auch das Motto von TIB MOLBIOL, das 2016 bei einer PowerPoint-Präsentation der US-Niederlassung gezeigt wur­de [17], soll­te nicht in Vergessen­heit gera­ten:

Corona als Krönung

Anno 2020 folgt als Krönung Corona, genau­er COVID-19 und Drosten und Landt erstell­ten auf der Basis ihres SARS-Tests von 2003 in Rekordtempo das PCR-Protokoll für das neue Virus. So über­run­de­ten sie im Januar nicht nur welt­weit alle ande­ren, son­dern konn­ten sich sich gleich­zei­tig mit erstaun­li­cher Weitsicht auch noch um pro­fa­ne, aber wich­ti­ge Dinge küm­mern:

Drosten [..] stell­te […] fest, dass unse­re Labore in Deutschland tech­nisch sehr gut aus­ge­stat­tet sind, dass unse­re Regularien in Deutschland sehr frei sind in der Einrichtung von neu­en Testverfahren in Laboren – und dass unse­re kas­sen­ärzt­li­che Bundesvereinigung schon im Januar eine Abrechnungsziffer [für den Diagnostiktest] ein­ge­führt und auf die­se Weise dafür gesorgt hat, dass die Labore damit jetzt auch Geld ver­die­nen.
Und tat­säch­lich ist Deutschland beim Diagnostik-Kit-Wettrennen ganz vor­ne dabei. Hervorzuheben ist etwa die klei­ne Berliner Diagnostik-Firma TIB-MOLBIOL, die bereits bei der SARS-Pandemie 2002/2003 eine wich­ti­ge Rolle spiel­te. […] 2003 ver­gin­gen noch gut vier Monate vom Krankheitsausbruch bis zum Versand der ers­ten Kits. Dieses Mal ging alles erheb­lich fixer. ‚Wir haben unse­re Kits bereits ab dem 14. Januar her­aus­ge­ge­ben, damit waren wir wie­der ein­mal die aller­ers­ten, sagt Olfert Landt im Gespräch mit Laborjournal. Sein E‑Gen-Assay ging bereits am 11. Januar Richtung Asien, schiebt er sogleich nach.“ [34]

Laut Drosten waren es „Kollegen in China […], deren Namen ich jetzt nicht nen­nen kann“ [44], wäh­rend sein Kollege aus­kunfts­freu­di­ger war: „Am 11. Januar schick­te Landt sein Kit an Taiwans Centers for Disease Control und die Diagnostik-Firma Roche in Hong Kong. […] Am Ende war der Test per­fekt, den er hin­ge­schickt hat­te, sag­te er.“ [45]

Mit eini­gen wei­te­ren Autoren publi­zier­ten Drosten und Landt eine ers­te Version des Testprotokolls am 13. Januar (mit Primern für E‑, RdRp‑, N-Gen). Darin war das E‑Gen für den gro­ben First line scree­ning assay“ vor­ge­se­hen, die ande­ren als „Confirmatory assays“ für die Bestätigung. [46] Eine ver­än­der­te Version wur­de am 17. Januar publi­ziert (E-Gen plus 2 Berei­che des RdRp-Gens zur Bestätigung) [47]. Am 23. Januar erschien ohne Verweis auf die WHO-Veröffentlichungen ihr Artikel bei Eurosurveillance (E‑, RdRp‑, N-Gen), nach­dem er am 21. ein­ge­reicht und am 22. akzep­tiert wor­den war [48]. Zwischen Einreichung und Publikation ver­strei­chen bei Artikeln oft Monate – aber mit Drosten als Mit-Herausgeber der Zeitschrift [49] kann es auch deut­lich schnel­ler gehen. Neben der abnorm hohen Zyklenzahl von 45 [4] gibt es im PCR-Protokoll wei­te­re erheb­li­che Mängel. [50]

Der Interessenkonflikt von Landt und Marco Kaiser wur­de bei der Publikation ver­schwie­gen und erst am 29. Juli kor­ri­giert. Der Mitautor Kaiser war bei der Veröffentlichung TIB MOLBIOL zuge­ord­net wor­den, nach der Korrektur dage­gen GenExpress GmbH in Berlin, einer wei­te­ren Firma von Landt im sel­ben Gebäude [51]: „Marco Kaiser ist lei­ten­der Forscher bei GenExpress und dient Tib-Molbiol als wis­sen­schaft­li­cher Berater.“ [48] Der Interessenkonflikt von Drosten bleibt bis jetzt uner­wähnt. Als Leiter der Virologie der Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH muss er „nach­hal­ti­ges Wachstum“ erzie­len [52] Das dürf­te in die­sem Jahr nicht zuletzt durch die COVID-19-Tests gelun­gen sein, die untrenn­bar mit den Begrif­fen Charité und Drosten ver­bun­den sind, weit­aus mehr als mit den Begriffen Roche und TIB MOLBIOL.

