Linke bittet Bundeswehr bei Impf-Drive-in um Hilfe

Das "Impfen" auf dem Ikea-Parkplatz war ein Flop, auch wenn tagesspiegel.de es in einem Beitrag vom 30.8. unter obi­gem Titel schönrechnet:

»Bereits vor zwei Wochen war das Angebot ver­län­gert wor­den, bis zu 700 Menschen am Tag lie­ßen sich imp­fen. Von Mitte Juli bis ver­gan­ge­nen Donnerstag kamen 17.883 Personen.«

Sechs Wochen lang konn­ten sich Menschen von 11–21 Uhr ohne Termin sprit­zen las­sen. Ein Riesenaufwand für etwas mehr als 400 Willige am Tag. Kein Wunder, daß dem DRK das zu mager wur­de: „Linke bit­tet Bundeswehr bei Impf-Drive-in um Hilfe“ weiterlesen

Wehrbeauftragte für Impfpflicht für Bundeswehrsoldaten

»Die Wehrbeauftragte Eva Högl ruft dazu auf, alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr gegen Covid-19 zu imp­fen. Sie sei dafür, dass die Impfung zu den soge­nann­ten dul­dungs­pflich­ti­gen Impfungen gezählt wer­de, sag­te Högl den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Soldaten müs­sen schon jetzt bestimm­te Impfungen zur Basisimmunisierung "dul­den", etwa gegen Influenza. Gegen Corona müs­sen sie sich nur imp­fen, wenn sie in den Einsatz gehen.«
swr.de (17.6.)

Kann mir jemand den letz­ten Satz erklä­ren? In Mali liegt die Inzidenz bei 0,2. Da ist jede deut­sche Kaserne gefähr­li­cher. Oder ist was in Rußland geplant? Dort haben wir 117.4. Vor allem fra­ge ich mich, ob das nicht lang­fris­tig als Wehrkraftzersetzung gese­hen muß. Bin ratlos.

Linke fordert Stopp für weitere Lockerungen

Das Projekt "Die Linkspartei schafft sich ab" macht dank ihrer Vorsitzenden deut­li­che Fortschritte:

»Die Linke hat sich deut­lich gegen wei­te­re Corona-Lockerungen aus­ge­spro­chen. Lockerungen sei­en dann rich­tig, wenn ein Großteil der Bevölkerung voll­stän­dig geimpft sei – erst dann sin­ke das Risiko schwe­rer Krankheitsverläufe, sag­te Co-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow am Sonntag. „Doch die­se Zeit ist noch nicht gekom­men.“ Es brau­che ein Moratorium – also einen Aufschub – wei­te­rer Lockerungen, for­der­te sie. „Linke for­dert Stopp für wei­te­re Lockerungen“ weiterlesen

Warum läßt das Bernhard-Nocht-Institut Pressetexte verschwinden?

Das Hamburger Institut war in der Anfangszeit einer der wich­ti­gen Akteure der "Pandemie-Bewertung". Auf die­sem Blog erschie­nen dazu zahl­rei­che Beiträge, ergänzt um die unse­li­ge Rolle des BNITM in der Zeit des Nationalsozialismus. Das Institut hat eine Seite mit allen sei­nen Pressemitteilungen. In die­ser Liste gibt es eine Lücke:

https://www.bnitm.de/aktuelles/presse/

Noch Ende letz­ten Jahres gab es dort u.a. die­se Mitteilungen aus dem Jahr 2005:

„Warum läßt das Bernhard-Nocht-Institut Pressetexte ver­schwin­den?“ weiterlesen

Holt Schwesig die Rote Armee?

