Wie war das noch… mit Karl Lauterbachs Lobbyismus?

»Lauterbach gilt als Einflüsterer der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, als jemand, der ganz nah dran ist an der Macht…

Vor weni­gen Jahren [war er] noch dafür bekannt, dass er im Auftrag der Pharmaindustrie Medikamentenstudien durch­führ­te. Über 800 000 Euro an Drittmitteln heims­te er dafür allein im Jahr 2000 ein.

So war er auch an einer Studie über den Fettsenker Lipobay betei­ligt – jenem Medikament, das die Herstellerfirma Bayer wegen töd­li­cher Zwischenfälle im Jahr 2001 vom Markt nahm. Die frü­hen Hinweise dar­auf, dass Lipobay mög­li­cher­wei­se gefähr­lich war, nahm Lauterbach damals eben­so wenig wahr, wie es sei­ne Auftraggeber taten…

"Ich sehe mich in einem Netzwerk von Menschen, die poli­tisch ähn­lich den­ken wie ich."

Wer nicht in einem sol­chen Netzwerk arbei­te, sagt er, der habe kei­ne Chance…

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Weg mit der Reisefreiheit!

Seinerzeit war sie im Osten beschränkt durch staat­li­che Vorgaben, im Westen und inzwi­schen für alle durch den Geldbeutel. Neuerdings muß man sich Reisen – angeb­lich Corona-bedingt – noch mehr leis­ten können.

In einem Artikel "Corona im Landkreis Bautzen – Erneut hohe Zahl an Corona-Toten" – zu der Fragwürdigkeit sie­he unten – ist auf lr.-online.de am 30.12. zu lesen:

»Im Zusammenhang mit mög­li­chen Reiserückkehrern nach den Feiertagen zum Jahreswechsel ver­weist die Pressestelle des Landkreises noch ein­mal auf die gel­ten­den Bestimmungen der Allgemeinverfügungen und der Corona-Schutzverordnung.

Demnach müs­sen Menschen, die ab 31. Dezember aus Risikogebieten nach Sachsen ein­rei­sen, nicht nur in Quarantäne, son­dern auch einen Corona-Test (PCR-Test oder Schnelltest) nach­wei­sen. Dieser darf bei der Einreise nicht län­ger als 24 Stunden zurück­lie­gen, alter­na­tiv ist ein Test bei der Einreise oder spä­tes­tens 48 Stunden nach Einreise möglich.
Die Kosten müs­sen die Reisenden selbst tragen. 

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Deutscher Richter erhebt Verfassungsbeschwerde in Sachen Corona

Ich bin kein Freund davon, Positionen anonym in der Öffentlichkeit zu ver­tre­ten. (Bei Blog-Kommentaren darf das anders sein, da mag auch ein Karl-Heinz sich mei­net­we­gen Ana-Maria nen­nen.) Deshalb bin ich etwas skep­tisch, was die­sen Beitrag auf 2020​news​.de angeht. Man möge sich ein eige­nes Bild machen.

»Ein deut­scher Richter, des­sen Identität 2020News bekannt ist, hat im Dezember 2020 Verfassungsbeschwerde gegen Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes, die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung und die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Bundeslands Brandenburg, die SARS-CoV-2-Verordnung Berlin sowie gegen das Handeln der Bundeskanzlerin und der 16 Ministerpräsidenten seit Beginn der Pandemie erho­ben. 2020News ver­öf­fent­licht die Verfassungsbeschwerde hier in anony­mi­sier­ter Form.

Auf 190 Seiten rügt der Richter die Verletzung der all­ge­mei­nen Handlungsfreiheit, des all­ge­mei­nen Persönlichkeitsrechts, des Rechts auf infor­ma­tio­nel­le Selbstbestimmung, des Rechts auf Leben und kör­per­li­che Unversehrtheit, der Freiheit der Person, des Schutzes der Familie sowie der Menschenwürde. Ohne per­sön­li­che Betroffenheit rügt der Richter zudem die Verletzung der Religionsfreiheit, der Kunstfreiheit, der Versammlungsfreiheit, der Freizügigkeit, der Berufsfreiheit, der Unverletzlichkeit der Wohnung, der Eigentumsfreiheit und des Rechts auf Asyl…«