Roche ver­treibt Wuhan-Coronavirustests für RNAP‑, Envelope- und Nucleocapsid-Gene
Roche Diagnostics ver­treibt jetzt welt­weit das Realtime RT-PCR Kit auf 2019-nCoV von Tib-Molbiol. Der LightMix® modu­la­re Test auf das neue Coronavirus, der von Tib-Molbiol ent­wi­ckelt wur­de, ist kom­pa­ti­bel mit der Roche LightCycler480-Serie und den MagnaPure25-Instrumenten und wird nur für den Forschungsgebrauch (RUO) ver­mark­tet. In den frü­hen Tagen der Coronavirus-Entdeckung reagier­te Tib-Molbiol schnell auf den drin­gen­den Bedarf an einem dia­gnos­ti­schen Testkit und war für die Synthese und Bereitstellung der Original-Oligonukleotide ver­ant­wort­lich, die im ers­ten Protokoll der WHO für den ‚Diagnostischen Nachweis des Wuhan-Koronavirus 2019 mit Realtime-PCR‘ ver­wen­det wur­den.“ [53]

TIB MOLBIOL pro­du­ziert meh­re­re Tests, die alle über Roche zu bezie­hen sind. Lediglich einer – LightMix® Modular Sarbecovirus E‑geneerhielt im Februar über das CE-Siegel sei­ne Zulassung als in vitro‑Diagnostikum für Patienten. [54] Das E‑Gen ist wenig ver­än­der­lich, also am wenigs­ten spe­zi­fisch und wird im Protokoll von Drosten und Landt daher auch nur als Screeningtest ver­wen­det, bevor Tests auf spe­zi­fi­sche­re Gene fol­gen. Inzwischen sieht die Praxis so aus:

Viele Labore set­zen zum Nachweis von SARS-CoV‑2 PCR-Verfahren ein, die nur das E‑Gen des Virus erken­nen. Diese Tests sind kos­ten­güns­tig und zeich­nen sich durch eine hohe Sensitivität aus. Da das E‑Gen, wel­ches ledig­lich die Virushülle codiert, aber nicht spe­zi­fisch für SARS-CoV‑2 ist, son­dern auch ande­re Coronaviren (Sarbecoviren) erkennt […], wur­den frü­her E‑Gen-posi­ti­ve Proben mit einer 2. PCR unter­sucht, um sicher­zu­stel­len, dass es sich wirk­lich um SARS-CoV‑2 han­delt. Gesucht wur­de in der Bestätigungs-PCR nach spe­zi­fi­schen Genen, wie dem RdRPGen, dem S‑Gen oder dem ORF1-Gen. Als auf Empfehlung der WHO für ende­mi­sche Gebiete die Bestätigungstests ein­ge­stellt wur­den, erfolg­te ab April 2020 in vie­len klei­ne­ren Laboren ein PCR-Nachweis von SARS-CoV‑2 nur noch über das E‑Gen.“ [55]

Das Manual für das Testkit [54] wirft wei­te­re Fragen auf. In meh­re­ren Sprachen wird der Verwendungs­zweck beschrie­ben. Während der eng­li­sche, fran­zö­si­sche, spa­ni­sche und por­tu­gie­si­sche Text fast gleich­lau­tend ist, weicht der deut­sche Text in einem ent­schei­den­den Punkt deut­lich ab. Hier heißt es: „Dieses Produkt erlaubt einen […] Nachweis aus Total-NA Nukleinsäureextrakten gewon­nen aus Proben der Atmungswege.“ In den ande­ren Sprachen heißt es dage­gen zur Probenquelle: „obtai­ned from respi­ra­to­ry tract spe­ci­men from pati­ents with signi­fi­cant respi­ra­to­ry sym­ptoms“ – „de pati­ents pré­sen­tant d'importants sym­ptô­mes respi­ra­toires“ – „de los paci­en­tes con sín­to­mas respi­ra­to­ri­os signi­fi­ca­tiv­os“ – „di pazi­en­ti con sin­to­mi respi­ra­to­ri signi­fi­ca­ti­vi“ und „de paci­en­tes com sin­to­mas respi­ra­tó­ri­os gra­ves“ – war­um wird allein in deut­scher Sprache auf das Vorhanden­sein „schwe­rer Atemwegssymptome“ verzichtet? 

Allein für deutsch­spra­chi­ge Kunden heißt es, der Test sei „zur Identifikation des für eine respi­ra­to­ri­sche Erkrankung ursäch­li­chen vira­len Erregers gedacht“. Dagegen geht es es auf fran­zö­sisch vor­sich­ti­ger um „den Nachweis von vira­lem Genom“ und in den ande­ren Sprachen um „den Nachweis einer Infektion mit vira­lem Genom“ oder die „Diagnose von Infektionen durch Nachweis des vira­len Genoms“. Im gan­zen Manual sind weder SARS noch COVID als Begriffe zu fin­den. Die Zyklenzahl ist mit 45 ange­ge­ben, ohne eine Begrenzung bei der Auswertung und ganz wich­tig: „Für die Verwendung mit Roche '480' Geräten“. [54]