»Schwesig will Impftempo mit Soldaten und Sputnik erhöhen
SCHWERIN ·Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will beim Impfgipfel von Bund und Ländern am Montag für den Einsatz von Bundeswehrsoldaten beim Impfen gegen das Coronavirus wer­ben. „Ich wer­de mich dafür aus­spre­chen, dass wir spä­tes­tens dann, wenn wir noch mehr Impfstoff zur Verfügung haben, mehr mobi­le Impfteams der Bundeswehr ein­set­zen. Das ist ein guter Weg, um die länd­li­chen Regionen noch bes­ser zu erschlie­ßen”, sag­te die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Schwesig drängt zu Sputnik-Zulassung
Schwesig for­der­te vom Bund zugleich mehr Verlässlichkeit bei den Impfstofflieferungen. „Wir brau­chen mehr Impfstoff und kla­re Aussagen vom Bund, wann wir mit wel­chen Impfstoffmengen von wel­chen Herstellern rech­nen kön­nen”, sag­te die Ministerpräsidentin. Sie wol­le auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fra­gen, was die Gespräche des Bundes zum rus­si­schen Impfstoff Sputnik V erge­ben haben.

„Holt Schwesig die Rote Armee?“ weiterlesen

24/7‑Impfzentren der Bundeswehr: Keiner will sie haben

»Montagnachmittag in Lebach im Saarland, ein gemein­sa­mer Pressetermin von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU).

„Die Bundeswehr ist bereit und in der Lage, rund um die Uhr zu imp­fen, wenn es sein muss“, sagt Kramp-Karrenbauer. Gemeinsam mit Hans hat sie gera­de der Eröffnung des ers­ten 24/7‑Impfzentrums der Bundeswehr in Deutschland bei­gewohnt. 108 Soldatinnen und Soldaten kön­nen hier bis zu 1000 Impfungen pro Tag durch­füh­ren. Und, ver­spricht Kramp-Karrenbauer, die Bundeswehr kön­ne, wenn genug Impfstoff da sei, ins­ge­samt 28 sol­cher Impfzentren betrei­ben. Bis zu 20.000 Impfstoffdosen könn­te die Bundeswehr so pro Tag verimpfen.

Daran gibt es jedoch offen­bar wenig Interesse, zumin­dest bis­her. Wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums Business Insider bestä­tigt, hat Stand Freitag kein Bundesland oder Landkreis einen wei­te­ren Amtshilfeantrag zur Eröffnung eines 24/7‑Impfzentrums der Bundeswehr gestellt…«
businessinsider.de

Bundeswehr schlauer als Lehrerverbände

Während die Reaktion der Gewerkschaft Erziehung Unwissenschaft (GEW) auf das AstraZeneca-Debakel dar­in besteht, wei­te­re Kita- und Schulschließungen zu for­dern, sorgt sich die Bundeswehr um ihre Schutzbefohlenen:

»Die Bundeswehr erlaubt Soldaten unter 60 Jahren kei­ne Impfungen mit dem Corona-Impfstoff des bri­tisch-schwe­di­schen Herstellers Astra-Zeneca. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestä­tig­te dem „Business Insider“ eine ent­spre­chen­de Weisung. 

„Unsere Soldaten unter­lie­gen beim Impfen den glei­chen Richtlinien und Empfehlungen wie die Zivilbevölkerung“, sag­te dem­zu­fol­ge der Sprecher. Die Impfung mit Astra-Zeneca wird von der Ständigen Impfkommission für Menschen über 60 emp­foh­len, Menschen unter 60 kön­nen sie aber auf eige­nen Wunsch und in eige­ner Verantwortung bekom­men. Dass Bundeswehr-Soldaten unter 60 sich den­noch nicht mit Astra-Zeneca imp­fen las­sen dür­fen, begrün­det der Sprecher des Verteidigungsministeriums mit einer „unsi­che­ren Rechtslage“. 
Auch die Bundespolizei erlaubt ihren Beamten und Mitarbeitern unter 60 Jahren kei­ne Impfungen mit Astra-Zeneca.«
faz.net

Polen sponsert der Nato Impfstoff

Auf boersen-zeitung.de ist am 26.3. zu lesen:

»BRÜSSEL (dpa-AFX) - Um eine reibungslose Organisation des ersten Nato-Gipfels mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden zu ermöglichen, werden derzeit rund 3500 Beschäftigte in der Brüsseler Bündniszentrale vorzeitig gegen Corona geimpft. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat medizinisches Personal am Donnerstag mit dem Spritzen der Vakzine begonnen. Bereits an diesem Samstagabend soll die erste Impfrunde abgeschlossen sein. Als Termin für den ersten Nato-Gipfel mit Biden wird derzeit der 14. Juni in Erwägung gezogen.

