Astra-Zeneca: "Die klinischen Studien wurden schlampig gemacht"

Als Professor Dr. Theo Dingermann das am 27.1. anpran­ger­te, hoff­te er noch, "dass der Impfstoff in der EU nicht oder nur mit gro­ßen Einschränkungen zuge­las­sen wird". Bekanntlich wur­de er durch­ge­wun­ken. Die Altersbeschränkung in Deutschland war auch nur von kur­zer Dauer. »Es wer­de "sehr bald zu einer neu­en, aktua­li­sier­ten Empfehlung kom­men", sag­te Stiko-Chef Thomas Mertens am Freitagabend… "Das Ganze ist irgend­wie schlecht gelau­fen", sag­te Mertens dazu.«, so rp-online.de.

Was hat­te Prof. Dingermann, Chefredakteur des Apothekerzentralorgans "Pharmazeutische Zeitung" (PZ), zu bemän­geln in sei­nem Artikel?

Alarmierend klingt vor allem die­se Äußerung:

»Wir haben es mit DNA zu tun, die in den Zellkern ein­dringt. Daher soll­ten wir wis­sen, ob sie ins Genom inte­griert wird.«

Doch auch dies ist beunruhigend:

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Warum in Deutschland über eine Million AstraZeneca-Impfdosen ungenutzt sind

Das erklärt welt.de am 24.2.:

»Große Mengen des Corona-Impfstoffs des Herstellers AstraZeneca lie­gen in Deutschland auf Halde. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Mittwoch wur­den bis­lang rund 238.500 Dosen des AstraZeneca-Vakzins ver­ab­reicht. Dem Bundesgesundheitsministerium zufol­ge sind aber bereits mehr als 1,4 Millionen AstraZeneca-Dosen an die 16 Bundesländer geliefert…

Ist die Skepsis gegen­über dem Impfstoff von AstraZeneca ver­ant­wort­lich für den Rückstau? Im Vergleich zu den Wirkstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna weist das Vakzin von AstraZeneca mit rund 70 Prozent eine gerin­ge­re Wirksamkeit auf. In Deutschland ist der Impfstoff zudem nur für Menschen von 18 bis 64 Jahren zuge­las­sen. Der stän­di­gen Impfkommission (Stiko) reich­ten die Daten zur Impfeffektivität bei älte­ren Menschen nicht aus.

Fehlende Impfbereitschaft bei AstraZeneca?

Auch mach­ten Berichte über hef­ti­ge Nebenwirkungen die Runde. In Braunschweig und Emden kamen unge­wöhn­lich vie­le Klinikangestellte nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Stoff nicht zur Arbeit, die Impfungen wur­den hier zeit­wei­se aus­ge­setzt. Experten beto­nen aller­dings, dass die Impfreaktionen zu erwar­ten seien.

Dennoch sind vie­le Bürger offen­bar ver­un­si­chert, die Impfbereitschaft bei AstraZeneca womög­lich gerin­ger.«

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Astrazeneca-Impfstoff hat mehr Nebenwirkungen als vermutet

Das ist zu lesen am 25.2. auf fr.de:

»Frankfurt – Die Meldungen häuf­ten sich in den ver­gan­ge­nen Tagen: Weil sich ein beträcht­li­cher Teil des Personals nach der Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca krank­mel­den muss­te, konn­te in man­chen Rettungsdiensten, Klinikstationen, Praxen oder Pflegeheimen nicht mehr rich­tig gear­bei­tet wer­den. In zwei schwe­di­schen Provinzen, eini­gen fran­zö­si­schen und deut­schen Krankenhäusern wur­de das Impfen des­halb vor­über­ge­hend gestoppt…

Corona: Astrazeneca-Impfstoff führt teilweise zu starken Nebenwirkungen

Auch der Frankfurter Rundschau erzähl­ten Menschen, die mit Astrazeneca geimpft wur­den, von ihren Erfahrungen. 

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AstraZeneca kündigt weitere Lieferengpässe an

Das paßt doch in die­sen schö­nen Frühlingstag, was am 23.2. auf spiegel.de zu lesen ist:

»Droht der EU das nächs­te Impfstoffdebakel? Der bri­tisch-schwe­di­sche Hersteller AstraZeneca ver­fehlt im zwei­ten Quartal 2021 offen­bar erneut die Lieferzusage…

[Ein] EU-Vertreter reagier­te… auf Medienberichte, wonach AstraZeneca die Lieferung im zwei­ten Quartal von 180 auf 90 Millionen Dosen hal­bie­ren wol­le. Dies sei so nicht zu bestä­ti­gen, hieß es nun gegen­über der dpa. Offiziell teil­te die Kommission mit, die Verhandlungen mit AstraZeneca über den Lieferplan lie­fen noch.«