Es gibt drei Tests nur für Forschungszwecke mit ver­gleich­ba­ren Manuals, zum Vergleich soll hier der LightMix® Modular SARS and Wuhan CoV E‑gene [56] her­an­ge­zo­gen wer­den. Dies ist ein Kit „zum Nachweis von WH-Human_1 geno­mi­scher RNA“, das auch auf Roche-Geräten gefah­ren wer­den soll. Für die Durchführung ist eben­falls eine Zyklenzahl von 45 ange­ge­ben, doch für die Auswertung gilt, dass erst „Cp <39+“ als „WH-CoV posi­tiv“ zu sehen ist und der Zweck ist: „Dieser Test wird SARS und Wuhan 2019 CoV Pneumonie-Virus sowie wei­te­re Fledermaus-asso­zi­ier­te SARS-ver­wand­te Viren (Sarbecovirus) nach­wei­sen“. Wie der ande­re Test auch wird er von Roche ver­trie­ben. Man kann sich also fra­gen, wel­cher E‑Gen-Test ver­wen­det wird: der zuge­las­se­ne oder der nicht zuge­las­se­ne? Und was wird wohl in alle Welt exportiert?

Ein Teil des Exports läuft über das Ministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ, genau­er die Schnell ein­setz­ba­re Expertengruppe Gesundheit SEEG. Diese Gruppe, der das RKI und das BNI ange­hö­ren, wird bei COVID-19 durch Charité-Mitarbeiter aus Drostens Virologischem Institut ver­stärkt, die in Afrika, Lateinamerika und ver­mut­lich auch in Asien Testkits von TIB MOLBIOL ver­tei­len. [57] Der Sinn für die Empfänger mag strit­tig sein, der Nutzen für eine Berliner Biotech-Firma und den Schweizer Pharmariesen dage­gen ist sicher. Außerdem wur­den von Roche und TIB MOLBIOL schon im Februar Workshops in Afrika ver­an­stal­tet. Dies ist ein Facebook-Post über den Roche-Workshop in Südafrika mit den Kits von TIB MOLBIOL [58]:

Hier fol­gen eini­ge Zufallsfunde ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Über die WHO [59] gelan­gen die Kits z.B. nach Moldawien [60] und nach Dubai [61], außer­dem wer­den sie auf Malta von einem Labor für „Coronavirus-Testung“ ange­bo­ten [62], sind auf Puerto Rico ange­kom­men [63] und gelan­gen über die Vereinigten Arabischen Emirate in den Iran [64].

Bundles of coro­na­vi­rus dia­gnostic test kits sit rea­dy for ship­ping to the World Health Organisation (WHO) at the TIB Molbiol Syntheselabor GmbH pro­duc­tion faci­li­ty in Berlin, Germany, on Thursday, March 6, 2020. TIB has reo­ri­en­ted its busi­ness toward coro­na­vi­rus, run­ning its machi­nes through the night and on wee­kends to make the kits, which sell for about €160 ($180) apie­ce. Photographer: Krisztian Bocsi/Bloomberg

Expor­tiert wer­den also alle Testkits von TIB MOLBIOL, sowohl das mit CE-Siegel als auch die ande­ren, nicht zuge­las­se­nen, alle mit unbe­kann­ter Sensitivität (Empfindlich­keit) und Spezifität (Genauigkeit). Dass es Mindestanforderungen für einen Test gibt, der für die Diagnose ein­ge­setzt wird – sei es die PCR oder ein Antigentest – ist nicht nur Drosten bekannt:

Diese Antigen-Tests müs­sen erst­mal tech­nisch-qua­li­ta­tiv mit einem CE-Label zer­ti­fi­ziert wer­den. Dazu wer­den sie im Rahmen der Zulassung sicher­lich auch hin­sicht­lich ihrer ana­ly­ti­schen Leistungsfähigkeit hin­ter­fragt wer­den. Das wäre dann also eine Zulassung über das BfArM, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Diese bei­den Zulassungen müs­sen sol­che Tests erst­mal mit­brin­gen.“ [65]

Dieses Interview mit Drosten erschien im Oktober, ein Dreiviertel Jahr und Millionen von Tests nach dem PCR-Protokoll von ihm und Landt. Passenderweise wur­de dane­ben eine Anzeige von TIB MOLBIOL geschal­tet, mit einem Design, das genau­so wie der Test [4] ein Recyclingprodukt von 2003 ist.

Von Roche kommt, noch mehr als schon bei der Schweinegrippe 2009, eine fast kom­plet­te Pandemie-Rundumversorgung. An Tests ist es nicht nur die PCR, die immer noch vom Konzern domi­niert wird, son­dern dazu gehö­ren auch die seit eini­gen Monaten ver­mark­te­ten Antikörpertests und aktu­ell fol­gen die Antigentests: „Roche will pro Monat Hunderte Millionen Antigen-Schnelltests lie­fern“ [66] Außerdem wird der Medikamentenmarkt bear­bei­tet, von Roche wie von Novartis. Letzterer kon­zen­triert sich aktu­ell auf Arzneimittel, nach­dem er seine Impfstoffproduktion an BioNTech ver­kauft hat [67] und von der boo­men­den Diagnostiksparte pro­fi­tiert er via Roche.

