In Dissen und Coesfeld gleicher Subunternehmer – Politik vertagt das Thema

Schon wie­der gibt es eine Corona-Masseininfektion bei einer Großschlachterei. Erneut läßt sich fest­stel­len: Während ein "nor­ma­ler Bundesbürger" wenig Gelegenheit fin­det, sich anzu­ste­cken, gilt das für die ost­eu­ro­päi­schen Arbeiter nicht. Die Fleischkonzerne waschen ihre Hände in Unschuld und schie­ben die Schuld auf Subunternehmen. Als könn­ten sie ihre Profite nicht nur des­halb so hoch­schrau­ben, weil ihnen die moder­nen Sklavenhändler bil­li­ges Menschenmaterial überlassen.

Aktuell sind im nie­der­säch­si­schen Dissen beim Konzern Westcrown 92 Arbeiter betrof­fen. Der Subunternehmer ist der glei­che wie der bei Westfleisch in Coesfeld.
»Im Umgang mit den Betroffenen und sei­nen wei­te­ren Mitarbeitern befol­ge Westcrown die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, so das Unternehmen.«

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Verfassungsschutz dummdreist

"Rechtsextremisten ver­su­chen nach Erkenntnissen der deut­schen Sicherheitsbehörden, die Proteste gegen Corona-Auflagen für sich zu nutzen."

erklärt uns in die­sen Tagen nicht nur die Tagesschau.

Einserseits muß man sicher sagen: Wenn die das auf ihren kur­zen Dienstwegen zu Neonazis so mit­krie­gen, dann kann es nicht ganz falsch sein. Aufhorchen las­sen muß aber die dreis­te Ansage

'"Sorge berei­tet uns aber, dass Extremisten die aktu­el­le Lage genau­so nut­zen wie in der soge­nann­ten Flüchtlingskrise." Was im Internet mit Propaganda, Verschwörungstheorien und Falschnachrichten begon­nen habe, wer­de nun in die rea­le Welt getra­gen.' „Verfassungsschutz dumm­dreist“ weiterlesen

Corona, Theresienstadt, Tagesspiegel und Senat (R2G)

Ganz anders als der Umgang mit Promis, die gegen Corona-Regeln ver­sto­ßen, ist in Berlin der Umgang mit Geflüchteten.

Natürlich wer­den die Promis nicht getes­tet oder gar unter Quarantäne gestellt. Vermutlich wer­den sie noch nicht ein­mal erfaßt.

Wenn man den heu­ti­gen Tagesspiegel liest, muß man sich an die sei­ner­zei­ti­ge Berichterstattung über das Vorzeige-KZ Theresienstadt erinnern.

"Sammelunterkünfte gel­ten als Infektionsherde, infi­zier­te Flüchtlinge gibt es in Berlin trotz­dem kaum. Zufall oder gute Vorsorge?"

heißt es dort. „Corona, Theresienstadt, Tagesspiegel und Senat (R2G)“ weiterlesen

Promis schlemmen zu eng

'Zum Nachtisch kam die Polizei vor­bei… Wenn Berlins Promi-Restaurant Borchardt wie­der öff­net, erschei­nen die VIPs in Scharen – und in Corona-Zeiten ganz schnell auch die Einsatzkräfte der Polizei.

Grund: Zu vie­le Gäste, die zu lan­ge dinier­ten! Verstoß gegen die Eindämmungsverordnung!

Auch FDP-Chef Christian Lindner (41) und „GNTM“-Juror Thomas Hayo (51) waren da, als die Beamten am Freitagabend anrück­ten. Was sagt Borchardt-Chef Roland Mary zum Einsatz?… : „Es war schließ­lich unser ers­ter Abend. Wir dür­fen nur bis 22 Uhr geöff­net haben. Als die Polizei zu uns kam, war es 22.10 Uhr. Wir haben das Borchardt dann auch sofort geschlossen.“…

Und das Fazit der Beamten? „Es haben sich etwa 300 Personen in unter­schied­li­chen Räumen dort auf­ge­hal­ten, also ein­deu­tig zu vie­le“, so eine Polizeisprecherin. „Es wur­de ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung eingeleitet.“'

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Zweite Welle droht gar als "Doppelwelle"

In von­ein­an­der abge­schrie­be­nen Meldungen brin­gen Medien heu­te die Nachricht:

"Die euro­päi­schen Staaten soll­ten sich nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits jetzt auf eine zwei­te töd­li­che Welle von Coronavirus-Infektionen ein­stel­len. Es sei an der „Zeit für die Vorbereitung, nicht für Feierlichkeiten“, sag­te der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, am Montag der bri­ti­schen Zeitung „The Telegraph“. „Zweite Welle droht gar als "Doppelwelle"“ weiterlesen

Bund lieferte defekte Atemmasken für Arztpraxen

Unter die­ser Überschrift schreibt heu­te der Tagesspiegel zu einem wei­ter­ne Kapitel "Mindestens so gefähr­lich wie das Virus ist der Umgang der Herrschenden damit":

'Der Bund hat den Kassenärztlichen Vereinigungen Hunderttausende defek­ter Atemmasken gelie­fert. Wie vie­le davon in Arztpraxen lan­de­ten, weiß kei­ner.  „Bund lie­fer­te defek­te Atemmasken für Arztpraxen“ weiterlesen

„1. Mai darf nicht zum Ischgl von Berlin werden“ (II)

So tön­te Berlins Innensenator Geisel vor 3 Wochen und schuf damit ein von Medien jeg­li­cher Art begie­rig auf­ge­grif­fe­nes Mantra.

Bei einem "Karfreitag darf nicht das Sassnitz von Paris wer­den" hät­te ver­mut­lich JedeR sich gefragt: "Was nimmt der Mann?".

Wie wäre es heu­te mit einem Resumee? Da waren 5.000 PolizistInnen im Einsatz, meist in engen Pulks und bis auf Fototermine ohne jeg­li­chen Mundschutz. Da waren tau­sen­de Feiernde nicht nur in Kreuzberg unter­wegs, auch sie (anders als vie­le Demonstrierende) mit einem Verhalten wie "vor Corona". Es stand also zu erwar­ten, daß es einen erheb­li­chen Anstieg der Infektionsfälle geben müsse.

Was ist wirk­lich pas­siert? Das zei­gen die Kurven im Bild. (Sie waren lan­ge Zeit pro­mi­nent in jeden Tagesspiegel-Beitrag ein­ge­baut. Inzwischen wer­den sie eher scham­haft versteckt.)

Die Panikmache hat­te jedoch ihren Zweck erfüllt. Gewerkschaften wie die Partei-Linken begnüg­ten sich am 1. Mai mit "Online-Manifestationen".

Perverserweise müs­sen die Geisels und die Medien-Querfront-MacherInnen nun beten, daß sich in den letz­ten Wochen die zehn­tau­sen­den Demonstrierenden infi­ziert haben. Kluge Menschen müs­sen hof­fen, ihnen blieb das erspart.