Berliner Polizisten haben Angst vor Astrazeneca-Impfung

»Berlin - Nachdem Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Dienstag die Möglichkeit begrüß­ten, dass die Berliner Polizisten bei den Impfungen vor­ge­zo­gen wer­den, wird die Nachricht in der Behörde nicht über­all posi­tiv auf­ge­nom­men. Grund dafür sei vor allem der zur Verfügung gestell­te Impfstoff von Astrazeneca…

Berufsverband spricht von zweit­klas­si­gem Impfstoff 

Badendick [von „Unabhängige in der Polizei e.V.“, AA] bekräf­tig­te, dass ein „zweit­klas­si­ger Impfstoff“ ver­ab­reicht wer­den sol­le, der ver­mut­lich in der Belegschaft auf kei­ne gro­ße Akzeptanz sto­ßen werde. 

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2200 MV-Bürger mit zu kaltem Impfstoff geimpft

»2200 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wur­den mit dem Impfstoff des Herstellers Astrazeneca geimpft, ehe sich her­aus­stell­te, dass er ver­mut­lich beim Transport beschä­digt wur­de. Wer sich unwohl fühlt, soll zum Arzt gehen, so Gesundheitsminister Glawe.«

Das ist am 18.2. auf nordkurier.de zu lesen.

»SCHWERIN · Wie konn­te es pas­sie­ren, dass der in Mecklenburg-Vorpommern ver­ab­reich­te Astrazeneca-Impfstoff zu kalt war? Welche gesund­heit­li­chen Auswirkungen hat der unter­kühl­te Impfstoff? Fragen, die die Öffentlichkeit stellt und auf die das Gesundheitsministerium in Schwerin mit aller gebo­te­nen Dringlichkeit Antworten sucht. Am Mittwochabend lagen ers­te Erkenntnisse vor.

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Coronavirus in Indien: Infektionszahlen sinken – Experten rätseln

Nun ist die­ses Sinken welt­weit zu beob­ach­ten (tagesschau.de vom 17.2.) und womög­lich ein Hinweis auf einen von KritikerInnen seit lan­gem ver­mu­te­ten wel­len­för­mi­gen Verlauf jah­res­zeit­li­cher Atemwegserkrankungen. Da es aber in Indien kei­nen wirk­li­chen Lockdown als für die "Tagesschau" allein denk­ba­re Erklärung gege­ben hat, bleibt in einem Artikel, eben­falls vom 17.2., mit obi­ger Überschrift nur ein Rätsel übrig.

»Corona scheint in Indien bereits ein Phänomen der Vergangenheit zu sein. Auf den Straßen und Märkten in Delhi und ande­ren Städten sieht man immer mehr Menschen, die kei­ne Maske mehr tra­gen, obwohl es dafür har­te Strafen gibt. Von Abstand ist im dich­ten Gedränge des öffent­li­chen Lebens ohne­hin kei­ne Rede.

In den Testzentren des Landes wer­den immer weni­ger Neuinfektionen fest­ge­stellt. 11.000 inner­halb von 24 Stunden waren es zuletzt, im September lag die­se Zahl noch bei 100.000.

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Studie. AstraZeneca-Impfstoff wirkt besser, wenn man mit der zweiten Dosis wartet

Irgendwie paßt der Artikel vom 20.2. auf spiegel.de mit die­ser Überschrift in die Brinkmannsche Theorie (s. Prof. Brinkmann ist es leid und erzählt Käse) und führt zu einer schö­nen Win-win-Situation.

»Der Impfstoff von AstraZeneca ist wirk­sa­mer, wenn die zwei­te Dosis nach zwölf statt sechs Wochen ver­ab­reicht wird. Angesichts der Impfstoffknappheit könn­te das vie­le Vorteile bringen.

Der Impfstoff von AstraZeneca ist wirk­sa­mer, wenn die zwei­te Dosis drei Monate nach der ers­ten ver­ab­reicht wird – und nicht, wie bis­her emp­foh­len, nach sechs Wochen. Das hat eine Studie bestä­tigt, die im Fachjournal »The Lancet« publi­ziert wur­de

Die Wirksamkeit nach einer Dosis des Impfstoffs lie­ge nach 22 bis 90 Tagen bei 76 Prozent, heißt es in dem Paper. Man habe her­aus­ge­fun­den, dass der Impfschutz inner­halb die­ses Zeitraums nicht schwinde.«

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Verkauft die Schweiz ihren AstraZeneca-Impfstoff noch vor Einsatz?