Im ver­gan­ge­nen Jahrhundert hat es ange­fan­gen, mit einer genia­len Idee und einer Rekordsumme für ein Patent. Damit sich die­se Investition viel­fach aus­zah­len konn­te, wur­de das Problem zur Lösung gesucht und unter ande­rem in der kli­ni­schen Virologie gefun­den. Dass die PCR nicht unter­schei­den kann zwi­schen voll­stän­di­gem Genom und Bruchstücken, zwi­schen Fähigkeit und Unfähigkeit zur Replikation und daher im Kontext einer Infektionskrankheit falsch-posi­ti­ve Resultate zwangs­läu­fig erzeugt, inter­es­siert einen Pharmariesen nicht, wenn es um Milliarden über Milliarden geht. Vielleicht ist das auch gar nicht so wichtig, denn es hieß schon beim Geschäft mit der Schweinegrippe: „Treiber ist nicht nur der Erreger, son­dern auch die Angst.“ [28] Selbst mit einem Virushügel und einem gan­zen Gebirge an falsch-posi­ti­ven Ergebnissen kann man Angst erzeu­gen und präch­tig dabei ver­die­nen. Man nennt es auch Fear Mongering [68], Panikmache.

Dieses Geschäftsmodell funk­tio­niert schreck­lich gut, und das schon seit Jahrzehnten, nur ist es uns bis­her noch nicht so auf­ge­fal­len, weil die „Maßnahmen“ in China oder Kanada ver­hängt wur­den. Jetzt betrifft es uns alle direkt und es ist eine Illusion zu glau­ben, es wer­de schon vor­bei­ge­hen, von allei­ne. Solange die PCR so besin­nungs­los ein­ge­setzt wird wie es jetzt der Fall ist, fin­det die­se Situation kein Ende, sei es mit die­sem oder einem ande­ren Virus. Das ein­ge­spiel­te Team lebt aus­ge­zeich­net davon und wird wei­ter­ma­chen, so lan­ge man es lässt. Es hat auch immens viel zu ver­lie­ren, wenn erkenn­bar wird, was mit der PCR und uns gemacht wird.

Im Kürzel SARS war noch die Symptomatik ent­hal­ten, es war das Seve­re Acute Respi­ra­to­ry Syndro­me. Das Kürzel MERS – das Midd­le East Respi­ra­to­ry Syndro­me – war eine Mischung aus Symptomatik und Geographie. Das Kürzel COVID steht für Corona Virus Dise­a­se, ist also sym­ptom­of­fen und nur auf das aus­lö­sen­de Virus bezo­gen. Das wie­der­um soll durch den Test nach­ge­wie­sen wer­den, durch die PCR, die dazu methodisch eben nicht in der Lage ist. Die Ergebnisse sind ent­spre­chend erra­tisch: einer­seits wer­den Kranke, deren Röntgenbil­der auf eine COVID-Erkrankung hin­wei­sen, nega­tiv getes­tet, ande­rer­seits bekom­men Gesunde ein posi­ti­ves Testergebnis, alles wie schon bei SARS 2003. 

Da laut zen­tra­lem Dogma die PCR-Ergebnisse rich­tig sind, wer­den die nega­ti­ven Kranken wahl­wei­se ver­schwie­gen oder als Sensation ver­kün­det und die posi­ti­ven Gesunden zu Asymptomatischen erklärt. Gleich­zei­tig wird gemau­ert, wenn es um Test-Spezifität und falsch-posi­ti­ve Ergebnisse geht, denn das ist für alle, die die PCR auf die eine oder ande­re Weise für sich nut­zen, hoch­ge­fähr­li­ches Terrain. Es wird also immer mehr getes­tet und es wer­den immer wei­te­re Symptome unter dem sym­ptom­of­fe­nen Kürzel COVID ver­sam­melt, denn sobald der Test bei einer Erkrankung posi­tiv ist, könn­te es schon etwas damit zu tun haben. Und so wur­de durch die PCR aus einer Lungenkrankheit in China ein glo­ba­les Symptom-Sammelsurium.

Dieses Desaster stellt das der Schweinegrippe noch weit in den Schatten. Für Roche / Novartis, TIB MOLBIOL, Drosten und Landt aber hat sich die PCR gelohnt und über Jahrzehnte sind Profit, Karriere, Ehrungen geflos­sen. Der Weg ist sehr kurz zwi­schen der Virologie an der renom­mier­ten Charité zu einer wenig bekann­ten Berliner Biotech-Firma und von dort ist es ganz nah zu den berühmt-berüch­tig­ten Pharmariesen in der Schweiz. Dem Publikum wird die Oberfläche in Form von rei­zen­den Homestories über Landt und Drostens Podcasts und Interviews mit den vie­len Aussagen, die schlecht altern, prä­sen­tiert. Früher hat er dies und jenes gewusst, das ist doku­men­tiert, aber jetzt ist alles weg. Dafür ist er jetzt in gefühl­ter Endlosschleife da.

