Impfung mit Schießkladde. Über jede verschossene Hülse wird Buch geführt

Er ist "Mima-Mensch" des Tages, der ehe­ma­li­ge Offizier, der vor­fris­tig die Impfsaison begon­nen hat. Für ihn und die ande­ren Kameraden ist alles ein mili­tä­ri­sches Planspiel. Das Wort "Menschenmaterial" fällt nicht.

Das gan­ze Video gibt es hier: zdf.de. "Zero-Covid"-Fans wer­den von der Effektivität des Bevölkerungsschutzes begeis­tert sein.

"Soldaten müssen Gesundheitsgefahren von Berufs wegen hinnehmen"

Diese Feststellung des Bundesverwaltungsgerichts ist fast schon drol­lig. Hier bezieht sie sich auf eine Entscheidung zur Impfpflicht für Soldaten, über die am 18.1. faz.net so berichtet:

»…In dem zugrun­de­lie­gen­den Verfahren hat­te sich der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts mit einem Hauptfeldwebel beschäf­tigt, der die Teilnahme an der mili­tä­ri­schen Basisimpfung ver­wei­ger­te, einer für alle Soldaten vor­ge­se­he­nen Impfung gegen klas­si­sche Krankheitserreger wie Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten. Die bis­her ver­füg­ba­ren Covid-19-Impfstoffe sind dar­in noch nicht erfasst, doch berei­tet das Verteidigungsministerium nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur der­zeit eine Entscheidung vor, „ob und wann die Impfung gegen SARS-CoV‑2 in das Portfolio der dul­dungs­pflich­ti­gen Impfungen für die Bundeswehr auf­ge­nom­men wer­den kann“.

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"Helfende Hände". Hier impft die Bundeswehr: Besuch im Impfzentrum Schönefeld

»Das Impfzentrum Schönefeld hat eine Besonderheit: Hier stellt die Bundeswehr das kom­plet­te medi­zi­ni­sche Personal. Auch Helfende Hände und Notfallteam sind Soldatinnen und Soldaten. Die Redaktion der Bundeswehr hat sich die Impfstraßen im Terminal 5 des alten Flughafens ange­se­hen und den Kameradinnen und Kameraden über die Schulter geschaut.« (bundeswehr.de)

Es wird nicht lan­ge gefackelt.

https://www.bundeswehr.de/de/aktuelles/meldungen/besuch-impfzentrum-schoenefeld-5018214

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AKK verspricht 10.000 Soldaten für Hilfe in Altenheimen

Wir zitie­ren die­se Agenturmeldung mal von aktiencheck.de:

»BERLIN (dts Nachrichtenagentur) – Das Verteidigungsministerium will in der Coronakrise mit bis zu 10.000 Soldaten in den deut­schen Alten- und Pflegeheimen hel­fen. "Gerade die Schwächsten brau­chen jetzt in der Pandemie unse­re Hilfe. Deshalb steht die Bundeswehr bereit, in Alten- und Pflegeheimen kurz­fris­tig mit bis zu 10.000 Männern und Frauen zu unter­stüt­zen, wenn wir geru­fen wer­den", sag­te Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) der "Bild" (Donnerstagausgabe).

Hierzu dür­fen laut Ministerium in Zukunft auch Soldaten nach Einweisung in die Handhabung durch den Hersteller Abstriche für Schnelltests machen. Bisher war dies nur Fachpersonal, also zum Beispiel Ärzten der Bundeswehr, gestat­tet. "Die Verteidigungsministerin ist der Meinung, dass lei­der zu viel Zeit ver­geht und dass die alten und pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen beson­ders in Gefahr sind, wenn nicht kon­se­quent andau­ernd in den Alten- und Pflegeheimen getes­tet wird", sag­te ein Sprecher des Verteidigungsministerium der "Bild".«

Offenbar sieht AKK es als ein gutes Mittel der Palliativmedizin an, Menschen mit ihren Kindheitsbildern zu beglü­cken. Die Hiwis im Tarnanzug wer­den das schon machen.

"Helfer im Tarnfleck an der Heimatfront"

Da wird das Herz noch der ver­bis­sens­ten Kriegsdienstverweigerer auf der Linken höher schla­gen. War man beim angeb­li­chen Brunnenbau am Hindukusch noch skep­tisch, kämpft die Truppe jetzt doch im Inland für die gute Sache. "Bundeswehr rüs­tet sich für Impfeinsatz" ist heu­te Morgen auf tagesschau.de zu lesen.

»In Hab-Acht-Stellung unterm Weihnachtsbaum – für vie­le Soldatinnen und Soldaten wer­den das eher unge­wöhn­li­che Feiertage: Die Truppe hat extra wegen der anste­hen­den Impfungen die Einsatzbereitschaft tau­sen­der Bundeswehr-Angehöriger erhöht. Die sind nun inner­halb von 48 oder gar 24 Stunden abruf­bar – soll­ten sie in den kom­men­den Tagen kurz­fris­tig gebraucht werden.

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Stillgestanden! Spritze frei!

