Aktuelles aus den Tollhäusern (18.9.)

Ausgewählt aus Meldungen von tagesschau.de.

»New Yorker Philharmoniker: Erstes Konzert seit über 500 Tagen
Nach Corona-beding­ter Pause von mehr als 500 Tagen haben die New Yorker Philharmoniker ihr ers­tes regu­lä­res Konzert gespielt. Wie der Lokalsender "NY1" berich­te­te, tru­gen die Zuschauer und fast alle Musiker in der aus­ver­kauf­ten Alice Tully Hall in der Upper West Side Manhattans am Freitagabend Masken. Zudem muss­te jeder Besucher nach­wei­sen, geimpft zu sein. Der Saisonstart der Philharmoniker mar­kiert einen wei­te­ren Wegpunkt bei der voll­stän­di­gen Öffnung New Yorks ange­sichts der gefal­le­nen Corona-Beschränkungen…«

Sie nen­nen es Hochkultur. Das ist genau so rich­tig wie voll­stän­di­ge Öffnung.


»Reiter: 2022 "defi­ni­tiv kei­ne Wiesn für alle"
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat schon jetzt kla­re Regeln für das Oktoberfest 2022 ange­kün­digt. "Es wird defi­ni­tiv kei­ne Wiesn für alle geben", sag­te der SPD-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". "Wenn sich jemand nicht tes­ten oder imp­fen las­sen will, dann wird er auch 2022 nicht aufs Oktoberfest gehen kön­nen." Nur für Kinder gebe es Ausnahmen…«

Er nennt es Freiheit, der Herrenreiter.


»Demo in Melbourne: Festnahmen und Verletzte
In der aus­tra­li­schen Metropole Melbourne sind bei gewalt­sa­men Protesten gegen den anhal­ten­den Corona-Lockdown meh­re­re Polizisten ver­letzt wor­den. Es sei­en mehr als 200 Demonstranten fest­ge­nom­men wor­den, teil­te die Polizei mit.

Die Demonstranten durch­bra­chen dem­nach Absperrungen im Stadtzentrum und lie­fer­ten sich gewalt­sa­me Auseinandersetzungen mit den Beamten. Trotz eines Versammlungsverbots nah­men nach Polizeiangaben und 700 Menschen an der Protestaktion teil…«

Ich nen­ne es Gefängnisrevolte. (Zwei Stunden vor­her wur­den 1.000 Demonstrierende gegen 2.000 PolizistInnen gemeldet.)


»Indien ver­ab­reicht 25 Millionen Impfdosen an Modis Geburtstag
Indien hat bei einer Impfkampagne am Geburtstag von Premierminister Narendra Modi 25 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus ver­zeich­net. Damit sei die Zahl der Impfungen ins­ge­samt gegen das Coronavirus in Indien auf mehr als 790 Millionen gestie­gen, teil­te das Gesundheitsministerium mit.

Modi wur­de am Freitag 71…«

Seehofer hat­te an sei­nem 69. Geburtstag 69 Afghanen abschie­ben las­sen. Was wird am 17. Mai pas­sie­ren, wenn Kretschmann sei­nen 74. feiert?


»Lauterbach warnt vor schwie­ri­ger Lage im Herbst«

Aha.


»US-Experten: Auffrischungsimpfungen nur ab 65 Jahren
Ein Expertengremium der US-Gesundheitsbehörde FDA hat sich gegen Auffrischungsimpfungen für die meis­ten Menschen aus­ge­spro­chen. Für Senioren über 65 und Angehörige von Risikogruppen wür­de dies aber Sinn ergeben.«

Die Stiko wird das gewis­sen­haft aus­wer­ten und dann für alle emp­feh­len. Allerdings geht es schon jetzt auch ohne.


»Spahn: Mehr als 62 Prozent der Bevölkerung haben voll­stän­di­ge Impfung erhal­ten«

Am 10.9. hieß es auf tagesschau.de: "Quer durch die Bevölkerung hat­ten bis­lang 61,9 Prozent oder rund 51,47 Millionen Menschen den voll­stän­di­gen Impfschutz."


»Städtetag will wei­te­re Impfangebote
Zum Ende der Impfaktionswoche hat der Deutsche Städtetag von den Bundesländern Pläne für wei­te­re krea­ti­ve Impfangebote gefor­dert. "Gelegenheit macht Impfungen. Umso wich­ti­ger ist es, dass es die­se wirk­sa­men Angebote auch nach dem Ende der Impfzentren zum 1. Oktober 2021 gibt", sag­te Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland".