Das letz­te Wort soll Kary Mullis haben, der im ver­gan­ge­nen Jahr gestor­ben ist. Geäußert hät­te er sich sicher­lich klar und deut­lich, viel­leicht in dem Sinne wie schon 1998:

Wissenschaftler fügen der Welt furcht­bar viel Schaden im Namen der Weltrettung zu. Es macht mir nichts aus, mei­ne eige­ne Bruderschaft anzu­grei­fen, weil ich mich für sie schä­me.“ [69]

Hervorhebungen in blau von mir

[1] PCR-Spezifität: Auswirkungen auf Fallzahlen und R‑Wert
https://www.corodok.de/pcr-spezifitaet-auswirkungen/
Von Epidemien und Pseudo-Epidemien
https://www.corodok.de/von-epidemien-und-pseudo-epidemien/

[2] Die Legende von der asym­pto­ma­ti­schen Übertragung
https://www.corodok.de/die-legende-uebertragung/
Wunder von Haiti“ statt „maxi­ma­ler Katastrophe“
https://www.corodok.de/wunder-haiti-katastrophe/

[3] Ein Gespenst geht um in Europa: die „Falldemie“
https://www.corodok.de/ein-gespenst-europa/

[4] Cycling und Recycling der SARS-CoV-PCR
https://www.corodok.de/cycling-recycling-sars/

[5] Joe Fore Jr, Ilse R Wiechers, Robert Cook-Deegan: The effects of busi­ness prac­ti­ces, licen­sing, and intel­lec­tu­al pro­per­ty on deve­lo­p­ment and dis­se­mi­na­ti­on of the poly­me­ra­se chain reac­tion: case stu­dy (Journal of Biomedical Discovery and Collaboration 3.7.2006)
https://www.researchgate.net/publication/6966905_The_effects_of_business_practices_licensing_and_intellectual_property_on_development_and_dissemination_of_the_polymerase_chain_reaction_Case_study/link/0f611bb33829848d99d0f113/download

[6] https://www.roche.com/de/investors/faq-investors/major_shareholders.htm

[7] Die Patente der Polymerase-Kettenreaktion: EINFÜHRUNG
https://www.westfalenpatent.de/wp-content/uploads/2019/12/Die-Patente-der-Polymerase-Kettenreaktion.pdf

[8] Celia Farber: Was the COVID-19 Test Meant to Detect a Virus? (7.4.2020)
https://uncoverdc.com/2020/04/07/was-the-covid-19-test-meant-to-detect-a-virus/

[9] Elaine Lyon, Carl T. Wittwer: LightCycler Technology in Molecular Diagnostics (Journal of Molecular Diagnostics März 2009)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2665858/

[10] Unternehmer „Wir nei­gen zum Geiz“ (Spiegel 2.6.1997)
https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/8720167

[11] Steuerhinterziehung in Milliardenhöhe – legal und ille­gal (16.11.2017)
https://kommunalinfo-mannheim.de/2017/11/16/steuerhinterziehung-in-milliardenhoehe-legal-und-illegal/

[12] Stephen D. Moore and Margaret Studer: Roche Holding to Buy Corange, Making It No. 1 in Diagnostics (Wallstreet Journal 26.5.1997)
https://www.wsj.com/articles/SB864639230274970500

[13] https://www.corodok.de/tag/dissertation/

[14] https://virologie-ccm.charite.de/forschung/labor_drosten/

[15] Verleihungen (Deutsches Ärzteblatt 28.1.2000)
https://www.aerzteblatt.de/archiv/20981/Verleihungen

[16] https://www.tib-molbiol.com/de/company/index.html

[17] Eduardo Thuroff: The Potential of Multiplex Real-time PCR –A Modular Approach, Toronto 2016
http://nmgroup.ca/Document/2016/2016_06.pdf

[18] Andreas Nitsche, Robert Koch Insitute (RKI), Germany
https://www.globalmicrobialidentifier.org/people/steering-committee/andreas-nitsche-germany

[19] Aus dem Robert Koch-Institut in Berlin Zentrum für Biologische Sicherheit: Untersuchungen zur Diagnostik und Risikobewertung von emer­ging und re-emer­ging Orthopockenviren in Deutschland / zur Erlangung der Lehrbefähigung für das Fach Virologie / vor­ge­legt dem Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät Charité-Universitätsmedizin Berlin von Dr. rer. nat. Andreas Nitsche / Eingereicht: Dezember 2010
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/5350/nitsche.pdf?sequence=1&isAllowed=y

[20] home sto­ries über das Gespann Christian Drosten – Olfert Landt
https://www.corodok.de/home-stories-drosten-landt/

[21] Millionenschweres Netzwerk des Charité-Partners Olfert Landt
https://www.corodok.de/millionenschweres-netzwerk-charite/
Landts bes­se­res Büro auf dem Kudamm – und wie­der Fragen…
https://www.corodok.de/landts-buero-kudamm/

[22] https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Drosten

[23] SARS, COVID-19 und die Macht der Definition
https://www.corodok.de/sars-covid-definition/

