"Der Star-Virologe offenbart ein zunehmend autokratisches Verständnis von Wissenschaft"

Das ist zu lesen in einem Gastbeitrag von René Schlott, wis­sen­schaft­li­cher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

faz.net (12.5. – Bezahlschranke)

Auch wenn es nicht so aus­ge­hen wird wie im Film "Des Kaisers neue Kleider" vom mdr aus dem Jahr 2010*, sind Parallelen unverkennbar.

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Drostens problematische Autorität

So lau­tet die Überschrift eines Artikels auf welt.de am 30.4. (Bezahlschranke). Es wird aus­führ­lich die umfang­rei­che Kritik von Prof. Heudorf an sei­nen Positionen zu Schulschließungen im Rahmen eines Verfahrens des BVerfG dar­ge­stellt (s. dazu Drosten-Papier: "erheb­li­che metho­di­sche Fehler" und "nicht nach­voll­zieh­ba­re Schlussfolgerungen"). Der Autor Jörg Phil Friedrich bilanziert:

»Die Richter [dürf­ten] auch, wie vie­le ande­re Bundesbürger, Vertrauen zu bestimm­ten, medi­al und poli­tisch beson­ders bekann­ten und geschätz­ten Experten gefasst haben. „Drostens pro­ble­ma­ti­sche Autorität“ weiterlesen

"Haltlose und missverständliche Unterstellungen"

Auf welt.de ist am 28.4. (Bezahlschranke) zu lesen:

»Professorin wirft Drosten „erheb­li­che metho­di­sche Fehler“ vor

Ob die Schulschließungen Deutschland wäh­rend der Pandemie gerecht­fer­tigt waren, dar­über gibt es unter Wissenschaftlern eini­gen Streit. Eine Expertin für öffent­li­che Gesundheit übt schar­fe Kritik an einem Gutachten von Christian Drosten. Der Virologe wider­spricht. Wie berech­tigt sind die Vorwürfe?…

Während ins­ge­samt 38 Wochen muss­ten deut­sche Schüler seit­her sämt­lich oder teil­wei­se zu Hause ler­nen. Wie groß die Folgen für die psy­chi­sche Gesundheit und die Entwicklung, lässt sich noch nicht bemes­sen – klar ist aber, dass der Schaden immens ist… „"Haltlose und miss­ver­ständ­li­che Unterstellungen"“ weiterlesen

Anschlußverwendung für Christian Drosten?

»Rattenfänger-Freilichtspiel wird wieder in Hameln aufgeführt

Nach zwei­jäh­ri­ger Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie wird das Theaterstück über die Rattenfänger-Sage in die­sem Sommer wie­der in der Hamelner Innenstadt auf­ge­führt. Premiere für das "Rattenfänger-Freilichtspiel" auf der Terrasse vor dem Hochzeitshaus ist am 15. Mai, wie die Stadt Hameln mit­teil­te. Bis zum 18. September gibt es dort jeweils sonn­tags um 12 Uhr kos­ten­lo­se Vorstellungen. "Wir bli­cken der neu­en Saison erwar­tungs­voll ent­ge­gen", teil­ten die Spielleiter Michael Bräunig und Christian Fölsch mit. "Zwei Jahre waren nicht nur für die Kinder eine lan­ge Pause, da müs­sen sich alle erst ein­mal wie­der zusam­men­rau­fen." Die Proben für Kinder und Jugendliche begin­nen mor­gen.«
ndr.de (26.4.)

Weg isser.

Lauterbach twit­tert in tie­fer Trauer. So neben­bei haut er den ande­ren Mitgliedern des "ExpertenSachverständigenrats" um die Ohren, daß sie Nieten sind:

twitter.com (28.4.)

(Für die Überschrift bedan­ke ich mich bei einem Leser.)

Update: Zu Hintergründen sie­he auch den Artikel auf welt.de.

Auch gut: