Mehrere tausend BerlinerInnen gegen US-Rassismus

Am frü­hen Abend ver­sam­mel­ten sich meh­re­re tau­send Menschen vor der US-Botschaft, um gegen die Ermordung von George Floyd in Minneapolis zu pro­tes­tie­ren.

Gleichzeitig ging die Zahl der TeilnehmerInnen an den Demos zu den Corona-Maßnahmen deut­lich zurück. Es sieht so aus, als habe sich deren Thema durch die Straßenaktionen zu ver­schie­de­nen Politikbereichen über­holt.

Ärztefunktionär kritisch zu Corona-Forschungs-Milliarden

Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deut­schen Ärzteschaft ist skep­tisch. In einem Artikel der FAZ vom 10.5. war zu lesen:

»Die Welt hat flei­ßig gespen­det: 7,4 Milliarden Euro sind bei der Online-Geberkonferenz zusam­men­ge­kom­men, die von der Europäischen Union gemein­sam mit ande­ren Ländern orga­ni­siert wur­de. Anlass war ein Aufruf der Weltgesundheitsorganisation WHO und ande­rer zu einer glo­ba­len Zusammenarbeit im Kampf gegen die Corona-Erkrankung Covid-19. Das Geld soll unter ande­rem in die WHO und nicht­kom­mer­zi­el­le Stiftungen flie­ßen, aber auch Pharmafirmen kön­nen pro­fi­tie­ren…

„Ärztefunktionär kri­tisch zu Corona-Forschungs-Milliarden“ wei­ter­le­sen

Schnelles Geld mit Impfstoffen

Die FAZ nennt am 20.5. ein Beispiel, dafür, wie in den USA Impfstoffe ein Investitionsthema sind. Es dürf­te nicht auf die­ses Land und sei­nen Präsidenten beschränkt wer­den kön­nen. Die Zeitung macht sich der Verschwörungstheorie ver­däch­tig – sie erwähnt Bill Gates. Da der Artikel im Wirtschaftsteil erschien, wird dies aber eine seriö­se Information für Anleger sein…

»Trumps Turbo-Tempo :

Die Wette auf die schnel­le Impfung
„Schnelles Geld mit Impfstoffen“ wei­ter­le­sen

Pharmakonzern Roche und die Corona-Tests

Einer der gro­ßen Profiteure der Corona-Krise ist der Schweizer Pharmariese Roche. Der Konzern fei­ert sich selbst so:

»Roche mit sehr gutem Jahresergebnis für 2019«

In einem Bericht ver­mel­det das Unternehmen einen Konzerngewinn von 14,1 Mrd. Schweizer Franken, was einer Steigerung von 30% gegen­über dem Vorjahr ent­spricht. Link

Anfang Mai hat­te Gesundheitsminister Spahn die ers­ten 3 Millionen Antikörpertests dort bestellt. Über den Preis wur­de nichts bekannt. Allerdings die­ses: „Pharmakonzern Roche und die Corona-Tests“ wei­ter­le­sen

Verwirrspiel um Corona-Testzahlen

Bei der Suche nach seriö­sen Informationen soll­te das Robert-Koch-Institut die ers­te Anlaufstelle sein.

Es ist ziem­lich schwie­rig, in Erfahrung zu brin­gen, wie­vie­le Corona-Tests mit wel­chen Ergebnissen in der BRD statt­fin­den. Das RKI bie­tet dafür einen nicht leicht zu fin­den­den wöchent­li­chen Situationsbericht an:

Im aktu­el­len Situationsbericht erfährt man:

»Seit Beginn der Testungen in Deutschland bis ein­schließ­lich KW 21/2020 wur­den bis­her 3.952.971 Labortests erfasst, davon wur­den 210.255 posi­tiv auf SARS-CoV‑2 getes­tet.«

Hier irri­tiert eini­ges: „Verwirrspiel um Corona-Testzahlen“ wei­ter­le­sen

Infektionskettenverfolgung – klappt sie?

"Es muss unser Ziel sein, jede Infektionskette ver­fol­gen zu kön­nen" befand Kanzlerin Merkel im April. Wie sieht es heu­te damit aus?

»Die Nachverfolgung der Corona-Infektionen ist für die Gesundheitsämter nach eige­nen Angaben der­zeit beherrsch­bar. "Im Moment ist die Lage ver­gleichs­wei­se ent­spannt", sag­te Markus Mempel vom Deutschen Landkreistag der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) beschei­nigt den Behörden aktu­ell ein gutes Management bei der Verfolgung von Kontaktpersonen.

"Die Gesundheitsämter ermit­teln zuver­läs­sig und zeit­nah und ver­an­las­sen die erfor­der­li­chen Maßnahmen zur Verhinderung der Weiterverbreitung der Erkrankung", sag­te die Verbandsvorsitzende Ute Teichert der dpa.«

schreibt heu­te die Apotheken-Umschau. Wie paßt das aber zu der dann fol­gen­den Feststellung „Infektionskettenverfolgung – klappt sie?“ wei­ter­le­sen

Widdewiddewitt – Schmu mit Zahlen

Im Beitrag Argumente von vor­ges­tern war hier zu lesen, was bis­her alles an Begründung für die Corona-Maßnahmen ange­führt wur­de: Fallzahl, Verdoppelungszeit, Reproduktionszahl, Zahl der akut Infizierten, zuletzt Neuinfektionen (in die­ser zeit­li­chen Reihenfolge).

Alle die­se Werte sind steu­er­bar, und sie wer­den gesteu­ert. Vor allem die Zahl der Tests spielt hier eine Rolle. An einem Beispiel erklärt das der Deutschlandfunk: „Widdewiddewitt – Schmu mit Zahlen“ wei­ter­le­sen

Ertappter Drosten schlägt um sich

Zuerst wirk­te es wie ein übli­cher Promistreit in der Boulevardpresse. Ausgerechnet die Bildzeitung hat­te mit Verweis auf meh­re­re Wissenschaftler dem Medienstar Fehler in sei­ner Studie zur Ansteckung von Kindern vor­ge­wor­fen.

Glaubt man der Zeitung, dann reagier­te Drosten wie gewohnt:

»BILD kon­fron­tier­te Christian Drosten mit den Vorwürfen. Drosten woll­te auf BILD-Anfrage nicht ant­wor­ten. Stattdessen ver­öf­fent­lich­te er die BILD-Anfrage auf Twitter und schrieb dazu, er habe "Besseres zu tun". Innerhalb des Forscherteams wur­den die Mängel der Studie nach BILD-Informationen jedoch bereits dis­ku­tiert und zum Teil ein­ge­stan­den.«

In der "seriö­sen" Medienwelt folg­te die eben­so gewohn­te Empörung. „Ertappter Drosten schlägt um sich“ wei­ter­le­sen

Wirres in der »jungen Welt«

Es lohnt nicht, jeden ein­zel­nen merk­wür­di­gen Beitrag rund um das Thema Corona zu kom­men­tie­ren. Man kommt nicht nach. Deshalb hier eine klei­ne Zusammenstellung.

Lustig sind die wohl­wol­len­den Berichte aus fer­nen Ländern, in denen Menschen "trotz Corona" für ihre Rechte auf die Straße gehen. Während das Blatt bei jeder hei­mi­schen Demo zetert, wenn Mindestabstände nicht ein­ge­hal­ten wer­den, ent­fällt das hier.

„Wirres in der »jun­gen Welt«“ wei­ter­le­sen