[24] Kanadische Wissenschaftler kön­nen den SARS-Erreger nicht in allen Patienten nach­wei­sen. (Deutschlandfunk 25.4.2003)
https://www.deutschlandfunk.de/meldungen-liste-forschung-aktuell.1508.de.html?drn:news_id=75613

[25] Millionen Tote / WHO hält glo­ba­le Seuche für unver­meid­bar (Spiegel 26.11.2004)
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/millionen-tote-who-haelt-globale-seuche-fuer-unvermeidbar-a-329741.html

[26] Der ers­te LightMix: for the detec­tion of Avian Influenza A Virus (Subtype Asia) H5
https://www.tib-molbiol.de/download/25Manual_LMx_219_InfA_H5_vers_060412.pdf

[27] Ultrafast Test for Inlfuenza [sic] A for Research Use
https://www.tib-molbiol.com/download/21Influenza_Pressemitteilung_TIB_2005_11_09_en.pdf

[28] Georg Pröbstl: Roche und Novartis pro­fi­tie­ren von H1N1 (HZ 4.8.2009)
https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/roche-und-novartis-profitieren-von-h1n1

[29] Andreas Item: Der Tamiflu-Skandal – Wie man mit einem Hauch von Nichts Milliarden verdient
https://www.agstg.ch/magazin/magazin-archiv/61-/albatros-35/307-der-tamiflu-skandal-wie-man-millarden-verdient.html

[30] Roche und Gilead eini­gen sich über Tamiflu (16.11.2005)
https://www.swissinfo.ch/ger/roche-und-gilead-einigen-sich-ueber-tamiflu/4848688

[31] https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_St%C3%B6hr

[32] Elke Bodderas: Der enor­me Schaden der Pandemie, die kei­ne war (Welt 3.1.2020)
https://www.welt.de/gesundheit/article5710912/Der-enorme-Schaden-der-Pandemie-die-keine-war.html

[33] Alison Abbott: German virologist's race for swi­ne flu test (Nature 30.4.2009)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7095450/

[34] M. Panning et al.: Detection of influ­en­za A(H1N1)v virus by real-time RT-PCR
https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/ese.14.36.19329-en

[35] Olaf Spörkel: Real-Time-PCR-Nachweis des neu­en Influenza-Virus A(H1N1) (Laborpraxis 6.5.2009)
https://www.laborpraxis.vogel.de/real-time-pcr-nachweis-des-neuen-influenza-virus-ah1n1-a-186490/

[36] https://twitter.com/ragnar_lives/status/1287232146743029760
Daten von FluView Intreractive / Centers for Disease Control and Prevention CDC https://www.cdc.gov/flu/weekly/fluviewinteractive.htm

[37] InDevR Announces Creation of Strategic Advisory Board (30.9.2015)
https://www.indevr.com/2015/09/advisory-board-announcement/

[38] Sigrid März: Biotechnologischer Ausnahmezustand (Laborjournal 4/2020)
http://www.laborjournal-archiv.de/epaper/LJ_20_04/43/

[39] Natalie Gratwohl: H1N1-Impfstoff von Novartis weckt Fantasien
https://www.handelszeitung.ch/invest/h1n1-impfstoff-von-novartis-weckt-fantasien

[40] Schweinegrippe / Zweite Welle hat begon­nen – Tote erwar­tet (3.11.2009)
https://www.kma-online.de/aktuelles/panorama/detail/zweite-welle-hat-begonnen-tote-erwartet-a-18682

[41] Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steu­er­te die WHO? (WDR Monitor 19.11.2009; ab 1:30)
https://www.youtube.com/watch?v=DKQF-vWYmCU

[42] Centers for Disease Control and Prevention
https://www.cdc.gov/h1n1flu/reportingqa.htm

[43] Kai Kupferschmidt: MERS: A Virologist's View From Saudi Arabia (Science 6.5.2014)
https://www.sciencemag.org/news/2014/05/mers-virologists-view-saudi-arabia

[44] Volkart Wildermuth: Diagnostischer Test aus Berlin welt­weit gefragt (Deutschlandfunk 23.1.2020)
https://www.deutschlandfunk.de/neues-coronavirus-diagnostischer-test-aus-berlin-weltweit.676.de.html?dram:article_id=468640

[45] Julia Hollingsworth: A coro­na­vi­rus test can be deve­lo­ped in 24 hours. So why are some coun­tries still struggling to dia­gno­se? (CNN 25.3.2020)
https://edition.cnn.com/2020/03/24/asia/testing-coronavirus-science-intl-hnk/index.html

[46] Victor Corman et al.: Diagnostic detec­tion of Wuhan coro­na­vi­rus 2019 by real-time RT-PCR-Protocol and preli­mi­na­ry eva­lua­ti­on as of Jan 13, 2020-
https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/wuhan-virus-assay-v1991527e5122341d99287a1b17c111902.pdf

[47] Victor Corman et al.: Diagnostic detec­tion of 2019-nCoV by real-time RT-PCR-Protocol and preli­mi­na­ry eva­lua­ti­on as of Jan 17, 2020-
https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/protocol-v2‑1.pdf