"Für Corona einsatzbereit
Bundeswehr hilft beim Impfen / Freude in Kreuzberg" lau­tet die Überschrift eines Artikels in der heu­ti­gen Druckausgabe der FAZ. Dezenter geht es zu auf faz.net, wo es heißt "EINSATZ IN DER PANDEMIE: Wie Soldaten beim Impfen hel­fen".

»Die Bundeswehr hat ein Zentrallager für die Aufbewahrung und Verteilung des Corona-Impfstoffs in Betrieb genom­men und steht bereit, die Länder sowohl mit eige­nen Impfkapazitäten als auch mit Helfern zu unter­stüt­zen. Im Rahmen der natio­na­len Impfkampagne kann die Bundeswehr 26 sta­tio­nä­re Impfstellen mit einer Tageskapazität von 18000 Impfungen bereit­stel­len. Hinzu kom­men noch mobi­le Teams.

Das teil­te am Dienstag der Inspekteur der Streitkräftebasis, Martin Schelleis, mit. Der Generalleutnant führt als Befehlshaber die Corona-Einsätze der Bundeswehr… Schelleis wuss­te zu berich­ten, dass die Hilfe der Bundeswehr auch in den Berliner Bezirken Kreuzberg-Friedrichshain und Mitte mit gro­ßer Freude und Dankbarkeit ange­nom­men werde…

Die Bundeswehr hält inzwi­schen bis zu 20.000 Soldaten für Corona-Aufgaben bereit. Damit wur­de das Kontingent im Vergleich zum Frühjahr noch ein­mal deut­lich aufgestockt.«

Selber schuld

»Kampf gegen Coronavirus: Verteidigungsministerium prüft Impfpflicht für alle Bundeswehrsoldaten

Die rund 180.000 Bundeswehr-Soldaten müs­sen sich nach SPIEGEL-Informationen auf eine Impfpflicht mit den bald ver­füg­ba­ren Mitteln gegen Covid-19 ein­stel­len. Schon vor rund drei Wochen hat der zustän­di­ge Generalarzt der Truppe dem Verteidigungsministerium per Vorlage emp­foh­len, die Impfung gegen das Virus in den soge­nann­ten Basisimpfschutz für alle Soldaten aufzunehmen.

Stimmt das Ministerium der Empfehlung zu, wäre die Impfung für alle Soldaten Pflicht. Rechtlich spricht man von einer »dul­dungs­pflich­ti­gen Maßnahme«, die Soldaten wegen ihres beson­de­ren Pflichtverhältnisses zum Staat akzep­tie­ren müs­sen. Schon jetzt gehö­ren ande­re Impfungen gegen übli­che Krankheiten zu die­sem Basisschutz, für Auslandseinsätze wie in Afghanistan oder Mali kom­men wei­te­re Pflichtimpfungen hinzu…

"Impfbefehl" wür­de Proteste oder gar Klagen nach sich ziehen

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Frau Högl hat 'nen Vögl!

»"Wenn das dazu führt, dass wir ein Stück mehr zusam­men­rü­cken, Bundeswehr und Gesellschaft, (…) dann ist das ein guter Aspekt in die­ser doch so schwe­ren Corona-Zeit», sag­te Högl.«

Alle sol­len Abstand hal­ten, es gibt Kontaktverbote, aber die Wehrbeauftragte des Bundestags for­dert das Zusammenrücken mit der Bundeswehr? So ist es jeden­falls auf welt.de zu lesen über Högls Auftritt in der Führungsakademie der Bundeswehr.

»"Wir alle kön­nen sehr dank­bar sein und auch sehr stolz sein, dass die Bundeswehr an vie­len Stellen in unse­rer Gesellschaft hilft", sag­te Eva Högl (SPD) auf einem Pressetermin in der Führungsakademie der Bundeswehr. Dabei ret­te die Bundeswehr jeden Tag Leben.«

Richtig dar­an ist: Solange die Bundeswehr hier mit Nachverfolgungen von "Infizierten" beschäf­tigt ist, kann sie in die­ser Zeit kei­ne Menschenleben in Auslandseinsätzen auslöschen.

»Bundesweit sind nach jüngs­ten Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mehr als 9000 Soldaten im Einsatz gegen die Pandemie.«

An vor­ders­ter Front.

Corona-Impfstoff wird in Kasernen zwischengelagert

»05:18 Uhr
Die Bundeswehr wird ihre Kasernen als Zwischenlager für den Corona-Impfstoff bereit­stel­len. Wo immer es sinn­voll erschei­ne, wer­de die Anlieferung und Lagerung des Impfstoffes in Kasernen ermög­licht, sag­te Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Es liegt bereits ein Amtshilfeantrag des Gesundheitsministeriums zur Lagerung und Verteilung wei­te­rer Impfstoffe vor und wir wer­den selbst­ver­ständ­lich unter­stüt­zen." Die Bundeswehr habe auch den Ländern Unterstützung ange­bo­ten. "Die Bundeswehr kann hier auf Antrag der Länder mit bis zu 26 Impfzentren sowie bis zu 26 mobi­len Impfteams hel­fen", sag­te Kramp-Karrenbauer.«

Zu lesen auf tagesschau.de.