Impfstoff aus Tabak

War das Ganze eine Schnapsidee? Konnte der Tabakkonzern gegen die Pharmariesen nicht anstin­ken? Wurde das Angebot von Johnnie Walker gleich ganz unterdrückt?

British American Tobacco hat­te im April mitgeteilt:

»Potenzieller Impfstoff in der Entwicklung für COVID-19 mit neu­er, schnell wach­sen­der Tabakpflanzentechnologie – prä­kli­ni­sche Tests laufen
Tabakpflanzen bie­ten das Potenzial für eine schnel­le­re und siche­re­re Impfstoffentwicklung im Vergleich zu kon­ven­tio­nel­len Methoden
Potenzial zur Herstellung von 1–3 Millionen Impfstoffdosen pro Woche

Die US-Biotech-Tochtergesellschaft von BAT, Kentucky BioProcessing (KBP), ent­wi­ckelt einen poten­zi­el­len Impfstoff für COVID-19 und befin­det sich der­zeit in der prä­kli­ni­schen Testphase. Wenn die Tests gut ver­lau­fen, hofft BAT, dass mit den rich­ti­gen Partnern und der Unterstützung von Regierungsbehörden ab Juni zwi­schen 1 und 3 Millionen Dosen des Impfstoffs pro Woche her­ge­stellt wer­den könnten.

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Wellenreiter

Noch vor Karl Lauterbach mel­det sich ein wei­te­rer Experte zu Wort. "Top-News: Intensivmediziner warnt vor Gefahr von drit­ter Welle nach Feiertagen" ist auf gmx.net zu lesen.

»"Zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten zuzu­las­sen, erscheint mir zu frei­zü­gig, gera­de an Silvester, wo ein sol­ches Szenario ja – anders als am Weihnachtsabend – durch­aus nicht unrea­lis­tisch ist", sag­te der Generalsekretär der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGÄI), Bernhard Zwißler, der Deutschen Presse-Agentur.

"Hier könn­te eine drit­te Welle wie­der Schwung neh­men." Der Teil-Lockdown zei­ge Wirkung, wenn­gleich lang­sa­mer und weni­ger stark als erhofft.

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Virologe kritisiert harte Lockdowns

»Mit dem der­zeit gel­ten­den Teil-Lockdown ist eine deutsch­land­wei­te deut­li­che Reduktion der Corona-Neuinfektionen aus Sicht des Virologen Jonas Schmidt-Chanasit bis Weihnachten nicht zu schaf­fen. "Ich hal­te das für nicht rea­lis­tisch." Allerdings könn­te es durch­aus sein, dass wei­te­re Regionen eine 7‑Tage-Inzidenz von unter 50 errei­chen. Dieser Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche an und ist nach wie vor das Ziel der poli­ti­schen Maßnahmen.«

Das berich­tet n‑tv am 3.12. Ob sein Vorschlag mit Aufklärungstrupps im Stil der Zeugen Jehovas hilf­reich ist?

»Der Virologe könn­te sich vor­stel­len, dass Vertrauenspersonen in gro­ßer Zahl von Tür zu Tür gehen und unter ande­rem über Regeln auf­klä­ren, Hilfe anbie­ten, Tests oder Masken orga­ni­sie­ren. "Mitwirkung gelingt nicht nur durch Appelle, son­dern auch durch Angebote", sag­te Schmidt-Chanasit. Damit kön­nen Wege gefun­den wer­den, um bestimm­te Bevölkerungsgruppen wie etwa Jugendliche bes­ser zu errei­chen.«

Ärzte-Funktionär fordert "robustes Impfmarketing"

Angesichts sin­ken­der Impfbereitschaft nimmt die Diskussion über "Zuckerbrot und Peitsche" Fahrt auf. Es geht auch um viel Geld:

"Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, for­dert kon­kre­te Anreize für die erwar­te­ten Corona-Impfungen. «Wir brau­chen ein robus­tes Impfmarketing: Wer gegen Corona geimpft ist, muss dadurch Vorteile haben», sag­te er der Koblenzer «Rhein-Zeitung» (Freitag). «Ein Geimpfter muss die Möglichkeit haben, ohne Beschränkungen ins Theater zu gehen. Oder er muss ohne Test ins Ausland rei­sen und ohne Quarantäne wie­der ein­rei­sen können.»

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Für die Vergesslichen

»Millionen Bestellungen, Milliarden Umsätze – gute Geschäfte mit einem Produkt, das es noch gar nicht gibt: Die Pharmakonzerne rech­nen mit rasant stei­gen­den Zahlen durch die Schweinegrippe. Mehrere Hundert Millionen Dosen des noch nicht exis­tie­ren­den Impsfstoffs wur­den bereits bestellt, min­des­tens 50 Staaten unter­zeich­ne­ten ent­spre­chen­de Verträge oder sind in Verhandlungen mit den Konzernen…

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Südafrikanischer Thinktank unterstützt Klage gegen Lockdown

Im Zusammenhang mit einer Klage gegen die Verlängerung des Ausnahmezustands in Südafrika hat der dor­ti­ge Thinktank "PANDA – Pandemics Data & Analytics" in einer Stellungnahme mitgeteilt:

      • »COVID-19 ist weit weni­ger gefähr­lich als ursprüng­lich ange­nom­men. Ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung ist nicht anfäl­lig. Die Risiken, die von COVID-19 für Kinder aus­ge­hen, sind ver­nach­läs­sig­bar, und für den Großteil der Bevölkerung ste­hen die Risiken im Einklang mit ande­ren Atemwegsviren. Unser Gesundheitssystem hat den ers­ten Ausbruch bewäl­tigt, und es gibt kei­nen Grund zu der Annahme, dass unser System nicht auch mit wei­te­ren Ausbrüchen fer­tig wird. Tatsache ist, dass COVID-19, wie ande­re Coronaviren auch, zu einem der ende­mi­schen Viren gewor­den ist, die von Zeit zu Zeit ihr Haupt erhe­ben werden.
      • Die Tests, die der­zeit zur Bestimmung von COVID-19-Fällen ver­wen­det wer­den, sind für den Zweck, für den sie ein­ge­setzt wer­den, nicht geeig­net. Die Testergebnisse wei­sen weder dar­auf hin, dass eine Person an der Krankheit erkrankt ist, noch dass sie anste­ckend sind. In Ländern mit einer nied­ri­gen tat­säch­li­chen Prävalenz des Virus über­be­wer­ten die Tests mas­siv die tat­säch­li­chen, kli­ni­schen Fälle, und die Zunahme der Zahl der durch­ge­führ­ten Tests ver­schärft das Problem noch.
      • Lockdowns haben sys­te­ma­tisch kei­ne posi­ti­ven Auswirkungen auf die Epidemiekurven gezeigt, doch haben sie wirt­schaft­li­che, medi­zi­ni­sche und päd­ago­gi­sche Konsequenzen, die sich in einer Verkürzung der Lebenszeit nie­der­schla­gen. Es steht außer Zweifel, dass dies den durch COVID-19 ver­ur­sach­ten Verlust an Menschenleben im In- und Ausland bei wei­tem über­stei­gen wird.«

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