Ethikpetethik

Hier war in meh­re­ren Beiträgen davon die Rede, was heut­zu­ta­ge von Menschen, die sich beruf­lich mit dem Thema "Ethik" beschäf­ti­gen, zu hören und zu lesen ist. Dabei war ein gewis­ser Schauder zu erken­nen. Der Tagesspiegel ver­öf­fent­lich­te am 29.12. ein Interview, das er so einleitete:

»Im Streit um die Verteilung des Impfstoffs geht unter, welch groß­ar­ti­ge glo­ba­le Arbeit dahin­ter steht, sagt die Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx.

Alena Buyx ist Professorin für Medizinethik und Gesundheitstechnologien an der TU München. Seit 2020 lei­tet die stu­dier­te Ärztin, Philosophin und Soziologin den Deutschen Ethikrat.

Frau Professorin Buyx, die ers­ten Impfungen sind ange­lau­fen. Aber haben wir über­haupt genug Impfstoff – und wer­den wir ihn rasch genug haben?

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Tagesspiegel-Chef mit toller Idee. Glühwein im Spiel?

Der Chefredakteur und Herausgeber des Tagesspiegels hat sich anschei­nend ein paar Becher Glühwein gegönnt (ist im Homeoffice erlaubt) und am 30.12. Folgendes zu Papier gebracht:

»Corona-Impfungen bis zum Herbst
Wir brau­chen 2000 Leute nur fürs Impfen – und die BahnApp
Um vor der nächs­ten Erkältungswelle 2021 gewapp­net zu sein, wäre viel Personal nötig. Und eine bekann­te App müss­te umge­ar­bei­tet wer­den. Ein Rechenspiel.

Es ist eines der größ­ten Projekte der Gesundheitsgeschichte: das Impfen gegen Corona. Logistisch, orga­ni­sa­to­risch. Denn der Impfstoff muss unter die Leute kom­men. Es ist die Frage nach dem Wie. „15 Ärzte, 70 Soldaten, 3000 Impfungen pro Tag“, berich­te­te der Tagesspiegel – Auftakt zu einer klei­nen Rechnung.«

Es folgt die Berechnung, die zu die­sem Schluß kommt:

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Zahlreiche Impfdosen blieben in Bonn ungenutzt

Am 30.12. berich­tet der Bonner "General-Anzeiger":

»Bonn Von mehr als 1000 geplan­ten Corona-Impfungen in Bonn gab es am Montag kei­ne ein­zi­ge. Laut Kassenärztlicher Vereinigung sei die Terminfindung kom­plex. Zudem ist die Corona-Hotline überlastet.

Die Coronavirus-Impfung gerät in Bonn ins Stocken. Nachdem am Sonntag schon vie­le Impfdosen nicht genutzt wur­den, hat es auch am Montag kei­ne Impfungen gege­ben. Zudem ist die Corona-Hotline der Stadt Bonn über­las­tet, weil vie­le aus ande­ren Regionen anru­fen. Fünf wei­te­re Menschen sind an oder mit dem Coronavirus ver­stor­ben. Es han­delt sich um zwei Senioren (Jahrgang 1928 und 1935) und drei Seniorinnen (Jahrgang 1928, 1934 und 1937).

Mit den 180 Dosen, die ver­gan­ge­nen Sonntag gelie­fert wur­den, sind nur 100 Menschen geimpft wor­den. Auch die 1000 Einheiten, die am Montag zum Einsatz kom­men soll­ten, wur­den nicht benutzt. 

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Grippe heißt jetzt Corona

Das hat das baye­ri­sche Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) der Bild-Zeitung gesteckt. Am 31.12. ist auf bild​.de zu lesen:

»KAUM GRIPPE ODER NOROVIRUS
Behörde: Corona killt Winter-Krankheiten!«

Es wird nicht die­ses Foto verwendet:

https://​the​can​dy​fan​.wor​d​press​.com/​2​0​1​1​/​0​7​/​1​1​/​h​i​s​t​o​r​y​-​o​f​-​t​w​ix/

Aber man erfährt:

»Erlangen (Bayern) – Endlich mal gute Corona-Nachrichten!

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