Die Immunisierung des Nato-Personals kann erfolgen, weil sich Polen trotz Impfstoffknappheit im eigenen Land dazu bereit erklärt, die insgesamt rund 7000 notwendigen Dosen zur Verfügung zu stellen. Das Nato-Gastland Belgien wollte nicht von der normalen Impfreihenfolge abweichen.

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Kein Lockdown für Militärs

Ach, die Bundeswehr wird gar nicht nur im Inland ein­ge­setzt? Sie tut – natür­lich nur manö­ver­mä­ßig – auch Gutes an der rus­si­schen Grenze und im Südchinesischen Meer! Auf german-foreign-policy.com ist am 22.3. über das ange­lau­fe­ne Großmanöver "Defender Europe 21" zu erfahren:

»Defender Europe 21 wird unge­ach­tet der sowohl in den Vereinigten Staaten wie auch in Europa unver­min­dert wüten­den Covid-19-Pandemie abge­hal­ten. Während die Freizügigkeit in der EU für Zivilpersonen emp­find­lich ein­ge­schränkt ist, haben invol­vier­te Militärs freie Fahrt; wäh­rend Impfdosen in der EU selbst für Risikogruppen wei­ter­hin Mangelware sind, wur­den US-Einheiten, die an dem Manöver betei­ligt sind, bereits zum zwei­ten Mal geimpft. Und wäh­rend es der Bundesregierung bis heu­te nicht gelingt, eine auch nur halb­wegs genü­gen­de Menge an Impfdosen zu beschaf­fen, finan­ziert sie Defender Europe 21 mit 2,9 Millionen Euro sowie wei­te­re Manöver eben­falls mit Millionensummen; ins­ge­samt ver­an­schlagt das Verteidigungsministerium die Mittel, die die­ses Jahr für Kriegsübungen aus­ge­ge­ben wer­den, auf rund 164,5 Millionen Euro.«

Neues "Normal": Bundeswehr in Kitas

»Nach wochen­lan­gem Homeschooling ging es am Montag für eini­ge Schüler:innen in Niedersachsen zurück in die Klassenzimmer. Hochinzidenzkommunen wie der Landkreis Peine waren und sind davon aus­ge­nom­men. Die Kommune hofft nun mit dem am Montag star­ten­den Schnelltestzentrum mehr Sicherheit zu schaf­fen. Für Schulen und Kitas gibt es dabei Unterstützung von der Bundeswehr.«

Die Truppe hat die Schnelltests beim Klassenfeind geordert.

Quelle: Corona-Schnelltests: Landkreis Peine und Bundeswehr star­ten Pilotprojekt – sat1.regional.de


Getestet wird damit:

https://rekonmed-shop.de/de/startseite/134-beier-covid-19-antigen-rapid-schnelltestkit.html

Über den Hersteller ist hier mehr zu erfahren.

https://www.made-in-china.com/showroom/titus-beier/

Siehe auch Fachverbände der Jugendmedizin war­nen vor Schnelltests,
Fehler bei Ergebnissen: Skandalöse Schnelltests an Utaschule,
Behörden beun­ru­higt: Fast die Hälfte der posi­ti­ven Schnelltests falsch!
"Schnelltests wer­den auf den Markt gewor­fen wie ein Wirtschaftsprodukt"


Zur Bundeswehr sie­he u.a. Coronaprofiteur Bundeswehr,
"Helfende Hände" – Hier impft die Bundeswehr: Besuch im Impfzentrum Schönefeld