"Die Landesregierungen müs­sen dafür jetzt ihre Pläne auf den Tisch legen." Die Impfaktionswoche von Bund, Ländern und Kommunen sei ein Erfolg gewe­sen, füg­te Dedy hin­zu…«

»Der Krug geht so lan­ge zum Brunnen bis er bricht. Bedeutung: Jedes Unrecht wird ein­mal bestraft; Etwas geht nicht auf Dauer gut; Alles geht ein­mal zu Ende.« (redensarten-index.de)


»Lauterbach for­dert staat­li­che Impfprämie
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie for­dert der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach eine staat­li­che Impfprämie. "Aus mei­ner Sicht soll­ten wir in der Situation, in der wir sind, kein Mittel aus­schlie­ßen, um mehr Menschen zum Impfen zu bewe­gen", sag­te der Bundestagsabgeordnete der "Passauer Neuen Presse".

"Das gilt auch für die Zahlung soge­nann­ter Impfprämien, der ich bis­lang immer sehr skep­tisch gegen­über­stand", erklär­te er…«

Sehr skep­tisch steht er hin­ge­gen der Idee des Impfprämiensparens gegenüber.


»Kassenärztechef for­dert "Freedom Day" in sechs Wochen
Kassenärztechef Andreas Gassen hat die Aufhebung aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober gefor­dert. "Nach den Erfahrungen aus Großbritannien soll­ten wir auch den Mut haben zu machen, was auf der Insel geklappt hat", sag­te er der der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Also braucht es jetzt eine kla­re Ansage der Politik: In sechs Wochen ist auch bei uns Freedom Day! Am 30. Oktober wer­den alle Beschränkungen aufgehoben!"…«

Ganz schlech­te Idee, Gassen. Freedom ist out, es ster­ben Menschen! Allein heu­te 20 "an und mit", sagt das RKI.


»Verfahren gegen mut­maß­li­chen 9/11-Drahtzieher wegen Corona ausgesetzt
Das Verfahren gegen den mut­maß­li­chen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001, Khalid Sheikh Mohammed, im US-Gefangenenlager Guantanamo ist erneut unter­bro­chen wor­den. Der vor­sit­zen­de Richter setzt die Vorverhandlungen am Freitag aus, nach­dem eine Corona-Ansteckung unter den anwe­sen­den Journalisten fest­ge­stellt wur­de, wie das Gericht mit­teil­te. Ein wei­te­rer Anwesender wäh­rend der Anhörungen zeig­te dem­nach Symptome, eine Ansteckung ist bis­lang aber nicht erwiesen.«

Nach 20 Jahren Haft und Folter ist der US-Regierung kei­ne Ausrede zu blöde.


»Kanzler Kurz: Bei stei­gen­den Corona-Zahlen Après-Ski nur für Geimpfte
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ver­spricht eine siche­re Skisaison. Falls sich die Corona-Situation wei­ter ver­schärft, wür­den nur noch Geimpfte Zugang zu Après-Ski-Lokalen erhal­ten, kün­dig­te er in einem Interview mit der Funke Mediengruppe an…«

Jagertee schmeckt drau­ßen ohne­hin besser.

Spanien zeigt "Maßnahmen" den Stinkefinger

»Madrid: 25.000 Menschen fei­ern ille­ga­le Open-Air-Party
In der spa­ni­schen Hauptstadt Madrid haben nach Angaben der Polizei rund 25.000 jun­ge Leute trotz Verbots eine rie­si­ge Open-Air-Party gefei­ert. In sozia­len Netzwerken war zu sehen, wie die Teilnehmer in der Nacht zum Samstag auf Freiflächen zwi­schen Universitätsgebäuden in Madrids Stadtteil Ciudad Universitaria tanz­ten und Alkohol tran­ken, wie die Zeitung "El País" berichtete.

Auch aus Barcelona wur­de vom Campus der Autonomen Universität eine ähn­li­che Massenfete mit 8000 Teilnehmern gemel­det, wie die Zeitung "La Vanguardia" schrieb. „Spanien zeigt "Maßnahmen" den Stinkefinger“ weiterlesen

"Tagesspiegel" über das Impfexperiment

Ob das eine cle­ve­re Ankündigung ist? Und ob man meint, es käme nicht her­aus, daß die Studie, auf die man sich stützt, von Özlem Türeci und Uğur Şahin per­sön­lich mit­ver­faßt wurde?