[48] Victor Corman et al.: Detection of 2019 novel coro­na­vi­rus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR
https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/ese.17.39.20285-en

[49] https://www.eurosurveillance.org/board

[50] Stiftung Corona Ausschuss: Live Sitzung 22 – Die Player: Drosten, Ferguson, die Charité und die Rolle von TIB Molbiol (Video ab ca. 3:55)
https://www.youtube.com/watch?v=OixLI-IuJvY&feature=emb_logo

[51] Netzwerk Landt noch grö­ßer – Firmengründer beim RKI?
https://www.corodok.de/netzwerk-landt-rki/

[52] Drostens Testlabor muß "nach­hal­ti­ges Wachstum" erzie­len – Fragen an Charité / Vivantes
https://www.corodok.de/labor-berlin-drosten-charite/

[53] Paul Carton: Roche Distribute Tib-Molbiol Wuhan Coronavirus Assays for RNAP, Envelope and Nucleocapid Genes (Rapid Microbiology 12.2.2020)
https://www.rapidmicrobiology.com/news/roche-distribute-tib-molbiol-wuhan-coronavirus-assays-for-rnap-envelope-and-nucleocapid-genes

[54] LightMix®ModularSarbecovirus E‑gene 500 Cat.-No. 50–0776-96 Roche SAP n°09164952001 / V200204 Release ver­si­on 2020-02-04
https://www.roche-as.es/lm_pdf/MDx_50-0776–96_Sarbecovirus-E-gene_RV_V200204_09164952001_CE-IVD.pdf

[55] bio vis’DIAGNOSTIK: SARS-CoV‑2 / COVID-19 Teil 3SARS-CoV-2-Diagnostik: kri­ti­scher Rückblickund Update für die bevor­ste­hen­de Grippesaison (Fachinformation 08/20)
http://www.biovis-diagnostik.eu/wp-content/uploads/Biovis_SARS-CoV-2_Teil3_DE.pdf

[56] LightMix®Modular SARSandWuhan CoV E‑gene 530 Cat.-No. 53–0776-96 Roche SAP n°09155368001 / V200111 Release ver­si­on 2020-01-11
https://microbiologia-alicante.umh.es/files/2020/02/MDx_Wuhan-E-gene-PI.pdf

[57] Entwicklungshilfe für Test-Hersteller
https://www.corodok.de/entwicklungshilfe-test-hersteller/

[58] Southern Africa Regional Collaborating Centre (RCC) ser­ves as a repre­sen­ta­ti­ve of the @AfricaCDC in the Southern Africa region
https://twitter.com/SouthernRCC/status/1231209016153518081

[59] Corinne Gretler, Naomi Kreske: Search for Virus Origin Heats Up With WHO Seeking China Mission (Bloomberg 6./8.5.2020)
https://www.bloombergquint.com/politics/who-considers-mission-to-seek-source-of-coronavirus-in-china

[60] World Health Organization in Moldova
https://www.facebook.com/OMSMoldova/photos/a.1578876852403611/2416514588639829/?type=3&source=57&__tn__=EHH‑R

[61] Tawfiq Nasrallah: UAE announ­ces 14 new coro­na­vi­rus cases (Gulf News 9.3.2020)
https://gulfnews.com/uae/uae-announces-14-new-coronavirus-cases‑1.1583753297673

[62] Medical Laboratory Services
https://www.facebook.com/152831228095436/photos/a.874005859311299/2906768609368337/?type=3&source=48&__tn__=EH‑R

[63] Laboratorio de Arecibo se pre­pa­ra para hacer prue­bas de COVID-19 (Telemundo Puerto Rico 11.3.2020)
https://www.telemundopr.com/noticias/puerto-rico/laboratorio-de-arecibo-se-prepara-para-hacer-pruebas-de-covid-19/2056807/

[64] UAE Air Force flies medi­cal sup­plies to Iran to help fight virus (Arabian Business 2.3.2020)
https://www.arabianbusiness.com/healthcare/441727-uae-air-force-flies-medical-supplies-to-iran-to-help-fight-virus

[65] Ralf Neumann: IM CORONA-GESPRÄCH: CHRISTIAN DROSTEN, BERLIN „Wir wer­den das Virus nicht aus­lö­schen“ (Laborjournal 10/2020)
https://www.laborjournal.de/epaper/LJ_20_10.pdf

[66] Roche will pro Monat Hunderte Millionen Antigen-Schnelltests lie­fern (29.10.2020)
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/coronavirus-infektionen-roche-will-pro-monat-hunderte-millionen-antigen-schnelltests-liefern-9451193

[67] Übernahme von Novartis-Standort BioNTech pro­du­ziert Covid-19-Impfstoff in Marburg (Tagesspiegel 17.9.2020)
https://www.tagesspiegel.de/wissen/uebernahme-von-novartis-standort-biontech-produziert-covid-19-impfstoff-in-marburg/26195662.html