Die Meldungen dazu sind wider­sprüch­lich. Auf aargauerzeitung.ch ist am 21.2. zu lesen:

»Dass der Impfstoff von AstraZeneca noch immer nicht zuge­las­sen ist, bie­tet Raum für Spekulationen. Nun soll die Schweiz gar die Weitergabe der Vakzin-Bestellung von AstraZeneca prü­fen. Das BAG widerspricht.

Anders als in Grossbritannien und in der EU darf das Vakzin der Firma AstraZeneca in der Schweiz noch immer nicht ver­impft wer­den. Die dafür nöti­ge Bewilligung der Arzneimittelbehörde Swissmedic steht noch aus. Dabei hat die Schweiz beim bri­tisch-schwe­di­schen Hersteller schon län­ger 5,3 Millionen Impfdosen bestellt. Dies ent­spricht einem Drittel der bis­her durch den Bund bekannt­ge­ge­be­nen Vakzin-Bestellungen.

Nun mel­de­te die «NZZ am Sonntag» mit Verweis auf Quellen in den Kantonen, der Bund den­ke dar­über nach, sei­ne Bestellung weiterzugeben.

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500 Dosen und nur vier Anmeldungen

»Die Skepsis gegen­über dem Vakzin von Astra Zeneca ist groß. Auch im Impfzentrum Gauting bei München hat sich die Buchungslage geän­dert, seit der Impfstoff ein­ge­trof­fen ist. Dabei hat er auch Vorteile. Ein Ortsbesuch.«

Mehr ist vor der Bezahlschranke nicht zu lesen auf sueddeutsche.de am 19.2. Unbekannt bleibt also, ob der Verband Bildung und Erziehung die Reste über­neh­men will. Ja, das klingt gehäs­sig. Aber ist es abwe­gig ange­sichts Meldungen wie

»Erzieher und Lehrer seh­nen Impfungen herbei

Impfstoffe sind in Deutschland reich­lich vor­han­den – doch der Piks ist bis­lang noch recht unbe­liebt: In Thüringen woll­te sich jüngst nur ein Drittel der Beschäftigten in Kliniken und Pflegeheimen über­haupt imp­fen las­sen. Und die­se Woche schwänz­te bei einer Impfung von medi­zi­ni­schem Personal im Saarland gleich die Hälfte der Gruppe den Termin.

Denn dort gab es das Vakzin von Astrazeneca. Auch in der Gesamtbevölkerung ist die Skepsis gegen­über die­sem Impfstoff groß. Laut einer Civey-Umfrage im Auftrag des Tagesspiegels ist nur ein Drittel der unter 65-Jährigen der­zeit ent­schlos­sen, sich mit Astrazeneca imp­fen zu las­sen – und nicht zu war­ten, bis Biontech oder Moderna für sie ver­füg­bar ist.

Und so kommt es, dass allein in Berlin 29.000 Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca unge­nutzt her­um lie­gen. Deutschlandweit mehr als 650.000 Dosen. Eine grund­sätz­lich höhe­re Impfbereitschaft deu­tet sich indes beim Kita-Personal und unter Lehrkräften an.

Das zei­gen Anfragen des Tagesspiegels bei den Spitzenverbänden Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Arbeiterwohlfahrt (AWO), Caritas, Diakonie sowie dem Verband Bildung und Erziehung (VBE).

Sie alle gehen auf Basis von Rückmeldungen der Basis von einer „hohen“ Impfbereitschaft ihrer Mitglieder aus, mit­un­ter „sehr hoch“ ist sie dem­nach bei der Caritas. Mindestens so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung könn­te auch laut VBE-Bundesvorsitzenden Udo Beckmann die Impfbereitschaft unter sei­nen Mitgliedern sein…

Unter den Beschäftigten in Kitas und Schulen zeigt sich jedoch auch eine gewis­se Skepsis gegen­über Astrazeneca. „Die GEW ist unsi­cher, ob alle Beschäftigten die­sen Impfstoff auf Grund der Einschränkungen akzep­tie­ren werden.

Zu beden­ken ist auch, dass vie­le Kitabeschäftigte über 50 Jahre alt sind, was zu einer Verunsicherung füh­ren kann“, meint Vorstandsmitglied Köhler.Aus der Caritas-Pressestelle heißt es dazu: „Die Aussicht, mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft zu wer­den, ist ange­sichts der Berichterstattung über die­sen Impfstoff sicher­lich nicht sehr för­der­lich für die Impfbereitschaft.“…«
tagesspiegel.de (20.2.)

Von den bekannt gewor­de­nen Nebenwirkungen schwei­gen wir.