Die Überschrift des eigent­li­chen Artikels vom 17.9. (Bezahlschranke) lau­tet vor­sich­ti­ger so: "mRNA gegen die Pandemie: 300 Tage Impfen mit Biontech". Doch auch dort folgt, obwohl es eigent­lich ums Lobhudeln geht:

»Es ist ein rie­si­ges Experiment mit einer neu­en Technologie: mRNA als Impfstoff. Doch bis­lang bewährt sich die Covid-19-Vakzine von Biontech [sic] „"Tagesspiegel" über das Impfexperiment“ weiterlesen

Tote Hosen bieten Urne für Fans an

Passend zu ihrer Unterstützung der "Impfkampagne"? Am 18.9. ist auf stuttgarter-zeitung.de zu lesen:

»„Bis zum bit­te­ren Ende“ kon­se­quent wei­ter gedacht: Als Fan der „Toten Hosen“ kann man sich nun auch in einer eige­nen Fan-Urne bestat­ten lassen.

Düsseldorf – Die Band „Die Toten Hosen“ bie­tet ab sofort eine eige­ne Urne für ihre Fans an. Sie ist schwarz, zeigt den Hosen-Adler als Skelett mit Totenkopf und über dem Bandnamen die Aufschrift „Bis zum bit­te­ren Ende“. Die 160 Euro teu­re Urne sei aus Naturfaser, kom­plett bio­lo­gisch abbau­bar und erfül­le die deut­schen Bestattungsverordnungen, teil­te die Band auf ihrer Homepage mit…«

Gürtelrose nach der Corona-Impfung

stuttgarter-zeitung.de berich­tet am 17.9. (Bezahlschranke) unter die­sem Titel:

»Kann der Piks gegen Covid-19 Gürtelrose aus­lö­sen? Hausärzte beob­ach­ten eine auf­fäl­li­ge Zunahme der Krankheit. Nun prüft auch das zustän­di­ge Bundesinstitut einen Zusammenhang.

Stuttgart – Das Krankheitsbild war der Hausärztin bes­tens ver­traut. Schmerzhafte rote Bläschen, halb­ring­för­mig auf Brust und Rücken ver­teilt – Fälle von Gürtelrose sehe man in der Praxis gera­de öfter, berich­te­te sie dem Patienten. Sie fra­ge dann immer nach einem der klas­si­schen Auslöser – etwa beson­de­rem Stress -, aber neu­er­dings auch nach der Corona-Impfung. Und sie­he da: Immer wie­der stel­le sich her­aus, dass Betroffene gera­de erst die Immunisierung erhal­ten hät­ten. „Gürtelrose nach der Corona-Impfung“ weiterlesen

Wir steuern direkt auf den Sozialismus zu? Selten so gelacht! Kommentar.

Das ist am 18.9. auf tkp.at zu lesen:

»„Die NWO ist der feuch­te Traum sozia­lis­ti­scher Machteliten“, „Der Great Reset wird von links-grün-ver­si­ff­ten Politikern kon­se­quent umge­setzt.“ Ähnliches – viel­leicht nicht gar so pole­misch – liest und hört man aktu­ell in der sys­tem­kri­ti­schen Szene immer häu­fi­ger. Meine Antwort dar­auf – also den fol­gen­den Text – woll­te ich auf einer Demonstration in Österreich hal­ten. Die Stimmung ließ es aber nicht zu, so dass er in der vir­tu­el­len Schublade lie­gen blieb.
Von Gastautorin Andrea Drescher

… Wenn ich sol­che Vergleiche hören oder lesen muss, wer­de ich ein­fach wütend. Und das, obwohl ich sicher kei­ne Kommunistin bin, nicht mal eine ordent­li­che Sozialistin, nicht fun­diert ideo­lo­gisch aus­ge­bil­det. Ich wür­de mich als grü­ne-links­li­be­ra­le Antifaschistin ein­ord­nen – aber aus einer Zeit, als die­se Begriffe noch etwas Wert waren… „Wir steu­ern direkt auf den Sozialismus zu? Selten so gelacht! Kommentar.“ weiterlesen

Finanzminister der Schweiz kritisiert Corona-Politik

Da ret­tet Ueli Maurer nicht, daß er laut Wikipedia Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz war und schon mal in aus­län­der­feind­li­chen Gewässern fischt. Weil er an den Dogmen der Corona-Politik zwei­felt, ist er für den "Tages-Anzeiger" "Ueli der Zündler". In einem ande­ren Beitrag des Blattes liest man am 13.9.:

»"Maurer sägt an der Glaubwürdigkeit der Schweizer Corona-Politik"
Der SVP-Bundesrat zeigt sich in einem Shirt der Massnahmengegner. Dass ihm das schar­fe Kritik ein­trägt, hat auch mit einer bevor­ste­hen­den Volksabstimmung zu tun.«

Ein Leser hat sich der Mühe unter­zo­gen, das auf corona-transition.org gezeig­te Video sei­ner Rede zu tran­skri­bie­ren. Er schreibt: „Finanzminister der Schweiz kri­ti­siert Corona-Politik“ weiterlesen