[68] Wolfgang Wodarg: "Falscher Alarm: Die Schweinegrippe-Pandemie" in BIG PHARMA, Mikkel Borch-Jacobsen Hrsg. (Piper 2015)
https://www.wissenschaftsladen-dortmund.de/wp-content/uploads/2020/04/2020–03-25-Wodarg-Die-Schweinegrippe.pdf

[69] Kary B. Mullis, 74, Dies; Found a Way to Analyze DNA and Won Nobel (New York Times 15.8.2019)
https://www.nytimes.com/2019/08/15/science/kary-b-mullis-dead.html

16 Antworten auf „PCR-Technologie zwischen Pharmaindustrie und Virologie“

  1. Mann oh Mann, was für eine Mühe und Arbeit in der Recherche steckt. Vielen, vie­len Dank dafür. Ich habe zwar nur einen Bruchteil kapiert, aber das reicht schon für mein Fazit: Es stinkt zum Himmel

  2. @ AA – Chapeau … Das ist mal wie­der 'ne beein­dru­cken­de Recherchearbeit …

    ,, Das letz­te Wort soll Kary Mullis haben, der im ver­gan­ge­nen Jahr gestor­ben ist. Geäußert hät­te er sich sicher­lich klar und deut­lich, viel­leicht in dem Sinne wie schon 1998:

    „Wissenschaftler fügen der Welt furcht­bar viel Schaden im Namen der Weltrettung zu. Es macht mir nichts aus, mei­ne eige­ne Bruderschaft anzu­grei­fen, weil ich mich für sie schäme.“ 

    Ich erlau­be mir erneut, die­sen Sätzen ein Gesicht zu geben – 2 Minuten eines beein­dru­cken­den Wissenschaftlers :
    https://www.youtube.com/watch?v=LvNbvD0YI54

    (mein Bauchgefühl sagt mir seit Anfang an, dass alle "Player" auf sein Ableben gewar­tet haben um mit die­ser Soziopaten-Nummer zu begin­nen … Vielleicht ist das aber auch zu viel des Aluhutes …)

      1. … ich hab's nicht bemerkt … (ist so klein geschrieben,da oben …)

        Korrektur :

        @ Illa – Je m'excuse … Chapeau – Das ist 'ne beein­dru­cken­de Recherchearbeit …

  3. Im zwei­ten Abschnitt Ihres Textes ein sehr gute, mE sach­li­che rich­ti­ge Zusammenfassung der Problematik, also dass ein posi­ti­ver PCR-Test als gleich­be­deu­tend mit "infi­ziert, infek­ti­ös, krank, alar­mie­rend" aus­ge­ge­ben wird – aber es kei­nes­falls ist.

    Es gibt eine ganz wesent­li­che Frage, die lei­der nicht beant­wor­tet wer­den kann:

    ange­nom­men, man wür­de einen PCR-Test auf ein bestimm­tes ande­res Virus, etwa ein Influenza‑, ein Adeno‑, ein Rhino- oder gar ein Herpes-Virus ent­wi­ckeln, und wür­de dann eine änhn­li­che Teststrategie wie seit Februar mit dem SARSCOV2-PCR-Test gemacht, fah­ren, was wür­de man sehen?

    Ich bin mir zu 100% sicher: viel­leicht nicht bei allen, aber bei vie­len ande­ren Viren wür­de man eben­falls eine "pan­de­mi­sche" Ausbreitung der­sel­ben feststellen.
    Die pan­de­mi­sche Ausbreitung von zumin­dest Atemwegs-Erkrankungs-Viren ist wahr­schein­lich nicht der Sonderfall son­dern die Regel! – nur wur­de das vor­her noch nie – zumin­dest nicht in dem aktu­ell durch­ge­führ­ten Ausmaß – untersucht.

    Dazu kom­men zusätz­lich noch die Problematiken wie Falsch-Positiv-Tests, Kreuzreaktionen, schlech­te Tests durch die Massenanwendung und Hysterisierung, sowie viel­fäl­ti­ge finan­zi­el­le Anreize für Positiv-Testungen, wie wir es bei dem SARSCOV2-PCR-Test nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen zusätz­lich haben

  4. Meine Werbung für den Artikel bei "Peds Ansichten":

    "Das hier ist ein Super Recherche-Stück zu dem PCR-Test-Geschäft: https://www.corodok.de/pcr-technologie-pharmaindustrie/ ” Veröffentlicht am 11. November 2020 von Illa PCR-Technologie zwi­schen Pharmaindustrie und Virologie” Es wird völ­lig klar: “Hauptsache der Rubel rollt!” Und wer Milliarden an Profit erwar­tet kann auch mal ein, zwei Milliarden zur “Vorbereitung” bzw. für PR und Schmiere ausgeben … ;-("

    und auch mei­nen herz­li­chen Dank an Illa! Das ist in der Gänze Sprengstoff!

  5. Verehrte/r Illa, mei­ne Hochachtung für die­se beein­dru­cken­de und auch für den Laien durch­aus ver­ständ­li­che Arbeit.
    Was braucht es jetzt eigent­lich noch an wei­te­ren Beweisen, um das gan­ze Kartenhaus zum Einsturz zu bringen?

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